Willkommen, Gast ( Anmelden | Registrierung )
![]() ![]() |
25.09.2008, 15:41
Beitrag
#226
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 25.812 Beigetreten: 2-March 05 Wohnort: Wien Mitglieds-Nr.: 2.909 |
|
|
|
|
25.09.2008, 16:03
Beitrag
#227
|
|
|
Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 17.038 Beigetreten: 26-February 01 Wohnort: bei Kiel Mitglieds-Nr.: 539 |
|
|
|
|
25.09.2008, 18:28
Beitrag
#228
|
|
|
Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 2.689 Beigetreten: 15-February 06 Mitglieds-Nr.: 3.544 |
|
|
|
|
25.09.2008, 18:45
Beitrag
#229
|
|
|
Marienverehrer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 31.483 Beigetreten: 17-April 04 Wohnort: Wien Mitglieds-Nr.: 2.336 |
Bist du nicht auch schon im Ruhestand Nee er wirkt nur so alt, wegen seiner Ansichten nicht schlecht, herr specht. Der Beitrag wurde von Mariamante bearbeitet: 25.09.2008, 18:46 |
|
|
|
25.09.2008, 18:52
Beitrag
#230
|
|
![]() Amantes amentes! Gruppe: Moderatoren Beiträge: 4.487 Beigetreten: 2-May 07 Wohnort: Erzbistum Berlin Mitglieds-Nr.: 5.371 |
Bist du nicht auch schon im Ruhestand Nee er wirkt nur so alt, wegen seiner Ansichten nicht schlecht, herr specht. Sich über Hausarbeit zu belustigen ist auch nicht gerade Wiener Charme, oder? Jetzt geht's aber doch wieder zum Thema oder seid's damit fertig? Dann husch ins Caféhaus. |
|
|
|
25.09.2008, 19:04
Beitrag
#231
|
|
|
Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 717 Beigetreten: 9-June 07 Mitglieds-Nr.: 5.749 |
Ob zwei aber sexuell miteinander verkehren oder nicht, weiß der Priester in der Regel nicht, und die reine Vermutung reicht schon gar nicht So weit der gesunde Menschenverstand, aber bei Zusammenleben vermutet die Kirche automatisch Geschlechtsverkehr Die Vermutung, daß Geschlechtsverkehr stattfindet, wenn zwei Menschen zusammenleben, gilt aber doch wohl nur für zwei Personen, die öffentlich als (Liebes-)Paar auftreten, oder? Denn anderenfalls würden ja beispielsweise auch (2er-)WGs, zusammenlebende Geschwister und die Konstellation Pfarrer/Haushälterin unter diese Regelung fallen... Wie sieht es eigentlich aus, wenn ein Liebespaar mit weiteren Personen in einer WG lebt. Zählt das auch schon als "öffentliches Konkubinat"? Muß also, wenn sich in einer 5er-WG zwei Bewohner ineinander verlieben, einer von beiden ausziehen? |
|
|
|
25.09.2008, 19:40
Beitrag
#232
|
|
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 10.629 Beigetreten: 10-April 02 Mitglieds-Nr.: 1.086 |
|
|
|
|
25.09.2008, 20:06
Beitrag
#233
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 9.971 Beigetreten: 7-January 08 Mitglieds-Nr.: 8.260 |
Mag sein, dass das später als Schimpfwort aufgefasst wurde. Derjenige, der es "erfunden" hat, meinte es aber, mit bärbeißigem Humor, durchaus als Anerkennung - für denjenigen, den er damit gemeint hatte. |
|
|
|
25.09.2008, 22:24
Beitrag
#234
|
|
![]() katholisches Urgestein ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 8.456 Beigetreten: 4-January 07 Wohnort: Bayrisch-österreichischer Grenzgänger Mitglieds-Nr.: 4.543 |
Bist du nicht auch schon im Ruhestand Nee er wirkt nur so alt, wegen seiner Ansichten nicht schlecht, herr specht. Sich über Hausarbeit zu belustigen ist auch nicht gerade Wiener Charme, oder? Jetzt geht's aber doch wieder zum Thema oder seid's damit fertig? Dann husch ins Caféhaus. Ich amüsiere mich eigentlich nicht direkt über Gerlindes Lebensstress - den haben wir alle mehr oder weniger - , sondern darüber, dass sie dies immer so unvermittelt in ihre Postings einfließen lässt - das macht sonst niemand! Dadurch bekommen ihre Aussagen immer eine besondere Note und Originalität - um das mal positiv zu würdigen! |
|
|
|
26.09.2008, 06:53
Beitrag
#235
|
|
|
Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 2.689 Beigetreten: 15-February 06 Mitglieds-Nr.: 3.544 |
"Selig sind, die Frieden stiften", gilt hier, sowie auch in der Ehe, um beim Thema zu bleiben.
Danke Udalricus! Liebe Grüße, Gerlinde |
|
|
|
26.09.2008, 09:43
Beitrag
#236
|
|
![]() nach dem ÖKT wieder aufgetaut Gruppe: Moderatoren Beiträge: 6.840 Beigetreten: 29-January 08 Wohnort: Bamberg Mitglieds-Nr.: 8.417 |
Die Vermutung, daß Geschlechtsverkehr stattfindet, wenn zwei Menschen zusammenleben, gilt aber doch wohl nur für zwei Personen, die öffentlich als (Liebes-)Paar auftreten, oder? Denn anderenfalls würden ja beispielsweise auch (2er-)WGs, zusammenlebende Geschwister und die Konstellation Pfarrer/Haushälterin unter diese Regelung fallen... Wie sieht es eigentlich aus, wenn ein Liebespaar mit weiteren Personen in einer WG lebt. Zählt das auch schon als "öffentliches Konkubinat"? Muß also, wenn sich in einer 5er-WG zwei Bewohner ineinander verlieben, einer von beiden ausziehen? Man darf konkrete Rechtsfolgen eben nicht an platte Vermutungen knüpfen - darin liegt ja gerade die Plattheit der kirchlichen Argumentation in dieser Frage. |
|
|
|
27.09.2008, 07:58
Beitrag
#237
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 173 Beigetreten: 9-April 08 Wohnort: Erzbistum Paderborn Mitglieds-Nr.: 8.855 |
Die Vermutung, daß Geschlechtsverkehr stattfindet, wenn zwei Menschen zusammenleben, gilt aber doch wohl nur für zwei Personen, die öffentlich als (Liebes-)Paar auftreten, oder? Denn anderenfalls würden ja beispielsweise auch (2er-)WGs, zusammenlebende Geschwister und die Konstellation Pfarrer/Haushälterin unter diese Regelung fallen... Natuerlich. Ich schrieb ja auch von einem Paar. Wie sieht es eigentlich aus, wenn ein Liebespaar mit weiteren Personen in einer WG lebt. Zählt das auch schon als "öffentliches Konkubinat"? Muß also, wenn sich in einer 5er-WG zwei Bewohner ineinander verlieben, einer von beiden ausziehen? Ja. Gemischte WGs sind nach strenger, altmodischer Auslegung (die ich nicht teile) sowieso unsittlich. Man darf konkrete Rechtsfolgen eben nicht an platte Vermutungen knüpfen - darin liegt ja gerade die Plattheit der kirchlichen Argumentation in dieser Frage. Lieber Chrysologus, es freut mich, diese kritische Meinung von Dir zu hoeren, da Du, wenn ich es richtig verstanden habe, Kirchenrechtler bist. Andererseits bestaetigst Du somit die derzeitige offizielle Auslegung, dass bei Zusammenleben Geschlechtsverkehr vermutet wird, und erklaerst mir nicht, wie das damit zusammenpasst, dass die Kirche auf die Moeglichkeit hinweist, dass wiederverheiratete Geschiedene "wie Bruder und Schwester" zusammenleben, wenn der Zustand des Zusammenlebens ohne gueltig geschlossene Ehe an sich als suendhaft aufgefasst wird. Fuer Tammy: um auf Deine urspruengliche Frage zurueckzukommen vermute ich, dass das blosse Zusammenleben aus besagtem Grund keine richtige Loesung darstellt, aber die Wiederheirat es noch eine Ecke schlimmer weil amtlich macht. Guido |
|
|
|
27.09.2008, 08:01
Beitrag
#238
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 173 Beigetreten: 9-April 08 Wohnort: Erzbistum Paderborn Mitglieds-Nr.: 8.855 |
Mag sein, dass das später als Schimpfwort aufgefasst wurde. Derjenige, der es "erfunden" hat, meinte es aber, mit bärbeißigem Humor, durchaus als Anerkennung - für denjenigen, den er damit gemeint hatte. Ich habe das Wort bisher nur von einem tiefgläubigen traditionellen Katholiken gehört, der sich und seine Freundin humorvoll selbst so bezeichnet, und das durchaus positiv meint. |
|
|
|
27.09.2008, 08:37
Beitrag
#239
|
|
![]() nach dem ÖKT wieder aufgetaut Gruppe: Moderatoren Beiträge: 6.840 Beigetreten: 29-January 08 Wohnort: Bamberg Mitglieds-Nr.: 8.417 |
Man darf konkrete Rechtsfolgen eben nicht an platte Vermutungen knüpfen - darin liegt ja gerade die Plattheit der kirchlichen Argumentation in dieser Frage. Lieber Chrysologus, es freut mich, diese kritische Meinung von Dir zu hoeren, da Du, wenn ich es richtig verstanden habe, Kirchenrechtler bist. Andererseits bestaetigst Du somit die derzeitige offizielle Auslegung, dass bei Zusammenleben Geschlechtsverkehr vermutet wird, und erklaerst mir nicht, wie das damit zusammenpasst, dass die Kirche auf die Moeglichkeit hinweist, dass wiederverheiratete Geschiedene "wie Bruder und Schwester" zusammenleben, wenn der Zustand des Zusammenlebens ohne gueltig geschlossene Ehe an sich als suendhaft aufgefasst wird. Ich gehöre jener Fraktion der deutschen Kirchenrechtler an, die dies auch nicht nur nicht verstehen, sondern die diese Schlüsse für Fehlschlüsse halten. Ich kann es Dir daher auch nicht erklären, weil ich es weder verstehe noch für richtig halte. |
|
|
|
27.09.2008, 08:43
Beitrag
#240
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 9.971 Beigetreten: 7-January 08 Mitglieds-Nr.: 8.260 |
Mag sein, dass das später als Schimpfwort aufgefasst wurde. Derjenige, der es "erfunden" hat, meinte es aber, mit bärbeißigem Humor, durchaus als Anerkennung - für denjenigen, den er damit gemeint hatte. Ich habe das Wort bisher nur von einem tiefgläubigen traditionellen Katholiken gehört, der sich und seine Freundin humorvoll selbst so bezeichnet, und das durchaus positiv meint. Frag ihn mal, wie er zum Pietismus steht. Das steckt in der Wortschöpfung Piet-cong nämlich bewusst und gezielt mit drin. |
|
|
|
27.09.2008, 08:51
Beitrag
#241
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 25.812 Beigetreten: 2-March 05 Wohnort: Wien Mitglieds-Nr.: 2.909 |
Mag sein, dass das später als Schimpfwort aufgefasst wurde. Derjenige, der es "erfunden" hat, meinte es aber, mit bärbeißigem Humor, durchaus als Anerkennung - für denjenigen, den er damit gemeint hatte. Ich habe das Wort bisher nur von einem tiefgläubigen traditionellen Katholiken gehört, der sich und seine Freundin humorvoll selbst so bezeichnet, und das durchaus positiv meint. Frag ihn mal, wie er zum Pietismus steht. Das steckt in der Wortschöpfung Piet-cong nämlich bewusst und gezielt mit drin. Ich glaube eher dass das Wort "pietas" drinnensteckt = die fromme Gesinnung Der Beitrag wurde von wolfgang E. bearbeitet: 27.09.2008, 08:51 |
|
|
|
27.09.2008, 08:56
Beitrag
#242
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 9.971 Beigetreten: 7-January 08 Mitglieds-Nr.: 8.260 |
Ich glaube eher dass das Wort "pietas" drinnensteckt = die fromme Gesinnung Das steckt in Pietismus mit drin. Die Wortschöpfung Pietcong stammt aber von Herbert Wehner, und er hat sie damals, unterschwellig-anerkennend, auf einen pietistisch geprägten Parteifreund gemünzt. Das "cong" war von Viet-cong entlehnt. ZITAT Herbert Wehner nannte ihn einmal einen «Pietcong» – das wäre eine mit Humangenetik herzustellende Mischung aus einem schwäbischen Pietisten und einem vietnamesischen Untergrundkämpfer. Das eine sollte Herrn Epplers religiöse Grundeinstellung charakterisieren, das andere seine Guerilla-Fähigkeiten des unerwarteten Zuschlagens. Quelle: http://www.basler.denkanstoesse.ch/pages/02_f.html Der Beitrag wurde von Julius bearbeitet: 27.09.2008, 09:00 |
|
|
|
27.09.2008, 09:23
Beitrag
#243
|
|
![]() Papsttreues rheinisches Landei ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 4.822 Beigetreten: 8-March 07 Wohnort: Rheinpreußen Mitglieds-Nr.: 4.926 |
Mag sein, dass das später als Schimpfwort aufgefasst wurde. Derjenige, der es "erfunden" hat, meinte es aber, mit bärbeißigem Humor, durchaus als Anerkennung - für denjenigen, den er damit gemeint hatte. Ich habe das Wort bisher nur von einem tiefgläubigen traditionellen Katholiken gehört, der sich und seine Freundin humorvoll selbst so bezeichnet, und das durchaus positiv meint. Frag ihn mal, wie er zum Pietismus steht. Das steckt in der Wortschöpfung Piet-cong nämlich bewusst und gezielt mit drin. Ich glaube eher dass das Wort "pietas" drinnensteckt = die fromme Gesinnung Nein, Pietkong ist eindeutig aus BW. Damit meinen heute die katholischen Oberschwaben die pietistischen Altwürttemberger - in Anlehnung an Wehner. Julius hat recht und wohl zuviel Harald Schmidt geguckt. Der Beitrag wurde von Kirchenhistoriker bearbeitet: 27.09.2008, 09:37 |
|
|
|
27.09.2008, 14:02
Beitrag
#244
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 9.971 Beigetreten: 7-January 08 Mitglieds-Nr.: 8.260 |
|
|
|
|
27.09.2008, 16:22
Beitrag
#245
|
|
![]() Papsttreues rheinisches Landei ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 4.822 Beigetreten: 8-March 07 Wohnort: Rheinpreußen Mitglieds-Nr.: 4.926 |
Julius hat recht und wohl zuviel Harald Schmidt geguckt. Nö, in jungen Jahren zuviel Wehner gehört. (ich mochte ihn, und den Pietcong auch) Naja, Wehner war schon ne Nummer. Aber Harald Schmidt ist besser... Den Pietcong mochte ich noch nie, schon gar nicht nach dem gemeinsamen Papier mit der SED. |
|
|
|
28.09.2008, 20:18
Beitrag
#246
|
|
![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 173 Beigetreten: 9-April 08 Wohnort: Erzbistum Paderborn Mitglieds-Nr.: 8.855 |
Um nochmal zur urspünglichen Frage zurückzukommen:
Wann ist eigentlich der Ausschluß von den Sakramenten üblich? Nur bei einer Wiederheirat nach der Scheidung einer kirchenrechtlich gültigen Ehe? Oder auch bei Eingehen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft? Oder reicht bereits ein öffentliches Zusammenleben mit einem neuen (anders- oder gleichgeschlechtlichen) Partner aus? gehe ich, wie bereits geschrieben, davon aus, dass laut offizieller Kirchenlehre die Sakramente bei jedem "Verharren in öffentlicher Sünde" verweigert werden sollten. Zeitgenössische Pastöre setzen das nicht so streng um, aber in der Vergangenheit war es anders: der Pastor meiner Heimatgemeinde erzählte mal, zu Beginn des vorigen Jahrhunderts habe einer seiner Vorgänger linken Gewerkschaftlern die Kommunion verweigert. Schliesslich ist jeder, der sich öffentlich zur "materialistischen, antichristlichen Lehre des Kommunismus" bekennt, ipso facto ein Apostat und daher exkommuniziert. Es muss also nicht immer um (echten oder vermeintlichen) Sex außerhalb der Ehe gehen. |
|
|
|
29.09.2008, 10:14
Beitrag
#247
|
|
![]() nach dem ÖKT wieder aufgetaut Gruppe: Moderatoren Beiträge: 6.840 Beigetreten: 29-January 08 Wohnort: Bamberg Mitglieds-Nr.: 8.417 |
Um nochmal zur urspünglichen Frage zurückzukommen: Wann ist eigentlich der Ausschluß von den Sakramenten üblich? Nur bei einer Wiederheirat nach der Scheidung einer kirchenrechtlich gültigen Ehe? Oder auch bei Eingehen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft? Oder reicht bereits ein öffentliches Zusammenleben mit einem neuen (anders- oder gleichgeschlechtlichen) Partner aus? gehe ich, wie bereits geschrieben, davon aus, dass laut offizieller Kirchenlehre die Sakramente bei jedem "Verharren in öffentlicher Sünde" verweigert werden sollten. Zeitgenössische Pastöre setzen das nicht so streng um, aber in der Vergangenheit war es anders: der Pastor meiner Heimatgemeinde erzählte mal, zu Beginn des vorigen Jahrhunderts habe einer seiner Vorgänger linken Gewerkschaftlern die Kommunion verweigert. Schliesslich ist jeder, der sich öffentlich zur "materialistischen, antichristlichen Lehre des Kommunismus" bekennt, ipso facto ein Apostat und daher exkommuniziert. Es muss also nicht immer um (echten oder vermeintlichen) Sex außerhalb der Ehe gehen. Geschichten wie deise finden sich immer wieder - und sie sind schlicht Beispiele für einen schwerwiegenden Missbrauch kirchlicher Amtsvollmachten. Exkommunikation ist eine klar definierte Strafe, der nach entsprechender Prüfung und per Dekret verhängt wird. Sie höchst subjektive Ansicht des Pfarrers spielt hier keine Rolle! |
|
|
|
29.09.2008, 10:17
Beitrag
#248
|
|
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 10.629 Beigetreten: 10-April 02 Mitglieds-Nr.: 1.086 |
|
|
|
|
29.09.2008, 10:21
Beitrag
#249
|
|
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 10.629 Beigetreten: 10-April 02 Mitglieds-Nr.: 1.086 |
Geschichten wie deise finden sich immer wieder - und sie sind schlicht Beispiele für einen schwerwiegenden Missbrauch kirchlicher Amtsvollmachten fällt mir auch noch ein Beispiel ein. Der Pfarrer von Auerbach (Oberpfalz) exkommunizierte (in den sechziger Jahren) öffentlich von der Kanzel herab den Bürgermeister, weil dieser sich weigerte, im städtischen Schwimmbad Geschlechtertrennung einzuführen Der Beitrag wurde von Petrus bearbeitet: 29.09.2008, 10:21 |
|
|
|
29.09.2008, 10:21
Beitrag
#250
|
|
|
Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: ausgeschieden Beiträge: 10.442 Beigetreten: 4-May 04 Mitglieds-Nr.: 2.368 |
Exkommunikation ist eine klar definierte Strafe, der nach entsprechender Prüfung und per Dekret verhängt wird oder ohne entsprechende Prüfung und ohne Dekret, wenn man auf dem Standesamt den "Kirchenaustritt" erklärt.Unsinn, wenn du nur aus der Körperschaft austrittst, heisst das noch lange nicht, dass du automatisch exkommuniziert bist. Die DBK hätte das gerne so gesehen, aber Rom zum Glück nicht. Ergo kann man noch weiterhin an den Sakramenten teilnehmen, ohne Kirchensteuer abzuführen |
|
|
|
![]() ![]() |
|
Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 30.07.2010, 09:49 |