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> Kyros Prophezeiung durch Jesaja, Welche Gegenargumente gegen diese Prophezeiung existieren?
Skeptiker2
Beitrag 26.01.2010, 18:56
Beitrag #26


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Hallo an Alle!
Ich habe mich extra auf dieser Seite registriert, um die folgende Frage durch ein sicher kompetenteres Forum beantwortet zu sehen, als dies bei allgemeinen Foren der Fall ist:
Welche Gegenargumente gegen diese Prophezeiung existieren und wie lauten diese?
Ich las bereits selbst, dass man verschiedene Autoren vermutet und dass die eigentlichen Prophezeiungen erst nach ihrem Eintreten eingefügt wurden, weiss aber nicht in wie weit dies belegt werden kann ( hörte nur von "Stilstudien") und ob es noch andere begründete Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Prophezeiung existieren.
Wer kann mir da weiterhelfen?
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Alfons
Beitrag 28.01.2010, 09:58
Beitrag #27


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Das 44. Kapitel des Jesajabuchs und der Anfang des folgenden Kapitels ist eine Reaktion auf die Heimkehr einer großen Gruppe judäischer Verbannter aus dem babylonischen Exil. Der Verfasser Deuterojesaja schrieb zur Zeit der Perserkönigs Kyros II., der Babylon erobert hatte und ein riesiges neues Reich schuf. In der Passage Jesaja 44,24 bis 45,8 schildert der Autor den Perserkönig als Werkzeug Gottes: "Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest". Der Vers Jesaja 44,28 ist keine Prophezeiung, sondern resümiert noch einmal den Inhalt des Erlasses von Kyros dem Großen, der den Juden nicht nur die Heimkehr erlaubte, sondern auch den Aufbau des Tempels. Der Verfasser schildert Gott als denjenigen, der Kyros dazu gebracht hat: "Ich bin der Herr, der zu Cyrus sagt: Er soll meinen Willen vollenden und sagen zu Jerusalem: Werde wieder gebaut! und zum Tempel: Werde gegründet!" Auch damit wird nur bereits Geschehenes reflektiert und gedeutet. Was Kyros von dieser Art Lob gehalten hat, ist nicht überliefert.

Alfons
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Skeptiker2
Beitrag 28.01.2010, 14:00
Beitrag #28


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ZITAT(Alfons @ 28.01.2010, 09:58) *
Das 44. Kapitel des Jesajabuchs und der Anfang des folgenden Kapitels ist eine Reaktion auf die Heimkehr einer großen Gruppe judäischer Verbannter aus dem babylonischen Exil. Der Verfasser Deuterojesaja schrieb zur Zeit der Perserkönigs Kyros II., der Babylon erobert hatte und ein riesiges neues Reich schuf. In der Passage Jesaja 44,24 bis 45,8 schildert der Autor den Perserkönig als Werkzeug Gottes: "Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest". Der Vers Jesaja 44,28 ist keine Prophezeiung, sondern resümiert noch einmal den Inhalt des Erlasses von Kyros dem Großen, der den Juden nicht nur die Heimkehr erlaubte, sondern auch den Aufbau des Tempels. Der Verfasser schildert Gott als denjenigen, der Kyros dazu gebracht hat: "Ich bin der Herr, der zu Cyrus sagt: Er soll meinen Willen vollenden und sagen zu Jerusalem: Werde wieder gebaut! und zum Tempel: Werde gegründet!" Auch damit wird nur bereits Geschehenes reflektiert und gedeutet. Was Kyros von dieser Art Lob gehalten hat, ist nicht überliefert.

Alfons

Damit stellst Du fest, was ja schon mehrfach mitgeteilt wurde und ich selbst schon in der Fragestellung(!) ansprach:

Man kann mehrere Autoren annehmen und dann leicht erklären wie Aussagen zu Geschehnissen nach dem Tod des "eigentlichen" Jesaja in dessen Buch Einzug finden konnten. Die Annahme der Existenz solcher unterschiedlicher Autorenschaft ist dann entweder unmittelbar Folge eines "aufgeklärten" Weltbildes, das behauptet: "Niemand kann in die Zukunft schauen" also muss das Geschehene von Zeitzeugen (oder deren Nachfahren) niedergeschrieben worden sein und demnach nicht von einem nachweislich zum Eintritt des Beschriebenen bereits Verstorbenen oder aber ist Ergebnis von "Stilstudien".
Aber dies sind für mich keine Argumente, die ich in einer religiösen Diskussion gegenüber Zeugen Jehovas vorbringen kann.
Stilstudien sind fragwürdig.
Wer die Bibel als das Wort Gottes betrachtet, hat kein Problem damit anzunehemen, dass auch Zukunftssicht durch Gottes Hilfe möglich ist, so wie Jungfrauengeburt, Wassergehen, Widerauferstehung, Wundersame Brotvermehrung ...

Ich fasse also die bisherigen Antworten auf meine Frage "Kennt Ihr neben den angesprochenen Argumenten noch weitere Gegenargumente?" wie folgt zusammen:

"NEIN!"

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Mat
Beitrag 28.01.2010, 16:16
Beitrag #29


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ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 14:00) *
ZITAT(Alfons @ 28.01.2010, 09:58) *
Das 44. Kapitel des Jesajabuchs und der Anfang des folgenden Kapitels ist eine Reaktion auf die Heimkehr einer großen Gruppe judäischer Verbannter aus dem babylonischen Exil. Der Verfasser Deuterojesaja schrieb zur Zeit der Perserkönigs Kyros II., der Babylon erobert hatte und ein riesiges neues Reich schuf. In der Passage Jesaja 44,24 bis 45,8 schildert der Autor den Perserkönig als Werkzeug Gottes: "Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest". Der Vers Jesaja 44,28 ist keine Prophezeiung, sondern resümiert noch einmal den Inhalt des Erlasses von Kyros dem Großen, der den Juden nicht nur die Heimkehr erlaubte, sondern auch den Aufbau des Tempels. Der Verfasser schildert Gott als denjenigen, der Kyros dazu gebracht hat: "Ich bin der Herr, der zu Cyrus sagt: Er soll meinen Willen vollenden und sagen zu Jerusalem: Werde wieder gebaut! und zum Tempel: Werde gegründet!" Auch damit wird nur bereits Geschehenes reflektiert und gedeutet. Was Kyros von dieser Art Lob gehalten hat, ist nicht überliefert.

Alfons

Damit stellst Du fest, was ja schon mehrfach mitgeteilt wurde und ich selbst schon in der Fragestellung(!) ansprach:

Man kann mehrere Autoren annehmen und dann leicht erklären wie Aussagen zu Geschehnissen nach dem Tod des "eigentlichen" Jesaja in dessen Buch Einzug finden konnten. Die Annahme der Existenz solcher unterschiedlicher Autorenschaft ist dann entweder unmittelbar Folge eines "aufgeklärten" Weltbildes, das behauptet: "Niemand kann in die Zukunft schauen" also muss das Geschehene von Zeitzeugen (oder deren Nachfahren) niedergeschrieben worden sein und demnach nicht von einem nachweislich zum Eintritt des Beschriebenen bereits Verstorbenen oder aber ist Ergebnis von "Stilstudien".
Aber dies sind für mich keine Argumente, die ich in einer religiösen Diskussion gegenüber Zeugen Jehovas vorbringen kann.
Stilstudien sind fragwürdig.
Wer die Bibel als das Wort Gottes betrachtet, hat kein Problem damit anzunehemen, dass auch Zukunftssicht durch Gottes Hilfe möglich ist, so wie Jungfrauengeburt, Wassergehen, Widerauferstehung, Wundersame Brotvermehrung ...

Ich fasse also die bisherigen Antworten auf meine Frage "Kennt Ihr neben den angesprochenen Argumenten noch weitere Gegenargumente?" wie folgt zusammen:

"NEIN!"



m.a.W.: Du erkennst die Gegenargumente nicht an und willst Dich auch nicht mit ihnen auseinandersetzen.

O.k. - aber worüber möchtest Du dann diskutieren?
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Skeptiker2
Beitrag 28.01.2010, 18:14
Beitrag #30


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ZITAT(Mat @ 28.01.2010, 16:16) *
ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 14:00) *
ZITAT(Alfons @ 28.01.2010, 09:58) *
Das 44. Kapitel des Jesajabuchs und der Anfang des folgenden Kapitels ist eine Reaktion auf die Heimkehr einer großen Gruppe judäischer Verbannter aus dem babylonischen Exil. Der Verfasser Deuterojesaja schrieb zur Zeit der Perserkönigs Kyros II., der Babylon erobert hatte und ein riesiges neues Reich schuf. In der Passage Jesaja 44,24 bis 45,8 schildert der Autor den Perserkönig als Werkzeug Gottes: "Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest". Der Vers Jesaja 44,28 ist keine Prophezeiung, sondern resümiert noch einmal den Inhalt des Erlasses von Kyros dem Großen, der den Juden nicht nur die Heimkehr erlaubte, sondern auch den Aufbau des Tempels. Der Verfasser schildert Gott als denjenigen, der Kyros dazu gebracht hat: "Ich bin der Herr, der zu Cyrus sagt: Er soll meinen Willen vollenden und sagen zu Jerusalem: Werde wieder gebaut! und zum Tempel: Werde gegründet!" Auch damit wird nur bereits Geschehenes reflektiert und gedeutet. Was Kyros von dieser Art Lob gehalten hat, ist nicht überliefert.

Alfons

Damit stellst Du fest, was ja schon mehrfach mitgeteilt wurde und ich selbst schon in der Fragestellung(!) ansprach:

Man kann mehrere Autoren annehmen und dann leicht erklären wie Aussagen zu Geschehnissen nach dem Tod des "eigentlichen" Jesaja in dessen Buch Einzug finden konnten. Die Annahme der Existenz solcher unterschiedlicher Autorenschaft ist dann entweder unmittelbar Folge eines "aufgeklärten" Weltbildes, das behauptet: "Niemand kann in die Zukunft schauen" also muss das Geschehene von Zeitzeugen (oder deren Nachfahren) niedergeschrieben worden sein und demnach nicht von einem nachweislich zum Eintritt des Beschriebenen bereits Verstorbenen oder aber ist Ergebnis von "Stilstudien".
Aber dies sind für mich keine Argumente, die ich in einer religiösen Diskussion gegenüber Zeugen Jehovas vorbringen kann.
Stilstudien sind fragwürdig.
Wer die Bibel als das Wort Gottes betrachtet, hat kein Problem damit anzunehemen, dass auch Zukunftssicht durch Gottes Hilfe möglich ist, so wie Jungfrauengeburt, Wassergehen, Widerauferstehung, Wundersame Brotvermehrung ...

Ich fasse also die bisherigen Antworten auf meine Frage "Kennt Ihr neben den angesprochenen Argumenten noch weitere Gegenargumente?" wie folgt zusammen:

"NEIN!"



m.a.W.: Du erkennst die Gegenargumente nicht an und willst Dich auch nicht mit ihnen auseinandersetzen.

O.k. - aber worüber möchtest Du dann diskutieren?

Ich möchte gar nicht diskutieren sondern alle bekannten Gegenargumente kennenlernen und ihre Belege. Wenn die Zeugen Jehovas sagen Jesaja ist eine Person, er bzw. seine Voraussagungen sind Indiz für Gottes Existenz und andere sagen, ne das waren drei Autoren steht da Aussage gegen Aussage. Daher mein Interesse an weiteren Argumenten. Eigentlich ganz einfach, aber gab doch schon eine Menge Mißstimmung:(
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gouvernante
Beitrag 28.01.2010, 21:32
Beitrag #31


Why?
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ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 18:14) *
Ich möchte gar nicht diskutieren
Und Du meinst, Du wärest dann in einem Diskussionsforum am rechten Platz?
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Skeptiker2
Beitrag 28.01.2010, 23:12
Beitrag #32


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ZITAT(gouvernante @ 28.01.2010, 21:32) *
ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 18:14) *
Ich möchte gar nicht diskutieren
Und Du meinst, Du wärest dann in einem Diskussionsforum am rechten Platz?

Das Ganze nennt sich hier "Fragen und Antworten"(!!!)

Zuerst werde ich für das Fragen an sich kritisiert, denn es sei unhöflich andere zur Arbeit des Fragens zu nötigen.

Nachdem ich mühsam klar mache, dass dieser Vorwurf grotesk ist, schwenkt man um und wirft mir fehlende Beschäftigung mit den hier genannten Gegenargumenten vor, um dann im Nachsatz festzustellen, dass ich die einzig hier immer genannten SELBST schon in der ersten Zeilen dieses Threads mitteilte und nach weiteren fragte.
Komisch dass man einen solchen Beitrag dann überhaupt abschickt:
Man gibt im "P.S.(!)" zu, die zu beantwortende Frage gar nicht vollständig gelesen zu haben, schickt aber trotzdem auch all jenes, was man noch in Unkenntnis der Frage geschrieben hatte???

Nun die neuseste Variante: Das Fragen an sich zu problematisieren, weil man doch unter der Überschrift "Fragen und Antworten" selbstverständlich zu diskutieren habe.

Gewürzt wird dieser ganze Wahnsinn noch mit der jeweils mitleidigen Herablassung jener, die doch nun bitten, man habe den Begriff Prophet doch gefälligst genaus so wie sie selbst zu verwenden.

Auf die Fragen wie der Futur in Jesaja 45,28 zu erklären ist,
welche Belege es für die Autorenschaft mehrerer Verfasser existieren (Jenseits der Stilstudien!)
warum der Warnende (eine der Prophetendefinitionen) bereits konkrete Namen kennt
...
erhält man hier keine Antwort.


Dennoch ist mir eins klar geworden: Sinnvolle Sätze zu schreiben und auf Gesagtes bezugnehmend zu reagieren, ist offensichtlich unglaublich schwierig. Menschengemachte Schriften von Menschen interpretiert zu sehen daher immer problematisch.
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Mat
Beitrag 29.01.2010, 12:55
Beitrag #33


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ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 23:12) *
ZITAT(gouvernante @ 28.01.2010, 21:32) *
ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 18:14) *
Ich möchte gar nicht diskutieren
Und Du meinst, Du wärest dann in einem Diskussionsforum am rechten Platz?

Das Ganze nennt sich hier "Fragen und Antworten"(!!!)

Zuerst werde ich für das Fragen an sich kritisiert, denn es sei unhöflich andere zur Arbeit des Fragens zu nötigen.

Nachdem ich mühsam klar mache, dass dieser Vorwurf grotesk ist, schwenkt man um und wirft mir fehlende Beschäftigung mit den hier genannten Gegenargumenten vor, um dann im Nachsatz festzustellen, dass ich die einzig hier immer genannten SELBST schon in der ersten Zeilen dieses Threads mitteilte und nach weiteren fragte.
Komisch dass man einen solchen Beitrag dann überhaupt abschickt:
Man gibt im "P.S.(!)" zu, die zu beantwortende Frage gar nicht vollständig gelesen zu haben, schickt aber trotzdem auch all jenes, was man noch in Unkenntnis der Frage geschrieben hatte???

Nun die neuseste Variante: Das Fragen an sich zu problematisieren, weil man doch unter der Überschrift "Fragen und Antworten" selbstverständlich zu diskutieren habe.

Gewürzt wird dieser ganze Wahnsinn noch mit der jeweils mitleidigen Herablassung jener, die doch nun bitten, man habe den Begriff Prophet doch gefälligst genaus so wie sie selbst zu verwenden.

Auf die Fragen wie der Futur in Jesaja 45,28 zu erklären ist,
welche Belege es für die Autorenschaft mehrerer Verfasser existieren (Jenseits der Stilstudien!)
warum der Warnende (eine der Prophetendefinitionen) bereits konkrete Namen kennt
...
erhält man hier keine Antwort.


Dennoch ist mir eins klar geworden: Sinnvolle Sätze zu schreiben und auf Gesagtes bezugnehmend zu reagieren, ist offensichtlich unglaublich schwierig. Menschengemachte Schriften von Menschen interpretiert zu sehen daher immer problematisch.


Ich hätte jetzt fast gesagt, dass Auskünfte bei uns gebührenpflichtig sind smile.gif

Aber noch etwas Anderes: Du kannst die Begriffe verwenden wie Du möchtest. Dann darfst allerings keine sinnvollen Antworten erwarten. Denn auf welcher Basis sollen wir uns denn austauschen (von diskutieren mal ganz zu schweigen).

Es gibt Leute, die haben ihr ganzes Lebebn über dem Problem der Prophetie gebrütet. Mein AT Prof hat immer gesagt, er werde sich erst am Ende seiner Karriere den Propheten zuwenden, vorher wisse er noch zu wenig darüber. D.h. hinter all dem, was verschiedene Leute hier schreiben stecken ganze Bibliotheken von Büchern und z.T. Generationen von Diskussionen.
Nun will Dir hier niemand zumuten, das alles vorher zu studieren, bevor Du zu der Frage der Prophetie diskutieren darfst. Aber eins gebietet der Respekt gegenüber den Leuten, die Dir hier mit Mühe Antworten geben, doch, nämlich dass Du versuchst, diese Antworten zu verstehen, bevor Du sie mit einem - in der Regel leider ignoranten (im Sinne von dumm und ungebildeten) - Kommentar beiseite schiebst.

Es sind nicht die Leute, die hier antworten beigetragen haben, unverschämt zu Dir. Unverschämt bist nur Du ganz alleine und die heftigen Antworten, die Du erhältst spiegeln lediglich Deine Grobheiten wider.


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Skeptiker2
Beitrag 29.01.2010, 14:23
Beitrag #34


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ZITAT(Mat @ 29.01.2010, 12:55) *
ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 23:12) *
ZITAT(gouvernante @ 28.01.2010, 21:32) *
ZITAT(Skeptiker2 @ 28.01.2010, 18:14) *
Ich möchte gar nicht diskutieren
Und Du meinst, Du wärest dann in einem Diskussionsforum am rechten Platz?

Das Ganze nennt sich hier "Fragen und Antworten"(!!!)

Zuerst werde ich für das Fragen an sich kritisiert, denn es sei unhöflich andere zur Arbeit des Fragens zu nötigen.

Nachdem ich mühsam klar mache, dass dieser Vorwurf grotesk ist, schwenkt man um und wirft mir fehlende Beschäftigung mit den hier genannten Gegenargumenten vor, um dann im Nachsatz festzustellen, dass ich die einzig hier immer genannten SELBST schon in der ersten Zeilen dieses Threads mitteilte und nach weiteren fragte.
Komisch dass man einen solchen Beitrag dann überhaupt abschickt:
Man gibt im "P.S.(!)" zu, die zu beantwortende Frage gar nicht vollständig gelesen zu haben, schickt aber trotzdem auch all jenes, was man noch in Unkenntnis der Frage geschrieben hatte???

Nun die neuseste Variante: Das Fragen an sich zu problematisieren, weil man doch unter der Überschrift "Fragen und Antworten" selbstverständlich zu diskutieren habe.

Gewürzt wird dieser ganze Wahnsinn noch mit der jeweils mitleidigen Herablassung jener, die doch nun bitten, man habe den Begriff Prophet doch gefälligst genaus so wie sie selbst zu verwenden.

Auf die Fragen wie der Futur in Jesaja 45,28 zu erklären ist,
welche Belege es für die Autorenschaft mehrerer Verfasser existieren (Jenseits der Stilstudien!)
warum der Warnende (eine der Prophetendefinitionen) bereits konkrete Namen kennt
...
erhält man hier keine Antwort.


Dennoch ist mir eins klar geworden: Sinnvolle Sätze zu schreiben und auf Gesagtes bezugnehmend zu reagieren, ist offensichtlich unglaublich schwierig. Menschengemachte Schriften von Menschen interpretiert zu sehen daher immer problematisch.


Ich hätte jetzt fast gesagt, dass Auskünfte bei uns gebührenpflichtig sind smile.gif

Aber noch etwas Anderes: Du kannst die Begriffe verwenden wie Du möchtest. Dann darfst allerings keine sinnvollen Antworten erwarten. Denn auf welcher Basis sollen wir uns denn austauschen (von diskutieren mal ganz zu schweigen).

Es gibt Leute, die haben ihr ganzes Lebebn über dem Problem der Prophetie gebrütet. Mein AT Prof hat immer gesagt, er werde sich erst am Ende seiner Karriere den Propheten zuwenden, vorher wisse er noch zu wenig darüber. D.h. hinter all dem, was verschiedene Leute hier schreiben stecken ganze Bibliotheken von Büchern und z.T. Generationen von Diskussionen.
Nun will Dir hier niemand zumuten, das alles vorher zu studieren, bevor Du zu der Frage der Prophetie diskutieren darfst. Aber eins gebietet der Respekt gegenüber den Leuten, die Dir hier mit Mühe Antworten geben, doch, nämlich dass Du versuchst, diese Antworten zu verstehen, bevor Du sie mit einem - in der Regel leider ignoranten (im Sinne von dumm und ungebildeten) - Kommentar beiseite schiebst.

Es sind nicht die Leute, die hier antworten beigetragen haben, unverschämt zu Dir. Unverschämt bist nur Du ganz alleine und die heftigen Antworten, die Du erhältst spiegeln lediglich Deine Grobheiten wider.

Da Du offensichtlich bis zum Schluss das Thema verfehlst, können die Gebühren nicht allzu hoch sein:)
Während Du hier Charakterstudien aus dem Leib schnitzt, habe ich indirekt meine Antwort schon bekommen. ich hatte nach Fakten innerhalb einer Diskussion gefragt und bekomme die Hinweise unhöflich und grob zu sein. Außerdem bin ich natürlich inkompetent. "Fragen stellen" ist hier offensichtlich nur erlaubt, wenn man die Antworten schon kennt:)
Sei mir nicht böse, aber wenn mir auch eine Charakterstudie zu Dir nicht gelingt (ich kenne Dich nicht so gut wie offensichtlich Du mich) so glaube ich als Mathelehrer doch Dein intelektuelles Niveau herauslesen zu können, erspar Dir aber mein Urteil.
Ich habe hier eine Frage gestellt und keine nicht von mir selbst schon angesprochenen Fakten erfahren. Das nehme ich mal als Hinweis, dass solche auch bei Eingeweihten nicht bekannt zu sein scheinen, ja vielleicht sogar garnicht existieren. Dass ich mich dabei durch einen Wust an Ungefragtem durchkämpfen musste läßt mich vermuten, dass zukünftig eigene Internetrecherche letztlich mehr bringt.
Bei Mathefragen, die ich regelmäßig in anderen Foren beantworte, werde ich aber meinem Stil treu bleiben:
Wer eine Frage hat, bekommt eine Antwort und nicht den Vorwurf der Faulheit noch die Forderung ersteinmal ein Mathebuch zu lesen.
Ich glaube zwar nicht an Gott, glaube aber in den Erzählungen zu Jesus eine ungeheure menschliche Wärme herauszuhören, Christen, mein Onkel war Pastor, habe ich oft als sehr weiche, menschenfreundliche Wesen erlebt, deswegen ist mir dieser Glauben als "Lebensform" sympathisch auch wenn ich nicht an ihre Grundlagen glaube. Mit menschlicher Wärme und gutmütig beantworteten Laienfragen hatte ich gerechnet, statt dessen wurde mir unhöflich Unhöflichkeit und unverschämterweise Unverschämtheit vorgeworfen, nur weil ich eine Frage stellte und anmahnte, dass man diese und nicht irgendwas beantworten sollte.
Ich wünsche Dir mehr Entspanntheit.
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Julius
Beitrag 29.01.2010, 14:47
Beitrag #35


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ZITAT(Skeptiker2 @ 29.01.2010, 14:23) *
Bei Mathefragen, die ich regelmäßig in anderen Foren beantworte, werde ich aber meinem Stil treu bleiben:
Wer eine Frage hat, bekommt eine Antwort und nicht den Vorwurf der Faulheit noch die Forderung ersteinmal ein Mathebuch zu lesen.


Wie nett von Dir. Und welchen Horizont darf ich im Fach Mathematik bei einem Mathematiklehrer voraussetzen? Die Kenntnis des kleinen Einmaleins???
Zum kleinen Einmaleins der Fragestellung in diesem Forum gehört, dass man in der Lage und willens ist, eine Frage verständlich zu formulieren anstatt den Usern ein paar ungeordnete Brocken vor die Füße zu werfen und von ihnen zu erwarten, dass sie sich danach bücken und die Brocken zu der Frage zusammenzusetzen, die Du stellen möchtest und dann auch gleich noch zu erraten, welche Antwort Du hören willst bzw. mit gnädiger Herablassung als Antwort durchgehen zu lassen bereit bist.
Und wer Fragen zu biblischen Texten stellt, sollte zumindest auf drei zählen können und in der Lage sein, den Fundort des Textes in der Bibel zu benennen anstatt lauthals ins Forum zu trompeten, dass er das nicht kann (und auch nicht will).

Der Beitrag wurde von Julius bearbeitet: 29.01.2010, 15:20
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Skeptiker2
Beitrag 29.01.2010, 15:58
Beitrag #36


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ZITAT(Julius @ 29.01.2010, 14:47) *
ZITAT(Skeptiker2 @ 29.01.2010, 14:23) *
Bei Mathefragen, die ich regelmäßig in anderen Foren beantworte, werde ich aber meinem Stil treu bleiben:
Wer eine Frage hat, bekommt eine Antwort und nicht den Vorwurf der Faulheit noch die Forderung ersteinmal ein Mathebuch zu lesen.


Wie nett von Dir. Und welchen Horizont darf ich im Fach Mathematik bei einem Mathematiklehrer voraussetzen? Die Kenntnis des kleinen Einmaleins???
Zum kleinen Einmaleins der Fragestellung in diesem Forum gehört, dass man in der Lage und willens ist, eine Frage verständlich zu formulieren anstatt den Usern ein paar ungeordnete Brocken vor die Füße zu werfen und von ihnen zu erwarten, dass sie sich danach bücken und die Brocken zu der Frage zusammenzusetzen, die Du stellen möchtest und dann auch gleich noch zu erraten, welche Antwort Du hören willst bzw. mit gnädiger Herablassung als Antwort durchgehen zu lassen bereit bist.
Und wer Fragen zu biblischen Texten stellt, sollte zumindest auf drei zählen können und in der Lage sein, den Fundort des Textes in der Bibel zu benennen anstatt lauthals ins Forum zu trompeten, dass er das nicht kann (und auch nicht will).

Na da haben wir es doch:
Ich hatte keine Frage zu einer Stelle, sondern interessierte mich für die Wahrhaftigkeit eines Buches. Dass ich Dir das nicht verständlich machen konnte ist offensichtlich. Eine Aussage wie: dieses Buch wurde von drei Autoren verfasst, ist keine Aussage zu einer Stelle, neben dieser Feststellung interessierte ich mich noch für weiter Aussagen zu diesem Werk. Die erhalte ich nicht, auch OK. Aber dennoch ist interessant wie Du schreibst.

Und nebenbei: Neben Unhöflichkeit, Unverschämtheit, Ignoranz und Grobheit, erfahre ich nun auch noch unverständlich zu sein. Sage mir bitte welches Wort Du in meiner Fragestellung nicht kennst! Ich muss gestehen, dass ich mir nichts einfacheres vorstellen kann. Ich fragte schlicht nach Fakten, keine Bewertung, lediglich Belege, kein Verständnis, lediglich Erinnerungsleistung. Jeder, der über dieses Wisen verfügt, beantwortet mir dies mühelos, alle anderen sind selbstverständlich nicht genötigt sich dieses Wissen extra anzueignen.
Also:
Wenn Du keine Lust auf diese Frage hast, dann schweige einfach und spar Dir Deine Kraft für christliche Nächstenliebe, die selbst dann wertvoll wäre, wenn Du für sie nicht später Belohnung erwarten dürftest. Wenn ich nur mit Leuten spreche, die meine Frage beantworten wollen, macht mir das hier einfach mehr Spaß...
Oder:
Du wärst ein Philosoph geblieben, hättest Du geschwiegen:)
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Julius
Beitrag 29.01.2010, 16:24
Beitrag #37


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ZITAT(Skeptiker2 @ 29.01.2010, 15:58) *
Ich hatte keine Frage zu einer Stelle, sondern interessierte mich für die Wahrhaftigkeit eines Buches.


Du hast eine Frage zu einer angeblichen, bei den ZJ unumstrittenen Prophezeiung gestellt. Ein Gebot der Höflichkeit wäre es gewesen, dem Kreis der User, aus dem Du Antworten erhoffst, das rasche Auffinden des in Frage stehenden Textes zu erleichtern, ohne ihn erst erraten zu lassen, was Du eigentlich meinst. Das darf als Konvention betrachtet werden. In der Mathematik gibt es sicher auch Konventionen, an die sich aus Gründen der Verständlichkeit alle halten, die sich Mathematiker nennen bzw. als solche ernstgenommen werden wollen. Von einem Mathematiker erwarte ich z.B. auch, dass er in der Lage ist, eine Textaufgabe verständlich zu formulieren ...

Statt auf die einfache Frage zu antworten, wo in der Bibel der in Frage stehende Text zu finden ist, veranstaltest Du aber ein Mordsgedöns und schwafelst davon, dass Du als selbstverständlich bekannt vorauszusetzen wünschst, was Dir die ZJ erzählt haben bzw. was davon Du verstanden haben willst, oder was Du selbst schon durch Internetrecherchen in Erfahrung gebracht zu haben meinst. Und alle auch wissenschaftlich-theologischen Antworten und Erläuterungen, die Dir zuteil werden, verwirfst Du hochnäsig mit dem Hinweis, dass Du darüber schon ganz von alleine schlau geworden wärest. Vielleicht hast Du im Verlaufe dieses Threads immerhin gemerkt, dass Kyros die Israeliten nicht aus Ägypten geführt hat ... Dann hättest Du in der Tat etwas gelernt, was Du den ZJ entgegenhalten könntest, falls die das behauptet haben sollten, was ich jedoch für wenig wahrscheinlich halte.

Dich halte ich für einen Troll.
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rakso
Beitrag 29.01.2010, 16:34
Beitrag #38


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ZITAT(Julius @ 29.01.2010, 16:24) *
ZITAT(Skeptiker2 @ 29.01.2010, 15:58) *


Skeptiker2 hatte mit seiner Frage nach weiteren Fundstellen bzgl. Kyros gefragt und Julius erwartete einen Hinweis auf den betreffenden Vers im Jesaja. Ich selbst habe des Skeptiker Frage so aufgefasst, dass er nach weiteren ihm den Skeptiker unbekannten Fundstellen fragte, und diese möglicherweise den Anderen bekannt sein könnten.

Nicht weniger und nicht weniger.

Der Beitrag wurde von rakso bearbeitet: 29.01.2010, 16:37
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 11.09.2010, 01:02
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