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Einsteinchens Spielwiese


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932 Antworten in diesem Thema

#926 Einsteinchen

Einsteinchen

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Geschrieben 21 January 2017 - 13:40

Als was betrachtet man den Menschen?

Als durch und durch von der Erbsünde durchseucht wie ein wurmstichiger Apfel oder

Als von Gott geliebten Menschen, der ohne Sünde ist?

 

Jesus scheint vorgemacht zu haben, wie man mit einem skrupulösem Gewissen umgeht. Wir müssen es ihm nachmachen, Glauben allein an ihn hilft nicht.



#927 kam

kam

    Froher Katholik

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Geschrieben 21 January 2017 - 15:26

Als was betrachtet man den Menschen?
Als durch und durch von der Erbsünde durchseucht wie ein wurmstichiger Apfel oder
Als von Gott geliebten Menschen, der ohne Sünde ist?
 
Jesus scheint vorgemacht zu haben, wie man mit einem skrupulösem Gewissen umgeht. Wir müssen es ihm nachmachen, Glauben allein an ihn hilft nicht.


Sowohl als auch. Sündhaft, gnadenbedürftig und von Gott geliebt.

#928 Einsteinchen

Einsteinchen

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Geschrieben 23 January 2017 - 14:12

Gedächtnisblockaden

Jeder kennt das Phänomen, man hat das Gesicht präsent (zum Beispiel von einem berühmten Schauspieler), und der Name fällt einem nicht ein. Und besagte Person kann noch so berühmt sein. Die Ausnahmen sind die wahren Unsterblichen. Die sind in jeder Situation benennbar. "Sokrates" oder "Platon" kann ich mir vorstellen, kann schon einer Gedächtnisblockade unterliegen.

Aber bei "Jesus" oder "Gott" wette ich, gibt es keine psychische Disposition, so dass diese Bezeichnung einer Blockade unterliegt.

So gesehen sind die beiden unsterblich. Allerdings ist das eine sehr abstrakte Unsterblichkeit.

Allerdings heißen sie nur in Deutsch so, es sind nur Namen, und die sind Schall und Rauch. Im Französischen klingt es wie Schesü. und Diö. Da kann ich nichts damit anfangen.


Bearbeitet von Einsteinchen, 23 January 2017 - 14:18.


#929 Alfons

Alfons

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Geschrieben 23 January 2017 - 20:41


Wie baut man einen Witz?

 

Nachzulesen seit 1905 in Sigmund Freud: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten, vor allem in dem Kapitel über die Technik des Witzes. Dort findet sich auch mein (trotz seines und meines Alters) Lieblingswitz. Die Rede ist von einem Ehepaar, das auf ziemlich großen Fuße lebt. "Nach Ansicht der einen soll der Mann viel verdient und sich etwas zurückgelegt haben. Nach anderen wieder soll sich die Frau etwas zurückgelegt und dabei viel verdient haben."

Alfons



#930 Einsteinchen

Einsteinchen

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Geschrieben 23 January 2017 - 21:02

 


Wie baut man einen Witz?

 

Nachzulesen seit 1905 in Sigmund Freud: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten, vor allem in dem Kapitel über die Technik des Witzes. Dort findet sich auch mein (trotz seines und meines Alters) Lieblingswitz. Die Rede ist von einem Ehepaar, das auf ziemlich großen Fuße lebt. "Nach Ansicht der einen soll der Mann viel verdient und sich etwas zurückgelegt haben. Nach anderen wieder soll sich die Frau etwas zurückgelegt und dabei viel verdient haben."

Alfons

 

Ein geniales Beispiel. Um der Ironie willen, und weil das zum Schmunzeln ist, es ist schon eine eigene Sache, gelehrt und analysierend über den Witz zu sprechen in Hinsicht darauf, wie man einen aufbaut. Da kann man schon beobachten, wie eine der vielen  Instanzen von mir schallend lacht. Effektiv habe ich allerdings jetzt nur verstehensvoll innerlich genickt, weil ich ihn verstanden habe. Denn mich gibt es hunderttausendmal: In den verschiedenen gesellschaftlichen Bühnen, die ich im Geist aufstelle. Jetzt, wo ich dies schreibe, lachte ich nicht, sondern verstehe, warum man auf diesen Witz lachend reagieren kann.



#931 Einsteinchen

Einsteinchen

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Geschrieben 24 January 2017 - 06:22

Gedächtnisblockaden

Jeder kennt das Phänomen, man hat das Gesicht präsent (zum Beispiel von einem berühmten Schauspieler), und der Name fällt einem nicht ein. Und besagte Person kann noch so berühmt sein. Die Ausnahmen sind die wahren Unsterblichen. Die sind in jeder Situation benennbar. "Sokrates" oder "Platon" kann ich mir vorstellen, kann schon einer Gedächtnisblockade unterliegen.

Aber bei "Jesus" oder "Gott" wette ich, gibt es keine psychische Disposition, so dass diese Bezeichnung einer Blockade unterliegt.

So gesehen sind die beiden unsterblich. Allerdings ist das eine sehr abstrakte Unsterblichkeit.

Allerdings heißen sie nur in Deutsch so, es sind nur Namen, und die sind Schall und Rauch. Im Französischen klingt es wie Schesü. und Diö. Da kann ich nichts damit anfangen.

Und damit habe ich auch das Stottern und Stammeln erklärt. Es ist die stoßweise ausgesprochene Notsprache mit Namen und Wörtern, die noch nicht die Abstraktion der Unsterblichkeit als Haltepunkte erreicht haben, wie "Jesus" und "Gott", (für mich Deutschsprechenden) wenn man vor einer verblüffenden und paffmachenden Situation steht und man den Impuls nicht unterdrücken kann, zu reden, bei den Leuten, die es unter ihrer Würde finden, zu schweigen und immer alles mit dem Wort machen müssen. Ein eleganter Ausweg wäre, wenn es einem die Sprache verschlägt. Aber die Stotterer müssen ja reden. Kluge Leute sagen ja bei überraschenden Notsituationen statt zu stottern: Jesus! oder Maria! oder Mein Gott! Gandhi sagte bei seinem Attentat: Rama! Ich habe bei ähnlichen Situationen die Tendenz zu stottern.


Bearbeitet von Einsteinchen, 24 January 2017 - 06:31.


#932 Einsteinchen

Einsteinchen

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Geschrieben 24 January 2017 - 07:18

Die Dadaisten, die scheinbar nur stammeln, sind eigentlich hervorragende Dichter, die ein Gipfelerlebnis mit dem Wort Gottes erlebt haben.



#933 DonGato

DonGato

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Geschrieben 24 January 2017 - 13:36

Die Dadaisten, die scheinbar nur stammeln, sind eigentlich hervorragende Dichter, die ein Gipfelerlebnis mit dem Wort Gottes erlebt haben.


Bergamotten faltern im Petroliumhimmel
Schwademasten asten Schwanenkerzen

...

 

DonGato






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