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Trump


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1731 Antworten in diesem Thema

#26 Shubashi

Shubashi

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:09

Ich kann die Lage der Menschen in den USA aus der Ferne schlecht beurteilen. Probleme mit der Einwanderung gab es ja auch schon vor diesem Wahlkampf und vor Obama. Schon 2015 hieß es in einem Artikel von "Welt.de": Das Ende des weißen Amerikas

 

"Der Anteil der Asiaten und Hispanics an der Bevölkerung der USA wächst. 2060 sollen nur noch 44 Prozent der Einwohner weiß sein. Dieser Wandel wird das Land verändern - nicht nur politisch."
 
Trumps Plan eine Mauer zwischen den USA und Mexico zu errichten ist ja nicht wirklich neu. Bereits 1987 bei meinem letzten Aufenthalt in Kalifornien erinnerte die Grenze zu Mexico an eine Art "Zonengrenze" mit Stacheldraht und Wachtürmen.

Zum letzten Mal war ich 1987 in den USA, in Kalifornien, schon da erinnerte die Grenze zu Mexico an eine Demarkationslinie. Auf dem Interstate-Highway 5 LA.-San Diego gibt es bei San Clemente einen permanenten "Border Patrol Checkpoint". Siehst du europäisch aus, oder wie ein weißer Amerikaner wirst du durchgewunken, siehst du aus wie ein Latino kann es sein dass du intensiv kontrolliert wirst. Man stelle sich solche "Checkpoints" auf bundesdeutschen Autobahnen wie A8, oder A20 vor! :rolleyes:   

 

Genau in dieser Hinsicht waren daher die Wahlprognosen ziemlich naiv. Ich habe über diese Verschiebungen des Wählerspektrums auch überall gelesen, nur fanden die Wahlen 2016, nicht 2060 statt.

Daher sind 37% weiße Frauen und 34% weiße Männer nun mal wesentlich entscheidender als 23% Hispanics und Schwarze zusammen.

Und Trump hat in der weißen Bevölkerung nun mal überwältigende Mehrheit. Wenn selbst amerikanische Frauen lieber einen vulgären Rüpel als eine sehr politikerfahrene Frau im weißen Haus haben wollen, dann dürfte v.a. das intellektuelle Establishment in den USA ein echtes Problem haben.

Ich hoffe dazu sehr, dass sich auch unsere Eliten mal genau überlegen, was es heißt, wenn der etablierte Volkserziehungstalk irgendwann nur noch von 5% oder 10% der Bürger zur Kenntnis genommen und der Rest seine Meinung in den sozialen Peergroups im Internet bildet.



#27 rince

rince

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:11

Unsere politischen Eliten? Du meinst die, für die das Internet immer noch "Neuland" ist?



#28 Aristippos

Aristippos

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:18

Daher sind 37% weiße Frauen und 34% weiße Männer nun mal wesentlich entscheidender als 23% Hispanics und Schwarze zusammen.

 

Das Electoral College verringert den Einfluss außerdem. Die wichtigen Swing States sind Staaten, in denen viele Weiße und Schwarze leben. Die konnte Obama sich holen, weil er schwarz war, aber Clinton hat diesen Zug nicht. Dafür ist sie bei Latinos extrem populär. Leider wohnen die aber überwiegend in Kalifornien, New Mexico und Texas. Die ersten gewinnt sowieso immer der Demokrat, Texas ist eh republikanisch. Der massive Stimmenzuwachs unter den Latinos hat also genau null Wahlmänner gebracht. Daran liegt es auch, dass Clinton an Wählerstimmen immer noch vorne liegt.



#29 Petrus

Petrus

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:19

Trumps Plan eine Mauer zwischen den USA und Mexico zu errichten ist ja nicht wirklich neu.


nun, immerhin sagt er das. Anders als Walter Ulbricht. "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten ..."

Zwei Monate später war die Mauer da. und dann später wieder wech :)

wir in München haben jetzt eine neue Mauer. in Neuperlach. Vier Meter hoch. Aus Lärmschutzgründen.

Es wird auch in der deutschen überregionalen und der internationalen Presse darüber berichtet.

nun, als Christ fallen mir dazu ein zwei Sachen.

1) mit meinem Gott überspringe ich Mauern.

2) Es mag sein sein, dass alles fällt,
dass die Burgen dieser Welt, um Dich her in Trümmer brechen ...

#30 Shubashi

Shubashi

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:29

Was mir wieder ins Bewusstsein rückt, dass der primäre Zweck einer Zeitung ja schon immer das Einwickeln leckeren Fisches war...



#31 Long John Silver

Long John Silver

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:30

 

Ich kann die Lage der Menschen in den USA aus der Ferne schlecht beurteilen. Probleme mit der Einwanderung gab es ja auch schon vor diesem Wahlkampf und vor Obama. Schon 2015 hieß es in einem Artikel von "Welt.de": Das Ende des weißen Amerikas

 

"Der Anteil der Asiaten und Hispanics an der Bevölkerung der USA wächst. 2060 sollen nur noch 44 Prozent der Einwohner weiß sein. Dieser Wandel wird das Land verändern - nicht nur politisch."
 
Trumps Plan eine Mauer zwischen den USA und Mexico zu errichten ist ja nicht wirklich neu. Bereits 1987 bei meinem letzten Aufenthalt in Kalifornien erinnerte die Grenze zu Mexico an eine Art "Zonengrenze" mit Stacheldraht und Wachtürmen.

Zum letzten Mal war ich 1987 in den USA, in Kalifornien, schon da erinnerte die Grenze zu Mexico an eine Demarkationslinie. Auf dem Interstate-Highway 5 LA.-San Diego gibt es bei San Clemente einen permanenten "Border Patrol Checkpoint". Siehst du europäisch aus, oder wie ein weißer Amerikaner wirst du durchgewunken, siehst du aus wie ein Latino kann es sein dass du intensiv kontrolliert wirst. Man stelle sich solche "Checkpoints" auf bundesdeutschen Autobahnen wie A8, oder A20 vor! :rolleyes:   

 

Genau in dieser Hinsicht waren daher die Wahlprognosen ziemlich naiv. Ich habe über diese Verschiebungen des Wählerspektrums auch überall gelesen, nur fanden die Wahlen 2016, nicht 2060 statt.

Daher sind 37% weiße Frauen und 34% weiße Männer nun mal wesentlich entscheidender als 23% Hispanics und Schwarze zusammen.

Und Trump hat in der weißen Bevölkerung nun mal überwältigende Mehrheit. Wenn selbst amerikanische Frauen lieber einen vulgären Rüpel als eine sehr politikerfahrene Frau im weißen Haus haben wollen, dann dürfte v.a. das intellektuelle Establishment in den USA ein echtes Problem haben.

Ich hoffe dazu sehr, dass sich auch unsere Eliten mal genau überlegen, was es heißt, wenn der etablierte Volkserziehungstalk irgendwann nur noch von 5% oder 10% der Bürger zur Kenntnis genommen und der Rest seine Meinung in den sozialen Peergroups im Internet bildet.

 

 

Interessant, dass Politikerfahrung hier als Synonym fuer absolute Machtgier und Skrupellosigkeit verwendet wird.

 

Trump muss diese Skrupellosigkeit im politischen Geschaeft erst in der Tat  beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum). 

 

Clinton hat sie bereits bewiesen. 


Bearbeitet von Long John Silver, 09 November 2016 - 11:37.


#32 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:34


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner



#33 Marcellinus

Marcellinus

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:38

Was mir wieder ins Bewusstsein rückt, dass der primäre Zweck einer Zeitung ja schon immer das Einwickeln leckeren Fisches war...

 

Oder zum Säubern eines Katzenklos.



#34 Long John Silver

Long John Silver

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:39

 


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner

 

 

Ich wollte nur auf die Albernheit hinweisen, ausgerechnet Hillary Clinton hier als Lichtgestalt zu verkaufen. 



#35 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:40

 

 


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner

 

 

Ich wollte nur auf die Albernheit hinweisen, ausgerechnet Hillary Clinton hier als Lichtgestalt zu verkaufen. 

 

Nein, das ist sie sicher nicht.

 

Werner



#36 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:43

 

 

 


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner

 

 

Ich wollte nur auf die Albernheit hinweisen, ausgerechnet Hillary Clinton hier als Lichtgestalt zu verkaufen. 

 

Nein, das ist sie sicher nicht.

 

Werner

 

Das ist die hierzulande übliche Schwarz-Weiß-Denke.

 

Oh, du bist die Gegnerin von Trump? Dann musst du die allerbesten Charaktereigenschaften haben.

Oh, du kämpfst gegen Assad? Dann musst du ein Demokrat und Freund freiheitlicher Werte sein.

Du findest Merkels Flüchtlingspolitik nicht gut? Dann musst du ein Fremdenfeind und Nazi sein.

usw.

 

Werner


Bearbeitet von Werner001, 09 November 2016 - 11:46.

  • Perle von asia, Kulti und Katharer

#37 asia

asia

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:47

 

Es gibt sogar Frauen, die haben den Typ geheiratet ;)

Das kann ich ja noch verstehen. Für Kohle tun Menschen ja so einiges. Frauen auch. Obwohl? Die Vorstellung, diesen Schmierlapp anzufassen, löst in mir maximal unangenehme Gefühle aus. Ist das schon homophob? Oder ein gesunder Ekel?

Dale

 

Ja! Ich spür schon den Herpes an der Lippe und meine Haut sieht auch so komisch gelb aus...


Bearbeitet von asia, 09 November 2016 - 11:47.


#38 Edith1

Edith1

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:48

 


Und er hat einen Kongress, der alles abnickt.

Das ist noch die Frage.

Der US-Kongress ist nicht der Deutsche Bundestag, der sich ja in erster Linie als Abnickverein der Regierungspolitik versteht, notfalls mit Fraktionszwang und ähnlichen undemokratischen Machenschaften. Das ist den USA gänzlich anders. Da sind die Abgeordneten zunächst mal den Wählern ihres Wahlkreises Rechenschaft schuldig, und nicht irgendeinem Präsidenten, der zufällig der gleichen Partei angehört.

 

Werner

 

Vor allem ist es unbequem, wenn diese "eigene" Partei sich zuletzt vorwiegend damit beschäftigte, sich von "ihrem" Kandidaten zu distanzieren.  



#39 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:48

 

 

Es gibt sogar Frauen, die haben den Typ geheiratet ;)

Das kann ich ja noch verstehen. Für Kohle tun Menschen ja so einiges. Frauen auch. Obwohl? Die Vorstellung, diesen Schmierlapp anzufassen, löst in mir maximal unangenehme Gefühle aus. Ist das schon homophob? Oder ein gesunder Ekel?

Dale

 

Ja! Ich spür schon den Herpes an der Lippe und meine Haut sieht auch so komisch gelb aus...

 

So lange nicht deine Haare gelb werden....

 

Werner



#40 asia

asia

    urlaubsreif

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:49

 

 

 

Es gibt sogar Frauen, die haben den Typ geheiratet ;)

Das kann ich ja noch verstehen. Für Kohle tun Menschen ja so einiges. Frauen auch. Obwohl? Die Vorstellung, diesen Schmierlapp anzufassen, löst in mir maximal unangenehme Gefühle aus. Ist das schon homophob? Oder ein gesunder Ekel?

Dale

 

Ja! Ich spür schon den Herpes an der Lippe und meine Haut sieht auch so komisch gelb aus...

 

So lange nicht deine Haare gelb werden....

 

Werner

 

Waaaahhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!



#41 Dale Earnhardt

Dale Earnhardt

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Geschrieben 09 November 2016 - 11:55

 

 


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner

 

 

Ich wollte nur auf die Albernheit hinweisen, ausgerechnet Hillary Clinton hier als Lichtgestalt zu verkaufen. 

 

Wer tut das? Ich kenne niemanden. Und etwas Positives über Frau Clinton habe ich hier auch noch nicht gelesen. 

Dale



#42 rince

rince

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:01

 

 

 


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner

 

 

Ich wollte nur auf die Albernheit hinweisen, ausgerechnet Hillary Clinton hier als Lichtgestalt zu verkaufen. 

 

Wer tut das? Ich kenne niemanden. Und etwas Positives über Frau Clinton habe ich hier auch noch nicht gelesen. 

Dale

 

Das einzig Positive, das mir einfällt, ist, dass ihre Frisur besser aussieht als die von Trump.

 

Aber es stimmt schon, hierzulande ist sie meiner Wahrnehmung nach weniger als das lediglich kleinere Übel (wovon ich persönlich nicht überzeugt bin), sondern mehrheitlich als "Lichtgestalt" verkauft worden. Und sei es nur, weil eine ihrer Qualifikation darin bestanden hätte, die erste Frau in Präsidentenamt zu sein... 



#43 Long John Silver

Long John Silver

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:02

 

 

 


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner

 

 

Ich wollte nur auf die Albernheit hinweisen, ausgerechnet Hillary Clinton hier als Lichtgestalt zu verkaufen. 

 

Wer tut das? Ich kenne niemanden. Und etwas Positives über Frau Clinton habe ich hier auch noch nicht gelesen. 

Dale

 

 

Vielleicht hast du es ueberlesen, aber ich wies explizit darauf hin, auf welchen Satz hier im Forum ich mich bezogen habe. 

 

Vielleicht konnte mein Einwurf diesen Satz und das Erstaunen darin etwas ins richtige Licht ruecken. Mehr ist nicht von mir beabsichtigt. Vielleicht ist in Deutschland nicht ganz klar, wie gross das Misstrauen gegen Clinton ist und wie negativ sie persoenlich beurteilt wird, aufgrund ihres Verhaltens in der Vergangenheit. Dass sie so unbeliebt ist, hat berechtigte Gruende.  Deshalb ist der Satz, auf den ich hinwies und  sein Erstaunen, leicht zu erklaeren. 


Bearbeitet von Long John Silver, 09 November 2016 - 12:16.


#44 Shubashi

Shubashi

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:03

 

 


Trump muss diese Skrupellosigkeit erst in der Tat beweisen (bis jetzt ist sie Maulheldentum).

Wenn er die nicht hätte, wäre er nicht da, wo er jetzt ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance auf Nominierung zu haben.

 

Werner

 

 

Ich wollte nur auf die Albernheit hinweisen, ausgerechnet Hillary Clinton hier als Lichtgestalt zu verkaufen. 

 

 

Ich finde es immer sehr erstaunlich, dass anscheinend viele Amerikaner von ihren Präsidenten erwarten, eine "Lichtgestalt" zu sein und nicht relativ nüchtern darüber nachdenken, für welche konkreten politischen Ziele ein Kandidat oder eine Kandidatin stehen und welche Qualifikationen sie dafür mitbringen.

Was ausgerechnet ein Immobilien-Tycoon im Weißen Haus soll, wäre für mich eher schwer zu beantworten, vor allem wenn er ein völlig unklares politisches Programm hat und dazu mit sämtlichen politischen Experten selbst der eigenen Partei über Kreuz liegt.

Suchen sich US-Bürger für alle möglichen Jobs sonst auch immer diejenigen aus, die bisher überhaupt keine Erfahrung in dem Job haben und begründen es dann damit, dass sie die qualifizierten Bewerber nicht leiden konnten?


  • Perle von Mac Craig

#45 utah-r

utah-r

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:07

Edogan, Putin, Kim Jong-un, Trump, das hört sich an wie: Stalin, Hitler, Mussolini, Mao oder Franco, Idi Amin, Kim Jong-il, Gaddafi- es findet sich doch immer die Skatrunde. Und in Deutschland kommt demnächst wieder ein österreichischer Gastarbeiter?

 

Noch bin ich guter Hoffnung, dass die Deutschen nicht ganz so dumm sind wie die Amis. Die USA werden nun bald merken, dass auch sie im globalen Geflecht sind und eine komplette Abschottung des Landes der Wirtschaft nur schaden kann. Langfristig wird die Welt ohne die USA leben können, aber die USA ohne die Welt? Das ist unrealistischer Größenwahn und kann nur in einem Weltkrieg um Ressourcen enden. Das weiß auch die Wirtschaft und sie wird diesen Präsidenten kaltstellen müssen oder langfristig enorme Verluste hinnehmen.

 

Diese Wahl sollte wohl ein Protest gegen das festgefahrene System sein, aber der Schuss geht nach hinten los. Wenn die Börse fällt und der Goldpreis steigt, dann sollte man sich wirklich Sorgen machen.

 

Ein gutes hat das Desaster: Vielleicht wird den Bürgern dieses Staates nun endlich einmal klar, dass das alte Wahlsystem nicht mehr zeitgemäß ist und es einer Reform bedarf, die es auch kleineren Parteien möglich macht, Vertreter ins Parlament zu senden.

 

Im Osten Erdogan und der IS, im Westen einen durchgeknallten, ungebildeten, höchst peinlichen und eiskalten Egomanen und wir mitten drin. Das ist wie bei der Atomkraft: Man hat das Gefühl, es spielen Kinder mit Rasierklingen. Da fängt man an nachzudenken.....

 

Was mich interessieren würde: Wer und unter welchen Bedingungen putzt eigentlich im Hause Trump?



#46 Julius

Julius

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:17

"Server Error" :D



#47 Gallowglas

Gallowglas

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:25

Sehen wir die positiven Seiten :

1. Es wird wohl kein TTIP geben und
2. Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ist jetzt etwas geringer als bei einer Wahl von Clinton.

Ansonsten ... naja ...

#48 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:37

Die Zukunft wird weisen, welche Folgen dies hat. In manchen anderen Staaten hat schon ein ähnlicher Prozess stattgefunden. Die Demokratie hat dafür gesorgt, dass die dümmsten Kälber ihr Schlächter selber wählen können. In absolutistischen und monarchischen Zeiten hatte man wenigstens die Ausrede, dass Gräuel und Elend nicht vom Volk verursacht wären, sondern dass "Gottes Wege" mittels Gottesgnadentum eben seltsam seien.

 

Das kann ja heiter werden. 1933 redevivans. Nicht nur in den USA.

 

Einen Vorteil hat das Ganze aber: 

Sollte es zum Schluss so sein, dass die Besetzung des Papstamtes mit Franziskus die letzte vernünftige Besetzung eines Staatsoberhauptes war? Nach einigen Jahren, wenn die Früchte der jetzigen Staatsoberhäupter offenkundig werden, könnte die Kirche womöglich brillieren.



#49 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:40

Die Zukunft wird weisen, welche Folgen dies hat. In manchen anderen Staaten hat schon ein ähnlicher Prozess stattgefunden. Die Demokratie hat dafür gesorgt, dass die dümmsten Kälber ihr Schlächter selber wählen können. In absolutistischen und monarchischen Zeiten hatte man wenigstens die Ausrede, dass Gräuel und Elend nicht vom Volk verursacht wären, sondern dass "Gottes Wege" mittels Gottesgnadentum eben seltsam seien.

 

Das kann ja heiter werden. 1933 redevivans. Nicht nur in den USA.

 

Einen Vorteil hat das Ganze aber: 

Sollte es zum Schluss so sein, dass die Besetzung des Papstamtes mit Franziskus die letzte vernünftige Besetzung eines Staatsoberhauptes war? Nach einigen Jahren, wenn die Früchte der jetzigen Staatsoberhäupter offenkundig werden, könnte die Kirche womöglich brillieren.

Also das Bild, das du hier von Frau Merkel und ihrer Wiederwahl 2017 zeichnest, ist aber doch selbst mir zu düster.

 

Werner



#50 rince

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:41


2. Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ist jetzt etwas geringer als bei einer Wahl von Clinton.

 

Bitte um Präzision. Kriege, in denen die USA involviert ist, gibt es doch aktuell schon genug. Meinst du gegen Putin-Russland?






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