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1892 Antworten in diesem Thema

#51 Gallowglas

Gallowglas

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:50

2. Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ist jetzt etwas geringer als bei einer Wahl von Clinton.

 
Bitte um Präzision. Kriege, in denen die USA involviert ist, gibt es doch aktuell schon genug. Meinst du gegen Putin-Russland?


Genau gesagt ist ein Krieg mit Russland jetzt wesentlich unwahrscheinlicher, andere Kriege, wie die bei den Amis beliebten Kriege um Rohstoffe, sind dafür jetzt etwas wahrscheinlicher ....

#52 Long John Silver

Long John Silver

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:52

Die Zukunft wird weisen, welche Folgen dies hat. In manchen anderen Staaten hat schon ein ähnlicher Prozess stattgefunden. Die Demokratie hat dafür gesorgt, dass die dümmsten Kälber ihr Schlächter selber wählen können. In absolutistischen und monarchischen Zeiten hatte man wenigstens die Ausrede, dass Gräuel und Elend nicht vom Volk verursacht wären, sondern dass "Gottes Wege" mittels Gottesgnadentum eben seltsam seien.

 

Das kann ja heiter werden. 1933 redevivans. Nicht nur in den USA.

 

Einen Vorteil hat das Ganze aber: 

Sollte es zum Schluss so sein, dass die Besetzung des Papstamtes mit Franziskus die letzte vernünftige Besetzung eines Staatsoberhauptes war? Nach einigen Jahren, wenn die Früchte der jetzigen Staatsoberhäupter offenkundig werden, könnte die Kirche womöglich brillieren.

 

Steht der Weltuntergang bevor? 

 

Habe ich was verpasst?



#53 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:54

Putin scheint ja ganz begeistert zu sein. 

Wäre ich an seiner Stelle auch. So einen wie Trump wickelt er schon beim Frühstück um den kleinen Finger. 

Ich befürchte, dass die kommende Schwäche der USA sich noch an ganz anderen Stellen auswirken wird, als in Nordamerika. 

 

Ein bisschen schadenfroh bin ich dennoch. Ich gönne all den Wählern Trumps, die ihn in blinder Hoffnung auf den starken Mann gewählt haben, obwohl er ihren Lebensinteressen genau entgegenwirkt, die kommenden Entscheidungen Trumps. Emotional denke ich: Schön für die ganzen Frauen, Schwarzen, Latinos, Homos, Unterschichtler, Obama-care-Abhängigen, Opfer bewaffneter Amokläufe. Aber ich sehe schon voraus, dass mir meine Schadenfreude im Halse stecken bleiben wird. Wenn dieses ganze Elend kommt, wird mir das Blut in den Adern gefrieren und ich werde mich für meine vormalige Schadenfreude furchtbar schämen.

 

Das ist, wie wenn die AfD den Bundeskanzler stellt, der von vielen HartzIV-Empfängern gewählt wurde. Meine Schadenfreude wäre auch hier groß. Aber der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.



#54 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:55

Steht der Weltuntergang bevor? 

 

Habe ich was verpasst?

Neinein. Alles in bester Ordnung. Du hast nichts verpasst.



#55 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:56

A propos Weltuntergang: Wie war noch mal die Position Trumps bezüglich Klimaschutz?

 

Nicht eine einzige Wahl war in der Vergangenheit ein Weltuntergang. Und war das Wahlergebnis auch noch so grauenhaft. So wird es auch mit Trumps Wahl sein.

Die Welt geht immer nur partiell unter: Für so manchen wird es so sein, als ob die Welt unterginge. Aber der Planet ist groß. Es wird auch Nutznießer geben. 

Wie bei der Sintflut. Die war ja auch kein Weltuntergang für Noah. Und die Massen von Ersoffenen interessieren dabei nicht.


Bearbeitet von Mecky, 09 November 2016 - 13:01.


#56 Long John Silver

Long John Silver

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Geschrieben 09 November 2016 - 12:58

 

Steht der Weltuntergang bevor? 

 

Habe ich was verpasst?

Neinein. Alles in bester Ordnung. Du hast nichts verpasst.

 

 

Danke, da lohnt es ja noch, dass ich das Klavier heute stimmen lasse. 



#57 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:01

A propos Weltuntergang: Wie war noch mal die Position Trumps bezüglich Klimaschutz?

Ist der etwa gegen bunte Plaketten, die das Klima retten sollen?

 

Werner



#58 rince

rince

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:01


Steht der Weltuntergang bevor? 

Wenn ich mich gerade in den Social Media umschaue, könnte man das meinen. "Leichte Hysterie" ist da noch eine Untertreibung. *kopfschüttel*



#59 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:02

Ich hab ein Dejavu. Als damals Nancy Reagan Präsidentin wurde, war das genau so.

 

Werner


  • Perle von Long John Silver

#60 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:04

 

A propos Weltuntergang: Wie war noch mal die Position Trumps bezüglich Klimaschutz?

Ist der etwa gegen bunte Plaketten, die das Klima retten sollen?

Nein! Im Gegenteil! 

Also: Entwarnung. Alles in bester Ordnung. Die Plaketten sind womöglich gegen die Erderwärmung ebenso unwirksam, wie ergebnislose Klimakonferenzen. Der Unterschied ist nur marginal. 



#61 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:11

Ich hab ein Dejavu. Als damals Nancy Reagan Präsidentin wurde, war das genau so.

Ehrlich gestanden: Wäre Hillary Reagan Präsidentin geworden, wäre es vielleicht auch nicht viel besser. 

 

Das Problem sehe ich sowieso nicht in Hillary oder Nancy. Auch nicht in Ronald, Donald oder Dagobert. Nicht einmal in Adolf.

Das Problem sehe ich in der fast schon globalen Neigung, ihr Volk in die Hand mutmaßlich starker Männer (auch wenn sie manchmal Frauen sind, wie Le Pen) zu geben.


  • Perle von tribald

#62 Werner001

Werner001

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:12


Das Problem sehe ich in der fast schon globalen Neigung, ihr Volk in die Hand mutmaßlich starker Männer (auch wenn sie manchmal Frauen sind, wie Le Pen) zu geben.

Da stimme ich dir zu.

 

Werner



#63 Thofrock

Thofrock

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:20

Mit Verlaub, aber sein Frauenbild ist für mich nebensächlich. Es geht darum, dass er ein krankhaft narzisstischer Egomane ist. Und er hat einen Kongress, der alles abnickt. Meiner Meinung nach war seit der heißen Phase des Vietnamkriegs die Gefahr nie so groß wie jetzt, dass Amerika anfängt, irgendwo mit Atombomben herumzuschmeißen.
 
Gegen Trump ist selbst Dabbeljuh ein Musterbeispiel an Verantwortungsbewusstsein, und der hat der Welt 13 Jahre Irakkrieg eingebrockt. Ich bin sicher, dass Trump das toppen kann und wird. Die einzige Hoffnung besteht darin, dass er nach ein paar Monaten die Lust am Regieren verliert, sich wieder dem Begrapschen von Schönheitsköniginnen zuwendet, und die Arbeit von Leuten machen lässt, die nicht psychisch krank sind.

Was ist denn jetzt los? Eigentlich solltest Du doch einen Präsidenten, der alle Muslime aus dem Land schmeißen will, in den höchsten Tönen loben.
Ich freue mich ja sehr, dass Dich sein Wahlsieg auch schwer zu ärgern scheint, beginne mich aber zu fragen, ob ich ihn dann vielleicht zu negativ beurteile. Nun, eher nicht. Für dubiose Handelsabkommen ist das zwar das vollständige Aus, aber Trump wird wahrscheinlich noch viel weiter gehen und auch bestehende und gut funktionierende Brücken abzureißen versuchen.

Dass Senat und Kongress alles durchwinken, glaube ich allerdings nicht. Die werden vermutlich noch mehr auf die Bremse steigen, als sie es bei Hillary getan hätten.

#64 Shubashi

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:32

Für weniger Hysterie wäre ich auch dankbar. Es wurde nur der US-Präsident gewählt, nicht ein neuer Weltenherrscher.

 

Was Gallowglas zu den positiven Aspekten sagt, hat was: die relativ sinnlose Interventionspolitik der USA in Syrien oder der Ukraine hätte sich unter Frau Clinton deutlich verschärfen können.

Und auch mancher heimischer Leitartikler wird für seine blutdürstigen Fantasien keine GIs mehr finden, die für seine Version von Utopia sterben könnten.

 

Wie die Beziehungen zur EU aussehen werden, hätte übrigens Europa ein großes Stück weit mitzubestimmen. In dieser Beziehung halte ich die notorische europäische Schwäche, Zerstrittenheit und Entschlusslosigkeit für die größere Gefahr als den Bewohner des Weißen Hauses.

Insofern wäre die Wahl Mr Trumps sogar eine kleine Chance zur Emanzipation und Verantwortungsübernahme, aber ich fürchte sehr, dass unsere eigenen Fehler uns an ihrer Wahrnehmung hindern werden.



#65 Thofrock

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:33

Was Trump bislang gesagt hat, hat er gesagt, um Präsident zu werden. Das war erfolgreich.
Nach aller Erfahrung hat dies wenig damit zu tun, was er als Präsident tun und sagen wird.

Du meinst, seine Wähler haben ihm sowieso nichts geglaubt?
So einfach ist es nicht, weil er viele seiner Versprechungen sehr konkret und unverklausuliert vorgetragen hat. Eben nicht wie ein Politiker sondern wie der erfolgreiche Geschäftsmann, den er zu sein vorgibt.
Trump hat vor allem gewonnen, weil er für glaubwürdiger gehalten wurde. Und das wurde er, weil er Vieles von dem was er rausposaunt hat, tatsächlich glaubt und tatsächlich durchsetzen will. Ich fürchte, wie befinden uns in einem beklagenswerten Irrtum, wenn wir ihm die taktischen Manöver andichten, die Berufspolitiker in der Regel praktizieren.

Trump ist unberechenbar. Und deshalb ist er wirklich gefährlich. Und nicht nur in der Außenpolitik.

Bearbeitet von Thofrock, 09 November 2016 - 13:34.


#66 Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:38

Über Trumps zukünftige Politik kann man meiner Meinung nach nicht allzu viel sagen. Dazu ist er viel zu sehr Fähnchen im Wind. Einzig seine Bestrebungen für die Liberalisierung der Marktwirtschaft halte ich für echt. Der ganze Rest könnte sich als Sammlung von Wahlpropaganda-Sprüchen erweisen. 

 

Ich befürchte, dass er zu einer Marionette wird, weil er in vielen Dingen schlicht inkompetent und beratungsresistent ist. Üble Mischung. Ich befürchte, dass schon jetzt viele Politiker außerhalb der USA darüber nachdenken, wie man Trumps Schwächen ausnutzen kann. Und je mehr Schwächen offenbar werden, desto schlimmer wird dies werden. Putin hat sicher schon eine Menge Gedanken hierzu. Und andere auch. 

Eine geschwächte USA wird zunächst einmal vielen anderen nützen. Auf die Dauer aber ist eine geschwächte Supermacht eine Katastrophe.



#67 Shubashi

Shubashi

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:41

Unberechenbar ja, aber das heißt eben noch nicht, dass er all das tun wird, von dem er im Wahlkampf gesprochen hat.

Warum sollte er, da er ja auch keinerlei Probleme hatte, sich selbst zu widersprechen.

Genauso möglich, dass er sich in Bezug auf die tausend langweiligen Details der Politik auf Berater verläßt, die klüger und erfahrener sind als er.



#68 phyllis

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:42

es gab eine echte alternative, den kandidaten der libertären. der kam auf so 3% der stimmen. kommt davon wenn man ein vernünftiges statt populistisches programm hat. demographisch ists leider wieder ein rerun des brexits. U30 mehrheitlich für Clinton, frauen mehrheitlich für Clinton, leute mit bildung mehrheitlich für Clinton, aber halt nicht eindeutig genug.

nicht dass Clinton die besser wahl wäre, glaube ich nicht. aber in einem republikanisch beherrschten kongress hätte sie eh nicht viel ausrichten können. von daher wäre sie schon die fortsetzung von Obamas politik begriffen worden.

in den nächsten 4 jahren werden wohl vor allem die gerichte politik machen (müssen).

#69 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:54

Mal sehen, ob Trump ObamaCare so schnell wegräumt, wie er dies im Wahlkampf heraus-trumpetet hat.

Mal sehen, wie schnell er die mexikanische Mauer baut.

Mal sehen, wie schnell er die USA zur islamfreien Zone gestaltet.

Nix Genaues weiß man nicht.

 

"Unberechenbar ja, aber das heißt eben noch nicht, dass er all das tun wird, von dem er im Wahlkampf gesprochen hat." (Subashi)

Es bedeutet genau das Gegenteil: Dass man sich nämlich auf all das, was er im Wahlkampf trumpetet hat, in keiner Weise verlassen kann.

Vielleicht ist dies auch gut so.



#70 Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:58

in den nächsten 4 jahren werden wohl vor allem die gerichte politik machen (müssen).

Ich befürchte, dass man sich da nicht auf die Gerichte allein kaprizieren muss.

Die verallgemeinerte Aussage heißt: Viele Instanzen, Institutionen und Personen werden Politik machen, während Trump dies nicht tut.

 

Ich kann mir vorstellen, dass dies in seiner Anfangszeit nicht so kommen wird. Aber binnen angemessener Zeit könnte es so kommen.

Bei vielen Staatsoberhäuptern stelle ich mir die Frage: Was wird, wenn sie frustriert in einen burn-out fallen?

Und dann bewundere ich manche. Zum Beispiel Angela Merkel. Dass die noch keinen burn-out hat, ist doch geradezu phantastisch.

Ob Trump ebenso viel Stabilität hat, wie die anderen?



#71 rince

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Geschrieben 09 November 2016 - 13:58


So einfach ist es nicht, weil er viele seiner Versprechungen sehr konkret und unverklausuliert vorgetragen hat.

Du meinst so wie Obama, der sehr konkret und unverklausuliert versprochen hat, Guantanamo zu schließen?



#72 phyllis

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Geschrieben 09 November 2016 - 14:00

wahlkampf ist 90% show in einer mediokratie.

#73 MountainKing

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Geschrieben 09 November 2016 - 14:00

Ich halte diese Analyse der aktuellen Vorgänge, sowohl in den USA als auch Europa, für sehr erhellend und zutreffend:

 

http://www.the-ameri...eats-globalism/

 

 "Globalization and authoritarianism are both essential parts of the story, but in this essay I will put them together in a new way. I’ll tell a story with four chapters that begins by endorsing the distinction made by the intellectual historian Michael Lind, and other commentators, between globalists and nationalists—these are good descriptions of the two teams of combatants emerging in so many Western nations.

 

 

Nationalists in Europe have been objecting to mass immigration for decades, so the gigantic surge of asylum seekers in 2015 was bound to increase their anger and their support for right-wing nationalist parties. Globalists tend to explain these reactions as “racism, pure and simple,” or as the small-minded small-town selfishness of people who don’t want to lose either jobs or benefits to foreigners.

Racism is clearly evident in some of the things that some nationalists say in interviews, chant at soccer matches, or write on the Internet with the protection of anonymity. But “racism” is a shallow term when used as an explanation. It asserts that there are some people who just don’t like anyone different from themselves—particularly if they have darker skin. They have no valid reason for this dislike; they just dislike difference, and that’s all we need to know to understand their rage. But that is not all we need to know. On closer inspection, racism usually turns out to be deeply bound up with moral concerns.  (I use the term “moral” here in a purely descriptive sense to mean concerns that seem—for the people we are discussing—to be matters of good and evil; I am not saying that racism is in fact morally good or morally correct.) People don’t hate others just because they have darker skin or differently shaped noses; they hate people whom they perceive as having values that are incompatible with their own, or who (they believe) engage in behaviors they find abhorrent, or whom they perceive to be a threat to something they hold dear. These moral concerns may be out of touch with reality, and they are routinely amplified by demagogues. But if we want to understand the recent rise of right-wing populist movements, then “racism” can’t be the stopping point; it must be the beginning of the inquiry."


Bearbeitet von MountainKing, 09 November 2016 - 14:11.


#74 Mecky

Mecky

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Geschrieben 09 November 2016 - 14:03

 


So einfach ist es nicht, weil er viele seiner Versprechungen sehr konkret und unverklausuliert vorgetragen hat.

Du meinst so wie Obama, der sehr konkret und unverklausuliert versprochen hat, Guantanamo zu schließen?

 

Der Unterschied ist:

Eine Schließung von Guantanamo wäre ein Segen gewesen. Leider kam es nicht dazu. Ich glaube, dass Obama mit großer Freude Guantanomo geschlossen hätte - aber er vermochte es nicht durchzusetzen.

Wenn es Trump dagegen gelänge, seine versprochenen Vorlieben durchzusetzen, wäre dies alles andere, als ein Segen. Inkonsequenz und Unvermögen, dies durchzusetzen, wären hier der Segen.



#75 rince

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Geschrieben 09 November 2016 - 14:10

@Mecky: Du kannst das Wahlergebnis immerhin als eine weitere schwere Prüfung durch deinen Gott interpretieren ;)






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