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  1. Past hour
  2. Marcellinus

    Was darf die Satire?

    Wen meinst Du da konkret? Tertullian zB.
  3. Einsteinchen

    Einsteinchens Spielwiese

    Ich habe die Bibel noch nie zur Gänze gelesen. In diesem Leben. Aber ich halte es für möglich, dass ich sie in vergangenen Leben sehr intensiv gelesen habe. Und meine Seele hat sie wohl ganz intus. Und all die Hostien, die ich in diesem Leben würdig empfangen habe, die genügen. Denn Jesus ist Speise und Trank. Und diese Metapher habe ich in diesem Leben immer geglaubt.
  4. der begriff "schande" keine sachebene.
  5. im hauptberuf ist r. dawkins ideologe. ein ideologe ist grundsätzlich inkompetent.
  6. Sicher, aber das ginge wenigstens theoretisch und ein bißchen. Und es skaliert auch bei hohen Fallzahlen. Die Zettel gehen gar nicht.
  7. Mich würde ja interessiern, ob es vor dem neuen Lockdown ein Kontakt von der Regierung zum BVerfG gab .... (Immerhin sitzt in einer Kammer eine ehemal. Ministerpräsident)
  8. Ich weiß. Sind da eh nicht durchführbar. Personal dafür wäre noch teurer.
  9. Teuer für einen Restaurantbesuch, zu teuer für die Kneipe.
  10. Und noch ein Anekdötchen: vor Jahren hattte ich mal ein längeres Gespräch mit der Leitung einer Untergruppe der STIKO, weil eine Impfempfehlung medizinisch so gar keinen Sinn ergab (früher noch weniger, aber der ehemal. Leiter lies sich viel von GSK sponsern ...). Diese Person gab - natürlich nur mir gegenüber - offen zu, daß es auch in der STIKO manches Mal politisch zugehe: gibst Du mir die Empfehlung, unterstütze ich da Deine (oder eben auch nicht) etc. Kuhhandel eben. Bei weitem nicht alles streng medizinisch. Leider.
  11. Einsteinchen

    Einsteinchens Spielwiese

    Irgend ein Geist treibt mich, gebildet zu sein, das geht nur, indem man sich die Schriften antut. Aber man muss es nicht. Man kann alle Bücher ignorieren. Allein die Liebe zählt, und falls Bildung doch wichtig sein sollte, dann die Herzensbildung.
  12. Nein, das ist eine Fehlinterpretation. Du hattest sicher Kontakt zum Röteln-Virus (deswegen höherer Titer, weil Immunsystem geboostert), das heißt aber mitnichten, daß Du einen Ausbruch/Erkankung hattest.
  13. Dann soll die einer bestellen. Ich habe die von Roche. Probe tief aus der Nase. Nicht schön, aber gut machbar.
  14. Weil - zumindest derzeit - dazu Sekrete tief aus dem Rachen benötigt werden. Da kommt man selbst nicht wirklich dran, da braucht man geschulte Probenentnehmer. Das mag bei Pflegeheimen noch angehen, da gibt es medizinisches Fachpersonal, in der Gastronomie wäre das eher abschreckend.
  15. Auf unserer Familienweihnacht sind mindestens 4 Mediziner anwesend...
  16. Aber sicher doch. Als Teeungeübte würde ich euch aber sicherheitshalber keinen kredenzen wollen...
  17. Es gibt Schnelltests, die nach 15 Minuten ein brauchbares Ergebnis liefern. Gute Spezifität, Sensitivität etwas schlechter. Kosten €10 das Stück. Und ich mache die auch im Job nahezu täglich. Sind aber Medizinprodukte, dürfen nur in Anwesenheit eines Arztes gemacht werden. Das Bürokratiemonster gewinnt immer.
  18. Today
  19. gouvernante

    Was darf die Satire?

    Wen meinst Du da konkret?
  20. Als ehemals verantwortlicher Arzt für eine internistische Notaufnahme habe ich es oft erlebt, daß die eigene und umliegende Intensivstationen einfach voll waren und dennoch der Notarzt regelmäßig intensivpflichtige Patienten brachte - das macht keine Freude, gehört aber zum Job, die Leute dann umzuverteilen (nicht selten gegen den Wunsch der Angehörigen). Nie kam es mir in den Sinn, deswegen von einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu reden, obwohl lokal genau das nach heutigem Maßstab passiert ist.
  21. Und warum ist unsere herausragende Pharmaindustrie eigentlich nicht in der Lage einen Schnelltest zu entwickeln, der ähnlich einfach wie ein Schwangerschaftstest zu bedienen ist, bei negativem Testergebnis nach 6 Stunden die Anzeige farblich ändert (z.B. von grün zu blau) und nach 12 Stunden löscht während ein positives Testergebnis zum sofortigen Besuch in einem Testzentrum berechtigt und als Beleg für die Verpflichtung zur Quarantäne gilt (weshalb diese Anzeige mind. 14 Tage bleibt). Im Zweifelsfall müssen das halt personalisierte Tamagotchis werden ggf. mit Nachfüllpatronen für die Reagenzien. Oder denke ich zu einfach? Damit könnte man zumindest den Kulturbetrieb, die Gastronomie, den Publikumsverkehr in Gesundheitseinrichtungen, etc. absichern. Selbst der Straßenstrich wäre damit auf der sicheren Seite. Oder ein Aerosoltest wie unsere Alkoholtests. Der dann vielleicht nicht nur die Last an Coronaviren misst sondern vielleicht sogar auch andere Viren erkennt.
  22. So gut das klingt: Ich habe das inzwischen eindeutig zu oft hören müssen! Für mich heißt das: Dafür sorgen, daß die Auslastung des Gesundheitssystems unter 100% bleibt. Aber nicht, die Belegung der Intensivstationen mit Corona-Patienten mit allen Mitteln unter 1% zu drücken, wie wir es im Sommer hatten.
  23. Einsteinchen

    Einsteinchens Spielwiese

    So ist es genauso schwer, Philosophie zu lernen, und das nur gänzlich innerhalb der deutschen Muttersprache, wie es schwer ist, von Null aus chinesisch zu lernen. In Chinesisch bin ich ein "blutiger Anfänger", und bemerke in meiner Muttersprache, dass ich den Legobaustein "blutiger Anfänger" benutze, ohne die Etymologie dieser Wendung zu kennen.
  24. Das ist zuallererst eine Frage der Teststrategie. Selbstverständlich werden schwer Erkrankte mit Corona-Symptomen getestet, schon alleine zur Diagnosesicherung. Aber leicht Erkrankte werden eben seltener getestet. Und Symptomlose noch seltener. In Italien hatte man Anfangs nur die Kranken getestet, die so schwer erkrankt waren, daß sie ins Krankenhaus mussten - und dazu noch alle Verstorbenen. Und kam damit auf eine Mortalität von über 10%.
  25. Einsteinchen

    Einsteinchens Spielwiese

    Und manche Philosophen jonglieren mit Worten und Wörtern, die zweifellos für sie Bedeutung haben, aber bis man es begreift, das ist harte Arbeit. Dazu zähle ich als Paradebeispiel Wittgenstein mit seinem Tractatus. Der muss gut sein, denn er wurde von keinem Philosophen als Scharlatan entlarvt. Hegel wird von anderen Philosophen hoch in den Himmel gehoben, doch Schopenhauer verachtete ihn als Schwätzer. Wer urteilt gerecht?
  26. Diese Frustration trifft auf meine Sympathie. Sei versichert, dass niemand diese Pandemie lustig findet. Es ist aber eben eine Naturkatastrophe. Da ich persönlich in dieser sozusagen „an vorderster Front“ mitarbeiten konnte und kann, tritt für mich das persönliche „Genervtsein“ immer auch ein bisschen gegenüber dem eigenen „Kampfgeist“ zurück. Ein befreundeter Hausarzt hat seine Motivation ähnlich geschildert: „Die Seuche nicht durchbrechen lassen wollen.“ Insofern gestehe ich mich ein, emotional etwas privilegiert zu sein.
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