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  1. Past hour
  2. Bisher relativ eindeutig für mich: unser "irrational" gut ausgebautes Krankenhaussystem. Großbritannien, die USA und Italien sind unter vergleichbaren Zahlen längst kollabiert. Wenn wir nach der Krise endlich mal mit unseren weinerlichen Sentimentalitäten aufhören und die flotten Jungs bei Bertelsmann machen lassen, kommen dreiviertel der Schrottkliniken weg. Corona 3.0 findet dann in einem schicken Tages- und Kongresszentrum auf dem Feldbett statt.
  3. Ich meinte mit "unsichtbarem Feind" das Virus selbst. Was den Beerdigungsengpass angeht ist Rorros Info ganz interessant - vorallem, da in der Presse Bilder von Kirchen präsentiert wurden, in denen mehrere Särge aufgestellt waren (was jetzt die Frage aufwirft: Fotomontage? Gestelltes Bild? Oder doch Missachtung der Verbrennungsvorschrift?). Ein weiterer Punkt ist: "in diversen Ländern". Die eigentliche Frage ist doch: Warum dort und nicht bei uns? Ich gehe - bei aller Abstandhalterei und allen Maßnahmen zum Trotz - nämlich nicht davon aus, daß die Infektionszahlen bei uns tatsächlich so signifikant niedriger sind, als in anderen Ländern. Also muss es noch andere Gründe geben - und die wüsste ich schon gerne. Davon mal ab, daß diese Faktoren für andere Länder zukünftig auch nicht uninteressant sein dürften.
  4. Ich bin ja nun ein durchschnittliches Gemüt minderen mathematischen Verstandes - also schaue ich auf konkrete Patienten. Und diese ganz konkreten Patienten verstopfen aktuell in diversen Ländern die Intensivstationen und Leichenhallen. Jetzt wäre es natürlich einfacher, wenn man die alle wie anno dunnemals schnell mal hinter dem Haus verbuddeln könnte und keiner merkt was - nur klappt das heutzutage ja nicht mehr. Die Leute wissen also was gespielt wird - plötzlich steigen die Todeszahlen und es gibt zwei bis dreimal so viele Beerdigungen, so viele, dass der normale Ablauf des Lebens nicht mehr gewährleistet ist. In den USA z.B. werden plötzlich ganze Hallen mit Feldbetten ausstaffiert - das geschieht dann wirklich, weil Leute anfangen zu rechnen: so und. so viele Leute sterben oder können in der Klinik nicht versorgt werden - also ab auf's Feldbett. Kurz und gut: der Feind ist bei uns noch "unsichtbar" - anderswo überfüllt er längst die Leichenhallen. Letztlich ist es dann egal, ob diese Leichen dann die "zu wenigen" Krematorien überlasten und ein Bagger auf dem Friedhof schnell ein paar 12 x 12 x 4 Gruben aushebt - all das sind ganz konkrete Leichen und keine Dunkelziffer. Der Witz ist an der Sache: kein einziger Staat auf dem Planeten scheint in der Lage zu sein, unter solchen Bedingungen "business as usual" fortzuführen. Möglicherweise in China oder Nordkorea - das werden wir vielleicht nie erfahren. In unseren Gesellschaften sind das jedoch konkrete Erfahrungen, Schlagzeilen und Berichte - und absolut niemand läßt achselzuckend die Kranken abholen und wartet mit Gemütsruhe die postalische Zusendung des Totenscheins als Quittung ab. Deswegen halte ich die Idee, wir müssten solche Zustände etablieren, weil alles andere dem Geschäft schadet und auf die Börsenkurse drückt, für eine völlig abgefahrene Hollywoodfantasie - die Leuten machen das schlicht nicht mit und die Gesellschaft geriete ins Chaos, dann aber ganz ohne Kurzarbeitergeld und Toilettenpapier.
  5. Beutelschneider

    Neue Witze IV

    Tut mir leid, das hatte ich nicht gelesen. Und ja, ich habe den Spruch auch von eine Freund zugeschickt bekommen, bin selber nicht so kreativ.
  6. Ei! wie schmeckt der Coffee süße
  7. Auch Schweden passt seinen Weg langsam an... https://www.n-tv.de/21690141
  8. Einsteinchen

    Neue Witze IV

    Nur zur Information: Das habe ich in der Spielwiese geschrieben, und falls da der Eindruck entstanden sein sollte, dass der Spruch von mir ist: Nein, der Spruch kursiert im Netz.
  9. Das, im Gegensatz zu einer normalen Grippewelle, in den 'Epizentren' nun signifikant mehr Menschen, darunter auch Ärzte und Pfleger, sterben ist ja nun mal eine Tatsache. Auch dass dort die Krankenhäuser bzw. Intensivstationen überfüllt sind hat sich niemand ausgedacht. Das ist eine Tatsache, die man zur Kenntnis nehmen muss. Aber auch, dass eine Infektion nicht gleichbedeutend mit einem Todesurteil ist. Das gesunde Maß zu finden zwischen Panik und Ignoranz ist anscheinend das Gebot der Stunde. Ja, wir werden alle sterben, aber nicht an COVID-19
  10. Das Problem ist, dass es gerade bei Kindern meistens völlig asymptomatisch verläuft. Fiebermessen wird nicht reichen.
  11. Beutelschneider

    Neue Witze IV

    Sitzt ein Mann auf dem Sofa: 2019: Fauler Sack 2020: Verantwortungsvoller Bürger
  12. Einsteinchen

    Einsteinchens Spielwiese

    Unter 'Gott' stellt man sich den Unsterblichen vor, doch ausnahmslos alle Götter in der Religion aus allen Zeiten, Völkern und Kulturen starben. Im Christentum ist das ebenso. Nur Jahwe stirbt nicht. Doch andererseits ist Jesus derselbe wie Jahwe, und auch er starb. So gibt es keinen einzigen Unsterblichen. Aber alle stehen auf wie ein Stehaufmanderl. Das scheint mir evident zu sein. So gesehen muss man nicht unbedingt die Auferstehung als Wunder betrachten, das heißt für die Gläubigen, die keine Wunder benötigen für ihren Glauben, dass sie auch die Auferstehung nicht als Wunder bezeichnen brauchen, sondern einfach als Tatsache, ein positives Wissen.
  13. Chrysologus

    Neue Witze IV

    Bücher nebeneinander gelagert vermehren sich. Läßt sich nicht vermeiden.
  14. Chrysologus

    myHeimtier

    Die letzte Aktion in Sachen Tabletten hatte ich mit meinem Kater - Tablette klein gemörsert, auf einem Teelöffel Thunfisch angerichtet - ich konnte die Uhr nach ihm stellen, er war ein sehr zuverlässiger Tablettetteneinnehmer. Die beiden Jungkatzen allerdings mögen keinen Thunfisch, das macht die Sache schwieriger, war aber bislang zum Glück auch selten nötig.
  15. Selbst wenn man die einen Querschnitt testet - ich vermute stark, dass die regionale Verteilung im Moment noch vollkommen heterogen ist, und das auch sehr kleinräumig. In Schule A lief es um, in der Nachbarschule nicht, dann kann man schon im Stadtgebiet eine vollkommen unterschiedliche Lage links und rechts von der Hauptstraße bekommen. Bei alten Influenza-Viren kann man Homogenität annehmen, aber nicht hier. Das wird wichtig werden, wenn man (wie ich vermute) nach den Osterferien den Schulbetrieb wieder aufnimmt. Hier ist durchaus damit zu rechnen, dass man immer wieder einzelne Schulen schließen wird, um die Kurve flach zu halten. Ob man an den Schulen dann stichprobenartig Schülergruppen en groupe testet - das scheint mir aus der Ferne und ohne Fachkenntnis sinnvoll zu sein, oder man stellt ein paar Leute ab, die am Eingang die Temperatur der Schüler messen, das wäre auch denkbar.
  16. Wunibald

    Neue Witze IV

    Probleme, die ich nicht habe.
  17. Today
  18. Das Hauptproblem ist glaube ich der "unsichtbare Feind". De facto weiß kein einziger Staat auf der Welt wieviele Virusträger es gibt. Alle haben Vermutungen und einige mehr Daten als andere, aber selbst Länder mit vielen Testungen kriegen es nicht auf die Kette, die Datenbasis vernünftig einzuordnen. Wenn man 100 000 Menschen testet und 2000 davon sind positiv könnte das ein Hinweis darauf sein, daß 2% der Bevölkerung infiziert ist - es könnte aber auch ganz anders sein, weil man nur Verdachtsfälle getestet hat und keinen repräsentativen Bevölkerungsschnitt. Jetzt wird aber weitergetestet und jeder positive Test fließt in die Zahl der Infizierten ein. Auf einmal hat man 7000 positive Fälle - ganz großes Drama - aber bei 1 000 000 getesteter Personen. Korrigiert mich, aber ich habe den Eindruck so bzw. so ähnlich läuft die Datenerhebung im Moment (von Gangelt mal abgesehen) und je mehr wir testen um so klarer mag das Bild über die Durchseuchung werden (was auch nicht stimmt, da die Tests nicht an repräsentativen Gruppen gemacht werden sondern Zielgruppen orientiert, was das Bild wieder verzerrt), aber letztlich sind die absoluten Zahlen vom Anfang der Epidemie nicht mehr mit denen von heute vergleichbar. Natürlich sind die Gesundheitssysteme vieler Länder auf eine Epidemie mit vielen Intensivfällen nicht vorbereitet (in D wurde die Zahl der Intensivbetten lt. Charite im MoMa heute Morgen auf 40.000 erhöht - davon sei etwa Hälfte der Betten noch frei). Daß diese Länder entsprechend panisch reagieren ist logisch. Aber ich habe tatsächlich den Eindruck, daß die Zahlen mit denen Wikipedia im Jahr 2345 den Covid19-Ausbruch 2020 beschreiben wird, die gleiche Stichhaltigkeit haben werden wie die heutigen Schätzungen zur Zahl der Pestopfer 1360 oder der vermuteten Zahl der Ertrunkenen in der Marcellusflut.
  19. Marcellinus

    myHeimtier

    @Higgs Boson Tabletten sind ein Problem! Wir verabreichen die, wenn die Katzen hungrig von draußen reinkommen, dann möglichst weit hinten in den Hals schieben, den Kopf hochhalten und abwärts über den Hals streichen, um den Schluckreflex anzuregen. Wenn das nicht geht, und es gibt Katzen, bei denen das nicht geht, dann Tabletten kleinmörsern, mit etwas Wasser auf eine Spritze ziehen und seitlich tief ins Maul spritzen, so daß der Schluckreflex den Rest macht. Und in beiden Fällen Leckerle hinterher! Viel Glück! Und Vorsicht vor Krallen und Zähnen, aber wem sage ich das?
  20. In jenen Tagen als sich der Kaffee verbreitete waren er bei den Protestanten besonders beliebt, weil Kaffee "den Geist anrege und die Tugenden fördere". Katholiken tranken lieber Schokolade. Sinnenfroh, genussvoll, sündig...
  21. Deine Interpretation der Infektionszahlen und Vorgehensweisen klingt so, als reagierten aktuell Staaten und Behörden quasi in "künstlicher" Aufregung auf ein mortalitätsstatistisch eher wenig aufregendes Phänomen. Was dann allerdings fehlt, ist eine rational nachvollziehbare Erklärung, warum die Staaten so reagieren. Nach allem, was ich weltweit sehen kann, werden die Gesundheitsysteme von massenhaft auftretenden Infektionen, Patienten und Sterbenden überwältigt. Alle Staaten haben sich weitgehend für einen gesellschaftlichen Lockdown entschieden, auch diejenigen, die so eine Reaktion zuvor vehement abgelehnt haben. Letztere scheinen durch ihre Sturheit dabei nur wertvolle Zeit verloren zu haben, reagieren dann aber nur um so hektischer. Von daher scheint mir Deine theoretische Lesart in keiner Weise zu den realen Auswirkungen der Pandemie zu passen und deshalb stark erklärungsbedürftig.
  22. Damals beim Jahr 2000 haben wir von der IT uns den A**** aufgerissen, um die große Katastrophe zu verhindern. Dabei gab es zwei Möglichkeiten: Die große Katastrophe tritt trotzdem ein, dann hätte jeder auf uns gezeigt und gesagt, wir hätten nicht genug getan. Doch die große Katastrophe ließ sich verhindern, dann zeigte man trotzdem auf uns und sagte, wir hätten das ja alles offenbar maßlos übertrieben, es sei doch gar nichts passiert. So ähnlich ergeht es jetzt den Verantwortlichen bei Corona. Werner
  23. Kaffee ist das Getränk leidenschaftsloser Protestanten...
  24. MartinO

    Politik für Alle

    Das wird dem Herrn Orbán egal sein, solange er Geld bekommt.
  25. rince

    Politik für Alle

    Die EU ist übrigens tief besorgt über die Entwicklung in Ungarn...
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