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  1. Past hour
  2. Bei all Deinen Beispielen gibt es ja auch entsprechenden Bedarf, hast Du den denn überhaupt bei der elektrischen Infrastruktur? Beim Internet und Mobilfunk gibt es diesen Bedarf, keine Frage. Aus Privatanwendersicht zwar nur für Spielereien wie 4k-Videostreaming, aber wer weiß was noch alles kommt. Beim ÖPNV brauchen wir über den Bedarf auch nicht zu diskutieren. Wie sieht es aber beim Strom aus? Also nochmal: 100km Reichweite = 20kWh = 10h * 2kW. Das sind 2000W also die Leistung eines Föhns. Alleine mein Induktionskochfeld hat die fünffache Leistung. Ich kann also über Nacht, wenn ich im Sinne des Lastmanagements auf das Kochen verzichte, 10h * 10kW = 100kWh in ein Auto laden. Das sind dann 500km Reichweite. Ich persönlich hab also schon mal überhaupt keinen Bedarf an einer wachsenden Infrastruktur, mir reicht die vorhandene völlig aus. Ist das bei Dir wirklich so viel anders?
  3. helmut

    "500 Jahre Ausbeutung"

    gibt es nicht. produkte, produktionen, technologien wirken in die eine oder andere richtung. also richtung erkennen, wirksamkeit herstellen.
  4. Mistah Kurtz

    Klima-, Umwelt- und Naturschutz

    Stimmt. Und meistens werden Aufwand und Kosten unter den Teppich gekehrt. Technisch ist vieles möglich, nur muss dahinter auch Planung und Koordination stehen, nicht nur auf örtlicher, sondern auch überörtlicher, ja, sogar transnationaler Ebene. Und am Ende muss jemand das alles bezahlen. Der Staat hat kein anderes Geld als jenes seiner Bürger, und die Konzerne sind auch nicht gerade im Wohlfahrtsgeschäft. Mit anderen Worten: letztlich zahlen die Bürger. Und gerade im Bereich des Netzausbaus zahlen alle mit, auch jene, die nicht einmal ein Auto - sei es elektrisch oder nicht - haben. Mit anderen Worten: Nicht-Autofahrer finanzieren im Rahmen der Verkehrswende den Elektro-Mobilisten ihre Ladeinfrastruktur mit. Und niemand weiß zur Zeit, wie hoch die Kosten dafür am Ende ausfallen werden.
  5. welche aktivitäten hältst du für nötig? können nicht auch aus nichtstun oder nicht das richtige tun, kriegerische konflikte entstehen?
  6. Tja, die haben wir aber nicht. Die hätten wir vor ca. 40 Jahren gegabt.
  7. Mistah Kurtz

    Klima-, Umwelt- und Naturschutz

    Die haben wir schon. Die Erde geht auch in den nächsten 40 Jahren nicht unter. Gewiss, in manchen Regionen wird das Leben ungemütlicher, aber alle die Kriege und kriegerischen Konflikte, die es in den nächsten 40 Jahren mit Sicherheit geben wird, werden nicht nur ungemütlicher, sondern mit Sicherheit auch sehr viel mehr Menschenleben kosten als die Klimaerwärmung der nächsten 40 Jahre. Ich sehe als Problem eher, dass außer einem hektischen Pseudoaktivismus und einer inhaltlichen wie räumlichen Verlagerung des Problems - nichts anderes wird am Ende beispielsweise die deutsche Energiewende sein - nichts Substanzielles passiert, ja, dass dieser Pseudoaktivismus Zeit, Ressourcen und nicht zuletzt sehr viel Geld verschlingen wird, um am Ende dennoch nicht viel erreicht zu haben.
  8. es ist weder theoretisch noch praktisch ganz einfach. es muß einfach angefangen werden.
  9. Mistah Kurtz

    Klima-, Umwelt- und Naturschutz

    Ich würde Euch zu einem Hybriden raten. Etwa den neuen Toyota Yaris, der Mitte 2020 in den Handel geht. Der fährt innerstädtisch überwiegend elektrisch (bis zu 80%). Preislich wird er wohl so knapp unter 20.000 € liegen. Nachtrag: ich fahre selber seit September einen Yaris Hybrid. Bin recht zufrieden damit, auch wenn ich mich nachträglich frage, ob ich nicht besser noch auf den Yaris 2020 gewartet hätte. Aber das kann man ja wohl immer sagen. Hätte ich den neuen Yaris, würde ich wohl neidisch auf den neues xyz schielen, der 2021 in den Handel kommt 🙂
  10. Mistah Kurtz

    Klima-, Umwelt- und Naturschutz

    Der aktuelle Modell des Toyota Mirai hat eine Reichweite von ~500 Kilometer, der neue Mirai, der ab heuer verkauft wird, eine von ~650 Kilometer. Ein Tankvorgang dauert ungefähr 5 Minuten. Großes Minus ist, dass das Netz an Wasserstofftankstellen noch sehr dünn gesät ist. Zur Zeit sind in Deutschland 82 solcher Tankstellen eröffnet. Zur Zeit liefert das H2.Live-Konsortium im Schnitt alle 2 Wochen eine Wasserstofftankstelle in den europäischen Raum. Im Laufe des heurigen Jahres wird die 100. Wasserstofftankstelle in Deutschland eröffnet. Hier das aktuelle europäische Tankstellennetz: H2.LIVE
  11. Tja, die haben wir aber nicht. Die hätten wir vor ca. 40 Jahren gegabt.
  12. Und diese Umstellung braucht Überzeugungsarbeit und Zeit und nochmal Zeit...
  13. Marcellinus

    Politik für Alle

    Das finge mal mit der Wertschätzung von Lehrern an (gemeint sind gute Lehrer). Nur wissen die meisten Schulaufsichtsbeamten (schon dieses Wort!) nicht einmal, war ein guter Lehrer ist, geschweige, daß sie ihn zu schätzen wüßten. So gleicht das, was gegenwärtig noch diesen Beruf ergreift, eher einer Negativauslese. Das trifft dann auf eine Generation von Schülern, aufgewachsen mit Unterschchtsfernsehen, Ego-Shootern und Smartphones, und Eltern, die die Schuld für das Scheitern ihrer Spröslinge an Maßstäben, die sie selbst nicht erfüllen würden, vor allem bei Schule und Lehrern suchen. Das Ergebnis läßt sich tagtäglich an unseren Schulen bewundern, und gibt zu den schönsten Befürchtungen Anlaß.
  14. Today
  15. Shubashi

    Klima-, Umwelt- und Naturschutz

    Das ist ja das Kuriose: es wird in der öffentlichen, moralisierenden Diskussion ständig so getan, als sei der Klimaschutz inkl. "Energiewende" easy-peasy und die Politik nur einfach dumm und entscheidungsschwach. In Wirklickeit verschlingt das Ganze schon jetzt gigantische Mittel im vielstelligen Milliardenbereich, was eben erwirtschaftet werden muss - bei uns durch eine leistungsfähige Investitionsgüter- und Autoindustrie, in Norwegen durch fossile Energieträger. Dass unsere Wirtschaft auch ebensogut mit umweltfreundlichem Steckrübenanbau und Holzspielzeugproduktion diese Art Subventionswirtschaft wird finanzieren können, halte ich noch nicht für ausgemacht. Edit: @rince Das Interview ist eigentlich die perfekte Antwort darauf, dass es nicht helfen wird, mit immer mehr Subventionen teure Reparaturmaßnahmen und Teslas zu bezahlen. Wir brauchen tatsächlich einen Konsum, der nicht ständig "reparariert" werden muss.
  16. Interessantes Interview: http://zeitung.shz.de/flensburgertageblatt/2296/article/1069976/21/1/render/?token=fdd7d6d69abb8922c465672158b09155&fbclid=IwAR0ybhZzSaelUC7GxIidyG-LPfb600D6EF9hjN8ks9oPuu6Uv9fKe7PPRIk
  17. mn1217

    Politik für Alle

    Ich bin die große Schwester eines solchen Exemplares. Er ist so alt wie Flo und mittlerweile Arzt. Er hat zu den grauen Haaren und Falten meiner Eltern aber sicher beigetragen. (bevor wer fragt,doch,wir Mädels auch, am wenigsten unsere kleine Schwester). Meine Mutter würde Flo und rince also vermutlich zu Geduld raten. Was "wenig lernen"ist, ist sicher Interpretationssache,aber eine wirklich gute Schule nivelliert nicht nach unten. Mir ist schon klar,dass es in der Realität öfter vorkommt, aber das lässt sich ja ändern. Mit mehr Personal, besserer Ausstattung, mehr Wertschätzung , einheitlichen hohen Standards usw.
  18. Einsteinchen

    Einsteinchens Spielwiese

    Männer sind anscheinend talentierter im Verkleiden als Frau, als Frauen, die sich als Männer verkleiden. In den Travestieshows ist das so. Wie das nun zu bewerten ist vom höchsten Standort Gottes, und ob ich, der ich als Mann diese Beobachtung mache, mir nun schwule Gesinnung nachsagen lassen muss, weiß ich nicht. Wenn es eine höchste Entität (Gott) gibt, die man diesbezüglich fragen kann, bin ich nicht in der Lage, ihn zu fragen. Er schweigt.
  19. Marcellinus

    Klima-, Umwelt- und Naturschutz

    Was das Risiko des Scheiterns auf den Staat verlagert, der das aus der Ausbeutung seiner Öl- und Gasvorkommen finanziert. Ganz tolle Klimabilanz!
  20. Shubashi

    Klima-, Umwelt- und Naturschutz

    Dieses "theoretisch ist es ganz einfach" irritiert mich an der ganzen Klima- und Energiediskussion: in der Praxis gibt es dann nämlich doch jede Menge Hindernisse. Ich kenne jedenfalls keine Kommune, die massenhaft ihre Laternen umbaut, oder Hausgemeinschaften, die ihre Tiefgaragen E-gerecht umbauen. In der Praxis scheitert es eben am Interesse in der Breite, und das niemand die Kosten und Risiken für einen vagen, eher potentiellen Nutzen übernehmen will. Also bleibt es (bis auf Tesla) bei den eher symbolischen Prestigesäulen. Wenn es nicht so wie in Norwegen läuft, wo die Konsumenten handfeste ökonomische Vorteile in der E-Auto-Nutzung sehen, kann man die Nummer vergessen.
  21. Marcellinus

    Politik für Alle

    Mein Großvater pflegte zu sagen:“Man schlage seine Kinder nicht vor dem 60. Lebensjahr tot; es könnte noch was draus werden!“
  22. Flo77

    Politik für Alle

    Genau das ist ja das Problem. An einer solchen sind sie ja...
  23. rince

    Politik für Alle

    Willkommen im Club *seuftz*
  24. So mag es dann gehen... Wie gesagt, ich bin gespannt. Meine bessere Hälfte macht sich gerade mit einem Spitex-Unternehmen (für die Nicht-Schweizer: Mobiler Pflegedienst) selbstständig, und da ist auch die Frage, was für ein Auto es sein soll. Ein Smart würde sich anbieten, die neuen sind ja alle elektrisch. Aber auch hier ist halt noch die Frage: Schatz, wo kannst du das aufladen? Also wird es erst mal wieder ein Verbrenner.
  25. helmut

    Politik für Alle

    ich empfehle eine ganztagsschule.
  26. Flo77

    Politik für Alle

    Ich hatte einen Abischnitt von 2,8 (mit einer 5- in meiner Matheabiklausur) - nach heutigem Niveau hätte ich allerdings vermutlich mit 1,8 abgeschlossen. Die Noten von heute sind mit denen von vor 10 oder gar 20 oder 30 Jahren schlicht nicht mehr vergleichbar.
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