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  1. Past hour
  2. Cosifantutti

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    ...ich habe mir diesen Text jetzt einmal "zu Gemüte geführt" wie es so schön heißt ( wir sind hier in diesem "Thread" auf Seite 321 )...zu den teilweisen unsäglichen Kommentaren auf den folgenden Seiten ( während ich dies schreibe, sind wir auf Seite 325 !!! angekommen ) möchte ich mich gar nicht äußern, denn das ist zum Teil einfach allerunterstes Niveau - geschenkt--- ( ich hake das einfach mal ab als spätpuberträres Gehabe von sexuell vollkommen unreifen Männern, keines weiteren Kommentars mehr wert ...) wird einfach irgnoriert, wir sind ein Land der Meinungfreiheit...jeder kann sich hier zum "Vollhorst" machen wie er will.... kein Problem.... Ich will ganz einfach auf diesen Artikel zurückkommen: 1. Es ist ureigenste Aufgabe der Presse / der Medien / hier des Deutschlandfunkes im Sinne des "investigativen Jounalismus"... Missstände aufzuzeigen und zu recherchieren. Ein "Bashing" gegenüber den Medien ist volllkommen unangebracht, schlicht weil es ihre Aufgabe ist, aufzuklären, HIntergründe und Zusammenhänge aufzuzeigen. Wir als mündige Bürger / Bürgerinnen haben ja nicht die Zeit und Möglichkeit, den einzelnen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen... deshalb brauchen wir Medien, die "investigativen Jounalismus" betreiben.... so sehe ich auch die Aufgabe der Journalistin Christiane Florin... 2. Man kann als Journalist*in natürlich sehr allgemein über das Thema "sexueller Missbrauch" schreiben... oder auch, das ist ein ganz normales Vorgehen des Jounalismus, eine Art "Tiefenbohrung" machen und an einem "exemplarischen Fall" die ganze Problematik schildern, was in diesem Artikel geschieht anhand der Frau , die hier "Karin Weißenfels" genannt wird. 3. Natürlich ist es "von Außen" auf Anhieb nicht feststellbar, was sich im Einzelnen alles zugetragen hat, aber aus dem Artikel kann man durchaus entnehmen, was an "objektiven Fakten" existiert. Ich will jetzt gar nicht eingehen auf alle möglichen Aspekte dieses Beispiels, der in dem Artikel geschildert wird, sondern nur auf einen Aspekt, der offensichtlich objektiv sachlich so geschehen ist und sich so real zugetragen hat: Eine Frau ist von einem Priester schwanger und der Priester und "Erzeuger" des Kindes rät ihr zur Abtreibung - mich interessieren jetzt auch nicht die genauen und konkreten Umstände, wie da jetzt ein zweiter Priester in einem Beichtgespräch hinzugezogen wurde, der der Frau in der Beichte die - so der Bericht - - Absolution von der "Sünde der Abtreibung" gewährt hat. Allein dieser Aspekt muss einem doch als frommen Katholikenmenschen das Blut in den Adern gefrieren lassen.Mir geht es in diesem Zusammenhang überhaupt nicht um die Frau, die sich letztlich für eine Abtreibung des Kindes entschieden hat, sondern um den vollkommenen Ausfall von Übernahme von Verantwortung des priesterlichen Erzeugers". Ein katholischer Priester rät einer Frau zur Abtreibung eines Kindes, bei dem er selbst der Vater / Erzeuger ist.... dieser "Ratschlag" alleine muss doch vollkommen fassungslos machen.... Und diese Sache ist wohl "objektiv", weil das Ersuchen um "Dispens" nach Verstoß gegen Canon 1041 , Absatz 4 offensichtlich als "schriftlicher Vorgang" dokumentiert ist und von den entsprechenden kirchlichen Stellen auch gar nicht bestritten wird, dass es dieses Ersuchen auf Dispens" nach Rom gegeben hat und diesem Ersuchen auch relativ "zeitnah" entsprochen wurde. Das Kind wurde abgetrieben, die verantwortlichen Priester konnten ihre "Kirchenkarriere" unbehindert fortsetzen. Die Fau die abtrieben hat ? Immerhin: Laut Kirchenrecht canon 1398 heißt es: "Wer eine Abtreibung vornimmt, zieht sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation zu" Aber wie wir dem Bericht entnehmen konnten, hat ja ein "Priesterfreund" des Erzeugers der Frau, die abgetrieben hat, in der "Beichte" die Absolution gegeben ( Zynischer geht es in meinen Augen nicht mehr....)... Genau dieser - in schriftlichen Akten dokumentieren Vorgang, nochmals: eben die Bitte nach Rom um "Dispens", der dann auch stattgegeben wurde und wohl nicht zu bestreiten ist - ist ein Paradebeispiel von "spritituellem Missbrauch" besonders übelester Sorte.... Ich kann es schon ahnen, dess jetzt sofort irgendwelche Leute hier Einwände erheben aus welchen Gründen auch immer. All denen sei nur dies gesagt: Die Tatschache, dass der Erzeuger, ein katholischer Priester !!!! der Frau ( mit dem er das Kind selber gezeugt hat ) zur Abtreibung geraten hat, wird ausdrücklich nicht bestritten, weil durch das Ersuchen auf "Dispens" in Rom eben schriftliche Dokumtente vorliegen.... Um genau das geht es heute: Der "Vorfall" liegt schon einige Jahre zurück. Ich finde es auch sehr billig, wenn man jetzt "jakobinermäßig" "Köpfe rollen" sehen will. Woelki, Marx. Ackermann.usw... Nein überhaupt nicht, sondern, dass man das heute eben zum Anlasse nimmt, genau diese klerikalen Strukturen zu durchleuchten, die dies damals überhaupt ermöglicht haben, dass ein Priester der katholischen Kirche eine Frau zur Abtreibung drängen konnte, wo er selber der biologische Vater ist und damals "ungschoren" damit durchkam....und seine Kirchenkarriere unbehindert fortsetzen konnte....
  3. Yesterday
  4. Domingo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Das meinst Du, aber andere sehen es anders. Daher ist es wohl nicht sinnlos, darüber zu diskutieren.
  5. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Dann wäre es aber ein ziemlich sinnloses Thema. Egal wie, ich bin erstmal raus heute. Schlaft gut mit Gottes + Segen, ihr Schlawiner!
  6. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Die Realität ist nicht so nett, wie ihr euch das vorstellt.
  7. Domingo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Vielleicht, aber wir wären halt wieder beim Thema.
  8. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Was natürlich maximaler Blödsinn ist. Denn du setzt jetzt die Gesamtkirche gleich diesen gerade genannten Einzeltnstiitutionen, von denen ich zum Beispiel noch nie etwas gehört habe.
  9. Domingo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Womit wir ja womöglich den Bogen zurück zum "Synodalen Weg" kriegen: Die Strukturen von Religionsgemeinschaften sind zu ändern...
  10. Ennasus

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Nein, sind "wir" nicht. Außerdem finde ich die Art, wie du über Frauen und Beziehungen zwischen Männern und Frauen sprichst, wirklich abstoßend.
  11. iskander

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Ja, und deshalb haben Männer im Schnitt auch 12 - 17 mal so häufig Lust auf Sex wie Frauen, wenn die am meisten Lust haben.
  12. Domingo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Zum Beispiel könnte eine Frau sich einem Mann an den Hals werfen, ihm die Kleider vom Leib reißen, immer so reagieren, als ob sie dabei die größtmögliche Freude hat - und dann ihn des Sexualmissbrauchs bezichtigen. Dann darf niemand auf den Mann hören, weil es ja nicht die Sache des Mannes ist zu entscheiden, ob die Frau willig war, sondern nur die der Frau... So hört es sich mitunter für mich an.
  13. Ennasus

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Was noch dazu kommt: Solche Beziehungen sind, wenn der Seelsorger oder geistliche Begleiter nicht sehr bewusst mit sich umgeht, in Bezug auf Machtausübung und Abhängigkeit noch deutlich gefährdeter als therapeutische Beziehungen. Zumal in Gemeinschaften wie "Das Werk", wo Gehorsam und die "Unterwerfung unter Gottes Willen" ja wirklich ein hohes Ideal ist und die jungen Frauen, die dort hin gehen (oft sehr jung und mit wenig Selbstbewusstsein), ungemein willig sind, Demütigungen und Entmündigungen als Prüfung zu verstehen und sie auszuhalten als Beweis ihrer Hingabe an Jesus/Gott. Die regelmäßige Gewissensprüfung und Beichte bei demjenigen, der einen "geistlich begleitet", öffnet Manipulationen und dem Missbrauch einer solchen Machtposition zusätzlich noch alle möglichen Türen. Das kann wirklich in Richtung Gehirnwäsche gehen. Bestimmte Lektüre wird, weil nicht gottgefällig, verboten. Frauen stehen grundsätzlich unter Verdacht, Versucherinnen zu sein, Männer sind als Gottesmänner und Vertreter der Kirche zu schützen und haben grundsätzlich mehr Gewicht und Glaubwürdigkeit.
  14. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Korrekt. Sie haben aber auch12 bis 17 mal soviel Testosteron im Blut wie Frauen an dem Tag, wo sie unerklärlichen Unsinn machen. Wir haben das 24h, jeden Tag, 7 Tag die Woche. Wir mußten das irgendwie in den Griff bekommen und können uns nicht sagen: "Laß dein Gefühl sprechen!"
  15. Mir fällt im Nachhinein auf, dass ich im ersten Beitrag die kirchliche Argumentation etwas ungenügend wiedergegeben habe. So heißt es im zitierten kirchl. Dokument: "...denn es fehlt ihm [dem Akt der Masturbation] die von der sittlichen Ordnung geforderte geschlechtliche Beziehung, jene nämlich, die »den vollen Sinn gegenseitiger Hingabe als auch den einer wirklich humanen Zeugung in wirklicher Liebe«20 realisiert." Es werden hier zwei Aspekte genannt: Fehlende Zeugung UND fehlende Beziehung ("gegenseitige Higabe"). Ich habe in meiner Kritik nur den Strang mit der fehlenden Fruchtbarkeit behandelt. Der Grund: Ich wollte über "widernatürliche Akte" ganz allgemeinen schreiben, also auch solche, die in einer (ehelichen) Beziehung stattfinden. Allerdings würde die Kritik zum Argument der "fehlenden Beziehung" ganz analog wie im Fall der fehlenden Zeugungsfunktion gehen: Allein daraus, dass Gott allem Anschein nach möchte, dass der Mensch die Sexualität zur Zeugung und zur Beziehungspflege gebrauchen kann (und unter bestimmten Bedingungen vielleicht auch in der tat so gebraucht), folgt nicht, dass Gott will, dass der Mensch die Sexualität NUR in diesem Zusammenhang gebrauchen werden kann. Der Fehler ist aus meiner Sicht immer derselbe: Die Kirche macht aus einem "Gott will, dass X" ein "Gott will, dass nur X". Und sie meint offenbar: "Wenn durch den Gebrauch einer Anlage nicht jedes mit ihr verbundene Gut (theoretisch) realisiert werden kann, ist der Gebrauch der Anlage schlecht."
  16. phyllis

    Die katholische Kirche und der Missbrauch

    Schau dir den Fall Weinstein an. Vorwürfe gab es immer wieder, etliche Frauen gingen zur Polizei. Es passierte nix. Es brauchte einen Journalisten, der pingelig genau nachforschte und erst so kam die Sache ins Rollen. Das Resultat kennst du wohl - Weinstein sitzt für den Rest seines Lebens im Knast. Viele Frauen gehen - leider zurecht - davon aus, dass man ihnen eh nicht glaubt. Dann versuchen sie den Missbrauch zu verdrängen und, zu vergessen. Kommt es trotzdem zu einen Prozess, wird in 80% oder 90% der Angeklagte freigesprochen, denn Missbrauch, idr ohne Zeugen, ist fast unmöglich zu beweisen. Ich schätze, die Fälle wo ein wirklicher Verbrecher nicht belangt verglichen zu den Fällen wo ein Unbescholtener verurteilt wird so ca. 10:1. Daten gibts dazu. Und auch die Vorstellung, vor Gericht und vor Zeugen den ganzen Missbrauch schildern zu müssen, die Furcht vor Mobbing durch Angehörige des Verbrechers, und auch die Sensationsgeilheit der Presse, all das wirkt abschreckend, und so lassen es viele bleiben. Kommt aber wie im Fall Weinstein die Sache trotzdem ins rollen, wagen sie sich eher hervor. So geschehen und von einem staatlichen Gericht in NY zur Genüge für glaubwürdig befunden.
  17. Naja

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Wo könnte da ein Problem sein? Männer denken rational!
  18. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Was hat das alles mit dem sog. "Synodalen Weg" zu tun?
  19. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    War er nicht.
  20. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Ich habe das geschafft, es ist aber nicht einfach u. U. Da habe ich auch professionell gearbeitet, und wie professionell. Jedenfalls sind wir von "Mißbrauch" herunter darauf, daß sie sich von ihm hat nageln lassen und wir immer noch nicht wissen, von wem das ausging.
  21. Domingo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Ich habe das Post editiert
  22. ThomasB.

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Und es ist strafbar, wenn ein Therapeut mit einer Patientin Sex hat. (174c StGB)
  23. phyllis

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    du meinst ein gutaussehendes Mädel auf ihren Therapeuten, Arzt, Lehrer, Priester? Sorry, ist Sache dieser professionell arbeitenden Leuten, da klar NEIN zu sagen.
  24. Domingo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Ich weiß um die Einzelheiten dieses Falls nichts, aber gouvernantes Ausführungen sind sinnvoll. Der Typ wurde von der staatlichen Gerichtsbarkeit freigesprochen, weil höchstwahrscheinlich kein Zwang angewandt wurde, doch berufsethisch ist solch eine Beziehung verwerflich, genauso wie eine zw. einem Psychotherapeuten und einem Patienten ist.
  25. Inigo

    Synodaler Weg - schon versperrt?

    Und ihr seid euch sicher, daß ihr das schafft, wenn es eine wirklich gutausehende Frau auf euch abgesehen hat? Wir wissen nur eine Seite und wenig Details. Ich wundere mich ein wenig, daß bei der Datenlage alle dem Priester eins anmalen wollen. Das weiß doch keiner, wie das wirklich ist.
  26. Hat 2017 beim Voting der sinnlosesten Satzanfänge den zweiten Preis bekommen.
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