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  1. Past hour
  2. Eine interessante These die mich – vor allem im Zusammenhang mit China - zum antworten animiert hat. Ich kann ihr aber nicht viel abgewinnen; wenigstens nicht in der Form wie sie hier wiedergegeben wird. In der Konfliktforschung die ich persönlich betrieb vor 2-3 Jahren kamen andere Ursachen zutage; solche die auch die Art der heute geführten Kriege besser erklären. Gegenwärtig geführte Kriege sind lokal, Grenzverschiebungen sind zweitrangig wenn überhaupt von Belang, die Grenze zwischen Krieg und Terror verschwimmt, und die Grossmächte kämpfen mit limitiertem Einsatz und Stellvertretern. Auch gibt es Gegenbeispiele. So hat der Abstieg von good-old Britain und der Aufstieg der USA zur Supermacht keinen Krieg ausgelöst, zumindest nicht zwischen diesen beiden. Statt sich mit der Geschichte von Athen und Sparta zu deren Verständnis herumzuschlagen wäre es mmn sinnvoller, es mit der chinesischen Geschichte zu tun. Geprägt von der konfuzianischen Ethik kann man Chinas Interessen etwa wie folgt definieren (logo vereinfacht, aber mmn grundsätzlich zutreffend) Ruhe an der Grenze Ich glaube die grosse Mauer belegt es hinreichend. Obwohl die Mauer heute im Landesinneren liegt, was aber mit der mongolischen Invasion zu tun hat. Nach deren Vertreibung wurde natürlich das gesamte Staatsgebiet von den Nachfolgern (Ming-Dynastie) übernommen. Harmonie im inneren durch Zentralismus (in konfuzianischem Denken ist Autonomie = Chaos, was durchaus diskutabel ist), Meritokratie (Beamtenprüfungen standen grundsätzlich allen offen, naja allen Männern, egal ihrer Herkunft, aber logo hatten nicht alle die gleichen Chancen auf Bildung), Gebot und Handeln nach Vernunft, Nutzen-Maximierung und Schaden-Minimierung. In der Politik spielte Religion keine Rolle, das metaphysische beschränkte sich darauf, die Ordnung des Himmels auf Erden nachzuvollziehen. Diese Ordnung war der fixe Polarstern um den sich alles andere dreht. Auf der Erde – Polarstern = Reich der Mitte. Keine Demütigungen mehr. Der Opiumkrieg, die Besetzung Shanghais, der Boxeraufstand, die ungleichen Verträge, Willis Hunnenrede, die japanische Invasion. All das ist im kollektiven Gedächtnis verankert. Jede chinesische Regierung, selbst eine pro-westliche, wird nach Kräften bemüht sein, dass sich solche Gesichtsverluste nicht wiederholen, dass sie schlicht unmöglich werden dank der Power des Landes. Lernen aus Schlüsselereignissen in der chinesischen Geschichte – deren sich die Machthaber durchaus bewusst sind. Erstens war China während der Song-Dynastie (10-13 JH) kulturell top, wissenschaftlich ohne Konkurrenz, es gab Eisen- und Papier-Industrien, ein leistungsfähiges Strassen- und Kanalnetz, eine vereinheitlichte Schrift, und der Handel über die Seidenstrasse funzte einwandfrei und schuf verbreitet Wohlstand. Die Songs aber misstrauten der Armee und machten einen auf „defund the army“ weil deren Offiziere immer wieder mal versuchten zu putschen. Ergebnis war eine verlotterte Armee, die Soldaten wurden zu Bauarbeiten, Kanalreinigungen und dgl. eingesetzt, und waren im Volk verachtet. Als dann die Dschurdschen und Mongolen kamen war niemand da der sie aufgehalten hätte. Zweitens beschlossen die Kaiser der Ming-Dynastie im 15JH China ganz von der Aussenwelt abzuschotten, erweiterten die grosse Mauer und stellten die Uebersee-Schifffahrt ein und überliessen das Feld den Arabern und Europäern. Diese auf strikte Erhaltung des status-quo ausgelegte Politik erstickte jede Innovation und jeden Fortschritt. Aber der Rest der Welt entwickelte sich weiter. 300 Jahre später hatte das für China schlimme Folgen. Ich schick hier mal ab und versuch im nächsten Beitrag eine Art Kaffeesatz-Prognose wie das wissen um die Geschichte in den Köpfen der Politiker zur Meinungsbildung und daraus folgende Handlungen etwa einwirken könnte.
  3. Yesterday
  4. Thofrock

    Politik für Alle

    Da besteht ja für dich noch Hoffnung. Wenn die AfD die nächste Wahl gewinnt, wird sie diese Isolation ja in deinem Sinne auflösen.
  5. also die autoren der bibel haben sie sich ausgedacht mittels selbstsuggestion? meinst du das?
  6. ein theistischer freund spricht von "verschwörungstheorie"? wer verschwor sich gegen wen? was war gegenstand der verschwörung?
  7. richtig wäre "die entscheidung ...... halte ich für falsch weil.... stattdessen sollte ...... beachtet werden" hart heißt: deutlich.
  8. es gibt oft keine allgemeine bedeutung. sie verändert sich mit der zeit. schau in norbert elias symboltheorie nach. wird die bedeutung erklärt, ist alles in ordnung.
  9. die beschimpfungen sind weder argumentativ noch scherzhaft. sie sind auch keine majestätsbeleidigung. es gibt keine majestät. sie sind niedrig und primitiv.
  10. Das ist nur notwendig, wenn jemand, warum auch immer, Worte abseits ihrer allgemeinen Bedeutung benutzt. Wobei da schon der Verdacht der willentlichen Sabotage von Kommunikation nicht von der Hand zu weisen ist.
  11. es ist die vom parlament gewählte bundeskanzlerin. sie mit der SED in verbindung zu bringen halte ich für antidemokratisch.
  12. das ist nicht "wenig nett". das ist hässlich, niedrig, primitiv.
  13. der dumme mensch kann dieses eben nicht.
  14. jegliche diskussion erlischt, wenn du zu deiner meldung in der öffentlichkeit stehst. dann wäre sie keine denunziation.
  15. du nimmst die kriterien und den beitrag nach deinem gusto wahr. ich beklage nicht das system, sondern die heimliche denunziation auf grund deiner subjektiven wahrnehmung.
  16. Ein recht guter, theistischer Freund.
  17. nein, jedes wort ist benutzbar. es sollte allerdings in seiner gemeinten bedeutung erklärt werden.
  18. Der gläubigen. Also der gläubigen Autoren.
  19. vergiß nicht die vielen neuoffenbarungen wie jakob lorber, gabriele wittek usw.
  20. von wem? soviel ehrlichkeit muß sein.
  21. meinst du eine selbstsuggestion jesu oder der gläubigen?
  22. deine ansicht oder von jemand (wem) übernommen?
  23. "Warum schrieben die Menschen, was sie dort eben schrieben?" war die frage. warum sind diese überlieferungen in die bibel gekommen und warum andere überlieferungen nicht.
  24. Ja, genau. Das stimmt so nicht. Ich werde darüber nachdenken, ob und wie ich an meinen Formulierungen schleifen muss, damit ich nicht zu solchen Missverständnissen beitrage.
  25. Sonst hatte ich beim Start dieser FB-Fanpage (?), daß die Seite aufging und nach einigen Sekunden diese in den Hintergrund trat und ein Fenster davor geschaltet war mit der Bitte um Anmeldung. Dort konnte ich auf "Jetzt nicht" (oder so ähnlich) klicken. Das Anmeldefenster verschwand, der Hintergrund und damit die eigentliche Seite kamen wieder in den Vordergrund und ich konnte weiterlesen, Videos anschauen usw. Jetzt (also heute) kommt gleich eine Anmeldeseite, die sich nicht mehr wegklicken läßt und ich daher den Inhalt der eigentlich angewählten Seite gar nicht mehr sehe. Ich habe ein paar andere Suchbegriffe ausgewählt (bspw. Bundesregierung Facebook) und da kam auch die nicht-wegklickbare-Anmeldeaufforderung.
  26. Und worum geht es dir denn insgesamt? Willst du Perspektiven der anderen kennen lernen, um dir selbst für dich mehr Klarheit zu verschaffen? Oder was möchtest du verstehen? (Ich frage, weil mich deine Fragen recht ratlos machen. Sie wirken auf mich, wie gesagt, als ob du eigentlich eh schon Antworten im Kopf hättest und gar nicht wirklich interessiert wärst an dem, was Menschen dir zu sagen hätten. Dass du wirklich mit Interesse auf Antworten eingehst und dazu zu lernen bereit bist, so dass man das Gefühl hat, es habe Sinn, sich die Mühe zu machen, dir zu antworten, kommt mir nämlich die Ausnahme vor.)
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