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  1. Today
  2. Xamanoth

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Der Großteil des Universums ist kalt und Dunkel. Es interessiert sich weder für dein Schreien noch deine Ansprüche. Zu den Blaubeeren gibt’s morgen früh übrigens Rührei. Mit Bacon.
  3. Wunibald

    "Stille Nacht" Wer hat´s erfunden?

    Dann möge man uns diese ersten Takte geben, damit musikalisch Berufenere als ich es bin 1), erläutern können, ob das wirklich eine Sensation sein soll. Ansonsten gestatte ich mir den Hinweis auf das Buch "Stille Nacht, Heilige Nacht, Geschichte und Ausbreitung eines Liedes", Innsbruck-München 1976, Geleitwort Abt Augustin Mayer OSB 2), Vorwort Abt Corbinian Hofmeister OSB 3), unter Mitarbeit von P. Erminold Füßl OSB 4) u.a. 1) mir hat am St. Michaelsgymnasium der Benediktiner in Metten vor versammelter Mannschaft der Musiklehrer P. Walter Ringlstetter OSB attestiert: Wunibald, du bist eine musikalische Wildsau. Ich habe es ihm nicht übel genommen, denn er hatte ja recht. 2) später Kardinal Augustinus Mayer 3) Abt Corbinian Hofmeister, geboren in Böhmen, dem die Fama nachsagt, er wäre gerne gerne Erzbischof in Prag geworden, und der darauf geachtet hat, dass 4) P. Erminold Füßl OSB, das Sprachgenie des Mettener Konvents, die ganzen diakritischen Zeichen in den slawischen Texten des Weihnachtslieds richtig angebracht hat. Ich habe ihn als Lehrer in Englisch und im Wahlfach Russisch gehabt.
  4. Marcellinus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Nun, es gibt keinen Grund anzunehmen, daß es so etwas wie ein "Weiterleben nach dem Tode" gibt. Noch ein Zitat dazu: „Übrigens lehrte mich das Studium von medizinischen Grundwissenschaften wie Physiologie und Anatomie zugleich auch der Vorstellung zu mißtrauen, daß der Mensch ein Stück Materie sei. Was sich zeigte, war, daß der Mensch eine enorm komplizierte Organisation von Materie ist. Die gesamte Materie, aus der ein Mensch besteht, mag noch beieinander sein - wenn die Organisation der Materie nicht mehr richtig funktioniert oder ganz zusammenbricht, verliert der Organismus die Fähigkeit, sich selbst zu rekonstruieren, und wir sagen dann: der Mensch ist tot.“ (N.E. Bd 17, S. 19) Es gibt kein Bewusstsein unabhängig von Materie. Insofern ist eine solche "Hoffnung" die auf ein Wunder, und die gibt es nach aller Erfahrung nicht. Aber jeder wie er mag. Es ist wie immer die Frage nach dem Wert von Illusionen. Ich schätze sie nicht besonders hoch, und nutze lieber meine Zeit, mich in der Welt einzurichten, wie sie ist. Auch diese Analogie paßt nicht. Nur weil einem Brahms nichts sagt (und mir sagt er nichts), heißt das nicht, daß man Musik nicht mag. Religion ist kein "Sinn", Glauben keine Fähigkeit. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Tag.
  5. Alfons

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Eher Durchfall oder konstipierend? Um die Grenzen der Analogie mal zu überdehnen: Jede einseitige geistige Ernährung verstopft mir die gedankliche Peristaltik.
  6. Mistah Kurtz

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Nicht mit Behinderung, so war das nicht gemeint. Eher so, dass ein Mensch, der kein Ohr für Musik hat, damit auch dann nichts anfangen kann, wenn ich ihm stundenlang von der Schönheit des Deutschen Requiems von Brahms erzähle. Ich halte es für möglich, dass es Menschen gibt, denen der Sinn für "Glaube", das Talent dazu, einfach fehlt.
  7. rorro

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Eher Durchfall oder konstipierend?
  8. rorro

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Oh, den Eindruck hatte ich bislang nicht. Wo hast Du denn konkret gefragt? Das weiß ich nicht. Für andere kann ich nicht sprechen. Ich habe "damit" sehr viel am Hut.
  9. Mistah Kurtz

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Jeder liegt, wie er sich bettet. Nachdem ich aber davon ausgehe, dass auch Norbert Elias dies nicht als Erfahrungsbericht schrieb nach Durchschreiten der Türe, sondern nur seine persönlichen Erwartungen schildert, halte ich es lieber mit dem Prinzip Hoffnung. Selbst wenn diese Hoffnung sich nicht erfüllen sollte, spielt das keine Rolle. Denn ist nichts, ist auch keine Wahrnehmung des Nichterfüllens. Und ist etwas, habe ich schon jetzt die Freude darauf zu hoffen.
  10. Alfons

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Und zwar Faust, Vorspiel auf dem Theater. Vom Himmel bis zur Hölle. Ich finde das wunderbar. Immer nur Dogmen schlägt bei mir auf die Verdauung.
  11. Marcellinus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Menschen, die ihren Glauben auf die falsche Art verloren haben. So etwas gibt es natürlich. Ist aber nicht mein Problem. Das ist ein gewagter Vergleich, Nichtglauben mit Behinderung gleichzusetzen. Ich könnte das übelnehmen, denke aber, daß es eher Unkenntnis ist.
  12. Studiosus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Nietzsche, Wittgenstein, Elias ... heute schreiten wir wieder mal den ganzen Kreis der Schöpfung aus. Das war Goethe. Saluti cordiali, Studiosus.
  13. Marcellinus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    "Der Tod verbirgt kein Geheimnis. Er öffnet keine Tür. Er ist das Ende des Menschen. Was von ihm überlebt, ist das, was er anderen Menschen gegeben hat, was in ihrer Erinnerung bleibt.“ (Norbert Elias, Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen)
  14. Alfons

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Für das, was jenseits der Grenze des Sagbaren ist, ist jede Bezeichnung nur ein Versuch, das Namenlose zu benennen. Nenn es Himmel oder Gott, nenn es das All-Eine, nenn es Tao - jeds Wort ist ein Versuch, das zu benennen, was nicht erkannt werden kann. Von dem aber in vielen Menschen eine Ahnung schlummert. Um Ludwig Wittgenstein zu zitieren. "Es gibt allerdings Unaussprechliches. Dies zeigt sich, es ist das Mystische." Und "Aber wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." (Tractatus 6.522 und 7).
  15. nannyogg57

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Ich fand es sehr interessant nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo. Da konnte man eingefleischte Atheisten dabei beobachten, wie sie plötzlich transzendente Ideen Raum gaben um Dampf abzulassen.
  16. Mistah Kurtz

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Nein, tun sie nicht. So wenig, wie sich Taube schwer tun mit dem Hören.
  17. Studiosus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Ich habe es nicht wörtlich genommen. Das war eine bewusste Überzeichnung deines Beitrag. Sei es drum. Allerdings frage ich mich auch - mit Marcellinus - warum, wenn schon nicht der Glaube an Himmel oder Hölle, doch zumindest jeder eine irgendwie gerartete Hoffnung auf etwas (ein happy end) haben sollte? Ich meine worin liegt darin der Vorteil für das Leben? Ich denke man kann es sich auch durchaus so einrichten, dass man sein Leben lebt mit alleinigem Fokus auf diese unsere materielle und zeitliche Existenz. Im Rahmen dieser Existenz ist eigentlich alles erfahrbar, was Menschsein ausmacht. Und am Ende, mit dem letzten Schnaufer, endet es. Der Weg alles Zeitlichen. Und danach ist nichts. Weder sentimental-schönes noch ängstigend-grausames. Für manche kann die Teleologie des Lebens auch schlicht in der banalen Tatsache des Lebens selbst liegen. Ganz ohne Hoffnung auf das hinter dem Türspalt aufblitzende Feenreich. Für mich ist das freilich nichts. Aber für andere? Von Nietzsche soll die Weise stammen: Wer ein Warum zu leben hat, der erträgt fast jedes Wie. Dass dieses "Warum" zwingend über die weltimmanenten Begebenheiten hinausweisen muss halte ich nicht für zwingend. Saluti cordiali, Studiosus.
  18. Marcellinus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Tun sie das? Das glaubst du doch selbst nicht.
  19. Guppy

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Wie lautet die offizielle katholische Variante? Ich hatte gehofft hier mehr über die katholische Lehre zu erfahren, habe aber ehrlich gesagt den Eindruck die meisten hier haben damit selbst gar nicht so viel am Hut. Kann das sein oder täuscht mich dieser Eindruck?
  20. Mistah Kurtz

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Ich bin scheinbar nicht so bescheiden wie Du. Meine Ansprüche an das Universum und an meine Existenz darin sind größer. Ich weigere mich, ein bedeutungsloses chemisches Blubbern zu sein. Und ich glaube das auch nicht. Der Aufwand dafür ist einfach zu groß. Und selbst wenn es so wäre, sterbe ich lieber quasi auf den Beinen stehend und schreie meine Hoffnung trotzig ins Universum.
  21. nannyogg57

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Ich amüsiere mich, wenn sich Nichtgläubige mit dem Nichtglauben schwer tun.😈
  22. Mistah Kurtz

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Öhm .... das geht an meinem Posting weit vorbei. Ich habe eine Analogie verwendet die sich unserer Realität bedient, aber um über diese hinauszuweisen. Aber vielleicht war ich zu, ah, analog. Um es neu zu formulieren: auch jemand, der nicht an einen "Himmel", an eine Existenz hinter dem Abgrund des Todes, glauben kann, kann doch zumindest darauf hoffen. Ich selber bin ein Fan von Filmen mit Happy End. Also hoffe ich auf jeden Fall, dass auch am Ende des Films, der mein Leben ist, ein Happy End steht auf der anderen Seite der Tür unserer Existenz. Dass, wenn ich hindurch schreite, dahinter - auch das eine Analogie - eine Feier auf mich wartet und alle, die da sind, Happy Birthday rufen. Und das, bitte, jetzt nicht wörtlich nehmen. Schließlich schauen wir jetzt wie durch einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, und alle unsere Rede ist Analogie.
  23. Xamanoth

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Ich hoffe und glaube das nicht. Ich schätze dass die verbleibenden 40+x Jahre noch ganz schön werden und dass ich dann ist das Nichts zurückkehre aus dem ich gekommen bin ohne eine Spur von Bedeutung zu hinterlassen. Darf ich höflich fragen was daran so schrecklich sein soll? ALLES ist bedeutungslos. Und? Morgen gibts Blaubeeren.
  24. Wunibald

    Prominente Abgänge

    Altabt Emmanuel Junclaussen https://www.pnp.de/lokales/landkreis_deggendorf/deggendorf/3164625_Altabt-Emmanuel-Jungclaussen-gestorben.html
  25. Studiosus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Ja, das mag schon trösten. Aber befriedigt nicht das Ur-Verlangen des Menschen, sich selbst zu transzendieren und seine eigene bewusste und individuelle Existenz zu perpetuieren. Aber ja, wenn nach dem Energieerhaltungssatz Energie gewissermaßen nicht verloren geht, sondern wieder ins System eingespeist wird, dann hat das schon Sinn. Nur befriedigt mich persönlich die Vorstellung, irgendwann Grundlage einer Butterblumenwiese zu werden, nicht. Das ist eher was für Flowerpower und Kommune. 🌼🌻🌷 Saluti cordiali, Studiosus.
  26. Marcellinus

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Es ist interessant, wie schwer sich manche von euch mit Nichtgläubigen tun. 😉
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