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<rss version="2.0"><channel><title>Kirche im Dialog Latest Topics</title><link>https://www.mykath.de/forum/15-kirche-im-dialog/</link><description>Kirche im Dialog Latest Topics</description><language>en</language><item><title>Kirchliche Stimmen zum Krieg im Iran</title><link>https://www.mykath.de/topic/36684-kirchliche-stimmen-zum-krieg-im-iran/</link><description><![CDATA[<p>
	Kritische Stimmen zu den Angriffen der USA und Israel auf den Iran, scheinen mir bislang sehr verhalten. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Was <a href="https://katholisch.de/artikel/67552-militaerbischof-overbeck-angriff-auf-iran-ist-voelkerrechtswidrig" rel="external nofollow">Bischof Overbeck</a> sagt, spricht mir aus dem Herzen und scheint mir differenziert und unpolemisch.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36684</guid><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 13:39:16 +0000</pubDate></item><item><title>Die katholische Kirche und der Missbrauch</title><link>https://www.mykath.de/topic/24686-die-katholische-kirche-und-der-missbrauch/</link><description><![CDATA[
<p>Bleiben wir hier mal "unter uns". Was außerhalb der Kirche - ob in Reformschulen, Sportvereinen oder Familien - passiert, sei nebensächlich. Es sei egal, ob es bei uns resp. bei Priestern mehr oder weniger Fälle gibt als anderswo. Staatliche Maßnahmen interessieren nicht.</p>
<p> </p>
<p>Kümmern wir uns mal darum, was die Kirche tun sollte. Zwei große Blöcke sind dabei sinnvollerweise zu unterscheiden:</p>
<p> </p>
<p>1. <strong>Aufklärung und Umgang mit Tätern/Opfern</strong></p>
<p>Mögliche Fragen: Wie offensiv sollte bei der Aufklärung vorgegangen werden? Wie intern sollte das passieren? Entschädigung für Opfer, auch jenseits der Verjährung? Wo endet die Verantwortung, bis zu der persönliche Konsequenzen angeraten sind?</p>
<p> </p>
<p>2. <strong>Prävention</strong></p>
<p>Nehmen wir als eine Grundlage die <a href="http://www.ikvu.de/html/archiv/ikvu/missbrauch/dbk-leitlinien-missbrauch.html" rel="external nofollow">Leitlinien</a> (<em>Quelle ist zufällig gewählt</em>). Sind sie ausreichend? Wo müssten sie verbessert werden?</p>
<p>Und was sollte sonst verändert werden: Zölibat? Priesterauswahl/-ausbildung? Kontrollmechanismen? Sexualmoral oder das gesamte Konzept der Moraltheologie? Machtstrukturen? Regeln für den Umgang mit Kindern vor Ort?</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">24686</guid><pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:20:47 +0000</pubDate></item><item><title>Kinderbeichte - ein Relikt vor dem gesellschaftlichen Aus?</title><link>https://www.mykath.de/topic/35914-kinderbeichte-ein-relikt-vor-dem-gesellschaftlichen-aus/</link><description><![CDATA[<p>
	Aktuell gab es in verschiedenen Medien Artikel, welche die Kinderbeichte im Erstkommunionalter als tendenziell missbrauchsanfällig Praxis beschreiben, die besser unterbleiben sollte.
</p>

<p>
	Ich denke, die Kirche täte gut daran, nicht auf solchen Praktiken zu bestehen.
</p>

<p>
	(Persönlich habe ich keine schlechten Erinnerungen an die Beichtpraxis - bin aber auch ein katholisches Gückskind.)
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">35914</guid><pubDate>Sat, 15 Apr 2023 09:57:59 +0000</pubDate></item><item><title>Christenverfolgung</title><link>https://www.mykath.de/topic/36628-christenverfolgung/</link><description><![CDATA[<p>
	Christenverfolgung 
</p>

<p>
	Unzählige Millionen Christen weltweit leiden unter Repressionen und Angst
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a href="https://www.opendoors.de/" rel="external nofollow">https://www.opendoors.de/</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Nicht alle Christen können Weihnachten in Frieden und Sicherheit feiern. In Dutzenden Ländern wird ihr Glaube unterdrückt. Freie Ausübung der Religion wird oft dort behindert, wo es auch um andere Menschenrechte nicht gut bestellt ist.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Christenverfolgung und Gewalt gegen Christen in folgenden Staaten und Ländern:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Beispiele:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Nordkorea
</p>

<p>
	Die Juche-Ideologie als offizielle Staatsdoktrin Nordkoreas erlaubt grundsätzlich keine Ausübung von Religion. Diese Verletzung der Glaubensfreiheit betrifft natürlich nicht nur die Christen im Land, sondern auch Gläubige anderer Religionen. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Gaza-Streifen 
</p>

<p>
	Etwa 600 Menschen gehören zur römisch-katholischen Gemeinde in Gaza. Vor dem Krieg waren es 1000, einige sind geflohen, andere sind bei den Kampfhandlungen gestorben. Das Gemeindezentrum mitten in Gaza-Stadt war für Menschen während des Krieges auch ein Schutzort, rund 400 Menschen sind dort untergekommen. Doch auch das Gemeindezentrum wurde von Angriffen getroffen, dabei sind auch Menschen gestorben.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Syrien 
</p>

<p>
	Etwa 300.000 Christen leben in Syrien, im Jahr 2011 waren es noch 1,5 Millionen. Hunderttausende wurden durch den Krieg vertrieben, rund 120 Kirchen und Gebetsorte sind zerstört. Christen machen nur noch etwa drei Prozent der Bevölkerung aus. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Indien 
</p>

<p>
	In Indien sind sowohl Christen als auch Muslime von Repression betroffen. Die Regierung des Premiers Narendra Modi hat in den vergangenen Jahren den Druck auf beide Glaubensgemeinschaften massiv erhöht. Dazu gehören die sogenannten Antikonversionsgesetze. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Nigeria 
</p>

<p>
	Seit vielen Jahren greifen islamistische Gruppen – vor allem Boko Haram und ein westafrikanischer IS-Ableger – Christen an, entführen und ermorden sie. Die Christen leben vor allem im Süden Nigerias. Doch die Gewalt richtet sich auch gegen Muslime, denn die meisten Angriffe gibt es im mehrheitlich von Muslimen bewohnten Norden des Landes. Die Terrorgruppen wollen einen islamischen Staat errichten, in dem strenge Scharia-Gesetze gelten – das ist auch für moderate Muslime eine Bedrohung.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	China
</p>

<p>
	Im Zuge der Ausweitung der staatlichen Kontrolle hat es viele Festnahmen gegeben und Kirchengebäude wurden abgerissen. Zuletzt wurden im Herbst 2025 etwa 30 Pastoren und Mitglieder einer protestantischen Kirche in sieben Provinzen verhaftet. Unter den Repressionen der KP leiden in besonderem Maße auch die muslimischen Uiguren in der Provinz Xinjiang, von denen viele in Internierungslagern festgehalten werden
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	und andere Länder 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Gründe der Gewalt gegen Christen 
</p>

<p>
	Die Gründe für die Repressionen im Allgemeinen – und auch speziell gegenüber Christen – sind vielfältig und auch von Land zu Land unterschiedlich. In Ländern wie Nordkorea oder China sind es autoritäre Regime, die in freier Religionsausübung eine potenzielle Gefahr für die Stabilität ihrer Herrschaft oder Ideologie sehen. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	In Nigeria kommt neben dem Terror, der sich gegen Christen und Muslime richtet, die eine islamistische Ideologie ablehnen, die Entführungskriminalität hinzu, die ebenfalls Anhänger beider Glaubensrichtungen betrifft. Durch Lösegelder bereichern sich sowohl die djihadistischen Terrorgruppen Boko Haram und der IS in Westafrika, als auch gewöhnliche Kriminelle.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Insgesamt jedoch hat das Ausmaß dieser Repressionen gegenüber Christen in den letzten Jahren zugenommen, so wie auch die Zahl autoritär regierter Staaten zugenommen hat, in denen Menschenrechte grundsätzlich nicht oder immer weniger beachtet werden
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a href="https://www.deutschlandfunk.de/christenverfolgung-verletzung-der-religionsfreiheit-von-christen-christentum-weltweit-100.html" rel="external nofollow">https://www.deutschlandfunk.de/christenverfolgung-verletzung-der-religionsfreiheit-von-christen-christentum-weltweit-100.html</a>
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36628</guid><pubDate>Thu, 25 Dec 2025 12:02:09 +0000</pubDate></item><item><title>Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD</title><link>https://www.mykath.de/topic/36608-eine-christliche-perspektive-auf-den-umgang-mit-der-afd/</link><description><![CDATA[<p>
	In Gießen gibt es ein Gründungstreffen einer AfD-Jugendorganisation und 15000 Protestierende wollen das verhindern. Welche Antworten bietet der Glaube auf diese Problematik?
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Ein kurzer Schwenk in das Jahr 1968:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Da gab es Studenten Revolten bei einer gleichzeitigen Gründung einer militanten Splittergruppe-der RAF. Das ganze hätte in einem Bürgerkrieg enden können - wenn nicht ...
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Johannes Rau suchte damals von Seiten der Politik das Gespräch mit den Studenten seiner Zeit. Johannes Rau war derjenige, der gesagt hat "man muss die Bibel und die Zeitung lesen". Er schafft es, eine Annäherung zwischen Politik und Studentenbewegung zustande zu bringen, was 1969 in der Wahl von Willi Brandt zum Bundeskanzler mündete. So könnte ein Bürgerkrieg angewendet werden.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Heute - 57 Jahre später, gibt es wieder Gegenbewegungen zum Status Quo. Und ja - die AfD ist potentiell gefährlich, weil sie völkisches Gedankengut aufgreift und in Teilen der Gesellschaft wieder salonfähig macht. Welche Antworten bietet der Glaube?
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	1. Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welchem Maß ihr messt, werdet ihr gemessen werden. Und wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	2. Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören. Langsam zum Reden. Langsam zum Zorn.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	3. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Es geht mir nicht um eine tatenlose Passivität. Der AfD sollte man entgegen treten. Es geht mir um eine Kultur des Zuhörens. Wir sind stark in der Versuchung, eine Kultur der Scham und des Gut-Böse-Denkens zu etablieren. Wir entwickeln uns in die gleiche Richtung wie andere Schamkulturen. Und letztendlich wird uns das innerlich kaputt machen. Auch ein AfD-Wähler ist letztendlich ein Mensch mit ungestillten Bedürfnissen und inneren Verletzungen. Das Spukgespenst AfD besiegt man nicht durch Entmenschlichung seiner Sympathisanten, sondern durch Heilung der zugrunde liegenden Verletzungen. Wir brauchen wieder Menschen wie Johannes Rau. Die als Christen den Mut haben, das Gespräch zu suchen, ohne selbst zu Komplizen zu werden. Wir brauchen mehr Jesus Christus (zuhören, lieben, vergeben) und weniger Satan (Versuchung, Anklage und Verurteilung).
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36608</guid><pubDate>Sun, 30 Nov 2025 08:02:39 +0000</pubDate></item><item><title>Armut und Obdachlosigkeit in einem reichen Land</title><link>https://www.mykath.de/topic/36611-armut-und-obdachlosigkeit-in-einem-reichen-land/</link><description><![CDATA[<p>
	Thema:
</p>

<p>
	Armut und Obdachlosigkeit in einem reichen Land
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Beispiel einer sozialen Katastrophe:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Jakob und Sina, beide 28, finden einfach keine Wohnung in München. Im Sommer müssen die beiden mit ihren zwei Kindern in eine Notunterkunft der Stadt ziehen. Wie sie es dort wieder heraus geschafft haben – und was sie sich nun wünschen.
</p>

<p>
	Mit den Kinder Joshua und Anna, sieben und zwei Jahre alt – auch sie heißen in Wahrheit anders. Und mit Pension meint Jakob eine Unterkunft, die die Stadt München für Menschen vorhält, die wohnungslos geworden sind.
</p>

<p>
	„Auf nichts anderes mehr konnte ich mich konzentrieren“, sagt Jakob, die verzweifelte Suche nach einer neuen Wohnung habe alles andere überschattet. In seinem Job als Fahrer hat er irgendwann gemerkt: Es geht nicht mehr. Als zu gefährlich schätzte er es ein, in seinem Zustand weiter am Straßenverkehr teilzunehmen. Sein Chef hatte Verständnis. Jakob ging zum Arzt, der schrieb ihn krank.
</p>

<p>
	Ein paar Mal hat Jakob versucht, wieder zu arbeiten, wie er weiter erzählt. Sein Körper saß zwar hinter dem Steuer, doch sein Kopf ging schon wieder alle Optionen durch, die ihm einfielen, wie er seine Familie vor der drohenden Wohnungslosigkeit bewahren kann. Jetzt schüttelt Jakob den Kopf. Unverantwortlich wäre es gewesen, wenn er einfach weitergefahren wäre – seinem Chef gegenüber, den anderen Verkehrsteilnehmenden, und sich selbst und seiner Familie gegenüber. Was, wenn er in diesem Zustand einen Unfall gebaut hätte? Bis heute befindet er sich im Krankenstand. Seine Frau kann nicht arbeiten, sie betreut die zweijährige Tochter – das Mädchen hat erst von nächstem Herbst an einen Kita-Platz.
</p>

<p>
	Jakob erzählt von Schlafstörungen, die ihn nachts wach hielten. „Die Stille war zu laut“, sagt er. Er spricht von Depressionen. „Ich habe mich so unglaublich hilflos gefühlt – dabei wollte ich doch nur eine Wohnung für meine Familie.“
</p>

<p>
	Wie konnte es so weit kommen?
</p>

<p>
	2016 haben Jakob und Sina geheiratet, 2018 kam dann der Sohn auf die Welt, da pflegten die beiden schon seit zwei Jahren Sinas Großeltern. Fast sechs Jahre haben sie das getan. Zu dritt zogen sie schließlich in die Wohnung von Sinas Eltern ein. Eigentlich sollte das nur der Überbrückung dienen, bis sie etwas Eigenes gefunden hatten. Doch das war noch schwieriger als ohnehin gedacht.
</p>

<p>
	Als dann die Eltern wegzogen, dachten Jakob und Sina, in der Wohnung bleiben zu können – Platz wäre ja nun genug gewesen. Doch es stellte sich heraus, dass die Eltern eine immense Summe an Mietschulden aufgebaut hatten, der Vermieter schien niemanden aus der Familie mehr in seiner Wohnung haben zu wollen und ließ sie räumen. „Dann war Endstation“, sagt Jakob. Der Umzug in die Pension war unvermeidbar geworden.
</p>

<p>
	Zu viert lebte die junge Familie in einem Zimmer. Jakob zeigt ein Foto auf seinem Handy: ein Raum mit einfachen Betten und Matratzen, mehr nicht. Immer wieder betont der Vater, wie froh er darüber sei, dass es überhaupt solche Unterkünfte gebe und sie dort bleiben konnten. In anderen Ländern sei das nicht so. „Aber das ist einfach kein Umfeld für Kinder.“
</p>

<p>
	Mittlerweile lebt Jakob mit seiner Frau und den Kindern in einem Clearinghaus. Dort haben sie zwei Zimmer, ein eigenes Bad und eine Küche. Allerdings kommt einem auch hier der Gedanke: Kinder sollten so nicht wohnen müssen. In dem Raum, in dem Sina mit der Tochter auf dem Schoß und Jakob gerade an einem kleinen Tisch sitzen und von ihrem Leben erzählen, befindet sich auch kaum mehr als das. In der einen Ecke noch ein Wäscheständer mit Kinderklamotten, an der Wand ein paar kleine Kartons mit Habseligkeiten.
</p>

<p>
	Bald hat die Familie die Odyssee der Wohnungssuche endlich überstanden, doch für ihre neue Wohnung fehlen ihnen Möbel
</p>

<p>
	Doch in all dieser Leere zieht Jakob nun die Mundwinkel zu einem Lächeln auseinander. Ein paar Tage zuvor erst, da hätten sie einen Mietvertrag unterschrieben. 3,5 Zimmer, sogar viel näher an der Schule des Sohnes. Jakob selbst war es, der die Wohnung aufgetan hat – weil er immer und überall gefragt hat, ob jemand jemanden kennt, der eine Wohnung zu vermieten hat. Selbst wenn er nur kurz in der Tankstelle oder beim Bäcker war. Über eine Bekanntschaft eines Bekannten hat es schließlich geklappt. „Ich blühe total auf beim Gedanken an unsere Wohnung“, sagt Jakob. Seit drei Jahren hätten sie wegen der prekären Wohnungssituation kein richtiges Weihnachten feiern können. Dieses Jahr soll es anders sein, Mitte Dezember ziehen sie um.
</p>

<p>
	Nur die Möbel, um aus der neuen Wohnung ein richtiges Zuhause zu machen, die fehlen noch. „Wir möchten unserem Sohn gerne ein richtig schönes Kinderzimmer einrichten, damit er endlich wieder seine Freunde zu sich einladen kann“, sagt Jakob. „Für all die Strapazen, die er schon mitmachen musste.“ Außerdem würden er und seine Schwester Ausflüge lieben, in die Erdinger Therme zum Beispiel. Dafür war schon lange kein Geld mehr übrig.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="background-color:transparent;color:#000000;font-size:7.2pt;vertical-align:baseline;"><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sz-gute-werke-familie-wohnungssuche-obdachlos-li.3337310" rel="external nofollow">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sz-gute-werke-familie-wohnungssuche-obdachlos-li.3337310</a></span>
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36611</guid><pubDate>Wed, 03 Dec 2025 16:10:54 +0000</pubDate></item><item><title>Toxische Spiritualit&#xE4;t Fanatische Evangelikale Freikirchen</title><link>https://www.mykath.de/topic/36619-toxische-spiritualit%C3%A4t-fanatische-evangelikale-freikirchen/</link><description><![CDATA[<p>
	<span style="background-color:#ffffff;color:#015999;font-size:32px;">Toxische Spiritualität</span>
</p>

<p>
	<span style="background-color:#ffffff;color:#33322f;font-size:20px;">Charismatische christliche Erneuerungsbewegungen und fanatische Evangelikale Freikirchen sind in Deutschland auf dem Vormarsch mit Dämonenaustreibungen und Schuldzuweisungen wegen der "Sünde bei Krebserkrankungen" usw. Das Evangelium von Jesus Christus wird völlig verdreht.</span>
</p>

<p>
	Quelle:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="background-color:transparent;color:#000000;font-size:7.2pt;vertical-align:baseline;"><a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/erneuerungsbewegung-100.html" rel="external nofollow">https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/erneuerungsbewegung-100.html</a></span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="background-color:transparent;color:#000000;font-size:7.2pt;vertical-align:baseline;">Für mich ist die römisch-katholische Kirche in Deutschland die einzige wirkliche glaubwürdige vernünftige Kirche für Christen </span>
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36619</guid><pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:33:00 +0000</pubDate></item><item><title>Koran und Bibel</title><link>https://www.mykath.de/topic/36527-koran-und-bibel/</link><description><![CDATA[<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="" data-ipsquote-contentapp="forums" data-ipsquote-contentclass="forums_Topic" data-ipsquote-contentcommentid="2593583" data-ipsquote-contentid="36520" data-ipsquote-contenttype="forums" data-ipsquote-timestamp="1757061502" data-ipsquote-userid="34680" data-ipsquote-username="Katholikos">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Am 5.9.2025 um 10:38 schrieb Katholikos:
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			 
		</p>

		<p>
			Ich finde die Kombination dieser beiden Aussagen interressant. Kann man - aus einer neutralen Sicht heraus - wesentliche Unterschiede zwischen der faktischen (nicht den tradierten) Entstehungsgeschichte von Bibel und Koran benennen, die einen Muslim dazu bewegen könnten, Christ zu werden? Auch würde ich mal behaupten, dass auch die Bibel für sich genommen "Widersprüche" in sich birgt, die ohne weiteren Background zur Entstehung der Einzeltexte und zur tradierten Schriftauslegung kaum auflösbar sind. 
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	 
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="" data-ipsquote-contentapp="forums" data-ipsquote-contentclass="forums_Topic" data-ipsquote-contentcommentid="2593590" data-ipsquote-contentid="36520" data-ipsquote-contenttype="forums" data-ipsquote-timestamp="1757078042" data-ipsquote-userid="2436" data-ipsquote-username="rorro">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Am 5.9.2025 um 15:14 schrieb rorro:
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			 
		</p>

		<p>
			Das wären zwei Schritte - der erste wäre anzuerkennen wie ihr Prophet Mohammed lebte (u.a. der Beischlaf als über 50jähriger <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr" rel="external nofollow">mit der extrem jungen Aisha</a>, die wahrscheinlich da 9 Jahre alt war, zur Hochzeit war sie wahrscheinlich 6). Mohammed gilt im gesamten islamischen Raum als Vorbild für alle Menschen - somit auch seine Kinderehe (was für sehr Gläubige auch kein Problem ist, da für sie Mohammed den Maßstab setzt was richtig und falsch ist).
		</p>

		<p>
			Dann gibt es noch überlieferte(!) Tatsachen wie die Entstehung des Qur'an in seiner jetzigen Form - <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%CA%BFUthm%C4%81n_ibn_%CA%BFAff%C4%81n" rel="external nofollow">das hat der dritte Kalif Uthman so verfügt</a>. Er wollte das Buch vereinheitlichen (interessante Détails dazu im Link).
		</p>

		<p>
			 
		</p>

		<p>
			Beides werden die wenigsten Muslime wissen - und auch nicht glauben.
		</p>
	</div>
</blockquote>

<div>
	<div dir="ltr" lang="de" xml:lang="de">
		<div>
			<div style="height:auto;">
				<div style="max-height:701px;" title="Halte [STRG] und Rechtsklick für weitere Optionen">
					<p>
						Ich beginne hier mal einen neuen Thread zu diesem Thema, da ich die Parallelen und Unterschiede und daraus ableitbare Implikationen zu Religion an sich interressant finde und einen mir selbst noch nicht ganz klaren und daher zugegeben noch etwas wirr klingenden Gedankengang hatte:
					</p>

					<p>
						 
					</p>

					<p>
						(Die Sache mit Aisha hat meine Meinung nach nichts mit der Entstehung des Korans zu tun und wäre ein anderes Thema.)
					</p>

					<p>
						 
					</p>

					<p>
						Die anscheinend unter Kalif Uthman erfolgte Vereinheitlichung und Konsolidierung des Koran-Kanons spiegelt ja entsprechende Entwicklungen im Christentum bezüglich der Kanonisierung der biblischen Schriften, insbesondere des NT. Daher nochmal meine Frage, die ich zur Diskussion stelle: Kann der reine Vergleich von Inhalt und Entstehung von Bibel und Koran zu einer Glaubenentscheidung führen? Das wäre sozusagen ein "sola scriptura"-Ansatz in "bester" evangelischer Tradition. Oder muss dazu nicht immer zwingend die Beschäftigung mit dem "Gesamtpaket" (Tradition und Glaubensauslegung) erfolgen?
					</p>

					<p>
						 
					</p>

					<p>
						Kann man noch einen Schritt weitergehen? Muss Glaube nicht zwingend im Keim eine Herzensangelegenheit sein? Nicht eine heilige Schrift nährt den Glauben, sondern die überlieferte Glaubenstradition. Die Existenz des Korans zeigt doch, dass kein Buch allein das Fundament eines Glaubens sein kann. Das Buch selbst wird ja erst durch den Glauben daran zu einer "heiligen Schrift". Der zentrale Grundsatz der Reformation kann dadurch ad absurdum geführt werden, da ja nur die überlieferte Glaubenstradition die Bibel zur Glaubensquelle macht. Wenn ich mich also gegen diese (katholisch-apostolische) Tradition auflehne, nehme ich auch der Bibel das Fundament, da sie ja innerhlab dieser Traditon entstanden und weitergegeben wurde.
					</p>

					<p>
						 
					</p>

					<p>
						(NB: Mit "Bibel" meine ich in obigem Zusammenhang  natürlich im wesentlichen das NT. Mir ist schon klar, dass das AT auch ohne die katholische Kirche auskommt. Und mit katholisch schließe ich im größeren historischen Kontext natürlich auch Traditionen ein, die heute als "orthodox" gekennzeichnet werden)
					</p>

					<p>
						 
					</p>
				</div>
			</div>
		</div>
	</div>
</div>

<div>
	<div>
		<div>
			 
		</div>
	</div>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">36527</guid><pubDate>Thu, 11 Sep 2025 08:52:07 +0000</pubDate></item><item><title>"History for Atheists"</title><link>https://www.mykath.de/topic/36543-history-for-atheists/</link><description><![CDATA[<p>
	Die folgende Seite habe ich eher zufällig gefunden, finde sie aber interessant:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a href="https://historyforatheists.com/" rel="external nofollow">https://historyforatheists.com/</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Der Verfasser (Tim O’Neill) ist ein Akademiker mit historiographischer Ausbildung, der selbst freigeistig eingestellt ist, den es aber stört, wie manche Atheisten die Geschichte behandeln, um Argumente gegen die Religion zu haben. Er <a href="https://historyforatheists.com/about-the-author-and-a-faq/" rel="external nofollow">schreibt</a>:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<em>"I am an atheist, sceptic and rationalist who is a subscribing member of the Atheist Foundation of Australia and a former state president of the Australian Skeptics. I have contributed to many atheism and scepticism fora over the years and have a posting record as a rationalist that goes back to at least 1992. [...] After over ten years of seeing supposed “rationalists”, most of them with no background in or even knowledge of history, using patent pseudo history as the basis for arguments against and attacks on religion, I felt someone needed to start correcting the popular misconceptions about history which are rife among many vocal atheist activists. I also felt there needed to be some push-back by a fellow unbeliever against several fringe theories and hopelessly outdated ideas which have no credibility among professional scholars and specialists, but which seem to be accepted almost without question by many or even most anti-theistic atheists. “History for Atheists” has grown out of these convictions."</em>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Der Autor geht auf zahlreiche Einzel-Themen ein. Ich selbst zu wenig kompetent genug, um zu den meisten Punkten viel zu sagen, möchte aber auf die Seite hinweisen und die Inhalte zur Diskussion stellen. 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36543</guid><pubDate>Tue, 30 Sep 2025 09:46:55 +0000</pubDate></item><item><title>Kann man das B&#xF6;se messen ?</title><link>https://www.mykath.de/topic/36674-kann-man-das-b%C3%B6se-messen/</link><description><![CDATA[<p>
	Der D-Faktor Maß der Bösartigkeit eines Menschen 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Bösartige Menschen sind gern unter sich und arbeiten nicht in sozialen Berufen 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Das Böse steckt in jedem Menschen, sagt der Psychologe Ingo Zettler. In einem aktuellen Interview erklärt er, woran man böse Menschen erkennt und wie sich Männer und Frauen unterscheiden.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Egoismus, Gehässigkeit, Gier: Diese Persönlichkeitseigenschaften zählen zu den sogenannten "dark traits" (deutsch: dunkle Wesenszüge). Sie spiegeln böses Denken, Handeln und Fühlen wider.
</p>

<p>
	Forscher versuchen seit einiger Zeit, zu bestimmen, wie viel Böses im Menschen schlummert. Dazu entwickelte der Psychologie-Professor Benjamin Hilbig gemeinsam mit seinen Fachkollegen Ingo Zettler von der Universität Kopenhagen und Morten Moshagen von der Universität Ulm den sogenannten "D-Faktor".
</p>

<p>
	Er soll die "Essenz des Bösen" widerspiegeln. Wer möchte, kann sich durch einen Online-Fragebogen klicken und herausfinden, wie viel Schlechtes in ihm steckt – im Vergleich zu anderen Menschen. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	"Zum Bösen gehören auch alltägliche Verfehlungen"
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	In einem Beitrag des Forschungsmagazins der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) heißt es: "Der D-Faktor zeigt auf einer Skala von 1 bis 5, wie stark jemand dazu neigt, eigene Interessen rücksichtslos zu verfolgen, selbst wenn dies anderen schadet." Werte ab 3,5 gelten demnach als problematisch.
</p>

<p>
	Böses Verhalten umfasst jedoch weit mehr als Mord, Totschlag oder Vergewaltigung, sagte Psychologie-Professor Zettler in einem aktuellen Interview mit dem "Spiegel". 
</p>

<p>
	"Zum Bösen gehören auch beinahe alltägliche Verfehlungen wie Lügen, Fremdgehen und Schummeln bei der Spesenabrechnung", so der Forscher. Im Online-Fragebogen für den "D-Faktor" müssen die Teilnehmer 70 Aussagen bewerten, also angeben, wie sehr sie ihnen zustimmen oder sie ablehnen.
</p>

<p>
	"Männer sind böser als Frauen"
</p>

<p>
	Laut Zettler haben bisher rund drei Millionen Menschen den Fragebogen beantwortet. "Erste Studien deuten an, dass der D-Faktor zu 25 Prozent von genetischer Veranlagung abhängt und recht stark durch Umwelteinflüsse geprägt ist", sagte er im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin.
</p>

<p>
	Der "D-Faktor" steigt ihm zufolge an, wenn die Gesellschaft mit Faktoren wie finanzieller Unsicherheit, Kriminalität, Ungleichheit oder Gewalt zu tun hat. Auch das Geschlecht spielt bei der "Essenz des Bösen" offenbar eine Rolle.
</p>

<p>
	"Männer sind böser als Frauen. Das hat wahrscheinlich noch immer mit Rollenbildern und Erwartungen zu tun", so Zettler. Sie hätten häufiger Führungspositionen inne, die dazu verleiten könnten, egoistisch oder narzisstisch zu handeln. Riesige Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern laut dem Psychologen aber nicht.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	"Das Böse zieht sich gegenseitig an"
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Dafür weist er auf einen anderen Punkt hin. "Was auffällig ist: Menschen mit höherem D-Faktor sind häufig miteinander befreundet, das Böse zieht sich gewissermaßen gegenseitig an", sagte Zettler dem "Spiegel". 
</p>

<p>
	Partnerschaften "böser" Menschen seien instabiler, manche würden zu Untreue neigen. Mit dem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit laut dem Forscher ab, sich böse zu verhalten. "Etwa 60 Prozent der unter 25-Jährigen haben einen überdurchschnittlich ausgeprägten D-Faktor, aber nur 30 Prozent der über Sechzigjährigen; vielleicht ist das die sprichwörtliche Altersmilde." 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a href="https://www.focus.de/wissen/die-dunkle-seite-des-menschen-maenner-sind-boeser-als-frauen_12829442-0139-4400-9af0-84066249b407.html" rel="external nofollow">https://www.focus.de/wissen/die-dunkle-seite-des-menschen-maenner-sind-boeser-als-frauen_12829442-0139-4400-9af0-84066249b407.html</a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36674</guid><pubDate>Sun, 22 Feb 2026 16:18:48 +0000</pubDate></item><item><title>Bischof B. und die brasilianischen F&#xFC;&#xDF;e</title><link>https://www.mykath.de/topic/36659-bischof-b-und-die-brasilianischen-f%C3%BC%C3%9Fe/</link><description><![CDATA[<p>
	<em>"Kurz vor Weihnachten kontaktierte mich ein katholischer Schriftsteller wegen einer seltsamen Entdeckung. Er hatte herausgefunden, dass Bischof Robert B[...] von der Diözese W[...]-R[...] einen persönlichen Facebook-Account hatte, der Seiten für einen Account namens 'Brazilian Male Feet' und ein paar jungen muskulösen Männer folgte, die regelmäßig provokante Bilder und Videos posteten."</em> 
</p>

<p>
	<a href="https://chrisdamian.substack.com/p/bishop-barron-and-those-brazilian" rel="external nofollow">https://chrisdamian.substack.com/p/bishop-barron-and-those-brazilian</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Dies schreibt auf Substack der Rechtsanwalt und Autor <a href="https://www.ncronline.org/authors/chris-damian" rel="external nofollow">Chris Damian</a>. Die Organisation des bekannten konservativen Bischofs (Word on Fire) gab dazu an, dass der Account des Bischofs gehackt worden sei und der Bischof damit nichts zu tun habe, was der Autor aber aus folgenden (naheliegenden) Gründen unglaubwürdig findet:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<em>"Zum einen veröffentlichte Bischof B[...] regelmäßig Beiträge auf seinem öffentlichen Konto und antwortete dann über dieses private Konto auf Kommentare. Ich vermute, dass diese Konten, wie bei vielen Creators mit öffentlichen Social-Media-Plattformen, miteinander verknüpft waren. Und Bischof B[...] war sich möglicherweise nicht immer bewusst, wann er auf welchem Konto etwas gepostet hat. [...] Einige wiesen darauf hin, dass es bei Facebook schon vorgekommen ist, dass jemand einer harmlosen Seite folgt, diese Seite dann aufgekauft und in etwas weniger Harmloses umgewandelt wird. Ich konnte durch Überprüfung des Seitenverlaufs dieser Konten ebenfalls bestätigen, dass dies nicht der Fall war. [...] Ich fand die Behauptung von Word on Fire, dass das Konto von Bischof B[...] gehackt worden sei, seltsam. Ein "Hack" ist hier eine der am wenigsten glaubwürdigen Ausreden. Ich habe Freunde, deren Konten gehackt wurden. Die Vorgehensweise des Hackers bestand </em>niemals<em> darin, einfach drei zufällige Seiten zu liken. Hacker sammeln in der Regel entweder Informationen und versuchen daher, so diskret wie möglich vorzugehen, oder sie leiten Menschen zu Spam-/bösartigen Websites/Links weiter. Sie versenden Spam-Nachrichten oder Spam-Beiträge über das Konto. Beides scheint hier nicht der Fall gewesen zu sein. Deshalb war </em>ich<em> derjenige, der diese Geschichte publik gemacht hat. Ein Hack scheint unwahrscheinlich. [...] <span><span>Auf</span> <span>jeden</span> <span>Fall</span> <span>wäre</span> <span>es</span> <span>eigentlich</span> <span>einfach</span>, <span>einen</span> <span>unbefugten</span> <span>Zugriff</span> <span>auf</span> <span>das</span> <span>Konto</span> <span>nachzuweisen</span> (<span>man</span> <span>kann</span> <span>IP</span>-<span>Adressen</span>, <span>von</span> <span>denen</span> <span>aus</span> <span>auf</span> <span>das</span> <span>Konto</span> <span>zugegriffen</span> <span>wurde</span>, <span>leicht</span> <span>identifizieren</span> <span>und</span> <span>zurückverfolgen</span>). <span>Ich</span> <span>finde</span> <span>es</span> <span>seltsam</span>, <span>dass</span> <span>weder</span> <span>Word</span> <span>on</span> <span>Fire</span> <span>noch</span> <span>B[...]</span> <span>Beweise</span> <span>vorgelegt</span> <span>haben</span>."</span></em>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Der Autor meint zudem: 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<em>"Wenn man die Welt betrachtet, die Bischof B[...] rund um Word on Fire aufgebaut hat, lassen sich interessante Zusammenhänge erkennen. Bis vor kurzem hatte der Priester und CEO von Word on Fire als öffentlich sichtbares Facebook-Profilfoto ein Bild von sich in einem kleinen Tanktop, auf dem er im Fitnessstudio seine Bizepsmuskeln spielen lässt. (Er hat das Foto geändert, nachdem ich es im Zusammenhang mit diesem aktuellen Skandal öffentlich diskutiert hatte.) [...] Eine weitere bemerkenswerte Tatsache ist, dass B[...] bei der Besetzung von Führungspositionen bei Word on Fire einen bestimmten Körperbau bevorzugt. Andere haben öffentlich darauf hingewiesen, dass er sehr muskulöse Männer bevorzugt, die ihre Männlichkeit durch Fotos aus dem Fitnessstudio, auf denen sie ihre Muskeln spielen lassen, öffentlich zur Schau stellen."</em>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	(Entsprechende oder ähnliche Bilder findet man offenbar <a href="https://www.thelettersfromleo.com/p/silent-on-trumps-ice-raids-bishop" rel="external nofollow">hier</a>.)
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span>Die eigentliche Kritik des Autors bezieht sich aber auf die Reaktion von <em>Word on Fire</em>, bei der ohne weitere Prüfung der Eindruck erweckt werde, Bischof B. sei das Opfer böswilliger Intrigen, und zwar gerade, weil seine Arbeit so gut sei. </span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Ich weiß letztlich nicht, ob Bischof B. wirklich homoerotisch getönten Seiten gefolgt ist oder nicht, auch wenn diese Annahme wohl doch um einiges plausibler ist als die des angeblichen Hacks. So oder so zeigen sich hier aber einmal mehr die Folgen der kath. Prüderie und Bigotterie. Denn an sich wäre es doch vollkommen belanglos, ob Bischof B. gut gebaute männliche Körper mag oder nicht, und ob er männliche Füße von Brasilianern reizvoll findet oder nicht. Normalerweise würde das auch keinen interessieren. Es wäre schlichtweg irrelevant. Im Zusammenhang mit der kath. Sexualmoral und dem Insistieren des Vatikans, dass niemand mit einer festen homosexuellen Neigung Priester sein soll, <em>ist</em> das natürlich plötzlich relevant. Und natürlich stellt sich dann gerade bei einem konservativen Bischof, der verbal die kath. Sexualmoral ohne Abstriche bekräftigt, die Frage nach der Heuchelei und Doppelmoral. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	(Ich schreibe nicht Bischof B., um ihn effektiv zu anonymisieren - sonst dürfte ich ja auch keine Artikel verlinken - sondern wegen dem Suchmaschinen-Ranking.)
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36659</guid><pubDate>Fri, 06 Feb 2026 11:32:02 +0000</pubDate></item><item><title>Die alt-katholische Kirche - Erfahrungsaustausch und Diskussion</title><link>https://www.mykath.de/topic/34977-die-alt-katholische-kirche-erfahrungsaustausch-und-diskussion/</link><description><![CDATA[
<p>
	Vielleicht hat der ein oder andere von Euch bereits Erfahrungen mit der alt-katholischen Kirche gemacht.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Ich selbst bin römisch-katholisch, hatte aber unlängst die Gelegenheit gehabt, einer Eucharistiefeier in einer alt-katholischen Gemeinde beizuwohnen.<br />
	Gerne möchte ich meine Erfahrungen mit Euch teilen.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Das erste, was man bemerkt, wenn man an einem alt-katholischen Gottesdienst teilnimmt, ist, dass es bei der Liturgie so gut wie keine Unterschiede gibt: Sie wird im römischen Ritus gefeiert und auch die Auswahl der Lesungen und des Evangeliums scheint mit der in der römisch-katholische Kirche identisch zu sein.<br />
	Dennoch ist Vorsicht geboten, um sich als Neuer nicht gleich als „Nicht-Alt-Katholik“ zu outen:<br />
	Nach dem Friedengrus lautet die Antwort der Gemeinde nicht: „Und mit deinem Geiste“, sondern: „Friede mit uns allen“.
</p>

<p>
	Beim Glaubensgeheimnis heißt es nicht: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“, sondern: „Christus ist gestorben, Christus ist erstanden, Christus wird wiederkommen“ (wie bei den Anglikanern: „Christ has died, Christ is risen, Christ will come again“).<br />
	Die Fürbitten werden frei vorgetragen, wobei nach jeder Fürbitte eine Kerze entzündet wird. Nach meinen Eindrücken fiel es den weiblichen Teilnehmerinnen weitaus leichter, eine Fürbitte frei zu formulieren als den Männern.
</p>

<p>
	Beim Friedensgruß gibt jeder jedem die Hand (bleibt zu hoffen, dass niemand eine Grippe hat!).
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Der größte Unterschied wird während des Hochgebets sichtbar: Die ganze Gemeinde versammelt sich in einem Kreis um den Altar und es wird in beiderlei Gestalt kommuniziert, wobei entweder die Möglichkeit besteht, aus dem Kelch zu trinken (was nur wenige tun) oder die Hostie in den Wein zu tauchen.<br />
	Man fühlt sich dabei so ein bisschen wie auf dem Präsentierteller.<br />
	Die Zahl der Hochgebete ist viel größer als in der römisch-katholischen Kirche (die alt-katholische hat über 20 und nicht bloß 4).<br />
	Die Gläubigen kommunizieren zuerst, am Schluss der Priester, was ich nicht schlecht finde.<br />
	Anstatt der bei uns üblichen kleinen runden Hostien werden meist zwei oder drei große Hostien gebrochen.<br />
	Alt-Katholiken lehnen die Transsubstantiationslehre ab und sind, ähnlich wie in der Ostkirche, davon überzeugt, dass sich die Wandlung während der Epiklese des Hochgebets vollzieht. Selbstverständlich werden jedoch dieselben Einsetzungsworte gesprochen und wie in der römisch-katholischen Kirche die Gaben im Tabernakel aufbewahrt, an dem sich ein ewiges Licht befindet.<br />
	Grundsätzlich sind alle getauften Christen zum Empfang der Eucharistie eingeladen (wer will auch schon gerne sitzenbleiben, wenn sich die komplette Gemeinde um den Altar herum versammelt?!).<br />
	Es besteht eine eucharistische Gemeinschaft mit den Anglikanern.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Die alt-katholische Kirche hat ein eigenes Gesangbuch „Eingestimmt“, wobei ein Teil der Lieder auch im Gotteslob zu finden ist.<br />
	Teilweise sind aber auch Lieder enthalten, die keinen direkten Gottesbezug beinhalten, bspw. eine deutsche Version von „Morning has broken“.<br />
	Anders als in römisch-katholischen Gottesdiensten werden die Lieder bis auf wenige Ausnahmen mit allen Strophen gesungen.<br />
	Nach dem Gottesdienst gibt es ein gemeinsames Beisammensein bei Kaffee und Plätzchen.
</p>

<p>
	Der Pfarrer war ursprünglich römisch-katholisch, hat geheiratet und ist dann zur alt-katholischen Kirche gewechselt. Eine Zölibatsverpflichtung existiert also nicht.<br />
	Die meisten der 15 Teilnehmer der Eucharistiefeier waren ebenfalls römisch-katholisch und sind es bisweilen noch. „Geborene“ Alt-Katholiken gab es kaum, zumindest nicht in den Gottesdiensten.<br />
	Die Mehrzahl war mittleren und höheren Alters. Junge Menschen unter 30 waren nicht anwesend, aber das ist bei uns „Römern“ ja auch nicht anders.
</p>

<p>
	In den Neunzigerjahren wurden zum ersten Mal in der alt-katholischen Kirche Frauen zu Priesterinnen geweiht; diese Weihen werden von der römisch-katholischen Kirche, wie kaum anders zu erwarten, nicht anerkannt. Die der Männer dagegen schon.<br />
	Die Bischöfe der alt-katholischen Kirche stehen wie in der römisch-katholischen in der Nachfolge der Apostel, der apostolischen Sukzession.
</p>

<p>
	Der Name „alt-katholisch“ leitet sich vom festhalten am alten Glauben der Kirche vor dem I. Vaticanum ab, m.a.W.: die Alt-Katholiken lehnen den Jurisdiktionsprimat des Papstes ab. Heute ist er freilich ein wenig missverständlich. In der Schweiz spricht man übrigens von der christ-katholischen Kirche.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Hier der Link zur Webseite: <a href="http://www.alt-katholisch.de/" rel="external nofollow">http://www.alt-katholisch.de</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	So, nun habe ich relativ viel geschrieben.<br />
	Gibt es unter Euch Alt-Katholiken oder hat jemand von Euch ebenfalls schon einem Gottesdienst in der alt-katholischen Kirche beigewohnt?<br />
	Mich würden eure Erfahrungen interessieren.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">34977</guid><pubDate>Wed, 12 Sep 2018 16:10:10 +0000</pubDate></item><item><title>Weltuntergangsuhr Doomsday Clock</title><link>https://www.mykath.de/topic/36654-weltuntergangsuhr-doomsday-clock/</link><description><![CDATA[<p>
	Gefährliche Zeiten. Haben unsere Enkel eine Zukunft ?
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Der Zeiger der symbolischen Weltuntergangsuhr ist um weitere vier Sekunden vorgerückt. Die renommierten Wissenschaftler hinter dem Magazin "Bulletin of the Atomic Scientists", die mit der Uhr auf Gefahren für die Menschheit hinweisen, stellten die neue Zeit auf 85 Sekunden vor Mitternacht. Die Welt sei momentan näher an einer globalen Katastrophe als je zuvor seit Einführung der "Doomsday Clock" im Jahr 1947.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	"Vor einem Jahr haben wir davor gewarnt, dass die Welt gefährlich nahe an einer globalen Katastrophe steht und dass jede Verzögerung bei der Umkehrung dieses Kurses die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe erhöht", heißt es in der zugehörigen Stellungnahme. "Anstatt diese Warnung zu beachten, sind Russland, China, die Vereinigten Staaten und andere große Länder stattdessen zunehmend aggressiv, feindselig und nationalistisch geworden."
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a href="https://www.mdr.de/wissen/naturwissenschaften-technik/weltuntergang-rueckt-naeher-doomsday-clock-steht-auf-fuenfundachtzig-sekunden-vor-mitternacht-100~amp.html" rel="external nofollow">https://www.mdr.de/wissen/naturwissenschaften-technik/weltuntergang-rueckt-naeher-doomsday-clock-steht-auf-fuenfundachtzig-sekunden-vor-mitternacht-100~amp.html</a>
</p>

<p>
	<br />
	<br />
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36654</guid><pubDate>Fri, 30 Jan 2026 17:29:42 +0000</pubDate></item><item><title>Suizid</title><link>https://www.mykath.de/topic/36653-suizid/</link><description><![CDATA[<p>
	Sich einschläfern lassen wie ein kranker Hund beim Tierarzt ?
</p>

<p>
	Thema: Medizinethik
</p>

<p>
	Die Zahl der Menschen in Deutschland, die mit Hilfe von Sterbehilfevereinen Suizid begehen, ist leicht gestiegen.
</p>

<p>
	Wie die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) berichtet, nahmen insgesamt 1.287 Männer und Frauen im vergangenen Jahr die Hilfe von organisierten Sterbebegleitern in Anspruch. 2024 waren es 1.200.
</p>

<p>
	Nach Angaben des DGHS-Vorsitzenden Roßbruch war der am häufigsten genannte Grund für den Sterbewunsch „Multimorbidität“. Das heißt, die Betroffenen litten gleichzeitig an mehreren Erkrankungen. Auffällig war nach Angaben Roßbruchs, dass es 2025 auch einige junge Menschen gab, denen wegen des „Chronisches Fatigue-Syndroms“ eine Freitodbegleitung vermittelt wurde.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a href="https://www.deutschlandfunk.de/mehr-bundesbuerger-nutzen-sterbehilfevereine-100.html" rel="external nofollow">https://www.deutschlandfunk.de/mehr-bundesbuerger-nutzen-sterbehilfevereine-100.html</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Beispiel aus Deutschland:
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Elke Lemke , geb. 1961, 64 Jahre alt, gestorben durch Giftsinfusion mit 8g Thiopental am 17.03.2025, die sie sich selbst aktiv zufuehrte (wurde vorbereitet). In frueheren Jahren werden mit 5g Thiopental in den USA Hinrichtungen mit Giftspritze vollzogen.
</p>

<p>
	<strong>Frau Lemke, Sie werden morgen sterben. Wie fühlen Sie sich?</strong>
</p>

<p>
	Ich fühle mich psychisch stark. Körperlich natürlich nicht, denn ich habe metastasierten Krebs im Endstadium. Was ich selbst erstaunlich finde, ist mein Einverstandensein mit allem, mit meinem Leben, meinen Liebsten, selbst mit Leiden und Krankheit und letztlich mit der von mir gewählten Option, über einen Sterbehilfeverein freibestimmt, sicher und human sterben zu dürfen.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a href="https://www.tagesspiegel.de/gesundheit/elke-lemke-hat-beschlossen-zu-sterben-die-krebsdiagnose-war-fast-eine-erleichterung-13438300.html" rel="external nofollow">https://www.tagesspiegel.de/gesundheit/elke-lemke-hat-beschlossen-zu-sterben-die-krebsdiagnose-war-fast-eine-erleichterung-13438300.html</a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36653</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 14:03:52 +0000</pubDate></item><item><title>Menschen die in der H&#xF6;lle leben m&#xFC;ssen</title><link>https://www.mykath.de/topic/36651-menschen-die-in-der-h%C3%B6lle-leben-m%C3%BCssen/</link><description><![CDATA[<p>
	Was macht Gott mit jungen Menschen die tagtäglich in der Hölle leben müssen ?
</p>

<p>
	Filmbeispiel aus Dortmund in Deutschland 
</p>

<p>
	<a href="https://youtu.be/F1mrfqnkVtY?si=vf7h97fpX593UPOG" rel="external nofollow">https://youtu.be/F1mrfqnkVtY?si=vf7h97fpX593UPOG</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36651</guid><pubDate>Mon, 26 Jan 2026 10:32:18 +0000</pubDate></item><item><title>Unterschied Islam zu Christentum</title><link>https://www.mykath.de/topic/36283-unterschied-islam-zu-christentum/</link><description><![CDATA[<p>
	Was mir beim Islam sympathisch ist, das sind die vielen Regeln für die Alltagsdisziplin, um auf dem rechten Weg zu bleiben und sein Verhältnis zu Gott nicht zu stören.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Während Katholiken kein Problem damit haben, bei Gemeindefesten Alkohol zu trinken, Zigaretten zu rauchen und Schweinefleisch zu essen, ist dieses Verhalten bei Muslimen nicht gern gesehen.
</p>

<p>
	Als ich mich mit einem streng gläubigen marokkanischen Muslim darüber unterhielt und ich ihm sagte, dass ich ebenfalls Schweinefleisch, Alkohol und Nikotin meide, sagte er zu mir, dass ich dann auf dem richtigen Weg bin ein guter Muslim zu werden.
</p>

<p>
	Obwohl ich katholischer Christ bin, habe ich bei mir daheim einen teuren in Leder eingebundenen Koran und einen Kommentar dazu. Lehrbücher zu Sunna und Hadithe werde ich mir auch noch anschaffen.
</p>

<p>
	Ich lese aber auch z.B. die Jüdische Allgemeine und bin offen für andere Religionen und Weltanschauungen. Ich kenne Adventisten, Baptisten, Schamanen, Naturreligionen usw.
</p>

<p>
	Meines Erachtens ist Gott so vielfältig und farbig wie die gesamte Schöpfung. Allerdings habe ich mit Jesus Christus die intensivste Gotteserfahrung gemacht und daher bin ich Christ.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36283</guid><pubDate>Sun, 24 Nov 2024 16:56:34 +0000</pubDate></item><item><title>Zum katholischen Glauben konvertieren</title><link>https://www.mykath.de/topic/24424-zum-katholischen-glauben-konvertieren/</link><description><![CDATA[
<p>liebe forummitglieder,</p>
<p> </p>
<p>mich beschäftigt der oben genannte gedanke schon lange und fühlte mich immer mehr der katholischen seite als der evangelischen seite zugewandt. aufgewachsen bin ich in einem mehr atheistischen umfeld, genauer immultikulturellen berlin, meine eltern und meine familie sind im größeren sinne zwar evangelisch, wollten ihren kindern aber keinen "glauben aufzwingen", sondern es ihnen freistellen, ob sie sich für den glauben bewusst entscheiden möchten oder nicht. ich bin die einzige meiner geschwister, die sich "bewusst" mit 14 dazu entschieden hat, sich taufen zu lassen und auch später die konfirmation erhalten hat. </p>
<p>nun meine frage nach dem wie. wie erfolgt nun alles, an wen muss ich mich wenden, welche gänge sind nötig, muss ich "umgetauft" werden.</p>
<p> </p>
<p>ich bedanke mich im voraus</p>
<p> </p>
<p>christina</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">24424</guid><pubDate>Thu, 28 Jan 2010 14:48:14 +0000</pubDate></item><item><title>Katholische Kirche in Deutschland verliert mehr als 320.000 Mitglieder</title><link>https://www.mykath.de/topic/36392-katholische-kirche-in-deutschland-verliert-mehr-als-320000-mitglieder/</link><description><![CDATA[<p>
	<a href="https://www.katholisch.de/artikel/60462-katholische-kirche-in-deutschland-verliert-mehr-als-320000-mitglieder" rel="external nofollow">Katholische Kirche in Deutschland verliert mehr als 320.000 Mitglieder</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Mich würde ja mal interessieren wie diejenigen, die die apostolische Suksession als Rechtfertigung für ihr weltliches Amt bemühen, zu ihrer Verantwortung bzgl. des Mitgliederschwundes stehen. Wie rechtfertigen die Apostelnachfolger ihr Versagen?
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">36392</guid><pubDate>Thu, 27 Mar 2025 20:16:48 +0000</pubDate></item><item><title>Rechtsextremismus im Christentum</title><link>https://www.mykath.de/topic/36588-rechtsextremismus-im-christentum/</link><description><![CDATA[<p>
	Mir hat Folgendes zu denken gegeben:<br />
	So wie es im Islam Extremismus gibt wie die Taliban oder den Islamischen Staat, gibt es diesen Extremismus im Christentum auch, der sich fundamental gegen Gott richtet.
</p>

<p>
	Beispiel: 
</p>

<p>
	Gemeinheit und Grausamkeit, Hass und Bösartigkeit, die sich als Christentum tarnt (siehe USA Donald Trump und fanatische Evangelikale Christen)
</p>

<p>
	<br />
	Rechtsradikales faschistisches nationalistisches Christentum, dass im Gegensatz zu den Kehren des Jesus Christus steht.
</p>

<p>
	Ausschnitt aus einem Interview zu einer Buchveröffentlichung zu diesem Thema:
</p>

<p>
	Wie die christliche Rechte alles verrät, was Jesus je gesagt hat.
</p>

<p>
	<br />
	John Fugelsang ist politischer Kommentator und Autor von „Separation of Church and Hate: A Sane Person’s Guide to Taking Back the Bible from Fundamentalists, Fascists, and Flock-Fleecing Frauds“ (Trennung von Kirche und Hass: Ein Leitfaden für vernünftige Menschen, um die Bibel von Fundamentalisten, Faschisten und Betrügern zurückzuerobern). Er sprach mit Nathan J. Robinson, dem Chefredakteur von Current Affairs, über den Aufstieg des rechtsgerichteten christlichen Nationalismus, wie dieser die eigentliche Botschaft Jesu ignoriert und ihr widerspricht und wie Gläubige wie Nichtgläubige ihm entgegentreten können.
</p>

<p>
	<br />
	Nathan J. Robinson
</p>

<p>
	<br />
	Als Erstes möchte ich Ihnen diesen kurzen Abschnitt in Ihrer Einleitung vorlesen, in dem Sie Folgendes schreiben:
</p>

<p>
	<br />
	Jesus war ein friedlicher, radikal gewaltloser Revolutionär, der kein Amerikaner war, nie Englisch sprach, sich mit Leprakranken, Prostituierten und Kriminellen abgab, nie Steuersenkungen für reiche Nazarener forderte, gegen Reichtum, gegen die Todesstrafe und auch gegen das öffentliche Gebet war. Er verlangte nie von Leprakranken eine Zuzahlung, nannte arme Menschen nie faul, war nie auch nur im Geringsten homophob und erwähnte nie Abtreibung.  Er befürwortete das Zahlen von Steuern und war ein langhaariger, in der Gemeinde engagierter, autoritätskritischer, gegen Slut-Shaming eingestellter, dunkelhäutiger, palästinensischer, unbewaffneter, obdachloser Jude. Aber nur, wenn man glaubt, was tatsächlich in der Bibel steht.
</p>

<p>
	<br />
	Also, John, lass mich dich zunächst fragen: Auf welche Art von Christentum reagierst oder kritisierst du mit diesem Buch?
</p>

<p>
	Fugelsang
</p>

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	<br />
	Dieses Buch richtet sich an alle Gläubigen, egal welchen Glaubens, sowie an Atheisten und Agnostiker, die jemals mit rechtsextremen christlichen Nationalisten oder Fundamentalisten in ihrer Familie, in sozialen Medien, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Regierung zu tun haben werden. Es ist eine Antwort auf christlichen Nationalismus, rechtsgerichtetes Christentum und die angeblich christliche Politik von Donald Trumps Bewegung. Selbst für Atheisten, für jeden, der mit solchen Leuten zu tun hat: Wenn Sie mit einem christlichen Nationalisten über die Probleme unserer Zeit diskutieren, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Jesus auf Ihrer Seite steht, ob Sie an ihn glauben oder nicht. Die Rechte in Amerika versucht, der amerikanischen Gesellschaft auf allen Ebenen des kulturellen und öffentlichen Lebens eine sehr enge, Jesus-freie Version dieser Religion aufzuzwingen. Und ich denke, es wird wichtiger denn je sein, ihnen die Maskerade zu nehmen und elegant aufzuzeigen, dass diese Leute, die uns die Bibel aufzwingen wollen, die Jesus-Passagen der Bibel nicht wirklich befolgen.
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	 Robinson
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	Ja, wie Sie selbst sagen, ist einer der Kernpunkte Ihrer Arbeit – es klingt vielleicht etwas seltsam – Jesus wieder in den Mittelpunkt des Christentums zu rücken. Sie betonen immer wieder, dass gerade die frommsten und bekennendsten Christen die Lehren Jesu übersehen, die den Kern seiner Philosophie bilden und gleichzeitig am schwersten zu leben sind. Diese Lehren fordern uns auf, unsere hässlichen Instinkte zu überwinden, nicht einander zu hassen und zu töten, nicht intolerant zu sein, und stattdessen den Armen zu helfen, die Kranken zu pflegen, die andere Wange hinzuhalten und den Inhaftierten Gutes zu tun. Können Sie uns das bitte etwas genauer erklären? Ich habe Ihren kurzen Einleitungsabsatz über das wahre Wesen Jesu zitiert. Warum, glauben Sie, muss das Christentum zu Jesus zurückkehren?
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	Fugelsang
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	Wenn das Christentum überleben will, kann es zu den Lehren Jesu zurückkehren, denn diese sind populär. Sich um die Bedürftigen kümmern, Menschen nicht hassen, nicht für Krieg und Gewalt eintreten, sich für die Rechte der Frauen einsetzen, Frauen gleichberechtigt behandeln, schutzbedürftige Minderheiten nicht diskriminieren und sich dafür starkmachen, dass die Gesellschaft sich um die Armen kümmert, Gesundheitsversorgung bietet und Einwanderern und Gefangenen mit Respekt begegnet – all das sind Ideen, die bei jungen Menschen großen Anklang finden und sich gut mit den Lehren Jesu decken. Kirchen, die im 21. Jahrhundert bestehen wollen, können das tun. Doch wenn Kirchen weiterhin vorschreiben, wen man hassen soll – seien es Transgender-Menschen, die christlichen Flüchtlinge an unserer Grenze, die wir als „illegale“ bezeichnen sollen, Ausländer, Muslime, Liberale oder Frauen, die abgetrieben haben –, wenn Ihre Kirche nicht zur Feindesliebe aufruft, sondern Ihnen sagt, wer Ihre Feinde sind, dann sind Sie keine wirkliche Kirche.
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	Und das ist nur eine Reaktion auf all die Gemeinheit und Grausamkeit, die sich als Christentum tarnt. Denn überall, wo ich hinkomme, treffe ich Menschen, die religiös erzogen wurden und sich nun als spirituell bezeichnen, weil sie von der Heuchelei und Grausamkeit des rechtsgerichteten Christentums so angewidert sind. Schaut euch an, wie leer die Kirchen sind. Es liegt nicht daran, dass die Menschen Gott, Jesus oder den Weihnachtsmann nicht mögen. Sie mögen diese Gemeinheit nicht. Ich weiß also nicht, ob die Religion überleben wird oder nicht, aber ich weiß, dass die Lehren Jesu in Zukunft nicht nur gut für die Religion sind, sondern auch gut für die Gesellschaft. Sie sind gut für die Wirtschaft. Die Schwächsten unter uns zuerst zu unterstützen, Geld auszugeben, um sicherzustellen, dass jeder eine Krankenversicherung hat, und die Armut zu bekämpfen – das ist einfach kluge Wirtschaftspolitik. Fünfundvierzig Jahre Trickle-Down-Theorie haben uns gezeigt, dass es nicht funktioniert, die Reichen zu bevorzugen, es sei denn, man ist reich und kann Politiker kaufen, um dieses System 45 Jahre lang aufrechtzuerhalten.  Was Biden in den ersten beiden Jahren getan hat – nämlich massiv in die Mittelschicht und die Armen zu investieren –, führte 2021 zur niedrigsten Kinderarmutsquote in der Geschichte in den USA. Das zeigt, dass wir das schaffen könnten, wenn wir es nur wollten. Ich denke, COVID hat bewiesen, dass eine starke Wirtschaft gesunde Arbeitskräfte mit existenzsichernden Löhnen braucht, in denen jeder eine Krankenversicherung hat. Wenn wir uns um alle kümmern, ist das auch gut für uns alle. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Lehren Jesu auch kluger Kapitalismus sind.
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	Robinson
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	Eines der Dinge, die Sie in diesem Buch tun – ja, das ist sogar der Kern des Buches – ist eine sehr genaue Textanalyse der Heiligen Schrift. Sie wollen damit beweisen, dass Ihre Interpretation dessen, was es bedeutet, Christ zu sein und Jesu Lehre ernst zu nehmen, richtig ist. Sie hatten mich in Ihrer Sendung, um über mein Buch „Responding to the Right“ zu sprechen, das eine ähnliche Struktur hatte: Ich habe mich mit Argumenten der Rechten auseinandergesetzt und dann gesagt: „Das sagen sie, aber das sollten Sie tatsächlich glauben.“ Und Sie machen hier etwas Ähnliches, was darauf hindeutet, dass Sie trotz Ihrer scharfen Kritik an den christlichen Sekten, die Sie widerlegen, den Wert von Argumentation und Dialog erkennen. Erklären Sie mir, warum Sie das tun.
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	Fugelsang
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	Man kann diese Leute nicht hassen. Man kann diesen Hass nicht erwidern. Hass ist gegen Hasser wirkungslos. Er macht einen nur genauso dumm und kontraproduktiv wie sie. Und ich denke, die sozialen Medien beweisen es.  Täglich sehen wir intelligente, liberale Menschen, die auf Twitter vor Wut die Beherrschung verlieren und sich in hitzige Wortgefechte verwickeln. Ich war da selbst auch schon schuldig. Aber wenn es um die Bibel geht, habe ich festgestellt: Wenn man mit rechtsgerichteten Freunden, Angehörigen oder Kollegen darüber diskutiert, was die Bibel tatsächlich sagt, werden sie einem vielleicht nicht zustimmen – und das werden sie wahrscheinlich auch nicht –, aber sie werden es vielleicht schätzen, dass man sich die Zeit genommen hat, mit ihnen anhand der Bibel zu sprechen und die Dinge auf ihre Art zu erörtern. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass man viel weiter kommt, wenn man seinen rassistischen Onkel davon überzeugt, dass Jesus kein homophober Einwandererhasser war, als wenn man ihn einfach als solchen bezeichnet. Und auch wenn man sie vielleicht nicht für sich gewinnen kann: Wenn man freundlich und ohne Wut über die Bibel diskutiert, einfach weil man die Heilige Schrift gut genug kennt und ihren Hass nicht erwidert, erreicht man vielleicht nicht sie selbst, aber man erreicht ihre Frauen, ihre Kinder oder alle anderen Gäste beim Grillfest.  Politiker, Demokraten und die Medien werden das nicht tun. Sie haben panische Angst davor, über Religion zu sprechen. Sie werden nicht darüber reden, dass Homophobie eine Beleidigung des Andenkens an Jesus ist. Sie werden nicht darüber reden, dass man die Todesstrafe nicht befürworten und gleichzeitig behaupten kann, Jesus nachzufolgen. Sie werden sich dumm stellen und die unbequeme Frage nicht stellen. Deshalb liegt es an uns, die Konservativen davon zu überzeugen, dass Hass kein christlicher Wert ist.
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	<a href="https://www.currentaffairs.org/news/john-fugelsang" rel="external nofollow">https://www.currentaffairs.org/news/john-fugelsang</a>
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]]></description><guid isPermaLink="false">36588</guid><pubDate>Mon, 10 Nov 2025 08:34:20 +0000</pubDate></item><item><title>Islamischer Gottesdienst in kath. Pfarrheim</title><link>https://www.mykath.de/topic/36604-islamischer-gottesdienst-in-kath-pfarrheim/</link><description><![CDATA[<p>
	Sollten muslimische Gläubige, denen das Geld für den Bau einer eigenen Moschee fehlt, die Möglichkeit erhalten, in den Räumen eines Pfarrheims einer katholischen Kirchengemeinde regelmäßig Gottesdienste abzuhalten?
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	Welche Meinung habt ihr diesbezüglich?
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	Würdet ihr so etwas zulassen oder eher ablehnen?
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]]></description><guid isPermaLink="false">36604</guid><pubDate>Sun, 23 Nov 2025 13:30:14 +0000</pubDate></item></channel></rss>
