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Missa Tridentina


Felix1234

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Nach Angaben der französischen Zeitschrift "Golias" wird der Papst im November die "Missa Tridentina" generell freigeben. :huh:

 

http://golias.ouvaton.org/

 

Und falls die wahr wäre (was ich bezweifle), wer bestimmt darüber. Der Pfarrer, der damit seinen Gläubigen einen ihnen völlig unverständlichen Ritus aufzwingen könnte.

bearbeitet von wolfgang E.
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Na Prima.

 

Die Gerüchteküche brodelt.

 

Nur was das ganze bringen soll ist mir noch schleierhaft (außer, daß die lateinische Kirche dann noch nicht einmal mehr eine einheitliche Liturgie feiert ...)

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Nach Angaben der französischen Zeitschrift "Golias" wird der Papst im November die "Missa Tridentina" generell freigeben. :huh:

 

http://golias.ouvaton.org/

 

Und falls die wahr wäre (was ich bezweifle), wer bestimmt darüber. Der Pfarrer, der damit seinen Gläubigen einen ihnen völlig unverständlichen Ritus aufzwingen könnte.

Ich nehme an, in der Praxis hätte das gar keine Konsequenzen, zumal die meisten unserer Kirchen dafür erst wieder umgebaut werden müssten (variable Altarräume - daß ich das noch erleben muss *kopfschüttel*).

 

Wobei es paradoxerweise in der Kirche (70/80er) unserer zukünftigen Gemeinde mit ihrer relativ kleinen Altarinsel einfacher sein würde nach den alten Büchern im bestehenden Raum zu feiern als in unserer jetztigen neugotischen Pfarrkirche nach dem Umbau von 1969/70.

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ich darf gleich weitermachen wenn es schon brodelt:

auch eine lösung mit der FSSPX ist in greifbarer nähe es wird eine eigene ritengemeinschaft geben mit jurisdiktioneller unabhängigkeit von den ortsordinarien eine gemischte komission

aus vatikanischen vertretern und theologen der Bruderschaft suchen eine gemeinsamme formel das vatikanum II betreffend wie gesagt auch ein gerücht das mir heute morgen zugetgangen ist

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Nach Angaben der französischen Zeitschrift "Golias" wird der Papst im November die "Missa Tridentina" generell freigeben. :huh:

 

http://golias.ouvaton.org/

 

Und falls die wahr wäre (was ich bezweifle), wer bestimmt darüber. Der Pfarrer, der damit seinen Gläubigen einen ihnen völlig unverständlichen Ritus aufzwingen könnte.

Sei doch nicht so grantig, eine nicht unerhebliche Anzahl der Gläubigen müssten dann nicht mehr die Messen der Pius-Bruderschaft besuchen.

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Franciscus non papa

Nach Angaben der französischen Zeitschrift "Golias" wird der Papst im November die "Missa Tridentina" generell freigeben. :huh:

 

http://golias.ouvaton.org/

 

Und falls die wahr wäre (was ich bezweifle), wer bestimmt darüber. Der Pfarrer, der damit seinen Gläubigen einen ihnen völlig unverständlichen Ritus aufzwingen könnte.

Sei doch nicht so grantig, eine nicht unerhebliche Anzahl der Gläubigen müssten dann nicht mehr die Messen der Pius-Bruderschaft besuchen.

 

 

hm, dann setze mal die zahl der besucher der messen der pius-bruderschaft in relation zu den sonntäglichen gottesdienstbesuchern insgesamt. wieviele werden dann im durchschnitt pro gemeinde rauskommen? das nennst du eine "nicht unerhebliche anzahl"???

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Nach Angaben der französischen Zeitschrift "Golias" wird der Papst im November die "Missa Tridentina" generell freigeben. :huh:

 

http://golias.ouvaton.org/

 

Und falls die wahr wäre (was ich bezweifle), wer bestimmt darüber. Der Pfarrer, der damit seinen Gläubigen einen ihnen völlig unverständlichen Ritus aufzwingen könnte.

Sei doch nicht so grantig, eine nicht unerhebliche Anzahl der Gläubigen müssten dann nicht mehr die Messen der Pius-Bruderschaft besuchen.

Das stimmt ja so nicht. Die Piusbrüder nehmen den alten und neuen Ritus doch nur als Aufhänger für ihre völlige Ablehnung des Vatikanum II und der dort vollzogenen Öffnung der Kirche.

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Na Prima.

 

Die Gerüchteküche brodelt.

 

Nur was das ganze bringen soll ist mir noch schleierhaft (außer, daß die lateinische Kirche dann noch nicht einmal mehr eine einheitliche Liturgie feiert ...)

Die Abschaffung des alten Messritus war ein klassisches Eigentor der V2ler. Wer über Nacht den Gläubigen die NOM-Messe aufzwingt, ohne sie darauf vorzubereiten (Zitat meines Beichtvaters), braucht sich über Widerstand nicht zu wundern. Ausserdem wo siehst du ein Problem, wenn es zwei gültige Messriten auf der Welt gibt.

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hm, dann setze mal die zahl der besucher der messen der pius-bruderschaft in relation zu den sonntäglichen gottesdienstbesuchern insgesamt. wieviele werden dann im durchschnitt pro gemeinde rauskommen? das nennst du eine "nicht unerhebliche anzahl"???
Die Gesamtzahl der Gottesdienste bei uns im Pfarrverband liegt bei ca. 10 in 5 Kirchen.

 

Selbst wenn 3 davon nach den alten Büchern gefeiert werden würden, glaube ich nicht, daß sich die Zahl der Meßbesucher besonders verändert.

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Nach Angaben der französischen Zeitschrift "Golias" wird der Papst im November die "Missa Tridentina" generell freigeben. :huh:

 

http://golias.ouvaton.org/

 

Und falls die wahr wäre (was ich bezweifle), wer bestimmt darüber. Der Pfarrer, der damit seinen Gläubigen einen ihnen völlig unverständlichen Ritus aufzwingen könnte.

Sei doch nicht so grantig, eine nicht unerhebliche Anzahl der Gläubigen müssten dann nicht mehr die Messen der Pius-Bruderschaft besuchen.

 

 

hm, dann setze mal die zahl der besucher der messen der pius-bruderschaft in relation zu den sonntäglichen gottesdienstbesuchern insgesamt. wieviele werden dann im durchschnitt pro gemeinde rauskommen? das nennst du eine "nicht unerhebliche anzahl"???

 

Hier ist das Verhältnis etwa 40:4000. Trotzdem ist mit einer Freigabe ein überflüssiger Streitpunkt aus der Welt. Die Basis darf wählen. In den Pfarreien wird es den alten Ritus sicher nicht als einziges Angebot zur Hauptgottesdienstzeit geben, aber für sonntags früh könnte ich mir das vorstellen. Mit den dazu unbedingt notwendigen Einführungsveranstaltungen gibt es sogar Chancen zur Katechese. Grüße, KAM

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Die Abschaffung des alten Messritus war ein klassisches Eigentor der V2ler.
Das Eigentor war imho die alten Bücher nicht vollständig zu verbieten.

 

Allein die Indultmöglichkeit war schon ein Fehler.

 

Wer über Nacht den Gläubigen die NOM-Messe aufzwingt, ohne sie darauf vorzubereiten (Zitat meines Beichtvaters), braucht sich über Widerstand nicht zu wundern. Ausserdem wo siehst du ein Problem, wenn es zwei gültige Messriten auf der Welt gibt.
@1: ich hatte schon mal spekuliert, daß wenn man die Veränderungen seit 1570 stückweise vollzogen hätte sich vmtl. niemand an dem was wir heute NOM nennen stören würde. Andererseits war man zumindest in meiner Familie froh über die Reform (und daß, obwohl ich uns zu diesem Zeitpunkt eher als konservativ eingestuft hätte).

 

@2: 2 gültige Meßriten sind nicht das Problem. Das Problem ist wenn die Claqueure des einen, dem anderen die Gültigkeit und Gnandenwirkung absprechen wollen. Daneben halte ich einen einheitlichen Ritus für ein Zeichen der Einheit (was afaik das Tridentinum auch im Sinn hatte ...)

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hm, dann setze mal die zahl der besucher der messen der pius-bruderschaft in relation zu den sonntäglichen gottesdienstbesuchern insgesamt. wieviele werden dann im durchschnitt pro gemeinde rauskommen? das nennst du eine "nicht unerhebliche anzahl"???

UNO VOCE hat im übrigen die Umfrageergebnisse der DBK zum Thema schwer kritisiert.

 

‚Una Voce’ erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Bischöfe

 

Die Una Voce beschuldigt weiters die deutschen Bischöfe, dass sie Ihrer pastoralen Verantwortung gegenüber den Katholiken des alten lateinischen Ritus nicht gerecht werden. Wörtlich heißt es in einer Aussendung: „Kardinal Lehmann hat auf der Herbstvollversammlung auf die geringe Zahl der Gläubigen verwiesen, ein Zynismus für alle, die vergeblich um die Messe im alten Ritus gebeten haben. In Gießen etwa warten seit Jahren 300 Gläubige auf die Genehmigung Kardinal Lehmanns. Die Strategie, die traditionsverbundenen Gläubigen erst auszugrenzen, um dann, fast schon triumphierend, festzustellen, dass „die Nachfrage der Gläubigen auf einem sehr niedrigen Niveau stabil sei, wird überdeutlich.“, heißt es abschließend in der Erklärung.

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hm, dann setze mal die zahl der besucher der messen der pius-bruderschaft in relation zu den sonntäglichen gottesdienstbesuchern insgesamt. wieviele werden dann im durchschnitt pro gemeinde rauskommen? das nennst du eine "nicht unerhebliche anzahl"???
Die Gesamtzahl der Gottesdienste bei uns im Pfarrverband liegt bei ca. 10 in 5 Kirchen.

 

Selbst wenn 3 davon nach den alten Büchern gefeiert werden würden, glaube ich nicht, daß sich die Zahl der Meßbesucher besonders verändert.

Ausserdem: Man muss sich nur anschauen was z. B. Siri erst vor ein paar Tagen über die Petrusbrüder gesagt hat.

 

Allein dadurch daß der alte Ritus irgendwo gefeiert wird, geht noch kein gestandener Piusbruder dahin, denn der Priester der das tut, lehnt ja i. d. R. nicht den neuen Ritus und das Vatikanum 2 in Bausch und Bogen ab, daher ist ja "nicht sicher, ob die Messe überhaupt gültig ist" wie man dann sicher wird hören können.

 

Dafür wird es aber sicher ein paar eingefleischte Alt-Ritualer geben, die dann lange Berichte veröffentlichen, in denen wir dann lesen könnne, daß sie letzten Sonntag in St. Kumbernus waren, wo eine alte Messe zelebriert wurde, aber der Priester hatte das Schultertuch falsch gebunden, eines der siebenundneunzig Kreuzzeichen vergessen und bei der Gabenbereitung das Weinkännchen mit der falschen Hand entgegengenommen.

 

:huh:

 

Werner

bearbeitet von Werner001
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Die Abschaffung des alten Messritus war ein klassisches Eigentor der V2ler.
Das Eigentor war imho die alten Bücher nicht vollständig zu verbieten.

 

Allein die Indultmöglichkeit war schon ein Fehler.

 

Wer über Nacht den Gläubigen die NOM-Messe aufzwingt, ohne sie darauf vorzubereiten (Zitat meines Beichtvaters), braucht sich über Widerstand nicht zu wundern. Ausserdem wo siehst du ein Problem, wenn es zwei gültige Messriten auf der Welt gibt.
@1: ich hatte schon mal spekuliert, daß wenn man die Veränderungen seit 1570 stückweise vollzogen hätte sich vmtl. niemand an dem was wir heute NOM nennen stören würde. Andererseits war man zumindest in meiner Familie froh über die Reform (und daß, obwohl ich uns zu diesem Zeitpunkt eher als konservativ eingestuft hätte).

 

@2: 2 gültige Meßriten sind nicht das Problem. Das Problem ist wenn die Claqueure des einen, dem anderen die Gültigkeit und Gnandenwirkung absprechen wollen. Daneben halte ich einen einheitlichen Ritus für ein Zeichen der Einheit (was afaik das Tridentinum auch im Sinn hatte ...)

@1wir reden jetzt nicht über die Pius-Brüder, sondern über die Zulassung des alten Messritus neben der weiterhin gültigen NOM-Messe. Ihr tut im übrigen so, als wäre der Weltuntergang eingeläutet, wenn Gläubige endlich ihre alte Messe widerbekommen.

@2 steht die NOM-Messe im Vatikan nicht zur Disposition. Wenn die Pius-Bruderschaft hier Polemik betreibt, so schadet sie sich selbst.

@3 ein mehr Gelassenheit wäre angebrachter :huh:

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hm, dann setze mal die zahl der besucher der messen der pius-bruderschaft in relation zu den sonntäglichen gottesdienstbesuchern insgesamt. wieviele werden dann im durchschnitt pro gemeinde rauskommen? das nennst du eine "nicht unerhebliche anzahl"???
Die Gesamtzahl der Gottesdienste bei uns im Pfarrverband liegt bei ca. 10 in 5 Kirchen.

 

Selbst wenn 3 davon nach den alten Büchern gefeiert werden würden, glaube ich nicht, daß sich die Zahl der Meßbesucher besonders verändert.

Ausserdem: Man muss sich nur anschauen was z. B. Siri erst vor ein paar Tagen über die Petrusbrüder gesagt hat.

 

Allein dadurch daß der alte Ritus irgendwo gefeiert wird, geht noch kein gestandener Piusbruder dahin, denn der Priester der das tut, lehnt ja i. d. R. nicht den neuen Ritus und das Vatikanum 2 in Bauch und Bogen ab, daher ist ja "nicht sicher, ob die Messe überhaupt gültig ist" wie man dann sicher wird hören können.

 

Dafür wird es aber sicher ein paar eingefleischte Alt-Ritualer geben, die dann lange Berichte veröffentlichen, in denen wir dann lesen könnne, daß sie letzten Sonntag in St. Kumbernus waren, wo eine alte Messe zelebriert wurde, aber der Priester hatte das Schultertuch falsch gebunden, eines der siebenundneunzig Kreuzzeichen vergessen und bei der Gabenbereitung das Weinkännchen mit der falschen Hand entgegengenommen.

 

:huh:

 

Werner

Es gibt genügend Priester, die Redemptionis Sacramentum missachten und ihre Bischöfe unternehmen nichts gegen gegen solche Verstöße. Man sollte anfangen vor der eigenen Haustüre zu kehren, bevor man andere belehrt.

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hm, dann setze mal die zahl der besucher der messen der pius-bruderschaft in relation zu den sonntäglichen gottesdienstbesuchern insgesamt. wieviele werden dann im durchschnitt pro gemeinde rauskommen? das nennst du eine "nicht unerhebliche anzahl"???
Die Gesamtzahl der Gottesdienste bei uns im Pfarrverband liegt bei ca. 10 in 5 Kirchen.

 

Selbst wenn 3 davon nach den alten Büchern gefeiert werden würden, glaube ich nicht, daß sich die Zahl der Meßbesucher besonders verändert.

Ausserdem: Man muss sich nur anschauen was z. B. Siri erst vor ein paar Tagen über die Petrusbrüder gesagt hat.

 

Allein dadurch daß der alte Ritus irgendwo gefeiert wird, geht noch kein gestandener Piusbruder dahin, denn der Priester der das tut, lehnt ja i. d. R. nicht den neuen Ritus und das Vatikanum 2 in Bauch und Bogen ab, daher ist ja "nicht sicher, ob die Messe überhaupt gültig ist" wie man dann sicher wird hören können.

 

Dafür wird es aber sicher ein paar eingefleischte Alt-Ritualer geben, die dann lange Berichte veröffentlichen, in denen wir dann lesen könnne, daß sie letzten Sonntag in St. Kumbernus waren, wo eine alte Messe zelebriert wurde, aber der Priester hatte das Schultertuch falsch gebunden, eines der siebenundneunzig Kreuzzeichen vergessen und bei der Gabenbereitung das Weinkännchen mit der falschen Hand entgegengenommen.

 

:huh:

 

Werner

Es gibt genügend Priester, die Redemptionis Sacramentum missachten und ihre Bischöfe unternehmen nichts gegen gegen solche Verstöße. Man sollte anfangen vor der eigenen Haustüre zu kehren, bevor man andere belehrt.

Das versteh ich jetzt nicht ganz in diesem Zusammenhang... :lol:

 

Werner

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@1wir reden jetzt nicht über die Pius-Brüder, sondern über die Zulassung des alten Messritus neben der weiterhin gültigen NOM-Messe. Ihr tut im übrigen so, als wäre der Weltuntergang eingeläutet, wenn Gläubige endlich ihre alte Messe widerbekommen.
Weltuntergang - ach jesses.

 

Aber natürlich geht es indirekt um die Piusbrüder. Keine andere Truppe ist so scharf auf den alten Ritus wie sie.

 

Johannes Normalkatholik der einem Sonntags in der Messe begegnet ist der alte Ritus schnuppe (vllt. ist er sogar froh ihn losgeworden zu sein).

 

Die Freigabe wäre ein eindeutiges Vatikanisches Zugeständnis an diese Splitterer, von dem ich noch nicht weiß, ob ich es mittragen könnte (nicht wegen der Parallelriten sondern wg. dem 'in die Knie gehen').

 

Ich frage mich immer noch, ob der Bedarf wirklich besteht (daß die Erhebung der DBK nicht besonders repräsentativ ist wissen wir ja).

 

Außerdem: man tut dem alten Ritus imho keinen Gefallen damit. Er wird wenn's hoch kommt zum nostalgischen Feiertagsritus mutieren, vllt. von einigen Brautpaaren, die es besonders feierlich wollen für ihre Brautmesse gewählt werden und am sonsten zum Randphänomen für VA- und Frühmessen verkommen.

 

Das hat er imho auch nicht verdient.

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Es gibt genügend Priester, die Redemptionis Sacramentum missachten und ihre Bischöfe unternehmen nichts gegen gegen solche Verstöße. Man sollte anfangen vor der eigenen Haustüre zu kehren, bevor man andere belehrt.
Das versteh ich jetzt nicht ganz in diesem Zusammenhang... :huh:
Ich glaube er bemängelt, daß der NOM dieses 'Berichtswesen' dank RS kennt, aber es nicht verfolgt wird und er darum nicht einsieht, warum man auf den 'Berichterstattern' für die alte Messe rumhackt.
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Es gibt genügend Priester, die Redemptionis Sacramentum missachten und ihre Bischöfe unternehmen nichts gegen gegen solche Verstöße.

 

Ich habe es schon einmal geschrieben RS ist ein Dokument, das durch die Regelungswut römischer Juristenhirne völlig in die Hose gegangen ist. Weil man jeden Nebbich als schweren Verstoss anprangert, schert sich kein Mensch darum.

 

Ich wiederhole es - RS erleidet das gleiche Schicksal wie seinerzeit die unselige "Lateinverordnung" "Veterum sapientiae" - es wird magels jeder praktischen Wirkung derogiert.

bearbeitet von wolfgang E.
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Hallo Felix,

 

 

Nach Angaben der französischen Zeitschrift "Golias" wird der Papst im November die "Missa Tridentina" generell freigeben.

http://golias.ouvaton.org/....[gibt es das auch in deutsch?]

Gepriesen sei der HEILIGE GEIST GOTTES daß die Alleinherrschaft der Neuen Liturgie ein Ende hat - sie ist Murks.

Auch wenn die Tridentinische Messe zu Schrott verkommen ist.

 

 

These- Antithese - Synthese:

Der Heilige Paulus weist in seinem 1.Brief an die Thessalonicher 5,21-22 den rechten Weg:

·21 Prüft aber alles, und das Gute behaltet.

·22 Meidet das Böse in jeder Gestalt.

- Das Gute an der Neuen Liturgie sind die Texte in Landessprache, die Teilnahme der Gläubigen und der dreijährige Lesezyklus aus der Heiligen Schrift.

 

- Das Gute an der Tridentinischen Messe ist die Hinwendung des Priesters zu JESUS CHRISTUS der bei der Heiligen Messe anwesend ist und am Hochaltar SEINEN Ehrenplatz hat. Und vor der Kommunion, das Niederknien in Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten LEIB und BLUT JESU CHRISTI.

 

In Latein kann die Heilige Messe immer dann gefeiert werden wenn die Gläubigen aus der ganzen Welt zusammenkommen oder wenn der Verein der Lateinlehrer feiert.

 

 

Gruß

josef

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Es gibt genügend Priester, die Redemptionis Sacramentum missachten und ihre Bischöfe unternehmen nichts gegen gegen solche Verstöße.

 

Ich habe es schon einmal geschrieben RS ist ein Dokument, das durch die Regelungswut römischer Juristenhirne völlig in die Hose gegangen ist. Weil man jeden Nebbich als schweren Verstoss anprangert, schert sich kein Mensch darum.

 

Ich wiederhole es - RS erleidet das gleiche Schicksal wie seinerzeit die unselige "Lateinverordnung" "Veterum sapientiae" - es wird magels jeder praktischen Wirkung derogiert.

warten wirs ab wir scheinen ja nun wieder einen papst zu haben der die wichtigkeit der korrekten zelebration erkennt

ich bin gespannt wie die ganze sache weitergeht

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@1wir reden jetzt nicht über die Pius-Brüder, sondern über die Zulassung des alten Messritus neben der weiterhin gültigen NOM-Messe. Ihr tut im übrigen so, als wäre der Weltuntergang eingeläutet, wenn Gläubige endlich ihre alte Messe widerbekommen.
Weltuntergang - ach jesses.

 

Aber natürlich geht es indirekt um die Piusbrüder. Keine andere Truppe ist so scharf auf den alten Ritus wie sie.

 

Johannes Normalkatholik der einem Sonntags in der Messe begegnet ist der alte Ritus schnuppe (vllt. ist er sogar froh ihn losgeworden zu sein).

 

Die Freigabe wäre ein eindeutiges Vatikanisches Zugeständnis an diese Splitterer, von dem ich noch nicht weiß, ob ich es mittragen könnte (nicht wegen der Parallelriten sondern wg. dem 'in die Knie gehen').

 

Ich frage mich immer noch, ob der Bedarf wirklich besteht (daß die Erhebung der DBK nicht besonders repräsentativ ist wissen wir ja).

 

Außerdem: man tut dem alten Ritus imho keinen Gefallen damit. Er wird wenn's hoch kommt zum nostalgischen Feiertagsritus mutieren, vllt. von einigen Brautpaaren, die es besonders feierlich wollen für ihre Brautmesse gewählt werden und am sonsten zum Randphänomen für VA- und Frühmessen verkommen.

 

Das hat er imho auch nicht verdient.

Ich sehe das genauso. Wieso soll man einigen wenigen Splitterern beugen? Außerdem finde ich einen 2. Ritus nicht gerade förderlich für die Einheit, die uns nun einmal weltweit verbindet. Wenn man beim WJT war und direkt mitbekommen hat, daß sich Menschen aus über 180 Ländern in der gleichen Messe verbunden wissen und jeder damit etwas anfangen kann auch wenn er es gerade nicht versteht, dann weiß man wie wertvoll das ist.

 

Der alte Ritus wird dadurch keinen Auftrieb erhalten, sondern wirklich ein Nostalgieritus bleiben. Ich denke auch nicht, daß Brautleute sich diesen wegen seiner evtl. größeren Feierlichkeit aussuchen werden, denn die meisten kennen ihn gar nicht und können damit auch nichts anfangen. Auch für Vorabend- und Frühmessen finde ich das nicht in Ordnung, denn die wenigsten würden das befürworten. Ich war neulich in der Abendmesse und war schon nicht gerade begeistert davon, daß irgendwelche Lieder aus dem Vorgänger-GL gesungen wurden, die man entweder auswendig kennen mußte oder halt nicht mitsingen konnte. Dann evtl. noch der alte Ritus - nein danke.

 

Wenn wir so anfangen, könnten wir auch noch alle noch älteren Riten wieder zulassen.

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@1wir reden jetzt nicht über die Pius-Brüder, sondern über die Zulassung des alten Messritus neben der weiterhin gültigen NOM-Messe. Ihr tut im übrigen so, als wäre der Weltuntergang eingeläutet, wenn Gläubige endlich ihre alte Messe widerbekommen.
Weltuntergang - ach jesses.

 

Aber natürlich geht es indirekt um die Piusbrüder. Keine andere Truppe ist so scharf auf den alten Ritus wie sie.

 

Johannes Normalkatholik der einem Sonntags in der Messe begegnet ist der alte Ritus schnuppe (vllt. ist er sogar froh ihn losgeworden zu sein).

 

Die Freigabe wäre ein eindeutiges Vatikanisches Zugeständnis an diese Splitterer, von dem ich noch nicht weiß, ob ich es mittragen könnte (nicht wegen der Parallelriten sondern wg. dem 'in die Knie gehen').

 

Ich frage mich immer noch, ob der Bedarf wirklich besteht (daß die Erhebung der DBK nicht besonders repräsentativ ist wissen wir ja).

 

Außerdem: man tut dem alten Ritus imho keinen Gefallen damit. Er wird wenn's hoch kommt zum nostalgischen Feiertagsritus mutieren, vllt. von einigen Brautpaaren, die es besonders feierlich wollen für ihre Brautmesse gewählt werden und am sonsten zum Randphänomen für VA- und Frühmessen verkommen.

 

Das hat er imho auch nicht verdient.

 

wenn geht es nur indirekt um die Piusbrüder sie haben ja den hl. vater gebeten die alte messe allgemein zu erlauben und die exkomunikation der weihbischöfe der FSSPX aufzuheben nun scheint ja mal der erste wunsch erfüllt zu werden aber warten wir ab

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