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Das Zweite Vatikanische Konzil


Gabriele

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Der Pfarrer ist gewissermaßen der Papst seiner Pfarrei und so verhalten sich auch manche: keine Ministrantinnen, keine Kommunionhelferin, Lektorinnen nur der Hausfrauen- oder einer Abendmesse und am Sonntag nur bei der Lesung aus dem AT. (Der Pfarrer war z.Zt. des VatII noch im Kindergarten, gehört also nicht zu den vorkonziliar sozialisierten Katholiken)
Also nach unserer Kirchengemeindeordnung im Bistum darf zum Beispiel der Pfarrer nicht gegen den Beschluss des Kirchengemeinderates handeln und umgekehrt. KGR und Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde. Von wegen Papst der Pfarrei... :angry2:

 

 

Der Ortspfarrer hat in jedem Fall immer ein Vetorecht was Abstimmungen im PGR betrifft. Zumindest in der katholischen Kirche.

 

MfG

Stanley

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Der Kardinal betonte: „Es wäre töricht, einen guten Rat nicht sorgfältig zu prüfen. Ebenso töricht wäre es, die bleibende Verantwortung eines hauptamtlich Tätigen und vor allem des amtlich beauftragten Pfarrers nicht gründlich zu respektieren.

 

Diese Einstellung ist zwar lobenswert, in der Praxis bringt sie eine Menge Zündstoff. Unser PGR wollte dem Pfarrer in die Gestaltung des Gottesdienstes reinreden. Also gute Ratschläge erteilen. Als der Pfarrer sich weigerte löste sich der PGR mehr oder weniger in Luft auf. Wenn das eine Errungenschaft des Konzils sein sollte: Nein danke!

 

MfG

Stanley

Wenn ein Pfarrgemeinderat beim ersten Problem aufgibt, spricht das eher für die Schwacheit der Teilnehmer, als gegen das Konzil. Solche Leute sollten nicht in einen Pfarrgemeinderat gewählt werden.

 

Der Pfarrer ist gewissermaßen der Papst seiner Pfarrei und so verhalten sich auch manche: keine Ministrantinnen, keine Kommunionhelferin, Lektorinnen nur der Hausfrauen- oder einer Abendmesse und am Sonntag nur bei der Lesung aus dem AT. (Der Pfarrer war z.Zt. des VatII noch im Kindergarten, gehört also nicht zu den vorkonziliar sozialisierten Katholiken)

 

Die von Dir zitierten Pfarrer sind aber noch immer in der Minderheit. Ministrantinnen, Kommunionhelferinnen und Lektorinnen (warum eigentlich immer innen?), sind in der katholischen Kirche die Regel. Das allerdings hat kein PGR beschlossen. :angry2:

 

MfG

Stanley

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Ach, wir bräuchten also zusätzlich noch ein Gremium, welches darüber befindet, wer in den PGR gewählt wird und wer nicht? Katta, denk nach!

 

MfG

Stanley

Eigentlich reicht ein bisschen Hirn beim Wählen - und für Leute, die kandidieren wollen, die Frage an sich selbst, ob sie es sich zutrauen

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Der Kardinal betonte: „Es wäre töricht, einen guten Rat nicht sorgfältig zu prüfen. Ebenso töricht wäre es, die bleibende Verantwortung eines hauptamtlich Tätigen und vor allem des amtlich beauftragten Pfarrers nicht gründlich zu respektieren.

 

Diese Einstellung ist zwar lobenswert, in der Praxis bringt sie eine Menge Zündstoff. Unser PGR wollte dem Pfarrer in die Gestaltung des Gottesdienstes reinreden. Also gute Ratschläge erteilen. Als der Pfarrer sich weigerte löste sich der PGR mehr oder weniger in Luft auf. Wenn das eine Errungenschaft des Konzils sein sollte: Nein danke!

 

MfG

Stanley

Wenn ein Pfarrgemeinderat beim ersten Problem aufgibt, spricht das eher für die Schwacheit der Teilnehmer, als gegen das Konzil. Solche Leute sollten nicht in einen Pfarrgemeinderat gewählt werden.

 

Der Pfarrer ist gewissermaßen der Papst seiner Pfarrei und so verhalten sich auch manche: keine Ministrantinnen, keine Kommunionhelferin, Lektorinnen nur der Hausfrauen- oder einer Abendmesse und am Sonntag nur bei der Lesung aus dem AT. (Der Pfarrer war z.Zt. des VatII noch im Kindergarten, gehört also nicht zu den vorkonziliar sozialisierten Katholiken)

 

Die von Dir zitierten Pfarrer sind aber noch immer in der Minderheit. Ministrantinnen, Kommunionhelferinnen und Lektorinnen (warum eigentlich immer innen?), sind in der katholischen Kirche die Regel. Das allerdings hat kein PGR beschlossen. :angry2:

 

MfG

Stanley

 

 

 

 

 

Weil es selbstredend Ministranten, Kommunionhelfer und Lektoren gibt, die beim Pfarrer sehr angesehen sind, weil sie als wichtige Helfer in der Gemeinde gesehen werden.

 

Diese Pfarrer sind in der MInderheit, aber für mich als Frau wäre es vollends unerträglich, wenn das nicht so wäre.

 

Kirchenrechtliche Probleme gibt es für den Einsatz der Mädchen und Frauen nicht (das geben auch diese Pfarrer zu), aber sie wollenb es in ihrer Pfarrei auf gar keinen Fall. Und da streitet ihr ab, dass der Pfarrer gewissermaßen der Papst seiner Gemeinde ist.

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Der Ortspfarrer hat in jedem Fall immer ein Vetorecht was Abstimmungen im PGR betrifft. Zumindest in der katholischen Kirche.

 

MfG

Stanley

Klar, mit anschließender Schlichtung vor dem Dekan als erster und dem Ordinariat als zweiter Instanz. Trotzdem kann er den KGR nicht überstimmen und ist verpflichtet alle wichtigen Entscheidungen vor den KGR zu bringen.
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Weil es selbstredend Ministranten, Kommunionhelfer und Lektoren gibt, die beim Pfarrer sehr angesehen sind, weil sie als wichtige Helfer in der Gemeinde gesehen werden.

 

Diese Pfarrer sind in der MInderheit, aber für mich als Frau wäre es vollends unerträglich, wenn das nicht so wäre.

 

Kirchenrechtliche Probleme gibt es für den Einsatz der Mädchen und Frauen nicht (das geben auch diese Pfarrer zu), aber sie wollenb es in ihrer Pfarrei auf gar keinen Fall. Und da streitet ihr ab, dass der Pfarrer gewissermaßen der Papst seiner Gemeinde ist.

Den Pfarrer will ich sehen, der diesen argumentationsfreien Blödsinn auch noch durchhält, wenn die Entscheidung vom Pfarrgemeinderat vor den Dekan oder das Ordinariat getragen wird. Diese Möglichkeit gibt es in jedem Bistum. Auch wenn sich manche Pfarrer für den Papst halten, heißt das noch lange nicht, dass sie ihren Willen auch durchsetzen können. Man darf ihnen nur nicht alles durchgehen lassen, als wären sie die Herren über den Altarraum.
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Das zweite vatikanische Konzil hat in der Liturgie manche Reformen gebracht, die vor Jahren einen Dechant zu der Äußerung veranlassten: "Wenn jemand, der vor 40 Jahren verstorben ist heute in unsere Kirche käme, der würde glauben, nicht mehr in einer katholischen Kirche zu sein."

 

Dem kann ich nur zustimmen, habe als Kind und Jugendlicher die Zeiten vor dem 2.VK hautnah miterlebt! Gott bewahre uns vor einem Rückfall in diese Zeiten!!

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Der Kardinal betonte: „Es wäre töricht, einen guten Rat nicht sorgfältig zu prüfen. Ebenso töricht wäre es, die bleibende Verantwortung eines hauptamtlich Tätigen und vor allem des amtlich beauftragten Pfarrers nicht gründlich zu respektieren.

 

Diese Einstellung ist zwar lobenswert, in der Praxis bringt sie eine Menge Zündstoff. Unser PGR wollte dem Pfarrer in die Gestaltung des Gottesdienstes reinreden. Also gute Ratschläge erteilen. Als der Pfarrer sich weigerte löste sich der PGR mehr oder weniger in Luft auf. Wenn das eine Errungenschaft des Konzils sein sollte: Nein danke!

 

MfG

Stanley

Wenn ein Pfarrgemeinderat beim ersten Problem aufgibt, spricht das eher für die Schwacheit der Teilnehmer, als gegen das Konzil. Solche Leute sollten nicht in einen Pfarrgemeinderat gewählt werden.

 

Der Pfarrer ist gewissermaßen der Papst seiner Pfarrei und so verhalten sich auch manche: keine Ministrantinnen, keine Kommunionhelferin, Lektorinnen nur der Hausfrauen- oder einer Abendmesse und am Sonntag nur bei der Lesung aus dem AT. (Der Pfarrer war z.Zt. des VatII noch im Kindergarten, gehört also nicht zu den vorkonziliar sozialisierten Katholiken)

 

Die von Dir zitierten Pfarrer sind aber noch immer in der Minderheit. Ministrantinnen, Kommunionhelferinnen und Lektorinnen (warum eigentlich immer innen?), sind in der katholischen Kirche die Regel. Das allerdings hat kein PGR beschlossen. :angry2:

 

MfG

Stanley

 

 

 

 

 

Weil es selbstredend Ministranten, Kommunionhelfer und Lektoren gibt, die beim Pfarrer sehr angesehen sind, weil sie als wichtige Helfer in der Gemeinde gesehen werden.

 

Diese Pfarrer sind in der MInderheit, aber für mich als Frau wäre es vollends unerträglich, wenn das nicht so wäre.

 

Kirchenrechtliche Probleme gibt es für den Einsatz der Mädchen und Frauen nicht (das geben auch diese Pfarrer zu), aber sie wollenb es in ihrer Pfarrei auf gar keinen Fall. Und da streitet ihr ab, dass der Pfarrer gewissermaßen der Papst seiner Gemeinde ist.

 

Bitte schön liebe Elima, was habe ich abgestritten? Ich glaube da gehen ein paar Pferde mit dir durch. Ich kenne persönlich keinen Pfarrer der heutzutage noch Ministrantinnen, Lektorinnen, Kommunionhelferinnen und insgesamt Christinnen ablehnt. Ich kenne sehr wohl einen Pfarrer der Wert auf eine ehrfürchtig gefeierte Messe legt, mit o.g. Beteiligten und der sich trotzdem eine Menge Ärger bei den einigen Kirchenbesucherinnen eingehandelt hat, weil er, aufgemerkt, Priesterkleidung trägt! Diese Personinnen sind an Mitglieder im PGR herangetreten und wollten dies bei einer der nächsten Sitzungen thematisiert haben.

Nachdem dies scheiterte, war dieser Priester für selbige Christinnen unerträglich und sie kommen nun nicht mehr in die Messe. Trotz allerlei Helferinnen in unserer Gemeinde.

 

MfG

Stanley

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Das zweite vatikanische Konzil hat in der Liturgie manche Reformen gebracht, die vor Jahren einen Dechant zu der Äußerung veranlassten: "Wenn jemand, der vor 40 Jahren verstorben ist heute in unsere Kirche käme, der würde glauben, nicht mehr in einer katholischen Kirche zu sein."

 

Dem kann ich nur zustimmen, habe als Kind und Jugendlicher die Zeiten vor dem 2.VK hautnah miterlebt! Gott bewahre uns vor einem Rückfall in diese Zeiten!!

 

Zumal ja die heutige Zeit sovieles besser macht als diese Zeiten!!!! :angry2:

 

MfG

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Diese Einstellung ist zwar lobenswert, in der Praxis bringt sie eine Menge Zündstoff. Unser PGR wollte dem Pfarrer in die Gestaltung des Gottesdienstes reinreden. Also gute Ratschläge erteilen. Als der Pfarrer sich weigerte löste sich der PGR mehr oder weniger in Luft auf. Wenn das eine Errungenschaft des Konzils sein sollte: Nein danke!

 

MfG

Stanley

Wenn ein Pfarrgemeinderat beim ersten Problem aufgibt, spricht das eher für die Schwacheit der Teilnehmer, als gegen das Konzil. Solche Leute sollten nicht in einen Pfarrgemeinderat gewählt werden.

 

Der Pfarrer ist gewissermaßen der Papst seiner Pfarrei und so verhalten sich auch manche: keine Ministrantinnen, keine Kommunionhelferin, Lektorinnen nur der Hausfrauen- oder einer Abendmesse und am Sonntag nur bei der Lesung aus dem AT. (Der Pfarrer war z.Zt. des VatII noch im Kindergarten, gehört also nicht zu den vorkonziliar sozialisierten Katholiken)

 

Die von Dir zitierten Pfarrer sind aber noch immer in der Minderheit. Ministrantinnen, Kommunionhelferinnen und Lektorinnen (warum eigentlich immer innen?), sind in der katholischen Kirche die Regel. Das allerdings hat kein PGR beschlossen. :angry2:

 

MfG

Stanley

 

 

 

 

 

Weil es selbstredend Ministranten, Kommunionhelfer und Lektoren gibt, die beim Pfarrer sehr angesehen sind, weil sie als wichtige Helfer in der Gemeinde gesehen werden.

 

Diese Pfarrer sind in der MInderheit, aber für mich als Frau wäre es vollends unerträglich, wenn das nicht so wäre.

 

Kirchenrechtliche Probleme gibt es für den Einsatz der Mädchen und Frauen nicht (das geben auch diese Pfarrer zu), aber sie wollenb es in ihrer Pfarrei auf gar keinen Fall. Und da streitet ihr ab, dass der Pfarrer gewissermaßen der Papst seiner Gemeinde ist.

 

Bitte schön liebe Elima, was habe ich abgestritten? Ich glaube da gehen ein paar Pferde mit dir durch. Ich kenne persönlich keinen Pfarrer der heutzutage noch Ministrantinnen, Lektorinnen, Kommunionhelferinnen und insgesamt Christinnen ablehnt. Ich kenne sehr wohl einen Pfarrer der Wert auf eine ehrfürchtig gefeierte Messe legt, mit o.g. Beteiligten und der sich trotzdem eine Menge Ärger bei den einigen Kirchenbesucherinnen eingehandelt hat, weil er, aufgemerkt, Priesterkleidung trägt! Diese Personinnen sind an Mitglieder im PGR herangetreten und wollten dies bei einer der nächsten Sitzungen thematisiert haben.

Nachdem dies scheiterte, war dieser Priester für selbige Christinnen unerträglich und sie kommen nun nicht mehr in die Messe. Trotz allerlei Helferinnen in unserer Gemeinde.

 

MfG

Stanley

 

 

 

Dein Erlebnis ist sicher einmalig, habe ich jedenfalls noch nirgends gehört. Was ich geschrieben habe, gibt es in einem Dekanat gleich mehrmals....auch heutzutage noch. Christinnen insgesamt (wenn sie den Gottesdienst besuchen und vielleicht auch noch Kirche putzen und für den Blumenschmuck sorgen) werden da nicht abgelehnt, übrigens Religionslehrerinnen auch nicht (jedenfalls jetzt nicht mehr, vor 43 Jahren als ich anfing, war es noch sehr schwierig, aber anscheinend konnten wir Frauen an der Schule doch sogar die meisten Pfarrgeistlichden überzeugen).

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Ich kenne persönlich keinen Pfarrer der heutzutage noch Ministrantinnen, Lektorinnen, Kommunionhelferinnen und insgesamt Christinnen ablehnt.
naja - ich persönlich kenne mindestens einen Pfarrer, der Ministrantinnen ablehnt.

 

aber ich schreib' das hier nicht, wer das ist :angry2:

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Ich kenne persönlich keinen Pfarrer der heutzutage noch Ministrantinnen, Lektorinnen, Kommunionhelferinnen und insgesamt Christinnen ablehnt.
naja - ich persönlich kenne mindestens einen Pfarrer, der Ministrantinnen ablehnt.

 

aber ich schreib' das hier nicht, wer das ist :angry2:

 

Ich kenn jemanden der in diesem Thread ausser Schoten nicht viel zum Thema beizutragen hat.

Ich verrate aber auch nix :angry2:

 

MfG

Stanley

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Dein Erlebnis ist sicher einmalig, habe ich jedenfalls noch nirgends gehört.

 

Das ist wohl war, sowas ist einmalig. Frau W. ist sogar weinend aus dem PGR ausgetreten.

 

MfG

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Das zweite vatikanische Konzil hat in der Liturgie manche Reformen gebracht, die vor Jahren einen Dechant zu der Äußerung veranlassten: "Wenn jemand, der vor 40 Jahren verstorben ist heute in unsere Kirche käme, der würde glauben, nicht mehr in einer katholischen Kirche zu sein."

 

Dem kann ich nur zustimmen, habe als Kind und Jugendlicher die Zeiten vor dem 2.VK hautnah miterlebt! Gott bewahre uns vor einem Rückfall in diese Zeiten!!

 

Zumal ja die heutige Zeit sovieles besser macht als diese Zeiten!!!! :angry2:

 

MfG

Stanley

 

 

Das tut sie!

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Das tut sie!
(da fehlt ein Wort): nicht.
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Das tut sie!

(da fehlt ein Wort): nicht.

 

Kannst du das begründen?
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Das tut sie!

(da fehlt ein Wort): nicht.

 

Kannst du das begründen?

Da möchte ich dich zuerst fragen: Bist du der Meinung, dass der Glaube der Kirche heute nach dem 2. Vatikanum fruchtet- dass die Kirchen voll sind, dass die Christen wirklich umkehren zum Evangelium, die Gebote Gottes und der Kirche ernst nehmen - dass wir in einer Zeit des Aufblühens der Kirche stehen - dass es vor Berufungen (sei es zum Priester, seien es andere geistliche Berufe) nur so wimmelt und die Priester die andrängenden Beichtwilligen zurückhalten müssen?
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Da möchte ich dich zuerst fragen: Bist du der Meinung, dass der Glaube der Kirche heute nach dem 2. Vatikanum fruchtet- dass die Kirchen voll sind, dass die Christen wirklich umkehren zum Evangelium, die Gebote Gottes und der Kirche ernst nehmen - dass wir in einer Zeit des Aufblühens der Kirche stehen - dass es vor Berufungen (sei es zum Priester, seien es andere geistliche Berufe) nur so wimmelt und die Priester die andrängenden Beichtwilligen zurückhalten müssen?
Wenn du die Erfolge des 2. Vaticanums rein quanitativ messen willst, wirst du zu keinem befriedigenden Ergebnis kommen. Deine Maßstäbe legen aber zu Grunde, dass sich außerhalb der Kirche nichts verändert hätte - dass die Rahmenbedingungen noch die gleichen wie vor über 50 Jahren sind. Statistiken zeigen aber sehr deutlich, dass der Rückgang der Kirchenbesucherzahlen nicht erst mit dem Konzil begonnen hat, sondern bereits Jahre davor. Ich kann auch nicht erkennen, dass das Konzil quantitative Ziele gehabt hätte. Die Ziele waren inhaltlicher Art. Wie will man also deren Erreichung quantitativ messen?

 

Wie misst du nach deinem quantitativen Maßstab denn die Missionstätigkeit Jesu? Konnte Jesus die Mehrheit des Volkes Israel für die Lehre vom Reich Gottes begeistern? Sind ihm hunderttausende nachgefolgt? Hat Jesus eine Schaar von Tempelpriestern zu Aposteln machen können oder nur 12? War Jesus im Stande wie Moses ein ganzes Volk hinter sich zu versammeln? Oder hat er im Vergleich zu Mose versagt?

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Bist du der Meinung, dass der Glaube der Kirche heute nach dem 2. Vatikanum fruchtet- dass die Kirchen voll sind, dass die Christen wirklich umkehren zum Evangelium, die Gebote Gottes und der Kirche ernst nehmen - dass wir in einer Zeit des Aufblühens der Kirche stehen - dass es vor Berufungen (sei es zum Priester, seien es andere geistliche Berufe) nur so wimmelt und die Priester die andrängenden Beichtwilligen zurückhalten müssen?
Das kommt darauf an, welche Weltgegend man anschaut. In Mitteleuropa sieht es damit momentan nicht so rosig aus, das muss man unumwunden zu, wir brauchen da keine "katholischen Franz Magets", die auch nach einer Niederlage noch schelmisch jubeln.

Allerdings sieht die Bilanz weltweit eher positiv aus: Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung hat sich seit 1965 stabil bei 17% gehalten, die Anzahl derselben hat sich sogar verdoppelt, die Zahl der Priester ist leicht und die Zahl der Seminaristen ist stark im STeigen begriffen. In Asien und Afrika steigen Zahl und Anteil der Katholiken rapid. Mit den Reformen des Konzil hat das alles - Positives wie Negatives - allerdings meiner Meinung nach herzlich wenig zu tun. Damit überschätzt man den Einfluss liturgischer Reformen auf die Ausbreitung des Glaubens gewaltig.

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Das zweite vatikanische Konzil hat in der Liturgie manche Reformen gebracht, die vor Jahren einen Dechant zu der Äußerung veranlassten: "Wenn jemand, der vor 40 Jahren verstorben ist heute in unsere Kirche käme, der würde glauben, nicht mehr in einer katholischen Kirche zu sein."

 

Dem kann ich nur zustimmen, habe als Kind und Jugendlicher die Zeiten vor dem 2.VK hautnah miterlebt! Gott bewahre uns vor einem Rückfall in diese Zeiten!!

 

Zumal ja die heutige Zeit sovieles besser macht als diese Zeiten!!!! :angry2:

 

MfG

Stanley

 

 

Das tut sie!

 

Als Optimisten kenne ich dich gar nicht, lieber wolfgang E.

 

MfG

Stanley

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Das zweite vatikanische Konzil hat in der Liturgie manche Reformen gebracht, die vor Jahren einen Dechant zu der Äußerung veranlassten: "Wenn jemand, der vor 40 Jahren verstorben ist heute in unsere Kirche käme, der würde glauben, nicht mehr in einer katholischen Kirche zu sein."

 

Dem kann ich nur zustimmen, habe als Kind und Jugendlicher die Zeiten vor dem 2.VK hautnah miterlebt! Gott bewahre uns vor einem Rückfall in diese Zeiten!!

 

Zumal ja die heutige Zeit sovieles besser macht als diese Zeiten!!!! :angry2:

 

MfG

Stanley

 

 

Das tut sie!

 

Als Optimisten kenne ich dich gar nicht, lieber wolfgang E.

 

MfG

Stanley

 

Das hat mit Optimismus nichts zu tun......ich kenne die vorkonziliare Vergangenheit und aus dieser Kenntnis schöpfe ich meine Einschätzung.

 

Ausserdem bin ich Optimist......insbesondere auch Heilsoptimist.

bearbeitet von wolfgang E.
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