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samdeli

Regensburger Bischof Müller - Nazigräuel und der gute Ruf

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Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

Nichts.

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Ja und? Das alles ändert nichts daran, dass ein Katholik keine Konsequenzen zu befürchten hat, wenn er die Heiligsprechung dieses Herrn Escriva ignoriert. Das hast Du nämlich behauptet.
Fang´ doch nicht schon wieder zum Wortklauben an! Ignorieren hast Du gebracht!

Es soll ja auch noch couragierte Katholiken geben, wie sich z. B. in Österreich zeigt: Druck auf Weihbischof Wagner und Unterschriftenaktion für die Abschaffung des Zölibats Von denen ist die Rede!

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Ja und? Das alles ändert nichts daran, dass ein Katholik keine Konsequenzen zu befürchten hat, wenn er die Heiligsprechung dieses Herrn Escriva ignoriert. Das hast Du nämlich behauptet.
Fang´ doch nicht schon wieder zum Wortklauben an! Ignorieren hast Du gebracht!

Es soll ja auch noch couragierte Katholiken geben, wie sich z. B. in Österreich zeigt: Druck auf Weihbischof Wagner und Unterschriftenaktion für die Abschaffung des Zölibats Von denen ist die Rede!

Jetzt auf einmal? Das fällt Dir aber früh ein. :angry2:

bearbeitet von Julius

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Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

Nichts.

Dann erklär´ mal Dein "Nichts"!

Z. B. MartinO (Forum) und Peter Hertel ("Schleichende Übernahme") sind da anderer Meinung!

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...

 

Ist mein Vorschlag, Bischof Williamson sofort heilig zu sprechen ein so schlechter Vorschlag? Er würde doch gut passen zu den Heiligen Justin, Ephraim, Chrysostomos, Kyrill und Escriva.

Und seine Heiligsprechung würde zumindest die innerkirchliche Kritik verbieten!

Vor allem ist es ein unmöglicher Vorschlag, denn bevor er dieses Jammertal verlassen hat, wird aus ihm nimmermehr ein Heiliger. Immerhin muss eines der Wunder aus dem Jenseits geschehen, und das ist zu Lebzeiten schlecht machbar.

Das war ja schon "ein bißchen" ironisch!

 

Was du an einem Märtyrer, einem religiösen Dichter, einem Bibelübersetzer und Missionar tadelswert findest, wirst nur du wissen. Ebenso, warum Williamsons Heiligsprechung die innerkirchliche Kritik verbieten sollte. Und es bleibt dabei: es ist jedem Katholiken freigestellt, welche und wieviele Heilige er verehrt, sogar, ob er es überhaupt tut. Heiligenverehrung ist ein Darf, kein Muss. Aber Tatsachen haben dich ja ohnehin nie interessiert.

Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

... und ob mich Tatsachen interessieren!

Der heilige Justin im 2. Jahrhundert: „Die Juden sind nicht nur Schuld am Unrecht, das sie selber tun, sondern auch an dem, das alle anderen Menschen überhaupt begehen.“

 

Der heilige Kirchenlehrer Ephraim: „Die Juden sind Wahnsinnige, Sklavennaturen, Teufelsdiener, Mördergesellen, ihre Führer Verbrecher, ihre Richter Ganoven, denn sie sind 99mal so schlecht wie Nichtjuden."

 

Der heilige Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus: „Die Juden sind nicht besser als Schweine und Böcke in ihre Synagogen sind Hurenhäuser, Lasterstätten, Teufelsasyle, Satansburgen, Seelenverderbe.“

Dessen Reliquie wird im Regensburger Dom bebetet!

 

Der heilige Kyrill, Patriarch von Alexandrien, bereitet im 5. Jahrhundert die erste Endlösung vor: Mehr als hunderttausend Juden fallen ihr zum Opfer.

 

Der heilige Escrivá ...

Am 6.10.2002 wurde Escrivá, der Gründer von Opus Dei - dem äußerst fragwürdigen Geheimbund innerhalb der katholischen Kirche - heiliggesprochen. Seine Meinung zum Holocaust war: „Wenn die Leute behaupten, Hitler habe sechs Millionen Juden getötet, dann übertreiben sie. So schlecht sei Hitler nicht gewesen. Er könne nicht mehr als drei oder vier Millionen Juden getötet haben!“

Eine partielle Holocaustlüge, die ja auch rechtswidrig ist!

 

Hast du auch eine belastbare Quellenangabe für deine Angaben? Grüße, KAM

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Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

Nichts.

Dann erklär´ mal Dein "Nichts"!

Z. B. MartinO (Forum) und Peter Hertel ("Schleichende Übernahme") sind da anderer Meinung!

Mir egal, welcher Meinung die sind. Frag doch sie, wie sie dazu kommen.

bearbeitet von Julius

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Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

Nichts.

Dann erklär´ mal Dein "Nichts"!

Z. B. MartinO (Forum) und Peter Hertel ("Schleichende Übernahme") sind da anderer Meinung!

Mir egal, welcher Meinung die sind. Frag doch sie, wie sie dazu kommen.

Schade, daß Du kein Katholik bist! Nach einem Brief an Meisner, in dem Du den Heiligenstatus Escriva´s ablehnst, hättest Du sicher Dein "Nichts" zu spüren bekommen! Meisner - "Unser Dom ist fast eine Escrivá-Gedenkstätte" - ist Mitglied im Kuratorium des Internationalen Mariologischen Arbeitskreises Kevelaer (IMAK), der von Priestern des Opus Dei initiiert wurde und geführt wird. (aus Peter Hertels "Schleichende Übernahme")

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...

 

Ist mein Vorschlag, Bischof Williamson sofort heilig zu sprechen ein so schlechter Vorschlag? Er würde doch gut passen zu den Heiligen Justin, Ephraim, Chrysostomos, Kyrill und Escriva.

Und seine Heiligsprechung würde zumindest die innerkirchliche Kritik verbieten!

Vor allem ist es ein unmöglicher Vorschlag, denn bevor er dieses Jammertal verlassen hat, wird aus ihm nimmermehr ein Heiliger. Immerhin muss eines der Wunder aus dem Jenseits geschehen, und das ist zu Lebzeiten schlecht machbar.

Das war ja schon "ein bißchen" ironisch!

 

Was du an einem Märtyrer, einem religiösen Dichter, einem Bibelübersetzer und Missionar tadelswert findest, wirst nur du wissen. Ebenso, warum Williamsons Heiligsprechung die innerkirchliche Kritik verbieten sollte. Und es bleibt dabei: es ist jedem Katholiken freigestellt, welche und wieviele Heilige er verehrt, sogar, ob er es überhaupt tut. Heiligenverehrung ist ein Darf, kein Muss. Aber Tatsachen haben dich ja ohnehin nie interessiert.

Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

... und ob mich Tatsachen interessieren!

Der heilige Justin im 2. Jahrhundert: „Die Juden sind nicht nur Schuld am Unrecht, das sie selber tun, sondern auch an dem, das alle anderen Menschen überhaupt begehen.“

 

Der heilige Kirchenlehrer Ephraim: „Die Juden sind Wahnsinnige, Sklavennaturen, Teufelsdiener, Mördergesellen, ihre Führer Verbrecher, ihre Richter Ganoven, denn sie sind 99mal so schlecht wie Nichtjuden."

 

Der heilige Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus: „Die Juden sind nicht besser als Schweine und Böcke in ihre Synagogen sind Hurenhäuser, Lasterstätten, Teufelsasyle, Satansburgen, Seelenverderbe.“

Dessen Reliquie wird im Regensburger Dom bebetet!

 

Der heilige Kyrill, Patriarch von Alexandrien, bereitet im 5. Jahrhundert die erste Endlösung vor: Mehr als hunderttausend Juden fallen ihr zum Opfer.

 

Der heilige Escrivá ...

Am 6.10.2002 wurde Escrivá, der Gründer von Opus Dei - dem äußerst fragwürdigen Geheimbund innerhalb der katholischen Kirche - heiliggesprochen. Seine Meinung zum Holocaust war: „Wenn die Leute behaupten, Hitler habe sechs Millionen Juden getötet, dann übertreiben sie. So schlecht sei Hitler nicht gewesen. Er könne nicht mehr als drei oder vier Millionen Juden getötet haben!“

Eine partielle Holocaustlüge, die ja auch rechtswidrig ist!

 

Hast du auch eine belastbare Quellenangabe für deine Angaben? Grüße, KAM

Ja!! Aber ob die belastbar sind, bestimmst ja im Regelfall Du!

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Schade, daß Du kein Katholik bist! Nach einem Brief an Meisner, in dem Du den Heiligenstatus Escriva´s ablehnst, hättest Du sicher Dein "Nichts" zu spüren bekommen! Meisner - "Unser Dom ist fast eine Escrivá-Gedenkstätte" - ist Mitglied im Kuratorium des Internationalen Mariologischen Arbeitskreises Kevelaer (IMAK), der von Priestern des Opus Dei initiiert wurde und geführt wird. (aus Peter Hertels "Schleichende Übernahme")

 

Beeindruckt mich gar nicht. Selbst wenn ich Katholik wäre, würde mir Meisner nichts können - erstens wäre er an meinem Wohnsitz nicht zuständig, und zweitens sieht das Kirchenrecht für den von Dir konstruierten Fall keinerlei Sanktionen vor. :angry2:

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Was ist das nur für ein Gott, der solche Heilige um sich schart? Mit seinem Jüngsten, dem heiligen Escrivá (Gründer von Opus Dei) hat er sich ja geradezu verunmöglicht! Geradeso wie Benedikt XVI. mit Weihbischof Wagner! Wagner hat´s zu spüren bekommen und ist zurückgetreten, aber Escrivá ist schon tot!!?

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Aber hier geht´s ja um Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller.

Vor knapp zwei Wochen hat er bewiesen, daß er ein Leugner des christlichen Antisemitismus ist, wenn er meint, daß die Vorstellung von der Gottesmörderschaft der Juden nur eine umlaufende Sichtweise war, die sich vielleicht viele zu eigen gemacht haben.

Aber so einfach geht das nicht mehr, lieber Herr Müller!

Dutzende von christlichen Konzils-und Synodenbeschlüssen triefen nur so von Judenfeindlichkeit!

 

Der gleiche Bischof wertet nun die Petitionsunterschriften von drei kirchenkritischen Professoren der katholisch-theologischen Fakultät Regensburg gegen die Aufhebung der Exkommunikation Williamson´s als Papstbeleidigung. Er fordert ein Entschuldigungsschreiben, das er an den Papst weiterleitet. Außerdem müssen diese drei vor ihm erscheinen und das Glaubensbekenntnis und einen Treueeid ablegen. Andernfalls droht der Entzug der Lehrerlaubnis! Spiegel

Da kann man nur auf dreimal Zivilcourage hoffen!

 

Aber wo sind nun die bayerischen Grünen, die im Landtagswahlkampf lauthals u. a. auch die 21 bayerischen Konkordatslehrstühle kritisiert haben? Immerhin eine Kommission „Trennung von Staat und Kirche“ haben sie schon installiert! Aber das kann dauern, laut Sepp Dürr! Kein Wunder, wenn der Kruzifix-Fan Sepp Daxenberger Kommissionssprecher ist.

Aber wahrscheinlich ist sowieso „alles Müller oder was“ oder sind neben der CSU auch schon die Grünen von Opus Dei unterminiert?

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samdeli, da erzählst Du uns nichts Neues, das wird längst in anderen Threads diskutiert.

 

*gähn*

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Was ist das nur für ein Gott, der solche Heilige um sich schart? Mit seinem Jüngsten, dem heiligen Escrivá (Gründer von Opus Dei) hat er sich ja geradezu verunmöglicht! Geradeso wie Benedikt XVI. mit Weihbischof Wagner! Wagner hat´s zu spüren bekommen und ist zurückgetreten, aber Escrivá ist schon tot!!?

Soweit ich weiß, stammt die Heiligsprechung Escrivas nicht von Gott selbst (das würde ja auch jeden Atheismus obsolet machen), sondern vom Vatikan. Ob Escriva im Himmel ist, wissen nur er und Gott allein. Und auch Escrivas Totsein heißt nicht, dass ich ihn verehren muss. Und was glaubst du, würde geschehen, wenn mein Bischof Escriva-Fan wäre und ich ihm mailte, dass ich den Escriva nicht so toll und auch nicht heilig finde? Bußschweigen? Exkommunikation? Scheiterhaufen?

Weißt du, eine derart überzogene Kritik wie die deine ist deiner Sache nicht dienlich, denn du wirkst wie ein Fanatiker.

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Was ist das nur für ein Gott, der solche Heilige um sich schart? Mit seinem Jüngsten, dem heiligen Escrivá (Gründer von Opus Dei) hat er sich ja geradezu verunmöglicht! Geradeso wie Benedikt XVI. mit Weihbischof Wagner! Wagner hat´s zu spüren bekommen und ist zurückgetreten, aber Escrivá ist schon tot!!?

 

 

tja, was mag das wohl für ein gott sein, der david, dem mörder des ehemannes der frau, die er haben wollte, gnädig sein konnte (trotz der bestrafung davids)?

 

was mag das wohl für ein gott sein, vor dem hoffen dürfen, im gericht zu bestehen, trotz unserer fehler und schwächen?

 

ich gehe davon aus, dass er auch dir dereinst gnädig sein wird, trotz deines hier gezeigten fanatismus, ihm immer wieder gegens schienbein treten zu wollen.

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samdeli, da erzählst Du uns nichts Neues, das wird längst in anderen Threads diskutiert.

 

*gähn*

Aber hoffentlich sachlich richtig!

Der "Fanatiker" samdeli hat sich verrannt!

Denn die drei Regensburger Professoren sitzen auf Lehrstühlen der katholisch-theologischen Faktultät und somit nicht auf Konkordatslehrstühlen!

Ein Konkordatslehrstuhl ist ein Lehrstuhl an einer staatlichen Universität, der nicht in einer theologischen Fakultät angesiedelt ist, bei dessen Besetzung die Katholische Kirche aber ein Einspruchsrecht hat.

Da wäre es zum bayerischen Super-GAU gekommen!

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Was ist das nur für ein Gott, der solche Heilige um sich schart?
Da hat der Bayer seinen Brandner Kaspar und die weisen Worte des himmlischen Portners: Ja, Karl der Große ist heilig gesprochen; aber von Rom, das gilt bei uns heroben nix.

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Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

Nichts.

Dann erklär´ mal Dein "Nichts"!

Z. B. MartinO (Forum) und Peter Hertel ("Schleichende Übernahme") sind da anderer Meinung!

Moment!

 

Du hast behauptet, Escriva hätte den Holocaust geleugnet.

 

Da das Opus Dei auch kirchenintern alles andere als unumstritten ist, würde es mich wundern, dass das nicht früher bekannt geworden wäre. Aber bitte schön.

 

Du hast weiter behauptet, ein Katholik müsse alle Aussagen Escrivas anerkennen. Das ist blanker Unsinn. Und solange du das nicht akzeptierst, habe ich etwas dagegen, dass du dich auf Aussagen von mir berufst.

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Die Frage ist doch, was geschieht, wenn sich ein Katholik offen gegen den Heiligenstatus z. B. des heiligen Escrivas stellt!

Nichts.

Dann erklär´ mal Dein "Nichts"!

Z. B. MartinO (Forum) und Peter Hertel ("Schleichende Übernahme") sind da anderer Meinung!

Moment!

 

Du hast behauptet, Escriva hätte den Holocaust geleugnet.

Ja! Das hat Vladimir Felzmann bereits 1984 Peter Hertel mitgeteilt. In den neunziger Jahren wurde die Holocaustleugnung Escrivás im US-Magazin Newsweek veröffentlicht und hatte weltweit Entsetzen ausgelöst! Die Meinung Escrivás zum Holocaust hätte doch spätestens bis zur Heiligsprechung im Jahre 2002 auch dem Vatikan bekannt sein müssen!!

 

Da das Opus Dei auch kirchenintern alles andere als unumstritten ist, würde es mich wundern, dass das nicht früher bekannt geworden wäre. Aber bitte schön.
Dann hätte der Vatikan doch wissentlich einen Holocaustleugner heilig gesprochen!?

 

Du hast weiter behauptet, ein Katholik müsse alle Aussagen Escrivas anerkennen. Das ist blanker Unsinn. Und solange du das nicht akzeptierst, habe ich etwas dagegen, dass du dich auf Aussagen von mir berufst.
Ja so begriffsstutzig bin ich auch wieder nicht! Zusammengefaßt kommt dabei raus: Ein Katholik muß die Heiligkeit Escrivás anerkennen, darf aber seine Holocaustleugnung erwähnen! Aha! Man darf also Escrivá einen heiligen Holocaustleugner nennen. Und Justin, Ephraim, Chrysostomos, Kyrill u. ä. darf man heilige Judenhasser nennen!? bearbeitet von samdeli

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Offener Brief an Dr. Gerhard Ludwig Müller 3.3.2009

 

Herr Dr. Gerhard Ludwig Müller, Bischof der Diözese Regensburg,

 

in einem Interview am 6.2.2009 http://www.domradio.de/aktuell/artikel_50354.html mit Christoph Renzikowski von der katholischen Nachrichtenagentur haben Sie wie folgt geantwortet:

 

KNA: Aber das Konzil hat doch etwa in der Frage des Verhältnisses zu den Juden die Kirche grundlegend neu positioniert.

Müller: Diese Neupositionierung ist aber eine folgerichtige Weiterentwicklung und kein Bruch mit der Tradition. Eine Vorstellung wie die, dass die Juden die Gottesmörder seien, war ja nie offizielle kirchliche Lehre, sondern eine umlaufende Sichtweise, die sich vielleicht viele zu eigen gemacht haben. Schon vom Neuen Testament her ergibt sich, dass Christen nicht antijüdisch eingestellt sein können.

 

Das ist schlichtweg falsch!

So schreibt z. B. Paulus in 1Thess2,15f über die Juden: „... die den Herrn Jesus und die Propheten getötet und uns verfolgt haben, die Gott mißfallen und allen Menschen feind sind. ...“. Derselbe Paulus schreibt in Röm2,9: „Trübsal und Angst kommen über jede Menschenseele, die Böses tut, über den Juden zuerst.“

 

Die katholische Kirche lehrt ja, daß durch die Heilige Schrift Gott selbst zu den Menschen spricht!

Das stimmt schon mal sehr nachdenklich!

Gänzlich verwirrend wird es, wenn Sie als katholischer Bischof dieses Wort Gottes mißachten, indem Sie von nur umlaufender Sichtweise sprechen, die sich vielleicht viele zu eigen gemacht haben!

 

Wer das tatsächlich Geschehene in der Geschichte des Christentums öffentlich so verschleiert und verzerrt, verhindert die längst überfällige wirkliche und dann auch nachhaltige Aussöhnung mit dem jüdischen Volk!

 

Ich fordere Sie deshalb auf, die getätigten Aussagen öffentlich zu berichtigen!

Aber nicht allein das Neue Testament belegt die fast zweitausendjährige Judenfeindlichkeit des Christentums, sondern z. B. auch Äußerungen vieler Heiliger der katholischen Kirche:

 

Der heilige Justin im 2. Jahrhundert: „Die Juden sind nicht nur Schuld am Unrecht, das sie selber tun, sondern auch an dem, das alle anderen Menschen überhaupt begehen.“

Dieses Pauschalurteil trägt den Keim zur Legitimation der Endlösung in sich.

 

Der heilige Kirchenlehrer Ephraim: „Die Juden sind Wahnsinnige, Sklavennaturen, Teufelsdiener, Mördergesellen, ihre Führer Verbrecher, ihre Richter Ganoven, denn sie sind 99mal so schlecht wie Nichtjuden."

 

Der heilige Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus: „Die Juden sind nicht besser als Schweine und Böcke in ihre Synagogen sind Hurenhäuser, Lasterstätten, Teufelsasyle, Satansburgen, Seelenverderbe.“

Dessen Reliquie wird in Ihrem Regensburger Dom bebetet!

 

Der heilige Kyrill, Patriarch von Alexandrien, bereitet im 5. Jahrhundert die erste Endlösung vor: Mehr als hunderttausend Juden fallen ihr zum Opfer.

 

Und gerade bei der aktuellen Auseinandersetzung um den Holocaustleugner Williamson muß ein Heiliger aus der neueren Geschichte der katholischen Kirche nachträglich besonders kritisch betrachtet werden:

Der heilige Escrivá! Am 6.10.2002 wurde Escrivá, der Gründer von Opus Dei - dem äußerst fragwürdigen Geheimbund innerhalb der katholischen Kirche - heiliggesprochen. Seine Meinung zum Holocaust war: „Wenn die Leute behaupten, Hitler habe sechs Millionen Juden getötet, dann übertreiben sie. So schlecht sei Hitler nicht gewesen. Er könne nicht mehr als drei oder vier Millionen Juden getötet haben!“

Eine partielle Holocaustlüge, die ja auch rechtswidrig ist!

Bereits in den 90er Jahren wurde Escriva´s Meinung zum Holocaust im US-Magazin Newsweek veröffentlicht. Die Welt war entsetzt! Aber die katholische Kirche hat ihn 2002 heiliggesprochen!

 

Auch Dutzende von christlichen Konzils- und Synodenbeschlüssen sind Zeugen für den jahrtausendelangen christlichen Antisemitismus. So z. B. das 17. Konzil von Toledo 694: Sämtliche Juden sind Sklaven. Die Immobilien dieser Sklaven werden eingezogen (zu wessen Gunsten wohl?), ihre Kinder vom siebten Lebensjahr an werden ihnen weggenommen.

 

Schon allein durch diese wenigen Geschichtsdaten ist ein programmierter christlicher Antisemitismus nicht mehr zu leugnen! Der Irrglaube, daß die christliche Religion die wahre, die katholische sogar die einzig wahre Religion sei, ist seine Hauptwurzel. Nach fast 2000 Jahren erreichte der christliche Antisemitismus im deutschen Holocaust seinen Höhepunkt. Aber die ganze Welt und fast alle Deutschen selbst denken - offensichtlich auch noch im Jahre 2009: Judenverfolgung ist nur Hitler ist nur Deutschland ist nur Holocaust. Das ist partieller Rufmord! Und das macht uns Deutsche letztlich zu Opfern des oben erwähnten Irrglaubens!

 

So ist es teilweise falsch, wenn der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Zollitsch am 2.3.2009 erklärt: „Das was im Holocaust geplant war und getan wurde, war die von der deutschen Regierung geplante Vernichtung eines ganzen Volkes. Das ist etwas Furchtbares und Einmaliges.“

Es war sogar etwas unbeschreiblich Furchtbares, aber nicht einmalig! Wie schon erwähnt, hatte bereits im 5. Jahrhundert der heilige Kyrill, Patriarch von Alexandrien, die erste Endlösung versucht: Mehr als hunderttausend Juden fielen ihr zum Opfer.

Und irreführend ist auch die besonders seit Wochen geäußerte Formulierung: „In der katholischen Kirche ist kein Platz für Holocaustleugner und Antisemiten.“ Richtig ist: „... es ist kein Platz mehr ...“ Denn erst das 2. Vatikanische Konzil beschloß die Wende.

 

Durch viele Gespräche wurde mir klar, daß ja offensichtlich fast die gesamte Gesellschaft unseres „christlich“ geprägten Landes so gut wie nichts über den historischen christlichen Antisemitismus weiß!

 

Deshalb fordere ich Sie, Ihre Amtskollegen und auch den Papst auf, weltweit alle Christen immer wieder sachlich und umfassend über die wahre Geschichte des Christentums zu informieren!

Insbesondere sollten konfessionsunabhängig alle deutschen Staatsbürger über die jahrtausendelange christliche Judenverfolgung unterrichtet werden:

„Ihr Deutschen steht seit fast 70 Jahren allein am Pranger! Aber Ihr habt die Judenverfolgung nicht „erfunden“! Wir Christen haben schon vorher jahrtausendelang Juden verfolgt, ermordet und enteignet, ja wir sind die Urheber des christlichen Antisemitismus und höchstwahrscheinlich wäre es anders nicht zum schrecklichen Holocaust gekommen. Unser christlicher Antisemitismus erreichte so höchstwahrscheinlich im deutschen Holocaust seinen Höhepunkt.

Deshalb wollen wir offen mitverantworten und real mitwiedergutmachen!

 

Aber es genügt nicht, im Jahr 2000 einmal im Petersdom den „eigenen“ Gott um Vergebung zu bitten! Es genügt auch nicht anläßlich des Jahrestages der Reichskristallnacht bei früheren Pogromen in ganz Europa von einer Mischung aus Massenhysterie und von religiösem Fanatismus zu sprechen, aber zu verschweigen, daß es sich bei den Tätern um Christen handelte. Und es genügt sicher nicht, zu warten, bis der allmächtige Gott mit seinem jüngsten Gericht für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt!

 

Die christlichen Kirchen dürfen ihren jahrtausendelangen, letztlich irrglaubensbedingten Antisemitismus nicht weiterhin feige und berechnend hinter dem Holocaust Hitlers verstecken und sich skrupellos von den nach wie vor wegen des Holocaust an sich selbst zweifelnden Deutschen auch noch finanziell bestens versorgen lassen!

 

Auch die christlichen Kirchen müssen ihr Handeln wirklich verantworten!

 

Es ist begrüßenswert, daß Sie die strafrechtliche Verfolgung Williamson´s gefordert und ihm Hausverbot erteilt haben!

Aber: Die Verfolgung der Juden programmiert zu haben und so letztlich den Holocaust-Tod verursacht zu haben und dies nach wie vor zu leugnen ist meiner Meinung nach mindestens so schwerwiegend als den Holocaust-Tod von Millionen von Juden zu leugnen?

 

Mit freundlichen Grüßen

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:angry2:
Hast Du schon mal zweihändig Popcorn gefuttert? Sehr empfehlenswert! Es ist zwar doppelt so ungesund, aber dafür verbrauchst Du keinen Tastaturenstrom!

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Nazigräuel und der "gute" Ruf der Deutschen, aber immer offensichtlicher insbesondere der katholischen Kirche!?

Die katholische Kirche hat nicht nur mit ihrem jahrtausendelangen Antjudaismus/Antisemitismus den katastrophalen deutschen Holocaust ermöglicht und verursacht, sondern hat nach dem Krieg vielen prominenten blutbesudelten Judenverfolgern zur Flucht ins sichere Südamerika verholfen. So z. B.: Adolf Eichmann, Franz Stangl (Kommandant des Vernichtungslagers Treblinka), Klaus Barbie („Schlächter von Lyon“), Walter Rauff (Erfinder der Gaskammern), der Fliegeroberst Rudel und Martin Bormann, der zuletzt einer der engsten und einflußreichsten Mitarbeiter Hitler und eine treibende Kraft bei der Judenverfolgung war.

Martin Bormann reiste im Mai 1948 mit vatikanischen Papieren nach Südamerika. Die Papiere hatten die Nummer 073.909, waren auf den Namen Eliezer Goldstein ausgestellt und von Papst Pius XII. unterschrieben.

(Quelle: Gerhard Czermak "Christen gegen Juden" Seite 268)

 

Ist das noch zu fassen?

Ein Judenmassenmörder Hitlers bekommt nach dem Zusammenbruch des schrecklichen Naziregimes von der jahrtausendelang judenverfolgenden und so letztlich den Holocaust verursachenden katholischen Kirche Ausreisepapiere eines Juden!

Der rote Faden wird zum Strick!

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jahrtausendelang judenverfolgenden und so letztlich den Holocaust verursachenden katholischen Kirche

Magst Du Dir dafür nicht mal eine einprägsame Abkürzung einfallen lassen, das würde das Lesen vereinfachen. Danke.

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Martin Bormann reiste im Mai 1948 mit vatikanischen Papieren nach Südamerika. Die Papiere hatten die Nummer 073.909, waren auf den Namen Eliezer Goldstein ausgestellt und von Papst Pius XII. unterschrieben.
Das muss ja ein tolles Skelett gewesen sein, dass nach 3 Jahren in der Erde aus eigener Kraft und mit vatikanischen Papieren ausgestattet nach Südamerika reist, um sich dann für seine Auffindung (wahrscheinlich wieder mit falschen Papieren) im Jahr 1972 wieder nach Deutschland zu begeben.

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