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Religionslehrerin und die Heirat


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Chrysologus
Öhm. In den Augen der Kirche bin ich noch katholisch? Das ist für dieses Thema jetzt ein wenig OT, aber eigentlich möchte ich nicht katholisch sein, weder auf dem Papier, noch in den Augen der Kirche. Gibt es denn da eine Möglichkeit mich "rein zu waschen"?

 

Die Taufe ist unumkehrbar, da geht nichts. Die Kirche versteht die Taufe als ein hineingenommen werden in den Tod Jesu und ein Neugeboren werden aus dem Wasser der Taufe, und so etwas kann man ohne schweren Logikbruch nicht rückwärts denken. Wir akzeptieren den Willen des Austretenden, sich von der Kirche zu trennen (OK, bis auf den kleinen Haken im Eherecht), aber wir können das was geschehen ist nicht ungeschehen machen. Das kann nicht mal der Paspt - und das heißt in der Kriche schon was!

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Chrysologus
Wegen der kirchlichen Hochzeit, bestätige ich mit meinem "Ja" nicht das, was der Pfarrer vorher erzählt hat? Was im Normalfall etwas christliches sein sollte? Meine Erfahrungen auf dem Gebiet sind sehr gering, lassen Pfarrer das auf Wunsch weg oder tauschen es durch allgemeine Formulierungen aus?
Nein.

 

Mit Deinem "Ja!" bekundest Du lediglich, daß Du mit der neben Dir stehenden und Person eine unauflösliche Lebensgemeinschaft begründen willst, daß Du dieser Person treu während der Dauer der Ehe treu sein willst und daß Ihr gemeinsame Kinder annehmen und (jeder nach seinen Kräften) christlich erziehen wollt.

 

 

Es hat nichts mit den Gebeten oder dem sonstigen Ablauf der Trauung zu tun.

 

Was die Texte angeht habe ich mal gelesen, daß es für solche gemischtreligiösen Trauungen eigene Formulare gibt. Alternativ bliebe noch die "stille (geheime?) Trauung", bei der nur der Ehegelübde vor Pfarrer und Zeugen ohne großes Brimborium abgelegt wird (meine Eltern haben - aus Gründen, die mir bis heute verborgen sind - so geheiratet)

 

Bist Du ein Dreimonatskind?

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Öhm. In den Augen der Kirche bin ich noch katholisch? Das ist für dieses Thema jetzt ein wenig OT, aber eigentlich möchte ich nicht katholisch sein, weder auf dem Papier, noch in den Augen der Kirche. Gibt es denn da eine Möglichkeit mich "rein zu waschen"?
Die Taufe als Ritual ist nicht rückgängig zu machen (Du kannst auch Deine Geburt nicht mehr rückgängig machen oder Deinen ersten Schultag).

 

Du kannst eine offizielle Apostasie-Erklärung vor Deinem Pfarrer oder dem Ordinariat abgeben, und auf einen entsprechenden Vermerk im Taufbuch bestehen, aber auch damit tritt lediglich die Exkommunikation in Kraft (d.h. Du darfst die Sakramente nicht mehr empfangen, keine Ämter in der Kirche ausüben, et. cet.).

 

Solltest Du irgendwann zurückkehren wollen, wird lediglich die Exkommunikation aufgehoben, aber nicht nochmal neu getauft, etc.

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Was die Texte angeht habe ich mal gelesen, daß es für solche gemischtreligiösen Trauungen eigene Formulare gibt. Alternativ bliebe noch die "stille (geheime?) Trauung", bei der nur der Ehegelübde vor Pfarrer und Zeugen ohne großes Brimborium abgelegt wird (meine Eltern haben - aus Gründen, die mir bis heute verborgen sind - so geheiratet)
Bist Du ein Dreimonatskind?
Nö. Meine Eltern haben erst im Jahr vor meiner Erstkommunion kirchlich geheiratet.
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Öhm. In den Augen der Kirche bin ich noch katholisch? Das ist für dieses Thema jetzt ein wenig OT, aber eigentlich möchte ich nicht katholisch sein, weder auf dem Papier, noch in den Augen der Kirche. Gibt es denn da eine Möglichkeit mich "rein zu waschen"?

 

Die Taufe ist unumkehrbar, da geht nichts. Die Kirche versteht die Taufe als ein hineingenommen werden in den Tod Jesu und ein Neugeboren werden aus dem Wasser der Taufe, und so etwas kann man ohne schweren Logikbruch nicht rückwärts denken. Wir akzeptieren den Willen des Austretenden, sich von der Kirche zu trennen (OK, bis auf den kleinen Haken im Eherecht), aber wir können das was geschehen ist nicht ungeschehen machen. Das kann nicht mal der Paspt - und das heißt in der Kriche schon was!

 

 

Daß die Taufe unumkehrbar ist, mag ja sein. Aber warum ist es auch die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche?

Die Taufe ist ja doch eigentlich nur die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen, nicht in die Gemeinschaft der Katholiken. Anderenfalls dürfte man eine evangelische Taufe nicht anerkennen oder müßte auch bei einem (schon immer) evangelischen Ehepartner auf der Trauung in der katholischen Kirche bestehen.

 

Mit der Unumkehrbarkeit der Taufe kann m. E. das "Einmal katholisch - immer katholisch" also nicht begründet werden.

 

Apropos Taufe: Was ist, wenn jemand evangelisch getauft ist, dann in die katholische Kirche konvertiert und schließlich austritt? Der ist vermutlich aus Sicht der katholischen Kirche auch immer noch katholisch, oder? Und das ganz ohne katholische Taufe.

 

Man stelle sich nur mal vor, die evangelische Kirche würde die Sache genauso handhaben wie die katholische. Wenn dann ein zwei Konvertierte (einer ehemals katholisch, jetzt evangelisch, der andere umgekehrt) heiraten wollten, dann ginge das nicht, weil die evangelische Kirche auf der Trauung in der evangelischen Kirche und die katholische auf der Trauung in der katholischen Kirche bestehen würde...

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tribald_old
Dann danke nochmal für die Infos, da kann ich dann ja etwas beruhigter an die Sache rangehen.
Als katholischer Vater war für mich die Kindertaufe allerdings nicht diskutabel und aufgrund der praktischen Vorteile (KiGa, Grundschule) hatte meine Frau da auch keine Einwände (wobei wir uns auch jeweils über ein halbes Jahr Zeit gelassen haben).
Hierauf geh ich lieber nicht ein, denn das würde eine laaaaaaaaaaange Diskussion werden. :unsure:
Wenn Du Angst vor einem schlechten Gewissen hast, lass Taufen, leg von den Geldgeschenken ein Tagesgeldkonto mit 35,00 Euro an und schenk die Kohle Deinem Kind zum Austritt.

 

 

Sehr guter Vorschlag!! :angry2:

 

über jedes Zeichen von Vernunft :angry2: sehr erfreut...................tribald

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tribald_old
Dann danke nochmal für die Infos, da kann ich dann ja etwas beruhigter an die Sache rangehen.
Als katholischer Vater war für mich die Kindertaufe allerdings nicht diskutabel und aufgrund der praktischen Vorteile (KiGa, Grundschule) hatte meine Frau da auch keine Einwände (wobei wir uns auch jeweils über ein halbes Jahr Zeit gelassen haben).
Hierauf geh ich lieber nicht ein, denn das würde eine laaaaaaaaaaange Diskussion werden. :angry2:
Wenn Du Angst vor einem schlechten Gewissen hast, lass Taufen, leg von den Geldgeschenken ein Tagesgeldkonto mit 35,00 Euro an und schenk die Kohle Deinem Kind zum Austritt.

 

Stimmt, auf die Weise sichert Feroc der armen hungerleidenden Kirche wenigstens für mind. 14 Jahre einen gewissen Finanzgewinn :angry2:

 

Stimmt auch wieder, aber die Verursacher zahlen wenigstend die Kosten fürs Austreten. Und das ist ja schonmal nicht schlecht.

 

meinend...............tribald

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Dann danke nochmal für die Infos, da kann ich dann ja etwas beruhigter an die Sache rangehen.
Als katholischer Vater war für mich die Kindertaufe allerdings nicht diskutabel und aufgrund der praktischen Vorteile (KiGa, Grundschule) hatte meine Frau da auch keine Einwände (wobei wir uns auch jeweils über ein halbes Jahr Zeit gelassen haben).
Hierauf geh ich lieber nicht ein, denn das würde eine laaaaaaaaaaange Diskussion werden. :unsure:
Wenn Du Angst vor einem schlechten Gewissen hast, lass Taufen, leg von den Geldgeschenken ein Tagesgeldkonto mit 35,00 Euro an und schenk die Kohle Deinem Kind zum Austritt.

 

 

Sehr guter Vorschlag!! :angry2:

 

über jedes Zeichen von Vernunft :angry2: sehr erfreut...................tribald

 

Naja, man sieht ja gerade an mir, was so eine ungewollte Taufe an Problemen mit sich führen kann.

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Du kannst eine offizielle Apostasie-Erklärung vor Deinem Pfarrer oder dem Ordinariat abgeben, und auf einen entsprechenden Vermerk im Taufbuch bestehen, aber auch damit tritt lediglich die Exkommunikation in Kraft (d.h. Du darfst die Sakramente nicht mehr empfangen, keine Ämter in der Kirche ausüben, et. cet.).

 

Wenn man keine Sakramente mehr empfangen darf, was passiert dann bei der kirchlichen Trauung? Empfängt nur der nicht ausgetretene Ehepartner ein Sakrament? Oder empfängt man das Sakrament, obwohl man es eigentlich gar nicht empfangen darf??

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tribald_old
Dann danke nochmal für die Infos, da kann ich dann ja etwas beruhigter an die Sache rangehen.
Als katholischer Vater war für mich die Kindertaufe allerdings nicht diskutabel und aufgrund der praktischen Vorteile (KiGa, Grundschule) hatte meine Frau da auch keine Einwände (wobei wir uns auch jeweils über ein halbes Jahr Zeit gelassen haben).
Hierauf geh ich lieber nicht ein, denn das würde eine laaaaaaaaaaange Diskussion werden. :unsure:
Wenn Du Angst vor einem schlechten Gewissen hast, lass Taufen, leg von den Geldgeschenken ein Tagesgeldkonto mit 35,00 Euro an und schenk die Kohle Deinem Kind zum Austritt.

 

 

Sehr guter Vorschlag!! :angry2:

 

über jedes Zeichen von Vernunft :angry2: sehr erfreut...................tribald

 

Naja, man sieht ja gerade an mir, was so eine ungewollte Taufe an Problemen mit sich führen kann.

 

 

Das sollte eigentlich kein Problem sein. Lass das kirchliche Heiraten einfach sein. Brauch kein Mensch. Ich bin über 30 Jahre ohne Kirche verheiratet und fühl mich sauwohl.

Wenn deine Favoritin dich liebt, besteht sie nicht auf solch mittelalterlichen Bräuchen. Und wenn ihr nach Mystik und ähnlichen Dingen ist, kann sie ja in die Kirche gehen und mystiken. So bist du aus dem Schneider und sie hat auch was sie will.

 

heute wieder sehr generös in Sachen Ratschläge fürs Leben....................tribald

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Chrysologus
Daß die Taufe unumkehrbar ist, mag ja sein. Aber warum ist es auch die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche?

Die Taufe ist ja doch eigentlich nur die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen, nicht in die Gemeinschaft der Katholiken. Anderenfalls dürfte man eine evangelische Taufe nicht anerkennen oder müßte auch bei einem (schon immer) evangelischen Ehepartner auf der Trauung in der katholischen Kirche bestehen.

 

Mit der Unumkehrbarkeit der Taufe kann m. E. das "Einmal katholisch - immer katholisch" also nicht begründet werden.

 

Apropos Taufe: Was ist, wenn jemand evangelisch getauft ist, dann in die katholische Kirche konvertiert und schließlich austritt? Der ist vermutlich aus Sicht der katholischen Kirche auch immer noch katholisch, oder? Und das ganz ohne katholische Taufe.

 

Man stelle sich nur mal vor, die evangelische Kirche würde die Sache genauso handhaben wie die katholische. Wenn dann ein zwei Konvertierte (einer ehemals katholisch, jetzt evangelisch, der andere umgekehrt) heiraten wollten, dann ginge das nicht, weil die evangelische Kirche auf der Trauung in der evangelischen Kirche und die katholische auf der Trauung in der katholischen Kirche bestehen würde...

 

Ich bin auch der Ansicht, dass das semel katholicus - semper katholicus so nicht mehr geht. Seit 1983 betrachten auch die Kirchenrechtler die nichtkatholischen Christen nicht mehr als Schismatiker oder Häretiker (also als Katholiken, die Kirchenstrafen unterliegen), sondern als getrennte Brüder und Schwestern. Es wäre also nur folgercihtig, würde man auch den Kirchenaustritt juristisch ermöglichen. Leider haben wir das bis heute nicht, so dass wir in dem hier offenbar werdenden Dilemma stecken.

 

Zu Deinem letzten Beispiel: Da die evangelische Kirche nicht auf einem Traugottesdienst besteht, kann man das Problem nur unter Orthodoxer Beteiligung denken - und die lehnen Msichehen meines Wissens ganz und gar ab.

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Chrysologus
Du kannst eine offizielle Apostasie-Erklärung vor Deinem Pfarrer oder dem Ordinariat abgeben, und auf einen entsprechenden Vermerk im Taufbuch bestehen, aber auch damit tritt lediglich die Exkommunikation in Kraft (d.h. Du darfst die Sakramente nicht mehr empfangen, keine Ämter in der Kirche ausüben, et. cet.).

 

Wenn man keine Sakramente mehr empfangen darf, was passiert dann bei der kirchlichen Trauung? Empfängt nur der nicht ausgetretene Ehepartner ein Sakrament? Oder empfängt man das Sakrament, obwohl man es eigentlich gar nicht empfangen darf??

 

Gut gedacht!

 

Der Merksatz, der Exkommunizierte dürfe die Sakramente nicht mehr empfangen, trifft im Grund nur auf Eucharistie, Krankensalbung und Weihe zu. Im Fall der Ehe wären ja zwei betroffen, von denen einer unschuldig sein kann und dennoch bestraft würde. Daher kann der Exkommunizierte heiraten.

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Das sollte eigentlich kein Problem sein. Lass das kirchliche Heiraten einfach sein. Brauch kein Mensch. Ich bin über 30 Jahre ohne Kirche verheiratet und fühl mich sauwohl.

Wenn deine Favoritin dich liebt, besteht sie nicht auf solch mittelalterlichen Bräuchen. Und wenn ihr nach Mystik und ähnlichen Dingen ist, kann sie ja in die Kirche gehen und mystiken. So bist du aus dem Schneider und sie hat auch was sie will.

 

heute wieder sehr generös in Sachen Ratschläge fürs Leben....................tribald

 

Das Grundproblem war doch, dass meine Freundin die kirchliche Heirat braucht, damit sie nicht gegen ihr missio verstößt (oder sie nicht bekommt oder wie auch immer), was sie dann ihren Job als Religionslehrerin kosten könnte (egal, wie theoretisch das ist, dass das passiert).

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tribald_old
Das sollte eigentlich kein Problem sein. Lass das kirchliche Heiraten einfach sein. Brauch kein Mensch. Ich bin über 30 Jahre ohne Kirche verheiratet und fühl mich sauwohl.

Wenn deine Favoritin dich liebt, besteht sie nicht auf solch mittelalterlichen Bräuchen. Und wenn ihr nach Mystik und ähnlichen Dingen ist, kann sie ja in die Kirche gehen und mystiken. So bist du aus dem Schneider und sie hat auch was sie will.

 

heute wieder sehr generös in Sachen Ratschläge fürs Leben....................tribald

 

Das Grundproblem war doch, dass meine Freundin die kirchliche Heirat braucht, damit sie nicht gegen ihr missio verstößt (oder sie nicht bekommt oder wie auch immer), was sie dann ihren Job als Religionslehrerin kosten könnte (egal, wie theoretisch das ist, dass das passiert).

 

 

Muss es denn diese Missio sein??, oder geht da auch was anderes als Religionslehrerin?? War ihre Ausbildung zum Lehramt so eng gefasst, dass da nichts anderes möglich ist??

 

da durchaus mitfühlend.........tribald

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Muss es denn diese Missio sein??, oder geht da auch was anderes als Religionslehrerin?? War ihre Ausbildung zum Lehramt so eng gefasst, dass da nichts anderes möglich ist??

 

da durchaus mitfühlend.........tribald

 

Bei ihrem Studium hat sie drei Hauptfächer und eines davon ist eben Religion. Es würde also schon etwas wegfallen, wenn sie das nicht mehr unterrichten könnte. Wobei sie natürlich auch andere Fächer unterrichten kann, aber ich versteh sie schon wenn sie sagt, dass das eben nicht das selbe ist.

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tribald_old
Muss es denn diese Missio sein??, oder geht da auch was anderes als Religionslehrerin?? War ihre Ausbildung zum Lehramt so eng gefasst, dass da nichts anderes möglich ist??

 

da durchaus mitfühlend.........tribald

 

Bei ihrem Studium hat sie drei Hauptfächer und eines davon ist eben Religion. Es würde also schon etwas wegfallen, wenn sie das nicht mehr unterrichten könnte. Wobei sie natürlich auch andere Fächer unterrichten kann, aber ich versteh sie schon wenn sie sagt, dass das eben nicht das selbe ist.

 

 

Tja, man kann halt nicht alles haben. Die Frage ist ja, wie kommst du damit zurecht. Wenn dir das alles am Allerwertesten vorbeigeht, dann mach den Zirkus halt mit. Betrachte es als kostenlose.........stimmt ja nicht, so ne Hochzeit bei Kirchens kostet ja wohl auch.......Folklore Veranstaltung. Seltsam kostümierte Männer, die irgendwas komisches murmeln und wenn du Pech hast, mit stinkendem Weihrauch um sich wedeln. Nun ja, Liebe fordert halt Opfer :angry2:

 

trotz des ernsten Themas relativ erheitert..................tribald

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Muss es denn diese Missio sein??, oder geht da auch was anderes als Religionslehrerin?? War ihre Ausbildung zum Lehramt so eng gefasst, dass da nichts anderes möglich ist??

 

da durchaus mitfühlend.........tribald

 

Bei ihrem Studium hat sie drei Hauptfächer und eines davon ist eben Religion. Es würde also schon etwas wegfallen, wenn sie das nicht mehr unterrichten könnte. Wobei sie natürlich auch andere Fächer unterrichten kann, aber ich versteh sie schon wenn sie sagt, dass das eben nicht das selbe ist.

 

 

Tja, man kann halt nicht alles haben. Die Frage ist ja, wie kommst du damit zurecht. Wenn dir das alles am Allerwertesten vorbeigeht, dann mach den Zirkus halt mit. Betrachte es als kostenlose.........stimmt ja nicht, so ne Hochzeit bei Kirchens kostet ja wohl auch.......Folklore Veranstaltung. Seltsam kostümierte Männer, die irgendwas komisches murmeln und wenn du Pech hast, mit stinkendem Weihrauch um sich wedeln. Nun ja, Liebe fordert halt Opfer :angry2:

 

trotz des ernsten Themas relativ erheitert..................tribald

Aber wenn die Kirchenvertreter dann um die späteren Kinder herumschlawenzeln und ihnen in ihrem Kommunion- und Beichtunterricht das Blaue vom Himmel heruntererzählen, ist das nicht mehr lustig und würde mir auch nicht am Allerwertesten vorbeigehen.

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tribald_old
Muss es denn diese Missio sein??, oder geht da auch was anderes als Religionslehrerin?? War ihre Ausbildung zum Lehramt so eng gefasst, dass da nichts anderes möglich ist??

 

da durchaus mitfühlend.........tribald

 

Bei ihrem Studium hat sie drei Hauptfächer und eines davon ist eben Religion. Es würde also schon etwas wegfallen, wenn sie das nicht mehr unterrichten könnte. Wobei sie natürlich auch andere Fächer unterrichten kann, aber ich versteh sie schon wenn sie sagt, dass das eben nicht das selbe ist.

 

 

Tja, man kann halt nicht alles haben. Die Frage ist ja, wie kommst du damit zurecht. Wenn dir das alles am Allerwertesten vorbeigeht, dann mach den Zirkus halt mit. Betrachte es als kostenlose.........stimmt ja nicht, so ne Hochzeit bei Kirchens kostet ja wohl auch.......Folklore Veranstaltung. Seltsam kostümierte Männer, die irgendwas komisches murmeln und wenn du Pech hast, mit stinkendem Weihrauch um sich wedeln. Nun ja, Liebe fordert halt Opfer :angry2:

 

trotz des ernsten Themas relativ erheitert..................tribald

Aber wenn die Kirchenvertreter dann um die späteren Kinder herumschlawenzeln und ihnen in ihrem Kommunion- und Beichtunterricht das Blaue vom Himmel heruntererzählen, ist das nicht mehr lustig und würde mir auch nicht am Allerwertesten vorbeigehen.

 

 

Da kann er ja dann seine väterliche Autorität in die Wagschale werfen und präventiv eingreifen durch Gegenaufklärung. Natürlich eher im geheimen. Die Gattin soll ja ihren Job nicht verlieren.

Ansonsten, ich wiederhole mich, man kann nicht alles haben. Ent-oder weder.!

 

da Platona schon verstehen könnend..............tribald

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GermanHeretic
Folgende Situation: Meine Freundin studiert auf Lehramt, eines ihrer Fächer ist Religion. Sie musste wohl einen Zettel unterschreiben der unter anderem besagt, dass sie nur kirchlich heiraten darf und natürlich auch nur einen anderen Christen.

Für mich klarer Eingriff in jedes Persönlichkeitsrecht, das man als sog. Bürger haben in einem angeblich freien Land haben kann, sollte mindestens sittenwidrig sein, auf jeden Fall ist es eine eine bodenlose Frechheit.

Es ist moralisch gerechtfertigt, in diesem Punkt auch mit einer Unterschrift schamlos zu lügen.

 

"Zahle Losheit mit Lüge."

(Des Hohen Lied)

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Gallowglas
Folgende Situation: Meine Freundin studiert auf Lehramt, eines ihrer Fächer ist Religion. Sie musste wohl einen Zettel unterschreiben der unter anderem besagt, dass sie nur kirchlich heiraten darf und natürlich auch nur einen anderen Christen.

Für mich klarer Eingriff in jedes Persönlichkeitsrecht, das man als sog. Bürger haben in einem angeblich freien Land haben kann, sollte mindestens sittenwidrig sein, auf jeden Fall ist es eine eine bodenlose Frechheit.

Es ist moralisch gerechtfertigt, in diesem Punkt auch mit einer Unterschrift schamlos zu lügen.

 

"Zahle Losheit mit Lüge."

(Des Hohen Lied)

 

Nun, im Staatsdienst oder bei einer Firma hättest du recht, bei der Kirche sieht das freilich anders aus ... die darf ja nahezu alles ...

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Der Themeneröffner hat dieses Board dafür genutzt, wofür es eingerichtet ist: Auf eine konkrete Frage im katholischen Bereich konkrete Antworten zu bekommen. Sich hier tummelnde Posts über Folkloreveranstaltungen, Kirchensteuerfragen und Kindertaufe haben nun überhaupt nichts mit der Ausgangsfrage zu tun. Weitere OT-Beiträge werden gelöscht.

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Feroc, wenn Du schreibst, dass sie DREI Fächer hat, dann ist doch alles halb so wild: Mit zwei Unterrichtsfächern (wie sie die meisten Lehrer eh "nur" haben) ist man doch auf der sicheren Seite, und bei Religion kann man's unter diesen Umständen doch wirklich drauf ankommen lassen: der wahrscheinlichste aller Fälle ist ja nun wirklich, dass sich letztlich keiner vom Bistum im Nachhinein - nachdem man die Missio erst mal hat - drum kümmert, und dass jemand sie meldet ist auch eher unwahrscheinlich. Und wenn bei der geringen Wahrscheinlichkeit das Ganze trotzdem passieren sollte und sie ihre Missio verliert, ist sie immer noch auf der sicheren Seite und muss mit zwei Fächern nicht um ihre Stelle bangen (wenn sie bis dahin verbeamtet ist, müsste sie das ja sogar mit nur einem Fach nicht...).

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