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Flo77

Neues aus dem Vatikan

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Spadafora

bedauerlich  mehr ist dazu nicht zu sagen

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Spadafora

allerdings der Kardinal ist in vielerlei Hinsicht erstaunlich er könnte durchaus im nächsten Konklave eine Rolle spielen

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rorro

Mal sehen, ob er sich auf seinen Vatikanpass beruft, falls ein strafrechtliches Verfahren gegen ihn angestrengt wird (denn das, was er getan hat, ist in Italien strafbewehrt).

 

Das soll keine Abwertung dieser Tat sein, diese kann ich nicht bewerten (mir fehlen Détails dazu).

Edited by rorro

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Mistah Kurtz

Wenn ihm das ein Anliegen war, warum hat er nicht einfach die Stromrechnung bezahlt?

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Julius
vor einer Stunde schrieb Mistah Kurtz:

Wenn ihm das ein Anliegen war, warum hat er nicht einfach die Stromrechnung bezahlt?

 

Ich nehme mal an, dass ihm der Energieversorger die Rechnung (noch) nicht präsentiert hat. Kann er ja jetzt nachholen.

"Unklar ist, ob der Vatikan die unbezahlten Rechnungen √ľbernimmt oder die Vereine und Bewohner selbst. Sie seien ja bereit zu zahlen, sagten Vertreter der Vereine. Aber bislang h√§tten sie keinen regul√§ren Stromvertrag."
(Italien halt).

 

Edited by Julius

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rorro

Vielleicht hat der Energieanbieter sich ja geweigert, so was halte ich f√ľr durchaus m√∂glich. Er hatte ja Gespr√§che vorab gef√ľhrt.

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Spadafora
vor 2 Stunden schrieb rorro:

Mal sehen, ob er sich auf seinen Vatikanpass beruft, falls ein strafrechtliches Verfahren gegen ihn angestrengt wird (denn das, was er getan hat, ist in Italien strafbewehrt).

 

Das soll keine Abwertung dieser Tat sein, diese kann ich nicht bewerten (mir fehlen Détails dazu).

er hat ja schon angek√ľndigt die Volle Verantwortung zu √ľbernehmen¬† auf seinen Status im Vatikan haben sich nur Gestalten wie Erzbischof Marcinkus oder Kardinal Law berufen um der strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen

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Julius

"Das Werk" - und Pater Hermann Geißler: "unkluges Verhalten" ...

 

"Die Jury aus f√ľnf Richtern sah es nicht als erwiesen an, dass der √∂sterreichische Ordenspriester der geistlichen Gemeinschaft ‚ÄěDas Werk‚Äú, Pater Hermann Gei√üler, die deutsche Theologin Doris Wagner in nach kirchlichem Recht strafbarer Weise bedr√§ngt hat."

Edited by Julius

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Studiosus

Ein durchaus erfreulicher Ausgang. 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Spadafora

Wenn Frau Reisinger-Wagner sich nicht direkt an den Papst wendet¬† und der etwas¬† Anderes verf√ľgt ist die Sache erledigt kirchenrechtlich zumindest

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rorro

Womöglich wird Pater Geißler - so habe ich es gelesen - gegen die Darstellungen von Fr. Wagner wegen Rufschädigung vorgehen. Ich nehme an, bin aber juristischer Laie, daß die Beweispflicht dann bei ihr liegt.

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rince

Er hat sie nicht "in nach kirchlichem Recht strafbarer Weise bedrängt"... interessante Formulierung. Also hat er sie bedrängt, vielleicht sogar in einer nach weltlichem Recht strafbaren Weise? 

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Studiosus

Also was der beschuldigte Pater zugibt ist ein - au√üerhalb des Beichtzimmers - erfolgtes Ber√ľhren der Wange samt einer, in der Sie-Form gehaltenen Bekundung der Verbundenheit zwecks Tr√∂stung.

 

Keine Ahnung. Ist so etwas inzwischen in Deutschland oder √Ėsterreich strafbewehrt? Zwischen Erwachsenen wohlgemerkt. Zu (fremden) weinenden Kindern w√ľrde ich in der √Ėffentlichkeit ohnehin einen juristischen Selbstschutzradius von 5 Metern einhalten. Im Zweifelsfall und sofern Rechtsbeistand nicht unmittelbar verf√ľgbar, weinend stehen lassen.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Edited by Studiosus

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Moriz
vor 2 Stunden schrieb rince:

Er hat sie nicht "in nach kirchlichem Recht strafbarer Weise bedrängt"... interessante Formulierung. Also hat er sie bedrängt, vielleicht sogar in einer nach weltlichem Recht strafbaren Weise? 

Wohl kaum.

Er hat sie bedr√§ngt, aber in einer Weise die noch keine Strafbarkeit begr√ľndet. (Merke: Nicht jedes schlechte Benehmen ist gleich strafbar.)

Und bitte nicht kirchliches und weltliches Recht vermischen. Sie behandeln grundverschiedene Dinge (und bei gleichen Dingen häufig grundverschiedene Aspekte).

So ziemlich das schlimmste, was ein Priester kirchenrechtlich machen kann, ist der Bruch des Beichtgeheimnisses. Was dem weltlichen Recht vollkommen egal ist (im Gegenteil: In manchen L√§ndern kann der Staat den Bruch des Beichtgeheimnisses fordern. Bei uns gl√ľcklicherweise nicht).

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Julius

Und jetzt? Kehrt er an seinen Schreibtisch in der Glaubenskongregation zur√ľck? Oder muss sich "das Werk" eine andere Verwendung einfallen lassen?

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Studiosus

Allgemein gesprochen: Eine Rehabilitierung, die auch die Aufnahme des verlorenen oder ruhenden Amts umfassen kann, ist nur recht und billig, wenn sich Vorw√ľrfe bzw. veritable Beschuldigungen gegen einen vermeintlichen T√§ter nicht erh√§rtet haben. Leider gilt aber meist der Grundsatz: semper aliquid haeret. Irgendetwas bleibt immer h√§ngen. Darauf kann man auch bei unsubstantiierten Vorw√ľrfen hoffen und wird meist nicht entt√§uscht. So dass ich nicht glaube, dass eine R√ľckkehr hier so einfach m√∂glich ist.¬†

 

Was dieser und √§hnliche, auch in s√§kularen Kontexten erfolgende, F√§lle allerdings aufzeigen, ist die Macht falscher Beschuldigungen. Besonders dann, wenn sie auf einen interessierten Resonanzboden fallen. Das konnte man wieder einmal wie aus dem Lehrbuch mitverfolgen. Das Nachsehen hat in diesem Fall der Pater. Die im Raum stehende Klage wegen Verleumdung, m√∂glicherweise auch falscher Verd√§chtigung, sollte zumindest ernsthaft erwogen werden. Bei allem Verst√§ndnis f√ľr die diversen Probleme, die Frau R. ganz offensichtlich mit sich herum tr√§gt, ist es nicht statthaft, dass falsche Anschuldigungen f√ľr den Beschuldiger ohne Konsequenzen bleiben.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Edited by Studiosus

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Julius

Naja, sooo "unschuldig" ist er nun doch nicht, der Guteste! Er schildert das Geschehen ja nicht sooo sehr anders als es Frau Wagner in ihrem Buch geschildert hat - lediglich die Bewertungen unterscheiden sich. Ihr war es in höchstem Maße unangenehm, und er offenbar so vertrottelt oder von sich eingenommen, dass er nicht registriert hat, dass sein gönnerhaftes Getätschel unwillkommen und unangemessen ist.

Vielleicht w√§re die Einsch√§tzung der Richter doch etwas anders ausgefallen, wenn da (wieder mal) nicht nur M√§nner auf einem Haufen gegluckt h√§tten. Ohne dass ich es mir zueigen machen w√ľrde: Die Redensart, dass f√ľnf (m√§nnlich-z√∂libat√§re schwarze) Kr√§hen einer sechsten (m√§nnlich-z√∂libat√§ren schwarzen) Kr√§he kein Auge aushacken, erscheint da nicht sehr weit hergeholt.

Edited by Julius

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Studiosus

Sicher, die Bewertungsmaßstäbe mögen von Mensch zu Mensch differieren. Deshalb braucht es ja gerade Instanzen, die hier, hoffentlich sine ira et studio, urteilen und beurteilen. Sonst wird das subjektive Empfinden zum alleinigen Kanon der Wahrheit. 

 

Jedenfalls ist eine Schuld des Paters im kirchenrechtlichen Sinne nicht als erwiesen betrachtet worden. Das hier durchaus sehr streng ist.¬†Nach weltlichem Recht d√ľrfte dies auch nicht justiziabel sein. Ich stimme zu, dass Klugheit geboten ist. Gerade in Seelsorgeverh√§ltnissen; Professionalit√§t ist geboten. Wobei ich durchaus die Gefahr sehe, dass derart hochgeschaukelte F√§lle wie der Frau Rs. geeignet sein k√∂nnen, jegliche menschliche Regung im Bereich der Kirche in den Ruch der Strafbarkeit oder des Missbrauchs zu stellen. Was wiederum sehr schade w√§re und den Druck auf Amtstr√§ger abermals erh√∂ht. Da es nun einmal so ist, dass Gott den Menschen - und nicht etwa die k√∂rperlosen Engel - erw√§hlt hat, an der Sendung der Kirche mitzuwirken, bleibt jeder Priester, bleibt jede Nonne,¬†so ist zu hoffen, eben auch immer Mensch mit allem, was an Gutem und B√∂sen damit einher geht.

 

Nat√ľrlich k√∂nnte man, was die Seelsorge betrifft, auch wieder ganz in unpers√∂nliche und sterile Verh√§ltnisse des letzten Jahrhunderts zur√ľckkehren. Doch will man das? Wie gesagt: professionell ja, apathisch nein.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Edited by Studiosus

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gouvernante
vor 47 Minuten schrieb Studiosus:

Was wiederum sehr schade wäre und den Druck auf Amtsträger abermals erhöht.

Ich finde das nicht schade, und mit dem Druck muss man als amtliche Vertreter*in einer Täterorganisation umgehen können.

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Studiosus

LEER, weil schade um die virtuelle Tinte. 

Edited by Studiosus

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Julius
vor 5 Stunden schrieb Studiosus:

Nat√ľrlich k√∂nnte man, was die Seelsorge betrifft, auch wieder ganz in unpers√∂nliche und sterile Verh√§ltnisse des letzten Jahrhunderts zur√ľckkehren.

 

√Ąhm ... ich stamme noch aus der ersten H√§lfte des vorigen Jahrhunderts und kann Deine Behauptung, was die Seelsorge betr√§fe, h√§tten "unpers√∂nliche und sterile Verh√§ltnisse" geherrscht, nicht im mindesten best√§tigen. Es gab auch damals Kleriker mit Empathie, zugleich aber auch einer Antenne f√ľr Situationen, in denen Zur√ľckhaltung geboten war, und es gab klerikale Trampel, die nicht nur wie Elefanten durch den seelsorgerischen Porzellanladen stampften, sondern auch ihre Kompetenzen √ľberschritten und mit gr√∂√üter Selbstverst√§ndlichkeit angenommen haben, ihr klerikaler Stand autorisiere sie zu √úbergriffigkeiten.
Es waren gewiss nicht letztere, die das Konzil und die √Ąnderungen, die es zur Folge hatte, freudig begr√ľ√üt haben.

Edited by Julius
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Mistah Kurtz
Am 19.5.2019 um 15:55 schrieb gouvernante:

Ich finde das nicht schade, und mit dem Druck muss man als amtliche Vertreter*in einer T√§terorganisation ÔĽŅÔĽŅumgehen k√∂nnen.

 

Arbeitest Du nicht in dieser "T√§terorganisation"? Wenn Du die Kirche als solche siehst, bin ich schon sehr verwundert. Das ist dann f√ľr mich, als ob ein Mitglied der Mafia die Untaten der Mafia beklagt. Ja, eigentlich m√ľsste man dann, wenn man sie als solche sieht, konsequent sein und¬† aus der Kirche austreten. Andernfalls man ja Mitglied der "Mafia" ist und sich alleine schon dadurch mitschuldig macht.

Edited by Mistah Kurtz

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Ennasus
Am 19.5.2019 um 15:06 schrieb Studiosus:

Sicher, die Bewertungsmaßstäbe mögen von Mensch zu Mensch differieren. Deshalb braucht es ja gerade Instanzen, die hier, hoffentlich sine ira et studio, urteilen und beurteilen. Sonst wird das subjektive Empfinden zum alleinigen Kanon der Wahrheit.


Sine ira et studio.. ūüė∂ ūüė≥
Also, wenn ich das richtig sehe, steht Aussage gegen Aussage. Und 5 Männer haben dann "völlig objektiv" ein Urteil gefällt, wobei die Frau anscheinend nicht einmal selbst gehört worden ist.
Nach S√§tzen wie " ‚ÄěIch mag Sie doch auch. Denken Sie, ich merke nicht, dass Sie mich m√∂gen?‚Äú Sowie: ‚ÄěWir k√∂nnen zwar nicht heiraten, aber wir‚Ķ‚Äú w√ľrde ich - ganz subjektiv - ausgesprochen gern auf eine Wange-zu-Wange-Ber√ľhrung "in empathischer und mitf√ľhlender Weise" verzichten.
 

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