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Der HEILIGE GEIST beauftragt den Papst Glaubensschwund zu bekämpfen.


josef

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Franciscus non papa
na, wenn du die freude am glauben aus dem katrechismus spüren kannst, dann bist du offenbar hypersensibel.

 

wenn Du die frohe Botschaft daraus nicht erkennen kannst, stellst Du damit doch einen Widerspruch zum Wort Gottes fest. Und dann kannst Du noch reinen Gewissens katholisch sein, wenn die katholische Glaubens- und Sittenlehre dem Wort Gottes widerspricht? Na wenn das keine Sünde ist..... :ninja:

 

 

katholisch sein hat weder mit dem buchstabenglauben an einen katechismus, noch mit dem bejubeln eines papstes zu tun. allerdings ist das ein weitverbreiteter irrtum.

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katholisch sein hat weder mit dem buchstabenglauben an einen katechismus, noch mit dem bejubeln eines papstes zu tun. allerdings ist das ein weitverbreiteter irrtum.

 

es passt also für Dich zusammen, das Lehramt der katholischen Kirche als gültig zu betrachten, aber die von diesem Lehramt als Grundlage des katholischen Glaubens erklärten Ausführungen abzulehnen?

 

Das ist spannend, magst Du das erklären? Ich wäre vermutlich schon längst ausgetreten, wenn ich feststellen müsste, dass "mein" Club etwas als Glaubensgrundlage deklariert, was ich nicht als solche einstufen kann.

bearbeitet von Lars77
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Franciscus non papa

was kann ich für die unfähigkeit des lehramtes, den glauben begeisternd rüberzubringen?

 

die lektüre des katechismus ist großteils so interessant wie die lektüre des telefonbuches. wobei ja beiden gemeinsam ist, wenn ich was nachschlagen will, dann bekomm ich die gewünschte information.

 

wenn ich allerdings eine ahnung von der freude des glaubens, von der lust katholisch zu sein bekommen will, dann sicher nicht, indem ich diesen katechismus lese.

 

da hab ich soviel, wie von der lektüre eines kochbuches, wenn ich hungrig bin - ich werde nicht satt.

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katholisch sein hat weder mit dem buchstabenglauben an einen katechismus, noch mit dem bejubeln eines papstes zu tun. allerdings ist das ein weitverbreiteter irrtum.

 

es passt also für Dich zusammen, das Lehramt der katholischen Kirche als gültig zu betrachten, aber die von diesem Lehramt als Grundlage des katholischen Glaubens erklärten Ausführungen abzulehnen?...

ich muß es doch verstehen das lehramt, und ich verstehe es recht gut. :ninja: du verstehst es eben anders, aber auch recht gut.

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was kann ich für die unfähigkeit des lehramtes, den glauben begeisternd rüberzubringen?

 

die Frage, wieviel Begeisterung ein Heft, das der Information dienen soll, mitbringen muss, ist nun eine andere. Gibt es nicht auch einen Katechismus für Kinder oder "Katholizismus für Dummies" ? Vielleicht solltest Du den dann lesen.

 

Mir ging es um Deine Aussage, die sinnggemäß so rüber kam, dass für Dich eh nicht verbindlich ist, was im Katechismus steht. Und dann kann ich eben nicht nachvollziehen, warum Du noch katholisch bist - dann wärest Du doch bei den Protestanten besser aufgehoben. Ich könnte das jedenfalls nicht, in irgendeinem Club mitschwimmen, dem ich gar nicht zustimme.

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was kann ich für die unfähigkeit des lehramtes, den glauben begeisternd rüberzubringen?

 

die Frage, wieviel Begeisterung ein Heft, das der Information dienen soll, mitbringen muss, ist nun eine andere.

Es gibt sogar dogmatische Lehrbücher, die diese Begeisterung rüberbringen können, wenn auch sicher nicht für jeden.

Wenn man es kann, dann kann man das mit fast allem, auch wenn es nur der Information dient.

Ich kann über die Zivilprozessordnung so sprechen, dass Du dafür begeistert das Kino sausen lässt oder damit ein Schlafmitel ersetzen. Je nachdem, was gewünscht wird. (Habe ich beides schon gemacht.)

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Mir ging es um Deine Aussage, die sinnggemäß so rüber kam, dass für Dich eh nicht verbindlich ist, was im Katechismus steht. Und dann kann ich eben nicht nachvollziehen, warum Du noch katholisch bist - dann wärest Du doch bei den Protestanten besser aufgehoben.
Ganz sicher nicht. Denn wenn es eine Kirche gibt, die sich explizit als "Kirche einer (oder mehrerer) Bekenntnisschriften" versteht, dann die Kirchen der Reformation.

Die katholische Kirche kennt nur zwei Säulen: Schrift und Tradition. Bekenntnisschriften kommen bei uns nicht vor.

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Und ob der KKK eine gute, passende, umfängliche etc. Zusammenfassung der Tradition darstellt, ist strittig.

Na, da bin ich auf Deinen Alternativ-Katechismus aber gespannt...

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was kann ich für die unfähigkeit des lehramtes, den glauben begeisternd rüberzubringen?

Indem Du unpassende Erwartungshaltungen weckst.

Wieso, genau das tut er doch nicht.

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Und ob der KKK eine gute, passende, umfängliche etc. Zusammenfassung der Tradition darstellt, ist strittig.

Na, da bin ich auf Deinen Alternativ-Katechismus aber gespannt...

Ich muß da nichts eigenes produzieren. Nimm den hier. Da steht nichts drin, was nicht katholisch wäre und alles, was man brauchen könnte, um sich seinem Glauben verstehend anzunähern.

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Und jetzt komm mir nicht mit der Nächstenliebe. Dafür brauch ich keinen Christus.

 

Mmh, lass mich mal kurz nachdenken... Stimmt! Jesus ist damals auch mit nem Buch durch Galiläa gerannt!

 

Bist du muslimisch?

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Und ob der KKK eine gute, passende, umfängliche etc. Zusammenfassung der Tradition darstellt, ist strittig.

Na, da bin ich auf Deinen Alternativ-Katechismus aber gespannt...

Ich muß da nichts eigenes produzieren. Nimm den hier. Da steht nichts drin, was nicht katholisch wäre und alles, was man brauchen könnte, um sich seinem Glauben verstehend anzunähern.

Der ist sicher interessant, und vieles, vielleicht sogar fast alles, mag wohl auch der katholischen Lehre entsprechen. Ob jetzt so die Ostkirchen so das große Vorbild sind oder sein könnten, würde ich eher bezweifeln.

 

Aber im KKK steht doch deutlich mehr drin, was eben auch die Verfassung der RKK - und nicht nur seines eigenen Glaubens - betrifft.

 

Ich finds immer wieder seltsam: wenn ich das Lehramt oder überhaupt kirchliche Autorität an sich ablehne, dann isses ja ok. Aber man erwarte bitte nicht mit erhobenem Finger der PC, dass das andere auch tun.

Wir leben doch in einer pluralen Gesellschaft: dann möge man sich mit Gleichgesinnten zusammenfinden und seinen eigenen Verein gründen oder sich auch woanders anschliessen.

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Und jetzt komm mir nicht mit der Nächstenliebe. Dafür brauch ich keinen Christus.

 

Mmh, lass mich mal kurz nachdenken... Stimmt! Jesus ist damals auch mit nem Buch durch Galiläa gerannt!

 

Bist du muslimisch?

 

???? Wie kommst du denn darauf?

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Aber im KKK steht doch deutlich mehr drin, was eben auch die Verfassung der RKK - und nicht nur seines eigenen Glaubens - betrifft.
Das "mehr" ist allerdings nicht nötig.

Und was zur Verfassung der Kirche geoffenbart ist, teilen wir mit den Kirchen des Ostens (Auslegungsprobleme außen vor, - aber solche gehören auch nicht in einen Katechismus).

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Und ob der KKK eine gute, passende, umfängliche etc. Zusammenfassung der Tradition darstellt, ist strittig.

Na, da bin ich auf Deinen Alternativ-Katechismus aber gespannt...

Ich muß da nichts eigenes produzieren. Nimm den hier. Da steht nichts drin, was nicht katholisch wäre und alles, was man brauchen könnte, um sich seinem Glauben verstehend anzunähern.

Der ist sicher interessant, und vieles, vielleicht sogar fast alles, mag wohl auch der katholischen Lehre entsprechen. Ob jetzt so die Ostkirchen so das große Vorbild sind oder sein könnten, würde ich eher bezweifeln.

 

Aber im KKK steht doch deutlich mehr drin, was eben auch die Verfassung der RKK - und nicht nur seines eigenen Glaubens - betrifft.

 

Ich finds immer wieder seltsam: wenn ich das Lehramt oder überhaupt kirchliche Autorität an sich ablehne, dann isses ja ok. Aber man erwarte bitte nicht mit erhobenem Finger der PC, dass das andere auch tun.

Wir leben doch in einer pluralen Gesellschaft: dann möge man sich mit Gleichgesinnten zusammenfinden und seinen eigenen Verein gründen oder sich auch woanders anschliessen.

 

Im Dunstkreis der Publikation des KKK gab Joseph Ratzinger ein Interview zu diesem Buch. Er führte darin aus, dass man den KKK natürlich im Kontext und auf dem Hintergrund der gesamten Theologie und der Geistesgeschichte lesen muss. In diesem Sinne kann man ihn auch lesen, er ist dann so etwas wie das kirchenamtliche Unterstreichen in einer gewaltigen Literatursammlung. So meine ich kann man ihn auch verstehen - das macht ihn aber eben in keiner Weise zum idealen Schlüssen zu eben dieser Sammlung, und die Versuche, nun das Studium der Sammlung durch die Lektüre des KKK ersetzen zu wollen, führt schlicht in die Irre, weil es das Pferd von hinten aufzäumt (ein hier sehr treffendes Bild).

 

Anders gesagt: Wenn du erfahren willst, was ich glaube, dann wird die eine Abschrift der von mir angestrichenen Passagen in meinen Büchern nur bedingt weiterhelfen.

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Und ob der KKK eine gute, passende, umfängliche etc. Zusammenfassung der Tradition darstellt, ist strittig.

Was haben hier eigentlich alle gegen den KKK? Das ist nun mal keine Unterhaltungsliteratur.

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Was haben hier eigentlich alle gegen den KKK?
Nichts. Nur gegen die Rolle, die ihm der ein oder andere user hier zuweist.
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Was haben hier eigentlich alle gegen den KKK?
Nichts. Nur gegen die Rolle, die ihm der ein oder andere user hier zuweist.

Rolle hin oder her. Etwas, das nicht von von der kath. Kirche gelehrt wird, steht da ja wohl nicht drin. Was da drin steht ist katholisch.

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Im Dunstkreis der Publikation des KKK gab Joseph Ratzinger ein Interview zu diesem Buch. Er führte darin aus, dass man den KKK natürlich im Kontext und auf dem Hintergrund der gesamten Theologie und der Geistesgeschichte lesen muss.
Ich: Der KKK ist nämlich schon aufgrund seiner Sprache nur mit einem bereits vorhandenen soliden Grundlagenwissen überhaupt richtig zu verstehen

Sag jetzt nicht, dass mir der Papst zustimmt. :ninja:

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Was da drin steht ist katholisch.
Neben vielem, was nicht drinsteht.

Natürlich, aber man will ja nicht alles gleichzeitig erfahren. Wenn man etwas im Katechismus nachschlägt geht es doch meistens um eine bestimmte Frage.

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Natürlich, aber man will ja nicht alles gleichzeitig erfahren. Wenn man etwas im Katechismus nachschlägt geht es doch meistens um eine bestimmte Frage.
Wenn man im Katechismus nachschlägt, dann tut man das originär, um einen Anhaltspunkt zu finden, aus welcher Richtung man sich einer Frage seines Katechumenen nähern kann.

 

Seinen wahren Katechismus sollte der Katholik im Herzen haben und nicht im Regal.

bearbeitet von Flo77
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