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Einsteinchen

Einsteinchens Spielwiese

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Alfons
vor 1 Stunde schrieb Einsteinchen:

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit, den Menschen jeglicher Weltanschauung.

 

Dir auch vieltausendmal.

 

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Einsteinchen

Bei den Christen, vor allem bei den Freichristen ist anscheinend das "unschuldige" Baby und Hitler und Stalin schuld- und sündenmäßig auf der gleichen Ebene, das weiß ich, weil ich jede Woche bei einem Bibelkreis der Freichristen bin, ich bin Gast dort, ich habe deponiert, dass ich Katholik bleibe, aber ich bin gern gesehener Gast dort, und die sehr erlöst aussehenden Christen habe ich gefragt, ob Sie nicht glauben, dass sie viel besser sind als Stalin, der  für Millionen Tote verantwortlich sind. Da sagen sie unisono: Nein, das wage ich nicht zu behaupten, das wäre Selbstgerechtigkeit, wir können nicht hineinblicken in die Seele der Menschen, vielleicht haben sich Hitler und Stalin im Augenblick des Todes der Barmherzigkeit Christi anvertraut und sie sind gerettet (das haben nicht sie gemeint, sondern ich erwäge diese Möglichkeit). Für diese Christen ist Jesus gleichsam eine kilometergroße Kugel und wir anderen Menschen sind eine mikrometergroße Kugel, ich aber glaube oft, wir Menschen alle sind eine gleich große Kugel wie Jesus. Aber damit der Gerechtigkeit Genüge getan wird beim Vergleich: Baby stirbt und Stalin stirbt ertappe ich mich beim Gedanken, dass an der Reinkarnation doch etwas dran ist.

Ich erlebe das an meinem eigenen Leibe. Meine Geschwister erscheinen mir im Traum, es sind nicht meine Geschwister, denn was sie im Traum tun würden die echten Geschwister nie tun:

Sie richten mich hin als Verbrecher in einem Femegericht mit einer Giftspritze, ich spüre den Tod, aber schlagartig lebe ich weiter in der Unendlichkeit. Ich erfahre, denke ich, unsere nicht erreichbare endgültige Tötbarkeit, ich erfahre das ewige Leben am eigenen Leib. Ich nehme diese Traumbotschaft ernst und denke, vielleicht hat die katholische Kirche, der ich anhange doch nicht recht, wenn sie sagt, man hat nur ein einziges Leben.

Die Freichristen hingegen sagen: Stalin und Baby: Himmel oder Hölle.

Das kommt mir sehr unwahrscheinlich vor.

Ich werde  mich wohl  mit Rudolf Steiner beschäftigen müssen, der auch ähnliche Introspektionen an seiner eigenen Seele und an seinem Geist gemacht hat  und das auch niedergeschrieben hat. Laut den Anthroposophen soll das, was er begründet hat,Geisteswissenschaft sein. Wissenschaft im Sinne der Wissenschaft, so wie eben Aristoteles die Logik begründet hat, und Newton mit seiner Wissenschaft mit seinem Namen verknüpft ist, und diverse mathematische Lehrsätze mit individuellen Namen verknüpft ist. So ist eben "Geisteswissenschaft" mit Rudolf Steiner verknüpft. Das ist keine Erhöhung Steiners, denn ich habe eine Guruphobie, sondern es soll so sein, dass Steiner eben eine Wissenschaft begründet hat,  ganz nüchtern und ohne ein Steinerianer zu werden. Dies zumindest sagt Axel Burkhard, der Vorträge auf YouTube macht.

Edited by Einsteinchen

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Einsteinchen

Der Anthroposoph heißt Axel Burkart (nicht Burkhard), (kann nicht mehr editieren wegen timeout).

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Einsteinchen

Moralische Blindheit

Karl Mays Helden sind ein Ausbund von Heldentum und edelster Gesinnung, das Muster von Tugend und Ritterlichkeit und selbstverständlich meistens christlich. Und doch haben sie überhaupt kein Bedenken, Menschen zu töten und Vögel beim Zielschießen.

Andererseits ist das ja erst das fünfte Gebot Gottes, falls die Rangordnung der Gebote wichtig ist.

Wahrscheinlich haben wir Menschen der Neuzeit, die wir  edel und gut sein wollen, auch moralische Blindheiten, worüber sich die Menschen in den nächsten Jahrhunderten wundern werden, nur wissen wir Guten noch nicht, wo unser Defekt ist, so wie Karl Mays Edelhelden nicht wussten, dass sie in den Augen des Jetztmenschen gar nicht so edel sind, sondern fast Barbaren. (bezüglich Töten)

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Einsteinchen

Ich sehe mir sehr gerne Magiershows an. Zum Beispiel in YouTube "Penn and Teller, Fool Us" Penn und Teller sind eine der größten Magier dieser Zeit, und andere große Zauberkünstler führen vor deren kritischem Auge ihre Magiertricks aus und wenn Penn und Teller erstaunt sind und den Trick nicht durchschauen, gewinnen sie einen Preis. Was die Magier da so tun grenzt für mich an das Übernatürliche, doch die Coolheit, mit der Penn und Teller teilweise gar nicht überrascht sind (wahrscheinlich sind sie sogar Atheisten) lässt mich auch cool sein und ich weiß, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Die Magier bekennen ja selbst, dass  sie jahrelang  geübt haben mit perfekter Ablenkung und Aufmerksamkeitslenkung und Palmieren und wie all die Techniken in der Magierbranche sind.

Das Problem für mich ist: Was ist das Wesen des Tricks? Es ist für mich strengen wahrheitsfanatischen Christen das Problem "Lügen, tricksen, täuschen". Wörter mit negativer Konnotation und das will ich eigentlich als Christ tun können ohne an das üble Wort "Sünde" anzustreifen.

Jesus verwandelte Wasser in Wein ohne Sünde (lügen, tricksen, täuschen), wie machen es die neuzeitlichen Magier, die für mich fast genauso wunderbar sind  wie Jesus?

Wenn ich von diesem radikalen Wahrheitsfanatikerfluch erlöst bin würde ich auch gerne Schauwundertricks ausüben vor Penn und Teller, sie würden ja doch nur cool reagieren und sagen: Kennen wir schon!

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Einsteinchen

Bezüglich Lügen, Irrtum und Täuschung

Ich habe hier 2 Bücher vor mir

Verschlusssache Jesus von Michael Baigent und Richard Leigh

und Jesus und die Urchristen. Die Qumran-Rollen entschlüsselt von Prof. Robert Eisenmann und Prof. Michael Wise

das erste Buch von 1991, das zweite von 1992.

 

Liest man beide Bücher unvoreingenommen wie ich bin, sagt das erste Buch gänzlich was anderes als das zweite zeitlich so nahe Buch. Man kann die Wahrheit beim Lesen nicht riechen, fühlen oder spüren, aber die beiden kann man ohne Empörung lesen, wenn man in dieser Vogelperspektive des Continuums sich befindet wie ich. Ich fühle mich manchmal wirklich außerhalb von Raum und Zeit, dem Wohnort Gottes, von dieser Position aus entscheide ich, wer recht hat oder nicht.

Ich habe noch nie einen Menschen oder Engel (Dämon) der Lüge bezichtigt. Viele Christen scheinen die Gabe zu haben, Lügen zu erkennen. 

Ich habe sie anscheinend nicht.

Edited by Einsteinchen

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Alfons
vor 9 Stunden schrieb Einsteinchen:

Ich habe hier 2 Bücher vor mir

Verschlusssache Jesus von Michael Baigent und Richard Leigh

und Jesus und die Urchristen. Die Qumran-Rollen entschlüsselt von Prof. Robert Eisenmann und Prof. Michael Wise

das erste Buch von 1991, das zweite von 1992. 

 

 

"Verschlusssache Jesus" habe ich auch hier liegen. Vor einigen Jahren habe ich das Buch tapfer durchgelesen. Ergebnis: Eine Verschwörungstheorie, die durch die Qumran-Forschung inzwischen widerlegt wurde. Mein Rat: Wirf es weg. Es ist Quatsch.


Das Buch von Eisenman habe ich nicht gelesen, kenne aber Besprechungen davon und weiß, worauf er hinaus wollte damals. Seine These: Die Qumran-Gemeinde sei in ihrer letzten Phase identisch mit der frühen Christenheit. Das oder Ähnliches haben vor ihm schon andere behauptet: Maier/Schubert etwa mit "Die Qumran-Essener" 1982, oder Johannes Lehmann 1990 in "Das Geheimnis des Rabbi J.". Lehmann argumentiert allerdings anders herum: Das Urchristentum habe alles getan, um zu verschleiern, was und wer Jesus und seine ersten Anhänger tatsächlich waren. Die spätere Forschung hat die Mutmaßungen über eine Verbindung zwischen der Jesus-Bewegung und den Qumran-Leuten nicht bestätigt. Insofern dürfte auch dein zweites Buch eine nutzlose Lektüre sein.

Ich gebe aber zu, dass ich Lehmanns "Rabbi J." mit Vergnügen gelesen habe. Er liegt nach meiner Ansicht zwar falsch, aber er argumentiert clever und hat wirklich Ahnung vom Thema.

 

Alfons

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Marcellinus
vor 17 Minuten schrieb Alfons:

"Verschlusssache Jesus" habe ich auch hier liegen. Vor einigen Jahren habe ich das Buch tapfer durchgelesen. Ergebnis: Eine Verschwörungstheorie, die durch die Qumran-Forschung inzwischen widerlegt wurde. Mein Rat: Wirf es weg. Es ist Quatsch.


Das Buch von Eisenman habe ich nicht gelesen, kenne aber Besprechungen davon und weiß, worauf er hinaus wollte damals. Seine These: Die Qumran-Gemeinde sei in ihrer letzten Phase identisch mit der frühen Christenheit. Das oder Ähnliches haben vor ihm schon andere behauptet: Maier/Schubert etwa mit "Die Qumran-Essener" 1982, oder Johannes Lehmann 1990 in "Das Geheimnis des Rabbi J.". Lehmann argumentiert allerdings anders herum: Das Urchristentum habe alles getan, um zu verschleiern, was und wer Jesus und seine ersten Anhänger tatsächlich waren. Die spätere Forschung hat die Mutmaßungen über eine Verbindung zwischen der Jesus-Bewegung und den Qumran-Leuten nicht bestätigt. Insofern dürfte auch dein zweites Buch eine nutzlose Lektüre sein.

 

Es ist immer ein Problem, wenn man eine These hat, deren Unbeweisbarkeit man einer Gruppe anlastet, die alles getan habe, alle Beweise für diese These zu vernichten, einen Vorgang, für den man natürrlich auch wieder keinen Beleg hat. Begründung: siehe oben. Und fertig ist die unwiderlegbare Verschwörungstheorie. 

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Einsteinchen

Ich werfe keine Bücher weg.

Der Bibelchrist,  bei dem ich Bibelstudien betreibe, sagt, er habe nicht gewusst vor seiner Bekehrung, dass man sich ganz der Bibelkunde ergeben kann und es als das Buch schlechthin betrachten kann. 

Ich aber sage, man kann sich mit frommer Inbrunst jedem beliebigem Buch ergeben, auch wenn es ein Schundbuch sein sollte.

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Alfons
vor 2 Stunden schrieb Einsteinchen:

Ich werfe keine Bücher weg.

 

Ehrlich gesagt: Ich auch nicht. Oder nur selten. Man kann sie immer noch als abschreckende Beispiele gebrauchen.

 

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Einsteinchen

Ich war als 20jähriger ein Fanatiker und habe Bücher verbrannt, nämlich Donald Duck und Carlos Castaneda und Bücher über Schamanismus, das war der christliche Fanatismus, der damals in mir war, ich habe aber dann später alle Bücher nachgekauft. Das heißt, ich habe nur draufgezahlt.

Es wird allerdings Bücher geben, die schlecht und verderblich sind, aber nicht einmal die würde ich verbrennen.

Es dauert mich, dass die  Bibliothek von Alexandria verbrannt wurde, sowohl durch Moslems als auch Christen.

Wir wären als Menschheit viel weiter, wenn wir sie nicht vernichtet hättenn.

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Einsteinchen

Ich tu mir schwer, Lügner und Wahrheitssager auseinanderzuhalten, als Eva im Paradies wäre ich sozusagen unschuldig gewesen, als die Schlange sprach und ich ihr geglaubt hätte.

Aber ich habe ein neues Projekt: Ich will lernen, wann etwas Täuschung und Lüge ist, denn ich will eigentlich nicht mehr betrogen werden. Man kann meiner Meinung nach fühlen und spüren lernen, ob etwas wahr oder falsch ist.

Allerdings ist das Esoterik.

Ich bin ja ein sehr empfindsamer Mensch und ich will lernen, diese Empfindsamkeit dazu einzusetzen, die Wahrheit herauszuspüren, mit dem Körpersinn, mit der Seele, mit dem siebten Sinn, was auch immer.

Hier sind 2 Aussagen:  

1 + 1 = 2      Wie fühlt sich das an?

1 * 1 = 5      Und wie fühlt sich das an?

Meine Sensibilität müsste in der Lage sein, wahr und falsch zu fühlen und spüren.

Ansonsten gehe ich dem Teufel immer auf den Leim wie Eva im Paradies.

Viele Christen, die ich kenne, haben diesen hohen Anspruch, dass man  das schon durchschauen muss.

An Menschen mit dem Aspergersyndrom wurden solche Versuche mit dem Messgerät durchgeführt. Das Unbehagen bei einer falschen Aussage ist maschinell messbar.

 

Edited by Einsteinchen

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Einsteinchen

Der Unterschied zwischen Karl May und mir

Ich habe mir das ganze Leben lang helfen lassen von der Entität, die man Gott  nennt, als Baby habe ich mir helfen lassen von Gott in Gestalt meiner Mutter und meines Vaters, das Essen war gratis, dann war das Internat, da wurde mir auch alles abgenommen und ich lernte nach den Vorgaben der Lehrer. Es war selbstverständlich, dass ich deren Befehlen und Vorgaben folgte und ich machte erfolgreich die Matura.

War ich aber da frei? Ich gehorchte immer den Menschen, aber ich betrachtete sie vom jetzigen Blickpunkt aus betrachtet als Gott.

Ich  gehorchte und war ein Blatt im Wind, herumgewirbelt von all den Menschen, die mich erzogen.

Bis ich durch die erfundenen Abenteuergeschichten des Karl May herausfand, dass dessen Helden, und er selbst, Mann gegen Mann kämpfte und er alles selbst tat, heldenhaft, selbstständig und nicht mehr Manipulationsobjekt der Menschen.

Momentan brauche ich seine Geschichten, um zu sehen, wie nachgiebig ich doch immer allen Menschen war, die ich als Gott betrachtete als Riesenbaby.

Dabei bin ich doch, weil ich den anderen Menschen Zeit meines Lebens göttlichen Status zuerkannte, selbst auch ein Gott.

Jetzt ermanne ich mich und ich stehe Mann gegen Mann und Mann gegen Frau und Mann gegen Kind.

Die Menschen sind ja für einen Christen dank Christus Gott, und es scheint so zu sein, dass deren bösen Anteile nicht hinwegerlöst worden sind, sondern die Kämpfe Mann gegen Mann und Mann gegen Frau,  Frau gegen Frau, Kind gegen Kind (bei Karl May), sind Äquivalente zu Götterkämpfen.

Gott (wer nun eigentlich? wahrscheinlich der Übergott, der außerhalb aller Menschen ist) hat  nichts dagegen, dass wir das tun.

 

 

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Ennasus
vor einer Stunde schrieb Einsteinchen:

Jetzt ermanne ich mich und ich stehe Mann gegen Mann und Mann gegen Frau und Mann gegen Kind.

 


(...)
Bis mitten unterm Spiel,
verwandelnd und auf andres vorbereitend,
der erste weiße Schleier, leise gleitend,
über das aufgetane Antlitz fiel

fast undurchsichtig und sich nie mehr hebend
und irgendwie auf alle Fragen ihr
nur eine Antwort vage wiedergebend:
In dir, du Kindgewesene, in dir.

(Aus Rilke, Neue Gedichte, 1907, Die Erwachsene)



 

Zitat

 

Gott (wer nun eigentlich? wahrscheinlich der Übergott, der außerhalb aller Menschen ist) hat  nichts dagegen, dass wir das tun.


 


Das glaube ich auch. Ich glaube - im Gegenteil - "er sehnt sich danach", dass wir das tun.
 

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New Aaron
Zitat
Am 24.1.2019 um 09:32 schrieb Einsteinchen:

ertappe ich mich beim Gedanken, dass an der Reinkarnation doch etwas dran ist.

Dieser Gedanke ist richtig. Google mal nach Manfred Reichelt "Genetik-Reinkarnation-Kirche". Nur Reinkarnation ist die Wahrheit!

 

LG,

New Aaron

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Einsteinchen

Wenn die Reinkarnation wahr ist, wundere ich mich dass die unfehlbare Kirche sich in einer so wichtigen Materie irren kann.

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Studiosus

Reinkarnation gibt es nicht. Ein Relikt alter christlicher Heterodoxie, u. a. Origenes.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Edited by Studiosus

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Xamanoth
vor 1 Minute schrieb Studiosus:

Reinkarknation gibt es nicht. Ein Relikt alter christlicher Heterodoxie, u. a. Origenes.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Boah!

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Marcellinus
vor 36 Minuten schrieb Studiosus:

Reinkarknation gibt es nicht. Ein Relikt alter christlicher Heterodoxie, u. a. Origenes.

 

Nun ist der Glaube an Wiedergeburt sicherlich älter als Origines. Witzig finde ich nur, daß ein Anhänger der einen Mythologie, nämlich dem Glauben an Auferstehung, einem Anhänger einer anderen Mythologie, dem Glauben an Wiedergeburt, vorwirft, einem Irrtum anzuhängen. :D 

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Studiosus
Gerade eben schrieb Marcellinus:

 

Nun ist der Glaube an Wiedergeburt sicherlich älter als Origines. 

 

Freilich, erheblich älter sogar. Allerdings gehörte sie - außer in heterodoxen Strömungen der alten Kirche - nie zum Glaubensgut. Die einzige "Wiedergeburt", die das Christentum kennt, ist jene aus Wasser und Geist. Die hat allerdings mit Seelenwanderung o.ä. nicht das geringste zu tun.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Einsteinchen

Ich glaube, selbst Osho, der Inder, der die Wiedergeburt lehrt, hat gesagt, dass ein einziges  Leben theoretisch genügt, wenn man richtig lebt, um dem Rad der Widergeburt zu entgehen.

Wiedergeburt ist nämlich im Grunde Versagen. Und die Kirche hat eben diesen hohen Anspruch übernommen.

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New Aaron
vor 18 Stunden schrieb Einsteinchen:

Wenn die Reinkarnation wahr ist, wundere ich mich dass die unfehlbare Kirche sich in einer so wichtigen Materie irren kann.

 

Tja, wenn Du den Text gelesen hast, weißt Du ja, dass sie geschlampert hat, und es immer noch tut.

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New Aaron
vor 17 Stunden schrieb Studiosus:

Reinkarnation gibt es nicht. Ein Relikt alter christlicher Heterodoxie, u. a. Origenes.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

 

Was für ein Unsinn! Lies den Text, dann weißt Du, Reinkarnation ist die einzig verifizierte Lehre bezüglich des Todes.

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New Aaron
vor 16 Stunden schrieb Marcellinus:

 

Nun ist der Glaube an Wiedergeburt sicherlich älter als Origines. Witzig finde ich nur, daß ein Anhänger der einen Mythologie, nämlich dem Glauben an Auferstehung, einem Anhänger einer anderen Mythologie, dem Glauben an Wiedergeburt, vorwirft, einem Irrtum anzuhängen. :D 

Mythologie ist der Glaube, dass mit dem Tod alles aus ist. Dafür gibt es nicht den geringsten Beleg. Aber einen solchen Glauben hält ja man nicht für nötig zu hinterfragen.

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Alfons
vor 4 Stunden schrieb Einsteinchen:

Wiedergeburt ist nämlich im Grunde Versagen.

 

Dein Wort in das Ohr aller - hm, ich sage mal: Leute - die Reinkarnation für etwas ganz ganz Tolles halten.
 

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