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Einsteinchen

Einsteinchens Spielwiese

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Einsteinchen

Papst Johannes Paul II hatte bei seinem Israelbesuch auf dem Papststuhl ein umgekehrtes Kreuz eingraviert, was viele Christen anderer Denominationen und seinerzeit auch ich als ein satanisches Zeichen interpretierten. Das war die Zeit, wo ich empört mit dem Sedisvakantismus liebäugelte. Aber wie jeder Katholik weiß, wird von Petrus (der Papst hat ja das Petrusamt inne) berichtet, dass er sich auf dem Kopf stehend kreuzigen ließ, weil er sich nicht für würdig hielt,  aufrecht gekreuzigt zu werden. So ist es mein Hobby, in YouTube die Vorträge der verschiedenen Christensorten mir reinzuziehen. Die Christen mit einer gewissen Lebendigkeit, sehen in allen möglichen für mich jetzt harmlosen Dingen Zeichen des Satans und empörende Zeichen, und viel wird dämonisiert, so dass es ganz klar ist, alle Christen kommen nicht in den gleichen Himmel, sondern des einen Himmel ist des anderen Hölle, und der Kontroverskatechismus ist noch immer sehr aktuell.

Mir kommt alles wie ein christliches Jin/Yang vor, (schwarz und weiß untrennbar verquickt) kein Video trennt mich mehr von dem Vortragenden, sie sind alle nette oder auch weniger nette Leute, aber dass  sie des Teufels wären, wie manche von dem Papst meinen, das ist bei mir nicht mehr so.

Ich bin in der Lage, alles  anzusehen und ich schicke nicht in die Hölle, diese allerdings tun es teilweise noch.

So habe ich meine Angst vor dem Teufel überwunden. Denn die war und ist bisweilen sehr groß.

 

bearbeitet von Einsteinchen

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Xamanoth

Einsteinchen,

hast du schon mal darüber nachgedacht den Teufel als missverstandenen und verfemten Künstler und Denker zu betrachten, der den Menschen keineswegs übel gesonnen ist?

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Einsteinchen

Er wird als Ankläger betrachtet, im Grunde als großer Moralist. Das ist lästig, weil es skrupulös macht und jemanden in den Perfektionismus treiben könnte. 

Aber er ist teilweise etwas Unverdauliches, wie es eben der armen Anneliese Michel passiert ist. Ich betrachte das als psychologisches Phänomen. Es kann sein, dass nicht tatsächlich eine Entität namens Satan und seine Engel involviert gewesen wären.

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New Aaron
Am 22.2.2019 um 23:51 schrieb Xamanoth:

Einsteinchen,

hast du schon mal darüber nachgedacht den Teufel als missverstandenen und verfemten Künstler und Denker zu betrachten, der den Menschen keineswegs übel gesonnen ist?

 

Einen Teufel gibt es nicht. Teufel und Dämonen sind Schöpfungen des Menschen. Dämonen sind Abspaltungen der Psyche infolge Verdrängungen.

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kam
vor 2 Minuten schrieb New Aaron:

 

Einen Teufel gibt es nicht. Teufel und Dämonen sind Schöpfungen des Menschen. Dämonen sind Abspaltungen der Psyche infolge Verdrängungen.

Dann ist ja alles gut. 

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Einsteinchen
vor 23 Stunden schrieb New Aaron:

 

Einen Teufel gibt es nicht. Teufel und Dämonen sind Schöpfungen des Menschen. Dämonen sind Abspaltungen der Psyche infolge Verdrängungen.

Den Teufel kann man allerdings schon auch objektiv als existent betrachten nach deinen Worten. Vor allem dann, wenn man ihn psychisch nicht im Griff hat. Du hat durch deine Art ihn zu betrachten, ihn in deiner Seele integriert, wo er hoffentlich nichts Böses mehr anrichten  kann.

bearbeitet von Einsteinchen
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New Aaron
vor 26 Minuten schrieb Einsteinchen:

Den Teufel kann man allerdings schon auch objektiv als existent betrachten nach deinen Worten. Vor allem dann, wenn man ihn psychisch nicht im Griff hat. Du hat durch deine Art ihn zu betrachten, ihn in deiner Seele integriert, wo er hoffentlich nichts Böses mehr anrichten  kann.

Das sogenannte Böse kommt aus den Menschen, die nicht wissen, wer sie sind. Es ist keine feste Größe, sondern erwacht aus den Vorstellungen, die man als anscheinend vergängliches Wesen von sich selbst hat, wenn eine äußere Bedrohung erfolgt. 

 

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Werner001
On ‎2‎/‎22‎/‎2019 at 3:59 PM, Einsteinchen said:

so dass es ganz klar ist, alle Christen kommen nicht in den gleichen Himmel, sondern des einen Himmel ist des anderen Hölle, und der Kontroverskatechismus ist noch immer sehr aktuell.

"I begin to see that a man's got to be in his own Heaven to be happy."

"Perfectly correct," says he. "Did you imagine the same Heaven would suit all sorts of men?"

"Well, I had that idea -- but I see the foolishness of it."

 

(Mark Twain, Captain Stormfield's visit to Heaven)

 

Werner

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Xamanoth
Am 23.2.2019 um 00:20 schrieb Einsteinchen:

Er wird als Ankläger betrachtet, im Grunde als großer Moralist. Das ist lästig, weil es skrupulös macht und jemanden in den Perfektionismus treiben könnte. 

Aber er ist teilweise etwas Unverdauliches, wie es eben der armen Anneliese Michel passiert ist. Ich betrachte das als psychologisches Phänomen. Es kann sein, dass nicht tatsächlich eine Entität namens Satan und seine Engel involviert gewesen wären.

Ich halte die weitverbreitete Annahme, dass der Satan und der Teufel (also der Lichtbringer, Weisheitsspender, Rauschstifter, erster und schönster Engel) dieselbe Entität darstellen nicht für überzeugend.

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Einsteinchen
vor 12 Stunden schrieb Xamanoth:

Ich halte die weitverbreitete Annahme, dass der Satan und der Teufel (also der Lichtbringer, Weisheitsspender, Rauschstifter, erster und schönster Engel) dieselbe Entität darstellen nicht für überzeugend.

Ich denke auch so. Jeder hat schon einmal geglaubt, er ist besser als Gott. Wer immer das glaubt, channelt Lucifer. Jeder Mensch hat einmal das Privileg, diese Erfahrung zu machen.

Ein Gott, der dadurch eventuell entmachtet wird, ist nicht Gott, und solange der Channeller nicht fällt, ist er Lucifer, der prächtige allmächtige Morgenstern.

So etwas ereignet sich schon mal in Psychotikerkreisen.

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Einsteinchen

Da ich jetzt sozusagen Lucifer channele, stelle ich die berechtigte Frage: Bin ich denn fundamental frei, wenn ich doch immer nur Gott gehorchen muss?  Sind wir denn nicht so sehr frei, dass wir sogar Gott nicht mehr gehorchen müssen? Traue ich mir zu, als ich selbst zu tun, was immer ich will? Nicht dein Wille geschehe, sondern mein Wille geschehe. Wenn ich im innersten Kern meiner Person erlöst und von Gott angenommen bin, dann müsste ich dies tun dürfen. So denkt Lucifer. Non serviam.

Andererseits wäre es für mich als Butler eine große Ehre, irgend einem König auf Erden zu dienen.

So ist auf seltsame Weise ein irdischer Mensch größer als meine Vorstellung von Gott.

Ein Gott ist so schwer vorstellbar, man fällt immer wieder auf Menschen zurück. Denn die Existenz der unsichtbaren Welt aufrechtzuhalten, geht fast über die Kraft des Menschen.

 

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Einsteinchen

Ich weiß, warum ich keine Zauberei (harmlose Taschenspielertricks) kann: Nicht einmal die harmlosesten Tricks. Nämlich weil ich getrimmt bin auf Aufklärung und Herzeigen. Weil ich Mysterien hasse und tief im Innersten ein Offenbarer bin. Bei einem verblüfften Gesicht tut mir der Verblüffte prophylaktisch leid, und statt dass der Verblüffte sagt: Wie macht er das bloß?

verpatze ich den Trick und verblüffe ihn höchstens durch  schlechte Performance.

So sehr bin ich den Menschen mit Wohlwollen und Aufklärung verbunden.

Ich weiß allerdings auch nicht, wie man in Magierkreisen hineinkommt, die jemandem einen Trick zeigen.

Von meiner psychischen Struktur her bin ich ein Ebenbild Gottes, des Offenbarers und jemandes, der keine Mysterien mag.

Als Faust oder als Famulus Wagner  will ich alles wissen.

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Einsteinchen

Ich bin wie Sartre ein Existentialist. Der sagte: Die Hölle sind die anderen.

Ich sage: Der Himmel sind die anderen.

Beides stimmt nicht. Aber als Lebensmaxime ist diese Art, alle zu betrachten, schmerzfrei.

Nur nicht deren Schmerz und Leiden spüren.

Aber der Mensch ist ein empathisches Wesen. Wenn sie Schmerzen haben, sind das ja oft anderer Menschen Schmerzen. Und ob sie nun bewusst Christen sind oder nicht,  sie tragen einander des anderen Last.

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Einsteinchen
vor 47 Minuten schrieb Einsteinchen:

 Weil ich Mysterien hasse 

Dies könnte die strahlendste Schöpfung Gottes, Lucifer  gesagt haben und sich vorgenommen haben, die metaphysische Nuss namens Gott zu knacken. und schon dadurch ist er gefallen.

 

(Dies ist ein Lehrgang, wie man channelt.)

bearbeitet von Einsteinchen
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Einsteinchen

Ich muss zugeben, ich mag Lucifer, und er ist gut. Wenn er gefallen sein sollte, und die Kirche darauf besteht, dass seine Anhänger Höllenbewohner sind, dann bin ich Höllenbewohner, es sei denn, ich verwechsle wieder einmal die Engel und deren Eigenschaften.

Mich als Satanist zu bezeichnen wäre sehr meschugge.

Ich bezeichne mich als Katholik und taste kein einziges Dogma an.

Deshalb würde mich interessieren, was die dogmatisch fixierten Katholiken hier im Forum von mir denken, wer ich bin.

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Einsteinchen

Der biblische Joseph (aus Thomas Mann, Joseph und seine Brüder)

Als er aufgestiegen war zur höchsten Person gleich nach Pharao erkannten ihn seine Brüder nicht. Sie bezeichneten ihn als "tam" (aus welcher Sprache das war, weiß ich nicht). gut und böse gleichzeitig, weder ganz gut noch ganz böse. Und Thomas Mann arbeitete heraus, dass Joseph in seinem Leben mehrmals in seinem Leben von ganz hoch nach ganz tief gesunken war wie eben auch die Gestirne, und dass sich Joseph dessen bewusst war, dass man vom Himmel in die Unterwelt absteigen muss, und dass diese Bewegung von oben nach unten eben unausweichlich war, und weil er sich dessen bewusst war, war er nicht gänzlich verzweifelt, als er in der Grube war.

Und so kann auch bei mir passieren, dass ich einmal nicht mehr fähig bin  Lucifer zu schmeicheln, dann nämlich, wenn ich wieder einmal in einem Tief bin, ganz nach dem Lauf der Gestirne, die steigen und sinken.

Aber ich orientiere mich als Neuzeitlicher ja eigentlich gar nicht mehr nach dem Lauf der Gestirne, weder geo- noch heliozentrisch. 

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

In der Esoterik besteht die Annahme, dass die Wesen, die man anbetet, Energie bekommen vom Anbeter. Sie ernähren sich von ihm. Terry Pratchett scheint das auch gesagt zu haben. Aber er war Agnostiker. Ich bete vorsichtshalber keinen an, nur eine abstrakte Entität namens Gott.

Wen ich nun durch meine hunderttausende Gebete ernähre wird sich einmal herausstellen. Es ist Energie, die ich gegeben habe, und Energie geht nicht verloren.

Meine Gebete sind das Äquivalent von Babyweinen.  Und ich bin im Vergleich zu dieser Entität ein Baby.

Ich muss immer wieder von Neuem anfangen zu leben.

In meiner Traumwelt gehe ich wieder zur Volksschule und betrachte mich als wiedergeboren. Dieses Rad der Wiedergeburt machte ich schon mehrmals mit, aber nie als ein Egon, Hans oder Karin, sondern immer als ich selbst, als Heinrich.

Ich habe echt Probleme mit der orthodoxen Auffassung von der Reinkarnation.

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Die Größe der Schauspieler

Schauspielen ist das Größte. Lachen und Weinen, Staunen und Jauchzen auf Befehl. Damit sie das können, müssen sie die Kunst lernen, auf etwas Einstudiertes, das ja gerade durch endloses Wiederholen altbekannt ist, zu reagieren, wie wenn es das erste mal wäre. Und ich füge hinzu, das Leben ist endlos, manchmal wie ein Witz mit langem Bart. Die Kunst ist wohl, darüber trotzdem zu lachen.

Hier das Beispiel eines Zauberers, der Videos macht, wie er reagiert auf einen Zauberkollegen.

Die Schauspieler müssen reagieren und lachen, weinen, zornig sein und all die anderen Gefühlsäußerungen, ohne Film, der Film (welche Szene) ist in ihrem Geist.

Ich könnte kein Schauspieler sein.

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Die Sprache, die Jesus sprach.

Ich sage der Einfach halt halber: Jesus lebte vor 2000 Jahren. Seitdem ist er nach meinem Verständnis nach tot. Das heisst er ist auf der anderen Seite. Denn das Sterben ist nur ein Seitenwechsel.

Bei uns allen ist, wenn das stimmt, das vieletausendemalige Sterben ein Flip/Flop-spiel zwischen dieser und der anderen Seite.

Und alles eignet sich jeder durch unermüdliches Lernen an.

Und ich frage Jesus (auf welcher Seite des Seins ist er? Diesseits/Jenseits), ob er dieses mein Deutsch schon gelernt hat zu verstehen. Wenn nicht, dann kann ich seine Anwesenheit nicht bestätigen.

Alle wir einfachen Menschen lernen nämlich mühselig, Punkt für Punkt, Strich für Strich. Zum Beispiel Sprachen.

Das muss auch für Jesus gelten, wenn es für alle übrigen Menschen so gilt.

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Werner001

Du kennst ja einen, der für dich gerne den Dolmetscher spielt, falls Jesus dein Deutsch nicht versteht.

 

Werner

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Einsteinchen

Wie Gott spricht und agiert

Viele Gedanken sind vorerst, vor allem wenn sie neu sind, Fremdgedanken und gehören ganz klar nicht zu seinen eigenen Gedanken. Es können Gedanken von anderen Menschen sein, sie spießen sich, wenn man sie hört, ein Beispiel mit mir: Der Gedanke: Homosexualität ist eine anerkannte Spielart der Sexualität. Das ist für mich ein Fremdgedanke, den ich mit Müh und Not verarbeiten muss, bis er mein eigener Gedanke ist. Dieser Gedanke widerspricht meiner Meinung auch dem Alten Testament (Levitikus).

Aber ich habe mir im Lauf meines Lebens schon etliche Fremdgedanken angeeignet und sie zu meinen eigenen Gedanken verarbeitet.

Obiger für viele Christen provokativer  Gedanke schmeckt und riecht vielleicht nach einem Gedanken Gottes, für andere als Gedanke seines Gegenspielers. Also verwerfe ich vorerst Levitikus.

Die Träger diverser Gedanken sind und waren Menschen, die die Gedanken wahrscheinlich auch vorerst als Fremdgedanken gehört haben. Und so schwirren Gedankenfetzen durch das Continuum und Gott und auch der Satan sind Gedankenfetzenverbreiter.

Welche Gedanken eignet man sich an, und welche stößt man zurück?

Meiner Meinung nach will Gott, der ja alle zu sich sammeln will, dass jeder Gedanke sein eigener Gedanke ist, im Sinne der Allerlösung.

Das heißt, ich will mir, auch wenn es wie Widerspruch klingt, mir auch Levitikus  als mein Wort verdauen und aneignen.

Denn ein zusätzlicher  Gedanke ist ja auch. Den Teufel gibt es nicht.

 

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