Katharer

"Willkommenskultur", Flüchtlinge ja Bitte?

11.420 Beiträge in diesem Thema

In einem Bericht des SPIEGELONLINE zum Thema „Asyl und Einwanderung“ heißt es:

Die Bundesregierung rechnet für 2015 mit mindestens 400.000 Menschen, die nach Deutschland fliehen und hier Schutz suchen. Manche Bundesländer gehen von mehr als 500.000 Flüchtlingen aus, die in diesem Jahr nach Deutschland kommen.“

Wie wird es weiter gehen, wird die Zahl der „Flüchtlinge“ weiter steigen? Wie werden wir diese Menschen unterbringen und versorgen können? Mir scheint, dass manche Kommunen schon jetzt mit diesen Problemen nicht mehr fertig werden. So gibt es im Ruhrgebiet anscheinend ernsthafte Überlegungen Flüchtlinge auf einem Flughafen unterzubringen, auch in Rheinland-Pfalz gibt es solche Überlegungen den Flughafen Hahn hierfür zu nutzen. „Flüchtlingszelte“ neben startenden und landenden Jets, eine Super Idee! Vielleicht kommen demnächst schlaue Politiker ja auch auf die Idee Freizeitparks und Zoos für die Unterbringung von Flüchtlingen heran zu ziehen, auch Fußballstadien mit ihrer Kapazität für Tausende von Fans sind dafür bestens geeignet.

Müssen wir uns angesichts einer solchen „Willkommenskultur“ nicht doch Sorgen um die Zukunft Deutschlands machen?

 

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Ich kann nur hoffen, dass immer mehr kommen. Shuttle service Nordafrika->Berlin/München/Hamburg/Köln ... Dresden etc. :rolleyes:

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In einem Bericht des SPIEGELONLINE zum Thema „Asyl und Einwanderung“ heißt es:

Die Bundesregierung rechnet für 2015 mit mindestens 400.000 Menschen, die nach Deutschland fliehen und hier Schutz suchen. Manche Bundesländer gehen von mehr als 500.000 Flüchtlingen aus, die in diesem Jahr nach Deutschland kommen.“

Wie wird es weiter gehen, wird die Zahl der „Flüchtlinge“ weiter steigen? Wie werden wir diese Menschen unterbringen und versorgen können? Mir scheint, dass manche Kommunen schon jetzt mit diesen Problemen nicht mehr fertig werden. So gibt es im Ruhrgebiet anscheinend ernsthafte Überlegungen Flüchtlinge auf einem Flughafen unterzubringen, auch in Rheinland-Pfalz gibt es solche Überlegungen den Flughafen Hahn hierfür zu nutzen. „Flüchtlingszelte“ neben startenden und landenden Jets, eine Super Idee! Vielleicht kommen demnächst schlaue Politiker ja auch auf die Idee Freizeitparks und Zoos für die Unterbringung von Flüchtlingen heran zu ziehen, auch Fußballstadien mit ihrer Kapazität für Tausende von Fans sind dafür bestens geeignet.

Müssen wir uns angesichts einer solchen „Willkommenskultur“ nicht doch Sorgen um die Zukunft Deutschlands machen?

 

 

Es steht dir frei, deine Wohnung zur Verfuegung zu stellen. (Ich glaube uebrigens zu wissen, dass damals die deutschen Vertriebenen aus dem Osten damals teilweise in staatlich zwangsrekrutierten Wohnraum untergebracht wurden, sehr zur Freude von denen, die ihre zwei Zimmer und Kueche ploetzlich teilen mussten).

 

Es gibt fuer dich sicher Moeglichkeiten (Treppenhaus, Keller, Dachboden, Balkon, Terrasse, Vorgarten), du musst sie bloss nutzen. Du kannst sie auch zum Fruehstueck einladen, falls du dir ernsthaft Sorgen machst, dass sie verhungern.

bearbeitet von Long John Silver
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Ich kann nur hoffen, dass immer mehr kommen. Shuttle service Nordafrika->Berlin/München/Hamburg/Köln ... Dresden etc. :rolleyes:

 

Genaugenommen die einzig wirklich Option, wenn man das Gerede von den armen Ertrinkenden ernst meint. Die Schlepper werden mit einemmal arbeitslos gemacht und niemand muss sich mehr wegen der vielen Toten grämen. Diverse Fliegen mit einer Klappe. Wenn dann noch jeder Wilkommenskulturist , wie vom Indianer vorgeschlagen, sein persönliches Wohnumfeld zur Verfügung stellt, ist das Problem keines mehr.

 

sich selbst eher nicht als ein solcher sehend................tribald

bearbeitet von tribald

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Ich glaube uebrigens zu wissen, dass damals die deutschen Vertriebenen aus dem Osten damals teilweise in staatlich zwangsrekrutierten Wohnraum untergebracht wurden, sehr zur Freude von denen, die ihre zwei Zimmer und Kueche ploetzlich teilen mussten.

Ja, soweit sie nicht in sogenannten "Nissenhütten" untergebracht wurden.

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In einem Bericht des SPIEGELONLINE zum Thema „Asyl und Einwanderung“ heißt es:

Die Bundesregierung rechnet für 2015 mit mindestens 400.000 Menschen, die nach Deutschland fliehen und hier Schutz suchen. Manche Bundesländer gehen von mehr als 500.000 Flüchtlingen aus, die in diesem Jahr nach Deutschland kommen.“

Wie wird es weiter gehen, wird die Zahl der „Flüchtlinge“ weiter steigen? Wie werden wir diese Menschen unterbringen und versorgen können? Mir scheint, dass manche Kommunen schon jetzt mit diesen Problemen nicht mehr fertig werden. So gibt es im Ruhrgebiet anscheinend ernsthafte Überlegungen Flüchtlinge auf einem Flughafen unterzubringen, auch in Rheinland-Pfalz gibt es solche Überlegungen den Flughafen Hahn hierfür zu nutzen. „Flüchtlingszelte“ neben startenden und landenden Jets, eine Super Idee! Vielleicht kommen demnächst schlaue Politiker ja auch auf die Idee Freizeitparks und Zoos für die Unterbringung von Flüchtlingen heran zu ziehen, auch Fußballstadien mit ihrer Kapazität für Tausende von Fans sind dafür bestens geeignet.

Müssen wir uns angesichts einer solchen „Willkommenskultur“ nicht doch Sorgen um die Zukunft Deutschlands machen?

 

 

Es ist zutreffend, dass etliche Kommunen in ziemliche Schwierigkeiten gekommen sind. Das ist schon eine recht große Herausforderung.

 

Nicht zuletzt deshalb (auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole) wäre doch der Gedanke an ein europaweites "Verteilsystem" naheliegend, bei dem jedes Land gemäß seiner räumlichen und finanziellen Kapazitäten möglichst gerecht einbezogen wird. Derzeit ist die Flüchtlingspolitik in Europa chaotisch, es gibt keine abgestimmte Regelung, jeder handelt hektisch aus seiner eigenen Ländersichtweise heraus (z.B. Frankreich und Großbritannien, aber auch andere Länder handeln unabgestimmt, Ungarn macht auch auf eigene Faust dicht, was im Einzelnen ja auch z.T. nachvollziehbar ist, aber im Großen und Ganzen eben Flickwerk ist).

 

Die europäische Politik wirkt völlig unvorbereitet auf diese Situation, und nun wird hektisch wie im aufgescheuchten Hühnerhaufen herumgewerkelt.

 

Olli

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Nicht zuletzt deshalb (auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole) wäre doch der Gedanke an ein europaweites "Verteilsystem" naheliegend, bei dem jedes Land gemäß seiner räumlichen und finanziellen Kapazitäten möglichst gerecht einbezogen wird.

 

Dieser Gedanke ist ebenso naheliegend wie unrealistisch. Wenn alle Menschen sozialistisch denken würden, hätten wir das Paradies auf Erden. Dieses Verteilsystem wird es nicht geben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das Gewurschtel wird so weitergehen.

 

prinzipiell keinen Gedanken ala: es wäre doch gut...... nachhängend......................tribald

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Dass es irgendwie unrealistisch ist, ist mir schon klar. (Mit "sozialistisch" hat das jetzt aber weniger zu tun, finde ich...)

Es ist idealistisch. Ich finde halt, wenn man etwas für eine gute Idee hält, sollte man schauen, dass man die Idee zumindest langfristig in die richtige Bahn lenken kann (wenn es schon nicht kurzfristig zu machen ist). Nur zu denken "klappt eh nicht..." ist mir nun etwas zu fatalistisch.

 

Olli

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Es gibt fuer dich sicher Moeglichkeiten (Treppenhaus, Keller, Dachboden, Balkon, Terrasse, Vorgarten), du musst sie bloss nutzen.

 

Ich bewohne leider nur eine kleine Mietwohnung und könnte deshalb nur einen bis zwei Flüchtlinge in meiner Abstellkammer unterbringen. Es gibt kein Satelittenfernsehen mit Al Jazeera und morgens um sechs fliegen die ersten Flugzeuge über das Haus und um 23 Uhr ist noch lange nicht Schluss, Stellplätze für Autos vor dem Haus sind rar und meine Abstellkammer hat wie meine Wohnung keine Klimaanlage, meine Lebensmittel muss ich im drei Kilometer entfernten Aldi selber kaufen. Das alles sind für Flüchtlinge menschenunwürdige Zustände und ich möchte sie keinem zumuten.

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Ich kann nur hoffen, dass immer mehr kommen. Shuttle service Nordafrika->Berlin/München/Hamburg/Köln ... Dresden etc. :rolleyes:

Ja, aber bitte mit dem Lufthansa A380 in der Buisenessclass!

bearbeitet von Katharer

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Dass es irgendwie unrealistisch ist, ist mir schon klar. (Mit "sozialistisch" hat das jetzt aber weniger zu tun, finde ich...)

Es ist idealistisch. Ich finde halt, wenn man etwas für eine gute Idee hält, sollte man schauen, dass man die Idee zumindest langfristig in die richtige Bahn lenken kann (wenn es schon nicht kurzfristig zu machen ist). Nur zu denken "klappt eh nicht..." ist mir nun etwas zu fatalistisch.

 

Olli

Es ist unrealistisch Hunderttausende aufnehmen zu wollen ohne sich vorher ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie man dieses Problem sozialverträglich lösen will. Nur auf den guten Willen und die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der Bürger zu vertrauen reicht nicht!

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Dass es irgendwie unrealistisch ist, ist mir schon klar. (Mit "sozialistisch" hat das jetzt aber weniger zu tun, finde ich...)

Es ist idealistisch. Ich finde halt, wenn man etwas für eine gute Idee hält, sollte man schauen, dass man die Idee zumindest langfristig in die richtige Bahn lenken kann (wenn es schon nicht kurzfristig zu machen ist). Nur zu denken "klappt eh nicht..." ist mir nun etwas zu fatalistisch.

 

Olli

Es ist unrealistisch Hunderttausende aufnehmen zu wollen ohne sich vorher ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie man dieses Problem sozialverträglich lösen will. Nur auf den guten Willen und die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der Bürger zu vertrauen reicht nicht!

Mag ja wahr sein... Ich frag mich halt nur was die Alternative ist? Den Flüchtlingen sagen: "Verreckt halt, ihr stört unsere heile Welt?"

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Nicht zuletzt deshalb (auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole) wäre doch der Gedanke an ein europaweites "Verteilsystem" naheliegend, bei dem jedes Land gemäß seiner räumlichen und finanziellen Kapazitäten möglichst gerecht einbezogen wird.

 

Dieser Gedanke ist ebenso naheliegend wie unrealistisch. Wenn alle Menschen sozialistisch denken würden, hätten wir das Paradies auf Erden. Dieses Verteilsystem wird es nicht geben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das Gewurschtel wird so weitergehen.

 

prinzipiell keinen Gedanken ala: es wäre doch gut...... nachhängend......................tribald

 

Wenn das Gewurschtel so weiter geht wird es über kurz oder lang zu Unruhen im Land kommen die zu einem politischen Umschwung nach ganz rechts führen könnten.

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Nicht zuletzt deshalb (auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole) wäre doch der Gedanke an ein europaweites "Verteilsystem" naheliegend, bei dem jedes Land gemäß seiner räumlichen und finanziellen Kapazitäten möglichst gerecht einbezogen wird.

 

Dieser Gedanke ist ebenso naheliegend wie unrealistisch. Wenn alle Menschen sozialistisch denken würden, hätten wir das Paradies auf Erden. Dieses Verteilsystem wird es nicht geben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das Gewurschtel wird so weitergehen.

 

prinzipiell keinen Gedanken ala: es wäre doch gut...... nachhängend......................tribald

 

Wenn das Gewurschtel so weiter geht wird es über kurz oder lang zu Unruhen im Land kommen die zu einem politischen Umschwung nach ganz rechts führen könnten.

 

Ach was. Die AfD hat sich grad gespalten und es läuft wieder auf eine GroKo hinaus. Und nicht mal Im Osten reichen die paar glatzköpfigen tätowierten "geschrubbten Ossis" für ernstzunehmende Unruhen.

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Dass es irgendwie unrealistisch ist, ist mir schon klar. (Mit "sozialistisch" hat das jetzt aber weniger zu tun, finde ich...)

Es ist idealistisch. Ich finde halt, wenn man etwas für eine gute Idee hält, sollte man schauen, dass man die Idee zumindest langfristig in die richtige Bahn lenken kann (wenn es schon nicht kurzfristig zu machen ist). Nur zu denken "klappt eh nicht..." ist mir nun etwas zu fatalistisch.

 

Olli

Es ist unrealistisch Hunderttausende aufnehmen zu wollen ohne sich vorher ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie man dieses Problem sozialverträglich lösen will. Nur auf den guten Willen und die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der Bürger zu vertrauen reicht nicht!

Mag ja wahr sein... Ich frag mich halt nur was die Alternative ist? Den Flüchtlingen sagen: "Verreckt halt, ihr stört unsere heile Welt?"

 

"Wir werden die dritte Welt nicht retten indem wir alle Menschen der dritten Welt mit offenen Armen bei uns willkommen heißen". Die reichen westlichen Nationen und auch China müssen etwas in der dritten Welt für die Menschen tun damit diese keinen Grund mehr haben ihre Heimat zu verlassen.

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Dass es irgendwie unrealistisch ist, ist mir schon klar. (Mit "sozialistisch" hat das jetzt aber weniger zu tun, finde ich...)

Es ist idealistisch. Ich finde halt, wenn man etwas für eine gute Idee hält, sollte man schauen, dass man die Idee zumindest langfristig in die richtige Bahn lenken kann (wenn es schon nicht kurzfristig zu machen ist). Nur zu denken "klappt eh nicht..." ist mir nun etwas zu fatalistisch.

 

Olli

Es ist unrealistisch Hunderttausende aufnehmen zu wollen ohne sich vorher ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie man dieses Problem sozialverträglich lösen will. Nur auf den guten Willen und die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der Bürger zu vertrauen reicht nicht!

 

 

Das ist ja das, was ich meine. Europa muss sich gemeinsam (!) ernsthaft Gedanken machen.

Mir wurde jetzt aber erzählt, das sei ja unrealistisch.

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Dass es irgendwie unrealistisch ist, ist mir schon klar. (Mit "sozialistisch" hat das jetzt aber weniger zu tun, finde ich...)

Es ist idealistisch. Ich finde halt, wenn man etwas für eine gute Idee hält, sollte man schauen, dass man die Idee zumindest langfristig in die richtige Bahn lenken kann (wenn es schon nicht kurzfristig zu machen ist). Nur zu denken "klappt eh nicht..." ist mir nun etwas zu fatalistisch.

 

Olli

Es ist unrealistisch Hunderttausende aufnehmen zu wollen ohne sich vorher ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie man dieses Problem sozialverträglich lösen will. Nur auf den guten Willen und die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der Bürger zu vertrauen reicht nicht!

Mag ja wahr sein... Ich frag mich halt nur was die Alternative ist? Den Flüchtlingen sagen: "Verreckt halt, ihr stört unsere heile Welt?"

 

"Wir werden die dritte Welt nicht retten indem wir alle Menschen der dritten Welt mit offenen Armen bei uns willkommen heißen". Die reichen westlichen Nationen und auch China müssen etwas in der dritten Welt für die Menschen tun damit diese keinen Grund mehr haben ihre Heimat zu verlassen.

 

 

Prinzipiell ja, aber wie soll das konkret vor sich gehen?

 

Wir können nicht einfach Regierungen so "umbiegen", dass sie demokratischen und fortschrittlichen Gesichtspunkten folgen würden. Wir können nur an der Basis mit kleinen Schritten arbeiten (Helfen beim Bau von Brunnen, beim Bau von Schulen usw.). Bloß ist das auch nur ein kleiner Teil von dem, was nötig wäre. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen fehlen uns weitgehend die Möglichkeiten...

 

Unsere Wirtschaft profitiert auch weiterhin von Afrika, wir konsumieren Bananen, Kakao, usw. Wir verwenden Rohstoffe aus dem Kongo.

Sicher gibt es auch bei den Kakaoproduzenten einen gewissen (partiellen) Willen, die Standards einzuhalten, aber wir sollten nicht vergessen, dass es letztlich Wirtschaftsunternehmen sind, die in erster Linie aus eigenem Interesse handeln. Natürlich sollten wir auch weiterhin wirtschaftliche Beziehungen aufrechterhalten, die Frage ist aber, wie man damit die Situation vor Ort verbessern könnte? Dieses Thema bleibt schwierig...

"fair trade" ist so ein Stichwort dazu, aber das ist alles auch nicht so rosig, wie es manchmal scheint...

 

Olli

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Dass es irgendwie unrealistisch ist, ist mir schon klar. (Mit "sozialistisch" hat das jetzt aber weniger zu tun, finde ich...)

Es ist idealistisch. Ich finde halt, wenn man etwas für eine gute Idee hält, sollte man schauen, dass man die Idee zumindest langfristig in die richtige Bahn lenken kann (wenn es schon nicht kurzfristig zu machen ist). Nur zu denken "klappt eh nicht..." ist mir nun etwas zu fatalistisch.

 

Olli

 

Es ist unrealistisch Hunderttausende aufnehmen zu wollen ohne sich vorher ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie man dieses Problem sozialverträglich lösen will. Nur auf den guten Willen und die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der Bürger zu vertrauen reicht nicht!

Mag ja wahr sein... Ich frag mich halt nur was die Alternative ist? Den Flüchtlingen sagen: "Verreckt halt, ihr stört unsere heile Welt?"
Nein, aber mit einer begrenzten Ressource muss man weise umgehen. Es bringt nichts, zahlreiche Zuwanderer aufwändig als Flüchtlinge zu behandeln, die weder politisch verfolgt werden noch vor einem Bürgerkrieg fliehen. Sie nutzen in nicht einmal verurteilenswerter Weise ein Angebot, dass ihre Heimat ihnen nicht macht - nur wird dadurch das eigentlich anders gemeinte System des Asyl- und Flüchtlingsschutzes damit zweckentfremdet und überfordert.

Und es wird durch dieses Missverständnis sogar ein Fehlanreiz gesetzt, sich zahlreich auf eine lebensgefährliche Reise zu begeben, die unmöglich die vielen Wunschvorstellungen erfüllen kann, die daran geknüpft sind.

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Es bringt nichts, zahlreiche Zuwanderer aufwändig als Flüchtlinge zu behandeln, die weder politisch verfolgt werden noch vor einem Bürgerkrieg fliehen. Sie nutzen in nicht einmal verurteilenswerter Weise ein Angebot, dass ihre Heimat ihnen nicht macht - nur wird dadurch das eigentlich anders gemeinte System des Asyl- und Flüchtlingsschutzes damit zweckentfremdet und überfordert.

 

Schätzungsweise stammen 41% der Flüchtlinge die in 2015 in die BRD eingereist sind aus Balkanstaaten (Albanien, Mazedonien, Kosovo, Serbien). Es gibt in diesen Gebieten keinen Bürgerkrieg (mehr) und politisch verfolgt werden diese Menschen wahrscheinlich auch nicht. Vielleicht gibt es in diesen Gebieten ja ethnische Minderheiten die sich nicht so benehmen wie man es erwartet und deshalb nach unseren Maßstäben diskriminiert werden. Diese Menschen als Flüchtlinge im klassischen Sinne zu bezeichnen ist deshalb falsch und verlogen und soll nur bei den braven deutschen Bürgern Sympathien für diese Volksgruppe wecken welche ansonsten möglicherweise nur begrenzt vorhanden sind. Man sollte diesen 41% schon vor ihrer Einreise erklären, dass ihr Asylantrag erfolglos ist und sie umgehend in ihre Heimat zurückreisen können. Das wäre ehrlicher als ein monatelanges Asylverfahren an dessen Ende eine Abschiebung steht.

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Ich hatte in meinem Beitrag zur "Flüchtlingspolitik" nicht an "Zuwanderer" gedacht, die aufgrund einer wirtschaftlichen Situation aus ihrem Land wegwollen. Unterscheiden muss man immer zwischen

 

1) Zuwanderern, die hierzulande arbeiten wollen, aber keinen "Fluchtgrund" haben (abgesehen von der Wirtschaft)

- bei diesen muss man natürlich auf die Qualifikation schauen. (Hierbei entsteht oft das Problem der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.)Wenn diese jedoch einen Asylantrag stellen, wird dieser abgelehnt. Da das eine Weile dauert, sind diese Menschen dennoch für eine Zeit hier. Nicht alle Zuwanderer stellen einen Asylantrag.

 

2) Asylanten - hier gilt das Asylgesetz (das ist meines Wissens nach von Land zu Land anders geregelt) (für politisch Verfolgte)

 

3) Flüchtlingen - hier gilt die Genfer Flüchtlingskonvention (hier geht es nicht nur um die politische Verfolgung, sondern auch um Gefahren, die nicht von der Regierung des betreffenden Landes ausgehen)

 

Jemand kann entweder als asylberechtigt oder als Flüchtling anerkannt werden, oder beides kann abgelehnt werden.

In dem Posting oben hatte ich an die Punkte 2 oder 3 gedacht.

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Es bringt nichts, zahlreiche Zuwanderer aufwändig als Flüchtlinge zu behandeln, die weder politisch verfolgt werden noch vor einem Bürgerkrieg fliehen. Sie nutzen in nicht einmal verurteilenswerter Weise ein Angebot, dass ihre Heimat ihnen nicht macht - nur wird dadurch das eigentlich anders gemeinte System des Asyl- und Flüchtlingsschutzes damit zweckentfremdet und überfordert.

 

Schätzungsweise stammen 41% der Flüchtlinge die in 2015 in die BRD eingereist sind aus Balkanstaaten (Albanien, Mazedonien, Kosovo, Serbien). Es gibt in diesen Gebieten keinen Bürgerkrieg (mehr) und politisch verfolgt werden diese Menschen wahrscheinlich auch nicht. Vielleicht gibt es in diesen Gebieten ja ethnische Minderheiten die sich nicht so benehmen wie man es erwartet und deshalb nach unseren Maßstäben diskriminiert werden. Diese Menschen als Flüchtlinge im klassischen Sinne zu bezeichnen ist deshalb falsch und verlogen und soll nur bei den braven deutschen Bürgern Sympathien für diese Volksgruppe wecken welche ansonsten möglicherweise nur begrenzt vorhanden sind. Man sollte diesen 41% schon vor ihrer Einreise erklären, dass ihr Asylantrag erfolglos ist und sie umgehend in ihre Heimat zurückreisen können. Das wäre ehrlicher als ein monatelanges Asylverfahren an dessen Ende eine Abschiebung steht.

 

 

Die Schwierigkeit liegt darin, dass diese Leute eben auch keine einheitliche Gruppe bilden. Es gibt Albaner, die in Mazedonien von Nicht-Regierungsgruppen aus ethnischen Gründen verfolgt werden. Da werden auch heute noch mitunter Häuser angezündet. Dies ist (soweit ich die Sache verstehe) kein Asylgrund, da es keine "politische Verfolgung" ist. Jedoch kann es sehr wohl unter die Flüchtlingskonvention fallen, da es eine Gefahr ist, die von Nicht-Regierungsgruppen ausgeht. Die Flüchtlingskonvention ist weiter gefasst als das hiesige Asylgesetz.

 

Nun gibt es aber auch Menschen aus demselben Raum, die nicht verfolgt werden, und die aus wirtschaftlichen Gründen kommen. Bei diesen ist klar, dass weder das Asylgesetz greift noch die Flüchtlingskonvention. Diese Gruppe ist wohl gegenüber der Gruppe, die ich im ersten Abschnitt genannt habe, in der Mehrheit.

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Es bringt nichts, zahlreiche Zuwanderer aufwändig als Flüchtlinge zu behandeln, die weder politisch verfolgt werden noch vor einem Bürgerkrieg fliehen. Sie nutzen in nicht einmal verurteilenswerter Weise ein Angebot, dass ihre Heimat ihnen nicht macht - nur wird dadurch das eigentlich anders gemeinte System des Asyl- und Flüchtlingsschutzes damit zweckentfremdet und überfordert.

 

Schätzungsweise stammen 41% der Flüchtlinge die in 2015 in die BRD eingereist sind aus Balkanstaaten (Albanien, Mazedonien, Kosovo, Serbien). Es gibt in diesen Gebieten keinen Bürgerkrieg (mehr) und politisch verfolgt werden diese Menschen wahrscheinlich auch nicht. Vielleicht gibt es in diesen Gebieten ja ethnische Minderheiten die sich nicht so benehmen wie man es erwartet und deshalb nach unseren Maßstäben diskriminiert werden. Diese Menschen als Flüchtlinge im klassischen Sinne zu bezeichnen ist deshalb falsch und verlogen und soll nur bei den braven deutschen Bürgern Sympathien für diese Volksgruppe wecken welche ansonsten möglicherweise nur begrenzt vorhanden sind. Man sollte diesen 41% schon vor ihrer Einreise erklären, dass ihr Asylantrag erfolglos ist und sie umgehend in ihre Heimat zurückreisen können. Das wäre ehrlicher als ein monatelanges Asylverfahren an dessen Ende eine Abschiebung steht.

 

 

Die Schwierigkeit liegt darin, dass diese Leute eben auch keine einheitliche Gruppe bilden. Es gibt Albaner, die in Mazedonien von Nicht-Regierungsgruppen aus ethnischen Gründen verfolgt werden. Da werden auch heute noch mitunter Häuser angezündet. Dies ist (soweit ich die Sache verstehe) kein Asylgrund, da es keine "politische Verfolgung" ist. Jedoch kann es sehr wohl unter die Flüchtlingskonvention fallen, da es eine Gefahr ist, die von Nicht-Regierungsgruppen ausgeht. Die Flüchtlingskonvention ist weiter gefasst als das hiesige Asylgesetz.

 

Nun gibt es aber auch Menschen aus demselben Raum, die nicht verfolgt werden, und die aus wirtschaftlichen Gründen kommen. Bei diesen ist klar, dass weder das Asylgesetz greift noch die Flüchtlingskonvention. Diese Gruppe ist wohl gegenüber der Gruppe, die ich im ersten Abschnitt genannt habe, in der Mehrheit.

 

Ich vermute mal das weiß die Romafamilie aus Mazedonien auch und wird deshalb auf jeden Fall bei unseren Behörden angeben dass die bösen Nichtromas in Mazedonien ihnen das Haus angezündet haben - und wer kann oder will ihnen schon das Gegenteil beweisen.

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Ich vermute mal das weiß die Romafamilie aus Mazedonien auch und wird deshalb auf jeden Fall bei unseren Behörden angeben dass die bösen Nichtromas in Mazedonien ihnen das Haus angezündet haben - und wer kann oder will ihnen schon das Gegenteil beweisen.

 

Außerdem haben die sich, wie oben so schön formuliertest, „nicht so benommen wie man es erwartet”, denn sonst wären sie ja verbrannt und wir hätten das Problem nicht. Insofern sind sie es selbst schuld, wenn sie, Deinen erhabenen Worten folgend, „nach unseren Maßstäben diskriminiert werden”.

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