Dale Earnhardt

Trump

2.092 Beiträge in diesem Thema

Ich kann 1 und 1 zusammenzählen...

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vor 2 Stunden schrieb Gallowglas:

gestern sind 233 einwanderer aus den usa gelandet.

die antworten auf die frage, wieso sie sich fuer die einwanderung entschieden haben, waren vielfaeltig, aber bei den jungen einwanderern standen 2 gruende im vordergrund: rechte und linke gewalt, die sich mehr und mehr gegen juden richtet.

zur rechten gewalt gibt's nicht neues zu berichten, die linke gewalt macht sich vor allem an den unis bemerkbar: von free palaestine, stop genozide in palaestina, free gaza, stop apartheit in israel bis hin zu unis, die von juedischen studenten ausdruecklich schriftlich verlangen, dass sie in keiner juedischen organisation taetig sein duerfen.

nachgespielte abgebliche hinrichtungen armer palaestinenischer saeuglinge durch skapellschwingende israelische soldaten sind vor vielen amerikanischen unis normal.

 

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Dass Trump seinen Nazi-Freunden die Stiefel leckt, war nicht anders zu erwarten. Dass an den konkreten Krawallen allerdings die andere Seite auch ihren ANteil hatte, sieht man an diesem Tweet, der mit hoher Wahrscheinlichkeit von dort stammt.  https://twitter.com/pettyblackgirI/status/896763504547344384

 

Was auch auffällt: Beim dem Autoattentäter erfolgt die korrekte Rückführung seiner Tat auf seine (Alt-Right) Ideologie. Obwohl er anscheinend auch psychische Auffälligkeiten zeigte. Eine solche klare Ideologiezuweisung würde ich mir bei "Alahu Akbar"-rufenden Messerstechern auch wünschen. Oder bei marodierenden zwillenverschießenden Schwarzblöcklern.

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5 hours ago, Gallowglas said:

 

Trump ist bei der Sache unwichtig, es geht um etwas anderes, naemlich den adaequaten Umgang mit historischen Symbolen und diese verdammte political correctness. Dass die militanten Rechten auf diese Problematik aufsatteln,  war in Charlottesville naheliegend. 

 

Dass die Entfernung der  Statue von General Lee eigentlich einen groesseren gesellschaftlichen Diskussion beduerfte und von vielen, und beleibe nicht nationalsozialistisch etc. denkenden, als nicht nachvollziehbar angesehen wird, wurde im  Vorfeld der Ereignisse einfach uebergangen, weil nicht sein kann was nicht darf und weil solche Debatten das Image von Charlottesville empfindlich gestoert haetten. Dass es sich hier um diesselbe Idiotie handelt wie das neuerdings reflexhafte Entfernen der Flagge der Konfoederierten von Gebaeuden und aus Webseiten oder das Umbenennen von traditionellen Gedenktagen, kommt in der Berichterstattung im Ausland gar nicht vor.  Unabhaengig von dieser vorprogrammierten Tragoedie laeuft da etwas voellig schief und das hat nicht neu mit Trump zu tun, sondern ist unabhaengig von ihm und vor seiner  Amtszeit bereits entstanden, und das ist die ganze Zeit bereits sehr fragwuerdig und aergerlich.  Und wie stets nehmen natuerlich gewisse Gruppen gern solche Problematiken auf und nutzen sie fuer ihre eigenen Zwecke.  Wer sich einbildet, die Problematik wuerde mal ernsthaft beleuchtet, taeuscht sich allerdings gewaltig, denn jetzt wird sie voellig ueberlagert von der medialen Empoerung ueber den Praesidenten, das Triumph-Geheul des KKK und dem Gejammer der Stadt Charlottesville ueber ihren Imageverlust.

 

Also, es nicht allein um das Aufeinander Prallen von rechten und linken (?) Gruppierungen, sondern darum, dass der Protest und das Missfallen von allen denen, die irgendwo in der Mitte angesiedelt sind, denen ganz einfach bestimmte Vorgehensweise so nicht gefallen, wie sie ihnen von oben aufgedrueckt werden sollen, aus dem Fokus geriet.

 

Der Buergerkrieg gehoert zur Historie der Suedstaaten, auch seine Symbole und seine Protagonisten. Eine Entfernung der Statue von General Lee finde ich hoechst fragwuerdig, ich denke, so sollte man Vergangenheit und kultureller Identitaet nicht umgehen. Allerdings tritt die Diskussion darueber voellig in den Hintergrund angesichts der tragischen, aber nicht unvorhersehbaren Vorkommnisse, auf denen nun jeder sein passendes Sueppchen kochen wird.  Einer Tages werden sie mir noch verbieten wollen, die Suedstaatenflagge in meinem  Garten zu hiessen, wenn mir danach ist. 

 

 

 

bearbeitet von Long John Silver

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vor 1 Stunde schrieb elad:

gestern sind 233 einwanderer aus den usa gelandet.

die antworten auf die frage, wieso sie sich fuer die einwanderung entschieden haben, waren vielfaeltig, aber bei den jungen einwanderern standen 2 gruende im vordergrund: rechte und linke gewalt, die sich mehr und mehr gegen juden richtet.

zur rechten gewalt gibt's nicht neues zu berichten, die linke gewalt macht sich vor allem an den unis bemerkbar: von free palaestine, stop genozide in palaestina, free gaza, stop apartheit in israel bis hin zu unis, die von juedischen studenten ausdruecklich schriftlich verlangen, dass sie in keiner juedischen organisation taetig sein duerfen.

nachgespielte abgebliche hinrichtungen armer palaestinenischer saeuglinge durch skapellschwingende israelische soldaten sind vor vielen amerikanischen unis normal.

 

 

Ach, du setzt also Kritik an dem Verhalten Israels mit "Linker Gewalt" gleich ?

Nichts neues also.

Und dass Unis Studenten die Mitgliedschaft in fundamentaliatischen Organisationen untersagen, ist auch nicht gerade neu.

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vor 13 Minuten schrieb Long John Silver:

Der Buergerkrieg gehoert zur Historie der Suedstaaten, auch seine Symbole und seine Protagonisten. Eine Entfernung der Statue von General Lee finde ich hoechst fragwuerdig, ich denke, so sollte man Vergangenheit und kultureller Identitaet nicht umgehen.

 

Damit gehört zur Historie der Südstaaten auch die Erinnerung an eine schmerzliche Niederlage. Diese Geschichte geht durch den Kopf, seitdem man hier bei uns von den Ereignissen in Charlottesville erfahren hat. Hier hieß es immer nur, man habe das Denkmal eines Bürgerkriegsgenerals entfernt, der bis zuletzt für die Sklaverei gekämpft habe. Ich habe Lee vor allem als einen auf beiden Seiten hochgeachteten General in Erinnerung, dem zu Beginn des Bürgerkriegs von Lincoln der Oberbefehl über die Unionsarmee angeboten worden war, und der sich stattdessen für die Verteidigung seines Heimatsstaates Virginia entschieden hat, gegen den er nicht in den Krieg ziehen wollte. Seine Haltung zur Sklavenfrage war meines Wissens zumindest zwiespältig, wie die Lincolns und vieler Nordstaatler übrigens auch. Heute diesen Krieg noch einmal kämpfen zu wollen, halte ich für Geschichtsrevisionismus, der der damaligen Zeit nicht gerecht wird und (meiner zugegeben unmaßgeblichen Meinung von außen) den Kriminellen vom KKK dazu noch eine Scheinrechtfertigung liefert, die nicht nötig gewesen wäre.

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Wie Antisemitismus und Antizionismus an nordamerikanischen Unis aussieht, ist für uns wahrscheinlich schwer zu begreifen, weil bei uns solche Vorgänge wohl tatsächlich kaum geduldet würden. Hier mal eine Übersicht solcher Vorgehensweisen, und ja, überwiegend sind die dortigen Antisemiten selbstgerecht-uneinsichtig "links".

https://www.algemeiner.com/the-40-worst-colleges-for-jewish-students-2016/

https://www.nytimes.com/2016/10/02/opinion/sunday/anti-semitism-at-my-university-hidden-in-plain-sight.html

 

 

bearbeitet von Shubashi

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vor 18 Minuten schrieb Gallowglas:

 

Ach, du setzt also Kritik an dem Verhalten Israels mit "Linker Gewalt" gleich ?

Nichts neues also.

Und dass Unis Studenten die Mitgliedschaft in fundamentaliatischen Organisationen untersagen, ist auch nicht gerade neu.

nenne es wie du willst.

die einwanderer, die gestern hier gelandet sind, lesen meiner meinung nach die politische landkarte der usa richtig und haben die logischen konsequenzen gezogen.

die franzoesischen juden tun das schon lange

ich ueberlasse es dir zu entscheiden, ob eine universitaet von juedischen studenten verlangen darf , sich in keiner juedischen organisation zu engagieren und ob das mit kritik am verhalten israels zu tun hat

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vor 4 Minuten schrieb Shubashi:

Wie Antisemitismus und Antizionismus an nordamerikanischen Unis aussheiht, ist für uns wahrscheinlich schwer zu begreifen, weil bei uns solche Vorgänge wohl tatsächlich kaum geduldet würden. Hier mal eine Übersicht solcher Vorgehensweisen, und ja, überwiegend sind die dortigen Antisemiten selbstgerecht-uneinsichtig "links".

https://www.algemeiner.com/the-40-worst-colleges-for-jewish-students-2016/

https://www.nytimes.com/2016/10/02/opinion/sunday/anti-semitism-at-my-university-hidden-in-plain-sight.html

 

 

alles hat 2 seiten. die ben gurion universitaet in beer sheva und der noerdliche negev freuen sich: 67.7 % der gestrigen einwanderer "go south:

die vorbereitunsseminare, die noch in den usa stattfinden haben sich als sehr nuetzlich erwiesen was arbeitsvertrage, einschrreibungen bei unis, hauskauff, wohnungsmiete usw. angeht.

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vor 40 Minuten schrieb Long John Silver:

Eine Entfernung der Statue von General Lee finde ich hoechst fragwuerdig, ich denke, so sollte man Vergangenheit und kultureller Identitaet nicht umgehen.

 

Das Problem haben wir hierzulande ja mit Strassennamen. Jeder Namensgeber einer Strasse, der in seinem Tagebuch mal was geschrieben hat, was in den Augen der heutigen linken Gender-Moralaposteln keine Gnade findet, muss natürlich sofort entfernt werden...

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vor 22 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Trump ist bei der Sache unwichtig, es geht um etwas anderes, naemlich den adaequaten Umgang mit historischen Symbolen und diese verdammte political correctness. Dass die militanten Rechten auf diese Problematik aufsatteln,  war in Charlottesville naheliegend. 

 

Dass die Entfernung der  Statue von General Lee eigentlich einen groesseren gesellschaftlichen Diskussion beduerfte und von vielen, und beleibe nicht nationalsozialistisch etc. denkenden, als nicht nachvollziehbar angesehen wird, wurde im  Vorfeld der Ereignisse einfach uebergangen, weil nicht sein kann was nicht darf und weil solche Debatten das Image von Charlottesville empfindlich gestoert haetten. Dass es sich hier um diesselbe Idiotie handelt wie das neuerdings reflexhafte Entfernen der Flagge der Konfoederierten von Gebaeuden und aus Webseiten oder das Umbenennen von traditionellen Gedenktagen, kommt in der Berichterstattung im Ausland gar nicht vor.  Unabhaengig von dieser vorprogrammierten Tragoedie laeuft da etwas voellig schief und das hat nicht neu mit Trump zu tun, sondern ist unabhaengig von ihm und vor seiner  Amtszeit bereits entstanden, und das ist die ganze Zeit bereits sehr fragwuerdig und aergerlich.  Und wie stets nehmen natuerlich gewisse Gruppen gern solche Problematiken auf und nutzen sie fuer ihre eigenen Zwecke.  Wer sich einbildet, die Problematik wuerde mal ernsthaft beleuchtet, taeuscht sich allerdings gewaltig, denn jetzt wird sie voellig ueberlagert von der medialen Empoerung ueber den Praesidenten, das Triumph-Geheul des KKK und dem Gejammer der Stadt Charlottesville ueber ihren Imageverlust.

 

Also, es nicht allein um das Aufeinander Prallen von rechten und linken (?) Gruppierungen, sondern darum, dass der Protest und das Missfallen von allen denen, die irgendwo in der Mitte angesiedelt sind, denen ganz einfach bestimmte Vorgehensweise so nicht gefallen, wie sie ihnen von oben aufgedrueckt werden sollen, aus dem Fokus geriet.

 

Der Buergerkrieg gehoert zur Historie der Suedstaaten, auch seine Symbole und seine Protagonisten. Eine Entfernung der Statue von General Lee finde ich hoechst fragwuerdig, ich denke, so sollte man Vergangenheit und kultureller Identitaet nicht umgehen. Allerdings tritt die Diskussion darueber voellig in den Hintergrund angesichts der tragischen, aber nicht unvorhersehbaren Vorkommnisse, auf denen nun jeder sein passendes Sueppchen kochen wird.  Einer Tages werden sie mir noch verbieten wollen, die Suedstaatenflagge in meinem  Garten zu hiessen, wenn mir danach ist.

Ich kenne die Debatte in den Staaten zu wenig, von daher ist das eher subjektiver Eindruck denn als Einschätzung. Aber das was du als PC verdammst ist, meiner Ansicht die berechtigte Feststellung das es es kein Recht gibt seinen Mitmenschen in die Eier zu treten (gäbe es dieses Recht würde immer der mit dem härtesten Tritt gewinnen - wer will in einer solchen Gesellschaft leben? Ich nicht). Und vor den Fragen wem man mit solchen Symbolen in die Eier tritt, ob der Tritt vermeidbar ist, zu welchem Preis das vermeiden des Tritts zu haben, was der Tritt kostet und welchen Preis die Gesellschaft zu zahlen bereit ist muss sich auch die Debatte um den Umgang mit dem Bürgerkrieg und seinen Symbolen stellen. Ich werde keine dieser Fragen beantworten, nicht einmal behaupte ich das diese Fragen wirklich relevant sind (das ich sie für relevant halte muss nicht stimmen).

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vor 16 Minuten schrieb rince:

 

Das Problem haben wir hierzulande ja mit Strassennamen. Jeder Namensgeber einer Strasse, der in seinem Tagebuch mal was geschrieben hat, was in den Augen der heutigen linken Gender-Moralaposteln keine Gnade findet, muss natürlich sofort entfernt werden...

 

Ich denke, rein als historisches "Denkmal" sind weder General Lee noch Hindenburg ein Problem, als Symbol und Fokus aktiver + gefährlicher rechtsradikaler Killer und Schläger allerdings schon. Das unterscheidet solche "Denkorte" von den Zielen links-genderistischen "Sprachkritiker", die idR völlig inaktive oder eher harmlose Namen und Orte aufsuchen, um einen "Skandal" zuerst selbst zu behaupten und dann allen anderen eher desinteressierten Anwohnern ihre ideologischen Duftmarken aufzuzwingen.

 

Edit:

Auf der anderen Seite aber doch beeindruckend, wie die politischen Profis den lächerlichen Dilettanten im Weißen Haus parteiübergreifend zurechtweisen.

Wer mörderische Nazis nicht von friedlichen Demonstranten unterscheiden kann, hat sich als demokratischer Amtsträger weitgehend disqualifiziert.

Wenn eine Horde Islamisten loszieht, um Andersgläubige einzuschüchtern und umzubringen, würde er wohl kaum davon ausgehen, dass diejenigen, die dagegen protestieren, ein "Mitschuld" tragen.

bearbeitet von Shubashi

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vor 25 Minuten schrieb Shubashi:

Ich denke, rein als historisches "Denkmal" sind weder General Lee noch Hindenburg ein Problem, als Symbol und Fokus aktiver + gefährlicher rechtsradikaler Killer und Schläger allerdings schon. Das unterscheidet solche "Denkorte" von den Zielen links-genderistischen "Sprachkritiker", die idR völlig inaktive oder eher harmlose Namen und Orte aufsuchen, um einen "Skandal" zuerst selbst zu behaupten und dann allen anderen eher desinteressierten Anwohnern ihre ideologischen Duftmarken aufzuzwingen.

Da habe ich das Kasperle-Theater um die Umbenennung des Hindenburgplatzes in Münster aber anders in Erinnerung... aber egal.

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vor 35 Minuten schrieb rince:

Da habe ich das Kasperle-Theater um die Umbenennung des Hindenburgplatzes in Münster aber anders in Erinnerung... aber egal.

 

Du als fast-wieder-Schweizer erinnerst Dich sicherlich an den Heckmeck vor 10 Jahren mit der Umbenennung des Agassiz-Horn wegen seinen rassistischen Ansichten von 1850. Letztendlich sagte wohl der Bund, so wichtig ist es nicht, damit Bundesrecht Kantonsrecht bricht und verwies an den Kanton. Der Kanton sagte, ist Sache der entsprechende Gemeinde, die den Gipfel "besitzt". Die Gemeinde sagt, egal, können das schon umbenennen solange man das Geld dafür bekommt ... Das Komitee für die Umbenennungs-Initiative konnte (oder wollte) das Geld nicht aufbringen. So scheitert ab und zu in der Schweiz politische Korrektheit an ganz profanen Mammon.

 

DonGato. 

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4 hours ago, Shubashi said:

Wie Antisemitismus und Antizionismus an nordamerikanischen Unis aussieht, ist für uns wahrscheinlich schwer zu begreifen, weil bei uns solche Vorgänge wohl tatsächlich kaum geduldet würden. Hier mal eine Übersicht solcher Vorgehensweisen, und ja, überwiegend sind die dortigen Antisemiten selbstgerecht-uneinsichtig "links".

https://www.algemeiner.com/the-40-worst-colleges-for-jewish-students-2016/

https://www.nytimes.com/2016/10/02/opinion/sunday/anti-semitism-at-my-university-hidden-in-plain-sight.html

 

 

wenn ich den link recht verstehe sind es aber die hyper-progressiven linken blockwarte welche die zusammenarbeit mit dem autor (= jude) ablehnen, wegen angeblichen verbrechen Israels, und nicht dumpfdumme rechte glatzen. naja wann schon waren unis horte der meinungsfreiheit und toleranz?

 

3 hours ago, Shubashi said:

 

Edit:

Auf der anderen Seite aber doch beeindruckend, wie die politischen Profis den lächerlichen Dilettanten im Weißen Haus parteiübergreifend zurechtweisen.

Wer mörderische Nazis nicht von friedlichen Demonstranten unterscheiden kann, hat sich als demokratischer Amtsträger weitgehend disqualifiziert.

Wenn eine Horde Islamisten loszieht, um Andersgläubige einzuschüchtern und umzubringen, würde er wohl kaum davon ausgehen, dass diejenigen, die dagegen protestieren, ein "Mitschuld" tragen.

wie friedlich die gegendemonstranten in Charlotteville waren, daran scheiden sich die geister. Trump sagt eigentlich banalerweise nur dass gewalttätige demonstranten prinzipiell àrschlöcher seien. dem kann man sicher beipflichten. wenn man von Charlotteville mal weiter guckt, zb nach Hamburg oder auf die zahllosen plünderungen in US-städten im zshang von black lives matter, dann muss man feststellen dass gewalt nicht ausschliesslich von rechten und rassisten ausgeht. ich denke eher das schaukelt sich gegenseitig hoch. ursache ist wohl die selbstgerechte politik so mancher moral-weltmeister (ua auch Kanada), in dem fall halt dass diese Lee-statue plötzlich weg musste (wieviele jahre stand sie eigentlich dort?) eigentlich müssten dann auch statuen von Washington oder Jefferson weg, die waren schliesslich sklavenhalter.

 

disclaimer: ich nehme keine rassisten in schutz oder verharmlose ihre gewalt. nur als anekdote: ich wurde letzten sonntag auch ziel eines rassistischen àrschlochs, zum ersten mal überhaupt in Kanada. nix gravierendes, und ich kann wenn nötig leute in 5 spachen .. sagen wir.. respektlos titulieren. zudem hatte ich Nina bei mir, da halte ich mich schon zurück. aber ich denke der vorfall (und die zunahme von solchen) ist mit einem zunehmenden gefühl von machtlosigkeit der schon länger hier lebenden zu erklären. zz haben wir eine welle von illegalen migranten aus Trump-land, zumeist Haitianer, und die üblichen medienwirksamen übereifrigen gutmenschen die nicht genug von denen haben können.

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Zum problematischen Aspekt des "konföderierten Heldenpathos" erklärt dieser Artikel einiges.

 

Der Unterschied zu Gestalten wie Washington und Jefferson besteht v.a. darin, dass diese zwar auch Sklavenhalter waren, ihr eigentliches politisches Vermächtnis sich auf etwas völlig anderes bezog und sie zudem keine bewusste Absage an die Verfassungs- und Freiheitstradtion der USA darstellen.

Robert E. Lee war hingegen nicht mehr als ein Bürgerkriegsgeneral und als Rebell gegen die Verfassungs- und Freiheitstradition auch noch ein historischer Verlierer.

Wie gesagt, als rein nostalgischer Bezug auf eine angeblich "edle" und "tapfere" feudalistische Militärtradition mag da ja gerade noch noch hinzunehmen sein (für die schwarze, hispanische und sonstige zugewanderte Bevölkerung allerdings allenfalls zähneknirschend), aber in Charlottesville maßen sich politische Schlagetots und "homegrown terrorists" im Namen dieser Tradition an, ihre Mitbürger umzubringen. Das ist genausowenig hinnehmbar wie irgendwelche schwarzen "Aktivisten", die als Heckenschützen Polizisten ermorden.

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Das ist wieder nur die eine Seite. Die andere ist die, daß sich auch die Menschen des Nordens zum Teil mit der Anerkennung der Schwarzen recht schwer taten, daß auch Lincoln vor allem die Wiederherstellung der Einheit der Union im Blick hatte, und ausdrücklich gesagt hat, wäre die nur um das Weiterbestehen der Sklaverei zu haben, so würde er so entscheiden. Erst im Laufe des Krieges hat sich da seine Position geändert. Und schließlich schau auf die Geschichte der Schwarzen als Soldaten der Nord-Armeen, so siehst du, welche Probleme es auch da gab. Es ist historisch einfach nicht korrekt, das alles nun als ein alleiniges Problem des Südens darzustellen.

bearbeitet von Marcellinus

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