Studiosus

R. I. P. Joachim Kardinal Meisner

222 Beiträge in diesem Thema

vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

Nun, Visionen und Erscheinungen hast du ja wohl öfter, offenbar aber den Überblick darüber verloren, wie viel du hier schreibst. Nur bei einem Bruchteil bekommst du von uns überhaupt eine Reaktion.

 

Da ist ein Haufen Irrtümer durcheinandergewirbeltes Zeug. Damit du den Überblick nicht verlierst, werde ich versuchen, da ein wenig Ordnung reinzubringen.

 

1.Visionen habe ich keine - 2. Erscheinungen schon eher- scil. Alterserscheinungen (z.b. Verlust von Haaren)

 

3. Also bisher ließen sich die geschriebenen Stellungnahmen der User nachlesen - so dass es nicht sehr mühsam scheint, den Überblick nicht zu verlieren.

 

4. Die Sache mit dem "Bruchteil" von Reaktionen bezeugt deine subejktiv- selektive Sichtweise, vermischt mit Phantasien. Aber vielleicht hast DU ja den Überblick verloren?

 

NB. Allerdings gab es auch Zeiten, wo ich hier länger nicht schrieb- da habe ich tatsächlich keine Reaktionen erhalten. Da hast du also nicht ganz Unrecht. Aber die Grunde dafür lagen anders.

 

vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

Du glaubst an eine Geisterwelt, ich nicht. Damit haben beobachtbare Tatsachen, wenn du sie überhaupt zur Kenntnis nimmst, für dich eine ganz andere Bedeutung als für mich

 

Da die Welt nicht aus Geisterwelt und Nicht- Geisterwelt besteht, sind Deine Äußerungen ein wenig in- konstruktiv. Denn z.B. die Wetterlage müssen wir zur Kenntnis nehmen- ob wir wollen oder nicht. Und siehe da: Das pflege ich auch. Wenn es z.B. regnet, verwende ich einen Regenschirm. Und ich vermute, "beobachtbare Tatsachen" haben für uns beide eine sehr ähnliche Bedeutung. Nehme nämlich frecherweise an, dass Du bei der beobachtbaren Tatsache des Regens ähnlich reagierst wie ich Geisterwelt- Phantast. Somit haben wir ja schon eine Gemeinsamkeit.

 

Was ein Herr Bultmann oder sonst jemand daherfabuliert hat keine Bedeutung: Wenn es Gott gibt, wenn es Engel gibt- kann auch ein Herr Bultmann oder sonst ein menschlicher- irrender Schreiberling daran etwas ändern- auch wenn du das als die absolute Wahrheit annimmst oder hinstellen willst. Und gläubige Wissenschaftler wie z.B. die Physikerbrüder Philbert zeigen doch sehr klar, dass Herr Bultmann Schwachsinn verzapft. Daher wird ein kritischer Mensch solche Bultmann- Aussagen als das nehmen was sie sind: Quatscherei und Wichtigmacherei.

vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

eit über 7 Jahren bin ich nun in diesem Forum, und in dieser ziemlich langen Zeit haben die Gläubigen weder einen Gottesbegriff vorweisen können, der nicht in sich widersprüchlich gewesen wäre,

 

Das ist doch Kinderei! Schon ein Mensch mit einem etwas differenzierteren Charakter weist "Widersprüchlichkeiten" auf. Und selbst im Urteil über ein und denselben Menschen gibt es einen eklatanten Unterschied - je nachdem, in welcher Beziehung andere zu diesem Menschen stehen. Gott ist keine Begrifflichkeit- sondern ein Lebendiger Gott- daher kann er mit Begriffen und der mechanistischen Logik auch nicht wirklich erfasst werden. Die Versuche, Gott in ein Korsett zu pressen führen halt zu Querulenzen.

 

Was das Forum angeht ist deine Analyse eine sehr verkürzte Sicht- da es in sehr vielen Fällen eben nicht um Dogmen geht- sondern z.B. um unterschiedliche Glaubenserfahrungen. Aber herzlichen Dank für Deine sehr bemühte und ausführliche Stellungnahme. Das soll gelobt werden.

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vor 5 Stunden schrieb Mariamante:

 

 Wenn es z.B. regnet, verwende ich einen Regenschirm.

 

Weichei.

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vor 7 Stunden schrieb Mariamante:

Aber herzlichen Dank für Deine sehr bemühte und ausführliche Stellungnahme. Das soll gelobt werden.

 

Lob, für das ich empfänglich bin, wäre eine begründete Gegenrede gewesen. Obwohl, Begründungen im im Zusammenhang mit Religion wären von dir doch wohl zu viel verlangt gewesen. ;)

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vor 15 Stunden schrieb Petrus:

 

Weichei.

tja, zwar besitze ich einige Regenschirme, aber die sind immer irgendwo anders, wenn ich sie benutzen könnte. 

 

Da der liebe Gott mich aber wasserfest erschaffen hat, geht Regen eben nur bis maximal auf die Haut. Das kann man ertragen. 

 

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Am 26/07/2017 um 18:18 schrieb Petrus:

 

Weichei.

Haha. Das war eher als abstraktes Beispiel gedacht. Denn wenn ich beim Regen wandern will, könnte sich ein Regenschirm störend auswirken- da genügen eine wasserdichte Kappe, Goretexjacke, Goretex- Bergschuhe - um zu anderen Weicheiausrüstingen überzugehen.

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Am ‎28‎.‎07‎.‎2017 um 14:54 schrieb Mariamante:

 Goretexjacke, Goretex- Bergschuhe

 

hmm ... Werbung?

 

der von Dir genannte Name ist keine Produktbezeichnung, sondern ein Handelsname.

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vor 1 Stunde schrieb Alfons:

 

 

Sag mal, Petrus, willst du hier jetzt off topic jeden rüffeln, der beim Basteln mit Uhu klebt, nach Bibeltexten googelt oder sich mit einem Tempo schnäuzt?
 

 

hallo Alfons,

 

nein.

 

(btw: vielleicht sollte ich hier das machen, wie dieser Herr Kerkeling in diesem schönen Buch schon mal geschrieben hat.)

 

meine persönliche Meinung: meine Zeit hier ist vorbei.

 

---

und,last, but not least.

 

danke.

 

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vor 10 Stunden schrieb Petrus:

(btw: vielleicht sollte ich hier das machen, wie dieser Herr Kerkeling in diesem schönen Buch schon mal geschrieben hat.)

 

meine persönliche Meinung: meine Zeit hier ist vorbei.

 

 

abgelehnt.


Ich hoffe nach wie vor, Dich mal beim Forentreffen in Vorarlberg zu sehen. Am 12. August geht es wieder los, eine Woche. Wie wär's?
Alfons

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vor 10 Stunden schrieb Petrus:

meine persönliche Meinung: meine Zeit hier ist vorbei.

Meine Meinung ist, dass du hier schon immer relevante Dinge geschrieben hast und die möchte ich auch gerne weiterhin von dir lesen. Mich nerven aber die vielen Einzeiler, mit denen du das Forum nebenbei anfüllst. Es gibt auch nicht ohne Grund eine Forumsregel zu dem Thema. Vielleicht wäre es nützlich, wenn du dir als Quasi-Blog in der Katakombe einen Thread für all diese Mini-Kommentare anlegst. Dort kannst du dann Off-Topics posten, ohne die thematischen Threads zu zerschießen. 

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Am ‎27‎.‎07‎.‎2017 um 11:12 schrieb Franciscus non papa:

Da der liebe Gott mich aber wasserfest erschaffen hat, geht Regen eben nur bis maximal auf die Haut. Das kann man ertragen. 

 

Und unter der Haut bestehst Du allemal zu 80% aus Wasser. Da muss es nicht mehr hinregnen.

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vor 2 Stunden schrieb Lothar1962:

 

Und unter der Haut bestehst Du allemal zu 80% aus Wasser. Da muss es nicht mehr hinregnen.

Wasser? Der Herr ist Pensionist. Der muss nicht mehr nüchtern sein, um nicht unangenehm aufzufallen. Also von daher...

* duckundweg*

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Jetzt ist der Mann seit fast drei Wochen tot und hier verfolgt er einen immer noch...

bearbeitet von Flo77

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einfach nicht lesen

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Am ‎03‎.‎08‎.‎2017 um 21:07 schrieb Flo77:

Jetzt ist der Mann seit fast drei Wochen tot und hier verfolgt er einen immer noch...

 

Am ‎03‎.‎08‎.‎2017 um 21:07 schrieb Flo77:

 

Da müssen wir wohl erst das Sechs-Wochenamt abwarten.

bearbeitet von Elima
Unfähigkeit mit der neuen Software umzugehen.

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Am 19.7.2017 um 09:43 schrieb Chrysologus:

Meisner war stets in den Schlagzeilen und Talkshows präsent, er wird in einer ganzen Reihe von Medien bejubelt und sogar der Altpapst schickt seinen  Lakaien, eine persönliche Botschaft zur Beerdigung zu schicken.

 

In welcher Talkshow hast Du Kard. Meisner denn gesehen?

 

Und ganz nebenbei: woran machst Du den Zustand eines Bistums fest (ganz ehrlich gefragt)?

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Am 21.7.2017 um 11:54 schrieb Chrysologus:

 

Ja, weil er genau das verkündet hat, was in der Luft lag, was die Menschen hören wollten, das erklärt den Erfolg seines Ordens recht gut und erklärt auch, warum Meisner keinen nachhaltigen Erfolg hatte - sein Seminar war so leer wie das der anderen Bistümer, sein Weltjugendtag ein Event ohne Folgen und die Gemeinden so tot und lebendig wie andernorts ebenfalls.

 

Die Diözesanseminare sind alle leer, die der Kikos nicht. Finde ich das gut? Ich habe dazu keine Meinung, sehe aber die Entwicklung, daß der nicht deutlich katholisch profilierte Mann nicht en vogue ist in den Ausbildungsstellen (damit meine ich, daß solche Menschen nicht Priester werden wollen).

Und "Nightfever" ist ein genuines Resultat des WJT in Köln.

bearbeitet von rorro

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Am 21.7.2017 um 12:30 schrieb Chrysologus:

Franziskus predigt kaum etwas anderes als einige andere (gescheiteret) Prediger seiner Zeit. Er hatte das Glück, an einen Papst zu geraten, der das Sprengpotential der Armutspredigt erkannt und Franziskus in die Kirche einband. Ich schätze Franziskus in seiner ganzen Radikalität sehr, aber als Beispiel für eine ungelegen kommende Predigt des Evangeliums taugt er in keiner Weise, vielmehr segelte er auf den Wellen des Erfolgs (wenn man das so nennen will) dahin.

 

Ja, er lebte die Armut im Geiste und in Demut - aber er war zugleich ein kluger und gebildeter Mann.

 

Franziskus aus Assisi segelte nicht auf den Wellen des Erfolges, sondern er kroch. "Erfolg" hatte er erst, als sich Brüder ihm angeschlossen hatten und vor allem nachdem er mutig zum Papst gegangen war. Ein kritisches Wort über den Klerus hört man aus seinem Munde nie.

Menschlich gesehen hatte Franziskus keinen richtigen Erfolg. Unverstanden von der Kirche und seinen vielen Brüdern, die er unterschiedslos alle aufgenommen hatte ohne jegliche Vorbereitung oder Prüfung im Leben (das Noviziat wurde erst sehr spät eingeführt), gegen Ende marginalisiert im eigenen Orden. Er war leidlich gebildet, aber vor allem ein impulsiver Mann ohne jegliches strategisches Denken - ein Narr Christi.

bearbeitet von rorro

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Am 21.7.2017 um 11:58 schrieb Mariamante:

 

Du kennst sicher das Sprichwort: "Erfolg ist keiner der Namen Gottes".

 

Kenne ich. Mißerfolg aber auch nicht.

 

In keinem anderen soziologisch so großen Bereich wie der Pastoral ist die Weigerung der ständigen Evaluation so ausgeprägt. Das fängt an in der Jugenpastoral an der Basis und endet bei der DBK. Es wird einfach gemacht, weil man es für richtig hält und man weigert sich die Ergebnisse zu evaluieren.

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Am 24.7.2017 um 16:32 schrieb Mariamante:

 

Nun- ein "Muss" kann es in der Nachfolge Christi nicht geben. Denn die Liebe kann nicht erzwungen werden. Aber wenn Bruder Franz nicht gewollt hätte, dass jemand seinem Weg folgt, hätte er die Brüder wohl verjagt. Wenn Bruder Franz daher einen Mitbruder gescholten hat, als jener Geld vom Weg aufheben wollte- das scheint mir schon ein Indiz zu sein, dass Franz meinte, dass jeder, der das Evangelium ernst nimmt, Gott aufrichtig liebt auch seinem Weg der "Armut" folgen solle.

 

Nein, das stimmt nicht. Franz war überzeugt, daß er vom Herrn eine Offenbarung erhalten hatte, wie er zu leben habe. Er, nur er. Wenn sich jemand ihm anschließen wollte, dann sah er auch diesen Bruder als Geschenk Gottes an. Nur ging das nur gut, wenn das Leben auch ein gemeinsames war, deswegen ging er die Brüder so hart an. Er hat nie behauptet - wie leider schon früh manche Mitbrüder - daß das Leben im Orden verdienstvoller sei als außerhalb. Es ging ihm nie um Verdienst, es ging ihm um Treue zur eigenen Berufung. Die Berufung, die er vom Herrn erhalten hatte und sich vom Papst bestätigen, aber nicht vorschreiben ließ.

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Am 25.7.2017 um 16:30 schrieb Marcellinus:

Seid ihr eigentlich selbst noch eurer Meinung? 

 

Ja, ich bin meiner Meinung.

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