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Wir finden die Frage - 42. Café Katakombe


Chrysologus

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Wir blieben hier ungestört. Das Heischen hat sich hier nie eingebürgert - unterwegs sind meist (relativ) Neuzugezogene mit ihren Kindern, und so sind wir auf dem Korb Äpfeln und ein paar Birnen sitzengeblieben, die wir bereitgestellt hatten.

Naja, die Feldsalatsaison hat hier begonnen, und so gab's heute mal aus dem Lameng Birnen an Feldsalat (oder so ähnlich). Vor dem Badischen Schäufele. Und jetzt noch'n Espresso, und dann Mittagsschlaf auf'm Balkon in der Sonne, die jetzt den Hochnebel durchbrochen hat.

bearbeitet von Julius
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Am 31.10.2018 um 14:15 schrieb Shubashi:

 

Die Ostasiaten essen meines Wissens 粥 das ist mit viel Wasser gekochter Reisbrei, der auch erst durch allerlei würzige Beikost akzeptabel wird, wie Salzpflaumen und Sesamsalz.

Porridge ist für mich Haferflocken in etwas Wasser aufgekocht und dann mit Sahne, einem Stich Butter oder etwas guter Milch sowie einem Teelöffel Honig verzehrfertig gewürzt.

Ostasien ist da das salzige Yang zum süßen Ying (oder andersrum?)

 

 

Im Perlflussdelta (Hong Kong, Guangdong) sagt man auf Englisch "Congee" dazu, im übrigen China nennt man es "White Porridge". "Congee" kommt ursprünglich vom Tamilischen, da heißt das Zeugs "Kanji". Dazu kocht man 1 Teil Reis mit 10 Teilen Wasser ungewürzt stundenlang mit wachsender Begeisterung, so dass abschließend ein völlig geschmackloser, weißer Schleim entsteht. Je nach Land isst man dazu dann Gemüse, gebratenes Hackfleisch, winzige gegrillte Fischchen, und würzt mit Röstzwiebeln, Chili-Öl oder Cilantro (eine Art frischer Koriander, der nach Wanzen riecht). 

 

Das ist halt das Bild von "Porridge", was sich mir immer aufdrängt. Und Haferflocken kenne ich zwar, allerdings musste ich als Kind immer Haferschleim (!) essen, der aus Schmelzflocken (das sind keine Haferflocken, sondern gepresstes Hafermehl) hergestellt war. Mich grauste vor diesem Zeugs, so mag ich heute Cerealien eigentlich nur noch in Form der Crunchy-Müesli-Sorten, möglichst mit viel Schokolade und getrockneten Weinbeeren drin (das mische ich mir dann selber). Mit "Hafer" kann man mich jagen.

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vor 17 Minuten schrieb Lothar1962:

 

Im Perlflussdelta (Hong Kong, Guangdong) sagt man auf Englisch "Congee" dazu, im übrigen China nennt man es "White Porridge". "Congee" kommt ursprünglich vom Tamilischen, da heißt das Zeugs "Kanji". Dazu kocht man 1 Teil Reis mit 10 Teilen Wasser ungewürzt stundenlang mit wachsender Begeisterung, so dass abschließend ein völlig geschmackloser, weißer Schleim entsteht. Je nach Land isst man dazu dann Gemüse, gebratenes Hackfleisch, winzige gegrillte Fischchen, und würzt mit Röstzwiebeln, Chili-Öl oder Cilantro (eine Art frischer Koriander, der nach Wanzen riecht). 

 

Das ist halt das Bild von "Porridge", was sich mir immer aufdrängt. Und Haferflocken kenne ich zwar, allerdings musste ich als Kind immer Haferschleim (!) essen, der aus Schmelzflocken (das sind keine Haferflocken, sondern gepresstes Hafermehl) hergestellt war. Mich grauste vor diesem Zeugs, so mag ich heute Cerealien eigentlich nur noch in Form der Crunchy-Müesli-Sorten, möglichst mit viel Schokolade und getrockneten Weinbeeren drin (das mische ich mir dann selber). Mit "Hafer" kann man mich jagen.

 

Sehr schön, danke; jetzt weiss ich endlich, woher das Wort "Congee" kommt! Ich kannte das nur aus meinem ersten chinesischen Kochbuch, wo auch immer von "Bohnen-Quark" die Rede war, weshalb ich dachte, das Wort kennt bestimmt kein Mensch. Als faule Person habe ich daher einfach das Schriftzeichen eingesetzt, dessen Aussprache mir nur im Japanischen geläufig ist, dessen Bedeutung aber in allen Han-infizierten Länder dieselbe ist. Ich mag dieses Zeichen, weil so eine drollige Idee dahinter steckt: man biegt das Zeichen für "schwach" auseinander und klemmt "Reis" dazwischen, schon hat man ohne Kraftanstrengung schön labberigen Reisbrei.

(Wie gesagt, mit einer Salzpflaume, knuspriger Nori-Alge und Sesamsalz das einzige  vegane Frühstück, das ich absichtlich hin und wieder esse.)

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vor 20 Stunden schrieb kam:

Finde ich herzlos. Hier waren es inzwischen zehn Kinder, die mit Süßem beglückt wurden. Man muß bedenken, daß es heute viele Kinder gibt, die unter dem Ernährungsterror ihrer Eltern leiden...

 

Schade, in unsere abgelegene Ecke sind schon zum zweiten Mal keine Kinder mehr gekommen. Vergreisung? Jetzt muss ich pfundweise Gummifledermäuse anderweitig loswerden.

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vor 17 Minuten schrieb Shubashi:

 

Schade, in unsere abgelegene Ecke sind schon zum zweiten Mal keine Kinder mehr gekommen. Vergreisung? Jetzt muss ich pfundweise Gummifledermäuse anderweitig loswerden.

 

Bei  mir auch nicht (was ich begrüße). Leider kommen auch am Martinstag immer weniger Kinder (was ich bedauere).

Gummifledermäuse: Einweichen und von außen aufs Fenster kleben. Oder Windschutzscheibe. Die eigene natürlich.
 

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Für schrumpeliges Obst würde ich als Kind bei diesen Temperaturen auch nicht vor die Tür gehen. Aber so sind sie halt, die Ökologischen. Müssen den Kindern auch noch den letzten Spaß zwischen Einschulung und Hochschulabschluss verleiden. 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Hat sich denn noch niemand darüber Gedanken gemacht, wieviel Menschen weltweit eine schrecklichen frühen Todes sterben, weil die Produktion von Halloween-Süßigkeiten den Klimawandel beschleunigt? Halloween sollte zur Rettung des Klimas dringend verboten werden. Man könnte es ja ersetzen durch einen Feiertag des interkulturellen, solidarischen Klimaschutzes, den man durch den Verzehr von gedämpften Quinoa-Tofuschnitten begeht, natürlich salzarm und vegan.

 

Werner

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Ich fühle mich an keinerlei Heischebräuche gebunden und kann deshalb sowohl an Halloween den Gespenstern als auch an Dreikönig den Sternsingern etwas geben. Leider waren heuer wieder keine Kinder an Halloween da. Die dafür besorgten Süßigkeiten liegen jetzt noch in der Küche. Warte ich eben auf die Sternsinger, die sammeln allerdings lieber Geld.:)

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Naja, das Geld müssen die Sternsinger abgeben, die Süßigkeiten dürfen sie behalten.....

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vor 3 Stunden schrieb Juana:

Ich fühle mich an keinerlei Heischebräuche gebunden und kann deshalb sowohl an Halloween den Gespenstern als auch an Dreikönig den Sternsingern etwas geben. Leider waren heuer wieder keine Kinder an Halloween da. Die dafür besorgten Süßigkeiten liegen jetzt noch in der Küche. Warte ich eben auf die Sternsinger, die sammeln allerdings lieber Geld.:)

 

Bei uns kommen vorher noch die Klöpfelessinger, seit ein paar Jahren von der Pfarrei.

 

Vorher waren es 'wilde', da ging meine Kleine, weil sie ja an Halloween nicht durfte. Die Bauern waren restlos begeistert und sie haben hauptsächlich Geld bekommen, was sie behalten durften.

 

Hat sich sehr gelohnt, war ertragreicher als Halloween...

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Bei mir waren geschätzt 150 Kinder in verschiedenen Gruppen. Leider war es auch dieses Jahr nicht möglich, eines davon in den Backofen stecken zu können. Ich habe ihnen Süßigkeiten gegeben, damit sie dick und fett werden und nächstes Jahr wiederkommen.

Natürlich ist Halloween in seiner jetzigen Form ein Import aus Amerika. Eigentlich total abzulehnen. Schreckliche Sache.

Ich weiß auch nicht, warum ich bei Halloween mitmache. Irgendwann hat es sich ergeben, dass ich in die Rolle der bösen Hexe geschlüpft bin und in den Jahren hat sich unser Halloweenaufbau erweitert. Letztes Jahr hatten wir eine schöpferische Pause, weil da der 500. Jahrestag des Thesenanschlags war.

Aber der Versuch, am Reformationstag der Reformation zu gedenken, hat nur eines gezeigt: Halloween ist bei Weitem unterhaltsamer. 

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Guten Morgen!

 

Erstmal eine gute Tasse Tee.

 

Mit Halloween ist es vielleicht einfach so: ich mag z.B. einfach Kinder und kleine Hunde. Erstere kann man Halloween straflos anlocken, und das geht wesentlich einfacher mit ein paar essbaren Gummifledermäusen als mit ein paar angenagelten Thesen an der Haustür.

(Um meine These zu untermauern: mal die Adlervideos im Nachbarthread anschauen. Ich mag auch Adler, aber wenn ich in Deutschland auf die Idee käme, einfach mal ein paar anzulocken, um mich mit ihnen zu amüsieren, würde ich sofort an selbige verfüttert.)

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vor 9 Stunden schrieb nannyogg57:

Bei mir waren geschätzt 150 Kinder in verschiedenen Gruppen. Leider war es auch dieses Jahr nicht möglich, eines davon in den Backofen stecken zu können. Ich habe ihnen Süßigkeiten gegeben, damit sie dick und fett werden und nächstes Jahr wiederkommen.

Natürlich ist Halloween in seiner jetzigen Form ein Import aus Amerika. Eigentlich total abzulehnen. Schreckliche Sache.

Ich weiß auch nicht, warum ich bei Halloween mitmache. Irgendwann hat es sich ergeben, dass ich in die Rolle der bösen Hexe geschlüpft bin und in den Jahren hat sich unser Halloweenaufbau erweitert. Letztes Jahr hatten wir eine schöpferische Pause, weil da der 500. Jahrestag des Thesenanschlags war.

Aber der Versuch, am Reformationstag der Reformation zu gedenken, hat nur eines gezeigt: Halloween ist bei Weitem unterhaltsamer. 

Ich verstehe sowieso nicht, warum eines Ereignisses gedacht wird, das die Nation gespalten, den Antisemitismus befördert und das deutsche Unglück der folgenden Jahrhunderte maßgeblich mitverursacht hat. 

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vor 14 Stunden schrieb Elima:

Naja, das Geld müssen die Sternsinger abgeben, die Süßigkeiten dürfen sie behalten.....

 

Das habe ich mal erfahren, als eine Nachbarin vergeblich versucht hat, den Kindern zusätzlich zu der Spende auch noch Geld für sie selbst zu geben. Da war nichts zu machen: die Sternsinger erklärten uns, dass das nicht erlaubt wäre. Fand ich ein bisschen merkwürdig, dass man den Gebern solche Vorschriften macht. Demnächst dürfen an Halloween keine Zitronen verteilt werden, irgend jemand könnte in Versuchung kommen, auch da genaue Regeln aufzustellen...

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vor einer Stunde schrieb kam:

Ich verstehe sowieso nicht, warum eines Ereignisses gedacht wird, das die Nation gespalten, den Antisemitismus befördert und das deutsche Unglück der folgenden Jahrhunderte maßgeblich mitverursacht hat. 

 

Ooch, die Reformation war bis Bayern gekommen, gespalten hat die Nation die Gegenreformation, weil die Kirchenfürsten, allen voran der Papst, sich ihre Niederlage nicht eingestehen wollten, und im Habsburger einen willigen Erfüllungsgehilfen fanden. Wäre ein interessantes Gedankenexperiment, was aus Deutschland mit einer lutherischen Nationalkirche geworden wäre. Vielleicht ein Sieg der Hugenotten in Frankreich? Vielleicht kein 30jähriger Krieg? Hach, die Möglichkeiten sind zahlreich! :)

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vor einer Stunde schrieb Juana:

Fand ich ein bisschen merkwürdig, dass man den Gebern solche Vorschriften macht.

Unsere Sternsinger sind einfach stolz, dass sie für andere sammeln. Die sagen auch von allein, dass alles für die Kinder in XYZ ist. Ich habe es auch schon erlebt, dass einzelne Sternsinger mir beim anschließenden Nudelessen ihre Süßigkeiten verscherbeln wollen :)

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Long John Silver

Upps.

Kann mir jemand sagen, warum ich auf die Idee kam, jetzt so um Halloween herum die ersten drei Folgen von The Haunting of Hill House zu sehen?

 

Ich glaube, mehr brauche ich nicht davon.  

 

Bin sowieso nicht der Horror-Fan. Dennoch: toll gemacht, tolle Schauspieler, prima Drehbuch. Da bin ich bin also in der schraegen Situation, etwas uneingeschraenkt zu empfehlen, was ich selbst nicht zu Ende sehen moechte :-))

 

 

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Am 2.11.2018 um 10:44 schrieb Juana:

 

Das habe ich mal erfahren, als eine Nachbarin vergeblich versucht hat, den Kindern zusätzlich zu der Spende auch noch Geld für sie selbst zu geben. Da war nichts zu machen: die Sternsinger erklärten uns, dass das nicht erlaubt wäre. Fand ich ein bisschen merkwürdig, dass man den Gebern solche Vorschriften macht. Demnächst dürfen an Halloween keine Zitronen verteilt werden, irgend jemand könnte in Versuchung kommen, auch da genaue Regeln aufzustellen...

Langsam, langsam. Heischegänge sind ein uralter Brauch, der aber spätestens seit den 60ern immer mehr aus der Übung kam. Bis auf das Martinssingen ist mir allerdings kein Gang mehr bekannt, der in der Fläche noch üblich gewesen.

 

Das Sternsingen in seiner heutigen Form ist aber erst 30-40 Jahre alt und von vorne herein als Türkollekte angelegt wurde. Den Sternsingern Süßigkeiten zu geben, dürfte eher aus der Anlehnung an St. Martin entstanden sein.

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Hey, Jungs! Heute ist der Weltmännertag!

Gut, es kann nicht jeder ein Mann von Welt sein. Aber darum geht es auch gar nicht. Sondern um Gesundheit. Weil Männer im Durchschntt sieben Jahre kürzer leben als Frauen, das soll sich ändern. Männer sollen heute mal alle gesundheitlichen Risiken vermeiden. Schirmherr ist übrigens Nobelpreisträger und Gesundheitsfan Michail Gorbatschow.

Bitte nicht verwechseln mit dem Internationalen Männertag am 19. November. Da geht es mehr so um Gleichberechtigung. Oder gar mit dem Vatertag. Bei dem geht es darum, die Lebensdauer von Männern eher zu verkürzen.

Außerdem ist heute in den USA der Tag der Hausfrau. Hausmänner dürfen mitfeiern.

 

Alfons

bearbeitet von Alfons
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vor 51 Minuten schrieb Flo77:

Das Sternsingen in seiner heutigen Form ist aber erst 30-40 Jahre alt und von vorne herein als Türkollekte angelegt wurde. Den Sternsingern Süßigkeiten zu geben, dürfte eher aus der Anlehnung an St. Martin entstanden sein.

 

Ich habe da eine andere Theorie, nachdem ich gesehen habe, welche Mengen an Schoko-Nikoläusen, Dominosteinen und ähnlichen jahreszeitlich gebundenen Süßigkeiten mein Neffe als Kind vom Sternsingen mit nach Hause gebracht hat. Das ist für viele Leute eine Gelegenheit, die in zu großen Mengen eingekauften Weihnachtsschmankerln ein wenig zu verteilen. ;)

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Ein hartgekochtes Ei mit Schokolade zu überziehen und als Ü-Ei rauszugeben ist vermutlich nicht ganz so diabolisch wie schokolierte Rosenköhlchen und Radieschen. Was ich auch cool fände wären Steckrübe-Wasabi-Trüffel oder Geleebohnen aus Wirsingkochwasser.

 

Aber eigentlich widmet man diesem US-Import damit viel zu viel Aufmerksamkeit.

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Daran habe ich mich noch nicht gewöhnt. Dass die Russen nicht mehr ihre Oktoberrevolution feiern, sondern die Gottesmutter von Kasan. Offiziell nennen sie es natürlich nicht Gottesmutter-von-Kasan-Tag, wie zu Zarenzeiten, sondern Tag der Einheit des Volkes. Heute, 4. November. Der 7. November (Oktoberrevolution) ist als Nationalfeiertag gestrichen.

 

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Guten Morgen

In der " Zeit" habe ich einen Artikel gelesen, wonach die Berechnung der SI Einheiten demnächst anderen erfolgt. (Ich weiß  nicht, ob das so korrekt ist. Die Art und Weise der Berechnung ist anders.)  Was sagen denn unsere Naturwissenschaftler dazu? Die können die Änderung vermutlich auch besser beschreiben.

bearbeitet von mn1217
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37 minutes ago, mn1217 said:

Guten Morgen

In der " Zeit" habe ich einen Artikel gelesen, wonach die Berechnung der SI Einheiten demnächst anderen erfolgt. (Ich weiß  nicht, ob das so korrekt ist. Die Art und Weise der Berechnung ist anders.)  Was sagen denn unsere Naturwissenschaftler dazu? Die können die Änderung vermutlich auch besser beschreiben.

man sucht immer wieder nach neuen, genaueren Methoden der Bestimmung der Einheiten.

Ein Meter war zum Beispiel ursprünglich mal gedacht als der zehnmillionsten Teil der Entfernung vom Nordpol zum Äquator (weshalb der Erdumfang die leicht zu merkenden ca. 40.000 km beträgt). Nun ist die Grundlage "Entfernung vom Äquator zum Nordpol) aber furchtbar ungenau, weil weder der Pol, noch der Äquator wirklich genau bestimmt werden kann. So ist seit 1983 ein Meter die Länge der Strecke, die das Licht im Vakuum während der Dauer von 1/299.792.458 Sekunde zurücklegt.

Aber man ist ständig bemüht, das vielleicht noch genauer hinzubekommen.

Dabei bleibt ein Meter aber immer ein Meter, das ändert sich nicht, der wird dadurch nicht kürzer oder länger. Lediglich die Definition, was ein Meter ist, ändert sich.

Und das gilt analog auch für die übrigen SI-Einheiten.

 

Werner

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vor 44 Minuten schrieb Werner001:

man sucht immer wieder nach neuen, genaueren Methoden der Bestimmung der Einheiten.

Ein Meter war zum Beispiel ursprünglich mal gedacht als der zehnmillionsten Teil der Entfernung vom Nordpol zum Äquator (weshalb der Erdumfang die leicht zu merkenden ca. 40.000 km beträgt). Nun ist die Grundlage "Entfernung vom Äquator zum Nordpol) aber furchtbar ungenau, weil weder der Pol, noch der Äquator wirklich genau bestimmt werden kann. So ist seit 1983 ein Meter die Länge der Strecke, die das Licht im Vakuum während der Dauer von 1/299.792.458 Sekunde zurücklegt.

Aber man ist ständig bemüht, das vielleicht noch genauer hinzubekommen.

Dabei bleibt ein Meter aber immer ein Meter, das ändert sich nicht, der wird dadurch nicht kürzer oder länger. Lediglich die Definition, was ein Meter ist, ändert sich.

Und das gilt analog auch für die übrigen SI-Einheiten.

 

Werner

 

Meines Wissens ist doch bisher nur das "Kg" (also die Einheit für Masse und irdisches Gewicht) quasi "willkürlich" definiert und nicht zuverlässig auf Naturkonstanten zurückzuführen.

Es gibt aber eigentlich sieben SI-Basis-Einheiten, von den wiederum 3 (Stromstärke, Stoffmenge und Temperatur) über Umwege mit der Masse verbunden sind.

 

Man scheint aber in Bezug auf die "Masse" über die Bestimmung einer definierte Menge von Silikon-Atomen in einer perfekten Kugel auf einem guten Weg zu sein.

(Hier bedauere ich wieder den Abgang so vieler fähiger Foren-Mitglieder.)

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