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kam

Kath. Hochzeitszeremonie mit Goldmünzen?

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kam

In einem Fachblatt las ich über die Verwendung eines Münztyps in Fernost für Hochzeitszeremonien. Der Autor behauptete das sei ähnlich, wie die Verwendung von Gold- und Silbermünzen bei der katholischen Zeremonie. Quellen nannte er keine. Da ich davon noch nie gehört habe: weiß jemand, ob es früher solche Bräuche gegeben hat?

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Flo77

Es gab vor Zeiten noch Mitgift und Brautpreis - das ist allerdings kaum originär katholisch.

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Julius

Vor Jahren waren wir mal bei einer Hochzeit, zu der zahlreich polnische Verwandtschaft der Braut angereist war. Die bewarfen das frisch gebackene Paar vor der Kirche mit Münzen (so wie teilweise auch mit Reis geworfen worden ist - was bei uns mittlerweile wieder aus der Mode gekommen zu sein scheint). Die Gäste halfen dann dem Paar, die Münzen aufzusammeln - da war ein hübsches Sümmchen zusammengekommen. Angeblich soll das mindestens in der Ecke, aus der die polnische Verwandtschaft stammt (weiss ich aber nicht mehr) ein gängiger Hochzeitsbrauch (gewesen) sein.

 

In Spanien (muss ein sehr alter Brauch sein, er wurde auch nach Lateinamerika exportiert) übergibt der Bräutigam während der Trauung genau 13 Goldstücke: "Las Arras". Das soll auch auf den Philippinen Brauch sein (sehe ich jetzt erst, ich habe den Wiki-Artikel zuvor nicht gekannt). Hier war eine Kamera dabei.

bearbeitet von Julius
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Flo77

Viele Gemeinden und auch Zivilgemeinden erlauben keinen Reis mehr, da roher Reis sich in die Fugen setzt und das Ungeziefer anlockt.

 

Wobei Fruchtbarkeit zu wünschen ja heutzutage auch nicht mehr bei jedem Paar angebracht ist.

bearbeitet von Flo77

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nannyogg57

Meine Schwester hat spät geheiratet und Kinder waren nicht mehr drin. Die sind beide vereinsmäßig ziemlich engagiert. Und meine Kinder freuen sich über eine Tante, die sich voll auf ihre Neffen (und ein paar Nichten) konzentrieren kann.

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mn1217
Am 6.9.2018 um 19:27 schrieb Flo77:

Viele Gemeinden und auch Zivilgemeinden erlauben keinen Reis mehr, da roher Reis sich in die Fugen setzt und das Ungeziefer anlockt.

 

Wobei Fruchtbarkeit zu wünschen ja heutzutage auch nicht mehr bei jedem Paar angebracht ist.

 Reis ist außerdem ein Lebensmittel und schon allein daher sollte er nicht (wegge)worfen werden. Wenn man schon Fruchtbarkeit symbolisieren will, geht das auch mit Blütenblättern (ist allerdings auch tw schwierig zu entfernen).

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mn1217
Am 8.9.2018 um 23:12 schrieb Alfons:

 

Wen immer auch Du damit meinst. Ehepaare, die zu alt sind? Schwule und Lesben? Geistig schwache Paare?

Ich meine, dass jede Liebe darauf angelegt ist, fruchtbar zu werden. Dadurch, dass die Liebenden Kinder zeugen, dadurch dass sie das Glück auf der Welt vermehren, dadurch dass sie sich verstehen und gemeinsam mehr sind als es jeder für sich sein könnte.

Alfons

Okay, komplett OT, aber Kinder sind nicht die einzige Möglichkeit, um Liebe fruchtbar zu machenund das Glük auf der Welt zu vermehren. Das geht auch dadurch, Liebe nach außen zu tragen, in Engagement zB.

Die entsprechende Frage (nach den Kindrn) darf bei der Zeremonie unter bestimmten Vorrausetzungen ausgelassen und /oder umformuliert werden.

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mn1217
Am 6.9.2018 um 15:48 schrieb Julius:

Vor Jahren waren wir mal bei einer Hochzeit, zu der zahlreich polnische Verwandtschaft der Braut angereist war. Die bewarfen das frisch gebackene Paar vor der Kirche mit Münzen (so wie teilweise auch mit Reis geworfen worden ist - was bei uns mittlerweile wieder aus der Mode gekommen zu sein scheint). Die Gäste halfen dann dem Paar, die Münzen aufzusammeln - da war ein hübsches Sümmchen zusammengekommen. Angeblich soll das mindestens in der Ecke, aus der die polnische Verwandtschaft stammt (weiss ich aber nicht mehr) ein gängiger Hochzeitsbrauch (gewesen) sein.

 

In Spanien (muss ein sehr alter Brauch sein, er wurde auch nach Lateinamerika exportiert) übergibt der Bräutigam während der Trauung genau 13 Goldstücke: "Las Arras". Das soll auch auf den Philippinen Brauch sein (sehe ich jetzt erst, ich habe den Wiki-Artikel zuvor nicht gekannt). Hier war eine Kamera dabei.

Julius war hier schneller-ich meinte nämlich, mich zu erinnern zu könne, das mit den Münzen bei der Hochzeit von König Felipe von Spanien (damals noch Kronprinz) mit Letizia gesehen zu haben. Stimmte also.

bearbeitet von mn1217

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Alfons
vor 17 Minuten schrieb mn1217:

Okay, komplett OT, aber Kinder sind nicht die einzige Möglichkeit, um Liebe fruchtbar zu machen und das Glük auf der Welt zu vermehren.

 

Genau das hatte ich gesagt. Ich hatte drei Möglichkeiten aufgezählt, wie Liebe fruchtbar werden kann. Kinder waren nur eine davon.




 

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Rosario

Ich erinnere mich an die Hochzeit einer Sinti-Familie, bei der eine Tante unbedingt wollte, dass auf dem Tablett mit den Ringen eine bestimmte Anzahl (13?) an Münzen liegen. Der Pfarrer wollte es nicht, da es ihm zu abergläubisch vorkam.

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