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Alfons

Mission, aber wie? Gedanken zu einem Manifest

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Mistah Kurtz
vor 3 Stunden schrieb Long John Silver:

Es wurde jetzt hier betont, dass das Manifest nur fuer intern gedacht sei, sozusagen zur Selbstmissioierung. Aber wenn es selbst auf andere Katholiken/Christen nicht unbedingt anziehend wirkt, sondern eher befremdend, wie soll die ganze Idee nach aussen eine erhoffte Wirkung haben?

 

"Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann." 

Ist Dir dieses Sprichwort bekannt? Einigen missfällt das Manifest, anderen nicht. Und denen, denen es missfällt, steht es ja frei, ein besseres zu verfassen. 

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gouvernante
vor 4 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

Und denen, denen es missfällt, steht es ja frei, ein besseres zu verfassen. 

Wofür sollte man ein Manifest brauchen?

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Mistah Kurtz
vor 1 Stunde schrieb gouvernante:

Wofür sollte man ein Manifest brauchen?

 

Anscheinend gab/gibt es Christen, die eines brauchten. Sonst gäbe es keines und sonst hätten es auch nicht bislang 3990 Menschen unterzeichnet, die sich damit, wie ich auf der Webseite dieses Manifests lese, dazu verpflichten "eine Aufgabe in der Weitergabe des Glaubens zu übernehmen" und mit ihrem Namen öffentlich dafür einstehen. 

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Long John Silver
Am 22.9.2018 um 10:43 schrieb Mistah Kurtz:

 

Anscheinend gab/gibt es Christen, die eines brauchten. Sonst gäbe es keines und sonst hätten es auch nicht bislang 3990 Menschen unterzeichnet, die sich damit, wie ich auf der Webseite dieses Manifests lese, dazu verpflichten "eine Aufgabe in der Weitergabe des Glaubens zu übernehmen" und mit ihrem Namen öffentlich dafür einstehen. 

 

Die Verfassser sind mit dem Manifest in die Oeffentlichkeit gegangen (was das Wesen eines Manifestes ist), also sind sie auch der Kritik ausgesetzt. 

 

Demzufolge kann es auch im Sinn von Alfons' Threaderoeffnung diskutiert und durchleuchtet werden und die entsprechenden Fragen gestellt.

 

Ob die ca. 4000 es brauchen, ist nicht die Frage (davon ist auszugehen), sondern was alle diejenigen, die es ausserdem lesen, davon halten.

 

 

 

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Mistah Kurtz
vor 6 Stunden schrieb Long John Silver:

Die Verfassser sind mit dem Manifest in die Oeffentlichkeit gegangen (was das Wesen eines Manifestes ist), also sind sie auch der Kritik ausgesetzt. 

 

 

Natürlich. Das hat auch niemand in Frage gestellt. 

 

vor 6 Stunden schrieb Long John Silver:

Demzufolge kann es auch im Sinn von Alfons' Threaderoeffnung diskutiert und durchleuchtet werden und die entsprechenden Fragen gestellt.

 

Klar kann man das. Nur sollte man dann auch das offensichtlich damit gemeinte Zielpublikum des Manifests nicht ignorieren. Sonst redet man an der Sache vorbei. Und das Zielpublikum ist nach innen gerichtet, nicht nach außen; angesprochen werden sollen damit Christen, nicht Nicht-Christen.  

 

vor 6 Stunden schrieb Long John Silver:

Ob die ca. 4000 es brauchen, ist nicht die Frage (davon ist auszugehen), sondern was alle diejenigen, die es ausserdem lesen, davon halten.

 

Tja, nur wissen wir nicht, "was alle diejenigen, die es ausserdem lesen, davon halten." Das wissen wir nur von vielleicht einem Dutzend Menschen die hier mitdiskutieren, also eine extrem kleine "Filterblase". Und nicht einmal unter diesen besteht Einigkeit über dieses Manifest. Und warum sollte das auch anders sein. Die Christenheit insgesamt, die katholische Kirche im speziellen, ist - so wie zunehmend unsere Gesellschaft auch -  in sich tief gespalten. Da braucht es nicht zu wundern, wenn zu einem solchen Thema die Urteile divergieren. Aber Meinungsvielfalt muss ja auch nichts schlechtes sein. „Lasst hundert Blumen blühen, lasst hundert Schulen miteinander wetteifern“.

 

bearbeitet von Mistah Kurtz

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Long John Silver

Zum einen finde ich wichtig, auf diejenigen zu hoeren, die das Objekt der Mission sein sollen. 

 

Dazu und auch zum Manifest selbst gibt es oeffentlich Stimmen, wir sind nicht die einzigen, die darueber diskutieren und Fuer und Wider betrachten.

 

 

 

 

bearbeitet von Long John Silver

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Ennasus
vor 16 Minuten schrieb Long John Silver:

Zum einen finde ich wichtig, auf diejenigen zu hoeren, die das Objekt der Mission sein sollen. 

 


Ja, sie sind das eigentliche "Zielpublikum" des Manifests.
Und genau diese deine Formulierung, dass sie als "Objekte der Mission" gesehen werden, bringt auf den Punkt, was so falsch ist an dieser Vorstellung von Mission.
 

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Moriz
vor 8 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

Tja, nur wissen wir nicht, "was alle diejenigen, die es ausserdem lesen, davon halten." Das wissen wir nur von vielleicht einem Dutzend Menschen die hier mitdiskutieren, also eine extrem kleine "Filterblase".

 

In einer kleinen, amerikanischen Radiostation gab es mal die Faustregel, daß ein Anruf für hundert, ein Brief für Tausend Hörer steht. Das "Dutzend Menschen die hier mitdiskutieren" steht stellvertretend für viel größere Gruppen. Die "Filterblase" sehe ich woanders - gerade weil wir das Thema kontrovers diskutieren.

Man muß ja nicht gleich EU-Kommissar spielen und jede kleine Umfrage für repräsentativ halten...

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Beutelschneider

Ist Euch schon der Gedanke gekommen, dass das Ziel der Mission nicht ein Glaubenswandel des Missionierten, sondern natürlich nur eine Vertiefung des eigenen Standpunkts bzw. Glaubens sein kann?

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gouvernante
vor 2 Stunden schrieb Beutelschneider:

Ist Euch schon der Gedanke gekommen, dass das Ziel der Mission nicht ein Glaubenswandel des Missionierten, sondern natürlich nur eine Vertiefung des eigenen Standpunkts bzw. Glaubens sein kann?

So etwas würde ich dann aber nicht Mission, sondern Glaubensvertiefung nennen. Mission ist für mich durch den "Gegenstand" definiert: sie richtet sich an nicht-Glaubende.

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Marcellinus
vor 2 Stunden schrieb Beutelschneider:

Ist Euch schon der Gedanke gekommen, dass das Ziel der Mission nicht ein Glaubenswandel des Missionierten, sondern natürlich nur eine Vertiefung des eigenen Standpunkts bzw. Glaubens sein kann?

 

Für bloße Selbstvergewisserung ist der Aufwand wohl etwas hoch.

 

vor 2 Minuten schrieb gouvernante:

Mission ist für mich durch den "Gegenstand" definiert: sie richtet sich an nicht-Glaubende.

 

Wohl eher an falsch- oder zu-wenig-Glaubende. Binnenmission also. Nichtreligöse bekommt man mit sowas kaum.

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Xamanoth
vor 3 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Für bloße Selbstvergewisserung ist der Aufwand wohl etwas hoch.

 

 

Wohl eher an falsch- oder zu-wenig-Glaubende. Binnenmission also. Nichtreligöse bekommt man mit sowas kaum.

Wenn man ein Schwert und/oder ein Stück Brot in der Hand hat - und der zu Missionierende ersteres fürchtet und zweiteres entbehrt - durchaus.

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Marcellinus
vor 2 Minuten schrieb Xamanoth:

Wenn man ein Schwert und/oder ein Stück Brot in der Hand hat - und der zu Missionierende ersteres fürchtet und zweiteres entbehrt - durchaus.

 

Dafür brauche ich dann aber kein „Missionsmanifest“. :D

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rorro
Am 24.9.2018 um 07:01 schrieb Ennasus:

Ja, sie sind das eigentliche "Zielpublikum" des Manifests.

 

Ich dachte bislang, beim Wort "wir" ist die erste Person Plural gemeint. Ich lasse mich aber gerne grammatikalisch korrigieren.

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Beutelschneider
vor 19 Stunden schrieb gouvernante:

So etwas würde ich dann aber nicht Mission, sondern Glaubensvertiefung nennen. Mission ist für mich durch den "Gegenstand" definiert: sie richtet sich an nicht-Glaubende.

 

Dann solltest Du Dich aber fragen, Wer diese Mission einfordert und warum.

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Xamanoth
vor 6 Stunden schrieb Beutelschneider:

 

Dann solltest Du Dich aber fragen, Wer diese Mission einfordert und warum.

Wer Mission "einfordert" muss kaum noch missioniert werden. 

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rorro
vor 3 Stunden schrieb Xamanoth:

Wer Mission "einfordert" muss kaum noch missioniert werden. 

 

Jesus fordert sie ein. Wenn ich dran denke, werde ich Ihn beizeiten fragen warum.

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Mistah Kurtz

 

vor 36 Minuten schrieb rorro:

 

Jesus fordert sie ein. Wenn ich dran denke, werde ich Ihn beizeiten fragen warum.

 

Ich glaube, ihr redet einander vorbei. Die, die die Mission (in diesem Manifest) einfordern, müssen auch nicht missioniert werden, sie sind ja schon Christen. 

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Beutelschneider
vor 8 Stunden schrieb rorro:

 

Jesus fordert sie ein. Wenn ich dran denke, werde ich Ihn beizeiten fragen warum.

 

So hatte ich das auch verstanden. Da Jesus aber ganz offensichtlich nicht daran interessiert ist, Nichtchristen zu bekehren, ist offenbar mein Ansatz korrekt: Mission dient der Vertiefung des eigenen Glaubens. 

Genau wie Diskussionen hier im Forum helfen, den eigenen Standpunkt zu prüfen. Andere Forinten zu überzeugen dürfte eher die Ausnahme sein.

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rorro
vor 4 Stunden schrieb Beutelschneider:

Da Jesus aber ganz offensichtlich nicht daran interessiert ist, Nichtchristen zu bekehren, 

 

Er übertrug diese Aufgabe den Aposteln. Woher kennst Du Jesu Willen zu dem Thema? Persönliches Gespräch? 

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Beutelschneider
vor 13 Minuten schrieb rorro:

 

Er übertrug diese Aufgabe den Aposteln. Woher kennst Du Jesu Willen zu dem Thema? Persönliches Gespräch? 

 

Es ist die Erfolglosigkeit, die mich zweifeln lässt.

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Mistah Kurtz
vor 4 Stunden schrieb Beutelschneider:

 

 Da Jesus aber ganz offensichtlich nicht daran interessiert ist, Nichtchristen zu bekehren ...

 

 

16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. 18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

– Mt 28,16–20 EU

 

Siehe auch  Mk 16,15–18 EU, Lk 24,47–49 EU, Joh 20,21 EU und Apg 1,4–8 EU.

 

 

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Beutelschneider
vor 6 Minuten schrieb Mistah Kurtz:

 

 

16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. 18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

– Mt 28,16–20 EU

 

Siehe auch  Mk 16,15–18 EU, Lk 24,47–49 EU, Joh 20,21 EU und Apg 1,4–8 EU.

 

 

 

Okay. Es ist der Auftrag an die Jünger, alle Völker zu missionieren. Um dabei ihren eigenen Glauben zu prüfen und zu vertiefen. Hier ist der Weg das Ziel. Wäre es Jesus um die Erfolgsquote gegangen, ( "Mir ist alle Macht gegeben...."), dann hätte ein Fingerschnipp genügt und wir wären alle Zeugen Jehovas.

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Christopher
vor einer Stunde schrieb Beutelschneider:

 

Okay. Es ist der Auftrag an die Jünger, alle Völker zu missionieren. Um dabei ihren eigenen Glauben zu prüfen und zu vertiefen. Hier ist der Weg das Ziel. Wäre es Jesus um die Erfolgsquote gegangen, ( "Mir ist alle Macht gegeben...."), dann hätte ein Fingerschnipp genügt und wir wären alle Zeugen Jehovas.

 

Na ja. Es gibt keinen Zwang im Glauben und die Absicht ist wohl, dass man die Menschheit im Herzen Christ werden lässt. Da man aber frei entscheiden kann, wird es auch weiterhin Menschen geben, die sich gegen ihn entscheiden. Das Akzeptieren dieser Freiheit ist auch Teil seiner Lehren. 

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