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Jan_Duever

"Der Löwe und die kleine Maus" - alternative Lesungen im Gottesdienst

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Xamanoth
vor 9 Stunden schrieb rorro:

Wie frei war der Staat denn damals so? 

Wie frei muss ein Staat für dich denn sein damit Seine Gesetze verbindlich sind?

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laura
vor 7 Minuten schrieb Merkur:

Ich halte sie für im wesentlichen mißlungen, das war mE keine Weiterentwicklung, sondern ein Bruch. Gegen eine schonende Weiterentwicklung der Liturgie hätte ich aber nichts einzuwenden, sofern sie sinnvoll ist.

 

Die Änderung des frz. Vaterunser lehne ich ebenfalls ab, da sie zu Einbußen bei der Sprachmelodie geführt hat.

 

Misslungen würde ich nicht sagen - für mich eher die einzige Chance, den Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts einen Zugang und ein Verständnis zu ermöglichen.

 

Französisches Vaterunser? Hmmm? Ich kann wirklich sehr gut Französisch, habe letzten Sommer im Urlaub zahllose Messen erlebt, aber als störend habe ich es nicht empfunden.

 

Laura

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Merkur
vor 1 Stunde schrieb laura:

 

Misslungen würde ich nicht sagen - für mich eher die einzige Chance, den Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts einen Zugang und ein Verständnis zu ermöglichen.

 

Französisches Vaterunser? Hmmm? Ich kann wirklich sehr gut Französisch, habe letzten Sommer im Urlaub zahllose Messen erlebt, aber als störend habe ich es nicht empfunden.

 

Laura

Wie soll man ein Verständnis ermöglichen, wenn man das zu Verstehende dabei aufgibt?  Ich meine, dass man die Menschen liturgisch nicht unterfordern sollte. Die Schönheit der Liturgie sollte keinesfalls darunter leiden, dass man sie leichter verständlich machen will. Interessant ist Liturgie vor allem dann, wenn sie ihre Geheimnisse den Gläubigen nicht aufdrängt.

 

Frz Vaterunser: Früher: rhythmische Betonung, ungefähr wie ein daktylischer Dreiheber, heute: unruhige Betonung, Versmaß nicht mehr identifizierbar.

Edited by Merkur

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Moriz
vor einer Stunde schrieb laura:

 

Beispiel:

Ich habe Aufsicht im schriftlichen Abitur. Die Schüler schreiben Mathe, keine Gefahr, dass ich ihnen helfen kann.

Ich sehe, wie Lisa einen Spickzettel verwendet. Als Aufsicht muss ich den Spickzettel einkassen, Lisa fällt wegen Täuschungsversuch durch das ganze Abitur und hat keine zweite Chance (so die rechtliche Regelung):

 

Wenn ich aber nun weiß, dass Lisa total fleißig und ehrlich ist, aber ihre Mutter letzte Woche nach langem Brustkrebs gestorben ist und ihr Vater sowieso schon lange ausgezogen ist, sie also allein mit 2 kleinen Geschwistern ist? Dann würden doch die meisten hier wahrscheinlich auf Aufsicht im Abi einen kleinen Anfall von Kurzsichtigkeit bekommen, oder?

 

Aus Mitleid, ja, auch wenn es sachlich nicht gerechtfertigt ist.

Ich weiß auch nicht, ob eine total ehrliche Schülerin in so einer Situation noch die Zeit findet, sich einen Spikzettel zu machen.

 

Allerdings würde ich natürlich nur davon ausgehen, daß dieser Zettel der letzte handschriftliche 'Brief' ihrer Mutter ist, der ihr Kraft gibt :wink:

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