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Politik für Alle


mn1217

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vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Ein Moslem kann kein Deutscher sein, weil er das kulturelle Fundament schlicht nicht teilt. Mistah Kurtz sprach schon die Menschenrechte an.

 

Man kann den Begriff "deutsche" bzw. "germanische" Nation noch weiter fassen, indem man sie auf die Basis der Stämme stellt, die die erste germanische Lautverschiebung mitgemacht haben und danach ihren eigenen Weg gegangen sind der uns das Europa von heute beschert hat.

 

Klar führen Dialekt- und Brauchtumsgrenzen durch diesen Raum - bis vor WK2 konnte man am Dialekt hören in welchem Dorf jemand aufgewachsen war- aber letztlich stehen wir auf einer gemeinsamen Basis und einer gemeinsamen Geschichte.

 

Was das Fehlen eines Volksbewusstseins angeht bist Du in diesem Staat unter denen, die hier schon länger leben sicherlich nicht die einzige. Ich halte das allerdings nicht für einen natürlichen Zustand sondern für das Ergebnis von 60 Jahren Umerziehung im Sinne der Siegermächte. Wobei ich nicht behaupten will, daß dahinter ein echter Plan steckt und sich die Akteure dessen bewusst waren/sind.

mein brauchtum ist wiener klassik, gregorianische gesänge und ortodoxer kirchengesang und maria callas. da brauche ich kein volksbewußtsein oder blutsgefühle. volksbewußtsein ist ein gruppenkonstrukt zur abgrenzung und ausgrenzung, damit ein rassistisches konzept.

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vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Ein Moslem kann kein Deutscher sein, weil er das kulturelle Fundament schlicht nicht teilt. Mistah Kurtz sprach schon die Menschenrechte an....

menschenrechte sind etwas neues. sie gehören nicht zum deutsch-ererbten. meine menschenrechtssicht ist sicher eine andere als deine.

 

einen gläubigen muslim macht der ramadan, die gebetszeiten, das glaubensbekenntnis, die almosensteuer und die pilgerfahrt aus. das sind grundgesetz- und menschenrechtskonforme verhaltensweisen.

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vor 57 Minuten schrieb Frank:

Dein Konzept von Volk hat uns in WK I und II geführt. Weshalb man es getrost als Unglück bezeichnen kann. Also ich zumindest bezeichne es so.

 

Du bestätigst gerade den Vorwurf der rechten Identitären.

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Long John Silver
vor 1 Stunde schrieb mn1217:

@ jls: Ich denke nicht, dass Europäer oder Deutsche generell Patriotismus verteufeln. Es ist vermutlich ein anderes Verhältnis als in den USA, aber du siehst ja schon hier im Forum,dass es nicht einheitlich ist. Und es sehr patriotisch denkende Menschen gibt.

 

Das Problem ist, dass ein Volk, das sich selbst abtrainiert, bei seiner Nationalhymne aufzustehe und mitzusingen und stolz auf sich zu sein, einVakuum schafft fuer bestimmte Kraefte, die es auch nicht will.

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vor 4 Minuten schrieb Marcellinus:
vor einer Stunde schrieb Frank:

Dein Konzept von Volk hat uns in WK I und II geführt. Weshalb man es getrost als Unglück bezeichnen kann. Also ich zumindest bezeichne es so.

 

Du bestätigst gerade den Vorwurf der rechten Identitären.

Inwiefern?

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vor 38 Minuten schrieb Mistah Kurtz:

 

Das kann man so pauschal nicht sagen. Von Seiten der muslimischen Länder gibt es ein Gegenstück zur "europäischen" Erklärung der Menschenrechte, nämlich die Kairoer Erklärung der Menschenrechte. Sie wird von den Muslimen als islamisches Gegenstück  zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gesehen. Der wesentliche Unterschied: Ziel der Kairoer Erklärung ist es, eine von konkurrierenden Strömungen und Ideologien verwirrte Menschheit (damit ist letztlich der "kleine Rest der Menschheit" gemeint, der nicht dem Islam anhängt) zu leiten und Lösungen für die chronischen Probleme dieser materialistischen Zivilisation (damit ist vorrangig die westliche Zivilisation gemeint) zu bieten. Für die Kairoer Erklärung ist  die Scharīʿa  alleinige Grundlage von Menschenrechten. 

 

Im islamischen Verständnis der Redefreiheit ist diese auf diejenigen Meinungsäußerungen beschränkt, die dem islamischen Recht nicht widersprechen. So darf etwa Mohammed oder der Islam nicht kritisiert werden und wer es tut, kann sich nicht auf die Redefreiheit berufen. Die Religionsfreiheit ist nach islamischem Verständnis der Menschenrechte gleichfalls nicht von dieser gedeckt. Du hast die Freiheit Moslem zu sein, und das war es dann schon mit Religionsfreiheit. Die Kairoer Erklärung verbietet eine Einschränkung des Heiratrechts in Bezug auf Rasse, Hautfarbe und Nationalität, nicht aber in Bezug auf die Religion. Mit anderen Worten: einer Muslimin die Heirat mit einem Nicht-Muslim zu verbieten, ist kein Verstoß gegen bzw. keine Schmälerung ihrer Menschenrechte. Weiters stellt die Kairoer Erklärung fest, dass Frauen zwar die gleiche Würde haben wie Männer, doch zugleich stellt sie fest, dass der Mann - sozusagen nach dem Willen Gottes - der Frau überlegen ist und daher die Frauen nicht in allen Belangen mit den Männern gleichzustellen sind.

 

Diese Beispiele zeigen wohl ausreichend auf,  dass "der Moslem" unter Menschenrechte etwas ganz anderes versteht als das, was wir in der westlich-europäischen Kultur darunter verstehen. Aus dem Grund ist es auch nach islamischer Sicht kein Verstoß gegen die Menschenrechte, wenn Menschen nach der Scharīʿa mit der Prügelstrafe bedacht, ausgepeitscht, geköpft oder ihnen auch bei Diebstahl eine Hand amputiert wird.

 

Ich unterstelle, dass Du unter diesem Gesichtspunkt anerkennst,  dass diese Art von "Menschenrechte" nicht den unseren gleich sind bzw. "der Moslem" diese in gleicher Weise wie Du bejahst. Und das ist keine Frage der Erziehung, der gänzlich anderen Kultur. 

Das ist tatsächlich anders,ja.

Aber diese Kairoer Erklärung ist ja nicht die der UN.

Und ganz ehrlich,die Muslime,die ich so kenne, unterschreiben die auch nicht. 

Also ist es nicht in Ordnung zu sagen,dass ein Moslem generell nur diese Kairoer Erklärung akzeptiert und nicht " unsere" Version.

Und nicht jeder Moslem,der hier lebt,ist verfassungsfeindlich.

 

Dass westliche Länder materialistisch sind,stimmt allerdings.

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vor 7 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Das Problem ist, dass ein Volk, das sich selbst abtrainiert, bei seiner Nationalhymne aufzustehe und mitzusingen und stolz auf sich zu sein, einVakuum schafft fuer bestimmte Kraefte, die es auch nicht will.

 

Im Falle des deutschen Volkes ist das anders. Es ist verantwortlich für Krieg und Völkermord, oder, um mit @Frank zu sprechen: das deutsche Volk ist ein Unglück. Also muß das deutsche Volk verschwinden (natürlich nur das Volk, und alles, was es ausmacht, nicht die Menschen), und alles, was zu diesem Verschwinden beiträgt, ist gut. Eine Zeit lang hat man versucht, ihm das Volk-sein abzutrainieren. Hat nur zum Teil funktioniert. Nun versucht man, das Problem "deutsches Volk" demografisch zu lösen.

bearbeitet von Marcellinus
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vor 2 Minuten schrieb Long John Silver:
vor 1 Stunde schrieb mn1217:

@ jls: Ich denke nicht, dass Europäer oder Deutsche generell Patriotismus verteufeln. Es ist vermutlich ein anderes Verhältnis als in den USA, aber du siehst ja schon hier im Forum,dass es nicht einheitlich ist. Und es sehr patriotisch denkende Menschen gibt.

 

Das Problem ist, dass ein Volk, das sich selbst abtrainiert, bei seiner Nationalhymne aufzustehe und mitzusingen und stolz auf sich zu sein, einVakuum schafft fuer bestimmte Kraefte, die es auch nicht will.

Vor einigen Jahren hatte ich mir im Rahmen eines Facbook-Spieles ein NPD-Mitglied auf meine Freundesliste gezogen. Nun ja, man muss ja keine politischen Debatten führen, spielen kann man ja miteinander. Er war andere Meinung, mit "Deutschfeinden" wolle er nichts zu tun haben. Zum Abschied rief ich ihm hinterher das ich Stolz sei das mein Vaterland aus dem dunkelstesn Kapitel seiner Geschichte gelernt hat (oder so ähnlich). Ich kenne keine demoskopischen Erhebungen dazu aber ich habe schon den Eindruck das ein so verstandener Nationalstolz - stichwort Verfassungspatriotismus - mehrheitsfähig ist.

Auch der Umgang mit nationalen Symbolen wie Fahne und Hymne ist entspannter geworden. Es würde sicher als unpassend empfunden wenn nun jedes Spiel der Fussball-Bundesliga mit der Nationalhymne eröffnet würde, da sind wir sicher distanzierter als ihr in den Staaten. Aber - Stichwort "Partypatriotismus" - es schaut keiner mehr peinlich berührt wenn die Nationalmanschaft spielt oder Sieger-Ehrung bei Olympia ist und die Nationalhymne abgespielt wird. Im Gegenteil, aufstehen und mitsingen ist mitlerweile ganz normal, manchmal sieht man Gesten wie Hand auf der Brust (ich finde es immer affig wenn verkrampft kopiert wird, aber wer bin ich darüber zu urteilen).

Natürlich, es gibt überall *biep*, so auch am linken Rand des politischen Spektrums welche die anderer Leute Autofahnen abreissen weil deutsch sein ja so pöhse sei. Aber glaub mir, das ist nicht der Mainstream

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vor 8 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Das Problem ist, dass ein Volk, das sich selbst abtrainiert, bei seiner Nationalhymne aufzustehe und mitzusingen und stolz auf sich zu sein, einVakuum schafft fuer bestimmte Kraefte, die es auch nicht will.

Ach naja,das wird überbewertet. Als ob falsch singen und aufstehen ein Wert ist.  Die Aufregung darum,dass irgendjemand nicht mitgesungen hat,verstehe ich nicht. Und warum sollte ich aufstehen?

Kräfte,die" dagegen" sind,wird es immer geben,ob nun gesungen wird oder nicht. Denen muss anders begegnet werden als durch Singzwang. Lass dich jeden machen,wie er\ sie mag.

 

Das mit dem Stolz ist so eine Sache. Stolz ist nicht umsonst eine der 7 Todsünden.  Soll heißen,in einem bestimmten Mass geht es schief. Was heißt denn "stolz sein"? Das ist vielleicht die entscheidende Frage. Ich bin zB eher stolz über Dinge die ich erreicht habe,für die ich mich evtl anstrengend musste.

Dafür,einen deutschen Pass zu haben,musste ich nichts tun. Ich bin halt hier geboren,das hätte ja auch sonstwo auf der Welt sein können. Ich bin dankbar dafür,ja. Ich bin der Ansicht,dass ich etwas für die Gesellschaft tun kann. Ich bin für Demokratie,deswegen gehe ich immer wählen. Ich fand nee Geschichte wichtig, daher Versuche ich, diese einigermaßen zu kennen. Aber stolz? Zu so vielen historischen Ereignissen habe ich ja nun nicht beigetragen,genau gesagt, zu null. Das ist zB bei helmut anders,darauf kann er dann auch stolz sein.

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vor 16 Minuten schrieb mn1217:

Dass westliche Länder materialistisch sind,stimmt allerdings.

 

Und das ist gut so.

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vor 46 Minuten schrieb Frank:

Mit Verlaub, aber das ist doch irrelevant! Verhandlungsgrundlage für ein zusammen leben in Deutschland ist das Grundgesetz und somit die Europäische Erklärung der Menschenrechte bzw. die UN-Menschenrechtskonvention und eben nicht die Kairoer Erklärung. Wer das nicht anerkennt, mit dem ist ein gesellschaftlicher Diskurs nicht möglich. Egal ob radikale Spinner von rechts oder irgendwelcher Religionen. Wird diese Verhandlungsgrundlage anerkannt kann man selbst als Muslim Deutscher sein.

Das alles war nicht die Frage. Die war vielmehr, ob "ein Moslem" die gleichen Menschenrechte hat wie wir. Und die Frage kann man pauschal nicht beantworten. Denn die islamische Welt anerkennt "unsere" Menschenrechte eben nicht, sondern stellen dieser ihre eigene Version gegenüber, eine Version, für die die Menschenrechte gleichzusetzen sind mit der Schari'a. Darum ging es, und nicht um das, was Du daraus machst. 

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vor 16 Minuten schrieb Marcellinus:
vor 23 Minuten schrieb Long John Silver:

Das Problem ist, dass ein Volk, das sich selbst abtrainiert, bei seiner Nationalhymne aufzustehe und mitzusingen und stolz auf sich zu sein, einVakuum schafft fuer bestimmte Kraefte, die es auch nicht will.

 

Im Falle des deutschen Volkes ist das anders. Es ist verantwortlich für Krieg und Völkermord, oder, um mit @Frank zu sprechen: das deutsche Volk ist ein Unglück. Also muß das deutsche Volk verschwinden (natürlich nur das Volk, und alles, was es ausmacht, nicht die Menschen), und alles, was zu diesem Verschwinden beiträgt, ist gut. Eine Zeit lang hat man versucht, ihm das Volk-sein abzutrainieren. Hat nur zum Teil funktioniert. Nun versucht man, das Problem "deutsches Volk" demografisch zu lösen.

Das ist aber nicht das was ich geschrieben habe. Ich habe versucht dem Volksbegriff nach Blut-Und-Boden den Volksbegriff des Grundgesetzes gegenüber zustellen. Und wozu eine Blut-Und-Boden-Ideologie geführt hat ist in den Geschichtsbüchern nachzulesen. Das abzulehnen hat aber nichts mit "das deutsche Volk muss verschwinden" zu tun.

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vor 14 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Im Falle des deutschen Volkes ist das anders. Es ist verantwortlich für Krieg und Völkermord, oder, um mit @Frank zu sprechen: das deutsche Volk ist ein Unglück. Also muß das deutsche Volk verschwinden (natürlich nur das Volk, und alles, was es ausmacht, nicht die Menschen), und alles, was zu diesem Verschwinden beiträgt, ist gut. Eine Zeit lang hat man versucht, ihm das Volk-sein abzutrainieren. Hat nur zum Teil funktioniert. Nun versucht man, das Problem "deutsches Volk" demografisch zu lösen.

Absichtliche Übertreibung,gell?

Jede Nation hat auch ihre schwarzen Zeiten. Was in den USA oder Australien mit den Ureinwohnern passiert ist,war nicht okay.

Das ist keine Entschuldigung,sondern eine Feststellung. Ich finde es wichtig zu sagen: Ja,da würde Mist gebaut und wir versuchen alles,damit so ein Mist nicht wieder passiert. Wir übernehmen Verantwortung. Wir erzählen unseren Kindern,was passiert ist. 

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vor 19 Minuten schrieb mn1217:

Aber diese Kairoer Erklärung ist ja nicht die der UN.

 

 

Nein, das ist sie nicht. Nur ist auch die UN nicht gleich der islamischen Welt. Die hat eben ihre eigene Vorstellung von Menschenrechte. Die kann man teilen oder auch nicht, das ändert nichts an der Tatsache, dass aus Sicht der islamischen Welt die Kairoer Erklärung ein Gegenentwurf ist zu dem, was nach diesem Verständnis, eine von einer konkurrierenden Strömung und einer von Ideologien verwirrte Menschheit (der Islam ist für Muslime keine Ideologie, so wenig, wie es das Christentum für Christen ist) quasi verfälschten Version der Menschenrechte ist. Denn die "wahren Menschenrechte" gibt es nur in einem Atemzug mit der Schari'a, also mit all dem, was für uns konträr zu dem Begriff "Menschenrechte" steht.

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vor 18 Minuten schrieb Frank:

Vor einigen Jahren hatte ich mir im Rahmen eines Facbook-Spieles ein NPD-Mitglied auf meine Freundesliste gezogen. Nun ja, man muss ja keine politischen Debatten führen, spielen kann man ja miteinander. Er war andere Meinung, mit "Deutschfeinden" wolle er nichts zu tun haben. Zum Abschied rief ich ihm hinterher das ich Stolz sei das mein Vaterland aus dem dunkelstesn Kapitel seiner Geschichte gelernt hat (oder so ähnlich). Ich kenne keine demoskopischen Erhebungen dazu aber ich habe schon den Eindruck das ein so verstandener Nationalstolz - stichwort Verfassungspatriotismus - mehrheitsfähig ist.

Auch der Umgang mit nationalen Symbolen wie Fahne und Hymne ist entspannter geworden. Es würde sicher als unpassend empfunden wenn nun jedes Spiel der Fussball-Bundesliga mit der Nationalhymne eröffnet würde, da sind wir sicher distanzierter als ihr in den Staaten. Aber - Stichwort "Partypatriotismus" - es schaut keiner mehr peinlich berührt wenn die Nationalmanschaft spielt oder Sieger-Ehrung bei Olympia ist und die Nationalhymne abgespielt wird. Im Gegenteil, aufstehen und mitsingen ist mitlerweile ganz normal, manchmal sieht man Gesten wie Hand auf der Brust (ich finde es immer affig wenn verkrampft kopiert wird, aber wer bin ich darüber zu urteilen).

Natürlich, es gibt überall *biep*, so auch am linken Rand des politischen Spektrums welche die anderer Leute Autofahnen abreissen weil deutsch sein ja so pöhse sei. Aber glaub mir, das ist nicht der Mainstream

Ist sogar eher umgekehrt. Ich Geräte alle zwei Jahre in ziemlichen Rechtfertigungszwang. Man müsse doch Fähnchen am Auto haben oder diese Sminkstifte benutzen oder entsprechende T Shirts tragen. Und aus irgendeinem Grund ist lautes Hupen mitten in der Nacht völlig okay, und keine Ruhestörung wenn nur die deutsche Fussball Mannschaft ,meistens mit mehr Glück als sonstwas, ein Tor mehr als die andere geschossen hat.

Das finde ich nevig. Ich bin immer froh,wenn die Zeit vorbei ist.

bearbeitet von mn1217
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vor 8 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Und das ist gut so.

Nun ja,das ist DEINE Meinung.

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vor 2 Minuten schrieb Mistah Kurtz:

 

Nein, das ist sie nicht. Nur ist auch die UN nicht gleich der islamischen Welt. Die hat eben ihre eigene Vorstellung von Menschenrechte. Die kann man teilen oder auch nicht, das ändert nichts an der Tatsache, dass aus Sicht der islamischen Welt die Kairoer Erklärung ein Gegenentwurf ist zu dem, was nach diesem Verständnis, eine von einer konkurrierenden Strömung und einer von Ideologien verwirrte Menschheit (der Islam ist für Muslime keine Ideologie, so wenig, wie es das Christentum für Christen ist) quasi verfälschten Version der Menschenrechte ist. Denn die "wahren Menschenrechte" gibt es nur in einem Atemzug mit der Schari'a, also mit all dem, was für uns konträr zu dem Begriff "Menschenrechte" steht.

Die UN umfasst die ganze Welt,so viel ich weiß,sitzen da Vertreter aller Staaten. Umgekehrt gilt das nicht.

 

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vor 2 Minuten schrieb mn1217:

Nun ja,das ist DEINE Meinung.

 

Richtig! Nicht mehr, nicht weniger!

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Gerade eben schrieb mn1217:

Die UN umfasst die ganze Welt,so viel ich weiß,sitzen da Vertreter aller Staaten. Umgekehrt gilt das nicht.

 

Und die Anhänger einer westlich-europäischen Vorstellung von Menschenrechten sind zunehmend in der Minderheit. Muß man nicht gut finden. Ist einfach so.

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vor 5 Minuten schrieb mn1217:

Die UN umfasst die ganze Welt,so viel ich weiß,sitzen da Vertreter aller Staaten. Umgekehrt gilt das nicht.

 

 

Du hypostasiert die UN. Sie ist nichts anderes als eine freiwillige Organisation der Staaten um bestimmte Dinge miteinander zu diskutieren und fallweise zu regeln. Mehr ist sie nicht. Ich kann mir ohne weiteres eine Welt vorstellen, in der es sie nicht mehr gibt, so wie es eine Welt gab, in der sie nicht existierte. Und die islamischen Staaten haben sich nun einmal dafür entschieden, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - die übrigens eine  rechtlich nicht bindende Resolution der Vereinten Nationen sind - durch ihre eigene Erklärung der Menschenrechte zu ersetzen. Mag man gut oder schlecht finden, ändert aber nichts an dem bloßen Fakt.

bearbeitet von Mistah Kurtz
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Gerade eben schrieb mn1217:
vor 4 Minuten schrieb Mistah Kurtz:

Nein, das ist sie nicht. Nur ist auch die UN nicht gleich der islamischen Welt. Die hat eben ihre eigene Vorstellung von Menschenrechte. Die kann man teilen oder auch nicht, das ändert nichts an der Tatsache, dass aus Sicht der islamischen Welt die Kairoer Erklärung ein Gegenentwurf ist zu dem, was nach diesem Verständnis, eine von einer konkurrierenden Strömung und einer von Ideologien verwirrte Menschheit (der Islam ist für Muslime keine Ideologie, so wenig, wie es das Christentum für Christen ist) quasi verfälschten Version der Menschenrechte ist. Denn die "wahren Menschenrechte" gibt es nur in einem Atemzug mit der Schari'a, also mit all dem, was für uns konträr zu dem Begriff "Menschenrechte" steht.

Die UN umfasst die ganze Welt,so viel ich weiß,sitzen da Vertreter aller Staaten. Umgekehrt gilt das nicht. 

Was nicht bedeutet das die UN-Menschenrechtskonvention überall auf der Welt den gleichen Stellenwert hat wie in der so genannten "westlichen Welt". China hat ja auch so seine eigenen Vorstellungen was Menschenrechte angeht. Da hat Mistah schon recht. Ich verstehe nur nicht warum mich das in der Innenpolitischen Debatte beeindrucken soll was in der Kairoer Erklärung steht. Noch einmal: Verhandlungsgrundlage ist das Grundgesetz und somit auch die Europäische Menschenrechtserklärung bzw. die UN-Menschenrechtskonvention. Wer das anerkennt kann deutscher werden auch wenn er Muslim ist. Wenn ein Muslim geltend mache er würde Menschenrechte nach der Kairoer Erklärung definieren wird das natürlich schwieriger.

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vor 44 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Das enttaeuscht mich jetzt, Alfons. Nicht, die Meinung an sich, sondern dass du das hier in der Art  schreibst.

Wollten wir nicht persoenliche Einschaetzungen anderer Foranten lassen?

 

 

Da gebe ich Dir recht. Sorry.
 

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vor 15 Minuten schrieb mn1217:

Absichtliche Übertreibung,gell?

 

Ja, aber manchmal gehört auf eine groben Klotz ein grober Keil. Wenn man jemandem, nur weil er für eine Welt eintritt, in der auch er sich zu Hause fühlen kann, eine Blut-und-Boden-Ideologie unterstellt, werde ich gelegentlich ungehalten.

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vor 1 Stunde schrieb Long John Silver:

 

Das Problem ist, dass ein Volk, das sich selbst abtrainiert, bei seiner Nationalhymne aufzustehe und mitzusingen und stolz auf sich zu sein, einVakuum schafft fuer bestimmte Kraefte, die es auch nicht will.

 

Wenn ich die Bayernhymne singe, habe ich Tränen in den Augen. Und wenn wir mit dem Auto über die Grenze fahren und wieder bayrischen Boden unter den Rädern haben, singen wir dieses Lied. Haben wir als Kinder gemacht, macht meine Familie noch heute.

 

Und manchmal schalte ich Bayern 1 kurz vor Sendeschluss ein.

Nur um sie zu hören.

Und meistens singe ich dann mit.

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vor 3 Stunden schrieb mn1217:

OT: Warum gibt es hier im Forum so viele Bayern?

 

Pure Angst vor der nächsten Sturmflut.

Wahrer Optimismus kommt von der Küste!

 

Pardon, auch OT

bearbeitet von Shubashi
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