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mn1217

Politik für Alle

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Thofrock
vor 40 Minuten schrieb Shubashi:

 

Ich denke, das ist der falsche Ansatz - Politik ist die Kunst, Optionen offenzuhalten.

Welche Optionen haben die Grünen und die SPD durch ihre Ablehnung gewahrt?

 

Wir sollten jetzt mal abwarten ob Frau von der Leyen jetzt einen vernünftigen Job macht. Erst dann kann man beurteilen ob es richtig war sie zu wählen. Ein bisschen schräg war das ja nun schon alles.

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Shubashi
vor 18 Minuten schrieb Frank:

Welche Optionen hat denn von der Leyens Schwammigkeit eröffent? Niemand hat von ihr erwartet das sie das Grüne Parteiprogramm auswendig aufsagt. Aber konkret zu sagen: "Der Schritt, dann der Schritt und dann dieser und zum Schluss jener", das hätte man schon erwarten können. Dann kann diskutieren ob die weiter führen, dann liegen Optionen auf dem Tisch die man mit einer Zustimmung wahren kann. Aber wenn alles wobbelywobbely bleibt?

 

Zur SPD möchte ich eigentlich nichts sagen. Nur um Angela Merkel vors Schienbein zu treten Ursula von der Leyen nicht zu wählen ist weder originell noch politisch nachvollziehbar und nach dem die Aktion keinen politischen Preis hatte ist es auch nicht besonder mutig

 

Na ja, wenn man vom ganzen Parlament gewählt werden muss, kann man nur "schwammig" sein - das ist ein Angebot an alle gewesen, diefür Europa zusammen arbeiten wollen. Der Anti-Europa-Truppe hat sie hingegen klar gesagt, dass sie auf deren Unterstützung keinen Wert legt. 

Wenn man die schwierigen Vorbedingungen und die Verstimmung des Parlaments bedenkt, so hätte man es wirklich schlechter machen können als Frau von der Leyen.

 

Was mich an der Nachfolgediskussion ärgert: ich bin absolut kein Militärfan, aber die Bundeswehr ist ein sehr teures Ressort und sie hat objektiv eine wichtige Aufgabe in der europäischen Sicherheitsarchitektur. Sie hätte daher nach langer Zeit mal wieder einen kompetenten und vor allem sachinteressierten Minister verdient.

Wie übrigens das Gesundheitsressort auch - und ich hatte tatsächlich fast geglaubt, Herrn Spahns Amtseifer wäre da ernstgemeint gewesen.

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Frank
vor 3 Minuten schrieb Shubashi:

Wie übrigens das Gesundheitsressort auch - und ich hatte tatsächlich fast geglaubt, Herrn Spahns Amtseifer wäre da ernstgemeint gewesen. 

Einen so schlechten Job hat Jens Spahn als Gesundheitsminister nicht gemacht. Zumindest soweit es - nur da kann ich es beurteilen - die Pflege betrifft. In einer Konzertierten Aktion alle beteiligten an einen Tisch zu holen war richtig. Zusammen mit seinem Kollegen Heil an den Regeln für die Allgeminverbindlichkeit von Tarifverträgen zuarbeiten war wichtig. Das wir keinen Tarifvertrag hinbekommen den Heil für allgemin verbindlich erklären könnte müssen wir Pflegende uns selber zuschreiben. Das Niveau der Pflegeausbildung zu heben und zu einer Ausbildung zu bündeln war zumindest von der Idee her richtig ob es am Ende auch gut gemacht war wird man sehen. Den Krankenhausbetreibern zu sagen: "Wenn du nicht genug Personal für deine Patienten hast musst du halt Betten schliessen" war das richtige Signal zur richtigen Zeit.

Wenn man sich in den diversen Gruppen von Pflegekräften umhört bin ich recht einsam mit der Sicht, aber ich denke doch das er einen guten Job gemacht bisher. Und sollte er wirklich Verteidigungsminister werden bekommt seine Nachfolgerin den permanenten Shitstorm ab.

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Frank

tagesschau.de meldet:

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wird neue Bundesverteidigungsministerin. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Sie wird damit Nachfolgerin von Ursula von der Leyen, die neue EU-Kommissionspräsidentin wird.

[klick]

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Marcellinus

Man sieht: Schlimmer geht immer!

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Frank
vor 2 Minuten schrieb Marcellinus:

Man sieht: Schlimmer geht immer!

Für die Pflege hätte es schlimmer kommen können 😁

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rince
vor 1 Stunde schrieb Shubashi:

Als ob die Bundeswehr nicht schon dysfunktional genug wäre, muss man es ihr noch unter die Nase schmieren, dass sie nur noch Verfügungsmasse für Parteikarrieren ist.

Die letzten Meldungen behaupten, AKK soll es machen... da fragt man sich, ob das nun besser ist oder nicht. Deutet sich da das Ende einer politischen Karriere an?

Edited by rince

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Shubashi

Wenn das jetzt stimmt, ist es auch eine ziemlich bizarre Entscheidung.

Fachkompetenz hat AKK wohl kaum, aber als CDU-Chefin ein ziemliches politisches Gewicht in diesem Amt. Dummerweise ist es äußerst schwierig zu führen, weshalb man sich nur schwer auszeichnen kann.

Wenn AKK sich also wirklich engagieren wollte, ohne auf leichte Erfolge zu schielen, wäre es ein ziemlich mutiger Weg und könnte (bei sehr viel Glück) auch eine Überraschung werden.

 

Spahn überrascht mich positiv, indem er nicht wechselt.

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Long John Silver
vor 6 Stunden schrieb helmut:

ich diskutiere nicht. ich antworte nicht. für mich bist du nicht satisfaktionsfähig. deine wortwahl, deine unterstellungen von motiven zeigen es mir. aber ich kommentiere dich. als kommentar finde ich oft formulierungen, hinter denen ich voll und ganz stehe und die dich konterkarieren. zum beweis, dass es nicht von mir erfunden ist, bringe ich den link als zitatnachweis.

 

Is ja gut, is ja gut. Dan mach das mal.

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rince
vor einer Stunde schrieb Shubashi:

 Fachkompetenz hat AKK wohl kaum

Das war doch noch nie wirklich ein Auswahlkriterium für einen Ministerposten...

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rorro

Das muß es auch nicht sein.

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mn1217
vor 11 Stunden schrieb Frank:

Soll der Posten des Verteidigungsminister nun frei bleiben? Natürlich damit nur nicht der Eindruck entsteht es würde um Posten geschachert verzichten wir mal so neben bei auf den Inhaber der Befehls- und Komandogewalt.

Gestern sah es sehr nach Personalkarussel aus. Jetzt macht es Frau AKK,die noch vorgestern gar keinen Ministerposten wollte. Wenn sich da jemand veralbert fühlt,kann ich das verstehen. 

 

Ich denke übrigens, dass es der SPD eher um das Prinzip Spitzenkandidat ging. Frau Merkel hatte ja mit der ganzen Sache ziemlich wenig zu tun,das war eher Herr Macron.

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