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Synodaler Weg - schon versperrt?


Jan_Duever

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vor 23 Minuten schrieb laura:

 

...

 

Auch ein Priester hat pflegebedürftige Eltern, Freunde in Krisen, frisch geschiedene Geschwister, Nichten und Neffen, die Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen etc....

Und das reicht völlig.

 

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vor 6 Minuten schrieb mn1217:

Und das reicht völlig.

 

... und keinen Ehepartner, der ihn stützt und ihm auch mal was abnimmt.

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Dafür gibt es gute Freunde.

 

Der Ehepartner ist eine Sache, die Kinder können es sich nicht aussuchen.

Papa hat nie Zeit und eventuell gucken alle besonders auf einen, weil Pfarrerskind. Mit letzterem hatten einige Kinder evangelischer Pfarrer,die ich kenne, Probleme. Die wollten das Zölibat sofort einführen.

Und ersteres ist so- ich bin die Tochter eines katholischen Seelsorgers,der erst an die Schule ging,als ich knapp Teenager war.

Das ist nix.

Und meine Mutter fand es auch nicht immer so toll.

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Beim synodalen Weg geht es aber nicht um die Abschaffung des Zoelibats oder das miteinander verheiratete Frauen zu Priesterinnen geweiht werden.

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vor einer Stunde schrieb Guppy:

Und in der Kirche kann man den Menschen nicht dienen? Ich wüßte sehr viele Möglichkeiten.

 

Nun das liegt auch sehr an der jeweiligen Berufung.

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Cosifantutti
vor 10 Stunden schrieb mn1217:

Meiner Meinung nach schon.

Auch Arzt oder Politiker oder hoher Manager. 

Der Tag hat nur 24 Stunden,der Mensch nur begrenzt Energie.

Für seine Gemeinde,Patienten,Bürger,Firma dazu sein und gleichzeitig für Ehepartner und noch schlimmer,Kinder-das geht nicht gut.

Irgendjemand leidet massiv.

...wenn ich jetzt deine Worte richtig verstanden habe, dann forderst du nicht nur den Zölibat für katholische Priester, sondern auch für Ärtze, Politiker Bürgermeister ( "Für seine Gemeinde da zu sein" ) und hohe Manager.... 

..... ich finde so eine Sichtweise, die aus deinen Sätzen sprechen, mehr als befremdlich..... 

 

....sollte es denn nicht so, sein, dass sowohl der katholische Priester als auch der Arzt, der Politker, der hohe Manager auch ein Recht auf "Privatleben" haben, damit auch ein Recht auf Beziehungen / Partnerschaft / Familie..... wo sie seelisch geborgen sind... sich jenseits von ihren berufliche Verpflichtungen und öffentliche  Ämtern als "Menschen" erleben können ? 

 

So wie du deine eigenen Erwartungen an diese Gruppen formulierst, die du oben beschrieben hast, sind diese vollkommen überzogen, weltfremd und auch schädlich für die betroffenen Personen ( Sichwort: "Burn out"...) 

 

Ich  bin in einem Dorf aufgewachsen. Der Hausarzt unseres Dorfes war immer zu Stelle, wann man ihn gerufen hat. Er war verheiratet, hatte zwei Kinder... die wohl geraten sind...etc.... Die Vorstellung, unser Hausarzt im Dorf müsste ehelos leben, um seine Aufgaben als Arzt gewissenhaft zu erfüllen, wäre den Dorfbewohner einigermaßen bizarr und vollkommen unverständlich vorgekommen....

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vor 8 Stunden schrieb Cosifantutti:

...wenn ich jetzt deine Worte richtig verstanden habe, dann forderst du ...

 

 

 

 

 

 

 

Fordern nicht,aber die Jobs passen nicht zu Familienleben.

Auch wenn nach aussen vielleicht ein schöner Zeit gewahrt wird.

Edited by mn1217
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Werner001
vor 9 Stunden schrieb nannyogg57:

Die Logik, die ich in deinen Posts erkenne, speziell bezüglich dieser Pfarrerin, ist: Die Kirche ist heilsnotwendig. Deshalb sind alle Menschen, die um der Strukturen willen dieser Kirche den Rücken kehren, eigentlich und sowieso per definitionem falsch am Platz gewesen, als sie noch Mitglied der Kirche waren.

Das hab ich ganz anders verstanden: wer die Kirche verlässt um sogar noch evangelischer Pfarrer zu werden, der teilt offenkundig wesentliche Glaubenslehren der RKK nicht, nämlich, dass die Mitgliedschaft heilsnotwendig sei, die Lehre über das Weihepriestertum, über die Eucharistie um nur ein paar zu nennen.

Und ich finde das liegt auch auf der Hand. Natürlich ist der evangelische Glaube anders als der katholische. Das festzustellen hat auch nichts mit dem hier im Forum zu Recht unerwünschten “ich bin rechtgläubiger als du” oder “du bist nicht rechtgläubig genug” zu tun.


Werner

Edited by Werner001
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Spadafora
vor 16 Stunden schrieb Guppy:

 

Und in der Kirche kann man den Menschen nicht dienen? Ich wüßte sehr viele Möglichkeiten.

in der Kirche kann man  Menschen nur dienen durch den vielter einer irrationalen Ideologie das neutralisiert das Helfen sehr häufig

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vor 12 Stunden schrieb nannyogg57:

Die Logik, die ich in deinen Posts erkenne, speziell bezüglich dieser Pfarrerin, ist: Die Kirche ist heilsnotwendig. Deshalb sind alle Menschen, die um der Strukturen willen dieser Kirche den Rücken kehren, eigentlich und sowieso per definitionem falsch am Platz gewesen, als sie noch Mitglied der Kirche waren.

 

Die Kehrseite ist: Wenn Menschen um der Missstände in der Kirche willen dieser den Rücken kehren, dann liegt das nicht an der Kirche, sondern am mangelnden Glauben. 

 

Fakt ist: Dieser Abkehr ging in der Regel eine innerkirchliche Kritik an der Kirche voraus, die nicht gehört wurden. Die Heilsnotwendigkeit der Kirche hat selbst bei den Kirchenvätern nicht dazu geführt, dass man die Augen vor den Missständen verschloss. Die Einsicht, dass auch die Kirche der Erlösung bedarf, spricht im Übrigen aus dem Brief des Papstes an Kardinal Marx. Auch die Kirche ist verwiesen auf Jesus Christus, sie ist nicht das Mittel zum Heil, er ist es durch sie. Und sie ist so fehlerhaft wie der Apostel Petrus, das ist die wieder gefundene Erkenntnis der Stunde. Wenn die Kirche sich dieser Erkenntnis nicht öffnet, dann ist das ihr Versagen.

 

Menschen sind auf der Suche nach dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn, der sich in seiner Freiheit auch in anderen kirchlichen Gemeinschaften offenbart und Heil schenkt. Menschen sind auf der Suche nach einer Kirche, die dieses Heil lebt. Menschen sind auf der Suche nach einem Ort, wo sie die frohe Botschaft verkünden können.

 

Der Exitus der Glaubenden ist ein Warnzeichen an die Kirche IMHO.

 

Im Übrigen ist es nicht möglich die Heilsgemeinschaft der Kirche zu verlassen. Durch die Taufe ist man in diese Kirche aufgenommen und zu ewigem Heil wiedergeboren. Ich persönlich würde soteriologisch ein Versagen bei der Kirche, nicht beim Menschen feststellen: Die Kirche hat es versäumt, dieses Heil schon jetzt im Leben dieses Menschen sichtbar und erlebbar werden zu lassen.

 

Alles andere ist eine Häresie.

 

Die Häresie, dass Menschen sich selbst durch gutes Verhalten erlösen könnten. Denn nur einer ist der Erlöser, Jesus Christus. Für den Papst, für die Kirche, für alle Menschen.

 

Ich würde mal gerne diesen Nebendiskussionsstrang aufnehmen.

 

Guppy sprach von einer 18jährigen jungen Dame, die die Kirche verließ, weil sie Pfarrerin werden wollte. Daraus zu schließen, daß sie um die Heilsnotwendigkeit der Kirche nicht wußte, das Hl. Opfer der Eucharistie nicht hinreichend bekannte und ggf. anderes (je nach ev. theolog. Richtung, da gibt es ja alles), ist ja erst einmal nichts anderes als eine Grundvoraussetzung, damit jemand die Kirche verläßt (zum "Verlassen der Kirche" schreibe ich gleich noch etwas).

 

Das ist kein Absprechen von Glauben, sondern das Ernstnehmen der Entscheidung einer Person. Hätte sie mit 18 all das geglaubt, was den katholischen von einem prot. Glauben unterscheidet (da gibt es ja fast unendlich viele Spielarten bei den Protestanten), wäre sie ja evtl. nicht ausgetreten. Wissen wir nicht.

 

Ich habe das mit 18 auch alles nicht geglaubt (ich weiß ja nicht, was Ihr so mit 18 gemacht habt), nur wollte ich weder Frau noch Pfarrerin werden ...

 

Sprich: natürlich ist das nicht die Schuld der jungen Dame.

 

Wenn es ihr nur ansatzweise so ging wie mir damals, dann war eine der Hauptursachen dafür das, was Kardinal Kasper vor wenigen Tagen als "Notstandsgebiet der Katechese" bezeichnete - ich persönlich finde diesen Begriff noch freundlich.

 

Wo soll diese denn heute stattfinden? Persönliches Gebet wird nirgendwo gelehrt - und die Eltern, die es auch nie gelernt haben, sollen es den Kindern beibringen? In den Großstädten - von solchen kann ich aus eig. Erfahrung berichten - ist die katechet. Situation katastrophal.

 

Beispielhaft ist da das, was der Bischof von Mainz dazu sagt, selbst Pastoraltheologe: Die Grundlagen für den katholischen Glauben würden von den Eltern "zu Hause gelegt", so der Mainzer Bischof weiter. "Fehlende häusliche Praxis kann durch Schule, Katechese usw. nicht ersetzt werden."

 

Wenn sich die Kirche darauf verläßt, dann schrumpft sie schneller als sie zuschauen kann. Natürlich kann die Kirche die Praxis von zuhause nicht ersetzen - aber die Grundlagen kann sie legen (und nebenbei Beten lehren, auch den Eltern), durch durchgehende Glaubenskurse für Kinder, Glaubenskurse für Jugendliche, Glaubenskurse für Erwachsene. Genauso Glaubenserfahrung, lernen darüber zu sprechen (das große Tabu auch in der Kirche hierzulande - Reden über die höchst eigene Glaubenserfahrung). Einfach unverkrampft und intellektuell redlich den Glauben der Kirche den Menschen, die wollen, nahe bringen. Das geht, so Kardinal Kasper, in Afrika und den USA, sogar in der sehr europ. Diözese Rom - warum nicht hier?

 

Ach, zum "Verlassen der Kirche" - ja, austreten kann man nicht wirklich, katholisch getauft bleibt man immer. Und doch kann man die Kirche verlassen, denn mit diesem Begriff wird manchmal Verschiedenes gemeint. Die Gemeinschaft des Heiles kann man natürlich verlassen, eine Allerlösungslehre ist offiziell verurteilte Häresie (auch wenn man auf Allerlösung hoffen darf, ist das Überzeugtsein davon offiziell verurteilt worden). Das Heil erreicht man durch Verharren im Glauben der Kirche, vor allem auch durch die Tat. Oder wie Augustinus schon sinnhaft sagte: es sind viele drin, die draußen sind und viele draußen, die drin sind.

Edited by rorro
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Marcellinus
vor 27 Minuten schrieb rorro:

Wenn sich die Kirche darauf verläßt, dann schrumpft sie schneller als sie zuschauen kann. Natürlich kann die Kirche die Praxis von zuhause nicht ersetzen - aber die Grundlagen kann sie legen (und nebenbei Beten lehren, auch den Eltern), durch durchgehende Glaubenskurse für Kinder, Glaubenskurse für Jugendliche, Glaubenskurse für Erwachsene. Einfach unverkrampft und intellektuell redlich den Glauben der Kirche den Menschen, die wollen, nahe bringen. Das geht, so Kardinal Kasper, in Afrika und den USA, sogar in der sehr europ. Diözese Rom - warum nicht hier?

 

Warum nicht? Nun, weil der zuhause weitergegebene Glaube (und ja, das können Eltern nur, wenn sie selbst ihn auch so erworben haben) ein anderer ist als der, den eine Kirche lehren kann. Es ist ein Unterschied nicht unähnlich dem zwischen Muttersprache und Fremdsprache.

 

Die allermeisten Menschen sehen keinen Sinn darin, einen Glauben zu lernen (denn das ist es ja), ohne den sie ein Leben lang gut ausgekommen sind. Und seine Kinder in die Obhut von Klerikern zu geben, die ihnen einen Glauben beibringen wollen, mit dem man selbst nichts anfangen kann, steht gerade nicht besonders hoch im Kurs.

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vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

 

Warum nicht? Nun, weil der zuhause weitergegebene Glaube (und ja, das können Eltern nur, wenn sie selbst ihn auch so erworben haben) ein anderer ist als der, den eine Kirche lehren kann. Es ist ein Unterschied nicht unähnlich dem zwischen Muttersprache und Fremdsprache.

 

Die allermeisten Menschen sehen keinen Sinn darin, einen Glauben zu lernen (denn das ist es ja), ohne den sie ein Leben lang gut ausgekommen sind. Und seine Kinder in die Obhut von Klerikern zu geben, die ihnen einen Glauben beibringen wollen, mit dem man selbst nichts anfangen kann, steht gerade nicht besonders hoch im Kurs.

 

Die Frage war ja, warum etwas hier nicht geht, was woanders funktioniert. Entweder haben die Verantwortlichen nicht den Glauben der Kirche und wollen daher nicht, daß dieser transportiert wird oder wollen grundsätzlich nicht, daß Glaubensweitergabe - und zwar nicht irgendeines diffusen Glaubens, sondern des katholischen - überhaupt stattfindet. 

 

Beides würde ich nicht unterstellen wollen.

 

Woran liegt es also?

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Spadafora
vor 19 Minuten schrieb rorro:

 

Die Frage war ja, warum etwas hier nicht geht, was woanders funktioniert. Entweder haben die Verantwortlichen nicht den Glauben der Kirche und wollen daher nicht, daß dieser transportiert wird oder wollen grundsätzlich nicht, daß Glaubensweitergabe - und zwar nicht irgendeines diffusen Glaubens, sondern des katholischen - überhaupt stattfindet. 

 

Beides würde ich nicht unterstellen wollen.

 

Woran liegt es also?

wo funktioniert es den Afrika ist eine Minderheiten Kirche  und in Lateinamerika geht alles grad den Bach runter 

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vor 45 Minuten schrieb Spadafora:

wo funktioniert es den Afrika ist eine Minderheiten Kirche  und in Lateinamerika geht alles grad den Bach runter 

 

Wenn Du die Fragestellung nicht verstehst, macht das nichts.

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Marcellinus
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Die Frage war ja, warum etwas hier nicht geht, was woanders funktioniert. Entweder haben die Verantwortlichen nicht den Glauben der Kirche und wollen daher nicht, daß dieser transportiert wird oder wollen grundsätzlich nicht, daß Glaubensweitergabe - und zwar nicht irgendeines diffusen Glaubens, sondern des katholischen - überhaupt stattfindet. 

 

Beides würde ich nicht unterstellen wollen.

 

Woran liegt es also?

 

Über die Verhältnisse in anderen Ländern kann ich dir aus erster Hand nichts sagen, hier dagegen schon. Hier ist es normal, nichtreligiös zu sein, und zwar schon seit mindestens zwei Generationen. Deshalb funktioniert die Weitergabe der traditionellen Religion nicht mehr, einfach weil sie kaum noch existiert. Der offizielle Glaube, und nur den können Institutionen weitergeben, ist ein reiner Buchglaube, der keinen Kontakt mehr zur Lebenswirklichkeit der Menschen hier hat. Er gibt Antworten, zu denen die Menschen einfach die Fragen nicht mehr haben. Es ist ein Angebot, für das die Nachfrage fehlt. In anderen Weltgegenden mag das anders sein. Ist eigentlich ganz einfach.

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vor 2 Minuten schrieb Marcellinus:

Über die Verhältnisse in anderen Ländern kann ich dir aus erster Hand nichts sagen, hier dagegen schon. Hier ist es normal, nichtreligiös zu sein, und zwar schon seit mindestens zwei Generationen. Deshalb funktioniert die Weitergabe der traditionellen Religion nicht mehr, einfach weil sie kaum noch existiert. Der offizielle Glaube, und nur den können Institutionen weitergeben, ist ein reiner Buchglaube, der keinen Kontakt mehr zur Lebenswirklichkeit der Menschen hier hat. Er gibt Antworten, zu denen die Menschen einfach die Fragen nicht mehr haben. Es ist ein Angebot, für das die Nachfrage fehlt. In anderen Weltgegenden mag das anders sein. Ist eigentlich ganz einfach.

 

Ich weiß nicht, ob ich mich so unklar ausgedrückt habe. Katechese ist die Weitergabe des Glaubens durch die Christen vor Ort (klassischerweise in der Pfarrei). 

 

Warum bekommen katholische Pfarreien in Afrika, den USA und Rom das hin und unsere nicht? In den USA bspw. hat nahezu jede Pfarrei einen jährlichen Kurs für Erwachsene Taufbewerber oder einfach nur Interessenten, einen Kurs des RCIA.

 

Fast jede Pfarrei.

 

Und bei uns? Nicht mal jedes Dekanat.

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vor 12 Minuten schrieb rorro:

Und bei uns? Nicht mal jedes Dekanat.

 

Warum soll man Kurse anbieten, wenn es keine Interessenten gibt?

Da, wo es erwachsene Interessenten gibt, gibt es auch solche Kurse.

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Marcellinus
vor 8 Minuten schrieb rorro:

Katechese ist die Weitergabe des Glaubens durch die Christen vor Ort (klassischerweise in der Pfarrei). 

Weitergabe setzt nicht nur einen voraus, der weitergeben will. Ob es daran hier fehlt, kann ich nicht sagen. Aber sicher fehlt es an denen, die sich dafür interessieren, selbst innerhalb der eigenen Mitglieder. Und das ist mein Punkt. Hier in Europa gibt es kaum noch ein religiöses Umfeld. Ist einfach so. Wobei das meiner Ansicht nach auch in den USA zunimmt.

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Werner001
vor 10 Minuten schrieb rorro:

 

Ich weiß nicht, ob ich mich so unklar ausgedrückt habe. Katechese ist die Weitergabe des Glaubens durch die Christen vor Ort (klassischerweise in der Pfarrei). 

 

Warum bekommen katholische Pfarreien in Afrika, den USA und Rom das hin und unsere nicht? In den USA bspw. hat nahezu jede Pfarrei einen jährlichen Kurs für Erwachsene Taufbewerber oder einfach nur Interessenten, einen Kurs des RCIA.

 

Fast jede Pfarrei.

 

Und bei uns? Nicht mal jedes Dekanat.

Angebot gibt es nur, wenn es Nachfrage gibt. Ich kenne solche Angebote, und da sitzt dann der Pfarrer (oder wer auch immer das durchführt) mit drei oder vier Leuten zusammen, die sowieso zu den ganz Aktiven gehören und von denen die Hälfte nur da ist, weil sie nicht wollen, dass der arme Pfarrer ganz allein da sitzt.

Es ist illusorisch, zu glauben, man müsse nur viele Angebote mache, dann würde auch viel Nachfrage entstehen. 
 

Werner

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vor 2 Minuten schrieb Werner001:

Angebot gibt es nur, wenn es Nachfrage gibt.

 

Das ist ein Irrtum und die Milliardenumsätze der Werbebranche belegen das. Die Nachfrage läßt sich nämlich steigern. Solange das Igittigitt bleibt - na, dann geht's eben weiter steil bergab.

 

Woanders weiß man eben wie's geht, hier will man es nicht. Auch okay.

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Spadafora
Gerade eben schrieb rorro:

 

Das ist ein Irrtum und die Milliardenumsätze der Werbebranche belegen das. Die Nachfrage läßt sich nämlich steigern. Solange das Igittigitt bleibt - na, dann geht's eben weiter steil bergab.

 

Woanders weiß man eben wie's geht, hier will man es nicht. Auch okay.

jetzt wirds lächerlich

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vor 10 Minuten schrieb rorro:

Woanders weiß man eben wie's geht, hier will man es nicht. Auch okay.

 

Bei der völlig zerstrittenen Kirche in den USA davon zu sprechen, dass man "weiß, wie es geht", finde ich allerdings relativ gewagt.

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