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Rotgold

Osterhase und Christbaum

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Rotgold

Strenge Bibelchristen lehnen beides ab. Als "heidnisch" - oder gar als "satanisch".

 

Und viele von ihnen feiern beide Feste nicht, weder Ostern noch Weihnachten.

 

Wie ist eure Meinung dazu?

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Marcellinus
vor 2 Minuten schrieb Rotgold:

Strenge Bibelchristen lehnen beides ab. Als "heidnisch" - oder gar als "satanisch".

 

Und viele von ihnen feiern beide Feste nicht, weder Ostern noch Weihnachten.

 

Wie ist eure Meinung dazu?

 

Was hast du gegen das Hasenfest? Und was soll an "heidnisch" schlecht sein?

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Rotgold

Schöne Forsythien-Sträuße zu Ostern kommen in der Bibel ja auch nicht vor ...
Sind also wohl auch verboten  für strenge Bibelchristen.

 

Oder?

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Wunibald

Ich bin kein strenger Bibelchrist, lehne aber auch den Osterhasen ab und hätte dafür lieber das Rote Riesenkänguru. In dessen Beutel passen mehr Geschenke hinein.

  • Haha 3

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Long John Silver
vor 4 Stunden schrieb Rotgold:

Strenge Bibelchristen lehnen beides ab. Als "heidnisch" - oder gar als "satanisch".

 

Und viele von ihnen feiern beide Feste nicht, weder Ostern noch Weihnachten.

 

Wie ist eure Meinung dazu?

 

Dass es mir voellig egal ist, was "strenge"Bibelchristen ablehnen, feiern oder gut finden oder nicht (was immer "strenge Bibelchristen"  ueberhaupt sein sollen, keine Ahnung - Zeugen Jehovas oder wer?)

 

Mich interessiert welche Feste ich begehe und andere sollen machen, was sie fuer richtig halten. 


Also - Osterhasen vor! Santa Claus vor! Her mit dem Christbaum!  

 

Vielleicht  moechte jemand in diesem Zusammenhang von mir ein tolles Rezept fuer ein Osterlamm (mit Marzipan und Haselnuss)  - aeh, okay, das ist wohl eher ein anderer Thread. Jetzt bin ich ganz durcheinander gekommen ... 🤔

 

 

 

 

Edited by Long John Silver
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Moriz
vor 7 Stunden schrieb Rotgold:

Strenge Bibelchristen lehnen beides ab. Als "heidnisch" - oder gar als "satanisch".

 

Und viele von ihnen feiern beide Feste nicht, weder Ostern noch Weihnachten.

 

Das bezweifele ich. Man kann Weihnachten und Ostern ohne Nadelbaum und Schokoladenhohlfiguren feiern.

 

Aber als Christ kann man nicht auf Weihnachten verzichten, und auf Ostern schon mal gar nicht.

 

Wer weder Weihnachten noch Ostern feiert, der ist kein Christ, schon gar kein 'strenger Bibelchrist' - was immer das sein soll.

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Rotgold
vor 3 Stunden schrieb Moriz:

 

Das bezweifele ich.

 

 

 

Was genau bezweifelst du?

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Moriz

Das es (echte) Christen gibt, die weder Weihnachten noch Ostern feiern.

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Rotgold
vor 23 Stunden schrieb Moriz:

Das es (echte) Christen gibt, die weder Weihnachten noch Ostern feiern.

 

Dann mache dich doch mal kundig.

 

Ich kenne solche.

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Frank
vor 45 Minuten schrieb Rotgold:
Am 9.10.2019 um 22:23 schrieb Moriz:

Das es (echte) Christen gibt, die weder Weihnachten noch Ostern feiern.

 

Dann mache dich doch mal kundig.

 

Ich kenne solche.

Was daran liegen könnte das Gott Genialität wie Wahnsinn unter den Menschen gleichmäßig verteilt hat.

Oder anders: Spinner gibt es überall, auch "bei uns! - ob man die ernst nehmen muss ist nun eine andere Frage.

  • Thanks 1

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rorro
vor 10 Stunden schrieb Rotgold:

 

Dann mache dich doch mal kundig.

 

Ich kenne solche.

 

Beten die eigentlich nur das Vaterunser? Und treffen sie sich woanders als in Israel? Sind ihre Anführer Fischer? Oder sind sie eigentlich doch nur selektiv streng?

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duesi

Solche "Christen", die das Feiern von Weihnachten und Ostern ablehnen, sind mir eigentlich bisher nur unter den Adventisten und Zeugen Jehovas begegnet. Ob man diese Gruppierung für Christen halten soll, da divergieren die Meinungen. Der interkonfessionelle Dialog der RKK findet - soweit ich weiß, lasse mich aber gerne eines besseren belehren - nur mit Konfessionen statt, die die Dreieinigkeit Gottes anerkennen. Das tun die Zeugen Jehovas nicht. Unter den Adventisten gibt es solche, die die Dreieinigkeit anerkennen und solche, die entschiedene Gegner der Dreieinigkeits- und Dreifaltigkeitslehre sind.

 

Kleines Schmankerl: Ein Adventist hat mir mal vorgerechnet, dass der Papst der Antichrist sein müsse. Dafür hat er römische Zahlenwerte in einem der vielen Papsttitel verwendet und jeden Buchstaben, der keinem Zahlenwert entspricht, mit 0 gekennzeichnet:

 

V  i    c   a  r  i   u  s     F i   l      i    i   D       e i.

5 1 100 0  0 1  0  0    0 1 50    1  1   500 0  1

 

Gibt 666.

 

Doch - abgesehen von der Fragwürdigkeit dieses Rechenverfahrens - heißt der offizielle Papsttitel nicht "Stellvertreter des Sohnes Gottes", sondern "Stellvertreter Christi" - "Vicarius Christi".

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Rotgold
vor 22 Minuten schrieb rorro:

 

Beten die eigentlich nur das Vaterunser?

Es gibt überstrenge superfromme  fundamentale Christen,  die beten noch nicht mal das Vaterunser.

Denn sie verachten "vorgefertigte  Gebete", wie sie sagen.

 

Sie beten nur "spontan".

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Rotgold
vor 3 Minuten schrieb duesi:

 

 

 

Kleines Schmankerl: Ein Adventist hat mir mal vorgerechnet, dass der Papst der Antichrist sein müsse. Dafür hat er römische Zahlenwerte in einem der vielen Papsttitel verwendet und jeden Buchstaben, der keinem Zahlenwert entspricht, mit 0 gekennzeichnet:

 

V  i    c   a  r  i   u  s     F i   l      i    i   D       e i.

5 1 100 0  0 1  0  0    0 1 50    1  1   500 0  1

 

Gibt 666.

 

Doch - abgesehen von der Fragwürdigkeit dieses Rechenverfahrens - heißt der offizielle Papsttitel nicht "Stellvertreter des Sohnes Gottes", sondern "Stellvertreter Christi" - "Vicarius Christi".

 

Ja, genau!

Mit solchen Leuten hatte  ich auch schon zu tun gehabt.

 

Da weiß man nicht, soll man lachen oder weinen ....

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duesi
vor 3 Minuten schrieb Rotgold:

 

Ja, genau!

Mit solchen Leuten hatte  ich auch schon zu tun gehabt.

 

Da weiß man nicht, soll man lachen oder weinen ....

Ja, manchmal bleibt mir da das Lachen auch im Halse stecken. Ich komme aus einer freikirchlichen Gemeinde, in der durchaus Weihnachten und Ostern gefeiert werden. Und in der auch an die Dreifaltigkeit geglaubt wird. Dennoch wird dort - wenn auch nur vereinzelt - die Meinung vertreten, dass die kath. Kirche die Hure Babylon sei und Marienverehrung Götzendienst sei. Das war eine Gemeinschaft, in der ich - trotz meiner manchmal sehr kritischen Ansichten - integriert war und dazugehört habe. Dieses Integriertsein und Zugehörigsein ist durch mein Katholischwerden unwiederbringlich verloren gegangen und habe ich auch - an anderer Stelle - bisher - nicht wieder finden können. Daher schmerzt es mich manchmal schon sehr, dass hier solche unversöhnlichen Ansichten vertreten werden.

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Rotgold

Ich meine, dieser fanatische Hass auf die  katholische Kirche ist NICHT wirklich christlich!

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duesi
vor 3 Minuten schrieb Rotgold:

Ich meine, dieser fanatische Hass auf die  katholische Kirche ist NICHT wirklich christlich!

Diese religiösen Meinungsverschiedenheiten sind nicht immer mit "Hass" begründet. Einer der berühmtesten mennonitischen Märtyrer ist Dirk Willems, der als Gefangener lieber seinem katholischen Verfolger, der im Eis eingebrochen war, das Leben rettete, als sein eigenes Leben zu retten. Er kam aufgrund seiner Häresie dafür auf den Scheiterhaufen.

 

Umgekehrt war die religiöse Unterdrückung und Verfolgung der sog. "Wiedertäufer" auch nicht mit Hass, sondern mit Nächstenliebe begründet. Weil man so die Menschen vor der Verbreitung von Häresien schützen wollte. 

 

Mittlerweile machen die geistigen Erben der damaligen "Wiedertäufer" die Erfahrung, dass sie auch im Rahmen der Demokratie schwierige politische Entscheidungen treffen müssen und dabei auch nicht immer frei von Blutschuld bleiben. Andererseits hat die katholische Kirche mittlerweile auch die Erfahrung gemacht, Minderheit zu sein. Und hat anerkannt, dass der Weg der Gewaltlosigkeit und Wehrlosigkeit auch in gewissen Kontexten für einen Katholiken eine Option sein kann.

 

Dass solche gegenseitigen Aversionen historisch und leider auch gegenwärtig mit starken gegenseitigen Lehrverurteilungen verbunden sind, ist leider ein Problem, das nicht so einfach zu überwinden ist. Ich jedenfalls zögere sehr damit, über irgend eine christliche Richtung den Stab zu brechen und zu sagen, dass ihr Verhalten "nicht christlich" sei. Auch wenn ich deine Meinung hier voll und ganz verstehen kann.

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rorro
vor 46 Minuten schrieb Rotgold:

Es gibt überstrenge superfromme  fundamentale Christen,  die beten noch nicht mal das Vaterunser.

Denn sie verachten "vorgefertigte  Gebete", wie sie sagen.

 

Sie beten nur "spontan".

 

Wo steht in der Bibel, daß sie das dürfen? Und vor allem nicht auf Aramäisch?

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Moriz
vor 1 Stunde schrieb Rotgold:

Es gibt überstrenge superfromme  fundamentale Christen,  die beten noch nicht mal das Vaterunser.

Denn sie verachten "vorgefertigte  Gebete", wie sie sagen.

 

Sie beten nur "spontan".

 

Wenn sie (gültig) getauft sind sind es Christen. Zumindest 'Taufscheinchristen'.

 

Wenn sie aber weder Weihnachten noch Ostern feiern, ja nicht mal das Vater Unser beten, dann hat ihre Religion die Basis des christlichen verlassen. Sie mögen dann superfromm und fundamental sein und ihre Religiosität mag von der Bibel inspiriert sein, dennoch halte ich ihre Religion nicht mehr für christlich.

 

Ich das Gedenken der Auferstehung für einen wichtigen Bestandteil christlichen Lebens, das man zumindest nicht ablehnen kann. Egal, ob man die nun am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond feiert oder sonst wann. Christen feiern sie deswegen auch jeden Sonntag (was machen diese Leute eigentlich sonntags?).

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