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Männer und Frauen und alles dazwischen


mn1217

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vor 15 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Du hast nicht zufaellig eine masochistische Ader, oder?  :-)))

 

Auf diese Idee muss man erst mal kommen. 

 

 

Keine Ahnung. 😁 Noch nie drüber nachgedacht...

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vor 18 Stunden schrieb duesi:

Aua, die "Ihr"- Anrede. Ganz alte Schule! Meint Ihr das wirklich ernst, eure Hoheit von und zu Werner001?😎

 

Er kann sich glücklich schätzen, dass Seine Oberen Ihn nicht ganz von oben herab behandeln und Ihn in der dritten Person Singular andonnern!

Was ficht Ihn an, Er Erzschelm!

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Am 4.11.2019 um 23:43 schrieb Ennasus:

Und denen es gelingt, Frauen und Männer als Individuen zu sehen und nicht als irgendwelche evolutionär in ihrem Verhalten für immer festgelegte Gruppen.

Auch wenn du an dem Thema kein Interesse mehr zu haben scheinst, oder meinen Standpunkt anscheinend ziemlich abstoßend findest, möchte ich dazu noch etwas schreiben.

 

Ich denke nicht, dass Frauen und Männer in ihrem Verhalten evolutionär für immer festgelegt seien. Jeder kann individuell Entscheidungen treffen, inwieweit er oder sie sich von seinen oder ihren inneren Gefühlen und seinem oder ihrem evolutionär festgelegten biologischen Programm bestimmen lässt und wie weit er oder sie sich selbst verleugnet und Entscheidungen trifft, die den eigenen Gefühlen zuwiderlaufen. Das ist höchst individuell. Jeder hat schonmal Wut in seinem Leben erlebt. Aber nicht jeder ist deswegen zum Mörder geworden. Je mehr ich meine eigenen Gefühle ignoriere, desto individueller kann ich meinen Charakter ausprägen. Je mehr ich auf meine eigenen Gefühle achte und sie ernst nehme, desto vorherbestimmter bin ich in meinem Verhalten. Aber das, was ich nun mal als Mensch und als Mann und als Individuum an Gefühlen vorfinde, das ist vollständig evolutionär festgelegt. Da kann ich mich noch so individuell von anderen Menschen und Männern abheben. Diese Gefühle kann ich nur sehr begrenzt beeinflussen und ändern. Und ich finde, dass es meiner Individuation keinen Abbruch tut, wenn ich dazu stehe, dass meine Gefühle sehr stark damit zusammenhängen, das ich zu der Gruppe der heterosexuellen Männer gehöre. Und dass es neben allen individuellen Unterschieden zu anderen heterosexuellen Männern auch Dinge gibt, die ich mit (fast) allen anderen Zugehörigen zu dieser Gruppe gemeinsam habe.

bearbeitet von duesi
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vor 21 Stunden schrieb Higgs Boson:

 

Um nicht Gefahr zu laufen mit einer Damenkarte konfrontiert zu werden. Falls Du dann einen Aufstand machst, so wie hier, wird das als äußerst schlechtes Benehmen gesehen (dort, nicht hier).

 

Die gute Nachricht: Du wirst das vermutlich irgendwann verstehen, wenn Du begreifst, dass Du auch dann emanzipiert und gleichberechtigt bist, wenn ein Mann Dich hofiert. Dass das nichts miteinander zu tun hat.

 

(Wie ich schon sagte, ich hatte alle Deine Argumente drauf. Über Damenkarten habe ich mich aufgeregt, da gab es dieses Forum noch nicht.)

 

Arroganz geht immer oder wie?

Das finde ich ziemlich herablassend. Mal ganz abgesehen davon, dass du bezüglich meines Alters vermutlich von falschen Vorstellungen ausgehst.

Ich schreibe  auch nicht, dass du dich schlecht benähmest oder nicht in bestimmte Lokalitäten gehen solltest. Wir haben eine unterschiedliche Ansicht bezüglich Gleichberechtigung und Emanzipation, das bedeutet aber nicht, dass es Grund für Herablassung gibt.

 

Ein gutes Restaurant hat keine Damenkarte. Sonst ist es kein gutes Restaurant.  Es hat (vielleicht/vermutlich) eine Karte ohne Preise zB für Geschäftsessen. Wenn dann ein Paar unbedingt in einem Zweieressen gerne eine preislose Karte haben möchte, bitte. Aber doch nicht unter der Bezeichnung!

Ob ein Restaurant wirklich gut ist,  liegt nicht nur an der Qualität des Essens, sondern auch daran, wie respektvoll den Gästen begegnet wird.

Wenn 50% nur aufgrund des Geschlechtes herablassend  paternalistisch behandelt werden, spricht das gegen das Restaurant. Die Anzahl der Sterne ist dabei völlig nebensächlich.

 

Das kann selbstverständlich diskret mit dem Restaurantinhaber/Geschäftsführer geklärt werden (der Kellner kann ja meistens nix dafür).

bearbeitet von mn1217
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Zu duesi: Das sehe ich ähnlich.

Allerdings sind durch Geschlecht und sexuelle Präferenz weder Berufswahl, noch Familienstand, noch IQ usw usf vorgegeben.

Bestimmt nicht, dass der Mann der Frau erlauben muss, arbeiten zu gehen. Wie gesagt, das war offiziell noch zu Zeiten meiner Eltern so. Das Frauenwahlrecht ist in Deutschland erst 101 Jahre alt, in bestimmten Kantonen der Schweiz so ca 20.  Gleichberechtigung ist nicht selbstverständlich und da liegt das Problem.

Dass Frauen das teilweise leider unterstützen, ist ein Fakt. Das finde ich sehr schade.

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vor 1 Minute schrieb mn1217:

Zu duesi: Das sehe ich ähnlich.

Allerdings sind durch Geschlecht und sexuelle Präferenz weder Berufswahl, noch Familienstand, noch IQ usw usf vorgegeben.

Bestimmt nicht, dass der Mann der Frau erlauben muss, arbeiten zu gehen. Wie gesagt, das war offiziell noch zu Zeiten meiner Eltern so. Das Frauenwahlrecht ist in Deutschland erst 101 Jahre alt, in bestimmten Kantonen der Schweiz so ca 20.  Gleichberechtigung ist nicht selbstverständlich und da liegt das Problem.

Dass Frauen das teilweise leider unterstützen, ist ein Fakt. Das finde ich sehr schade.

Klar sind diese Dinge nicht vorgegeben. Und ich bin vollständig für Gleichberechtigung. Aber Berufswahl und Familienstand werden von Geschlecht und sexueller Präferenz beeinflusst. Das Streben danach, für das Geschlecht der eigenen sexuellen Präferenz attraktiv zu sein, ist eine wesentliche Triebfeder für Berufswahl und Familienstand. Wenn man solche Ungerechtigkeiten abschaffen will, muss man sich fragen, aus welchen Gründen diese Ungerechtigkeiten entstanden sind. In christlichen Kulturen ist da die biblische Forderung, dass die Frau dem Mann unterordnet sein soll. Also stellt sich die Frage, woher diese biblische Forderung kommt, die ja in der Sündenfallerzählung als Strafe genannt wird, also ganz klar nicht naturgegeben ist. Ich kann hier nur mutmaßen. Aber die Beobachtung, dass Frauen tendenziell Männer mit Führungsqualitäten attraktiv finden und Männer tendenziell einfühlsame Frauen attraktiv finden, die zu ihnen als Mann aufschauen, lässt mich vermuten, dass es ursprünglich darum ging, Ehen zu stabilisieren und dafür zu sorgen, dass Mann und Frau sich länger gegenseitig attraktiv finden. Wenn man sich vorstellt, dass Eifersuchtsgeschichten in archaischen Gesellschaften zu Mord und Todschlag führen konnten und eine Spirale der Blutrache in Gang setzen konnten, dann denke ich, dass es ursprünglich darum ging, das Blutvergießen zu begrenzen und eine stabile gesellschaftliche Ordnung zu ermöglichen. Wenn ich diese Prozesse verstehe, dann fällt es mir leichter, in meinem Alltag für Gleichberechtigung einzutreten und trotzdem die Gefühle von Männern und Frauen und allen Zwischenformen in ihren individuellen Eigenarten ernst zu nehmen. Verständnis dafür zu haben, wenn mal wieder ein Mann dünnhäutig reagiert, wenn er irgendwo vor Frauen schlecht weg kommt, weil es seinen Attraktivitätsstatus bei Frauen untergräbt. Verständnis dafür zu haben, wenn mal eine Frau etwas weniger Ellenbogen zeigt, weil sie bei den Männern nicht als unattraktive Kampfemanze dastehen möchte. Und Verständnis dafür zu haben, dass aufgrund dieser unterschiedlichen Gefühlslagen beruflicher Erfolg und Berufswahl bei Männern und Frauen nicht gleichverteilt sein kann.

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2 minutes ago, duesi said:

Das Streben danach, für das Geschlecht der eigenen sexuellen Präferenz attraktiv zu sein,

Interessantes Unterthema.

Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da war ein Kennzeichen von Homosexualität, auf sein Äußeres zu achten. Dann traf man verstärkt auf südländische Männer, die auf ihr Äußeres achteten, obwohl sie Heteros waren. Heute ist es zumindest unter den jüngeren Männern normal, auf das Äußere zu achten, und meinem Eindruck nach wissen die Frauen das zu schätzen. "Früher" war das offenbar anders. Ich kannte noch ältere Kollegen, da konnte man genau sehen, wenn die Frau nicht daheim war, weil sie dann die unmöglichste Sachen anhatten.

 

Werner

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vor 6 Minuten schrieb Werner001:

Interessantes Unterthema.

Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da war ein Kennzeichen von Homosexualität, auf sein Äußeres zu achten. Dann traf man verstärkt auf südländische Männer, die auf ihr Äußeres achteten, obwohl sie Heteros waren. Heute ist es zumindest unter den jüngeren Männern normal, auf das Äußere zu achten, und meinem Eindruck nach wissen die Frauen das zu schätzen. "Früher" war das offenbar anders. Ich kannte noch ältere Kollegen, da konnte man genau sehen, wenn die Frau nicht daheim war, weil sie dann die unmöglichste Sachen anhatten.

 

Werner

Interessanter Punkt. Klar kann das auch ein Stück von der Mode und vom Zeitgeist abhängen, was jeweils als attraktiv und unattraktiv empfunden wird. Aber es gibt auch Attraktivitätsmerkmale, die biologisch vorgegeben sind und die über alle Zeiten hinweg gleich bleiben. Und aus diesen Attraktivitätsmerkmalen entwickeln sich Klischees, die sicherlich nicht immer und bei jeder Person stimmen, aber die eine stimmige Tendenz ausdrücken.

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Long John Silver
vor 1 Stunde schrieb mn1217:

 

Arroganz geht immer oder wie?

Das finde ich ziemlich herablassend. Mal ganz abgesehen davon, dass du bezüglich meines Alters vermutlich von falschen Vorstellungen ausgehst.

Ich schreibe  auch nicht, dass du dich schlecht benähmest oder nicht in bestimmte Lokalitäten gehen solltest. Wir haben eine unterschiedliche Ansicht bezüglich Gleichberechtigung und Emanzipation, das bedeutet aber nicht, dass es Grund für Herablassung gibt.

 

Ein gutes Restaurant hat keine Damenkarte. Sonst ist es kein gutes Restaurant.  Es hat (vielleicht/vermutlich) eine Karte ohne Preise zB für Geschäftsessen. Wenn dann ein Paar unbedingt in einem Zweieressen gerne eine preislose Karte haben möchte, bitte. Aber doch nicht unter der Bezeichnung!

Ob ein Restaurant wirklich gut ist,  liegt nicht nur an der Qualität des Essens, sondern auch daran, wie respektvoll den Gästen begegnet wird.

Wenn 50% nur aufgrund des Geschlechtes herablassend  paternalistisch behandelt werden, spricht das gegen das Restaurant. Die Anzahl der Sterne ist dabei völlig nebensächlich.

 

Das kann selbstverständlich diskret mit dem Restaurantinhaber/Geschäftsführer geklärt werden (der Kellner kann ja meistens nix dafür).

 

 

Ich weiss nicht, warum du unbedingt die Leute aendern willst und sie nicht das machen laesst, was ihnen gefaellt. So lange dich keiner zwingt, eine Damenkarte zu benutzen, kann es dir eigentlich sein, ob andere das gut finden oder nicht. Und solltest du in die Verlegenheit kommen, mit diesem Dingens konfrontiert, steht es dir frei, sie dem Kellner, dem Gastgeber oder deinem Mann um die Ohren zu hauen, das Essen zu boykottieren oder ihnen vor die Fuesse zu kippen, dich vor Wut zu uebergeben oder sie zu verprügeln, oder was auch immer.  Was geht es dich an, ob andere Frauen das gut finden oder Restaurants das machen, wo es das entsprechende Publikum dafuer gibt?  Du kannst dort  wegbleiben. Keiner zwingt dich unserer westlichen Gesellschaft dazu, Dinge mitzumachen, die dir zuwider sind.  Warum anderen vorschreiben wollen, was sie gut und richtig finden sollen?  Wir leben in einer freien Gesellschaft. 

 

Ich will dich nicht angreifen, aber ich frage mich einfach, warum du dich da so reinverbeisst, du hast schliesslich die freie Wahl.  Und wenn du meinst, es sei ein schlechteRestaurant, das so etwas anbietet, dann gehe nicht hin. ist doch ganz einfach. Die haben ihr Publikum.  Und wer welches Restaurant gut findet und aus welchem Grund, muss man auch den Leuten selbst ueberlassen. 

 

 

 

bearbeitet von Long John Silver
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Long John Silver
vor 9 Minuten schrieb duesi:

Interessanter Punkt. Klar kann das auch ein Stück von der Mode und vom Zeitgeist abhängen, was jeweils als attraktiv und unattraktiv empfunden wird. Aber es gibt auch Attraktivitätsmerkmale, die biologisch vorgegeben sind und die über alle Zeiten hinweg gleich bleiben. Und aus diesen Attraktivitätsmerkmalen entwickeln sich Klischees, die sicherlich nicht immer und bei jeder Person stimmen, aber die eine stimmige Tendenz ausdrücken.

 

Also, das ist doch hier ein Streit um Nichts.

 

Ich finde bestimmte Frauen attraktiv, basta. 

 

Alles andere klaert sich dann mit ihr, aber bestimmt nicht in abstrakten Diskussionen in einem Forum. 

 

Und nein, Gestanden sein ist fuer mich kein Attraktivitaetsmerkmal, auch nicht ueberdurchschnittliche Intelligenz (das Thema hatten wir neulich). Sie soll nett sein, humorvoll, nicht zickig und nicht zaenkisch und liebevoll.   Punkt. Punkt. Punkt. Punkt. 

 

Keine Ahnung, ob das biologisch vorgegeben ist, das ist jedenfalls, was mir gefaellt und Kriterium fuer mich ist. 

 

(Ach, ja, ein Diaet-Freak sollte sie auch nicht sein. Mir gefallen keine duerren Frauen. Duesi, du wirst mich jetzt bestimmt aufklaeren, dass das evolutionaer bedingt sei :;-)))

 

Will sagen - was soll diese ganze Erklaererei und das Gruendeln in irgendwelchen Tiefen der Motivationen, Absichten und vermuteten Strategien bringen? Das sind Meta-Ebenen.Das kann man machen, aber es bringt einem weder zu gelungeren Beziehungen noch ueberhaupt zu Beziehungen.  Entwder man gefaellt sich oder nicht. Das ist ganz einfach. 

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vor 1 Stunde schrieb mn1217:

Ein gutes Restaurant hat keine Damenkarte. Sonst ist es kein gutes Restaurant.  Es hat (vielleicht/vermutlich) eine Karte ohne Preise zB für Geschäftsessen. Wenn dann ein Paar unbedingt in einem Zweieressen gerne eine preislose Karte haben möchte, bitte. Aber doch nicht unter der Bezeichnung!

Ist nicht "Damenkarte" einfach nur noch die traditionelle Bezeichnung für die Karte ohne Preise? Wo gibt es denn heute noch Damen...

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vor 24 Minuten schrieb Long John Silver:

Will sagen - was soll diese ganze Erklaererei und das Gruendeln in irgendwelchen Tiefen der Motivationen, Absichten und vermuteten Strategien bringen? Das sind Meta-Ebenen.Das kann man machen, aber es bringt einem weder zu gelungeren Beziehungen noch ueberhaupt zu Beziehungen.  Entwder man gefaellt sich oder nicht. Das ist ganz einfach. 

Und genau das sehe ich anders. Attraktivität passiert nicht einfach. Ich kann als Mann durchaus sogar eine ganze Menge dafür tun, dass mich mehr Frauen attraktiv finden. Und es führt durchaus auch dazu, dass sich Beziehungen anbahnen. 

 

Warum schminken sich junge Frauen? Weil sie für Männer attraktiv sein wollen. Es gab mal eine Umfrage unter Harvard-Frauen nach dem Gehaltswunsch. In der anonymen Befragung gaben Single-Frauen dabei durch die Bank höhere Zahlen an als in der offenen Befragung. Der Autor erklärte das damit, dass die Single-Frauen vor ihren männlichen Kommilitonen nicht als karrieregeil und unattraktiv dastehen wollten. Der Wunsch danach, attraktiv zu sein, führt zu der Frage, was denn attraktiv ist. Und dazu ist diese "ganze Erklärerei und das Gründeln in irgendwelchen Tiefen der Motivationen, Absichten und vermuteten Strategien" nunmal bitter notwendig.

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vor 13 Minuten schrieb duesi:

Und genau das sehe ich anders. Attraktivität passiert nicht einfach. Ich kann als Mann durchaus sogar eine ganze Menge dafür tun, dass mich mehr Frauen attraktiv finden. Und es führt durchaus auch dazu, dass sich Beziehungen anbahnen. 

 

Warum schminken sich junge Frauen? Weil sie für Männer attraktiv sein wollen. Es gab mal eine Umfrage unter Harvard-Frauen nach dem Gehaltswunsch. In der anonymen Befragung gaben Single-Frauen dabei durch die Bank höhere Zahlen an als in der offenen Befragung. Der Autor erklärte das damit, dass die Single-Frauen vor ihren männlichen Kommilitonen nicht als karrieregeil und unattraktiv dastehen wollten. Der Wunsch danach, attraktiv zu sein, führt zu der Frage, was denn attraktiv ist. Und dazu ist diese "ganze Erklärerei und das Gründeln in irgendwelchen Tiefen der Motivationen, Absichten und vermuteten Strategien" nunmal bitter notwendig.

attraktivität führt zur verliebtheit. verliebtheit ist eine vorstufe für viele enttäuschungen.

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Gerade eben schrieb Moriz:

Ist nicht "Damenkarte" einfach nur noch die traditionelle Bezeichnung für die Karte ohne Preise? Wo gibt es denn heute noch Damen...

 

Oh, ich kenne einige...

Um jetzt einmal mn1217 moralisch den Rücken zu stärken, sofern das gestattet ist, möchte ich kundtun, dass ich mich in einem Restaurant, in dem es zwei Sorten Speisekarten gibt, unwohl fühlen würde. Zwar halte ich mich, was den höflichen Umgang miteinander und untereinander angeht, für konservativ, wobei ich zwar nicht mehr so weit gehen würde wie in meiner Jugendzeit, als ich einmal für eine  Mitschülerin meinen Parka über eine Matschpfütze breitete, aber kleine Gesten der Zuvorkommenheit halte ich durchaus für selbstverständlich, das "In-den-Mantel-helfen" beispielsweise - bei der so genannten Damenkarte hingegen habe ich, anders als bei sonstigen kleinen Höflichkeitsgesten, deutlich mehr Verständnis für die Position, sie als Symbol für die Ungleichbehandlung der Frau an sich zu werten, obwohl ich selber dies nicht so sehe.

 

Um aus den Ausgangsfall dieser Diskussion, nämlich jenes mit einer hohen Strafe belegte Restaurant zurück zu kommen, dass zwei unterschiedliche Speisekarten - mit und ohne Preisangaben - offerierte, bin ich hingegen der Ansicht, dass ein solches strafbewehrtes Durchsetzen der Emanzipation übertrieben und wirtschaftsschädlich ist. Soll doch jeder nach seiner Fasson satt werden.

Alfons

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vor 41 Minuten schrieb Long John Silver:

Will sagen - was soll diese ganze Erklaererei und das Gruendeln in irgendwelchen Tiefen der Motivationen, Absichten und vermuteten Strategien bringen? Das sind Meta-Ebenen.Das kann man machen, aber es bringt einem weder zu gelungeren Beziehungen noch ueberhaupt zu Beziehungen.  Entwder man gefaellt sich oder nicht. Das ist ganz einfach. 

Nachtrag: Vielleicht entspricht dies nicht deinem Erfahrungshorizont. Aber ich habe diese Dinge selbst erlebt: Als mir diese Dinge anfingen, bewusst zu werden, wie Attraktivität bei Frauen funktioniert, habe ich ein wenig mein Auftreten geändert, ein wenig meine Einstellung geändert, ein wenig an mir gearbeitet, um attraktiver zu werden, und innerhalb eines kurzen Zeitraumes haben ziemlich viele Frauen sehr viel positiver auf mich reagiert. Daher ist es meine ganz klare Meinung, dass politische Korrektheit und eine völlige Gleichbehandlung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts gelungene Beziehungen verhindert. Sowohl für das Anbahnen einer Partnerschaft als auch für das Aufrechterhalten einer Partnerschaft ist es sehr von Vorteil zu wissen, was attraktiv und was unattraktiv für den anderen ist. Und sich um die attraktiven Verhaltensweisen zu bemühen und die unattraktiven Verhaltensweisen zu vermeiden.

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Long John Silver
vor 17 Minuten schrieb duesi:

Und genau das sehe ich anders. Attraktivität passiert nicht einfach. Ich kann als Mann durchaus sogar eine ganze Menge dafür tun, dass mich mehr Frauen attraktiv finden. Und es führt durchaus auch dazu, dass sich Beziehungen anbahnen. 

 

 

 

Oehm - mir reicht eine, die mich attraktiv findet :-)))

 

 

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vor 6 Minuten schrieb helmut:

attraktivität führt zur verliebtheit. verliebtheit ist eine vorstufe für viele enttäuschungen.

Klar! Wenn ich sicher gehen will, dass ich keine Enttäuschung erlebe, kann ich es mit der Partnerschaft aber auch gleich von vornherein lassen.

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5 minutes ago, Long John Silver said:

 

 

Oehm - mir reicht eine, die mich attraktiv findet :-)))

 

 

Ja, es soll Leute geben, die spielen nur einmal im Leben Lotto und haben gleich einen Hauptgewinn.

 

Werner

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Long John Silver
vor 16 Minuten schrieb duesi:

Nachtrag: Vielleicht entspricht dies nicht deinem Erfahrungshorizont. Aber ich habe diese Dinge selbst erlebt: Als mir diese Dinge anfingen, bewusst zu werden, wie Attraktivität bei Frauen funktioniert, habe ich ein wenig mein Auftreten geändert, ein wenig meine Einstellung geändert, ein wenig an mir gearbeitet, um attraktiver zu werden, und innerhalb eines kurzen Zeitraumes haben ziemlich viele Frauen sehr viel positiver auf mich reagiert. Daher ist es meine ganz klare Meinung, dass politische Korrektheit und eine völlige Gleichbehandlung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts gelungene Beziehungen verhindert. Sowohl für das Anbahnen einer Partnerschaft als auch für das Aufrechterhalten einer Partnerschaft ist es sehr von Vorteil zu wissen, was attraktiv und was unattraktiv für den anderen ist. Und sich um die attraktiven Verhaltensweisen zu bemühen und die unattraktiven Verhaltensweisen zu vermeiden.

 

Ja, das entspricht nicht meinen Erfahrungshorizont, das stimmt. 

Ich habe mir nie Gedanken gemacht, ob mich Frauen attraktiv finden oder nicht oder warum oder nicht. Es passierte halt manchmal, dass die eine oder andere das so empfand. Ist das nicht meistens so?

 

bearbeitet von Long John Silver
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vor 2 Stunden schrieb mn1217:

 

Ein gutes Restaurant hat keine Damenkarte. Sonst ist es kein gutes Restaurant.  Es hat (vielleicht/vermutlich) eine Karte ohne Preise zB für Geschäftsessen. Wenn dann ein Paar unbedingt in einem Zweieressen gerne eine preislose Karte haben möchte, bitte. Aber doch nicht unter der Bezeichnung!

Ob ein Restaurant wirklich gut ist,  liegt nicht nur an der Qualität des Essens, sondern auch daran, wie respektvoll den Gästen begegnet wird.

Wenn 50% nur aufgrund des Geschlechtes herablassend  paternalistisch behandelt werden, spricht das gegen das Restaurant. Die Anzahl der Sterne ist dabei völlig nebensächlich.

 

Das kann selbstverständlich diskret mit dem Restaurantinhaber/Geschäftsführer geklärt werden (der Kellner kann ja meistens nix dafür).


Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann, dass es kein gutes Restaurant ist, wenn es eine Damenkarte hat.
Verallgemeinerungen finde ich nie sinnvoll. Für einige scheint sowas sogar ein Ausdruck einer besonderen Qualität zu sein.
Aber es wäre definitiv kein Restaurant, in das ich hingehen würde. Auch ich sehe so etwas -  da bin ich voll auf deiner Seite - als Ausdruck einer paternalistischen Haltung und eines Frauen- und Männerbildes, von dem ich denke, dass es dringend überwunden gehört.

 

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Long John Silver
vor 1 Minute schrieb Werner001:

Ja, es soll Leute geben, die spielen nur einmal im Leben Lotto und haben gleich einen Hauptgewinn.

 

Werner

 

Ich sagte nichts von einmal.  Ich meinte nur, eine reicht.  Ich will keinen Harem gruenden :-)))

 

Deshalb fand ich Duesis Aussage so witzig.  

 

 

 

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