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Männer und Frauen und alles dazwischen


mn1217

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vor 5 Minuten schrieb Long John Silver:

Wie erklaerst du dir, dass ich keine Filme mit Gewaltdarstellungen mag und sie mir auch nicht ansehe? Ich mag auch keine Action-Filme, sie langweilen  mich im harmlosen Fall, im unguenstigen wuerden sie mich aggressiv machen, weil mir die Dumpfheit der Stories und das Geballere und Herum pruegeln auf den Geist ginge. 

 

 Ich muesste nach deiner Schilderung da eine Affinitaet dazu besitzen.

Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉

 

Nein, Spaß beiseite. Ich fand früher als Kind und junger Erwachsener Seifenopern und Beziehungsfilme weit spannender als solche Filme mit Gewaltdarstellungen oder Action-Filme. Aber die Erfahrung, dass meine realen Beziehungserfahrungen soweit von dem entfernt sind, was in Seifenopern und Beziehungsfilmen dargestellt wird und dass in mir Gefühle hochkommen, die ich nie haben wollte, die aber zu mir nun mal gehören, hat zu einer Verschiebung meiner Interessen geführt. Es kann sehr viele Gründe dafür geben, dass du da anders empfindest. Vielleicht hast du gewisse Erfahrungen, die diese Gefühle bei mir ausgelöst haben, nie gemacht. Vielleicht bist du ein anderer Persönlichkeits-Typ als ich, was ich dir überhaupt gar nicht ausreden möchte. Dennoch glaube ich (was nie passieren wird), wenn ich mit dir einen Männerabend machen würde und mit dir bei einem Bier und netten Gesprächen den Film "Fight Club" ansehen würde, dass ich von dir sehr viel mehr Verständnis für die in dem Film zum Ausdruck kommenden Emotionen ernten könnte als von den meisten Frauen.

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Selbstbewusstsein sagt erst mal,dass ich mir meiner selbst bewusst bin. Mit allem, was so dazu gehört. Und dazu ehrlich und offen stehe.

Das hat nichts mit irgendwelchem Gehabe zu tun,letzteres spricht eher für Unsicherheit. 

Duesi,ich habe nicht geschrieben, der Film sei "krankhaft",sondern der Protagonist krank. Was er tut,ist (auch) von dieser Krankheit beeinflusst. 

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vor 5 Minuten schrieb mn1217:

Selbstbewusstsein sagt erst mal,dass ich mir meiner selbst bewusst bin. Mit allem, was so dazu gehört. Und dazu ehrlich und offen stehe.

....

und mich von anderen distanzieren kann, ausgehend vom "meines selbst bewußtseins"

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vor 8 Minuten schrieb duesi:

Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉

 

Nein, Spaß beiseite. Ich fand früher als Kind und junger Erwachsener Seifenopern und Beziehungsfilme weit spannender als solche Filme mit Gewaltdarstellungen oder Action-Filme

 

Ich finde auch Seifenopern und Beziehungsfilme schrecklich. 

 

 

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vor 29 Minuten schrieb duesi:

Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉

 

Nein, Spaß beiseite. Ich fand früher als Kind und junger Erwachsener Seifenopern und Beziehungsfilme weit spannender als solche Filme mit Gewaltdarstellungen oder Action-Filme. Aber die Erfahrung, dass meine realen Beziehungserfahrungen soweit von dem entfernt sind, was in Seifenopern und Beziehungsfilmen dargestellt wird und dass in mir Gefühle hochkommen, die ich nie haben wollte, die aber zu mir nun mal gehören, hat zu einer Verschiebung meiner Interessen geführt. Es kann sehr viele Gründe dafür geben, dass du da anders empfindest. Vielleicht hast du gewisse Erfahrungen, die diese Gefühle bei mir ausgelöst haben, nie gemacht. Vielleicht bist du ein anderer Persönlichkeits-Typ als ich, was ich dir überhaupt gar nicht ausreden möchte. Dennoch glaube ich (was nie passieren wird), wenn ich mit dir einen Männerabend machen würde und mit dir bei einem Bier und netten Gesprächen den Film "Fight Club" ansehen würde, dass ich von dir sehr viel mehr Verständnis für die in dem Film zum Ausdruck kommenden Emotionen ernten könnte als von den meisten Frauen.

 

Ja, das ist eher unwahrscheinlich. Das hat aber andere Gruende, ich bin kein Freund von Maennerabenden. Ich gehe abends mit dem Hund raus,  das finde ich spannender :-))

 

Spass beiseite - nein, nichts wuerde mich dazu bringen, einen solchen Film anzusehen, egal ob mit dir oder irgendjemanden, genauso wenig wie Seifenopern oder Beziehungsfilme.  Es macht generell keine Freude, mit mir Filme anzuschauen, weil ich alle Filme (ich schaue stets ueber Netflix oder Prime) in handliche Stuecke verhacke von ungefaehr 15 Minuten und dann erstmal was anderes mache.  Der letzte Film, den ich im Kino anschaute, war Herr der Ringe mit meinem Sohn damals.  Im Moment schaue ich die 2. Staffel von "Mindhunters". Nun ja. ist auch nicht jedermanns Geschmack. 

 

Ich muss das mit der Gewalt und den Filmen etwas praezisieren, ich meine speziell solche Filme, wie dir erwaehnt, da habe ich keine Lust dazu, mir irgendwelche Bekloppten Protagonisten anzutun.  Natuerlich zeigen viele Filme Gewalt auf bestimmten Ebenen oder in bestimmten Zusammenhaengen, das meine ich nicht mit meiner Ablehnung.  Ich bin ja Tarantino-Film und natuerlich gibt es da auch  eine Menge Gewalt, aber die ist fuer mich auf anderer Ebene angesiedelt (und auch manchmal ziemlich skurril und komisch).  Das ist fuer mich etwas ganz anderes.

 

 

bearbeitet von Long John Silver
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vor 2 Minuten schrieb mn1217:

Das hat nichts mit irgendwelchem Gehabe zu tun,letzteres spricht eher für Unsicherheit. 

Genau das meinte ich damit, dass viele Frauen weniger selbstbewusstes Auftreten als ein Zeichen von Unsicherheit und einer Unfähigkeit, sich selbst bewusst zu sein, interpretieren.

 

Dabei fühlt es sich für mich sehr natürlich an, mit meinem Auftreten (selbstbewusst oder weniger selbstbewusst) ein gewisses Rangverhalten an den Tag zu legen. Ich fühle mich sehr sicher und wohl in meiner Haut, wenn ich durch mein Auftreten meine soziale Stellung unter Männern zum Ausdruck bringen kann.  Es kommt intuitiv. Ich habe solche Versprachlichungen (Rangverhalten etc.) früher nie in Worte fassen können, weil es sich so natürlich anfühlt. Bloß die Erfahrung mit Frauen, dass sie da komplett anders ticken, führt mich dazu, dass ich solche Empfindungen in Worte fassen muss. Es ist eben kein unsicheres Gehabe, dass ich mich so verhalte. Es entspricht meinem Empfinden. 

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@ mn1217: Genauso wie du es als ein Zeichen von Unsicherheit interpretierst, wenn ich Rangverhalten an den Tag lege, genauso habe ich es früher manchmal als ein Zeichen von Unsicherheit interpretiert, wenn ich erlebt habe, dass sich Frauen, die etwas falsch gemacht haben, betont selbstbewusst und souverän gegeben haben. Ich habe mich gefragt, was sie davon abhält, zu ihren wahren Gefühlen zu stehen und sich ihrer sozialen Stellung entsprechend zu verhalten. Aber wenn Frauen solche Gefühle nun mal nicht haben, dann ist das auch kein Zeichen von Unsicherheit.

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vor 24 Minuten schrieb duesi:

Genau das meinte ich damit, dass viele Frauen weniger selbstbewusstes Auftreten als ein Zeichen von Unsicherheit und einer Unfähigkeit, sich selbst bewusst zu sein, interpretieren.

 

Dabei fühlt es sich für mich sehr natürlich an, mit meinem Auftreten (selbstbewusst oder weniger selbstbewusst) ein gewisses Rangverhalten an den Tag zu legen. Ich fühle mich sehr sicher und wohl in meiner Haut, wenn ich durch mein Auftreten meine soziale Stellung unter Männern zum Ausdruck bringen kann.  Es kommt intuitiv. Ich habe solche Versprachlichungen (Rangverhalten etc.) früher nie in Worte fassen können, weil es sich so natürlich anfühlt. Bloß die Erfahrung mit Frauen, dass sie da komplett anders ticken, führt mich dazu, dass ich solche Empfindungen in Worte fassen muss. Es ist eben kein unsicheres Gehabe, dass ich mich so verhalte. Es entspricht meinem Empfinden. 

 

vor 1 Minute schrieb duesi:

@ mn1217: Genauso wie du es als ein Zeichen von Unsicherheit interpretierst, wenn ich Rangverhalten an den Tag lege, genauso habe ich es früher manchmal als ein Zeichen von Unsicherheit interpretiert, wenn ich erlebt habe, dass sich Frauen, die etwas falsch gemacht haben, betont selbstbewusst und souverän gegeben haben. Ich habe mich gefragt, was sie davon abhält, zu ihren wahren Gefühlen zu stehen und sich ihrer sozialen Stellung entsprechend zu verhalten. Aber wenn Frauen solche Gefühle nun mal nicht haben, dann ist das auch kein Zeichen von Unsicherheit.

rang- und balzverhalten empfinde ich als lächerlich, peinlich und führt bei mir zum fremdschämen für den balzer.

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vor 41 Minuten schrieb mn1217:

Eher umgekehrt . Wenn die Beziehung nicht harmoniert,dann auch nicht in dem Bereich.

 

 

Ich wuerde das jetzt nicht verallgemeinern, bei mir ist es entschieden anders. Dazu ist mir der Bereich zu wesentlich fuer mein Leben nd ich kann ihn auch nicht von den anderen Bereichen trennen. 

 

Damit meine ich jetzt nicht so  daemliche Dinge wie "guten Sex" oder so, dieses Gerede halte ich fuer den groessten Schwachsinn, der heutzutage den Leuten eingeblasen wird medial.  So etwas meine ich nicht. Ich sagte nur: es muss passen, sonst wird auch der Rest nichts.

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vor 31 Minuten schrieb duesi:

Genau das meinte ich damit, dass viele Frauen weniger selbstbewusstes Auftreten als ein Zeichen von Unsicherheit und einer Unfähigkeit, sich selbst bewusst zu sein, interpretieren.

 

Dabei fühlt es sich für mich sehr natürlich an, mit meinem Auftreten (selbstbewusst oder weniger selbstbewusst) ein gewisses Rangverhalten an den Tag zu legen. Ich fühle mich sehr sicher und wohl in meiner Haut, wenn ich durch mein Auftreten meine soziale Stellung unter Männern zum Ausdruck bringen kann.  Es kommt intuitiv. Ich habe solche Versprachlichungen (Rangverhalten etc.) früher nie in Worte fassen können, weil es sich so natürlich anfühlt. Bloß die Erfahrung mit Frauen, dass sie da komplett anders ticken, führt mich dazu, dass ich solche Empfindungen in Worte fassen muss. Es ist eben kein unsicheres Gehabe, dass ich mich so verhalte. Es entspricht meinem Empfinden. 

 

Duesi, entschuldige bitte, aber irgendwie - wie soll ich sagen - so, wie Du schreibst, kommt mir das vor wie von einem anderen Stern. Ich verstehe das einfach nicht. Ich verstehe nicht, was Du unter "sozialer Stellung" meinst, ich verstehe nicht, was Du mit "Rang" meinst. Und ich verstehe auch nicht, warum man eine soziale Stellung (zumindest das, was ich darunter verstehe) vermitteln muss.

 

Geschäftlich vertrete ich irgendwelche Ideen, Überlegungen, Gedanken, Konzepte, … , außerdem ist da meine soziale Stellung klar. Entweder ich bin der Chef (eher ziemlich selten), oder ich bin derjenige, der dem Chef berichtet (der Normalfall, da ich Sachbearbeiter bin).

 

Privat spielt der soziale Rang eigentlich keine Rolle. In der Bank zählen Zahlen, im Privatleben kennt man sich bereits oder man lernt sich kennen, und im Kaufland ist der Rang wurscht, so lange ich das bezahlen kann, was ich in den Wagen lege.

 

Irgendwie kommen mir Deine Ausführungen so theoretisch an, weit weg von meiner Welt...

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vor 57 Minuten schrieb mn1217:

Wer da nur auf das "dritte Date" schielt,hat mMn ein Problem. Bei uns ist das Gott sei Dank nicht so strikt vorgegeben.

Jo. Warum so lange warten ;) 

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vor 7 Minuten schrieb Lothar1962:

 

Duesi, entschuldige bitte, aber irgendwie - wie soll ich sagen - so, wie Du schreibst, kommt mir das vor wie von einem anderen Stern. Ich verstehe das einfach nicht. Ich verstehe nicht, was Du unter "sozialer Stellung" meinst, ich verstehe nicht, was Du mit "Rang" meinst. Und ich verstehe auch nicht, warum man eine soziale Stellung (zumindest das, was ich darunter verstehe) vermitteln muss.

 

Geschäftlich vertrete ich irgendwelche Ideen, Überlegungen, Gedanken, Konzepte, … , außerdem ist da meine soziale Stellung klar. Entweder ich bin der Chef (eher ziemlich selten), oder ich bin derjenige, der dem Chef berichtet (der Normalfall, da ich Sachbearbeiter bin).

 

Privat spielt der soziale Rang eigentlich keine Rolle. In der Bank zählen Zahlen, im Privatleben kennt man sich bereits oder man lernt sich kennen, und im Kaufland ist der Rang wurscht, so lange ich das bezahlen kann, was ich in den Wagen lege.

 

Irgendwie kommen mir Deine Ausführungen so theoretisch an, weit weg von meiner Welt...

 

Ich verstehe das auch nicht. Es gibt die Abstufungen im Beruf, da hat man eine bestimmte Stellung, die sich aus der Kompetenz und dem Arbeitsvertrag ergibt, da gibt es eine Rangordnung. 

 

Okay. Meint er das? Wohl eher nicht. 


Wenn der Schulleiter oder die Schulleiterin verlangt, dass ich bei ihr/ihm im Buero erscheine, erscheine ich dort. Wo ist das Problem? 

bearbeitet von Long John Silver
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Ein bisschen was davon verstehe ich schon - Gockelkämpfe konnte man früher auch hier im Forum beobachten und ich kenne es leider aus meinen Tätigkeitsbereichen durchaus, dass Männer sich vorrangig damit beschäftigen, sich und den anderen ihre Wichtigkeit und ihre Potenz zu beweisen. Allerdings finde ich das nicht nur mühsam und lächerlich, sondern es hat das Potential, notwendige und/oder sinnvolle Entwicklungen zu verhindern oder es führt zu sinnlosen Aktivitäten, die Zeit und/oder Ressourcen verbrauchen, die man dringend anderswo einsetzen sollte.
Beeindruckend finde ich so was nie. Ich bin immer froh, wenn endlich jeder seinen Platz gefunden hat, an dem er sich sicher und wichtig genug fühlt, und man wieder zum Wesentlichen übergehen kann. (Übrigens ist das genauso mühsam bei Frauen, die sich ihres Wertes nicht sicher sind und irgendwie wild agieren müssen, um allen zu zeigen, wie gut sie sind.)

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vor 9 Minuten schrieb Lothar1962:

Privat spielt der soziale Rang eigentlich keine Rolle. In der Bank zählen Zahlen, im Privatleben kennt man sich bereits oder man lernt sich kennen, und im Kaufland ist der Rang wurscht, so lange ich das bezahlen kann, was ich in den Wagen lege.

Unter männlichen Freunden spielt die soziale Stellung im Beruf fast keine Rolle. Das meinte ich nicht. Dennoch gibt es ein Empfinden, dass den Umgang von Männern auf subtile Weise prägt (zumindest mir geht es so). Dass das Auftreten (selbstbewusst oder weniger selbstbewusst) ein Weg ist, Gefühle auszudrücken. Wenn ich etwas falsch gemacht habe und jemanden verletzt habe, zeige ich das durch ein weniger selbstbewusstes Auftreten. Wenn ich in der Männerrunde akzeptiert bin und alle über meine Witze lachen, trete ich sehr selbstbewusst auf. Wenn jemand mir krumm kommt und ich die Macht habe, mich dagegen zu wehren, kann ich sehr selbstbewusste Aggressionen an den Tag legen (ohne deswegen strafbare Handlungen begehen zu müssen). Ich habe das etwas vereinfachend als "Rangverhalten" bezeichnet. Mit sozialer Stellung meine ich wesentlich mehr, als die Frage, wie anerkannt jemand im Beruf ist. Das alles bedeutet aber nicht, dass ich mich in einem niedrigen "Rang", wenn ich mal weniger selbstbewusst auftrete, unwohl fühlen würde oder meiner selbst nicht bewusst wäre. Es ist ein Zeichen von Respekt, nicht zu viel Selbstbewusstsein an den Tag zu legen.

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vor 8 Minuten schrieb Ennasus:

Ein bisschen was davon verstehe ich schon - Gockelkämpfe konnte man früher auch hier im Forum beobachten und ich kenne es leider aus meinen Tätigkeitsbereichen durchaus, dass Männer sich vorrangig damit beschäftigen, sich und den anderen ihre Wichtigkeit und ihre Potenz zu beweisen. 

 

Ach, so, das. Ja, sicher, natuerlich gibt es das. Gockelkaempfe, Duftmarken absetzen :-))
 

Ja, okay. Da muss man einen Weg finden, damit umzugehen. 

 

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Gerade eben schrieb duesi:

 Es ist ein Zeichen von Respekt, nicht zu viel Selbstbewusstsein an den Tag zu legen.


Nein, es ist ein Zeichen von Authentizität und entwickelter Persönlichkeit, Selbstbewusstsein nicht "an den Tag zu legen", sondern selbstbewusst zu sein. Ganz selbstverständlich. Und gar nicht darüber nachzudenken. Und wenn einen eine Situation verunsichert, oder einem irgendwie sonst die Sicherheit  fehlt, auch dazu zu stehen.
Das ist die richtige Richtung: "Ich bin mir meines Wertes und meiner selbst bewusst --> das macht mich sicher und das wird auch in meinem Auftreten sichtbar."

Das überzeugt wesentlich mehr als eine bewusst eingesetzte angebliche Selbstsicherheit, die gar keine ist, sondern nur als Mittel zum Zweck vorgespielt wird.

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vor 9 Minuten schrieb duesi:

 

 

 

vor 9 Minuten schrieb duesi:

Unter männlichen Freunden spielt die soziale Stellung im Beruf fast keine Rolle. Das meinte ich nicht. Dennoch gibt es ein Empfinden, dass den Umgang von Männern auf subtile Weise prägt (zumindest mir geht es so). Dass das Auftreten (selbstbewusst oder weniger selbstbewusst) ein Weg ist, Gefühle auszudrücken. Wenn ich etwas falsch gemacht habe und jemanden verletzt habe, zeige ich das durch ein weniger selbstbewusstes Auftreten. Wenn ich in der Männerrunde akzeptiert bin und alle über meine Witze lachen, trete ich sehr selbstbewusst auf. Wenn jemand mir krumm kommt und ich die Macht habe, mich dagegen zu wehren, kann ich sehr selbstbewusste Aggressionen an den Tag legen (ohne deswegen strafbare Handlungen begehen zu müssen). Ich habe das etwas vereinfachend als "Rangverhalten" bezeichnet. Mit sozialer Stellung meine ich wesentlich mehr, als die Frage, wie anerkannt jemand im Beruf ist. Das alles bedeutet aber nicht, dass ich mich in einem niedrigen "Rang", wenn ich mal weniger selbstbewusst auftrete, unwohl fühlen würde oder meiner selbst nicht bewusst wäre. Es ist ein Zeichen von Respekt, nicht zu viel Selbstbewusstsein an den Tag zu legen.

 

Ich werde jetzt ganz selbstbewusst den Apotheker anrufen und ihn bitten, mir den Boten mit der Arznei zu schicken, die ich dringend brauche. Ich werde dem Boten selbstbewusst ein Trinkgeld geben und ein Witzchen dabei machen, ich hoffe, er lacht respektvoll :-))

 

Also, Was Ennasus sagte, habe ich verstanden. Was du sagt, ist mir unverstaendlich. Ich dachte bisher, ich koennte so gut wie perfekt Deutsch lesen.  Jetzt lese ich dein Posting bereits 5 mal und kapiere es immer noch nicht.

 

 

bearbeitet von Long John Silver
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Wer von "Gockelkämpfen" spricht hat noch keine Frauenmannschaft im Zickenkrieg erlebt.

 

Natürlich brauch ein Kind Vorbilder. Und natürlich braucht ein Kind Bestätigung - auch in seiner geschlechtlichen Identität - gerade vom gegengeschlechtlichen Elternteil.

 

In einem Erziehungssystem, dessen komplettes Belohnungskonzept auf weiblichen Bedürfnissen beruht, bleiben Jungen zwangsläufig auf der Strecke.

 

Ich habe mal eine Haka-Vorführung miterlebt, bei der das Publikum (natürlich gemischt obwohl der Haka eine Männerangelegenheit ist) mitmachen sollte. Es gibt wenig was lächerlicher anmutet als dürre westeuropäische Möchtegernies, die versuchen gestandene Krieger denen eine Jahrhunderte alte Tradition den Rücken gerade hält zu imitieren.

 

Von daher verstehe ich Duesi bis ins Mark. Ein Mann braucht Kontakt zu anderen Männern - vorallem zu Männern, die mit ihrem Mann-sein Frieden geschlossen haben und sich in ihrer Rolle wohlfühlen.

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vor 4 Minuten schrieb Long John Silver:

Also, Was Ennasus sagte, habe ich verstanden. Was du sagt, ist mir unverstaendlich. Ich dachte bisher, ich koennte so gut wie perfekt Deutsch lesen.  Jetzt lese ich dein Posting schon 5 mal und kapiere es immer noch nicht.

😯 Vielleicht habe ich es auch nicht richtig verstanden?

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vor 1 Minute schrieb Ennasus:


Nein, es ist ein Zeichen von Authentizität und entwickelter Persönlichkeit, Selbstbewusstsein nicht "an den Tag zu legen", sondern selbstbewusst zu sein. Ganz selbstverständlich. Und gar nicht darüber nachzudenken. Und wenn einen eine Situation verunsichert, oder einem irgendwie sonst die Sicherheit  fehlt, auch dazu zu stehen.
Das ist die richtige Richtung: "Ich bin mir meines Wertes und meiner selbst bewusst --> das macht mich sicher und das wird auch in meinem Auftreten sichtbar."

Das überzeugt wesentlich mehr als eine bewusst eingesetzte angebliche Selbstsicherheit, die gar keine ist, sondern nur als Mittel zum Zweck vorgespielt wird.

Nochmal: Ich denke nicht darüber nach, wie ich meine gespielte Selbstsicherheit "einsetzen" kann. Das ist ja gerade das Missverständnis. Wenn ich mir meines Wertes und meiner selbst bewusst bin (und das kann auch ein niedriger Wert in der Männergesellschaft sein), dann bringe ich das ganz automatisch durch mein devotes oder dominantes oder gleichrangiges Auftreten zum Ausdruck. Was mich verunsichert, ist nicht, einen niedrigen Rang zugewiesen zu bekommen. Das verunsichert mich ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Was mich (früher) verunsichert hat, ist, dass mir von Frauen devotes Verhalten als Unsicherheit und dominantes Verhalten als Selbstsicherheit ausgelegt worden ist. Und ich spiele Frauen nichts vor. Ich ändere meinen Blick auf Frauen und werde dadurch automatisch selbstsicherer.

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vor 10 Minuten schrieb duesi:

Unter männlichen Freunden spielt die soziale Stellung im Beruf fast keine Rolle. Das meinte ich nicht. Dennoch gibt es ein Empfinden, dass den Umgang von Männern auf subtile Weise prägt (zumindest mir geht es so).

 

Ja, ich kenne auch so ein Empfinden, das ist aber nicht subtil, sondern ziemlich deutlich: entweder ich habe ein Ar...loch vor mir und einen dummen Schwaetzer oder nicht. Ist es das, was du meinst?

 

(Sorry, wenn ich im Trueben fische, aber wie gesagt ...)

 

 

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vor 5 Minuten schrieb Flo77:

Wer von "Gockelkämpfen" spricht hat noch keine Frauenmannschaft im Zickenkrieg erlebt.

 

Natürlich brauch ein Kind Vorbilder. Und natürlich braucht ein Kind Bestätigung - auch in seiner geschlechtlichen Identität - gerade vom gegengeschlechtlichen Elternteil.

 

In einem Erziehungssystem, dessen komplettes Belohnungskonzept auf weiblichen Bedürfnissen beruht, bleiben Jungen zwangsläufig auf der Strecke.

 

Ich habe mal eine Haka-Vorführung miterlebt, bei der das Publikum (natürlich gemischt obwohl der Haka eine Männerangelegenheit ist) mitmachen sollte. Es gibt wenig was lächerlicher anmutet als dürre westeuropäische Möchtegernies, die versuchen gestandene Krieger denen eine Jahrhunderte alte Tradition den Rücken gerade hält zu imitieren.

 

Von daher verstehe ich Duesi bis ins Mark. Ein Mann braucht Kontakt zu anderen Männern - vorallem zu Männern, die mit ihrem Mann-sein Frieden geschlossen haben und sich in ihrer Rolle wohlfühlen.

 

Und was ist mit denen, die gar nicht damit im Krieg liegen oder lagen?

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vor 10 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Ach, so, das. Ja, sicher, natuerlich gibt es das. Gockelkaempfe, Duftmarken absetzen :-))
 

Ja, okay. Da muss man einen Weg finden, damit umzugehen. 

 

Du magst das lächerlich finden, demonstrierst damit allerdings lediglich eine grundsätzliche Ignoranz gegenüber Gruppendynamiken.

 

Unser Ältester ist - wie alle meine Kinder - sozial sehr gut kompatibel (selbst in seinen pubertären Schüben), aber er ist auch ein natürlicher "Alpha" oder "Leader" wenn es darum geht eine Gruppe zu steuern. Er kann sich genausogut unterordnen, wenn es geboten ist, aber auch das gehört meiner Meinung nach zum "führen können" dazu.

 

Es gibt nunmal Häuptlinge und Indianer, wobei jeder Häuptling auch Indianer können sollte, aber längst nicht jeder Indianer auch Häuptling kann.

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vor 2 Minuten schrieb duesi:

Nochmal: Ich denke nicht darüber nach, wie ich meine gespielte Selbstsicherheit "einsetzen" kann. Das ist ja gerade das Missverständnis. Wenn ich mir meines Wertes und meiner selbst bewusst bin (und das kann auch ein niedriger Wert in der Männergesellschaft sein), dann bringe ich das ganz automatisch durch mein devotes oder dominantes oder gleichrangiges Auftreten zum Ausdruck. Was mich verunsichert, ist nicht, einen niedrigen Rang zugewiesen zu bekommen. Das verunsichert mich ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Was mich (früher) verunsichert hat, ist, dass mir von Frauen devotes Verhalten als Unsicherheit und dominantes Verhalten als Selbstsicherheit ausgelegt worden ist. Und ich spiele Frauen nichts vor. Ich ändere meinen Blick auf Frauen und werde dadurch automatisch selbstsicherer.

 

??????

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Gerade eben schrieb Long John Silver:

 

Und was ist mit denen, die gar nicht damit im Krieg liegen oder lagen?

Die haben's vermutlich nur nicht bemerkt, weil ihre Maskulinitas nie in Frage gestellt war und ihnen entsprechende Mentoren zur Seite standen.

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