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Gerhard Ingold

Die wörtliche Theologie und ihre kriegstreibende Kraft

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ultramontanist
Am 12.10.2020 um 17:57 schrieb helmut:

 

Am 12.10.2020 um 17:57 schrieb helmut:

 

Interessanterweise ist Trumps konservative christliche Richterkandidatin für die wörtliche Auslegung der Verfassung.

 

Müsste man dann nicht das Recht Waffen zu tragen auf Vorderlader beschränken??

In der Verfassung steht ja nicht Waffen jeglicher Art seien erlaubt zu tragen.

Dann müsste man ja auch Atomwaffen für jeden Bürger erlauben.

  • Haha 1

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Mat

Ich würde zwei Fragen unterscheiden:

  • Kann man mit der Bibel Gewalt begründen? Das lässt sich eindeutig mit ja beantworten
  • Ordnet die Bibel Gewalt an? Das würden die meisten Christen und Juden ablehnen, selbst die meisten derjenigen, die an ein wörtliches Verständnis der Bibel glauben.

Dasselbe gilt auch für den Koran. Es ist zwar ein bisschen eine Henne-Ei Problematik, aber ich glaube, dass der Hang zur Gewalt der Rechtfertigung durch eine Heilige Schrift vorangeht.

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ultramontanist
vor 27 Minuten schrieb Mat:

 

 

IDas würden die meisten Christen und Juden Heute ablehnen,

 

mit diesem Zusatz kann ich Dir zustimmen.

 

Dass der Koran auch heute noch Gewalt gegen Abtrünnige anordnet scheint mir dagegen auch heute noch der Glauben vieler (der Mehrheit?) der Muslime zu sein.

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Marcellinus
vor 6 Minuten schrieb ultramontanist:

Das würden die meisten Christen und Juden Heute ablehnen,

 

mit diesem Zusatz kann ich Dir zustimmen.

 

Dass der Koran auch heute noch Gewalt gegen Abtrünnige anordnet scheint mir dagegen auch heute noch der Glauben vieler (der Mehrheit?) der Muslime zu sein.

 

Die Juden können wir hier getrost rauslassen. Seit der Zerstörung ihres Tempels und dem damit verbundenen Ende ihres Staates hat die eh keiner mehr nach ihrer Meinung gefragt. Die Christen haben aus der Bibel früher durchaus Aufrufe zur Gewalt herausgelesen. Manche tun das bis heute. Die Mehrzahl bei uns sicher nicht. Alles das, ohne daß sich die Bibel wesentlich geändert hat. Was hat sich also geändert?

 

Mit dem Koran ist es ähnlich (wenn auch keineswegs gleich), nur zeitlich versetzt. Lange Zeit haben viele Moslems den Koran so verstanden, daß ein Zusammenleben mit Christen und Juden möglich war, mit Abtrünnigen und Polytheisten allerdings nicht. Heute steht auch das Zusammenleben mit Christen und Juden in Frage, von Nichtgläubigen gar nicht zu reden. Liegt es an den Schriften, an ihrer Art der Interpretation, oder sucht sich aus Bücher jeder eh nur heraus, was er braucht?

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helmut
vor 1 Stunde schrieb ultramontanist:

 

.......

 

Dass der Koran auch heute noch Gewalt gegen Abtrünnige anordnet scheint mir dagegen auch heute noch der Glauben vieler (der Mehrheit?) der Muslime zu sein.

was hat ein schein, ein anschein für eine bedeutung? in wieviel islamischen kulturen lebtest du?

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helmut
vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

 

...... sucht sich aus Bücher jeder eh nur heraus, was er braucht?

nein, die bücher werden mehrheitlich nicht gelesen. der inhalt wird vermischt mit anderen ideologien lehramtsmäßig, lehrend, lernend weitergegeben. die anderen ideologien sind rassismus, nationalismus.

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Mat
vor 2 Stunden schrieb ultramontanist:

 

IDas würden die meisten Christen und Juden Heute ablehnen,

 

mit diesem Zusatz kann ich Dir zustimmen.

 

Dass der Koran auch heute noch Gewalt gegen Abtrünnige anordnet scheint mir dagegen auch heute noch der Glauben vieler (der Mehrheit?) der Muslime zu sein.

 Der Thread spricht ja von heute.

 

Soweit ich die muslimische Welt beurteilen kann, scheint sie mir größtenteils nicht so gewalttätig zu sein.

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Marcellinus
vor einer Stunde schrieb helmut:

nein, die bücher werden mehrheitlich nicht gelesen. der inhalt wird vermischt mit anderen ideologien lehramtsmäßig, lehrend, lernend weitergegeben. die anderen ideologien sind rassismus, nationalismus.

Redest du von dir?

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helmut
vor 21 Minuten schrieb Marcellinus:

Redest du von dir?

"nein, die bücher werden mehrheitlich nicht gelesen. der inhalt wird vermischt mit anderen ideologien lehramtsmäßig, lehrend, lernend weitergegeben. die anderen ideologien sind rassismus, nationalismus."

 

ich komme aus keiner bibel-, das kapital lesenden familie. wenn ich reinschaue,dann um mich damit auseinanderzusetzen. zu den anderen ideologien gibt es im forum genug geistige begleiter. 

die muslime, die ich kenne, lesen den koran nicht oder verstehen ihn lt. eigenem bekenntnis nicht. altarabisch und dessen theologische denkweise sind ihnen fremd. aber der imam vielleicht nicht. das ist eine sachliche antwort auf deine dummdreiste frage.

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Mistah Kurtz
vor 4 Stunden schrieb Mat:

Soweit ich die muslimische Welt beurteilen kann, scheint sie mir größtenteils nicht so gewalttätig zu sein.

 

Das kommt darauf an, was Du unter "größtenteils" verstehst. Die Mehrzahl der Muslime ist sicherlich nicht mehr der Gewalt zugeneigt als der Mensch im Durchschnitt. Trotzdem lässt es sich nicht leugnen, dass es zur Zeit innerhalb der muslimischen Welt eine im Vergleich zu anderen geographischen, religiösen oder ideologischen Regionen der Welt wesentlich höhere Durchsetzung mit Gewalt gibt als andernorts. Vieles von dem, was in der muslimischen Welt an Gewalt passiert, findet in unseren Medien nur mehr am Rande oder gar nicht mehr Platz. Eine Art Abstumpfungsprozess. Was ständig passiert, ist keine Neuigkeit mehr, sondern Alltag. Da muss man schon Medien in Asien konsumieren, um darüber mehr zu erfahren. Oder man nutzt Google mit einschlägigen Suchworten. Auch da wird man auf Zeitungsmeldungen aus dem arabisch/afrikanisch/asiatischen Raum verwiesen. 

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ultramontanist
vor 5 Stunden schrieb helmut:

was hat ein schein, ein anschein für eine bedeutung? in wieviel islamischen kulturen lebtest du?

 

glücklicherweise in keiner. Zumindest in Pakistan dem Iran und in Saudi Arabien säße ich sonst wegen meiner Meinung zur Religion in der (Todes)zelle ^_^

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helmut
Am 16.10.2020 um 18:07 schrieb Mistah Kurtz:

 

Das kommt darauf an, was Du unter "größtenteils" verstehst. Die Mehrzahl der Muslime ist sicherlich nicht mehr der Gewalt zugeneigt als der Mensch im Durchschnitt. Trotzdem lässt es sich nicht leugnen, dass es zur Zeit innerhalb der muslimischen Welt eine im Vergleich zu anderen geographischen, religiösen oder ideologischen Regionen der Welt wesentlich höhere Durchsetzung mit Gewalt gibt als andernorts. Vieles von dem, was in der muslimischen Welt an Gewalt passiert, findet in unseren Medien nur mehr am Rande oder gar nicht mehr Platz. Eine Art Abstumpfungsprozess. Was ständig passiert, ist keine Neuigkeit mehr, sondern Alltag. Da muss man schon Medien in Asien konsumieren, um darüber mehr zu erfahren. Oder man nutzt Google mit einschlägigen Suchworten. Auch da wird man auf Zeitungsmeldungen aus dem arabisch/afrikanisch/asiatischen Raum verwiesen. 

ich habe immer die gewalt  im auge. die bush-kriege gehören dazu. die hindu-auschreitungen. die lateinamerikanischen bandenkriege. die politischen krieg in der sowjetunion in china, in kambodscha, in vietnam, in algerien, im kongo, in ruanda, die weltkriege.......

 

vieles ist von europäischen mächten geschürt.

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helmut
Am 16.10.2020 um 18:48 schrieb ultramontanist:

 

glücklicherweise in keiner. Zumindest in Pakistan dem Iran und in Saudi Arabien säße ich sonst wegen meiner Meinung zur Religion in der (Todes)zelle ^_^

du solltest ehrlich zitieren. der kontext lautete:

 

"Dass der Koran auch heute noch Gewalt gegen Abtrünnige anordnet scheint mir dagegen auch heute noch der Glauben vieler (der Mehrheit?) der Muslime zu sein."

 

meine aussage also bezieht sich auf  die unbelegte aussage "scheint mir dagegen auch heute noch der Glauben vieler (der Mehrheit?) der Muslime zu sein"

 

aber du kannst es nachholen.

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