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Gerhard Ingold

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vor 12 Stunden schrieb Gerhard Ingold:

 

Dann nimmst die rassistische Anweisung zum Sklavenmachen ernst? 

 

Und hier sehe ich die Diskrepanz: Du sagt, alle Texte atmen göttliche Autorität. Entsprechend müsstest Du, @Guppy und @rorrofür die Wiedereinführung der Sklaverei ...

 

 

Ja,klar.

Und für viele andere fiesen Sachen.

 Weil ich Spaß dran habe.

Oder so.

Fahr mal runter.

Texte haben einen Kontext. 

Wenn damals der Sklave gut behandelt werden sollte;ist es heute ein Aufruf,darüber nachzudenken,zu welchen Bedingungen zB mein Smartphone hergestellt wurde.

 

Ist aber völlig OT.

Edited by mn1217
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vor 4 Minuten schrieb mn1217:

Ja,klar.

Und für viele andere fiesen Sachen.

 Weil ich Spaß drab gabe.

Oder so.

Fahr mal runter.

Texte haben einen Kontext. 

Wenn damals der Skkave gut behandelt werden sollte;ist es heute ein Aufruf,darüber nachzudenken,zu erlchen Bedingungen zB mein Smartphone hergestellt wurde.

 

Ich habe gerade Alfons geschrieben, um was es geht:

"Wer an Traditionen wörtlich festhalten will, müsste logischerweise auch an der Sklaverei festhalten.

 

Das war und ist meine Aussage. Darum auch meine ständigen Hinweise auf die Sklaverei. 

Die Inkonsequenz verhindert notwendige Veränderungen und blockiert die katholische Kirche. Gilt aber auch für Freikirchen und auch für das Judentum und den Islam."

 

Ob je ein Sklave gut oder schlecht behandelt wurde, weißt Du nicht. Es gibt keine Rechtfertigung für Unrecht. Der Hinweis auf Kinderarbeit hinter vielen Produkten zeigt nur, dass das Unrecht nicht überwunden ist. 

 

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Ist immer noch OT.

 

An der Traditionen hält niemand wörtlich fest,es ist ja ein Wesen der Tradition,nicht so sehr wörtlich zu sein.

Und die Tradition in der RKK besteht neben der Schrift. 

 

Und natürlich gilt,ganz generell : Manches hält sich;anderes nicht.

 

 

 

 

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vor 1 Minute schrieb mn1217:

Ist immer noch OT.

 

An der Traditionen hält niemand wörtlich fest,es ist ja ein Wesen der Tradition,nicht so sehr wörtlich zu sein.

Und die Tradition in der RKK besteht neben der Schrift. 

 

Und natürlich gilt,ganz generell : Manches hält sich;anderes nicht.

 

 

 

 

Als Außenstehender nehme ich das anders wahr als Du:

 

Der synodale Weg ist durch das wörtliche Festhalten an den Traditionen - Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit usw. - blockiert. Darum blockiert die Kirche das Segnen von gleichgeschlechtlich Liebenden, die Priesterinnen-Weihe usw.

 

Wenn die Kirchen an den Blockaden herauskommen wollen, müssen sie sich eben auch mit der Wurzel - der Bibel - beschäftigen. Solange Aussagen der Bibel über die Homosexualität, die Frauen sollen in der Gemeinde schweigen usw. nicht entmythologisiert werden, solange gibt es keinen Fortschritt.

 

 

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Ist es doch schon längst.

Das sind nehmen nur ein paar Evangelikale oder radikale Atheisten so wörtlich-und leider nicht im Kontext.

 

Synodaler Weg heisst  letztlich nur,den Kaffeeabsatz zu fördern sowie Süsswaren- und Gebäckhersteller.

Trier hatte ja eine Synode.  Haribo und Griesson hat das gefreut. 

Übrig geblieben  ist.. Enttäuschung. 

 

 

 

 

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@mn1217

Nimmt man folgende Legenden wörtlich, wie es die Christen und Muslime getan haben und teils noch tun, dann hat Moses zum Sklaven-Machen, zum Sklaven-Handel, zum Sklaven-Halten (3. Mose 25,44), zum kollektiven Massenmord an Kritikern (4. Mose 16), zum kollektiven Massenmord an missionierenden Andersdenkenden (4. Mose 31), zum Imperialismus (5. Mose 20), zum Hand abhacken bei Frauen (5. Mose 25,12), zum Töten von gleichgeschlechtlich Liebenden (3. Mose 20) und zum Töten von angeblichen Zauberern (2. Moses 22,17) angestiftet und all diese Anweisungen als Willen Gottes hingestellt (3. Mose 25,1).

 

Nimmt man diese unethischen Anweisungen als Willensäußerungen eines möglichen Gottes, wie es der Autor der Moses-Bücher impliziert, entsteht ein bösartiges Gottesbild.

 

Erklärt man aber diese unethischen Anweisungen als Willensäußerungen des Menschen Moses, fällt eine göttliche Autorität weg.

 

Fällt die göttliche Autorität für 3. Mose 20,13 weg, steht dem Segnen von gleichgeschlechtlich Liebenden nichts mehr im Wege.

 

Frage: Wieso hält man an einer göttlichen Inspiration der angeführten Texte fest?

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vor 8 Minuten schrieb mn1217:

Ist es doch schon längst.

Das sind nehmen nur ein paar Evangelikale oder radikale Atheisten so wörtlich-und leider nicht im Kontext.

 

Synodaler Weg heisst  letztlich nur,den Kaffeeabsatz zu fördern sowie Süsswaren- und Gebäckhersteller.

Trier hatte ja eine Synode.  Haribo und Griesson hat das gefreut. 

Übrig geblieben  ist.. Enttäuschung. 

 

 

 

 

"Kaffeeabsatz zu fördern" wird den menschlichen Tragödien der Schwulen nicht gerecht. So wie ich den synodalen Weg verstehe, geht es um Menschen mit ihrer persönlichen Not.

Wieso Atheisten die Bibel wörtlich nehmen sollten, kann ich nicht nachvollziehen.

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vor 33 Minuten schrieb Gerhard Ingold:

@mn1217

Nimmt man folgende Legenden wörtlich, wie es die Christen und Muslime getan haben und teils noch tun, dann hat Moses ...

 

 

Vermutlich war nicht mal Moses eine historische Person.

 Die Texte sind im babylonischen Exil enstanden (hier gerne Korrektur der Theologen, wenn das falsch ist).

Das heisst aber nicht,dass die Verfasser der Texte nicht göttlich inspiriert waren oder die Texte keine "göttliche Wahrheit" enthalten.

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So wichtig,es doppelt zu pisten,ist es nicht...

Was ifgiziell ider eigentlich gewolkt ust,ist das Eine.

In der Oraxis sitzen bei der Synode viele Menschen zusamnen,trinken Kaffe und essen Kekse.

Haben auch gute Ideen,können sich aber nach kangem Ringen nur auf einen Abschlusstext einigen,der voll von Nichtssagendem ist.

 

Da hat bestimmt heilger Geist geweht,aber wo der etztlich geblieben ist..? 

 

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vor 1 Minute schrieb mn1217:

So wichtig,es doppelt zu pisten,ist es nicht...

Was ifgiziell ider eigentlich gewolkt ust,ist das Eine.

In der Oraxis sitzen bei der Synode viele Menschen zusamnen,trinken Kaffe und essen Kekse.

Haben auch gute Ideen,können sich aber nach kangem Ringen nur auf einen Abschlusstext einigen,der voll von Nichtssagendem ist.

 

Da hat bestimmt heilger Geist geweht,aber wo der etztlich geblieben ist..? 

 

Entschuldigung. Da ist mir ein Fehler unterlaufen. So wichtig nehme ich mich hoffentlich nicht. 😉

 

vor 9 Minuten schrieb mn1217:

Vermutlich war nicht mal Moses eine historische Person.

 Die Texte sind im babylonischen Exil enstanden (hier gerne Korrektur der Theologen, wenn das falsch ist).

Das heisst aber nicht,dass die Verfasser der Texte nicht göttlich inspiriert waren oder die Texte keine "göttliche Wahrheit" enthalten.

Das sehen unterschiedliche Schulen unterschiedlich.

 

Kannst Du hinter diesen Texten wirklich eine göttliche Inspiration erkennen? 

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Mal was Grundsätzliches @Gerhard Ingold, vielleicht erspart uns das endlich endlose Diskussionen.

 

Es gibt da so eine Konzilskonstitution,

 

Dei verbum.

 

Ein verbindlicher Text.

 

Für Katholiken.

 

Insgesamt ein guter Text, wenn man wissen will, wie die RKK zur Heiligen Schrift steht. 

 

Ich sehe schon, wie du ihn aufmerksam durchliest.

 

Und plötzlich feststellst, dass da ganz offiziell gesagt wird, dass nicht alles ausm AT, dem Tanach, für Christen verbindlich ist.

 

Eventuell befreit es dich von deiner Angst, Christen würden demnächst wieder Sklaven halten wollen (in meinem Fall bevorzugt Österreicher und Preußen. Die gelten nach meinem Dafürhalten als genügend ausländisch).

 

Was bin ich froh, dass ich dieses dein Problem endgültig lösen konnte.

 

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vor 11 Stunden schrieb nannyogg57:

Mal was Grundsätzliches @Gerhard Ingold, vielleicht erspart uns das endlich endlose Diskussionen.

 

Es gibt da so eine Konzilskonstitution,

 

Dei verbum.

 

Ein verbindlicher Text.

 

Für Katholiken.

 

Insgesamt ein guter Text, wenn man wissen will, wie die RKK zur Heiligen Schrift steht. 

 

Ich sehe schon, wie du ihn aufmerksam durchliest.

 

Und plötzlich feststellst, dass da ganz offiziell gesagt wird, dass nicht alles ausm AT, dem Tanach, für Christen verbindlich ist.

 

Eventuell befreit es dich von deiner Angst, Christen würden demnächst wieder Sklaven halten wollen (in meinem Fall bevorzugt Österreicher und Preußen. Die gelten nach meinem Dafürhalten als genügend ausländisch).

 

Was bin ich froh, dass ich dieses dein Problem endgültig lösen konnte.

 

 

Das, was in Dei verbum steht, ist mir aus der Sicht der Freikirchen sehr gut bekannt.

 

Ich beschreibe diese Art an die Bibel zu gehen, als Slalom-Fahrt-Theologie. Wörtlich, nicht wörtlich, symbolisch, nicht symbolisch, Metapher, keine Metapher usw. Den Begriff Slalom-Fahrt-Theologie stammt von mir. Ich habe ihn formuliert, als ich ca. 1987 drei Kirchengeschichtsbücher durchgearbeitet hatte. Mir wurde damals bewusst, was für Auswirkungen von Joh. 16,13 ausgegangen sind: „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.“
 

So hat schon der Johannesbrief-Schreiber mit folgender Aussage die Grundgedanken Jesus der Nächstenliebe, Barmherzigkeit, der Versöhnlichkeit, des Gewaltverzichts, der Armutsüberwindung, des Schwächstenschutzes und der Feindesliebe beseitigt: „So jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, den nehmet nicht ins Haus und grüßet ihn auch nicht“ (2. Joh. 10).

 

Oder wie will jemand die Grundgedanken Jesus noch ernst nehmen, wenn man schon ausgrenzt, die nicht einmal Feinde sein müssen? Wie wollte das Christentum die Grundgedanken Jesus anwenden, wenn sie die ausgrenzte, welche eine andere Sicht hatten als die Machtträger?

 

In der Entscheidung Konstantins im vierten Jahrhundert zu Gunsten der Trinitätslehre, hatte 2. Joh. 10 blutige Folgen.

 

So ist in der Theologie eine Tatsache: Die kirchlichen Machtträger entscheiden dann immer je nach Situation was von der Bibel wörtlich, nicht wörtlich, symbolisch, nicht symbolisch usw. verstanden werden muss. Immer mit Joh. 16,13 im Hintergrund. Sie meinten und meinen der Heilige Geist würde ihnen etwas anderes lehren, als der Heilige Geist die Bibelschreibenden gelehrt haben soll.

 

Dei Verbum überzeugt mich daher gar nicht, sondern bestätigt mir nur, was ich formuliere.

 

Redlich sind Guppys und ähnlich kreationistisch gläubige Christen und dann agnostisch denkenden Theologen, die die Bibel konsequent entmythologisiert haben.

 

Trotzdem sind mir die Slalom-Fahrt-Theolg*innen innerlich näher als die Gläubigen im Sinne der Kreationisten.

 

 

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vor 18 Minuten schrieb Gerhard Ingold:

Trotzdem sind mir die Slalom-Fahrt-Theolg*innen innerlich näher als die Gläubigen im Sinne der Kreationisten.

 

... denn wir sind alle ein bißchen verrückt! :D

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vor 5 Stunden schrieb Marcellinus:

 

... denn wir sind alle ein bißchen verrückt! :D

 

Als Agnostiker zeigen mir die fünf Sinne, dass ich näher an der Realität bin, als religiöse Menschen. Bei ihnen ist nur ein behaupteter sechster Sinn, der ihnen recht gibt. Ver-rückt, abgerückt vom Wissenwollen dessen, was man nicht wissen kann, ist ja auch ver-rückt. Die Mehrheitsmeinung ist mehrheitlich noch anders. Darum sind wir beide ver-rückt. 😉

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Gerhard Ingold
Am 12.6.2021 um 01:05 schrieb nannyogg57:

Mal was Grundsätzliches @Gerhard Ingold, vielleicht erspart uns das endlich endlose Diskussionen.

 

Es gibt da so eine Konzilskonstitution,

 

Dei verbum.

 

Ein verbindlicher Text.

 

Für Katholiken.

 

Insgesamt ein guter Text, wenn man wissen will, wie die RKK zur Heiligen Schrift steht. 

 

Ich sehe schon, wie du ihn aufmerksam durchliest.

 

Und plötzlich feststellst, dass da ganz offiziell gesagt wird, dass nicht alles ausm AT, dem Tanach, für Christen verbindlich ist.

 

Eventuell befreit es dich von deiner Angst, Christen würden demnächst wieder Sklaven halten wollen (in meinem Fall bevorzugt Österreicher und Preußen. Die gelten nach meinem Dafürhalten als genügend ausländisch).

 

Was bin ich froh, dass ich dieses dein Problem endgültig lösen konnte.

 

In Dei Verbum steht zB:

 

"Da Gott in der Heiligen Schrift durch Menschen nach Menschenart gesprochen hat (6), muß der Schrifterklärer, um zu erfassen, was Gott uns mitteilen wollte, sorgfältig erforschen, was die heiligen Schriftsteller wirklich zu sagen beabsichtigten und was Gott mit ihren Worten kundtun wollte."

 

Nach der Überzeugung aller Gottgläubigen hat Gott durch einen wörtlichen oder evolutionären Schöpfungsakt ca. 70 Trilliarden Sterne plus Planeten erschaffen. Und dieser Gott soll unfähig gewesen sein die Bibel oder den Koran so zu offenbaren, dass jedes Kind die heiligen Schriften verstehen kann?

 

Was Dei Verbum hier schreibt, ist eine Zumutung für alle, die einigermaßen logisch und mathematisch zu denken vermögen. Hier in Mykath aber erlebe ich mehrheitlich nur logisch und mathematisch denkende Mitglieder. Umso mehr wundere ich mich, wie man solche Aussagen wie in Dei Verbum hinnehmen kann.

 

Fakt ist: Man baut auf Offenbarungsbehauptungen der Bibel oder/und des Korans auf. Heute wissen wir jedoch nicht mehr ob Moses wirklich ein historische Person gewesen war. Wie kann man also auf etwas so Unzuverlässiges, wie es die heiligen Schriften inkl. des Korans sind, ganze Bücher aufbauen?

 

 

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