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Gerhard Ingold
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vor 12 Stunden schrieb Gerhard Ingold:

 

Dann nimmst die rassistische Anweisung zum Sklavenmachen ernst? 

 

Und hier sehe ich die Diskrepanz: Du sagt, alle Texte atmen göttliche Autorität. Entsprechend müsstest Du, @Guppy und @rorrofür die Wiedereinführung der Sklaverei ...

 

 

Ja,klar.

Und für viele andere fiesen Sachen.

 Weil ich Spaß dran habe.

Oder so.

Fahr mal runter.

Texte haben einen Kontext. 

Wenn damals der Sklave gut behandelt werden sollte;ist es heute ein Aufruf,darüber nachzudenken,zu welchen Bedingungen zB mein Smartphone hergestellt wurde.

 

Ist aber völlig OT.

Edited by mn1217
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Gerhard Ingold
vor 4 Minuten schrieb mn1217:

Ja,klar.

Und für viele andere fiesen Sachen.

 Weil ich Spaß drab gabe.

Oder so.

Fahr mal runter.

Texte haben einen Kontext. 

Wenn damals der Skkave gut behandelt werden sollte;ist es heute ein Aufruf,darüber nachzudenken,zu erlchen Bedingungen zB mein Smartphone hergestellt wurde.

 

Ich habe gerade Alfons geschrieben, um was es geht:

"Wer an Traditionen wörtlich festhalten will, müsste logischerweise auch an der Sklaverei festhalten.

 

Das war und ist meine Aussage. Darum auch meine ständigen Hinweise auf die Sklaverei. 

Die Inkonsequenz verhindert notwendige Veränderungen und blockiert die katholische Kirche. Gilt aber auch für Freikirchen und auch für das Judentum und den Islam."

 

Ob je ein Sklave gut oder schlecht behandelt wurde, weißt Du nicht. Es gibt keine Rechtfertigung für Unrecht. Der Hinweis auf Kinderarbeit hinter vielen Produkten zeigt nur, dass das Unrecht nicht überwunden ist. 

 

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Ist immer noch OT.

 

An der Traditionen hält niemand wörtlich fest,es ist ja ein Wesen der Tradition,nicht so sehr wörtlich zu sein.

Und die Tradition in der RKK besteht neben der Schrift. 

 

Und natürlich gilt,ganz generell : Manches hält sich;anderes nicht.

 

 

 

 

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Gerhard Ingold
vor 1 Minute schrieb mn1217:

Ist immer noch OT.

 

An der Traditionen hält niemand wörtlich fest,es ist ja ein Wesen der Tradition,nicht so sehr wörtlich zu sein.

Und die Tradition in der RKK besteht neben der Schrift. 

 

Und natürlich gilt,ganz generell : Manches hält sich;anderes nicht.

 

 

 

 

Als Außenstehender nehme ich das anders wahr als Du:

 

Der synodale Weg ist durch das wörtliche Festhalten an den Traditionen - Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit usw. - blockiert. Darum blockiert die Kirche das Segnen von gleichgeschlechtlich Liebenden, die Priesterinnen-Weihe usw.

 

Wenn die Kirchen an den Blockaden herauskommen wollen, müssen sie sich eben auch mit der Wurzel - der Bibel - beschäftigen. Solange Aussagen der Bibel über die Homosexualität, die Frauen sollen in der Gemeinde schweigen usw. nicht entmythologisiert werden, solange gibt es keinen Fortschritt.

 

 

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Ist es doch schon längst.

Das sind nehmen nur ein paar Evangelikale oder radikale Atheisten so wörtlich-und leider nicht im Kontext.

 

Synodaler Weg heisst  letztlich nur,den Kaffeeabsatz zu fördern sowie Süsswaren- und Gebäckhersteller.

Trier hatte ja eine Synode.  Haribo und Griesson hat das gefreut. 

Übrig geblieben  ist.. Enttäuschung. 

 

 

 

 

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Gerhard Ingold

@mn1217

Nimmt man folgende Legenden wörtlich, wie es die Christen und Muslime getan haben und teils noch tun, dann hat Moses zum Sklaven-Machen, zum Sklaven-Handel, zum Sklaven-Halten (3. Mose 25,44), zum kollektiven Massenmord an Kritikern (4. Mose 16), zum kollektiven Massenmord an missionierenden Andersdenkenden (4. Mose 31), zum Imperialismus (5. Mose 20), zum Hand abhacken bei Frauen (5. Mose 25,12), zum Töten von gleichgeschlechtlich Liebenden (3. Mose 20) und zum Töten von angeblichen Zauberern (2. Moses 22,17) angestiftet und all diese Anweisungen als Willen Gottes hingestellt (3. Mose 25,1).

 

Nimmt man diese unethischen Anweisungen als Willensäußerungen eines möglichen Gottes, wie es der Autor der Moses-Bücher impliziert, entsteht ein bösartiges Gottesbild.

 

Erklärt man aber diese unethischen Anweisungen als Willensäußerungen des Menschen Moses, fällt eine göttliche Autorität weg.

 

Fällt die göttliche Autorität für 3. Mose 20,13 weg, steht dem Segnen von gleichgeschlechtlich Liebenden nichts mehr im Wege.

 

Frage: Wieso hält man an einer göttlichen Inspiration der angeführten Texte fest?

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Gerhard Ingold
vor 8 Minuten schrieb mn1217:

Ist es doch schon längst.

Das sind nehmen nur ein paar Evangelikale oder radikale Atheisten so wörtlich-und leider nicht im Kontext.

 

Synodaler Weg heisst  letztlich nur,den Kaffeeabsatz zu fördern sowie Süsswaren- und Gebäckhersteller.

Trier hatte ja eine Synode.  Haribo und Griesson hat das gefreut. 

Übrig geblieben  ist.. Enttäuschung. 

 

 

 

 

"Kaffeeabsatz zu fördern" wird den menschlichen Tragödien der Schwulen nicht gerecht. So wie ich den synodalen Weg verstehe, geht es um Menschen mit ihrer persönlichen Not.

Wieso Atheisten die Bibel wörtlich nehmen sollten, kann ich nicht nachvollziehen.

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vor 33 Minuten schrieb Gerhard Ingold:

@mn1217

Nimmt man folgende Legenden wörtlich, wie es die Christen und Muslime getan haben und teils noch tun, dann hat Moses ...

 

 

Vermutlich war nicht mal Moses eine historische Person.

 Die Texte sind im babylonischen Exil enstanden (hier gerne Korrektur der Theologen, wenn das falsch ist).

Das heisst aber nicht,dass die Verfasser der Texte nicht göttlich inspiriert waren oder die Texte keine "göttliche Wahrheit" enthalten.

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So wichtig,es doppelt zu pisten,ist es nicht...

Was ifgiziell ider eigentlich gewolkt ust,ist das Eine.

In der Oraxis sitzen bei der Synode viele Menschen zusamnen,trinken Kaffe und essen Kekse.

Haben auch gute Ideen,können sich aber nach kangem Ringen nur auf einen Abschlusstext einigen,der voll von Nichtssagendem ist.

 

Da hat bestimmt heilger Geist geweht,aber wo der etztlich geblieben ist..? 

 

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Gerhard Ingold
vor 1 Minute schrieb mn1217:

So wichtig,es doppelt zu pisten,ist es nicht...

Was ifgiziell ider eigentlich gewolkt ust,ist das Eine.

In der Oraxis sitzen bei der Synode viele Menschen zusamnen,trinken Kaffe und essen Kekse.

Haben auch gute Ideen,können sich aber nach kangem Ringen nur auf einen Abschlusstext einigen,der voll von Nichtssagendem ist.

 

Da hat bestimmt heilger Geist geweht,aber wo der etztlich geblieben ist..? 

 

Entschuldigung. Da ist mir ein Fehler unterlaufen. So wichtig nehme ich mich hoffentlich nicht. 😉

 

vor 9 Minuten schrieb mn1217:

Vermutlich war nicht mal Moses eine historische Person.

 Die Texte sind im babylonischen Exil enstanden (hier gerne Korrektur der Theologen, wenn das falsch ist).

Das heisst aber nicht,dass die Verfasser der Texte nicht göttlich inspiriert waren oder die Texte keine "göttliche Wahrheit" enthalten.

Das sehen unterschiedliche Schulen unterschiedlich.

 

Kannst Du hinter diesen Texten wirklich eine göttliche Inspiration erkennen? 

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nannyogg57

Mal was Grundsätzliches @Gerhard Ingold, vielleicht erspart uns das endlich endlose Diskussionen.

 

Es gibt da so eine Konzilskonstitution,

 

Dei verbum.

 

Ein verbindlicher Text.

 

Für Katholiken.

 

Insgesamt ein guter Text, wenn man wissen will, wie die RKK zur Heiligen Schrift steht. 

 

Ich sehe schon, wie du ihn aufmerksam durchliest.

 

Und plötzlich feststellst, dass da ganz offiziell gesagt wird, dass nicht alles ausm AT, dem Tanach, für Christen verbindlich ist.

 

Eventuell befreit es dich von deiner Angst, Christen würden demnächst wieder Sklaven halten wollen (in meinem Fall bevorzugt Österreicher und Preußen. Die gelten nach meinem Dafürhalten als genügend ausländisch).

 

Was bin ich froh, dass ich dieses dein Problem endgültig lösen konnte.

 

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Gerhard Ingold
vor 11 Stunden schrieb nannyogg57:

Mal was Grundsätzliches @Gerhard Ingold, vielleicht erspart uns das endlich endlose Diskussionen.

 

Es gibt da so eine Konzilskonstitution,

 

Dei verbum.

 

Ein verbindlicher Text.

 

Für Katholiken.

 

Insgesamt ein guter Text, wenn man wissen will, wie die RKK zur Heiligen Schrift steht. 

 

Ich sehe schon, wie du ihn aufmerksam durchliest.

 

Und plötzlich feststellst, dass da ganz offiziell gesagt wird, dass nicht alles ausm AT, dem Tanach, für Christen verbindlich ist.

 

Eventuell befreit es dich von deiner Angst, Christen würden demnächst wieder Sklaven halten wollen (in meinem Fall bevorzugt Österreicher und Preußen. Die gelten nach meinem Dafürhalten als genügend ausländisch).

 

Was bin ich froh, dass ich dieses dein Problem endgültig lösen konnte.

 

 

Das, was in Dei verbum steht, ist mir aus der Sicht der Freikirchen sehr gut bekannt.

 

Ich beschreibe diese Art an die Bibel zu gehen, als Slalom-Fahrt-Theologie. Wörtlich, nicht wörtlich, symbolisch, nicht symbolisch, Metapher, keine Metapher usw. Den Begriff Slalom-Fahrt-Theologie stammt von mir. Ich habe ihn formuliert, als ich ca. 1987 drei Kirchengeschichtsbücher durchgearbeitet hatte. Mir wurde damals bewusst, was für Auswirkungen von Joh. 16,13 ausgegangen sind: „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.“
 

So hat schon der Johannesbrief-Schreiber mit folgender Aussage die Grundgedanken Jesus der Nächstenliebe, Barmherzigkeit, der Versöhnlichkeit, des Gewaltverzichts, der Armutsüberwindung, des Schwächstenschutzes und der Feindesliebe beseitigt: „So jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, den nehmet nicht ins Haus und grüßet ihn auch nicht“ (2. Joh. 10).

 

Oder wie will jemand die Grundgedanken Jesus noch ernst nehmen, wenn man schon ausgrenzt, die nicht einmal Feinde sein müssen? Wie wollte das Christentum die Grundgedanken Jesus anwenden, wenn sie die ausgrenzte, welche eine andere Sicht hatten als die Machtträger?

 

In der Entscheidung Konstantins im vierten Jahrhundert zu Gunsten der Trinitätslehre, hatte 2. Joh. 10 blutige Folgen.

 

So ist in der Theologie eine Tatsache: Die kirchlichen Machtträger entscheiden dann immer je nach Situation was von der Bibel wörtlich, nicht wörtlich, symbolisch, nicht symbolisch usw. verstanden werden muss. Immer mit Joh. 16,13 im Hintergrund. Sie meinten und meinen der Heilige Geist würde ihnen etwas anderes lehren, als der Heilige Geist die Bibelschreibenden gelehrt haben soll.

 

Dei Verbum überzeugt mich daher gar nicht, sondern bestätigt mir nur, was ich formuliere.

 

Redlich sind Guppys und ähnlich kreationistisch gläubige Christen und dann agnostisch denkenden Theologen, die die Bibel konsequent entmythologisiert haben.

 

Trotzdem sind mir die Slalom-Fahrt-Theolg*innen innerlich näher als die Gläubigen im Sinne der Kreationisten.

 

 

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Marcellinus
vor 18 Minuten schrieb Gerhard Ingold:

Trotzdem sind mir die Slalom-Fahrt-Theolg*innen innerlich näher als die Gläubigen im Sinne der Kreationisten.

 

... denn wir sind alle ein bißchen verrückt! :D

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Gerhard Ingold
vor 5 Stunden schrieb Marcellinus:

 

... denn wir sind alle ein bißchen verrückt! :D

 

Als Agnostiker zeigen mir die fünf Sinne, dass ich näher an der Realität bin, als religiöse Menschen. Bei ihnen ist nur ein behaupteter sechster Sinn, der ihnen recht gibt. Ver-rückt, abgerückt vom Wissenwollen dessen, was man nicht wissen kann, ist ja auch ver-rückt. Die Mehrheitsmeinung ist mehrheitlich noch anders. Darum sind wir beide ver-rückt. 😉

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Gerhard Ingold
Am 12.6.2021 um 01:05 schrieb nannyogg57:

Mal was Grundsätzliches @Gerhard Ingold, vielleicht erspart uns das endlich endlose Diskussionen.

 

Es gibt da so eine Konzilskonstitution,

 

Dei verbum.

 

Ein verbindlicher Text.

 

Für Katholiken.

 

Insgesamt ein guter Text, wenn man wissen will, wie die RKK zur Heiligen Schrift steht. 

 

Ich sehe schon, wie du ihn aufmerksam durchliest.

 

Und plötzlich feststellst, dass da ganz offiziell gesagt wird, dass nicht alles ausm AT, dem Tanach, für Christen verbindlich ist.

 

Eventuell befreit es dich von deiner Angst, Christen würden demnächst wieder Sklaven halten wollen (in meinem Fall bevorzugt Österreicher und Preußen. Die gelten nach meinem Dafürhalten als genügend ausländisch).

 

Was bin ich froh, dass ich dieses dein Problem endgültig lösen konnte.

 

In Dei Verbum steht zB:

 

"Da Gott in der Heiligen Schrift durch Menschen nach Menschenart gesprochen hat (6), muß der Schrifterklärer, um zu erfassen, was Gott uns mitteilen wollte, sorgfältig erforschen, was die heiligen Schriftsteller wirklich zu sagen beabsichtigten und was Gott mit ihren Worten kundtun wollte."

 

Nach der Überzeugung aller Gottgläubigen hat Gott durch einen wörtlichen oder evolutionären Schöpfungsakt ca. 70 Trilliarden Sterne plus Planeten erschaffen. Und dieser Gott soll unfähig gewesen sein die Bibel oder den Koran so zu offenbaren, dass jedes Kind die heiligen Schriften verstehen kann?

 

Was Dei Verbum hier schreibt, ist eine Zumutung für alle, die einigermaßen logisch und mathematisch zu denken vermögen. Hier in Mykath aber erlebe ich mehrheitlich nur logisch und mathematisch denkende Mitglieder. Umso mehr wundere ich mich, wie man solche Aussagen wie in Dei Verbum hinnehmen kann.

 

Fakt ist: Man baut auf Offenbarungsbehauptungen der Bibel oder/und des Korans auf. Heute wissen wir jedoch nicht mehr ob Moses wirklich ein historische Person gewesen war. Wie kann man also auf etwas so Unzuverlässiges, wie es die heiligen Schriften inkl. des Korans sind, ganze Bücher aufbauen?

 

 

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Gerhard Ingold

Die Frauen sind laut Bibel und Koran weniger wert als Männer.

 

Theologie ist die Rechtfertigung von Unrecht und das Vernachlässigen von Recht und Gerechtigkeit. Dass das nicht einfach eine Behauptung ist, zeigen Koran- und Bibel-Aussagen:

 

Sure 4,34: „Die Männer stehen in Verantwortung für die Frauen wegen dessen, womit Allah die einen von ihnen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Besitz (für sie) ausgeben. Darum sind die rechtschaffenen Frauen (Allah) demütig ergeben und hüten das zu Verbergende, weil Allah (es) hütet. Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet, – ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie. Allah ist Erhaben und Groß.“

 

Darum weil der Mann in den Augen Mohammeds und nicht etwa Allahs mehr Wert hat, als eine Frau, darf er sich seiner Frau verweigern und sie allenfalls schlagen. Er ist Richter über seine Frau oder Frauen, wenn seine Frau oder Frauen aus seiner Sicht ungehorsam ist oder sind. Sowohl sich seinem Verweigern oder Recht den Mann zu schlagen, steht Frauen nicht zu.

 

Sure 2,223: „Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für euch selbst voraus. Und fürchtet Allah und wißt, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und verkünde den Gläubigen frohe Botschaft.“

 

In den Augen Mohammeds und nicht etwa in den Augen eines möglichen Gottes sind Frauen geistlose Ackerfelder, die von den Männern wann und wie sie wollen besamt werden dürfen. Auch hier steht der Frau das Gegenrecht nicht zu.

 

Sure 4,11: „Allah empfiehlt euch hinsichtlich eurer Kinder: Einem männlichen Geschlechts kommt ebensoviel zu wie der Anteil von zwei weiblichen Geschlechts.“

 

Die Frau ist nach dieser Lesart nur die Hälfte des Werts eines Mannes, darum soll nach Mohammeds Sicht eine Frau nur die Hälfte dessen erben können, was ein männlicher Erbe bekommt.

 

Sure 2,282: „Und bringt zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es keine zwei Männer sein (können), dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, mit denen als Zeugen ihr zufrieden seid, – damit, wenn eine von beiden sich irrt, eine die andere erinnere.“

 

Hier geht es um Finanzen. Ein Mann und eine Frau als Zeugen genügt nicht. Es müssen zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen sein. Erklärung dazu vom Islam-institut: „Die Frau verfügt über ein starkes Gedächtnis in Angelegenheiten, die zu ihrer Welt gehören. Bezüglich der finanziellen Angelegenheiten verfügt sie über ein schwaches Gedächtnis. Denn sie hat nicht oft damit zu tun. Dieser Umstand verursacht bei ihr ein Defizit und einen Mangel an Erfahrung in diesem Bereich. Andererseits existiert bei ihr ein Reichtum an Emotionen. Im Gegensatz dazu leidet der Mann unter einem Mangel an Emotionen.“

 

Das ist schlicht eine Unterstellung und zeigt, was der Islam von Frauen hält.

 

 

Die Stellung der Frauen ist im Christentum nicht besser. Dafür hat Paulus gesorgt:

 

Die 1. Kor. 11-Verse sind dafür Belege: „Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi. 4 Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt. 5 Jede Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. 6 Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Wenn es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie sich bedecken. 7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz. 8 Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. 9 Und der Mann wurde nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen. 10 Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen. 11 Doch im Herrn ist weder die Frau ohne den Mann noch der Mann ohne die Frau; 12 denn wie die Frau von dem Mann, so ist auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott. 13 Urteilt bei euch selbst: Steht es einer Frau wohl an, dass sie unbedeckt vor Gott betet? 14 Lehrt euch nicht die Natur selbst, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt, 15 aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat? Das Haar ist ihr als Schleier gegeben.“

 

Folgende Verse aus 1. Kor. 14 lehren, dass Frauen in Gemeinden schweigen sollen: „Wie in allen Gemeinden der Heiligen 34 sollen die Frauen schweigen in den Gemeindeversammlungen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht einer Frau schlecht an, in der Gemeindeversammlung zu reden.“

 

Frauen-abwertenden Aussagen gibt es im 1. Moses 2. Da wird gelehrt, dass Gott zuerst den Mann und die Frau für den Mann gemacht hätte. Auf diese Lehre bezieht sich wahrscheinlich Paulus.

 

Frage: Wieso rechtfertigen die jeweiligen Theologen das Unrecht statt Recht und Gerechtigkeit zu schützen?

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Gerhard Ingold

Du sollst nicht töten

 

Zitieren Christen und Juden 2. Mose 20,13 aus dem Zusammenhang gerissen.

 

Der Zusammenhang zB. 4. Mose 31 zeigt ein anderes Bild: „1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Übe Rache für die Israeliten an den Midianitern, und danach sollst du versammelt werden zu deinen Vätern….. Warum habt ihr alle Frauen und Mädchen leben lassen? 16 Siehe, haben nicht diese die Israeliten auf Bileams Rat hin vom HERRN abtrünnig gemacht in der Sache mit Peor, sodass der Gemeinde des HERRN eine Plage widerfuhr? 17 So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und bei ihm gelegen haben;“

 

Die Kinder und Säuglinge haben ein großes Verbrechen begangen, dass sie sich angeblich midianitische Eltern ausgesucht und sich in der Gebärmutter einer midianitischen Mutter freiwillig eingenistet haben. Darum soll die Anweisung, nicht nur Männer, Knaben und männliche Säuglinge zu töten, von Gott ausgegangen sein? Wenn ein Gott hier im Spiel gewesen wäre, dann wäre dieser Gott wie Hitler nicht würdig, ihn zu ehren.

 

Dieses Beispiel, dass Gott bei Bösartigkeiten involviert gewesen sein soll, zieht sich durch das ganze Alte Testament. 2. Mose 20,13 „du sollst nicht töten“ erweist sich als Hohn gegen jedes Recht und jede Gerechtigkeit. So wie auch beim nächsten Beispiel. In 2. Könige 2, 23ff wird vom Fluch Elias gegen kleine Kinder berichtet: „Und er (Elias) ging hinauf nach Bethel. Und als er den Weg hinanging, kamen kleine Knaben zur Stadt heraus und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf! 24 Und er wandte sich um, und als er sie sah, verfluchte er sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig von den Kindern.“

 

Nach der Lesart der Legende, soll Gott diese zweiundvierzig kleinen Knaben getötet haben.

 

 

Und nun zum Koran. Auch hier geht es ums Töten. Da höre ich immer wieder, wie Muslime folgendes zitieren: „Wer einen Menschen tötet, so ist es so, als ob er alle Menschen getötet hätte“ (Sure 5,32). Sie reißen dabei einen Satzteil aus dem Zusammenhang. Hier der Zusammenhang Sure 5,32 und 33:

 

„Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.

 

Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe,

 

Der Zusammenhang macht die Aussage nicht Menschenfreundlich. Denn nach Mohammeds Sicht stiften alle Unheil an, die die Gedanken Mohammeds nicht stillschweigend abnicken. Entsprechend handeln Islamisten im Sinne der wörtlichen Koran-Auslegung.

 

Ähnlich krass ist das andere Beispiel aus Sure 9,11: „Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ (Götzendiener sind in den Augen Mohammed zuerst alle Christen, die lehren, Jesus sei Fleisch gewordener Gott. Christen hätten Allah einen Sohn beigesellt. Aber letztlich sieht Mohammed alle Menschen als Götzendiener an, die sich den Lehren Mohammeds verweigern.)

 

 

Mein Kommentar zur Gottesfrage bei all den zitierten Texten:

 

-        Wer diese Aussagen nicht als Anweisungen Gottes sieht, muss jede Offenbarung in Zweifel ziehen. Dann wäre nie ein Gott noch Engelhelfer bei Moses oder Mohammed involviert gewesen. Dann hätten Mose und Mohammed ihr böses Innerste als Reden Gottes deklariert.

-        Wäre jedoch wirklich ein Gott involviert gewesen, wie kommt man zu Aussagen von einem liebenden, allbarmherzigen Gott?

-        Wie man es dreht und wendet: Theologie ist die Rechtfertigung von Unrecht und das Vernachlässigen von Recht und Gerechtigkeit

 

 

Frage: Wieso haben sich Theologen gestern wie heute, diesen Fragen nicht gestellt? Wieso wurde und werde ich und viele andere Kritiker von Religiösen attackiert, weil wir die vergrabenen Leichen ausgraben?

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Gerhard Ingold

Jesus und die Sklaverei

 

Die Christen behaupten, Jesus sei „Fleisch gewordenes Wort“. Das im Sinne des Prologs im jüngsten Evangelium (Johannes 1,1ff). Auf diesen Prolog ist die Gott-Gleichheits-Lehre aufgebaut. Im jüngsten Evangelium steht auch: „ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich“ (Joh. 8,58). Auf diesen Vers ist das Dogma der Präexistenz Jesus aufgebaut.

 

Mit diesen beiden Dogmen der Gott-Gleichheit und dem Dogma der Präexistenz Jesus behaupten die Christen, Jesus sei bei den angeblichen Offenbarungen an Moses dabei gewesen.

 

Jesus wäre mit dieser Vergöttlichungsaussagen „der Herr sprach auf dem Berg Sinai“ (3. Mose 25,1) identisch. Das heißt, der Gott Vater, der Gott Sohn und der Gott Heiliger Geist wären gemeinsam involviert gewesen.

 

Das gälte dann auch für 3. Mose 25,44: „Wenn ihr Sklaven wollt, kauft sie im Ausland.“ Ausländer sind nach dieser Aussage minderwertig. Andere seien minderwertig, ist damit Rassismus pur.

 

Damit hätte Jesus das Sklavenmachen, das Sklavenhandeln, das Sklavenhalten und den Rassismus als göttliches Recht der Stärkeren über die Schwächeren erlaubt.

 

Frage: Wieso kamen die Theologen vor mir nie auf diesen Gedanken?

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Gerhard Ingold

Die monotheistischen Religionsgründer waren allesamt Gotteslästerer

 

Bei dieser Behauptung geht bei Juden, Christen, Muslims und Mormonen ein Aufschrei durch die Reihen. Doch ich kann meine Behauptung mit Fakten belegen und damit begründen.

 

Moses, Jesus und Mohammed behaupteten,

 

-        Gott selbst hätte das Recht auf Sklaverei erlaubt (3. Mose 25,44)

-        Gott selbst hätte Ausländer als Minderwertig hingestellt und damit Rassismus gutgeheißen (3. Mose 25,44).

-        Gott selbst hätte kollektiven Massenmord an Kritikern gemacht (4. Mose 16).

-        Gott selbst hätte kollektiven Massenmord an missionierenden Andersdenkenden angeordnet (4. Mose 31)

-        Gott selbst hätte Imperialismus gewollt (5. Mose 20,10ff).

-        Gott selbst hätte das Schlagen von Frauen erlaubt (Sure 4,34)

-        Gott selbst hätte sadistische Strafen verordnet (Sure 4,56, Sure 22,19ff und Markus 9,48)

-        Gott selbst hätte Hände abhacken befohlen (5. Mose 25,12, Sure 5,38)

-        Gott selbst wolle Frauen nur die Hälfte eines Erbes zugestehen (Sure 4,11).

-        Gott selbst wolle, dass gleichgeschlechtlich liebende Menschen getötet würden (3. Mose 20,13)

 

Diese bösartigen Anweisungen haben in der Geschichte der Menschheit Millionen und Abermillionen Menschen Unrecht zugefügt:

 

-        Millionen und Abermillionen Menschen sind wegen diesen Anweisungen aus 5. Mose 20,10ff in Südamerika, Nordamerika, in Australien, in Neuseeland, in Marokko, in Algerien, in Asien usw. von gutem Grund und Boden vertrieben und getötet worden. Wenige Machtmenschen wie Königshäuser usw. haben das beste Land in Besitz genommen. Ureinwohner darben dahin.

 

-        Millionen und Abermillionen sind wegen den angeblich göttlich autorisierten Anweisungen aus 3. Mose 25,44 versklavt, als Sklaven wie Vieh gehandelt und teils wie Vieh gehalten worden

 

-        Millionen und Abermillionen Menschen sind wegen angeblicher Irrlehre wie die Midianiter aus 4. Mose 31 kollektiv ermordet worden. Die ermordeten Arianer, die ermordeten Hugenotten, die ermordeten Täufer und die Millionen von Hitler ermordeten Juden erheben aus den Gräbern Anklage gegen den Gotteslästerer Mose.

 

-        Millionen und Abermillionen Menschen, die gleichgeschlechtlich fühlten und diese Gefühle auslebten, wurden wegen 3. Mose 20,13 verfolgt und getötet.

 

Der angebliche Fleisch-gewordene Gott Jesus Christus hat sich nicht gegen das Unrecht gestellt, das Mose eingeführt hat. Ja Jesus soll gemäß Matthäus 5,18ff vielmehr das Unrecht der Gesetze Moses legitimiert haben. (Die Christen behaupten mit ihrem Trinitätsdogma sogar, dass der Gott-Sohn, der Gott-Vater und der Gott-Heiliger Geist gemeinsam die Anweisungen an Moses gegeben hätten.

 

Der angebliche Prophet Mohammed hat sich nicht gegen die Aussagen und Anweisungen Moses gestellt. Im Gegenteil. Mohammed behauptet nach Sure 4,164, Mose hätte ohne Mittler mit Gott gesprochen. Damit hat Mohammed Anteil am Millionen-fachen Unrecht. Bei Mohammed war kein Gott noch Engelhelfer, der das 6-jährige Kind Aischa vor der Verlobung und der Ehe mit neun Jahren vor Mohammed geschützt hätte. Vielmehr wurde Mohammed für Millionen Kinderehen zum Negativvorbild.

 

Wer trotz den Fakten behauptet, ein Gott hätte sich erst in den letzten ca. 5 000 Jahren der ca. 15 Millionen Menschheitsgeschichte durch Moses usw. offenbart, nimmt wie Jesus und Mohammed Anteil am Abermillionen-fachen Unrecht gegen wertvolle Menschen.

 

Frage: Welche Konsequenzen müssten rechtschaffene Menschen aus den offensichtlichen Fakten ziehen?

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