johannes12 Posted August 22 Report Posted August 22 Cosifantutti Geschrieben Gestern um 01:59 Am 4.8.2026 um 01:34 schrieb johannes12: Kein Mensch - außer Jesu Christi - konnte und kann so viel Leid aushalten, den Preis unserer Erlösung. ...... Cosifantutti: Es gibt ungezählte Folteropfer gerade auch in der neuzeitlichen Menschheirsgeschichte, di weitaus grausameren Folterqualen ausgesetzt waren als Jesu damals am Kreuz und das über einen viel längeren Zeitraum.... Bin mir sicher, es ist sinnvoll Dieser Geschichte noch einmal nachzugehen Quote
johannes12 Posted August 22 Author Report Posted August 22 Laut Evangelien, Todesleden unseres Herrn haben begonnen schon im Garten Getsemani in der Nach vor Seiner Kreuzung. Quote
johannes12 Posted August 23 Author Report Posted August 23 vor 14 Stunden schrieb johannes12: Laut Evangelien, Todesleden unseres Herrn haben begonnen schon im Garten Getsemani in der Nach vor Seiner Kreuzung. Bericht aus dem Evangelium nach Lukas: 39 Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war, zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm. 40 Als er dort war, sagte er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet! 41 Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: 42 Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen. 43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte. Lukas 20,39-44 Quote
johannes12 Posted August 23 Author Report Posted August 23 vor 10 Stunden schrieb johannes12: Am 22.8.2026 um 16:45 schrieb johannes12: Laut Evangelien, Todesleden unseres Herrn haben begonnen schon im Garten Getsemani in der Nach vor Seiner Kreuzung. Bericht aus dem Evangelium nach Lukas: ... Es war ein einziges Mal im NT, in dem berichtet wird von der Angst, die unser Herr empfunden hat. Ich bin mir sicher, dass als wahrer Gott Jesus hat alles was mit Ihm geschehen wird so erlebt, wie es tatsächlich passiert ist - einschließlich Schmerzen. ... Als wahrer Mensch hat Er dadurch Angst bekommen, die entsprach alldem, was mit Ihm passieren wird. Damit kann man vermuten - Seelische und Körperliche Schmerzen die der Herr erfahren hat, hat Er erfahren in doppeltem Umfang. Quote
johannes12 Posted August 24 Author Report Posted August 24 vor 14 Stunden schrieb johannes12: Es war ein einziges Mal im NT, in dem berichtet wird von der Angst, die unser Herr empfunden hat. Ich bin mir sicher, dass als wahrer Gott Jesus hat alles was mit Ihm geschehen wird so erlebt, wie es tatsächlich passiert ist - einschließlich Schmerzen. ... Als wahrer Mensch hat Er dadurch Angst bekommen, die entsprach alldem, was mit Ihm passieren wird. Damit kann man vermuten - Seelische und Körperliche Schmerzen die der Herr erfahren hat, hat Er erfahren in doppeltem Umfang. Vieles davon, was ich hier sage kann man nicht finden in den Berichten der Schrift, doch es ist nicht schwer sich vorzustellen, daß unser Herr nach dem Ringen mit der Angst war schon ziemlich erschöpft. Und Ihm stand noch bevor all das, was Er noch aushalten musste: - schlaflose Nacht - Kälte dieser Nacht - die Folter - das Auspeitschen - Tragen des Kreuzes - Grausamkeiten, die auf den Herrn zukamen bei Annageln von Handen, Füßen und während dem Hängen auf dem Kreuz. Quote
SteRo Posted August 24 Report Posted August 24 Das Leiden des wahren Menschen Jesu Christi war in vielfacher Hinsicht notwendig für unser Heil. Nur drei Beispiele: 1. Es eröffnet uns selbst den Weg des Leidens als Weg zum Heil, wenn wir rechten Glaubens sind. Das ist wichtig, weil die Vorsehung uns viel Leid bereiten kann und wir anlässlich von Leid ggf. vom rechten Glauben und damit von Gott abfallen würden, was unser Leid dann verewigen würde. Der rechte Glaube aber erkennt die Offenbarung Gottes und seines Willens in Jesus Christus, erkennt damit den einen einzigen und wahren Gott in Jesus Christus selbst, erkennt die geheimnisvolle Verbindung von Leid und Heil, von Kreatur und Transzendenz. 2. Da von seiner Liebe zum Vater motiviert, konnte sein Leiden Ursache der Verdienste des wahren Menschen Jesu Christi sein, welche die Ursache der Auslöschung unserer Sünden bei unserer Rechtfertigung sind, die eine Vorbedingung für das Erlangen des Heils ist. 3. Schließlich erkennen wir im Leiden des wahren Menschen Jesus Christus das Leiden der geschundenen Kreatur Mensch und ihr Potential zur vollkommenen Heiligkeit. Wir erkennen, dass die vollkommene Heiligkeit des wahren Menschen Jesu Christi in jeder Menschennatur, in jedem Menschen, möglich ist. Damit können wir das Antlitz Jesu Christi in jedem leidenden bedürftigen Menschen erkennen und wir können auch dadurch erkennen, warum der Herr gesprochen hat "Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan." Quote
johannes12 Posted August 25 Author Report Posted August 25 vor 21 Stunden schrieb johannes12: Vieles davon, was ich hier sage kann man nicht finden in den Berichten der Schrift, doch es ist nicht schwer sich vorzustellen, daß unser Herr nach dem Ringen mit der Angst war schon ziemlich erschöpft. Und Ihm stand noch bevor all das, was Er noch aushalten musste: - schlaflose Nacht - Kälte dieser Nacht - die Folter - das Auspeitschen - Tragen des Kreuzes - Grausamkeiten, die auf den Herrn zukamen bei Annageln von Handen, Füßen und während dem Hängen auf dem Kreuz. Ich bin mir sicher, das Schlafentzug, den Jesus erleiden musste, hat Ihm zusätzliche Leiden bereitet. Offensichtlich, Er hatte dazu noch keine Möglichkeit Sich hin zu setzen. Ich hatte einmal ähnliche schlaflose Nacht - allerdings unter unendlich viel leichteren Bedingungen - und bis jetzt kann ich nicht daran denken, ohne Angst zu haben vor der Wiederholung dieser Erfahrung ... Quote
johannes12 Posted August 26 Author Report Posted August 26 Am 25.8.2026 um 07:00 schrieb johannes12: - Kälte dieser Nacht Markusevangelium lässt einblicken in einige Umstände dieser Nacht. ⁵⁴ Petrus aber war Jesus von Weitem bis in den Hof des Hohepriesters gefolgt; nun saß er dort bei den Dienern und wärmte sich am Feuer. Markus 14,54 Nach unserem Tageszeitenverständnis es war ungefähr 0 Uhr. Und es war schon so kat, dass Petrus sich wärmen musste. Jesus aber war ausgeliefert dem Frieren. Wie es Ihm dabei ging alleine wegen sicherer Körperunterkühlung? Es kann schlecht sein alleine am daran zu denken wie Jesus gefroren hat die ganze Nacht. Und wenn man dazu in Betracht zieht, was mit Ihm schon passiert ist und was noch passieren wird - dann ... nur grausam und fürchterlich. Quote
Alfons Posted August 27 Report Posted August 27 Am 23.8.2026 um 07:00 schrieb johannes12: Lukas 20,39-44 Ein Tippfehler, vermute ich. Die Getsemani-Szene ist in Kapitel 22. Quote
johannes12 Posted August 27 Author Report Posted August 27 vor 4 Stunden schrieb Alfons: Am 23.8.2026 um 07:00 schrieb johannes12: Lukas 20,39-44 Ein Tippfehler, vermute ich. Die Getsemani-Szene ist in Kapitel 22. Stimmt. Lukas 22,39-44 Danke schön! Quote
johannes12 Posted August 27 Author Report Posted August 27 Am 24.8.2026 um 08:53 schrieb johannes12: Todesleiden unseres Herrn Jesus Christus Vieles davon, was ich hier sage kann man nicht finden in den Berichten der Schrift, doch es ist nicht schwer sich vorzustellen, daß unser Herr nach dem Ringen mit der Angst war schon ziemlich erschöpft. Und Ihm stand noch bevor all das, was Er noch aushalten musste: - schlaflose Nacht - Kälte dieser Nacht - die Folter - das Auspeitschen - Tragen des Kreuzes - Grausamkeiten, die auf den Herrn zukamen bei Annageln von Handen, Füßen und während dem Hängen auf dem Kreuz. Das Evangelium nach Matthäus berichtet folgendes: 27 Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium und versammelten die ganze Kohorte um ihn. 28 Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. 29 Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Sei gegrüßt, König der Juden! 30 Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen damit auf seinen Kopf. Matthäus 27, 27-30 Die Dornenkrone hat die Kopfhaut an mehreren Stellen durchgestochen bis auf Schädelknochen - was sehr schmerzhaft ist. Dann die Schläge mit dem Stock auf Seinen Kopf waren sicherlich auch sehr schmerzhaft - doch bestimmt haben sie dabei noch die die Dornenkrone getroffen, was zusätzliche Grausamkeiten verursachte. Dass sie in bespuckt und ausgezogen haben ... Das Evangelium nach Markus berichtet von gleichem Vorgang. Das Evangelium nach Johannes berichtet von Schlägen ins Gesicht. Was es heißt, wenn Soldaten einen ins Gesicht schlagen - ist schon klar. Berichten zufolge, von der Untersuchung des Turiner Grabtuches die Kopfhaare und Sein Bart wurden herausgerissen - was übereinstimmt mit der Prophezeiungen des Jesaia. Quote
Popular Post Alfons Posted August 27 Popular Post Report Posted August 27 Lieber @johannes12, lieber @Cosifantutti, vor einigen Jahren habe ich den Nachlass einer Künstlerin durchgeschaut und katalogisiert - Briefe, Zeitungsberichte, Skizzen, Fotos, Entwürfe. Sie hat sich viel mit biblischen Themen befasst. In ihren Entwürfen habe ich ein Motiv immer wieder gefunden: Jesus vor Pontius Pilatus. Sie hat nie ein großes Bild davon gemalt, aber es muss sie jahrelang beschäftigt haben. Jesus mit der Dornenkrone, Jesus verhöhnt von den Schergen, Jesus hilflos, erniedrigt, in sich zusammen gesunken. Und aus jedem dieser kleinen Bilder eines gequälten Menschen strahlt zugleich die Würde, die königliche Würde, die ein Mensch auch in der größten Erniedrigung hat. Sie war eine große Künstlerin, sie konnte mit wenigen Strichen und Farbtupfen zeigen, dass Jesu Leiden für das Leid aller Menschen steht. Diese Skizzen haben mir klar gemacht, dass die Leidensgeschichte Jesu nicht für sich allein steht. Seine Passion verweist auf das Leid aller Menschen, die erniedrigt, gequält, gefoltert, ermordet werden. Sie haben mir gezeigt, dass Jesus in jedem dieser Menschen wieder stirbt, und dass in jedem dieser Folteropfer etwas Göttliches erniedrigt und gemordet wird. Und: Dass die Würde des Menschen nicht vernichtet werden kann, auch wenn er selber vernichtet wird. Ich denke, es ist sinnlos, die Qualen, die Jesus erlitten hat, mit den Qualen vergleichen zu wollen, die Millionen von Menschen seit jener Zeit und heute immer wieder erleiden: gefoltert, erniedrigt, ermordet. Es geht nicht darum, wer mehr, wer weniger gelitten hat. Es geht - das haben mir die Bilder aus dem Nachlass der Künstlerin bewusst gemacht - darum, dem Leid und dem Unrecht ein Gesicht zu geben. In jedem Menschen, der gefoltert wird, wiederholt sich das, was Jesus angetan wurde. In jedem ermordeten Menschen stirbt Jesus erneut. 2 6 Quote
Cosifantutti Posted August 27 Report Posted August 27 (edited) Meine Bemerkung galt ja gerade der seltsamen Vortstellung, dass Jesus uns dadurch erlöst hätte, weil er genau das "allergrößte"und "schlimmste" Leiden auf sich genommen hat, das ein Mensch überhaupt erleiden kann. Und dass gerade darin,in diesem "Superlativ des Leidens, der von niemandem danach getoppt werden kann, unsere Erlösung besteht.... Wenn man in die gegensätzliche Richtung denkt, so kann man durchaus fragen: Wären wir auch "erlöst", wenn nicht Jesus, sondern Barrabas am Kreuz gestorben wäre und Pilatus Jesus nicht zum Tod am Kreuz verurteilt, sondern "aus Mangel an Beweisen" freigesprochen hätte ? Edited August 27 by Cosifantutti 1 Quote
Weihrauch Posted August 28 Report Posted August 28 Der Name Barabbas ist kein Zufall. Der Name Barabbas stammt aus dem Aramäischen: bar = Sohn abba = Vater / mein Vater Zusammen ergibt das: bar‑abba > Sohn des Vaters. Ist halt Literatur, kein Bericht. Nun muss sich jeder selbst einen Reim darauf machen, oder sich von irgendwem erklären lassen, was diese Namensgleichheit wohl bedeuten könnte, was der Dichter damit zum Ausdruck bringen wollte. Quote
Einsteinchen Posted August 28 Report Posted August 28 Dies habe ich dazu einmal geschrieben: Statt Jesus wurde ja vor dem Gericht des Pilatus Barabbas freigelassen. Jesus ist der "Sohn des Vaters", und ich habe in meinem Hirn, ohne dass ich jetzt ausführlich recherchiert habe, dass "Bar Abbas" ebenfalls "Sohn des Vaters" heißt. Das verleitet einem zu der Vermutung, dass die ganze Geschichte konstruiert ist und nicht real stattgefunden hat. Andererseits ist geschichtlich real, dass folgendes geschah: Eine Schlagzeile in der Presse: Deutscher wird Papst- Teufel tritt zurück. Ist zwar auch konstruiert, aber geschichtlich korrekt. Also kann die Jesus-Barabbas-Pointe auch geschichtlich korrekt sein. Quote
Flo77 Posted August 28 Report Posted August 28 (edited) vor 9 Stunden schrieb Alfons: es geht - das haben mir die Bilder aus dem Nachlass der Künstlerin bewusst gemacht - darum, dem Leid und dem Unrecht ein Gesicht zu geben. In jedem Menschen, der gefoltert wird, wiederholt sich das, was Jesus angetan wurde. In jedem ermordeten Menschen stirbt Jesus erneut. Das erinnert mich an die Interpretation des Lukasevangeliums, daß Jesus durch sein Leiden als Unschuldiger den Sündern ihre Sünde vor Augen stellen und sie durch ihren Schmerz zur Umkehr bewegen will. Für mich paradox, daß er ausgerechnet in diesem Evangelium in seinem Leiden nicht klagt (worüber es verschiedene Auslegungen gibt). Das Leiden nach Markus trifft mich viel mehr, obwohl ich mit der Lösegeldtheologie dieses Evangeliums wenig bis gar nichts anfangen kann, einfach weil es viel realistischer und erbarmungsloser ist. Edited August 28 by Flo77 Quote
Weihrauch Posted August 28 Report Posted August 28 (edited) vor 36 Minuten schrieb Einsteinchen: Also kann die Jesus-Barabbas-Pointe auch geschichtlich korrekt sein. Buuuh! Er hat Dichter gesagt und nicht Zeuge! Damit bin ich als Erklärbär schon mal raus aus der Nummer. Schwein gehabt. Edited August 28 by Weihrauch Quote
Einsteinchen Posted August 28 Report Posted August 28 Dichtung ist übrigens eh nicht despektierlich. Es verdichtet die Realität. Quote
Weihrauch Posted August 28 Report Posted August 28 (edited) vor 39 Minuten schrieb Einsteinchen: Dichtung ist übrigens eh nicht despektierlich. Kommt auf die Gruppe an. In Evangelikalien, wird dir dir Pistole auf die Brust gesetzt mit den Worten: "Glaubst du etwa nicht, dass die Bibel Gottes unverfälschtes Wort ist?" In Katholien läuft das etwas subtiler: "Wenn du an die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus glaubst, wieso traust du ihm dann nicht zu, dass er die prophetische Gabe hatte, den Fall des Tempels 40 Jahre vor dem historischen Ereignis zu wissen?" Um eine Frühdatierug der Evangelien und ihr Zeugnis plausibel zu machen. So oder so geht es um Gruppendruck, darum ob du drin oder draußen bist. Mit den Inhalten hat das nichts zu tun. vor 39 Minuten schrieb Einsteinchen: Es verdichtet die Realität. Kann sein. Diese verdichtete Realität ist aber nicht mit der Historizität von Ereignissen zu verwechseln. Edited August 28 by Weihrauch 1 Quote
johannes12 Posted August 28 Author Report Posted August 28 vor 16 Stunden schrieb Alfons: Seine Passion verweist auf das Leid aller Menschen, die erniedrigt, gequält, gefoltert, ermordet werden. Sie haben mir gezeigt, dass Jesus in jedem dieser Menschen wieder stirbt, und dass in jedem dieser Folteropfer etwas Göttliches erniedrigt und gemordet wird. Und: Dass die Würde des Menschen nicht vernichtet werden kann, auch wenn er selber vernichtet wird. Echt? Und ich habe immer gedacht, Jesus hat - unter anderem - durch diese Leiden uns von unseren Sünden erlöst und ermöglicht Anteil zu haben an der Herrlichkeit des Ewigen Lebens ... Hmmm ... Habe ich mich dabei geirrt? ... vor 16 Stunden schrieb Alfons: Ich denke, es ist sinnlos, die Qualen, die Jesus erlitten hat, .... Hätte nicht Jesus diese Quallen erlitten, dann müsste jeder von uns die Quallen erleiden die er verdient hat - allerdings ohne Aussicht auf das Ende von diesen Quallen. Ich bin ein Christ und glaube fest daran. Quote
Higgs Boson Posted August 28 Report Posted August 28 vor 13 Minuten schrieb johannes12: Hätte nicht Jesus diese Quallen erlitten, dann müsste jeder von uns die Quallen erleiden die er verdient hat - allerdings ohne Aussicht auf das Ende von diesen Quallen. Ich bin ein Christ und glaube fest daran. Du vertraust also einem Gott, der seine Schöpfung, wenn sie in begrenzter Zeit sündigt, in unbegrenzter Zeit bestraft wird, weil sie das so verdient? Respekt. Einem so ein brutalen Monster zu vertrauen, das schaffe ich nicht. 2 Quote
Cosifantutti Posted August 28 Report Posted August 28 (edited) vor 2 Stunden schrieb johannes12: Hätte nicht Jesus diese Quallen erlitten, dann müsste jeder von uns die Quallen erleiden die er verdient hat - allerdings ohne Aussicht auf das Ende von diesen Quallen. Ich bin ein Christ und glaube fest daran. Wie kommst du denn darauf, dass die wir Menschen prinzipiell Qualen erleiden müssen, die niemals enden ? Es kommt für jeden irgenwanm man der Moment der Entscheidung, an welchen Gott man glaubt und sein Herz hängt oder welchen Gott man ablehnt.... Edited August 28 by Cosifantutti 2 Quote
Flo77 Posted August 28 Report Posted August 28 vor 31 Minuten schrieb Higgs Boson: vor 48 Minuten schrieb johannes12: Hätte nicht Jesus diese Quallen erlitten, dann müsste jeder von uns die Quallen erleiden die er verdient hat - allerdings ohne Aussicht auf das Ende von diesen Quallen. Ich bin ein Christ und glaube fest daran. Du vertraust also einem Gott, der seine Schöpfung, wenn sie in begrenzter Zeit sündigt, in unbegrenzter Zeit bestraft wird, weil sie das so verdient? Respekt. Einem so ein brutalen Monster zu vertrauen, das schaffe ich nicht. Naja - Finden sich Quallen in Dantes Inferno? Die Logik die hinter der Idee der ewigen Strafen ist ja, daß gesühnt werden muss. Wer das Maß der Sühne bestimmt, wäre in diesem Fall noch zu prüfen. Das alte Israel war in dieser Hinsicht erstaunlich pragmatisch. Es gab nichts, was man nicht mit Waschen oder Opfern nicht hätte regeln können. Wobei soweit ich weiß der Hintergrund der Wascherei und Opferei nicht die Schuld an sich war, sondern die Verunreinigung des Landes und das damit verbundene Risiko, daß Gott aus seinem Haus ausziehen würde (ein Gott wie eine schwäbische Hausfrau sozusagen). Die Idee der ethischen Schuld ist meines Wissens nach weitaus jünger. Jesus und seine apokalyptisch gesinnten Zeitgenossen, kannten für die Auflösung der ethischen Schuld nach dem Tod drei Möglichkeiten je nachdem, wie man sich in diesem Leben positioniert hat: nach dem Tod auferweckt werden und ins Reich Gottes einziehen, nach dem Tod nicht auferweckt werden oder nach dem Tod auferweckt und in Gehenna ausgelöscht zu werden. Daß die Höllenqualen für jeden, der dorthin geht, ewig dauern ist glaube ich eher griechisch von den Hadesvorstellungen beeinflusst und eine Fehlinterpretation aus den "ewig brennenden Feuern Gehennas". 1 Quote
Higgs Boson Posted August 28 Report Posted August 28 vor 6 Minuten schrieb Flo77: Naja - Finden sich Quallen in Dantes Inferno? Quallen. Quallen bieten Qualen. Ich liebe diesen Vertipper. (oder war das Absicht?) Quote
johannes12 Posted August 29 Author Report Posted August 29 Todesleiden unseres Herrn Jesus Christus Am 24.8.2026 um 08:53 schrieb johannes12: - das Auspeitschen Das Auspeitschen war im Programm der Kreuzigung nicht vorgesehen. Es war eigenständige Todesstrafe. Wie die Sache aussieht, Pilatus, der Jesu Freilassung durchsetzen wollte, hatte dafür einen Plan. Laut diesem Plan Jesus sollte so ausgepeitscht werden, bis Er an den Rand des Todes kommt. Dann sollte Er schon halbtot vor der versammelten Menge vorgeführt werden mit Absicht bie der Menge Gefühle des Mitleids erzeugen zu können und möglicherweise Gedanken, daß Er schon genug bestraft ist und jetzt könnte man Ihn laufen lassen. Doch dieser Plan ist nicht aufgegangen - Jesu Freilassung konnte Pilatus nicht durchsetzen, trotz der durchgeführten Auspeitschung bis an den Rand des Todes. Quote
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