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Benedicta

"Mischehe"

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Benedicta

Ihr lieben Leute,

 

mein Freund ist seit drei Jahren gläubig und gehört einer freien evangelischen Gemeinde an. Da wir glauben, daß Gott uns zusammengeführt und einander als Ehepartner bestimmt hat, wollen wir in absehbarer Zeit (innerhalb der nächsten 3 Jahre, sagen wir mal) heiraten. Mit einer Trauung nach katholischem Ritus wäre er grundsätzlich einverstanden. Jetzt stelle ich mit die Frage: Wie ist es mit der Brautmesse? Wird die in einem solchen Fall nicht gefeiert? Oder kann sie gefeiert werden, aber mein Mann darf dann nicht zur Kommunion gehen? Weiß einer von Euch, wie das geregelt ist, bzw, kennt jemand einen vergleichbaren Fall?

 

Benedicta

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Guest jakob

Hallo Benedicta,

 

solange kein freikirchlicher Pfarrer dabei sein will, ist das kein Problem. Dein Künftiger wird auch

künfitg nicht an der Kommunion teilnehmen dürfen, und Du darfst nicht in der FEG am Abendmahl teilnehmen.

Die Kinder müssen katholisch erzogen werden, es sei denn, es liegt ein schwerwiegender Grund vor.

 

Wenn der freikirchl. Pfarrer teilnehmen soll, hängt es wohl von der Gemeinde ab; Vereinbarungen gibt es m.W. nur zwischen kath. und landeskirchlichen Gemeinden, um einen ök. Gottesdienst zu begehen. Eine Interkommunion ist aber in jedem Fall nicht möglich.

 

Gruß

jakob

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eljoy

Hallo Benedicta,

 

hab grad Deinen Beitrag gelesen und weiß eigentlich noch nicht so recht, was ich Dir antworten möchte.

Ich selber gehöre auch einer evangelischen Freikirche an und war bis November 2002 katholisch.

 

Ich möchte auf den Beitrag von Jakob eingehen.

Was ich absolut quatsch und blöd finde ist, dass die Kinder katholisch erzogen werden "müssen" Ist es nicht viel wichtiger den Kindern Gottes Liebe vorzuleben, dass was in der Bibel steht und nicht irgendwelche Dogmen ? Jesus ist viel viel größer als die katholische Kirche und er hat viel mehr zu sagen, deswegen denke ich dass wir Jesus in den Vordergrund stellen sollten und das egal ob man katholisch, evangelisch oder freikirchlich ist.

Dann was das Abendmahl in einer FEG angeht. Ich bin davon überzeugt, dass Du auch dort teilnehmen darfst, wenn Du Jesus als Deinen Retter siehst und ihn liebst. Les dazu mal 1.Korinther 22, 17-34. www.bibelserver.de dort findest Du eine Onlinebibel. Ich denke das was in der Bibel steht ist ausschlaggebend und nicht, was ein Pfarrer oder eine Institution sagt.

 

Hm, ich hoffe, dass ich Dich nun nicht irgendwie durcheinander gebracht habe, aber es ist mir total wichtig.

Prüfe was die Bibel sagt, rede mit Leuten darüber die die Bibel kennen und anerkennen und die auch Jesus in ihrem Herzen haben.

Warst Du schon mal in der freien Gemeinde ???

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Magdalene
Was ich absolut quatsch und blöd finde ist, dass die Kinder katholisch erzogen werden "müssen" Ist es nicht viel wichtiger den Kindern Gottes Liebe vorzuleben, dass was in der Bibel steht und nicht irgendwelche Dogmen ?

Hallo eljoy,

zum einen: wer katholisch ist, sein und bleiben will, der wird sich nach den Gesetzen der katholischen Kirche richten wollen. zum anderen: es handelt sich hier nicht um ein Dogma (Glaubensgrundsatz) sondern um Kirchenrecht.

Wer katholisch einen nicht-Katholiken heiratet, wird in der Regel versprechen (müssen), seine Kinder katholisch zu erziehen - so sieht es das Kirchenrecht vor. Als Antwort auf Benedictas Frage war das also völlig korrekt.

 

Jesus ist viel viel größer als die katholische Kirche und er hat viel mehr zu sagen, deswegen denke ich dass wir Jesus in den Vordergrund stellen sollten und das egal ob man katholisch, evangelisch oder freikirchlich ist.

Dann was das Abendmahl in einer FEG angeht. Ich bin davon überzeugt, dass Du auch dort teilnehmen darfst, wenn Du Jesus als Deinen Retter siehst und ihn liebst.  Les dazu mal 1.Korinther 22, 17-34. www.bibelserver.de dort findest Du eine Onlinebibel. Ich denke das was in der Bibel steht ist ausschlaggebend und nicht, was ein Pfarrer oder eine Institution sagt.

 

Hm, ich hoffe, dass ich Dich nun nicht irgendwie durcheinander gebracht habe, aber es ist mir total wichtig.

Prüfe was die Bibel sagt, rede mit Leuten darüber die die Bibel kennen und anerkennen und die auch Jesus in ihrem Herzen haben.

 

"denke ich" ... "bin ich überzeugt" ... "ich denke" ...

Meinst Du wirklich, Benedicta wollte Deine Meinung hören - oder nicht doch die der katholischen Kirche? Die katholische Position hat jakob jedenfalls korrekt wiedergegeben. Und was Deinen letzten Satz angeht: bezweifelst Du, dass Katholiken "Jesus in ihrem Herzen haben"??? - Dann bist Du in diesem Board allerdings auf dem ganz falschen Dampfer.

 

Gruß,

Lucia

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platon

Liebe Benedicta,

 

ich persönlich empfinde sehr viel Sympathie für Freikirchler, obwohl ich durch und durch katholisch bin. Aufgrund der zahlreichen Mit-Erfahrungen Gottes, die ich vermittelst durch Mitbrüder aus der charismatischen Erneuerung gemacht habe, glaube ich, daß wir dem Heiligen Geist mehr Raum geben müssen, unter uns zu wirken.

 

Was die Ökumene anbetrifft, sind es noch Berge, die die katholische Kirche und den Freikirchlern noch trennt. Es gibt Freikirchler, die Katholiken als Sektierer bezeichnen, und es gibt auch Katholiken, die Freikirchler als Sektierer bezeichnen. Beides tut mir weh.

 

Bete darum, daß Katholiken die Charismen entdecken, und daß die Freikirchler innerlich im Herzen einen Zugang zum Geheimnis der Eucharistie finden.... Dies ist ein Herzensanliegen von mir.....

 

Grüße, Carlos

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Martin

Grüß dich eljoy,

 

als Moderator dieses Boards mache ich dich darauf aufmerksam, dass dies ein Bereich ausschließlich für Katholiken ist. Die anderen drei Boards im Forum sind grundsätzlich offen für alle Poster, sofern es den dortigen Spielregeln nicht widerspricht.

 

Zwar laden wir gerne von Fall zu Fall Gäste ein, aber der Grundtenor wird dann ein gemeinsamer Austauch, eine gemeinsame Suche sein - keinesfalls aber eine Herabsetzung katholischer Glaubensgrundsätze.

 

Bitte sei so freundlich und beschränke deine Postings auf die dafür freigegebenen Boards.

 

Martin

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Martin

Liebe Benedicta,

 

über die Antworten von Jakob hinaus - der alle elementaren Punkte benannt hat - ist wie immer das Gespräch mit dem Pfarrer deiner Gemeinde sinnvoll. Er wird dir Detailfragen beantworten können.

 

Die Lösung für eure Ehe ist die Einstellung und der Respekt, den ihr einander entgegenbringt. Ich denke, dass dies wechselseitig möglich ist, auch in der Kombination Katholisch / Freikirche. Es gibt viel verbindendes und solange die Grundpositionen des anderen anerkannt werden, ohne dass sich permanent einer der Partner daran stört oder dagegen auflehnt - z.B. das katholische Glaubensfundament zur Empfang der Kommunion -, habt ihr eine gute Chance.

 

Wir Carlos es schon sagte, gibt es unterschiedliche Strömungen in den Freikirchen, von völliger Offenheit und Zusammenarbeit mit Katholiken (solche eine Freikirche kenne und schätze ich persönlich in meinem Umfeld) bis hin zu Freikirchen, die Katholiken regelrecht als Feindbild gebrauchen. Wie sieht das innerhalb der Gemeinde deines zukünftigen Mannes aus?

 

Herzliche Grüße

Martin

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Guest jakob

Hallo Benedicta,

 

ich weiß, daß meine Antworten nicht die sind, die man gerne hört. Leider verschließen viele ihre Augen vor den Tatsachen. Wenn Du erstmal verheiratet bist, wirst Du noch viele Tatsachen erleben, vor denen man am liebsten die Augen verschließen möchte.

Wichtig ist doch: Daß man sich nix vormacht und die Dinge so sieht, wie sie sind. Glaube mir, eine konfessionsverschieden Ehe ist das Beste, was einem passieren kann, denn hier kann man prima erfahren, was Ökumene wirklich bedeutet. Ihr geht sozusagen direkt mit einem Härtetest in Euren Lebensbund;Du wirst (hoffentlich) feststellen, daß beide Partner ihre Identität haben, die es zu respektieren gilt. Geht in Glaubensfragen ruhig auch mal getrennte Wege, so wie es auch insgesamt in der Ehe notwendig ist, die Individualität des anderen in Ehren zu halten. Wenn ihr Euch in Verschiedenheit annehmt, dann seid ihr wirklich füreinander da.

(Es gibt so einen Loriot-Film, in dem ein Ehepaar karikiert wird, welches alles, aber auch wirklich alles gemeinsam macht. Furchtbar).

 

Ich kann Dir jedenfalls aus Erfahrung berichten, daß in der Bewahrung des Trennenden auch ein Stück Respekt voreinander steckt.

 

jakob

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Matthias

Ist es nicht so, daß man als katholischer Teil sich nicht verpflichten muß, daß evtl. Kinder katholisch (erzogen) werden, sondern lediglich sich dafür einzusetzen?

Es kann doch nicht sein, daß vom kath. Ehegatten verlangt wird, daß das gemeinsame Erziehungsrecht einseitig eingeschränkt wird.

Es ist doch auch eine Chance, wenn das Kind beide Formen kennenlernt.

 

Viele Grüße,

Matthias

Edited by Matthias

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Guest jakob

Es müssen Gründe vorliegen, es nicht zu tun, Matthias.

Wenn z.B. der Ehegatte droht, die Ehe daran scheitern zu lassen...

Man darf aber nix unversucht lassen.

 

jakob.

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Guest Ketelhohn

Es müssen beide Teile versprechen. Wenn der protestantische Teil nicht einwilligt, dann ist es offensichtlich der Falsche. So jemanden heiratet man nicht.

 

Es ist Sache des zuständigen katholischen Pfarrers, den Brautleuten in der Ehevorbereitung zu vermitteln, was es bedeutet, eine christliche Ehe zu führen. Häufig wird das heutzutage viel Arbeit bedeuten. Dazu gehört auch, gründlich zu prüfen, wie ernst es den Brautleuten mit ihrem Ehewillen im Sinne des kirchlichen Sakraments ist.

 

Das bedeutet auch, daß die kirchliche Trauung verweigert werden muß, wenn ein Teil nicht bereit ist, die Kinder im Glauben der Kirche zu erziehen oder dies – wenn er den Glauben nicht teilt – wenigstens ohne Behinderung zuzulassen.

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Guest jakob

Aus dem Kirchenrecht:

 

"Can. 1124 — Die Eheschließung zwischen zwei Getauften, von denen der eine in der katholischen Kirche getauft oder nach der Taufe in sie aufgenommen worden ist und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist, der andere Partner aber einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft zugezählt wird, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche steht, ist ohne ausdrückliche Erlaubnis der zuständigen Autorität verboten.

 

Can. 1125 — Eine solche Erlaubnis kann der Ortsordinarius gewähren, wenn ein gerechter und vernünftiger Grund vorliegt; er darf sie nur erteilen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

 

1° der katholische Partner hat sich bereitzuerklären, Gefahren des Glaubensabfalls zu beseitigen, und er hat das aufrichtige Versprechen abzugeben, nach Kräften alles zu tun, daß alle seine Kinder in der katholischen Kirche getauft und erzogen werden;

 

2° von diesen Versprechen, die der katholische Partner abgeben muß, ist der andere Partner rechtzeitig zu unterrichten, so daß feststeht, daß er wirklich um das Versprechen und die Verpflichtung des katholischen Partners weiß;

 

3° beiden Partnern sind die Zwecke und die Wesenseigenschaften der Ehe darzulegen, die von keinem der beiden Eheschließenden ausgeschlossen werden dürfen."

 

Wenn der künftige Ehegatte dies also ausdrücklich ablehnt, dann kann keine Eheschließung nach katholischen Ritus erfolgen. Das Versprechen aber gibt nur der katholische Partner, nicht der andere ab; der erkennt diese Versprechen lediglich an.

 

Es können sich später Hinderungsgründe ergeben, die zum Zeitpunkt der Eheschließung einem oder beiden Partnern nicht bekannt waren.

Man sollte sich darüber Gedanken machen und das Thema miteinander besprechen.

 

jakob.

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jes

nur damit keine falschen worte benutzt werden: es gibt keine ökumensiche trauung, ebenso wenig wie es eine ökumenische messe gibt. es gibt vereinbarungen über gottesdienste, bei denen der evangelische pfarrer anwesend ist und gewisse dienste übernehmen kann usw.

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Matthias

Umgekehrt gibt es das übrigens auch: eine evangelische Trauung unter Mitwirkung eines katholischen Pfarrers.

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jes
Umgekehrt gibt es das übrigens auch: eine evangelische Trauung unter Mitwirkung eines katholischen Pfarrers.

ja, gute ergänzung :blink:

 

da nach evangelsichem verständnis sich die brautleute kein sakrament spenden ist in diesem fall eine gleichberechtigte gestaltung des gottesdienstes möglich.

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Benedicta

Hallo Ihr,

 

Euch allen herzlichen Dank für Eure Antworten!

 

Im einzelnen weiß ich jetzt nicht mehr, wer hier was gefragt oder gesagt hat, daher bitte ich um Verständnis, wenn ich nun versuche, pauschal zu antworten.

 

Die Gemeinde meines Freundes ist ziemlich antikatholisch eingestellt. Daher läßt er seinen Glaubensgeschwistern gegenüber jetzt noch nichts verlauten, um sich nicht früher als notwendig den zu erwartenden Anfeindungen aussetzen zu müssen. Das wird für uns beide noch sehr hart werden, und ich hoffe, er ist stark genug, trotzdem zu mir und zu unserer Liebe zu stehen. Ich würde zum gegebenen Zeitpunkt gerne Bekanntschaft mit seiner Gemeinde machen, aber die innere Bereitschaft dazu kann ich nur aufbringen, wenn ich mich dort willkommen fühle.

 

Mein Freund hat bereits erklärt, daß wir aus seiner Sicht ruhig katholisch heiraten können (aus meiner Sicht müssen wir das ja auch). Ich habe ihm klargemacht, daß gemeinsame Kinder dann auch katholisch getauft und erzogen werden. Er hat bislang kein eindeutiges Ja gegeben, sich allerdings auch nicht dagegen ausgesprochen. Ich bin da guter Hoffnung, zumal er sich wirklich für den katholischen Glauben interessiert. Bei unserem nächsten Treffen will er mit mir gemeinsam die Messe besuchen, und als er in einem katholischen Krankenhaus lag, hat er in der Kapelle am Rosenkranzgebet teilgenommen, besser gesagt, er hat sich dazugesetzt und zugehört. Später sagte er mir, daß er einen tiefen inneren Frieden aus diesem Gebet mitgenommen hat. Er sagt, er wisse nicht, ob er alle katholischen Bräuche übernehmen werde, und er werde mit Sicherheit nicht konvertieren. Ich habe ihm versichert, daß ich das auch gar nicht von ihm erwarte. Ich liebe ihn so, wie er ist, und ich will ihn nicht "gewaltsam" missionieren. Gott muß sich schließlich auch was dabei gedacht haben, daß Er uns einander geschenkt hat, sonst hätte Er mir doch ebenso gut einen Katholiken schicken können...

 

Michael ist Christ, und Jesus Christus ist ihm das Wichtigste in seinem Leben. Darauf kommt es an, nicht auf konfessionelle Kleinlichkeiten.

 

Lieben Gruß, Benedicta

 

Eure Meinungsäußerungen sind mir auch weiterhin sehr willkommen, also nur zu!

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Benedicta

Eljoy, für Deinen Beitrag und die darin enthaltenen Denkanstöße danke ich Dir besonders herzlich. Ich kenne zwar viele freikirchliche Christen (deshalb ist mir auch die Spiritualität und der spezifische Sprachgebrauch meines Freundes einigermaßen vertraut und nicht befremdlich), war aber - wie ich gestehen muß - noch nie in einem Gottesdienst der FEG. Mein Freund und ich beten sehr viel miteinander und füreinander, das ist uns total wichtig. Dennoch gehorche ich den Geboten meiner Kirche, weil ich eben auch meine Kirche liebe und ihr treu bin. Und es ist wirklich so geregelt, daß in einer katholischen Ehe die gemeinsamen Kinder nach Möglichkeit katholisch getauft und erzogen werden sollen. Mein Mann kann da ruhig mitmischen, solange er ihnen nicht erzählt, der Papst sei der Antichrist... :blink:

 

Martin, ich finde es absolut nicht angemessen, daß Du Eljoy in dieser Form zurechtweist. Ich finde es lieb, daß er sich zu Wort gemeldet hat.

 

Platon, Michael und ich beten, wie gesagt, viel miteinander. Und er sagte mir neulich: "Wenn unsere Ehe keine Ökumene ist, dann weiß ich nicht, was Ökumene sein soll." Ich bin sicher, daß wir diesen Balanceakt schaffen, solange wir beide voll und ganz auf den Herrn hören und Ihm unser ganzes Vertrauen schenken. Er wird für alles sorgen!

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platon
Wir Carlos es schon sagte, gibt es unterschiedliche Strömungen in den Freikirchen, von völliger Offenheit und Zusammenarbeit mit Katholiken (solche eine Freikirche kenne und schätze ich persönlich in meinem Umfeld) bis hin zu Freikirchen, die Katholiken regelrecht als Feindbild gebrauchen. Wie sieht das innerhalb der Gemeinde deines zukünftigen Mannes aus?

Hallo Leute,

 

das ist in der Tat so.... Es gibt verschiedenste Färbungen....

 

Sehr schätzen muß man es in der Tat, daß Benediktas Künftiger mit ihr zusammen betet. Und ich finde, die Konfession darf und soll kein Hindernis für eine Ehe sein.

 

Etwas anderes wäre es, wenn der eine Partner nicht willig ist, die Religion des Partners wenigstens zu respektieren. Dann ist es egal ob einer Atheist oder Freikirchler ist, wenn man keinen Respekt voreinander hat, dann liebt man eigentlich nicht. Beim völligen Fehlen dieses Respekts sieht die katholische Kirche eine solche Ehe als ungültig an.

 

Grüße, Carlos

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platon

Obwohl ich anderer Meinung wie Freikirchler bin,

schätze ich Freikirchler sehr

und habe eine große Ehrfurcht vor ihrer Spiritualität....

... und im allgemeinen vor den Gnadengaben.

 

Es ist nur eine Weile her, wie ich Gott in den Gnadengaben

durch andere Geschwister im Glauben

"mit-erfahren" habe...

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Martin

Liebe Benedicta,

 

>Die Gemeinde meines Freundes ist ziemlich antikatholisch eingestellt. Daher läßt er seinen Glaubensgeschwistern gegenüber jetzt noch nichts verlauten, um sich nicht früher als notwendig den zu erwartenden Anfeindungen aussetzen zu müssen<

 

das klingt nicht sehr vielversprechend. Vor allem der zweite Satz gibt mir zu denken - wie kann Michael wissen, ob er ein "Spiessrutenlaufen" durchsteht? Aus seiner Sicht steht er zur Zeit in einem Zwiespalt - er sollte diesen besser auflösen, bevor das jemand anderes tut. Die Welt ist klein.

 

Herzliche Grüße

Martin

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ThomasB.
Gott muß sich schließlich auch was dabei gedacht haben, daß Er uns einander geschenkt hat, sonst hätte Er mir doch ebenso gut einen Katholiken schicken können...

:blink: Schön gesagt, Benedicta!

 

Dabei solltet Ihr bleiben!

 

Und beim gemeinsamen Beten auch - ich glaube nicht, daß dann was schiefgehen kann.

 

Das Kirchenrecht hat seine guten Gründe - Du willst Dich ja auch daran halten. Gut so!

 

Und das reicht auch - das Kirchenrecht ist kein Kochbuch, in dem Zutaten abwiegen und abhaken kann. Und eine Ehe ist ein Sakrament und kein Projekt, wo man vorher eine Checkliste macht, die man Punkt für Punkt abarbeitet.

 

Lass Dich von den stirnrunzelnden Bedenkenträgern nicht aus dem Konzept bringen.

 

Wo man sich so liebt, daß man miteinander und füreinander beten kann, da ist der Herr.

 

Und für das, wo Ihr unterschiedlicher Meinung seid, gilt, was der Heilige Paulus schreibt: "Ertraget einander"

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Benedicta

Danke für Eure Beiträge. Michael kommt heute nachmittag. Wir besuchen einen Freund von mir (katholischer Priester!) und wollen um 19 Uhr gemeinsam an der Abendmesse teilnehmen. Michi freut sich total auf den Gottesdienst, wobei ich nicht genau weiß, ob er schon mal eine katholische Messe besucht hat, oder ob das für ihn heute eine "Premiere" ist. Aber es wird bestimmt sehr schön. :blink:

 

Und an die "Hardliner": Ja, wir wissen beide, daß er nicht an der Kommunion teilnehmen darf... Da wird die konfessionsbedingte Trennung wohl das erste Mal ziemlich schmerzhaft spürbar werden. :blink:

 

Liebe Grüße an Euch alle! Bitte betet für mich und meinen Freund.

 

Benedicta

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