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Petrus

Himmelträger an Fronleichnam

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Echo Romeo

Da haben wir wieder einbmal die lexikalischen Schwierigkeiten. Pedrino, du zitierst aus dem Lexikom der SZ:

 

vrôn ist der Herr und lichnam der Leib.

 

Das Erste stimmt meiner Ansicht nach nicht so sehr. Wir haben ja heute noch den Begriff der Fron (frönen). Das bedeutet ursprünglich nicht einfach »Herr«, sondern den Besitz, den Dienst des Herrn …

 

Wir Katholiken haben also gewissermaßen dem Herrenleib »gefrönt«.

 

(Und dem Clement eine Nase gedreht!)

Edited by Echo Romeo

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Petrus
(Immerhin besteht die Aussicht, dass dem Petrus der Himmel auf den Kopf gefallen sein könnte …)

noch ist nicht Sonntag ...

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Volker_Biallass

hier kurz notiert und dem Gebet empfohlen ...

 

Essen:

Der Kreuzträger der so genannten Sakramentengruppe war gegen 11.43 Uhr von dem Attentäter mit einem 20 Zentimeter langen Messer von hinten angegriffen worden. Danach flüchtete dieser, konnte aber kurze Zeit später von Passanten gestellt und der Polizei übergeben werden. Das Opfer wurde vor Ort notärztlich versorgt und in die Universitätsklinik Essen gebracht.

 

Die ganze Meldung unter Mann stach Messdiener "aus Zwang heraus" nieder

 

bcnu Volker

Edited by Volker_Biallass

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Petrus

So. geschafft. (In München feiern die Pfarreien Fronleichnam am Sonntag).

 

Sonnenbrand kommt noch, Muskelkater auch.

 

Pfarrer war zufrieden, schön war's auch - mit 30-Mann-Blaskapelle durch München :-)

 

Und das Weißwurstessen war auch nicht schlecht :-)

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Petrus

und hier noch ein Bericht zum Thema "Eucharistische Gastfreundschaft" :-)

 

"Pfarrer Kurt Hohmann, der evangelische Dekan, überlegte nur einen kurzen Moment, bevor er die Einladung des katholischen Pfarrers Michael Eich, die Fronleichnamsprozession zu begleiten, spontan annahm. Hohmann legte noch schnell den Talar ab und folgte der Monstranz direkt hinter der katholischen Priesterschaft ... Die Protestanten hatten einen kleinen Wanderaltar vor der Stadtkirchengemeinde aufgebaut, um zum dritten Mal gemeinsam mit den Katholiken mit einem Gottesdienst auf einer Station ihrer Fronleichnamsprozession deren Glaubenstraditionen zu würdigen ..."

 

Quelle und kompletter Artikel

Edited by Petrus

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Martin

Gäbe es Fronleichnam nicht, man müßte es "erfinden".

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Echo Romeo

Und ich bin erfreut, dass Petrus der Himmel (oder die Himmels?) nicht auf den Kopf gefallen ist. (Beziehungsweise: sind …)

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Petrus
Warum haben sie denn gerade dich gefragt?
tja - das habe ich ganz vergessen, zu fragen.

 

 

 

heuer bin ich wieder dabei.

 

 

 

danke für all' Eure Tipps und Hinweise, von damals :-)

 

 

 

gelt's Gott.

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Petrus
heuer bin ich wieder dabei.

danke für all' Eure Tipps und Hinweise, von damals :-)

gelt's Gott.

geschafft :huh:

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kam
und hier noch ein Bericht zum Thema "Eucharistische Gastfreundschaft" :-)

 

"Pfarrer Kurt Hohmann, der evangelische Dekan, überlegte nur einen kurzen Moment, bevor er die Einladung des katholischen Pfarrers Michael Eich, die Fronleichnamsprozession zu begleiten, spontan annahm. Hohmann legte noch schnell den Talar ab und folgte der Monstranz direkt hinter der katholischen Priesterschaft ... Die Protestanten hatten einen kleinen Wanderaltar vor der Stadtkirchengemeinde aufgebaut, um zum dritten Mal gemeinsam mit den Katholiken mit einem Gottesdienst auf einer Station ihrer Fronleichnamsprozession deren Glaubenstraditionen zu würdigen ..."

 

Quelle und kompletter Artikel

 

Sehr schön, das macht hoffentlich Schule. (Zu welcher Landeskirche gehört Pfarrer Hohmann?) Grüße, KAM

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Valentine

Bei uns haben dieses Jahr erstmals 4 Frauen den Himmel getragen.

 

Die Idee fand ich nett, optisch hätte ich allerdings vier Anzugträger vorgezogen :huh:

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Angelocrator
So. geschafft. (In München feiern die Pfarreien Fronleichnam am Sonntag).

 

Sonnenbrand kommt noch, Muskelkater auch.

 

Pfarrer war zufrieden, schön war's auch - mit 30-Mann-Blaskapelle durch München :-)

 

Und das Weißwurstessen war auch nicht schlecht :-)

 

In Muenchen? Laufen da die Rektoren der Uni in Talaren und die Bibelbuxen noch immer mit?

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Werner001
So. geschafft. (In München feiern die Pfarreien Fronleichnam am Sonntag).

 

Sonnenbrand kommt noch, Muskelkater auch.

 

Pfarrer war zufrieden, schön war's auch - mit 30-Mann-Blaskapelle durch München :-)

 

Und das Weißwurstessen war auch nicht schlecht :-)

Wieso denn am Sonntag?

Dafür gibts doch extra nen Feiertag!

 

Werner

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Elima

Das war in Würzburg zumindest zu meiner Studienzeit auch so: am Feiertag gab es die große Prozession (offiziell wohl der Pfarrei Dom/Neumünster). Da ging man nur in bestimmter Funktion mit: also mit der Jugendgruppe, der Studentenverbindung, als Beamter oder was weiß ich. Der normale Gläubige betete vom Straßenrand mit und ging dann bei seiner (kürzeren) Pfarreiprozession am Sonntag. Ähnliches gab es übrigens in meiner Jugend meiner Erinnerung nach auch in unserer gemeinsamen Heimatstadt. Da hatte St. Josef eine eigene Prozession (wohl weil das Gebiet bis 1919? selbstständig war).

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Werner001
Das war in Würzburg zumindest zu meiner Studienzeit auch so: am Feiertag gab es die große Prozession (offiziell wohl der Pfarrei Dom/Neumünster). Da ging man nur in bestimmter Funktion mit: also mit der Jugendgruppe, der Studentenverbindung, als Beamter oder was weiß ich. Der normale Gläubige betete vom Straßenrand mit und ging dann bei seiner (kürzeren) Pfarreiprozession am Sonntag. Ähnliches gab es übrigens in meiner Jugend meiner Erinnerung nach auch in unserer gemeinsamen Heimatstadt. Da hatte St. Josef eine eigene Prozession (wohl weil das Gebiet bis 1919? selbstständig war).

Aha, interessant.

Aber die Josefer hatten ihre Prozession doch sicher auch am Feiertag selbst, sonst wäre es ja keine Demonstration Oberndorfer Eigenständigkeit gewesen :huh:

 

Werner

(Ich bilde mir ein, mich auch zu erinnern, daß die Oberndorfer eine eigene Prozession hatten)

Edited by Werner001

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Elima

Das war in Würzburg zumindest zu meiner Studienzeit auch so: am Feiertag gab es die große Prozession (offiziell wohl der Pfarrei Dom/Neumünster). Da ging man nur in bestimmter Funktion mit: also mit der Jugendgruppe, der Studentenverbindung, als Beamter oder was weiß ich. Der normale Gläubige betete vom Straßenrand mit und ging dann bei seiner (kürzeren) Pfarreiprozession am Sonntag. Ähnliches gab es übrigens in meiner Jugend meiner Erinnerung nach auch in unserer gemeinsamen Heimatstadt. Da hatte St. Josef eine eigene Prozession (wohl weil das Gebiet bis 1919? selbstständig war).

Aha, interessant.

Aber die Josefer hatten ihre Prozession doch sicher auch am Feiertag selbst, sonst wäre es ja keine Demonstration Oberndorfer Eigenständigkeit gewesen :huh:

 

Werner

 

 

 

Nein, die war schon am Sonntag. Eine Fronleichnamsprozession missbraucht man nicht, um politische Ideen zu demonstrieren, wirklich, Werner! (Sie hätten höchstens gegen die Verlegung der Pfarrgrenzen 1950 protestieren können, aber so weit ging nicht einmal Pfarrer Schultes)

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Werner001

Das war in Würzburg zumindest zu meiner Studienzeit auch so: am Feiertag gab es die große Prozession (offiziell wohl der Pfarrei Dom/Neumünster). Da ging man nur in bestimmter Funktion mit: also mit der Jugendgruppe, der Studentenverbindung, als Beamter oder was weiß ich. Der normale Gläubige betete vom Straßenrand mit und ging dann bei seiner (kürzeren) Pfarreiprozession am Sonntag. Ähnliches gab es übrigens in meiner Jugend meiner Erinnerung nach auch in unserer gemeinsamen Heimatstadt. Da hatte St. Josef eine eigene Prozession (wohl weil das Gebiet bis 1919? selbstständig war).

Aha, interessant.

Aber die Josefer hatten ihre Prozession doch sicher auch am Feiertag selbst, sonst wäre es ja keine Demonstration Oberndorfer Eigenständigkeit gewesen :huh:

 

Werner

 

 

 

Nein, die war schon am Sonntag. Eine Fronleichnamsprozession missbraucht man nicht, um politische Ideen zu demonstrieren, wirklich, Werner! (Sie hätten höchstens gegen die Verlegung der Pfarrgrenzen 1950 protestieren können, aber so weit ging nicht einmal Pfarrer Schultes)

Du hast Recht, und die ist immer noch am Sonntag, auch heuer war sie am 18.06.

Interessanterweise wird die "städtische" Prozession am Donnerstag unter den Terminen der Pfarrei gar nicht aufgeführt....

 

Werner

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Petrus
Wieso denn am Sonntag?
wir üben schon jetzt, wenn dann für die Krankenkassen- oder sonstige Finanzierungen noch mehr Feiertage, die nicht auf einen Sonntag fallen, abgeschafft werden ...

 

 

 

nö, jetzt mal im Ernst: ich freu mich jedesmal auf unsere Pfarrei-Prozession am Fronleichnams-Sonntag, wo wir durch die Pfarrei gehen, um unseren Glauben fröhlich zu bekennen. Mit Musik, und mit der Münchner Polizei (die schützen uns, und halten uns die Kreuzungen frei. danke! die Münchner Trambahn hält übrigens von selber, wenn die Prozession kommt).

 

 

 

Die große Münchner Stadt-Prozession, bei der ich auch schon mitgegangen bin, hat für meinen Geschmack ein bißchen arg viel "Folklore" ... aber ist nur meine persönliche Meinung.

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Petrus
ich freu mich jedesmal auf unsere Pfarrei-Prozession am Fronleichnams-Sonntag, wo wir durch die Pfarrei gehen, um unseren Glauben fröhlich zu bekennen. Mit Musik, und mit der Münchner Polizei (die schützen uns, und halten uns die Kreuzungen frei. danke! die Münchner Trambahn hält übrigens von selber, wenn die Prozession kommt).
kommt ihr auch, heuer? streut ihr auch Blumen?

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benedetto
Schön, dass wir das Problem in der ev. Kirche nicht haben. Bei uns wird das Brot ja nicht "gewandelt", also Christus nicht "materialisiert" - wir feiern die "symbolische Gemeinschaft" am Tisch des Herrn:

Wie z.B. beim €-Schein: Der Träger des "Symbolwertes" ist und bleibt das Papier - da ändert sich nichts, wenn die Bundesbank kraft ihrer Vollmacht ihm den Wert von z.B. € 100,00 gibt. Und diesen Wert hat das Stück Papier nur, solange die Währung in Kraft ist, darnach ist es wieder "nur" Papier. Und in Kraft ist das "Brot" als Symbol der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Christus nur während der "Meßfeier", außerhalb des Gottesdienstes ist es Brot! Brot kann man einsammeln und im Auto in die Kirche fahren - oder auch in den Müll werfen; wenn ich das beim Brot (angesichts des Hungers in der Welt! ) nicht gern tu; das ist eine Frage des Umgangs mit Brot, aber nicht des Umgangs mit dem "Leib Christi"

adlerauge

Lutheraner! SpaceRat!

Ich bin enttäuscht von Euch! Ich hätte erwartet, dass Ihr mit gemeinsamer luth. Kraft diesem ketzerischen Reformierten entgegentretet. Wie kann man sich nur täuschen!

 

Edit: War ich zu vorschnell? Hatte nur den ersten Satz überflogen. Vielleicht ist seine Argumenation doch lutherisch - denn während der Messe, Verzeihung, Gottesdienst, spricht er ja doch von der Realpräsenz. Hm, die Bundesbank packt die Geldscheine aber nach Schalterschluss auch in den Tresor... die Symbolkraft ginge erst mir Auflösung des EWR verloren. Bitte jetzt keine Analogien zwischen EWR und EKD ziehen.

Edited by benedetto

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SpaceRat

Schön, dass wir das Problem in der ev. Kirche nicht haben. Bei uns wird das Brot ja nicht "gewandelt", also Christus nicht "materialisiert" - wir feiern die "symbolische Gemeinschaft" am Tisch des Herrn:

Lutheraner! SpaceRat!

Ja?

 

Ich bin enttäuscht von Euch! Ich hätte erwartet, dass Ihr mit gemeinsamer luth. Kraft diesem ketzerischen Reformierten entgegentretet. Wie kann man sich nur täuschen!

Was soll ich gegen diese Häretiker ausrichten?

Denen wird schon noch rechtzeitig die Rinde brennen...

 

Edit: War ich zu vorschnell? Hatte nur den ersten Satz überflogen. Vielleicht ist seine Argumenation doch lutherisch - denn während der Messe, Verzeihung, Gottesdienst, spricht er ja doch von der Realpräsenz.

Ja, geistige Realpräsenz usw.

Es ist gute calvinistische Tradition, den Begriff "Realsymbol" solange zu wälzen, bis einem das Real mehr in Erinnerung bleibt, als das Symbol.

 

"Die Lüge ist wie ein Schneeball - je länger man ihn wälzt, desto grösser wird er" (Martin Luther)

 

Ich finde es zwar ein Frechheit, daß er sich anmaßt, für alle Evangelischen zu sprechen, dann aber calvinistische Häresien auspackt.

Das einzige, was stimmt, ist, daß wir dieses Problem nicht haben:

 

Aus einer Predigt Luthers zu Fronleichnam:

 

Die Katholiken aber tragen nicht das ganze Sakrament in Brot und Wein herum, sondern durch das Brot allein machen sie es zu einer Schmach und Schande. Sie selbst aber kommen dabei zu den höchsten Ehren, denn diesen Unterschied wollen sie damit erhalten, daß der Pfaffenstand ein besonders hoher und schöner Stand sei vor Gott. Denn den einfachen und gemeinen Christen dürfe man nicht das ganze Sakrament geben, sie müssen sich mit dem Brot alleine begnügen lassen.

 

An keinem Fest wird Gott und sein Christus mehr gelästert, denn an diesem Tage und sonderlich mit der Prozession.

 

Zuerst einmal gibt es keinen biblischen Beleg für diese 1279 erfundene Unsitte, zum anderen wurde Fronleichnam als willkommener Anlaß für den Ablaßhandel genommen, genauso wie der Reliquienkult.

Ferner wurde es dann auf dem Konzil von Trient demonstrativ als Fest bestätigt und zur Gegendemonstration aufgewertet.

Die evangelischen Landesfürsten sollten ja auch vom Kaiser gezwungen werden, an dieser Zeremonie teilzunehmen, haben sich aber erfolgreich geweigert. Daher der Name "Protestanten".

 

Damit ist es nicht nur unbiblisch, sondern durch seine Geschichte (Ablaßhandel, kirchenspalterische Absichten) auch symbolisch völlig verdorben und unchristlich.

 

Vielleicht hätte man mal mehr Wert auf die Einhaltung der sonstigen Liturgien, wie an Ostern, legen sollen, als diesen Brauch zu konservieren.

 

Ich empfinde es geradezu als arschkriecherisch, wenn manche ev. Pfarrer an diesem Mummenschanz auch noch mitwirken.

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benedetto
Edit: War ich zu vorschnell? Hatte nur den ersten Satz überflogen. Vielleicht ist seine Argumenation doch lutherisch - denn während der Messe, Verzeihung, Gottesdienst, spricht er ja doch von der Realpräsenz.

Ja, geistige Realpräsenz usw.

Es ist gute calvinistische Tradition, den Begriff "Realsymbol" solange zu wälzen, bis einem das Real mehr in Erinnerung bleibt, als das Symbol.

Danke, Spacerat, ich bin Dir so dankbar, dass ich jetzt dank Deiner Lektionen treffsicher die Calvinisten von den echten Lutheranern unterscheiden kann - da habe ich ja fast schon dank Eurer Hilfe so viel Professionalität erlangen können wie ihr im canonischen Eherecht!

 

Ich wäre so glücklich über Dein Posting gewesen - aber warum musstest Du wieder die Hetze über unser schönes Fronleichnamsfest loswerden. Das war doch wirklich nicht wieder nötig. Auch wenn Du dieses Mal nicht den bösen englischen Begriff benutzt hast... der den Moderatoren so viel Arbeit macht!

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Franciscus non papa

Schön, dass wir das Problem in der ev. Kirche nicht haben. Bei uns wird das Brot ja nicht "gewandelt", also Christus nicht "materialisiert" - wir feiern die "symbolische Gemeinschaft" am Tisch des Herrn:

Lutheraner! SpaceRat!

Ja?

 

Ich bin enttäuscht von Euch! Ich hätte erwartet, dass Ihr mit gemeinsamer luth. Kraft diesem ketzerischen Reformierten entgegentretet. Wie kann man sich nur täuschen!

Was soll ich gegen diese Häretiker ausrichten?

Denen wird schon noch rechtzeitig die Rinde brennen...

 

Edit: War ich zu vorschnell? Hatte nur den ersten Satz überflogen. Vielleicht ist seine Argumenation doch lutherisch - denn während der Messe, Verzeihung, Gottesdienst, spricht er ja doch von der Realpräsenz.

Ja, geistige Realpräsenz usw.

Es ist gute calvinistische Tradition, den Begriff "Realsymbol" solange zu wälzen, bis einem das Real mehr in Erinnerung bleibt, als das Symbol.

 

"Die Lüge ist wie ein Schneeball - je länger man ihn wälzt, desto grösser wird er" (Martin Luther)

 

Ich finde es zwar ein Frechheit, daß er sich anmaßt, für alle Evangelischen zu sprechen, dann aber calvinistische Häresien auspackt.

Das einzige, was stimmt, ist, daß wir dieses Problem nicht haben:

 

Aus einer Predigt Luthers zu Fronleichnam:

 

Die Katholiken aber tragen nicht das ganze Sakrament in Brot und Wein herum, sondern durch das Brot allein machen sie es zu einer Schmach und Schande. Sie selbst aber kommen dabei zu den höchsten Ehren, denn diesen Unterschied wollen sie damit erhalten, daß der Pfaffenstand ein besonders hoher und schöner Stand sei vor Gott. Denn den einfachen und gemeinen Christen dürfe man nicht das ganze Sakrament geben, sie müssen sich mit dem Brot alleine begnügen lassen.

 

An keinem Fest wird Gott und sein Christus mehr gelästert, denn an diesem Tage und sonderlich mit der Prozession.

 

Zuerst einmal gibt es keinen biblischen Beleg für diese 1279 erfundene Unsitte, zum anderen wurde Fronleichnam als willkommener Anlaß für den Ablaßhandel genommen, genauso wie der Reliquienkult.

Ferner wurde es dann auf dem Konzil von Trient demonstrativ als Fest bestätigt und zur Gegendemonstration aufgewertet.

Die evangelischen Landesfürsten sollten ja auch vom Kaiser gezwungen werden, an dieser Zeremonie teilzunehmen, haben sich aber erfolgreich geweigert. Daher der Name "Protestanten".

 

Damit ist es nicht nur unbiblisch, sondern durch seine Geschichte (Ablaßhandel, kirchenspalterische Absichten) auch symbolisch völlig verdorben und unchristlich.

 

Vielleicht hätte man mal mehr Wert auf die Einhaltung der sonstigen Liturgien, wie an Ostern, legen sollen, als diesen Brauch zu konservieren.

 

Ich empfinde es geradezu als arschkriecherisch, wenn manche ev. Pfarrer an diesem Mummenschanz auch noch mitwirken.

 

dummes zeug, das weihnachtsfest ist auch nicht "biblisch" in deinem sinn. wenn du alles an christlichem brauchtum darauf reduzieren willst, dass es auch " biblisch" ist, dann solltest du vor allem deinen pc mal ganz schnell auf den müll werfen, den strom kündigen ....

 

*ich kann einfach dummes gelabere nicht ertragen*

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SpaceRat

Ich finde es zwar ein Frechheit, daß er sich anmaßt, für alle Evangelischen zu sprechen, dann aber calvinistische Häresien auspackt.

Das einzige, was stimmt, ist, daß wir dieses Problem nicht haben:

 

Aus einer Predigt Luthers zu Fronleichnam:

 

Die Katholiken aber tragen nicht das ganze Sakrament in Brot und Wein herum, sondern durch das Brot allein machen sie es zu einer Schmach und Schande. Sie selbst aber kommen dabei zu den höchsten Ehren, denn diesen Unterschied wollen sie damit erhalten, daß der Pfaffenstand ein besonders hoher und schöner Stand sei vor Gott. Denn den einfachen und gemeinen Christen dürfe man nicht das ganze Sakrament geben, sie müssen sich mit dem Brot alleine begnügen lassen.

 

An keinem Fest wird Gott und sein Christus mehr gelästert, denn an diesem Tage und sonderlich mit der Prozession.

 

Zuerst einmal gibt es keinen biblischen Beleg für diese 1279 erfundene Unsitte, zum anderen wurde Fronleichnam als willkommener Anlaß für den Ablaßhandel genommen, genauso wie der Reliquienkult.

Ferner wurde es dann auf dem Konzil von Trient demonstrativ als Fest bestätigt und zur Gegendemonstration aufgewertet.

Die evangelischen Landesfürsten sollten ja auch vom Kaiser gezwungen werden, an dieser Zeremonie teilzunehmen, haben sich aber erfolgreich geweigert. Daher der Name "Protestanten".

 

Damit ist es nicht nur unbiblisch, sondern durch seine Geschichte (Ablaßhandel, kirchenspalterische Absichten) auch symbolisch völlig verdorben und unchristlich.

 

Vielleicht hätte man mal mehr Wert auf die Einhaltung der sonstigen Liturgien, wie an Ostern, legen sollen, als diesen Brauch zu konservieren.

 

Ich empfinde es geradezu als arschkriecherisch, wenn manche ev. Pfarrer an diesem Mummenschanz auch noch mitwirken.

dummes zeug, das weihnachtsfest ist auch nicht "biblisch" in deinem sinn. wenn du alles an christlichem brauchtum darauf reduzieren willst, dass es auch " biblisch" ist, dann solltest du vor allem deinen pc mal ganz schnell auf den müll werfen, den strom kündigen ....

 

Es ist nun einmal so, daß die Tradition des Fronleichnamsfestes einen bitteren Beigeschmack hat. Wenn man sich damit beschäftigt, ist es eine Feier der Trennung und damit auch irgendwie wieder eine Feier des 30jährigen Krieges, der Millionen Menschen dahingerafft hat.

Selbst wenn die Prozession noch so hübsch ist, klebt doch immer Blut (30jähriger Krieg) und Schande (Ablaßhandel) daran.

 

Man muß es mal dialektisch sehen:

Luther wäre bestimmt nicht gegen Prozessionen an sich, wenn es sich einfach nur um einen schöne Tradition gehandelt hätte.

Insofern kann man sich Fronleichnam als Protestant natürlich damit schönreden, daß heute zu dem Anlaß keine Ablaßbriefe mehr verkauft werden und es auch nichts gegen liturgische Gewänder einzuwenden gibt, die ja auch nicht biblisch sind.

 

Andererseits ist dieses Fest nachträglich einfach zu sehr besudelt worden, um sich daran erfreuen zu können. Das sollte ein Katholik eigentlich genauso sehen, wenn er sich die zersplitterte Westkirche mal ansieht.

 

Ich würde mir wünschen, Fronleichnam und der Reformationstag würden gestrichen und stattdessen der 8.8. (Augsburger Friedensfest) als bundesweiter Feiertag eingeführt.

 

Denk mal über die Kraft der Symbolik nach...

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