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Finanzielle Hilfen für werdende Mütter


platon

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Hallo Leute,

 

folgenden Beitrag habe ich in einem anderen Forum gefunden:

 

  • ... >>ist alleinerziehund und sie hat soviel Unterstützung erhalten, das glaubst du nicht. Da bekommt eine Frau, die arbeiten geht weniger oder genausoviel !
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Hallo Platon,

 

also ich würd mal sagen, die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen.

 

Liebe Grüße

lumieredeux

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>Finanzielle Hilfen für werdende Mütter <

 

Gibt es die überhaupt? Ich dachte immer, die staatlichen Zuschüsse (wie Kindergeld, Erziehungsgeld, etc.) kriegt man erst ab dem Monat der Geburt?

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Zitat von lissie am 16:25 - 17.März.2002

>Finanzielle Hilfen für werdende Mütter <

 

Gibt es die überhaupt? Ich dachte immer, die staatlichen Zuschüsse (wie Kindergeld, Erziehungsgeld, etc.) kriegt man erst ab dem Monat der Geburt?

 

Kennt sich Ute nicht in solchen Sachen etwas aus?

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Nein, eigentlich nicht.

 

Bin im Moment nicht in der Lage, zu Hause online zu sein (Netzkarte scheint einen Defekt zu haben, keine Verbindung möglich. Bin seit 3 Tagen dabei, aber *seufz, verzweifel!*).

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Zitat von Katharina am 13:02 - 18.März.2002

Laß doch mal einen Mann an Deinen Computer Vielleicht blickt  der da besser durch ...

 

Eigentlich hätte ich von Dir ja den Durchblick bei finanziellen Hilfen für werdende Mütter erwartet.

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Hallo platon,

 

einen umfassenden Überblick über finanzielle Hilfen für Schwangere kann ich auch nicht geben, weil die Möglichkeiten sehr stark von der Einzelsituation abhängen. Deshalb nur ein paar Stichworte:

 

Wird eine Studentin schwanger, so kann das  BAföG über die Förderungshöchstdauer hinaus gewährt werden.

 

Finanzielle Beihilfen für Umstandskleider und Babyerstausstattungen werden von den anerkannten Beratungsstellen vermittelt. Die Gelder kommen meines Wissens aus verschiedenen Töpfen (z.B. der Bundesstiftung für Mutter und Kind und entsprechenden Einrichtungen verschiedenere Bundesländer). Ähnliches gilt auch für finanzielle Hilfen aus dem Bereich beider Kirchen.

 

Corinna

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Da hast Du ausnahmsweise mal recht, Helmut.... eigentlich wollte ich das ja auch so ähnlich schreiben, aber dann hatte ich mir überlegt, daß ich Utes Mann nicht zu nahe treten wollte....laugh1.gif

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So, da bin ich wieder.

 

Mein Mann freut sich auch, dasser jetzt wieder ins Internet kann.

 

(Geändert von Ute um 17:28 - 19.März.2002)

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Zitat von platon am 12:17 - 17.März.2002

 

 

  • ... >>ist alleinerziehund und sie hat soviel Unterstützung erhalten, das glaubst du nicht. Da bekommt eine Frau, die arbeiten geht weniger oder genausoviel !

    (Sozialhilfe+Kindergeld+Unterhaltsgeld+Wohngeld+Kleidergeld+Möbelgeld+Hygienegel

    d(ja, du liest richtig) etc.). Was man finanziell vom Saat bekommt ist nicht wenig! Sie hat sogar ordentlich zu Seite gelegt und das Geld gespart ! Ausserderm gibt es etliche Hilfsprogramme wo man therapeutische +sozialpädagogische Hilfe in Anspruch nehmen kann, soviel man braucht.<<

 


 

So stimmt das selbstverständlich nicht. Die Sozialhilfe soll das Existenzminimum sichern und ist gering genug bemessen. Die Anschaffung von Kleidern oder die Deckung der Heizkosten ist davon nicht möglich, also kann man zu gegebener Zeit bei den Sozialämtern eben zusätzliche Hilfen beantragen. Die entsprechenden Formulare auszufüllen und auf den Gängen des Sozialamtes zu warten, dürfte schon einer Vollzeitbeschäftigung gleichkommen. Und therapeutische und sozialpädagogische Hilfen gibt es für alle, wenn auch nicht vom Sozialamt bezahlt.

 

Corinna

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Wenn man den Studentenstatus besitzt, gibt es normalerweise auch keine Sozialhilfe. Zuerst muß man sich exmatrikulieren, dann arbeitslos melden, usw...

 

Heißt das, daß eine schwangere Studentin noch im Notfall Chance hat auf Sozialhilfe, wenn sie schwanger wird? Ich gehe davon aus, daß man sich beurlauben lassen kann, um den Studienplatz nicht zu verlieren. Weißt da jemand etwas bescheid?

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Gast Franziskus

das ist an jeder Uni/Hochschule anders geregelt. Teilweise sogar von Fachbereich zu Fachbereich verschieden. "schwanger sein" ist im übrigen nicht das Problem, sondern "Kind haben". Und im letzteren Fall braucht man sich nicht arbeitslos zu melden - in der "Babypause" steht frau dem Arbeitsmarkt sowieso nicht zur Verfügung.

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Hallo, Ihr Lieben!

 

Nun mal meine bescheidenen Erfahrungen zum Theme "finanzielle Hilfen für werdende Mütter".

 

Ich habe damals einmal 100 DM Schwangerschaftsgeld von der Caritas bekommen, um Schwangerschaftskleidung etc. zu besorgen. Hat mit Abstand vorne und hinten nicht gereicht.

 

Geld für die Erstlingsausstattung habe ich nicht gekriegt, kann aber wohl beantragt werden.

 

Ich bekomme für jedes Lebensjahr meines Kindes 1 Semester länger Bafög. Leider bekomme ich kein Bafög.

 

Sozialhilfe bekomme ich nicht, da noch Studentin.

 

Ich habe einmal Mutterschaftsgeld von damals 150 DM bekommen.

 

In den ersten 2 Lebensjahren gab es 600 DM Erziehungsgeld.

 

Miete muss ich keine zahlen, deshalb auch kein Wohngeld.

 

Zur Zeit bekomme ich 135 € Kindergeld und 110 € Unterhaltsvorschuss. Ich würde nicht sagen, dass man davon noch sonderlich viel zurücklegen kann.

 

Meine Mutter bekommt 260 € Pflegegeld für mein Kind, da sie während meiner Uni-Zeit auf Nico aufpasst.

 

Kindergarten muss ich nicht bezahlen, ab Sommer Essensgeld.

 

So was wie Hygienegeld habe ich noch nie gehört.

 

Vielleicht habe ich ja auch irgendwas verkehrt gemacht, aber große Sprünge oder gar Rücklagen kann ich nicht machen. Ich jobbe noch nebenher und komme so ganz gut klar, aber reich werde ich davon nicht. Kind ist bestimmt keine Möglichkeit, viel Kohle zu scheffeln - eher viel Kohle auszugeben.

 

Was mir allerdings aufgefallen ist: Man muss eigentlich schon selber wissen, was einem zusteht, da es von den Ämtern nicht erwähnt wird. Ich habe dem Jugendamt eine Vollmacht gegeben, die Interessen meines Kindes wahrzunehmen (Vaterschaftsanerkennung, finanzielle Interessen etc.). Dass ich dann noch extra Unterhaltsvorschuss beantragen muss, hat mir keiner gesagt, erst, nachdem ich gemerkt habe, dass ich kein Geld gekriegt habe. Unterhaltsvorschuss bekommt man übrigens maximal 72 Monate. Danach muss ich dann selber sehen, wie ich das hinkriege.  Dass meiner Mutter Pfegegeld für die Betreuung zusteht, hat mir auch keiner gesagt.

 

Finanzielle Möglichkeiten für werdende Mütter und alleinerziehende gibt es zwar, sind aber alles andere als reichhaltig. Reich wird man davon nicht, aber man kann davon leben.

 

Viel wichtiger als direkte finanzielle Hilfen wären Möglichkeiten, Kind und Studium bzw. Ausbildung zu kombinieren, z.B. kostenlose Kinderkrippen/-horte, Spielgruppen etc., und das nicht nur in den grossen Städten, sondern für jeden zu erreichen. Das würde das ganze doch viel einfacher machen.

 

Alles Liebe,

 

Andrea

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