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Franciscus non papa

Glaubensgespräche

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Dazu zwei Zitate:

 

Mit oder ohne Religion gibt's gute Menschen, die Gutes tun, und böse Menschen, die Böses tun. Aber damit gute Menschen Böses tun, braucht es Religion.

(Steven Weinberg)

 

Niemals tut der Mensch das Böse so vollkommen und fröhlich, als wenn er es aus religiöser Überzeugung tut. (Blaise Pascal)

(Original franz.: "Les hommes ne font jamais le mal si complètement et joyeusement que lorsqu'ils le font par conviction religieuse.")

Ich würde in beiden Zitaten das Wort Religion gerne durch Ideologie ersetzen. Nicht um die Religion zu entlasten, sondern weil ich eben in nichtreligiösen Ideologien die gleiche Tendenz sehe. Wo Menschen ein Ideal für allgemein erstrebenswert halten, kommen sie schnell in Versuchung, mit Gewalt dafür zu kämpfen. Wieviele Opfer ist die Verbreitung des christlichen Glaubens wert? Wieviele Tote kann man für die Demokratie in Kauf nehmen? Wieviel Unterdrückung ist hinnehmbar, um einen sozialistischen Staat durchzusetzen? Solche Fragen kann man viele stellen. Eine Antwort wage ich aber kaum zu geben.

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Wieviele Tote kann man für die Demokratie in Kauf nehmen?

In Kauf nehmen überhaupt keine. Man wird es nicht immer verhindern können, genauso wenig wie man verhindern kann, dass es in einem auch noch so sicheren Gemeinwesen immer wieder Morde gibt.

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Wieviele Tote kann man für die Demokratie in Kauf nehmen?

In Kauf nehmen überhaupt keine. Man wird es nicht immer verhindern können, genauso wenig wie man verhindern kann, dass es in einem auch noch so sicheren Gemeinwesen immer wieder Morde gibt.

OT: Die Französische Revolution war nicht gerade unblutig und heute versucht die USA ihre Vorstellung von Demokratie in die Welt zu bomben. Demokratie ist ein hohes Gut und ich möchte sie nicht missen aber ist sie Tote wert?

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es gilt m.M. eben nicht, dass ich jeden Hinz und Kunz die interchristliche Liebe entgegen bringen soll/muss, sondern nur denen, die mit mir den gleichen Glauben haben.

 

Feindesliebe ist unchristlich?

 

"Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein." ...

Hätte mich gewundert, wenn Du hier fehlen würdest. Aber les doch erst mal richtig. Ich hab da was von "interchristliche Liebe" geschrieben und kein Wort über die Feindesliebe. Da kann ich nämlich durchaus unterscheiden. Liebe ist nicht immer gleich! Differenzierung ist angesagt. Probiers mal.

 

 

Ah, verstehe Deine Differenzierung:

 

1. Christen, die Deiner Meinung sind --> lieben.

2. Christen, die nicht Deiner Meinung sind --> nicht lieben.

3. Feinde, die keine Christen sind --> lieben.

 

Dann hätten wir unter Punkt 2 ja eine ganze Menge Leute, die man doch nicht lieben muss. Hätte mich auch gewundert, wenn es im Christentum nicht doch irgendwo ein Aggressionsventil gegeben hätte.

bearbeitet von Rosario

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Ah, verstehe Deine Differenzierung:

neee- Du zeigst, dass Du nicht verstanden hast!!

 

Liebe ist nicht gleich Liebe. Einen Feind liebe ich anders als meine Frau oder Kinder - einen Mit-Christen anders als einen Feind!

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Also ich halte mich, wenn es um Glaubensgespräche geht an einen Ratschlag vom alten Paulus an den jungen Timotheus:

 

 

"Den törichten und nutzlosen Auseinandersetzungen gehe aus dem Weg. Du weißt ja, daß sie nur zu unsinnigem Streit führen, und wer Gott dienen will, sollte sich nun wirklich nicht durch ein zänkisches Wesen auszeichnen. Er soll allen Menschen freundlich begegnen, ein geduldiger Lehrer sein, bereit, auch Böses zu ertragen." (2 Tim 2,23-25 HfA)

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Ah, verstehe Deine Differenzierung:

neee- Du zeigst, dass Du nicht verstanden hast!!

 

Liebe ist nicht gleich Liebe. Einen Feind liebe ich anders als meine Frau oder Kinder - einen Mit-Christen anders als einen Feind!

 

Liebst Du vielleicht auch uns Forumsmitglieder, und wir merken es nur nicht?

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