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jouaux

Finanzierung kirchlicher Kindergärten?

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jouaux

Text einer an Mail an Webmaster:

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in der Schule hatte ich eine Diskussion mit meinem Religionslehrer, in der er den Standpunkt vertrat, dass kirchlichen Kindergärten kein Geld vom Staat/ keine Steuergelder bekommen. Ich war in der Diskussion anderer Meinung.

 

Nun ist meine Frage, ob Sie mir sagen können, ob kirchliche Kindergärten (und auch andere Einrichtungen z.B. Krankenhäuser) Geld vom Staat bekommen und in welcher Höhe. Pro Monat oder pro Kind/ Person. Je nachdem, wie das gerechnet wird.

 

Gibt es bei der Finanzierung einen Unterschied zwischen rein kirchlichen und kirchlich- staatlichen Kindergärten?

 

Mit einer Antwort helfen Sie mir sehr weiter.

 

Mit freundlichen Grüßen

L.

 

---

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Eifelgeist

Da gab es in Königswinter einen Fall, wo die Leiterin eines katholischen Kindergartens, wegen ihres Lebenswandel gekündigt werden sollte. Die Eltern ergriffen aber für sie Partei. In der Presse wurde berichtet, dass der Kindergarten zu 100% von nichtkirchlichen Stellen finanziert wurde. Trotzdem hatte das Erzbistum Köln zu 100% das Sagen. Freundlicherweise stimmte das Erzbistum dem vorzeitigen Vertragsende zu. Trotzdem wurde der Kindergarten nicht als städtischer Kindergarten weitergeführt, sondern die Leitung ging an die evangelische Kirche, obwohl die Mehrheit der Eltern katholisch sind. Ich schließe daraus, dass die kirchlichen Träger mehr staatliche Geldquellen anzapfen können als die Stadt Königswinter.

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Moriz

Früher mag das so gewesen sein, daß die Kirchen ihre Kindergärten mehr oder weniger selbst finanziert haben. Möglicherweise hat es staatliche Inverstitionszuschüsse für den Bau oder auch laufende Zuschüsse für den Unterhalt gegeben, aber nicht viel.

Seit einigen Jahren hat sich der Staat in D verpflichtet, jedem Kind ab 3 (ab August auch schon jüngeren) einen Kindergartenplatz zu bieten, wenn die Eltern das wünschen. Damit sind Kindergärten keine freiwillige Leistung mehr, sondern der Staat ist verpflichtet, sie zu schaffen und zu unterhalten. Deswegen werden inzwischen auch die kirchlichen Kindergärten größtenteils vom Staat finanziert. Allerdings nicht zu 100%. Zudem gelten die Kirchen als "reiche Träger", die noch etwas weniger bekommen als "arme Träger".

 

Bei den Krankenhäusern ist das ähnlich: Noch ein Jahrhundert zuvor waren Krankenhäuser häufig freiwillige soziale Leistungen der Kirchen, oft von entsprechenden Ordensgemeinschaften getragen. U.a. in ihnen zeigte sich der diakonische Auftrag der Christen.

Inzwischen werden die laufenden Kosten der Krankenhäuser von ihren Kunden bezahlt, bzw. von den Krankenversicherungen der Patienten. Da der Staat sich auch hier verpflichtet hat, für einen Grundstock an Daseinsfürsorge zu sorgen, finanziert er die Investitionen (Bau, Renovierung, Großgeräte etc.) von notwendigen Krankenhäusern - egal, wer der Träger ist. So zahlen die Länder z.B. die Renovierung von städtischen krankenhäusern, Kreiskrankenhäusern und auch Krankenhäusern in kirchlicher Trägerschaft, wenn diese Krankenhäuser zur Versorgung der Bevölkerung notwendig sind. Vermutlich werden ggf. wohl auch Krankenhäuser, die in der Trägerschaft eines profitorientierten Krankenhauskonzerns laufen, solche staatlichen Zuschüsse bekommen.

 

Ebenso bei den Schulen: Wegen der allgemeinen Schulpflicht werden auch kirchliche Schulen weitgehend vom Staat finanziert.

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Gallowglas

Früher mag das so gewesen sein, daß die Kirchen ihre Kindergärten mehr oder weniger selbst finanziert haben. Möglicherweise hat es staatliche Inverstitionszuschüsse für den Bau oder auch laufende Zuschüsse für den Unterhalt gegeben, aber nicht viel.

Seit einigen Jahren hat sich der Staat in D verpflichtet, jedem Kind ab 3 (ab August auch schon jüngeren) einen Kindergartenplatz zu bieten, wenn die Eltern das wünschen. Damit sind Kindergärten keine freiwillige Leistung mehr, sondern der Staat ist verpflichtet, sie zu schaffen und zu unterhalten. Deswegen werden inzwischen auch die kirchlichen Kindergärten größtenteils vom Staat finanziert. Allerdings nicht zu 100%. Zudem gelten die Kirchen als "reiche Träger", die noch etwas weniger bekommen als "arme Träger".

 

Das der Staat die angeblich kirchlichen KiTas/KiGas bezahlt ist nun wirklich nichts neues und hat nichts mit der Verpflichtung des Staates zu tun.

Der staatliche Anteil liegt zwischen 80 und 100% (z.B. in Hamburg,Rhein-Sieg-Kreis, usw, dort hatten die Kirchen gedroht, die Einrichtungen zu schließen, falls der Staat nicht alles bezahlt), den Rest tragen i.d.R. die Eltern, die Kirchen selbst bezahlen im Höchstfall 10%.

 

Es mag einzelne Einrichtungen geben, bei denen der kirchliche Anteil etwas höher ist, aber die kann man mit der Lupe suchen.

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Gallowglas

Text einer an Mail an Webmaster:

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in der Schule hatte ich eine Diskussion mit meinem Religionslehrer, in der er den Standpunkt vertrat, dass kirchlichen Kindergärten kein Geld vom Staat/ keine Steuergelder bekommen. Ich war in der Diskussion anderer Meinung.

 

Nun ist meine Frage, ob Sie mir sagen können, ob kirchliche Kindergärten (und auch andere Einrichtungen z.B. Krankenhäuser) Geld vom Staat bekommen und in welcher Höhe. Pro Monat oder pro Kind/ Person. Je nachdem, wie das gerechnet wird.

 

Gibt es bei der Finanzierung einen Unterschied zwischen rein kirchlichen und kirchlich- staatlichen Kindergärten?

 

Mit einer Antwort helfen Sie mir sehr weiter.

 

Mit freundlichen Grüßen

L.

 

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Deine Frage wundert mich jetzt nicht, denn über dieses Thema wird seit Jahrzehnten gestritten.

Die Kirche (und unsere Politiker) sind sehr bemüht, diese Zahlen im Dunkeln zu halten (siehe z.B. die Kleine Anfrage der GRÜNEN an die Bundesregierung bzw. die Antworten der Regierung).

Das ist aber auch logisch, denn nicht wenige sind nur noch Mitglied in einer Kirche, weil sie glauben, die Kirche würde sich "sozial engagieren" und das KiTas & Co durch die Kirchensteuer finanziert werden.

 

Dennoch gibt es einige Bücher dazu (die bekanntesten wären "Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland" und das "Violettbuch Kirchenfinanzen" beide von Carsten Frerk), aber auch im Netz hilft eine einfache Suche schnell weiter. (die Zahlen werden meist im Zusammenhang mit solchen Fällen, wie dem von Eifelgeist genannten, erwähnt.)

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Eifelgeist

Gasprom beteiligt sich prozentual mehr am Haushalt von Schalke 04 als die Kirche am Haushalt der Caritas.

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Moriz
(z.B. in Hamburg,Rhein-Sieg-Kreis, usw, dort hatten die Kirchen gedroht, die Einrichtungen zu schließen, falls der Staat nicht alles bezahlt)

Warum hat sich der Saat darauf eingelassen? Warum hat er die Kindergärten nicht einfach übernommen, wenn er sowieso alles bezahlen muß?

Da scheint noch was anderes als Geld wichtig zu sein...

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nannyogg57

Bei uns hat die Gemeinde alle kommunalen Kindergärten an die Diakonie abgegeben und das im katholischen Bayern. Die Gemeinde spart sich damit Geld. Das Mittagessen an einer Schule verwaltet auch die Diakonie, sie bietet sich als Träger an und macht's, die Caritas ist zu regional aufgestellt und die Kommune will's nicht übernehmen.

Da scheint man nicht das große Geld zu verdienen.

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Marcellinus
(z.B. in Hamburg,Rhein-Sieg-Kreis, usw, dort hatten die Kirchen gedroht, die Einrichtungen zu schließen, falls der Staat nicht alles bezahlt)

Warum hat sich der Saat darauf eingelassen? Warum hat er die Kindergärten nicht einfach übernommen, wenn er sowieso alles bezahlen muß?

Da scheint noch was anderes als Geld wichtig zu sein...

Einmal Bequemlichkeit. Dann die Vorzüge, die das Arbeitsrecht den Kirchen bietet, und die Kommunen zB nicht haben. Und schließlich wurde in dem oben genannten Fernsehbericht von einem Kommunalpolitiker ziemlich deutlich in die Kamera gesagt, daß es ihm um einen kirchlichen Träger gehe. Ihm persönlich wohl gemerkt, obwohl oder gerade weil sein Amt nicht sein Eigentum ist.

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Eifelgeist

Bei uns hat die Gemeinde alle kommunalen Kindergärten an die Diakonie abgegeben und das im katholischen Bayern. ( ... )

Dann gibt es wenigstens keine Probleme mehr mit geschiedenen und wiederverheirateten Kindergärtnerinnen.

So lange sie in der Gemeinschaft der Kirchensteuerzahler bleiben!

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gouvernante

Einmal Bequemlichkeit. Dann die Vorzüge, die das Arbeitsrecht den Kirchen bietet, und die Kommunen zB nicht haben.

Welche Vorteile sollte die Kommune vom kirchlichen Arbeitsrecht haben, wenn sie als Träger raus ist?

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Mat

Noch einmal zu der Sache selbst:

 

Kindergärten sind Aufgabe der Kommune. Wenn eine Kommune einen Kindergarten nicht selbst betreiben will, dann übergibt sie diesen einem Träger.

 

Mit dem Träger wird dann die ökonomischen Bedingungen vereinbart. Für die vorliegende Fragestellung sind zwei Größen interessant: Betriebskosten (d.h., was kostet der laufende Betrieb - in der Hauptsache Personalkosten) und Investitionskosten (d.h. einmalige Ausgaben wie Renovierungen, Anschaffung von Spielgeräten, sonstige technische Ausgaben).

 

Bei den Investitionskosten wird eine Kostenaufteilung zwischen Träger und Kommune vereinbart, das sind in der Regel zwischen 75 und 100%.

Bei den Betriebstkosten gibt es einen Verlustzuschuss. D.h., man schaut sich am Ende des Jahres den Verlust des Kindergartens an, der normalerweise aufläuft, weil man keine kostendeckenden Beiträge erhebt. Hier sind normalerweise zwischen 92% und 100% vereinbart.

 

Kommunen schließen solche Vereinbarung gerne ab, weil die freien Träger kommunale Aufgaben übernehmen, von diesen einen Teil finanzieren und oft bessere Standards anbieten, als es die Kommunen in Eigenregie könnten.

 

Auf eine Kirchengemeinde, die einen großen Kindergarten betreibt, kommen dabei locker Beträge > 100.000 Euro zu. Außerdem hat man einen erheblichen Verwaltungsaufwand zu betreiben.

D.h., die Einflussnahme der Kirche auf einen Kindergarten ist mittlerweile derart teuer erkauft, dass man sich schon sehr gut überlegen muss, ob und warum man sich heute einen Kindergarten antut.

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Marcellinus

Einmal Bequemlichkeit. Dann die Vorzüge, die das Arbeitsrecht den Kirchen bietet, und die Kommunen zB nicht haben.

Welche Vorteile sollte die Kommune vom kirchlichen Arbeitsrecht haben, wenn sie als Träger raus ist?

Hab's falsch herum formuliert. Die Kirchen können einfach günstiger arbeiten, weil nicht an Arbeitsrecht und Tarifverträge gebunden.

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rince

Ich war mal für einige Zeit im Vorstand eines Kindergartens (in nicht-kirchlicher Trägerschaft). Wie alle anderen Kindergärten (auch die kirchlichen) mussten wir einen kleinen Teil selber über die Eltern-Beiträge aufbringen, der Rest kam von der Gemeinde. Das war für den Waldorf-kindergarten genau so wie für den Katholischen.

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fmchay

Einmal Bequemlichkeit. Dann die Vorzüge, die das Arbeitsrecht den Kirchen bietet, und die Kommunen zB nicht haben.

Welche Vorteile sollte die Kommune vom kirchlichen Arbeitsrecht haben, wenn sie als Träger raus ist?

Hab's falsch herum formuliert. Die Kirchen können einfach günstiger arbeiten, weil nicht an Arbeitsrecht und Tarifverträge gebunden.

 

 

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist es so das kirchlche Träger und Träger der freien Wohlfahrtspflege im Gegensatz zu kommunalen oder privateten Trägern höhere Landeszuschüsse bekommen. Deshalb war es auch so wichtig, dass der Kindergarten in Königswinter in kirchlicher Trägerschaft blieb, wahrscheinlich war dort kein Träger der freien Wohlfahrtspflege zur Verfügung

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Moriz
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist es so das kirchlche Träger und Träger der freien Wohlfahrtspflege im Gegensatz zu kommunalen oder privateten Trägern höhere Landeszuschüsse bekommen. Deshalb war es auch so wichtig, dass der Kindergarten in Königswinter in kirchlicher Trägerschaft blieb, wahrscheinlich war dort kein Träger der freien Wohlfahrtspflege zur Verfügung

Das habe ich genau andersrum im Kopf: Kirchen gelten als "reiche" Träger und bekommen deswegen weniger Zuschüsse.

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fmchay
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist es so das kirchlche Träger und Träger der freien Wohlfahrtspflege im Gegensatz zu kommunalen oder privateten Trägern höhere Landeszuschüsse bekommen. Deshalb war es auch so wichtig, dass der Kindergarten in Königswinter in kirchlicher Trägerschaft blieb, wahrscheinlich war dort kein Träger der freien Wohlfahrtspflege zur Verfügung

Das habe ich genau andersrum im Kopf: Kirchen gelten als "reiche" Träger und bekommen deswegen weniger Zuschüsse.

 

Für NRW haben wir beide recht insofern, dass kirchliche Träger zwar etwas weniger Zuschuss bekommen als andere Träger der freien Wohlfahrtspflege, aber noch deutlich mehr als kommunale Träger

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Elima

Ist zwar etwas OT, aber: ich habe mich gewundert, dass ein ehemals Städtisches Gymnasium in Würzburg jetzt unter Trägerschaft der Ev. Kirche (oder einer ev. Organisation) steht. Das habe ich mir auch so erklärt, dass die wohl mehr Zuschuss vom Land bekommen als die Kommunen.

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Petrus

Da scheint man nicht das große Geld zu verdienen.

 

 

meiner Meinung nach geht es in diesem Zusammenhang vielleicht eher weniger um Geld; mehr darum, um "Einfluß nehmen können."

 

könnte das sein?

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Gallowglas

Da scheint man nicht das große Geld zu verdienen.

 

 

meiner Meinung nach geht es in diesem Zusammenhang vielleicht eher weniger um Geld; mehr darum, um "Einfluß nehmen können."

 

könnte das sein?

 

Das, und natürlich die PR-Wirkung, denn selbst bei "Kirchenfernen" gibt es noch viele, welche das Märchen der sozial engagierten Kirche glauben. (Claudia z.b.).

 

Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gehört habe in der Art :

 

Der Glaube und die Vorschriften der Kirche sind *****, aber sie tut ja soviel für die Leute, Kitas, Krankenhäuser etc.

Die fallen oft aus allen Wolken, wenn sie erfahren, das diese Einrichtungen vom Staat und nicht von der Kirchensteuer bezahlt werden und welches "Arbeitsrecht" dort herrscht.

 

Und in Zeiten, in denen der Anteil der Kirchenmitglieder in der Bevölkerung genau wie die Akzeptanz der Sonderrechte der Kirchen stetig sinkt, braucht sie jede Propaganda, die sie kriegen kann ..

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Eifelgeist

Da scheint man nicht das große Geld zu verdienen.

 

 

meiner Meinung nach geht es in diesem Zusammenhang vielleicht eher weniger um Geld; mehr darum, um "Einfluß nehmen können."

 

könnte das sein?

Das könnte so sein. Unter den Akademikern sind Konfessionslose stärker vertreten als im Durchschnitt der Bevölkerung.

Dabei fallen gerade die Mediziner aus der Reihe. Diese glauben häufiger als der Durchschnitt.

Denn die Einen arbeiten bei einem kirchlichen Arbeitgeber

und die Anderen wollen sich ihre Auswahl an Arbeitsmöglichkeiten nicht beschränken.

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Moriz
Da scheint man nicht das große Geld zu verdienen.

 

 

meiner Meinung nach geht es in diesem Zusammenhang vielleicht eher weniger um Geld; mehr darum, um "Einfluß nehmen können."

 

könnte das sein?

Warum hat dann vor einigen Jahren ein großes, deutsches Bistum beschlossen, seine KiGa-Plätze zu reduzieren? Die wollten nicht mehr KiGa-Plätze als katholische Kinder haben (wohl wissend, daß nicht alle kath. Kinder in einen kath. Kindergarten gehen und selbstverständlich offen für nicht-katholische Kinder).

Und warum gab das einen Aufschrei in der Bevölkerung, die die katholischen Kindergärten behalten wollte?

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rince

Da scheint man nicht das große Geld zu verdienen.

 

 

meiner Meinung nach geht es in diesem Zusammenhang vielleicht eher weniger um Geld; mehr darum, um "Einfluß nehmen können."

 

könnte das sein?

Das könnte so sein. Unter den Akademikern sind Konfessionslose stärker vertreten als im Durchschnitt der Bevölkerung.

Dabei fallen gerade die Mediziner aus der Reihe. Diese glauben häufiger als der Durchschnitt.

Denn die Einen arbeiten bei einem kirchlichen Arbeitgeber

und die Anderen wollen sich ihre Auswahl an Arbeitsmöglichkeiten nicht beschränken.

Damit "glauben" aber Medizinier nicht häufiger als der Durchschnitt, sie sind nur auf dem Papier seltener konfessionslos als der Durchschnitt. ;)

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masamale

masamale kennt auch Götter in Weiss :)

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Gallowglas
Da scheint man nicht das große Geld zu verdienen.

 

 

meiner Meinung nach geht es in diesem Zusammenhang vielleicht eher weniger um Geld; mehr darum, um "Einfluß nehmen können."

 

könnte das sein?

Warum hat dann vor einigen Jahren ein großes, deutsches Bistum beschlossen, seine KiGa-Plätze zu reduzieren? Die wollten nicht mehr KiGa-Plätze als katholische Kinder haben (wohl wissend, daß nicht alle kath. Kinder in einen kath. Kindergarten gehen und selbstverständlich offen für nicht-katholische Kinder).

Und warum gab das einen Aufschrei in der Bevölkerung, die die katholischen Kindergärten behalten wollte?

 

Die katholischen Kindergärten sind bei Teilen der Bevölkerung recht beliebt, weil sie oftmals quasi "Ausländerfrei" sind ...

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