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Einsteinchen

Einsteinchens Spielwiese

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Werner001

Genau heißt es

Ich glaube an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren

 

Werner

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Einsteinchen
vor 10 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Daran ist nichts „plausibel“. Es ist einfach ein Wunsch- oder Furchttraum, je nachdem. Nur ist diese Welt eben kein Wunschkonzert.

Deine permanente Position, seit Jahren. Falls ich einen Missionsauftrag hätte, den ich gottseidank nicht habe, habe ich kläglich versagt, spricht hoffentlich einmal Gott der Allmächtige, wenn ich vor dem Jüngsten Gericht stehe. :rolleyes:

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Marcellinus
Gerade eben schrieb Einsteinchen:

Deine permanente Position, seit Jahren.

 

Ja. Und so wird es auch wohl bleiben.

 

Gerade eben schrieb Einsteinchen:

Falls ich einen Missionsauftrag hätte, den ich gottseidank nicht habe, habe ich kläglich versagt, ... :rolleyes:

 

Und damit bist du nicht der einzige. Es haben schon viele versucht. Sie sind alle gescheitert. :)

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Einsteinchen

weird science

Es gibt sie noch, die Physiker (haben aber keinen Lehrstuhl), die auf die gute alte klassische 4-Dimensionalität, x,y,z,t setzen. Übrigens, Hawking ist vor ein paar Tagen gestorben, das brachte in den Schlagzeilen und auch hier kein großes Echo.

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Long John Silver
Am 15.3.2018 um 20:52 schrieb Einsteinchen:

Zwei Sichtweisen für Unruhezustände im ganzen Körper

 

 

 

Hatte ich gestern, kam von einem Zuviel an roher Paprika. 

 

Doch ernsthaft: was haeltst du von japanischer Zen-Musik?  Mich jedenfalls beruhigt es ausserordentlich. 

 

Okay, gegen rohe Paprika kaeme sie nicht an, aber das ist ein anderes Thema. Da muss man dann eben durch, wenn man nicht beherrschen kann.

 

 

bearbeitet von Long John Silver

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Einsteinchen

Ich habe schon einmal die Geschäftsidee gehabt, die Werke von Thomas Mann 1:1 in Film umzusetzen, eine Film-DVD, so wie es Hör-Dvds oder -CDs gibt, denn die existierenden Thomas-Mann-Filme sind ja nicht Wort für Wort umgesetzt worden, so ein Film ist noch nie produziert worden. Es ist auch schwer vorstellbar, wie man das bewerkstelligen kann. Allein schon die ersten  2 Sätze von "Joseph und  seine Brüder" wären eine Herausforderung.

Sie lauten: Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen?

 

Dieses Filmschnipsel ist ja nicht sehr lang, es dauert so lange, wie lange es dauert, diesen Satz zu sagen. Denn der Film hat Untertitel, genauso zeitlich lange, wie es dauert, diesen Satz zu sprechen, die Stimme vielleicht aus dem Off, nur mit den zugehörigen Bildern, im Stile eines biblischen Monumentalschinkens im Stile von Ben Hur, allerdings getreu der Phantasie Thomas Manns.

 

Möglich oder nicht?

 

Genauso spannend wäre es allerdings, Karl May zu verfilmen, seine ersten sechs Wüstenromane "Durch die Wüste" "Durchs wilde Kurdistan" usw.

 

Karl May hatte wohl diese Gabe. wohl auch Thomas Mann, nur besaßen sie die höchst bewundernswerte Gabe, als Schriftsteller in ihrem stillen Kämmerchen, wo sie schrieben, nicht zu sabbern.

 

Solange mich diese Multimedalitätsgesamtkunswerkbesessenheit nicht verlässt, bin ich kein Schriftsteller. Bezüglich Stichwort "Besessenheit": Diese Besessenheit treibt mir leider kein wie auch immer gearteter Jesus aus. Die sind anscheinend alle zu schwach dazu. Insofern ist Beten und Religion ausüben völlig sinnlos.

 

Ich bin erst dann Schriftsteller oder Dichter oder Literat, wenn Herr Gott oder von mir aus irgend ein Jesus mir dazu die Erlaubnis gibt. Das haben die zwei,  - oder sind es drei oder vielleicht nur Einer - davon, dass sie nicht deutlich genug zu mir sprechen. Sie sind selbst schuld.

Von mir aus kann ich nicht selbst etwas tun. 

Diese Jesus- oder Gottabhängigkeitspsychose muss noch gnadenlos vernichtet werden. Insofern bin ich gnadenloser und brutaler und radikaler als Friedrich Nietzsche.

Hoch lebe der Karmagedanke: Alles selbst tun, Stäubchen für Stäubchen, Proton für Proton, Photon für Photon, diese metaphysischen Entitäten sind mir ja sowieso nicht zu Diensten, um irgendetwas auch einmal nach meinem Willen geschehen zu lassen.

 

 

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Das ist auch ein Wunder

Heute ist Karfreitag. Ich habe doch glatt den Aschermittwoch, Gründonnerstag und den heutigen Tag verpasst, nämlich ihn gemäß meiner römisch-katholischen Religion als Praktizierender zu feiern.

Dabei bin ich doch so geerdet, dass es geerdeter gar nicht mehr geht. Meine Schreibe ist doch immer glasklar und nüchtern. Irgend etwas Göttliches muss doch wohl demgemäß in mir sein. Und was habe ich mit all meinem Bemühen erreicht:

Ich sitze hier vor dem Laptop bei Kaffee und Zigarette und habe noch keine einzige und sei es noch so eine klitzekleine Sucht überwunden.

Der Erlöser will mich scheinbar nicht erlösen.

Seine Schuld.

 

Aber ich durchschaue meinen Humor und dies genügt diesem Strengen Gott namens Jesus Jahwe.

Dennoch: Fröhliche Feiertage.

Falls ich den Teufel ganz tief drin in mir habe, ist er wohl nicht abwaschbar.

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Manchmal ist man in einem psychischen Zustand, sodass es für jemanden ganz klar ist, dass Außerirdische auf der Erde leben, aber es ist gute Praxis, solange keinen einzigen Außerirdischen als real anzusehen, bis sich ein einziger Außerirdischer dazu hergibt, sich vor einer Fernsehkamera in einem öffentlichen Fernsehen, seine DNS und sein Blut untersuchen zu lassen.

Bis es soweit ist, ist es gut, alle Menschen als Menschen zu betrachten.

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Einsteinchen

Von den Schriften der christlichen Mystikern, den Heiligen kann man oft lesen, dass sie zu ihren Gotteserfahrungen kommentierend schrieben: Halt ein, Herr (mit deinen Gnaden, Eingießungen oder was auch immer). Dazu gibt es dann die Gemälde der Maler, wie so eine Heilige in der Verzückung ausschaut, und Menschen wie Dawkins sagen dann scheinbar oder wirklich wissend, das sei nur sexuelle Hysterie.

Ein wenig mag das ja stimmen, und ich meine, man kann solche Verzückungszustände meiden lernen, weil wir tatsächlich frei sind von Gott.

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Einsteinchen

Kant war ein extrem sesshafter Philosoph, er kam fast gar nie aus Königsberg hinaus und ist jetzt doch groß, allein durch seine Schriften. Dies für mich, der ich an diesem Egoproblem laboriere, in Anlehnung an das Wort der Jünger Jesu: "Wer ist der Größte". Jesus hat zu dieser Frage allerdings nicht gesagt, wie viele andere Menschen sagen würden: Sei doch nicht so kindisch! Sondern er hat die Frage akzeptiert und eine Antwort gegeben, die sich um das Problem drehte, ob im Himmelreich oder auf Erden. Für viele Atheisten gibt es ja wahrscheinlich das sogenannte Himmelreich nicht.

Auch für mich scheint das Himmelreich-Erdenreich ein Kontinuum zu sein. Keine Zweistocklehre Himmel-Erde, wie es in "Ein Münchner im Himmel" dargestellt wird oder in "Der Brandner Kasper schaut ins Paradies."

 

 

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Einsteinchen

Ich glaube irgendwie wie Nietzsche in Anlehnung an seine Theorie der ewigen Wiederkehr der Dinge, dass alles, was je passiert ist, konserviert wird. Zum Beispiel die Szene "Schiller am Stehpult schreibt an Don Carlos" (nehmen wir an, es war so.) Dann ist diese Szene im Raumzeitkontinuum eingeschrieben. Falls Schiller unglücklich in jener Zeit war, so macht das nichts, denn es ist nur einmal passiert und passiert nicht mehr wieder. Für meinen hypothetischen Jesus, der einmal gesagt hat "Siehe, ich habe die Welt überwunden" ist auf diese Weise alles besuchbar und betretbar. Aber ein Jesus, der "wiederkommt", wie er versprochen hat, das ist seit seinem Weilen auf Erden bis jetzt noch nicht eingetreten, und ich weiß nicht, ob es je eintreten wird. Und es wäre auch etwas eigenartig für ihn, das zu tun: Wie soll er in der heutigen Zeit auftreten? Mit Sandalen und Gewand wie zu jener Zeit oder in Anzug und Krawatte? Mit welchem Gesicht? Langhaarig oder kurzhaarig? Welche Augenfarbe? Dick oder dünn? Asketisch oder sexy?

Ich bestehe immer wieder darauf, dass jeder Mensch ein Individuum ist. Wesen, die in verschiedenen Gestalten auftreten können, sind definit tot oder aber Götter und Geister.

Aber der Aufgeklärte weiß wie ein Esel auf der Schulbank hundertmal an die Tafel zu schreiben:

Es gibt keine Götter.

Es gibt keine Geister.

Es gibt keine Gespenster.

Es gibt keinen Jesus.

Es gibt keine heilige Maria

Es gibt keine Heiligen.

Es gibt keine Engel.

 

(Auf jeden Fall nicht verfügbar und präsentierbar wie ein Dschinn).

 

 

Oder wie Bonhoeffer geschrieben hat: Einen Gott, den es gibt gibt es nicht.

Er war ja dennoch gläubig.

Falls ich jetzt jede Entität geleugnet haben sollte, so werden es mir die Geleugneten verzeihen, denn ich habe Jesus stark in Verdacht, dass er im Thomas-Evangelium gesagt haben könnte: "Mich gibt es gar nicht".

 

Wenn man die Haltung intus hat, alles zu leugnen, kann man sich ja als quasiautistische Ichsphäre um seinen eigenen Kram kümmern, alles real Existierende kommt ja diesem hypothetischen Autisten zu Hilfe. Das ist meine Methode, mit Gott und der Welt umzugehen.

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Da der christliche Gott allwissend ist, kennt er wohl auch kein Geheimnis, da er eben alles weiß. Eigentlich müsste ihm fad sein.

Da löst sich ja dann seine Existenz in nichts auf, vom Standpunkt des kleinen Menschen aus gesehen, der hingegen immer mehr an Wissen zunimmt. Ob die Gesamtheit der Menschen je diesen Gott sehen wird? Oder ist er auch im Himmel unsichtbar?

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Ich liebe diese Art von Filmen, wo der kleine Prinz von viel intelligenteren Lehrern und Erziehern folgendermaßen behandelt wird: Der kleine Prinz: "Sie haben mich als Mylord anzusprechen" Und die viel mächtigere Erzieher- und Lehrertruppe: Sehr wohl, Mylord.

In einer solchen Welt fühle ich mich wohler.

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Einsteinchen

Das Universum ist ein Kaleidoskop. Irgendein ultimativer Durchschütteler dieses Kaleidoskops oder dieser Schneekugel, dem es gelingt, eine endgültige Ordnung zu erreichen, ist Gott. Sonst gibt es ihn nicht.

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Einsteinchen

Ich bin in der Lage, ganz technisch-physikalisch zu denken und fühle mich bei Büchern wie von Brian Greene oder anderen Wissenschaftsbüchern ohne viel Formeln ganz getragen von innerer Ruhe und es ist weit und breit nichts spürbar von Engeln, geistigen Wesenheiten oder Gott.

Da lebe ich aber dennoch den Satz des Augustinus: Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir (Gott).

Es mischt auch viel Unsichtbares, die unsichtbare Welt mit. Aber das ist eine Binsenweisheit. Christ, Theist oder Atheist vollkommen im Gleichstand.

 

Darum hat Predigen und Bekehren keinen Sinn.

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Das größte Wunder ist Gott, auch unter dem Vorbehalt, dass es ihn nicht gibt, wie ich und viele andere Menschen durch ernsthaftes Suchen erkannt haben. Dass der Atheismus wahr sein könnte, kann einfach nicht widerlegt werden. Aber das geht nur dann, wenn man quasi mit der Idee spielt, dass der Mensch selbst Gott und Mensch ist, wie Jesus. Die meiste Zeit sind wir ja klein, 1 m bis 1,80 Meter im Durchschnitt im Gegensatz zur Größe des Universums.  Manchmal braucht man diese Idee "Gott", manchmal ist diese Idee ansprechbar und anbetbar, dann wieder absurd unplausibel, selten oder vielleicht auch nie ist diese Identität dialogfähig, um vieles kleinere Wesen als "Gott" sind allerdings dialogfähig, nämlich Menschen und bisweilen, wie manche sagen und ich auch übe, Engel. Aber auch dies ist nicht stabil und eindeutig beweisbar, denn die eigenen  Gedanken und Eingebungen könnten ja sowas sein wie Engel. 

Im Religionsunterricht hat der Lehrer ja immer von der Unverfügbarkeit Gottes gesprochen, das hat mich immer sehr geärgert, denn  es klang wie "er ist nicht da" oder vielleicht gar, man braucht ihn vielleicht gar nicht.

Aber es wird wohl so sein.

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Einsteinchen

Obwohl ich glaube, dass zwischen Theismus und Atheismus fast kein Unterschied ist, (eine intellektuelle Aussage eines aus dem Kopf Lebenden) bete ich ohne Unterlass, wie Paulus. Als Henotheist rufe ich nur Gott an.

Aber ich spüre deutlich, wenn ich in körperlicher und seelischer Unruhe bin, dass das Vater Unser und das Ave Maria nicht diese beiden erreicht, denn in diesem Unruhezustand, wo man wie ein gequälter Hund im Bett liegt, der Mund sich in Grimassen verzerrt und man keine Position der Arme und Beine und des Körpers findet, sodass man Ruhe fände, also in diesem Zustand betrachte ich die einzelnen Sätze des Vater Unser und des Ave Maria beim Beten, und die anderen Gedanken und Gefühle, die man bei diesen Gebeten spricht, gelten eigentlich denen, von denen die Grimassen und das Herumwälzen im Bett eigentlich kommen. Nach einer halben Stunde kommt ein großer körperlicher Seufzer der Erleichterung und ich bin wieder still. Ich nehme allerdings da immer Medikamente, das Pulver heißt "Akineton" (Bewegungslosigkeit). Ob aber nun das Medikament die Wirkung hat, Ruhe zu verschaffen, oder ob es die Gedanken und Gefühle sind, die in einem sind,  weiß ich nicht.

 

Ich bete natürlich nur in Gedanken.

Ein Beispiel für diese Art von Gebeten:

"Vater unser, der du bist im Himmel"  Ich drücke die Zunge gegen den Gaumen und versuche, ein Zähnefletschen mit Gewalt zu vermeiden.

Meine inneren Gedanken dabei: "Na, das ist jetzt nicht sehr authentisch, dieses Vater unser im Himmel" 

Das unterdrückte Knurren und Zähnefletschen ist authentischer. Und authentisch soll man ja sein. Also, welchem Wesen gilt mein Ganzköperausdruck, während ich die einzelnen Sätze bete?

 

 

Nach einer Stunde ist diese Miniagonie vorbei, aber ich kann stolz von mir behaupten, dass ich meine Gebete an den Einen richte, auch wenn mir mein Körper signalisiert, dass ich von ihm, den Einen sehr gefordert werde, und "Gott" einfach nicht so verfügbar ist, wie ich gerne gepredigt und geschrieben habe, und dass er das Summum bonum sei.

Aber man lernt viel dabei.

Wir haben nicht nur das Himmelreich in uns, (Jesus), sondern auch die Hölle kann man nicht so einfach loslassen.

Ich habe einfach die Mächte und Gewalten in mir, und nehme mich stark zusammen, dass ich nicht unmotiviert den Arm aushaue oder mit dem Fuß gewaltig haxle, diese Energien sind ja in mir, sondern ich warte, bis sich der Sturm gelegt hat, eine halbe bis zu einer Stunde, dann neutralisieren sich die positiven und negativen Gewalten in mir auf eine wohltuende Null.

Nachdem ich das Akineton eingenommen habe, weiß ich immer nicht: Kommt die ersehnte Integration von Gut und Böse in mir auf eine ausgeglichene Null nun vom Medikament, oder legt sich der widerliche Unruhesturm im Körper von selbst?

Ich müsste es einmal testen.

bearbeitet von Einsteinchen
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Einsteinchen

Gestern habe ich auf Smartphone das Musical "Anatevka" gesehen. Im Bett. In welcher Zeit spielt das Stück? Auf jeden Fall gibt es als ferne Drohung den Zar von Russland. Der arme Milchmann Tewje, der sehr arme Jude, der bisweilen singt "If I were a rich man...." wird von jedem feinfühligen Zuschauer dieses Stücks als sehr reich empfunden, und durchwegs alle Juden kommen sehr sympathisch rüber, der Milchmann spricht oft mit Gott indem er nach oben blickt und mit seinem (wohl Mann mit Bart) spricht. Praktisch alle Juden gibt es noch, und der Gesamteindruck für mich, wenn ich mit YouTube in meiner Hand spiele, ist, dass die ganze Welt farbenprächtig ist. Als Sühnedeutscher oder -Österreicher habe ich dann nachmittags dann auch noch mir mit dem Smartphone in meiner Hand den Farbfilm "Eichmann" genehmigt.

Und ich kann irgendwie sagen, ich fühle mich sündenfrei gegenüber allen Menschen.

bearbeitet von Einsteinchen

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Long John Silver
Am 18.4.2018 um 00:48 schrieb Einsteinchen:

 

Im Religionsunterricht hat der Lehrer ja immer von der Unverfügbarkeit Gottes gesprochen, das hat mich immer sehr geärgert, denn  es klang wie "er ist nicht da" oder vielleicht gar, man braucht ihn vielleicht gar nicht.

Aber es wird wohl so sein.

 

Es heisst eigentlich lediglich, dass Gott nicht verzweckt soll. 


Und auch nicht kann. 

 

 

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Alfons
vor 7 Stunden schrieb Einsteinchen:

In welcher Zeit spielt das Stück?

 

Scholem Alejchem hat den Roman "Tewje der Milchiker" zwischen 1895 und 1914 geschrieben.

Alejchem starb 1916. Aus seinem umfangreichen Werk - die Gesamtausgabe umfasst 28 Bände - ist nur ein geringer Teil ins Deutsche übersetzt. Und wer spricht heute noch Jiddisch in Deutschland? Zum Glück gibt es ab und zu neue Übersetzungen von Erzählungen. Manche sind humorvoll, viele sind bitter. Übersetzer ist Gernot Jonas, ein evangelischer Pfarrer und Jiddisch-Fachmann, den ich über einen gemeinsamen Freund kennen gelernt habe. Manchmal trägt Jonas auch diese Geschichten bei Lesungen vor, auf Jiddisch und auf Deutsch. Weil ich ihn für einen genialen Vorleser halte, habe ich ihn vor Jahren mal überredet, ein paar Geschichten als Hörbuch herauszugeben. Aber das gibt es, glaube ich, nicht im Handel (seine Übersetzungen schon).

 

Alfons

 

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Einsteinchen

Die denkbar oberflächlichste Vorgehensweise eines geeichten Katholiken mit antrainiertem Gewissen ist das Sprichwort "Kleider machen Leute". Die äußerste Haut und die Kleidung rein sein lassen und der ganze Mensch ist nach dieser Theorie rein. (Nämlich das Innere oder wie man so sagt, das Gedärme und all das Gekröse in einem, wie der Mittelalterliche es zu nennen pflegt.

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Einsteinchen

In den Anfängen des Internetzeitalters gab es ja die sogenannten Crawlers, Bestrebungen, jede Internetäusserung in den Foren zu sammeln, Archive, wo die Websites Tag für Tag dokumentiert werden, diverse Nerds bei Google, Microsoft, Facebook und anderen Firmen, mit denen ich mich absichtlich nicht sehr gut auskenne, haben sicherlich solche feuchten Träume.

Mir scheint, es lässt sich mit diesen Mitteln sozusagen digitalarchäologisch herausfinden, dass zum Beispiel ein gewisser ehemaliger Forie namens Raphael oder Ira einmal zu einem anderen Mitglied gesagt haben könnte:

Lass mich in Ruhe, du A´rschloch . Gelobt sei Jesus Christus. :angry:

Solche diversen Originale vermisse ich bisweilen.

Gut dass ich kein Moderator bin. 

Das ist eine harte Arbeit.

 

(Idee für ein Buch in Abwandlung von Stollbergs Inferno)

 

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Viele Menschen, allerdings nicht die meisten geerdeten Christen, Katholiken, Zeugen Jehovas und säkularisierte Kulturchristen habe ich schon gefragt. Nämlich folgende Frage: Gibt es Engel? Schutzengel? Engel, denen gegenüber man in einer Position der Autorität ist. So dass man sie als Diener und Helfer einsetzen kann. Die meisten leugnen spontan, sind aber nicht angewidert über diese Frage, sondern gehen irgendwie auf diese Frage ein. Die ganze You Tube- Welt und der esoterische Büchermarkt ist diesbezüglich viel redefreudiger. Und dann wären da auch noch die dunklen Engel, gemeinhin als Dämonen bezeichnet. Für mich sind es auch Engel. Genauso ungefährlich und vertraut, wie mir scheint, wie jede andere Identität aus der geistigen Welt. 

Allerdings sind sie nicht greifbar, präsentierbar und einsetzbar und irgendwie gezielt verwendbar, diese Unsichtbaren.

Sie flutschen für einen so nüchternen und geerdeten Menschen wie mich mir immer wieder durch die Finger. (Mit oder auch ohne Medikamente).

Aber diese ganze Thematik ist und bleibt für mich immer spannend.

Ich bin und bleibe einfach magieinteressiert und religiös und lese einfach mit Freuden Bücher wie "Magie für Junghexen" und ähnliches Zeugs oder von mir aus was von John Dee (längst verstorben vor ein paar hundert Jahren).

Ich bin ein Magier und doch aufgeklärt. Nur kann ich noch nicht etwas Gescheites Magisches wegen meiner Frömmigkeit gegenüber Gott.

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Der Österreicher Adolf Holl hat Bücher geschrieben wie "Der letzte Christ" (über Franz von Assisi) und "Tod und Teufel", diese Art von Weltanschauung des Expriesters hat genügt, dass ihn der allseits respektierte Kardinal König suspendieren musste.

Dabei empfinde ich Holl als völlig undämonisch und harmlos.

 

Ich nahm ihn allerdings zu anderen Zeiten ganz anders wahr. In meiner Zeit des Flirtes mit dem Sedisvakantismus und Herumsteifens in der Zeit der sogenannten Konzilswirren.

bearbeitet von Einsteinchen

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Einsteinchen

Die Angeberpsychotiker sagen statt "Es hat mich sehr gefreut" "Ich war in großer Euphorie". Ich war bisweilen ein solcher. Trotz all meiner Intelligenz.

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