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Einsteinchen

Einsteinchens Spielwiese

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Einsteinchen
vor 6 Stunden schrieb Einsteinchen:

Kaleidoskop zum Durchschütteln...

Riesensudoku...

Glasperlenspiel...

Oder Wörtersuppe

 

Ich habe etliche Bücher, die eine Wörtersuppe sind. Selbstverständlich vom Autor als sinnvoll geschrieben gedacht, von anderen als Werk eines Spinners eingestuft.

 

Für ein Kleinkind sind fast alle Erwachsenenbücher eine Wörtersuppe.

Es kann sich schon daran erlaben, wenn es auch oft den Sinn drin nicht versteht.

 

Ich habe Wörtersuppen nie verschmäht und sie gegessen (gelesen).

Ob das Nebenwirkungen hat, ist mir nicht klar.

Aber man lebt ja nicht nur vom Brot allein.

Als Kind las ich einmal ein hochphilosophisches Werk, und ich dachte: Ui, wie werde ich mich freuen, wenn ich das einmal verstehen werde, wenn ich groß bin! Und ich freute mich paradoxerweise schon sofort, ohne das Buch zu verstehen, aber diese Freude gab mir die Ausdauer, die Erwachsenensuppe zu essen.

Diese Haltung nennt man in der Spiritualität. 'Glauben' oder 'Hoffnung'.

Der Glauben machte mich selig. Aber von Wissen fast keine Spur.

 

Solange ich keine Depression habe, habe ich genau diese Haltung auch heute noch.

 

Genau wie bei meinem Freund Ewald (Intelligenzminderung) - mit unserem gemeinsamen Nenner "pro mente" -

sage ich zu geschriebenen Texten äußerst ungern: 

"Ich verstehe kein Wort davon!"

Ewald sagt zu praktisch jedem Buch, das ich habe, nur wenn er den Titel liest: "Mann, hast du starke Bücher!" Und ich denke: "Allerdings!"

Das gibt mir die Kraft, jedes Buch zu lesen, ob Schrott, oder nicht.

Kleinkind bin ich immer, auch als Erwachsener.

Edited by Einsteinchen
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Einsteinchen

Jetzt habe ich die Kraft, das Buch eines Spinners ( als den ihn viele betrachten würden) anzupreisen.

 

L.W. Göring

Apokalypse "Seele"

- Das A-Omega-Projekt

- Enthüllung einer Wahrheit

 

Copyright H.Clausen VES-TA Tachyonen

Verlag videel OHG, Niebüll

Alle Rechte liegen bei der VES-TA Gruppe

Gesamtherstellung: videel, Niebüll

1. Auflage 1997

2.Auflage 2004

ISBN 3-89906-788-6

433 Seiten

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen, fotomechanische Tonträger jeder Art sowie durch Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen und auszugsweisen Ausdruck, sind vorbehalten, und bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Herausgeber.

 

 

"Nichts geht verloren;

es fällt nur aus dem Raum und aus der Zeit"

 

[...]

schreibt L.W.Göring (1932 - 1998) in einem Gedicht, das die Zielrichtung seines Buches deutlich macht, dessen weitere Zeilen hier aber aus Gründen des Urheberschutzes gestrichen werden müssen.
Alfons als Moderator

 

 

 

 

Edited by Alfons

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Einsteinchen

Bezüglich obigen Posts habe ich einige Rechte im sogenannten Kleingedruckten verletzt, indem ich es auszugsweise ohne schriftliche Einwilligung der Herausgeber eingetippt habe.

Aber ich glaube, ich darf das, ohne Abmahnanwälte fürchten zu müssen.

 

Bezüglich Copyright an Gedichten von Autoren, die noch nicht 70 Jahre lang tot sind, da sage ich kühn, L. W. Göring ist im Geist dieses Buches nicht tot, sondern lebt in der Zwischenwelt.

Also zitierte ich ihn.

Das Gedicht könnte ich geschrieben haben, so sehr gefällt es mir.

 

Das Buch, falls es jemanden interessiert, handelt von Religion, Templertum und moderner Physik, ein Gemisch, das für Marcellinus ein rotes Tuch wäre. 

Wer will es lesen? Ich auf jeden Fall trage keinen seelischen Schaden davon. Aber ich habe das Buch vor etlichen Jahren in den Mistkübel geworfen.

Dann habe ich es mir nach ein paar Stunden anders überlegt und es wieder aus dem Mistkübel hervorgeholt. Es hat ja immerhin teures Geld gekostet.

Und jetzt lese ich es, um zu sehen, ob es, wie Ewald  zu sagen pflegt, Hand und Fuß hat.

 

Ich selbst pflege übrigens die Redewendung mit 'Hand und Fuß' nie zu sagen, sondern höchstens zu schreiben. Genauigkeit muss sein!

 

Denn was man denkt, und was man effektiv sagt und was man nur schreibt, muss man säuberlich auseinanderhalten.

Edited by Einsteinchen
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Alfons
vor einer Stunde schrieb Einsteinchen:

Und jetzt lese ich es, um zu sehen, ob es, wie Ewald und auch ich zu sagen pflegen, Hand und Fuß hat.

 

Das finde ich spannend. Erzählst Du mir etwas darüber, wenn Du ein Stück weit hinein gelesen hast?

PS: Das von Dir zitierte Gedicht muss ich kürzen, aus Gründen des Urheberrechts. Nicht Du hast Abmahnanwälte zu fürchten, sondern der Betreiber des Forums.
 

Edited by Alfons

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Marcellinus

 

vor einer Stunde schrieb Einsteinchen:

Das Buch, falls es jemanden interessiert, handelt von Religion, Templertum und moderner Physik, ein Gemisch, das für Marcellinus ein rotes Tuch wäre. 

 

Ein rotes Tuch? Wahrscheinlich bekäme ich vor lauter Kopfschütteln ein Schleudertrauma. :D

 

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Einsteinchen
vor 4 Minuten schrieb Alfons:

 

Das finde ich spannend. Erzählst Du mir etwas darüber, wenn Du ein Stück weit hinein gelasen hast?

PS: Das von Dir zitierte Gedicht muss ich kürzen, aus Gründen des Urheberrechts. Nicht Du hst Abmahnanwälte zu fürchten, sondern der Betreiber des Forums.
 

Es ist mühsam zu lesen. Moderne Physik, Chemie, neuzeitliche Atome mit kleinen Pyramidenzeichnungen gespickt und platonischen Figuren zu vielen chemischen Elementen, in Kenntnis des Dialogs 'Timaios' von Platon, was schon Heisenberg nicht verstanden hat.

Aber Platon ist eben eine Autorität.

Geschichten von Visionen des Bernhard von Clairvaux, der den ersten Kreuzzug losgetreten hat, und in Südfrankreich haben sie irgendwo eine Pyramide gebaut, die Templer von Bernhard, übrigens ein Heiliger. 50000 Jerusalemer wurden hingemetzelt, die Beute wurde eben zu dieser Pyramide gebracht, da stand sehr sehr Interessantes drin, es waren Schriften, sagt Göring.

Aus diesen Schriften machte Göring das Buch. Wie er daraus moderne Physik und Chemie herauszieht, weiß Göring.

Göring wird von den Herausgebern als Templer betrachtet, als Neutempler.

 

Es ist alles nicht deine Welt, auch nicht unbedingt meine, wir sind keine Insider.

Ich habe das Buch immerhin weggeworfen, und es wieder reaktiviert.

 

Aber mich ziehen solche Bücher bisweilen an.

Es passt zu den Begriffen 'Wörtersuppe', 'Kaleidoskop', 'Riesensudoku', 'Glasperlenspiel'.

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Einsteinchen

Im Islam kennt man 99 Namen Gottes.

Das ist dogmatisch. (im Islam)

 

"Vater"  ist nicht dabei.

Auch das ist dogmatisch. (im Islam)

 

Den hundertsten Namen kennt das Kamel.

Auch das ist dogmatisch. (im Islam)

 

Zumindest für Schüler in einer deutschen Koranschule.

Edited by Einsteinchen
.

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Werner001
10 minutes ago, Einsteinchen said:

Im Islam kennt man 99 Namen Gottes.

Das ist dogmatisch. (im Islam)

 

"Vater"  ist nicht dabei.

Auch das ist dogmatisch. (im Islam)

 

Den hundertsten Namen kennt das Kamel.

Auch das ist dogmatisch. (im Islam)

 

Zumindest für Schüler in einer deutschen Koranschule.

Wobei diese "Namen" allesamt nur Beschreibungen sind (meistens irgendwas mit All-gedingsbumser)

Den Namen Gottes kennen nur die Juden (die ihn aber nicht aussprechen) und die Christen.

Für einen Namen braucht man eine persönliche Beziehung, die gibt es im Islam nicht.

 

Werner

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Long John Silver
vor 6 Stunden schrieb Einsteinchen:

Jetzt habe ich die Kraft, das Buch eines Spinners ( als den ihn viele betrachten würden) anzupreisen.

 

L.W. Göring

Apokalypse "Seele"

- Das A-Omega-Projekt

- Enthüllung einer Wahrheit

 

 

 

 

 

 

 

Wenn du ihn anpreisen musst, musst du das tun.

🙂

 

Ich persoenlich wuerde keinen Cent geben fuer ein Buch mit dem Untertitel "Enthuellung einer Wahrheit". Aber das ist meine persoenliche Meinung.

 

 

Edited by Long John Silver

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Einsteinchen

Es gibt schlimme Gedanken, die bisweilen in Büchern stehen: Zum Beispiel: 1 + 1 = 3

Erklärung: Vater + Mutter = Kind

Darüber kann man schmunzeln.

Wenn man sich dessen bewusst ist, dass das kein Rechen- oder Mathematikbuch ist.

Es gehört in die Kategorie "Hexeneinmaleins".

Man muss nur wissen, wo man was sagen kann, und wann es unangebracht ist, etwas zu sagen.

Andererseits: 1+2+3+...= -1/12 (Ramanujan)

Einige Youtube-Videos bestätigen diese Aussage des legendären Mathematikers als wahr.

Andere Videos sagen, sie hätten den Fehler gefunden.

(" debunking 1+2+3+...=-1/12").

Ich kann da nicht mitreden, weil es hohe Mathematik ist.

Gerade bei der Ramanujan-Aussage, wenn man nun durch eine innerseelische Evidenzerfahrung diese Aussage als wahr begreift, muss man nun die Widerlegung verwerfen, es könnte aber auch der Fall sein, dass die Widerlegung als unwiderruflich evident wahr begriffen werden kann.

Da scheint es in der abstrakten Mathematik zwei sich ausschließende Wahrheiten zu geben.

Beide wahr, doch nicht gleichzeitig?

Wer bringt Licht in dieses Dilemma?

Hat das Gödel getan, oder hat das nichts mit Gödels Unvollständigkeitssatz zu tun?

 

 

Edited by Einsteinchen
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Einsteinchen
vor 18 Stunden schrieb Long John Silver:

 

Wenn du ihn anpreisen musst, musst du das tun.

🙂

 

Ich persoenlich wuerde keinen Cent geben fuer ein Buch mit dem Untertitel "Enthuellung einer Wahrheit". Aber das ist meine persoenliche Meinung.

 

 

Momentan habe ich mich eh wieder an diesem Buch bis zum Überdruss übersättigt, und ich verstehe zu meiner Frustration wieder einmal fast nichts davon. Ich muss es wieder einmal bleiben lassen. Es lässt sich nur in homöopathischen Dosen genießen.

Oder es lässt sich flüssig und schnell nur lesen, wenn man vom Geist beseelt ist, von dem ich beseelt war, als ich das Buch anpries. Dieser Geist kommt und entfleucht, wie es ihm eben passt.

Interessanterweise gilt das für jeden Geist, jeder Geist, welcher Sorte auch immer, weht wo er will, ob es nun ein Ungeist ist (zählt auch zu den Geistern), oder der heilige Geist.

Für mich sind sie Geister, sowohl die guten, als auch die bösen. Sie haben eine Existenzberechtigung. Ich entscheide nicht, welche von ihnen es gibt.

 

Edited by Einsteinchen
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Einsteinchen

Diese Erkenntnis tröstet mich. Es ist nicht notwendig, ein Buch zu lesen, was für manche durchaus ein Goldstück und Kleinod sein kann. Für jemand anderen ist es ein Buch mit sieben Siegeln.

 

Eben, wie der Geist, der flüchtige, einem das Herz und das Hirn durchweht.

 

Das hat mir Gott eingegeben.

Ich kann loslassen, ich muss nicht alles begreifen und verstehen.

Edited by Einsteinchen
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Einsteinchen

Namen

Indianer, so weit ich es von Karl May weiß, verlieren, wenn ihr Medizinbeutel vernichtet wird, ihren Namen. Sie werden vom Stamm ausgestoßen und müssen sich einen Namen verdienen, der einzig ist innerhalb eines Stammes.

Auch wenn sie noch jung sind, die Indianer, und noch keinen Namen haben, müssen sie sich durch eine Visionssuche und/oder durch eine Tat eine Medizin machen und einen Namen geben. Oder, wie bei Karl May, Old Shatterhand vergibt einen Namen.

In indianischen Gesellschaften war es sehr schwer, einen Namen zu vergeben.

 

Bei uns Westler vergibt man viel unkomplizierter und ohne magischen Ballast Namen. Dafür haben sie auch keine höhere Bedeutung.

 

Es gab in vor ein paar Jahrzehnten den Spruch: "Hans, Franz, Sepp, heißt jeder zweite Depp." Keine Individuen mehr, so empfand man.

Ein paarmal ragt ein gewesener Allerweltsname heraus, so dass man den Namen sich nicht mehr so leicht zu vergeben traut, zum Beispiel Adolf.

Und wenn er dann noch Hitler heißt, irgend ein anderer als das Original, hat er vom Staat das Recht, eine Namensänderung machen zu lassen.

Also, an diesem Beispiel sieht man, dass man auch im Westen die indianische Denkweise verstehen kann bezüglich möglichster Individualität der Namen.

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Werner001
45 minutes ago, Einsteinchen said:

Und wenn er dann noch Hitler heißt, irgend ein anderer als das Original, hat er vom Staat das Recht, eine Namensänderung machen zu lassen.

Da gibt es den Witz, wo jemand auf das Amt kommt und sagt, er möchte seinen Namen ändern lassen. Fragt der Beamte, wie er denn heiße. "Adolf Hennenfurz". "Oh, ja, das kann ich verstehen, dass sie das ändern möchten, haben sie sie sich schon was anderes überlegt?" - "Ja, ich würde gern Klaus Hennenfurz heißen".

 

Warum gibt es eigentlich niemanden, der Hitler heißt? Es gibt Göhring, es gibt Göbbels, aber Hitler gibt es nicht. Wurden die alle nach 1945 umbenannt, oder gab es diesen Namen tatsächlich nicht, und der Adolf hat ihn sich ausgedacht?

 

Werner

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Einsteinchen

Ich kannte einen, der Hittler heißt, mit zwei t. Und der hatte schon Probleme, denn ich kannte ihn in der Nervenklinik. Und ich vermutete, wahrscheinlich fälschlicherweise, dass er wegen des Namens dort war.

Und ein Patient sagte laut zu ihm "Heil Hittler". Darauf schimpfte der Pfleger diesen Spaßvogel recht ausgiebig zusammen. Aber das war 1988.

Edited by Einsteinchen
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Chrysologus
vor 5 Stunden schrieb Werner001:

Warum gibt es eigentlich niemanden, der Hitler heißt? Es gibt Göhring, es gibt Göbbels, aber Hitler gibt es nicht. Wurden die alle nach 1945 umbenannt, oder gab es diesen Namen tatsächlich nicht, und der Adolf hat ihn sich ausgedacht?

Der Name Hitler war schon vor 1933 extrem selten, und viele Nachkommen der Familie gibt es nicht. Soweit ich das weiß, haben die siech mittlerweile umbenennen lassen. Für Göhring kann ich es nicht sagen, Göbbels ist am Niederrhein etwas seltener als Peters und Janssen (alle drei Namen mit mehreren Schreibweisen) - da kam schon vor 1945 niemand auf die Idee, man könnte verwandt sein. Woher der Name kommt und warum er so häufig ist, das kann ich anders als bei Peters und Janssen nicht sagen - letztere sind Varianten von Peters'sohn respektive Jans'sohn.

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Mariachi
vor 5 Stunden schrieb Werner001:

 

 

Warum gibt es eigentlich niemanden, der Hitler heißt? Es gibt Göhring, es gibt Göbbels, aber Hitler gibt es nicht. Wurden die alle nach 1945 umbenannt, oder gab es diesen Namen tatsächlich nicht, und der Adolf hat ihn sich ausgedacht?

 

Werner

Ausgedacht  nicht, nein. Der Vater Hitlers, Alois Schicklgruber, war unehelicher Sohn eines "Hiedlers", nachdem der die Vaterschaft schlussendlich anerkannte ließ Schicklgruber sich entsprechend umbenennen.

Warum dabei aus dem "Hiedler" ein "Hitler" wurde weiss kein Mensch. Vielleicht  gibt's den deswegen  sonst nicht wirklich im deutschen Sprachraum, weil einfacher  Schreibfehler.

Mit weitervererben  der neuen Schreibweise war's dann ja bekanntlich nicht's, der Halbbruder liess sich tatsächlich nach 45 in Hiller umbenennen und ausserhalb  dieser Familie werden es sicherlich nicht viele  mit zufällig  gleicher Schreibweise gewesen sein.

 

Laut forbears gibt's den Namen allerdings in Nigeria relativ  oft.

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Werner001
2 minutes ago, Mariachi said:

Laut forbears gibt's den Namen allerdings in Nigeria relativ  oft.

Da gibt es auch jede Menge Luthers und Calvins. Vielleicht kann man dort besonders leicht einen neuen Namen annehmen.

 

Werner

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Werner001
2 minutes ago, Werner001 said:

Da gibt es auch jede Menge Luthers und Calvins. Vielleicht kann man dort besonders leicht einen neuen Namen annehmen.

 

Werner

... und auch überdurchschnittliche viele Adolfs und Adolphs gibt es in Nigeria.

Ich stelle mir gerade vor, wie ein nigerianischer Migrant bei der Erstbefragung zu Protokoll gibt "I want asylum in Germany, my name is Adolf Hitler, but i have no papers with me"

 

Werner

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Mariachi

Das mag sein, aber hatte sich die mutmaßlich dahingehend einen Hang habende Klientel nicht eher Richtung Südamerika verkrochen?

Vielleicht ist es auch nur ein zufällig gleichgeschriebenes  Wort der dortigen  Landessprache, kein Schimmer.

vor 6 Minuten schrieb Werner001:

Da gibt es auch jede Menge Luthers und Calvins. Vielleicht kann man dort besonders leicht einen neuen Namen annehmen.

 

Werner

 

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Flo77
vor 7 Minuten schrieb Mariachi:

Ok mit den Vornamen  zusammen  scheidet der Zufall  wohl aus ;)

Man sollte sich nichts vormachen: In vielen Teilen der Welt hat der Name A. H. immer noch einen sehr guten Klang. In Indien ist er soweit ich weiß auch bei weitem nicht so belastet, wie bei uns.

 

Und das betrifft die dortige autochthone Bevölkerung und ist nicht das Werk von Ex-Regimemitgliedern.

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Werner001
5 minutes ago, Mariachi said:

Ok mit den Vornamen  zusammen  scheidet der Zufall  wohl aus ;)

Wobei sich die Kombination nicht prüfen lässt. Es mag auch Adolf Luthers und Martin Hitlers geben.

Ich weiß nicht, wie die traditionelle Namensgebung in Nigeria ist, vermutlich sogar von Volksgruppe zu Volksgruppe unterschiedlich, aber wenn man irgendwann mal ein System Vorname-Nachname eingeführt hat, gab es sicher für manchen die Notwendigkeit, sich einen Familiennamen zu suchen.

 

Werner

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Mariachi

Ja irgendwas in der Art kurzfristig  systematisch  verteilter Namensgebung wird's wohl sein, mit Zufall, der ausscheidet   meinte ich eher meinen ursprünglichen  Gedanken einer zufälligen Wortgleichheit . Hätte  ja sein können, das heisst dort so Was wie "der aus dem Dorf hinterm dritte. Baum links" oder "Schuster" oder "Sohn von tler " ;)

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Einsteinchen

Im Mittelalter, habe ich gelernt, waren die Stände gottgegeben, und es war nicht möglich, sich vom Bauern zu einem Ritter zu erheben. Als Beispiel gilt Meier Helmbrecht. ("Deine Ordnung ist der Pflug")

Die Ausnahme scheint die Klosterkarriere gewesen zu sein. Im Kloster schien man hoch hinauf kommen können, bis zum Papst. Wenn der Mönch gute Anlagen hatte.

Das ist allerdings nicht sehr erfreulich, denn bei "Kloster" wird die Sexualität in Quarantäne gestellt, für die meisten üblicherweise.

Aber für die Laien war es eine festgefügte, gottgegebene Welt.

Edited by Einsteinchen
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