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Xamanoth

Katholiken-Präsident stuft AfD als „rechtsradikal“ ein

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rorro

Und da wundert man sich hierzulande, wo man mit stark rechts schlechte Erfahrungen gemacht hat, daß in Osteuropa (beginnend an der ehemals innerdeutschen Grenze!) die Menschen auf "linke" Ideen allergisch reagieren (von ehem. Nutznießern und Systemüberzeugten abgesehen) und sich rechts orientieren.

 

Wirklich liberal sind weder die einen noch die anderen. Das Umerziehen steht bei beiden hoch im Kurs.

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MartinO
vor 21 Stunden schrieb rorro:

Und da wundert man sich hierzulande, wo man mit stark rechts schlechte Erfahrungen gemacht hat, daß in Osteuropa (beginnend an der ehemals innerdeutschen Grenze!) die Menschen auf "linke" Ideen allergisch reagieren (von ehem. Nutznießern und Systemüberzeugten abgesehen) und sich rechts orientieren.

 

Wirklich liberal sind weder die einen noch die anderen. Das Umerziehen steht bei beiden hoch im Kurs.

Die Grenze zwischen "links" und "rechts" ist im Osten allerdings fließend. In den neuen Bundesländern sind eine Menge Wähler von der PDS / LInken zur AfD gewechselt, in Tschechien (Zeman) und der Slowakei (Fico) hört man von Parteien, die der Sozialistischen Internationalen angehören, sehr nationalistische Töne, umgekehrt in Polen aus den Reihen der PiS scharfe Kritik am Neoliberalismus.

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Xamanoth
vor 54 Minuten schrieb MartinO:

Die Grenze zwischen "links" und "rechts" ist im Osten allerdings fließend. In den neuen Bundesländern sind eine Menge Wähler von der PDS / LInken zur AfD gewechselt, in Tschechien (Zeman) und der Slowakei (Fico) hört man von Parteien, die der Sozialistischen Internationalen angehören, sehr nationalistische Töne, umgekehrt in Polen aus den Reihen der PiS scharfe Kritik am Neoliberalismus.

Wäre es ggf. sinnig, darauf zu achten, was eine bestimmte politische Einrichtung konkret will (damit ist nicht gemeint, was sie eigentlich natürlich will, aber sich angeblich nicht zu sagen/machen traut) anstatt krampfhaft versuchen, sie in ein ideologisches Korsett zu fassen?

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Werner001
10 minutes ago, Xamanoth said:

Wäre es ggf. sinnig, darauf zu achten, was eine bestimmte politische Einrichtung konkret will (damit ist nicht gemeint, was sie eigentlich natürlich will, aber sich angeblich nicht zu sagen/machen traut) anstatt krampfhaft versuchen, sie in ein ideologisches Korsett zu fassen?

Dann passen aber doch vielleicht die Schubladen nicht mehr. Oder es tun sich Schubladen auf, die man nicht haben will.

Nein, besser wir beurteilen weiter alles und jeden nach dem, für was wir ihn/es halten, das ist wesentlich unkomplizierter.

 

Werner

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Xamanoth
vor 1 Stunde schrieb Werner001:

Dann passen aber doch vielleicht die Schubladen nicht mehr. Oder es tun sich Schubladen auf, die man nicht haben will.

Nein, besser wir beurteilen weiter alles und jeden nach dem, für was wir ihn/es halten, das ist wesentlich unkomplizierter.

 

Werner

Ich bemerke diesebezüglich eine erhebliche kognitive Dissonanz.

 

In Bezug auf Muslime und selbst islamistische Gruppen wird eine detaillierte Differenzierung und ein genaues anschauen gefordert. Die so genannte Rechte (für manche auch die so genannte Linke) kann machen und sagen was sie will, es ist in jedem Fall von Übel; selbst wenn sie sinniges sagt/tut stehen irgendwelche düsteren Hintergedanken dahinter.

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Werner001
4 minutes ago, Xamanoth said:

Ich bemerke diesebezüglich eine erhebliche kognitive Dissonanz.

 

In Bezug auf Muslime und selbst islamistische Gruppen wird eine detaillierte Differenzierung und ein genaues anschauen gefordert. Die so genannte Rechte (für manche auch die so genannte Linke) kann machen und sagen was sie will, es ist in jedem Fall von Übel; selbst wenn sie sinniges sagt/tut stehen irgendwelche düsteren Hintergedanken dahinter.

Das hast du aber nicht erst neuerdings bemerkt, oder?

Dass in diesem Land je nach Gusto unterschiedliche Maßstäbe benutzt werden, und dies auch noch mit der Rettung von Gleichheit und Fairness begründet wird, ist doch keine ganz neue Entwicklung mehr.

 

Werner

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MartinO
vor 11 Stunden schrieb Xamanoth:

Wäre es ggf. sinnig, darauf zu achten, was eine bestimmte politische Einrichtung konkret will (damit ist nicht gemeint, was sie eigentlich natürlich will, aber sich angeblich nicht zu sagen/machen traut) anstatt krampfhaft versuchen, sie in ein ideologisches Korsett zu fassen?

Ich bin grundsätzlich kein Freund der Einteilung in "links" und "rechts"

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rorro
vor 26 Minuten schrieb MartinO:

Ich bin grundsätzlich kein Freund der Einteilung in "links" und "rechts"

 

Ich auch nicht, nur ist es so sehr verbreitet. Ich bevorzuge liberal und autoritär als Gegensätze. Da bilden sich dann erstaunliche Gruppierungen.

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