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Shubashi

Klima-, Umwelt- und Naturschutz

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helmut
vor 29 Minuten schrieb Shubashi:

 

Wenn die Weltenergieagentur recht hat, wird es keine radikalen Änderungen geben, aber zwei Drittel des Stroms wird eben 2040 weiter aus fossilen Quellen stammen.

der weltklimarat-deutschland meint : "...Ein ambitionierter weltweiter Klimaschutz hätte weitreichende Auswirkungen auf den Energiesektor. Sollen die Treibhausgasemissionen auf einem Niveau stabilisiert werden, das die Einhaltung des international vereinbarten 2°-Limits ermöglicht, dann ist in den kommenden Jahrzehnten eine grundlegende und weltweite Transformation der Energiebranche erforderlich – mit dem Ziel einer vollständigen Dekarbonisierung...."

 

die gesamte publikation : https://www.weltenergierat.de/wp-content/uploads/2015/10/klimawandel_-was_er_fuer_die_energiewirtschaft_bedeutet_Broschüre.pdf

 

eine weitere . https://www.energate-messenger.de/news/194905/weltenergierat-zwei-grad-ziel-in-weiter-ferne

 

ein drittes : https://www.weltenergierat.de/wp-content/uploads/2019/06/91701_DNK_Energie2019_D.pdf

Edited by helmut

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Shubashi
vor 2 Stunden schrieb Chrysologus:

Die Energiepolitik der Bundesregierung zeigt Wirkung: klick

 

Ich frage mich, ob man die Akzeptanz von Autobahnen und Umgehungstraßen erhöhen könnte, wenn man einen Mindestabstand von 1.000m zur Wohnbebauung festschreibe.

 

Hast Du schon mal von solchen Straßenprojekten ohne Gegenklagen gehört?

Die hiesige Umgehungsstraße wird seit bald 40 Jahren diskutiert und politisch bekämpft, und selbstverständlich über tausend Meter entfernt von den Bürger geplant, die vehement mit Demos und Transparenten für ihren Bau eingetreten sind

Was zur Folge hat, dass jetzt in den Nachbargemeinden dagegen geklagt wird, genauso wie es zwei Reiterhöfe und Reitvereine tun, deren Existenz davon bedroht ist.

 

Was Enercon beklagt, ist nichts anderes, als was Erbauer von Atomkraftwerken oder Kohlegruben vorher beklagt haben: der Widerstand von betroffenen Bürgern. Wahrscheinlich macht man sich im Süden nicht annähern realistische Vorstellungen von den tausenden windindustriellen Anlagen, die das Umfeld der Menschen bis zum Horizont umgestaltet haben.

Warum sollte also irgendein betroffener Bürger oder Artenschützer deshalb auf seine rechtlichen Möglichkeiten verzichten?

Die Grünen regieren hier in SH übrigens seit etlichen Jahren mit, auch ist die planerische Beschränkung schlicht das Ergebnis einer jahrzehntelangen rücksichtslosen Goldgräbermentalität beim Anlagenbau.

Was jetzt passiert, ist die normale und erwartbare Reaktion der Bürger, wenn eine Sache unübersehbar in der Fläche angkommen ist.

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helmut
vor 5 Minuten schrieb Shubashi:

 

....

Was jetzt passiert, ist die normale und erwartbare Reaktion der Bürger, wenn eine Sache unübersehbar in der Fläche angkommen ist.

wenn nötig ist es gesetzlich einschränkbar.

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Moriz
vor 3 Stunden schrieb Stormy:

Vergiss die andere Richtung nicht. Rekuperation geht dann natürlich nicht, wenn die Mini-Batterie voll ist.

Ein Tesla rekuperiert mit bis zu 60kW, das landet alles wieder im Akku, beim Mirai wird es halt an den Bremsscheiben in Wärme umgewandelt, so sieht Fortschritt aus.

 

Wenn 'ne Tonne Auto auf 200 km/h beschleunigt wird, dann ist das knapp 1kWh an  kinetischer Energie. Die passen in eine 80Ah-Autobatterie.

Spannender wird es da bei Berg- und Talfahrt: Diese Kilowattstunde entspricht nur etwa 100 Höhenmetern. Im Mittelgebirge dürfte die Pufferbatterie also durchaus größer sein.

 

(Nebenbei: Die von dir genannten 60kW sind eine Leistung, die so ein Puffer natürlich verkraften muß. Halte ich für ein lösbares Problem.)

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Mistah Kurtz
vor 7 Stunden schrieb Stormy:

aber bis auf den Toyota gibt es halt praktisch nur Prototypen, das sagt über die Technik eigentlich schon alles.

 

Na, ganz so stimmt das nicht.

 

Brennstoffzellenautos, die bereits in Großserienproduktion sind:

Honda FCX Clarity, Markteinführung 2008 (1. Generation)

Hyundai ix35 FCEV, Markteinführung 2013

Toyota Mirai, Markteinführung 2014

Honda Clarity Fuel, Markteinführung 2016 (2. Generation)

Renault Kangoo, Markteinführung 2017

Hyundai Nexo,  Markteinführung 2018

Mercedes-Benz GLC F-Cell,  Markteinführung Dezember 2018

 

Klar, die Technik lässt sich verbessern. Aber das gilt auch für jene bei den reinen "Stromern". Die Zukunft der Mobilität wird voraussichtlich aus einem Mix bestehen: E-Autos, Hybride, Brennstoffzellen-Fahrzeuge, ein verbesserter ÖPNV usf.

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Mistah Kurtz
vor 8 Stunden schrieb Stormy:

Vergiss die andere Richtung nicht. Rekuperation geht dann natürlich nicht, wenn die Mini-Batterie voll ist.

Ein Tesla rekuperiert mit bis zu 60kW, das landet alles wieder im Akku, beim Mirai wird es halt an den Bremsscheiben in Wärme umgewandelt, so sieht Fortschritt aus.

 

Witzig, dass Du meinst, dass beim Mirai von Toyota - die als erste Full-Hybrid-Fahrzeuge serienmäßig auf den Markt brachten - Rekuperation nicht ginge bzw. würde an den Bremsscheiben in Wärme umgewandelt. Wenn so viel Bremsenergie anfällt, wird von der Brennstoffzelle natürlich die Leistung eingeschränkt und das Fahrzeug bedient sich mehr oder minder ausschließlich des durch Rekuperation gewonnenen Stroms um damit den Elektromotor zu versorgen. Das Problem, dass Du ansprichst, würde nur in Ausnahmefällen eintreten, etwa bei einer Fahrt von der Großglockner-Hochalpenstraße ins Tal hinunter oder bei der Talfahrt vom Stilfser Joch. Aber wie oft macht man das schon in einem Autoleben? 

Edited by Mistah Kurtz

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rince
Am 8.11.2019 um 16:00 schrieb helmut:

versuch doch überhaupt ein konzept. die verpflichtung mache ich.

Ich wiederhole mich: Ich stelle nich die Regierung, ich bin auch kein Teil von ihr, noch gehöre ich zu beratenden Gremien. Das scheint man dir nicht begreiflich machen zu können :)

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rince
vor 21 Stunden schrieb Chrysologus:

Die Energiepolitik der Bundesregierung zeigt Wirkung: klick

 

Ich frage mich, ob man die Akzeptanz von Autobahnen und Umgehungstraßen erhöhen könnte, wenn man einen Mindestabstand von 1.000m zur Wohnbebauung festschreibe.

Die durchehende A98 von Basel zum Bodensee hätte seit Jahren fertig sein sollen. Aber die mangelnde Akzeptanz der betroffenen Gemeinden hat das bisher verhindert.

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Shubashi

Ich würde gerne nochmals darauf hinweisen, dass die Diskussion, welche emissionsneutralen Treibstoffe wir verwenden sollen im Moment völlig irrelevant gegenüber der Frage ist, wo die bitte herkommen sollen.

Ich empfehle daher diese Studie der Deutschen Energieagentur, um sich die Dimensionen des Problems vor Augen zu führen.

https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Downloads/energiestudie_2018.pdf?__blob=publicationFile&v=10

So wird allein der Gesamtbedarf nur des deutschen Transportsektors für 2018 mit 2755 Petajoule angegeben, was in elektrischem Strom 766 TWh entspräche. Die gesamte Produktionsmenge an erneuerbarem Strom war aber gerade mal 216 TWh. Sollte man nur flüssige E-fuels verwenden wollen, versechsfacht sich der Strombedarf nochmals.

In 2017 waren die erneuerbaren Energien übrigens gerademal in der Lage, den Anteil der seit 2007 weggefallenen Kernengie auszugleichen. 

Wer zwei Hasen zugleich jagt, fängt bekanntlich keine.

 

 

Edited by Alfons
Schreibung der Abkürzung von Terawattstunde auf Bitten eines Users hin geändert. Alfons als Moderator

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helmut
vor 4 Stunden schrieb rince:

Ich wiederhole mich: Ich stelle nich die Regierung, ich bin auch kein Teil von ihr, noch gehöre ich zu beratenden Gremien. Das scheint man dir nicht begreiflich machen zu können :)

du könntest mich doch beraten, wenn du es denn könntest.

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helmut
vor 3 Stunden schrieb Shubashi:

....

Wer zwei Hasen zugleich jagt, fängt bekanntlich keine.

du mußt einen zweiten jäger bezahlen wollen. willst du nicht, bist du unfähig. kannst du nicht, bist du arm dran.

 

auch berta benz machte am anfang keine energierechnung. energie hat da zu sein, koste es was es wolle.

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rince
Am 9.11.2019 um 14:32 schrieb helmut:

wenn nötig ist es gesetzlich einschränkbar.

 

Du möchtest also die Grundrechte der Bürger beschränken?

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rince
vor 19 Stunden schrieb helmut:

du könntest mich doch beraten, wenn du es denn könntest.

Ich zweifle, dass du dir das leisten kannst.

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helmut
vor einer Stunde schrieb rince:

 

Du möchtest also die Grundrechte der Bürger beschränken?

welche rechte sollte ich dir dicht vorm abgrund geben?

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helmut
vor einer Stunde schrieb rince:

Ich zweifle, dass du dir das leisten kannst.

mit links, du brachtest ja bisher keinerlei beratungsleistung. deine klimaskills sind unterirdisch, jedenfalls die gezeigten.

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rince
vor 1 Stunde schrieb helmut:

welche rechte sollte ich dir dicht vorm abgrund geben?

Danke für die Bestätigung.

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mn1217

Is gut,ihr zwei.

 

Dem Klima sind eure Auseinandersetzungen und auch unser aller Grundrechte ziemlich egal.

Wir müssen also als Gesellschaft schauen,das Nötige zu tun und dabei möglichst fair und sozial bleiben und die Grundrechte zu sichern.

Nur werden wir Abstriche machen müssen, denn für alles Andere ist es schon zu spät.

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Werner001

Für den "richtigen" Grund ist jeder bereit, die Grundrechte über Bord zu werfen.

Für den einen ist das Klima der richtige Grund, für den anderen die Völkerwanderung, für den Dritten irgendwelche heiligen Schriften

Am Ende kommt das gleiche heraus: Die alternativlose Grundrechtseinschränkung zugunsten höhere Wahrheiten.

 

Werner

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Stormy
Am 9.11.2019 um 13:30 schrieb Shubashi:
Am 9.11.2019 um 11:23 schrieb Stormy:

Nenne doch bitte mal die, Deiner Meinung nach, radikalste Änderung, die auf unser Leben zukommt, dann können wir sie ja diskutieren.

 

Wenn die Weltenergieagentur recht hat, wird es keine radikalen Änderungen geben, aber zwei Drittel des Stroms wird eben 2040 weiter aus fossilen Quellen stammen. 

Was soll man damit jetzt anfangen?

Du beklagst erforderliche, radikale, gesellschaftliche Änderungen, und wenn man dann danach fragt, welche das seien, heißt es "laut Weltenergieagentur gibt es keine". Lassen wir die Weltenergieagentur halt mal außen vor, von welchen radikalen Änderungen sprichst Du?

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Stormy
Am 9.11.2019 um 18:56 schrieb Mistah Kurtz:

Na, ganz so stimmt das nicht.

 

Brennstoffzellenautos, die bereits in Großserienproduktion sind:

Ich hab die Quelle Deiner Zahlen doch selber eine Seite zuvor verlinkt, schau Dir doch bitte mal die letzte Spalte an und dann sag mir nochmal, dass das Großserienproduktion ist - da sind welche dabei, von denen gibt es insgesamt nicht mal 100 Stück.

Laut VDI spricht man ab 1000/Monat von Großserien, das schafft nicht mal der Mirai.

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Stormy
Am 9.11.2019 um 19:03 schrieb Mistah Kurtz:

Wenn so viel Bremsenergie anfällt, wird von der Brennstoffzelle natürlich die Leistung eingeschränkt und das Fahrzeug bedient sich mehr oder minder ausschließlich des durch Rekuperation gewonnenen Stroms um damit den Elektromotor zu versorgen.

(Hervorhebung durch mich)

 

Das musst Du mir nochmal erklären, die Bremsenergie versorgt den Elektromotor? Der Motor braucht doch beim Bremsen keinerlei Versorgung, im Gegenteil, er läuft ja gerade im Generatorbetrieb.

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Stormy
Am 10.11.2019 um 09:34 schrieb Shubashi:

Sollte man nur flüssige E-fuels verwenden wollen, versechsfacht sich der Strombedarf nochmals.

Und genau deshalb sollte man das auch nicht tun.

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Werner001
Just now, Stormy said:

Das musst Du mir nochmal erklären, die Bremsenergie versorgt den Elektromotor?

Gibt es bei der Eisenbahn schon lange. Jeder Elektromotor funktioniert umgedreht auch als Generator. Die Bahn erzeugt damit ca. 10% ihres Strombedarfs.

 

Werner

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Stormy
vor 1 Minute schrieb Werner001:

Gibt es bei der Eisenbahn schon lange. Jeder Elektromotor funktioniert umgedreht auch als Generator. Die Bahn erzeugt damit ca. 10% ihres Strombedarfs. 

Und wie kommt die Bremsenergie aus Deinem bergab fahrenden Auto in mein bergauf fahrendes? Mit der Kabeltrommel?

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Werner001
1 minute ago, Stormy said:

Und wie kommt die Bremsenergie aus Deinem bergab fahrenden Auto in mein bergauf fahrendes? Mit der Kabeltrommel?

die kommt in meinen Akku, ist doch logisch.

 

Werner

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