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Shubashi

Klima-, Umwelt- und Naturschutz

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helmut
vor 1 Stunde schrieb rince:

Was auch immer Herr Trump mit der Anzahl der in Deutschland errichteten Windräder zu tun haben mag.

ich bin für die internationale der windräder.

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Shubashi
vor 13 Stunden schrieb Frank:

Die 10H-Regelung in Bayern soll verhindert haben das in Bayern neue Windräder aufgestellt wurden.

Das ist Teil der verlogenheit in der Debatte. Die Arbeitsplätze die durch Decarbonisierung, z. B. im Braunkohletagebau, verloren gehen werden bedauert und betrauert (angesichts der persönlichen Schicksale die dran hängen nicht ganz zu unrecht) während die Arbeitsplätze, die bereits heute verloren gehen weil die Energiewende stockt keine zu interessieren scheint (was angesichts der persönlichen Schicksale die dran hängen ein Skandal ist).

 

Hier habe ich mal einen interessanten wie ausführlichen Artikel gefunden, der das Problem genauer beschreibt.

 

Artenschutz sehe ich z.B. als ähnlich wichtig an wie Klimaschutz, da kann es wirklich nicht sein, dass Milan oder Adler grundsätzlich den kürzeren gegenüber Investoreninteressen ziehen dürfen. Bei sonstigen Bürgereinwänden und Klagen gilt letztlich nichts anderes als bei anderen Industrieanlagen - gelingt es den Investoren, die Kläger zu überzeugen, fällt auch der Grund zur Klage weg.

Ein grundsätzliches Problem scheint beim Windstrom wohl nicht vorzuliegen, zumindest was die Preise angeht. Das Problem ist eben, dass nicht unendlich Fläche zur Verfügung steht.

 

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rince
vor 6 Minuten schrieb Shubashi:

Das Problem ist eben, dass nicht unendlich Fläche zur Verfügung steht.

Weswegen einig deutsche Politiker das gern anderswohin outscourcen möchten, z.B. Skandinavien, aber auch dort ist man nicht unendlich begeistert (ich hatte dazu vorher schon einen Link gepostet)

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Shubashi
vor 36 Minuten schrieb rince:

Weswegen einig deutsche Politiker das gern anderswohin outscourcen möchten, z.B. Skandinavien, aber auch dort ist man nicht unendlich begeistert (ich hatte dazu vorher schon einen Link gepostet)

 

Das ist tatsächlich so eine absurde Vorstellung - da wird z.B. der Regenwald immer nur bejammert, wenn irgendeine Gruppe etwas importieren will, dass man selbst für überflüssig hält. Sobald es jedoch ins eigene Weltbild passt, werden ausländische Flächen nach Belieben zur Problemlösung herangezogen. 

Dieses Modell erscheint mir schon bei diversen "Ökostromanbietern" suspekt - die dann alle irgendwelche Verträge mit "norwegischen Wasserkraftwerken" unterhalten. 

Nur ist "Wasserkraft" kein Öko-Strom, es ist einfach günstiger Strom, der in jedem Fall erzeugt wird, jetzt aber nur aufgrund ideologischer Zusagen teurer verkauft werden kann - ohne das letztlich mehr ökologisch einwandfreier Strom erzeugt würde.

Und hier in Deutschland wird eben konsequent mit dem St. Florians-Prinzip häufig technologische Umgestaltung bekämpft.

Deswegen ist eine realistische Debatte nötig, die sich allerdings nicht auf eine einzige Technik oder einen einzigen ökologischen Aspekt beschränken sollte.

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helmut
vor 51 Minuten schrieb Shubashi:

 

Das ist tatsächlich so eine absurde Vorstellung - da wird z.B. der Regenwald immer nur bejammert, wenn irgendeine Gruppe etwas importieren will, dass man selbst für überflüssig hält. Sobald es jedoch ins eigene Weltbild passt, werden ausländische Flächen nach Belieben zur Problemlösung herangezogen. 

Dieses Modell erscheint mir schon bei diversen "Ökostromanbietern" suspekt - die dann alle irgendwelche Verträge mit "norwegischen Wasserkraftwerken" unterhalten. 

Nur ist "Wasserkraft" kein Öko-Strom, es ist einfach günstiger Strom, der in jedem Fall erzeugt wird, jetzt aber nur aufgrund ideologischer Zusagen teurer verkauft werden kann - ohne das letztlich mehr ökologisch einwandfreier Strom erzeugt würde.

Und hier in Deutschland wird eben konsequent mit dem St. Florians-Prinzip häufig technologische Umgestaltung bekämpft.

Deswegen ist eine realistische Debatte nötig, die sich allerdings nicht auf eine einzige Technik oder einen einzigen ökologischen Aspekt beschränken sollte.

deswegen : germany first im entwickeln von co2 freien technologien, z.b. wasserstoff, deren speicherung. alles auch im hinblick auf vermarktung.

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Shubashi

Ein weiterer Plan im Klimapaket: Ölheizungen werden ab 2026 verboten - mit der Ausnahme, dass realistische Alternativen möglich sind.

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/klimapaket-oelheizungen-gebaeudedaemmung-100.html

 

Sowas scheint mir ein sinnvoller und praktikabler Vorschlag - das Witzige an der Zelotenfraktion ist ja, dass sie ihre Totalverbotsfantasien nie mit der Realität abgleichen. Oder glauben sie tatsächlich, dass Menschen einfach ihre Häuser abreissen und neubauen, weil die Regierung ihnen verbietet, sie zu vertretbaren Kosten zu beheizen?

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rorro

Ach Shubi, das ist eben so in einer Empörokratie. Wenn dann noch Meinungsmacher glauben, Twitter bilde die öffentliche Meinung ab, dann kann nur so was da rauskommen.

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helmut
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

Ein weiterer Plan im Klimapaket: Ölheizungen werden ab 2026 verboten - mit der Ausnahme, dass realistische Alternativen möglich sind.

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/klimapaket-oelheizungen-gebaeudedaemmung-100.html

 

Sowas scheint mir ein sinnvoller und praktikabler Vorschlag - das Witzige an der Zelotenfraktion ist ja, dass sie ihre Totalverbotsfantasien nie mit der Realität abgleichen. Oder glauben sie tatsächlich, dass Menschen einfach ihre Häuser abreissen und neubauen, weil die Regierung ihnen verbietet, sie zu vertretbaren Kosten zu beheizen?

die mühen zu neuem klimaverhalten zu kommen sind sicher groß. die diskussion darüber bringt manche neue und wertvolle erkenntnisse.  aber im grunde wird es aber positiv in meinem sinn ausgehen. eine immer größere anzahl wird wach. wache menschen reichen zu den nötigen veränderungen. über geistig alte, müde, träge, mutlose, ängstliche, misanthropen wird die zeit hinweggehen. ich leide an historischem optimismus. ein wunderbares leiden. besser läßt sich ein spannendes jetzt mit einer guten zukunft nicht verbinden.

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Thofrock
vor 14 Stunden schrieb rince:

Wo?

Warum kaufen die Amis nach wie vor so gern deutsche Autos? Sogar jetzt noch.

Die Chance hätten wir mit einem deutschen Premiumprodukt Windkraftanlagen durchaus auch gehabt. Aber wir haben viel zu spät begonnen und entwickeln viel zu langsam. Auch in der Solartechnik waren wir mal Spitze und haben die Position dann hergeschenkt.

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rince
vor 6 Stunden schrieb Thofrock:

Warum kaufen die Amis nach wie vor so gern deutsche Autos? Sogar jetzt noch.

Die Chance hätten wir mit einem deutschen Premiumprodukt Windkraftanlagen durchaus auch gehabt. Aber wir haben viel zu spät begonnen und entwickeln viel zu langsam. Auch in der Solartechnik waren wir mal Spitze und haben die Position dann hergeschenkt.

Und daran ist Trum Schuld? Wow...

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mn1217

Das lese ich da nicht. 

Ich würde ja sagen,selbst schuld.

Und bei anderen Technologien jetzt nicht den gleichen Fehler machen.

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Thofrock
vor 8 Stunden schrieb rince:

Und daran ist Trum Schuld? Wow...

Wenn die Technologie so gut ist, dass jeder sie haben will, dann ist sogar ein Opportunist wie Trump machtlos dagegen. 

 

Die größten Vorbehalte die es gegen erneuerbare Energien gibt, und die sind natürlich teilweise auch berechtigt, treten noch auf weil die Technologien lange noch nicht ausgereizt sind. Wir sind einfach entsetzlich langsam. Und wir haben immer wieder auf falsche Pferde gesetzt. 

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helmut
vor 44 Minuten schrieb Thofrock:

Wenn die Technologie so gut ist, dass jeder sie haben will, dann ist sogar ein Opportunist wie Trump machtlos dagegen. 

 

Die größten Vorbehalte die es gegen erneuerbare Energien gibt, und die sind natürlich teilweise auch berechtigt, treten noch auf weil die Technologien lange noch nicht ausgereizt sind. Wir sind einfach entsetzlich langsam. Und wir haben immer wieder auf falsche Pferde gesetzt. 

die künstliche marktwirtschaft auf dem energiesektor soll technologie voranbringen und wohlstand sichern. das kann sie nicht wenn es schnell gehen muß. also muß der schwerpunkt verschoben werden.

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Shubashi

Hier ein weiterer Artikel zum Heizungsproblem.

https://www.sueddeutsche.de/wissen/oelheizung-gasheizung-holzpellets-heizen-1.4654276

Sehr richtig wird erwähnt, dass idealerweise die Isolierung dafür sorgt, dass gar nicht geheizt werden muss, und den Rest eine Wärmepumpe erledigt. Beschönigend werden die Probleme mit "billig wird das nicht" umschrieben.

Auf deutsch und deutlich: die Erneuerung des Wohnungsbestandes wird so einige Jahrzehnte brauchen. Die Altstädte und das Weltkulturerbe kann dann übrigens auch besser weg, nicht wahr?

 

Besonders dreist ist die Formulierung zur Holzheizung - zwar wird ausdrücklich erklärt, dass das auch keine Option ist, nur: dass der Löwenanteil der Feinstaubbelastung aus den schon jetzt aus den Holzöfen kommt, wird als bloße "Belästigung vieler Menschen im Winter empfunden". 

Der gerade mal halb so große Feinstaubausstoß sämtlicher Fahrzeugmotoren wurde hingegen allseits als gerechtfertigter Anlaß für Fahrverbote medial gefeiert.

 

Ehrlich gesagt: wie soll man dermaßen unaufrichtig dahingeeierte Berichte zur Klimapolitik ernstnehmen?

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Marcellinus

 

vor 9 Minuten schrieb Shubashi:

Ehrlich gesagt: wie soll man dermaßen unaufrichtig dahingeeierte Berichte zur Klimapolitik ernstnehmen?

 

Was du "unaufrichtig dahingeeierte Berichte" nennst, ist das Niveau unserer öffentlichen Debatte. Was mich an Hanson’s Razor erinnert: Unterstelle nicht Bosheit, wo Dummheit als Erklärung völlig ausreicht.

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Frank
vor 9 Minuten schrieb Shubashi:

Beschönigend werden die Probleme mit "billig wird das nicht" umschrieben.

Was leider in der Debatte, hier im Thread, untergeht ist das die Pläne der Bundesregierung auch eine Förderung des Umbaus vorsehen.

Zitat tagesschau. de (Stand 23.10.2019; 16:05): "...Wer seine alte Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Modell ersetzen lässt, soll eine "attraktive Austauschprämie" bekommen. Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier soll die Prämie bei 40 Prozent der Investitionskosten liegen. Man könne davon ausgehen, dass dies im Regelfall mehrere tausend Euro seien. Der Heizungsaustausch könne auch von der Steuer abgesetzt werden. ..." [klick]

Erwarte nicht von einem Grünem, das er die Pläne der Bundesregierung über den grünen Klee lobt. Schon alleine der viel zu niedriege CO2-Einstiegsreis ist schon fast skandalös. Aber wenn hier das Bild gezeichnet wird das wohl alle erfrieren müssen, dann ist das einfach ein Zerrbild.

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helmut
vor 42 Minuten schrieb Marcellinus:

 

 

Was du "unaufrichtig dahingeeierte Berichte" nennst, ist das Niveau unserer öffentlichen Debatte. Was mich an Hanson’s Razor erinnert: Unterstelle nicht Bosheit, wo Dummheit als Erklärung völlig ausreicht.

wo sich nicht mit klimamodellen auseinandergesetzt wird, ist dummheit im spiel.

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Shubashi
vor 8 Stunden schrieb Frank:

Was leider in der Debatte, hier im Thread, untergeht ist das die Pläne der Bundesregierung auch eine Förderung des Umbaus vorsehen.

Zitat tagesschau. de (Stand 23.10.2019; 16:05): "...Wer seine alte Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Modell ersetzen lässt, soll eine "attraktive Austauschprämie" bekommen. Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier soll die Prämie bei 40 Prozent der Investitionskosten liegen. Man könne davon ausgehen, dass dies im Regelfall mehrere tausend Euro seien. Der Heizungsaustausch könne auch von der Steuer abgesetzt werden. ..." [klick]

Erwarte nicht von einem Grünem, das er die Pläne der Bundesregierung über den grünen Klee lobt. Schon alleine der viel zu niedriege CO2-Einstiegsreis ist schon fast skandalös. Aber wenn hier das Bild gezeichnet wird das wohl alle erfrieren müssen, dann ist das einfach ein Zerrbild.

 

Bei dem Bericht ging es mir gar nicht so sehr um die konkreten Pläne der Bundesregierung, sondern um die Darstellung, die meiner Meinung die Probleme des Umbaus zu mehr Umweltfreundlichkeit ignoriert: wenn z.B Feinstaub ein Problem ist, spielt es keine Rolle, ob der aus Dieselmotoren oder Holzöfen stammt.

Wenn die "Weltenretter" die gleiche Verlogenheit wie VW aufweisen (die eben den Diesel als Lösung des Klimaproblems anpriesen), dann ist der nächste Emissionsskandal vorprogrammiert - Pelletheizungen sind dann z.B. keine Lösung, sondern nur der nächste Skandal.

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Moriz
vor 49 Minuten schrieb Shubashi:

Wenn die "Weltenretter" die gleiche Verlogenheit wie VW aufweisen (die eben den Diesel als Lösung des Klimaproblems anpriesen), dann ist der nächste Emissionsskandal vorprogrammiert - Pelletheizungen sind dann z.B. keine Lösung, sondern nur der nächste Skandal.

 

Der Diesel ist ein Beitrag zum Klimaschutz. Weniger CO² für die gleiche Leistung. Er macht halt andere Probleme.  

Feinstaub ist kein Klimaproblem. Von daher sind Holzpelletheizungen unter Klimaschutzaspekten fast so gut wie Atomkraftwerke. Beide machen halt andere Probleme.

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mn1217

"Attraktive  Austauschprämie" ist halt so ein Bla- und Blubb- Wort (so sagte ein ehemaliger Deutschlehrer). Konkret ist anders 

Und selbst mit der Prämie sind Heizungen schweineteuer.

 

Machen wir uns nichts vor,Verlierer der viel zu späten Umstellung sind Geringverdiener.

 

Der CO2 Preis ist zu niedrig, richtig. Das heißt aber leider nicht,dass er für sozial Schwache bezahlbar ist.

 

Wie war das?  "Besser ist nie besser für alle. Es ist immer schlechter für Manche." (Ihr dürft raten. Tipp: Eine Fernsehserie. Nein,nicht GoT).

 

Und die Manchen sind halt immer die Gleichen.  Was leider Populisten zugute kommt.

 

 

 

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Shubashi
vor einer Stunde schrieb Moriz:

 

Der Diesel ist ein Beitrag zum Klimaschutz. Weniger CO² für die gleiche Leistung. Er macht halt andere Probleme.  

Feinstaub ist kein Klimaproblem. Von daher sind Holzpelletheizungen unter Klimaschutzaspekten fast so gut wie Atomkraftwerke. Beide machen halt andere Probleme.

 

Okay, Du hast recht, da habe ich unsauber formuliert. Ich denke allerdings, dass es ein Fehler ist, das Klima von anderen Umweltproblemen getrennt zu betrachten.

Es getrennt zu betrachten, missachtet zwei Dinge:

Erstens gibt es keine spez. "Klimagesetzgebung", die es uns erlauben würde, andere Emissionsrichtlinien zu vernachlässigen. Aus diesem Missverständnis bzw. Fehler entstand der Dieselskandal, der zu ganz konkreten Ergebnis führte, den Diesel auch für den Klimaschutz zu diskreditieren, weil eben keine weite Anwendung mehr findet und zu europäischen Nischenprodukt wurde.

Zweitens ist es grundsätzlich ein Problem, den Teufel mit Beelzebub vertreiben zu wollen. Obwohl die Atomkraft z.B. theoretisch eine sehr elegante Lösung des Klimaproblems wäre, ist die praktische Anwendung überkomplex und deshalb zu teuer. Simple Atomkonzepte sind aber zu risikoreich.

Daher ist Holzheizung ebenso keine ernsthafte Massenanwendung - es entstehen zu viele andere Probleme.

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Flo77

Jede staatliche Prämie mit einem festen Wert bzw. festen %-Satz ist die Basis für eine Preiserhöhung des geförderten Produkts.

 

Es ist völlig idiotisch jeden neuen Kühlschrank mit 100,00 € fördern zu wollen oder jede neue Heizungsanlage mit 1.000,00 € - die Prämien schlägt der Lieferant schlicht drauf und der Endverbraucher zahlt genausoviel wie vorher.

 

Meiner Meinung nach sollte man für Privathaushalte Regelungen wie in der gewerblichen Immobiliennutzung einführen, die den Kauf eines neuen - energiesparenderen - Geräts als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar macht. Im Falle einer neuen Heizungsanlage oder ähnlicher Projekte mit einem Wert von über 5.000 € mit max. 1 T€/Jahr über 5 Jahre verteilt absetzbar.

 

Die Absetzbarkeit von Handwerkerkosten als "Haushaltsnahen Dienstleistungen" ist zwar nett, aber nur ein Anfang.

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mn1217

Von den Steuern absetzen geht  aber nur,wenn du auch Steuern zahlst. Was heisst, dass Geringverdiener,die nur sehr wenig Steuern zahlen,davon gar nix haben. 

Auf die Miete wird der Einbau einer neuen Heizung aber ziemlich  sicher aufgeschlagen. Also da höhere Kosten.

 

 

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Frank
vor 3 Minuten schrieb mn1217:

Von den Steuern absetzen geht  aber nur,wenn du auch Steuern zahlst. Was heisst, dass Geringverdiener,die nur sehr wenig Steuern zahlen,davon gar nix haben. 

Auf die Miete wird der Einbau einer neuen Heizung aber ziemlich  sicher aufgeschlagen. Also da höhere Kosten.

 

 

Auch das könnte man regeln, wenn man wollte. Oder was hindert den Gesetzgeber in das Gesetz das die steuerliche Absetzbarkeit einräumt mit rein zu schreiben das der Vermieter die Investition in die Heizanlage nicht auf die Miete drauf schlagen darf, wenn er den Steuerabzug in Anspruch nimmt? 

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Flo77

Oder man führt Höchstgrenzen für die steuerliche Absetzbarkeit ein. Oder, oder, oder.

 

Aber dafür braucht man finanzpolitischen Gestaltungswillen - eine Gabe, die ich bei keinem prominenten Politiker erkennen kann.

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