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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben

Nö. Mir geht's erst einmal darum, daß nichts definitiv Falsches verbeitet wird. Du gehörst ja nicht einmal der Kirche an. Bekanntermaßen hat schon der Hl. Papst Johannes XXIII. gesagt, daß er mit einer kleinen Unterschrift dei Zölibatsverpflichtung aufheben könnte und es eine rein diszplinäre Frage wäre. Dem Mann glaube ich um Jahre eher als Dir.

Und zu behaupten, Ehelosigkeit hätte was mit Heiligkeit zu tun, zeigt ein riesen Unwissen bzgl. persönlicher Heiligkeit und Gottes Wirken darin.

 

Meistens kommentiere ich Deine Ergüsse nicht, auch wenn sie oft theologisch nicht katholisch sind, aber dieses Mal wollte ich das.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb SteRo:

 

Da das Zölibat nicht dogmatisiert ist, kann man das nicht ausschließen bei entsprechenden Bedingungen. Das ändert aber nichts an meiner Aussage, dass das rk Weihepriestertum und Zölibat notwendigerweise zusammengehören, weil meine Aussage ja eine Norm beschreibt, keine ontologische Tatsache.

Was soll jetzt hier wieder „notwendigerweise“ ?

 

Zur kath. Ehe gehört „notwendigerweise“ die Formpflicht. Wird die missachtet, kommt keine Ehe zustande.

Wenn aber jemand nicht die Formpflicht einhalten möchte oder kann, lässt er sich davon befreien, dann geht es auch ohne. 
 

Genauso ist das auch beim Zölibat, nur dass da mit den Dispensen zurückhaltender umgegangen wird.

 

Das hat aber nichts mit einer „Frage des Glaubens, die eigentlich dogmatisch sein müsste“ (wie du geschrieben hast) zu tun.

Von einer Glaubensfrage kann sich niemand dispensieren lassen.

 

Werner

Geschrieben

Hier hat man ihn halt wieder, den Raublisten, der entgegen der kath. Lehre aus der Kirche ausgetreten ist, der sich entgegen der kath. Lehre weigert, erneut in sie einzutreten, der aber jeden anderen, der irgendeinen Teil der kath. Lehre (oder was er dafür hält) ablehnt, verbal angeht - und der diesen Widerspruch um keinen Preis der Welt zugeben mag, sondern sich in die groteskesten Sophistereien und absurdesten Wortklaubereien flüchtet, um seinen Irrationalismus zu kaschieren.

 

 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb rorro:

Nö. Mir geht's erst einmal darum, daß nichts definitiv Falsches verbeitet wird. Du gehörst ja nicht einmal der Kirche an. Bekanntermaßen hat schon der Hl. Papst Johannes XXIII. gesagt, daß er mit einer kleinen Unterschrift dei Zölibatsverpflichtung aufheben könnte und es eine rein diszplinäre Frage wäre. Dem Mann glaube ich um Jahre eher als Dir.

Und zu behaupten, Ehelosigkeit hätte was mit Heiligkeit zu tun, zeigt ein riesen Unwissen bzgl. persönlicher Heiligkeit und Gottes Wirken darin.

 

Meistens kommentiere ich Deine Ergüsse nicht, auch wenn sie oft theologisch nicht katholisch sind, aber dieses Mal wollte ich das.

 

Ich verbreite ja nichts Falsches, sondern ich tu eine Glaubensgewissheit kund. Diese steht in keinerlei Widerspruch zu dem, was du zu Joh. XXIII schreibst. Denn letzteres bezieht sich ja auf kirchliches Recht.

Ich darf mich zitieren, ja, nur um den Kontext meiner Aussagen deutlich zu machen:

Am 20.2.2026 um 17:57 schrieb SteRo:

 

Sehe ich im Prinzip genauso. Entweder man ist zum Priester berufen, was dann die "Stellenbeschreibung" notwendigerweise einschließt, oder eben nicht. Irrtum ist dabei aber nicht ausgeschlossen ... gibt ja auch Menschen, die einen anderen Beruf ergreifen und später feststellen, dass das doch nicht das Richtige ist.

Aber ein Priester, der Jesus Christus' Instrument sein will, Instrument des Allerheiligsten, der sollte diesbzgl. schon Jesus Christus nacheifern wollen ... und diesen Schritt zur Heiligkeit gehen wollen, um seinem Herrn nachzufolgen.

und

Am 21.2.2026 um 10:10 schrieb SteRo:

 

 

Ich kann nicht nachvollziehen wie du auf diese Frage kommst. Eheleute sind nicht Instrument des Allerheiligsten Jesus Christus wie es Priester sind. Es gilt also die Berufung zur Priesterschaft zu unterscheiden von der Berufung zur Ehe.

Die Berufung zur Heiligkeit gilt jedoch für alle Menschen, die den einzigen wahren Gott anbeten und verehren:

Lev 11.44 So heiligt euch und seid heilig, denn ich bin heilig!

Demzufolge können auch die Schritte zur Heiligkeit in den verschiedenen Menschengruppen unterschiedlich sein: Was Zölibat für einen Priester ist, ist Keuschheit für Eheleute und zB Enthaltsamkeit für Menschen mit homosexueller Neigung.

Priester sind insofern hervorgehoben und zur genauest-möglichen Nachfolge Jesu Christi in ihrem Lebenswandel aufgefordert als sie ihr Amt kraft Weihe mittelbar von Jesus Christus, dem Hohepriester, erhalten haben.

 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Werner001:

Was soll jetzt hier wieder „notwendigerweise“ ?

 

Zur kath. Ehe gehört „notwendigerweise“ die Formpflicht. Wird die missachtet, kommt keine Ehe zustande.

Wenn aber jemand nicht die Formpflicht einhalten möchte oder kann, lässt er sich davon befreien, dann geht es auch ohne. 
 

Genauso ist das auch beim Zölibat, nur dass da mit den Dispensen zurückhaltender umgegangen wird.

 

Das hat aber nichts mit einer „Frage des Glaubens, die eigentlich dogmatisch sein müsste“ (wie du geschrieben hast) zu tun.

Von einer Glaubensfrage kann sich niemand dispensieren lassen.

 

Werner

 

Auch für dich, damit der Kontext meiner Aussagen klar wird:

 

Am 20.2.2026 um 17:57 schrieb SteRo:

 

Sehe ich im Prinzip genauso. Entweder man ist zum Priester berufen, was dann die "Stellenbeschreibung" notwendigerweise einschließt, oder eben nicht. Irrtum ist dabei aber nicht ausgeschlossen ... gibt ja auch Menschen, die einen anderen Beruf ergreifen und später feststellen, dass das doch nicht das Richtige ist.

Aber ein Priester, der Jesus Christus' Instrument sein will, Instrument des Allerheiligsten, der sollte diesbzgl. schon Jesus Christus nacheifern wollen ... und diesen Schritt zur Heiligkeit gehen wollen, um seinem Herrn nachzufolgen.

 

Am 21.2.2026 um 10:10 schrieb SteRo:

 

 

Ich kann nicht nachvollziehen wie du auf diese Frage kommst. Eheleute sind nicht Instrument des Allerheiligsten Jesus Christus wie es Priester sind. Es gilt also die Berufung zur Priesterschaft zu unterscheiden von der Berufung zur Ehe.

Die Berufung zur Heiligkeit gilt jedoch für alle Menschen, die den einzigen wahren Gott anbeten und verehren:

Lev 11.44 So heiligt euch und seid heilig, denn ich bin heilig!

Demzufolge können auch die Schritte zur Heiligkeit in den verschiedenen Menschengruppen unterschiedlich sein: Was Zölibat für einen Priester ist, ist Keuschheit für Eheleute und zB Enthaltsamkeit für Menschen mit homosexueller Neigung.

Priester sind insofern hervorgehoben und zur genauest-möglichen Nachfolge Jesu Christi in ihrem Lebenswandel aufgefordert als sie ihr Amt kraft Weihe mittelbar von Jesus Christus, dem Hohepriester, erhalten haben.

 

 

Geschrieben

Du hast nicht das katholische Verständnis von Heiligkeit und auch nicht das von Berufung.

 

Deswegen können wir das getrost beenden.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb rorro:

Du hast nicht das katholische Verständnis von Heiligkeit und auch nicht das von Berufung.

 

Deswegen können wir das getrost beenden.

 

Ich habe ja gesagt, dass ich meine Glaubensgewissheit kundgetan habe und diese stammt - woher auch immer sie stammen möge - sicher nicht aus römisch-katholischen Lehrschriften oder dem römisch-katholischen Recht.

 

Geschrieben

https://de.catholicnewsagency.com/amp/news/23383/bischof-batzing-man-darf-punkte-der-kirchlichen-lehre-um-der-menschen-willen-verandern

 

Ich gestehe Bischof Georg Bätzing natürlich zu, daß er aus Überzeugung das so sieht.

 

Nur haben eben in der katholischen Kirche nicht ein Bischof oder ein paar Dutzend Bischöfe die Kompetenz, Punkte der katholischen Lehre nach eigenem Gusto zu ändern.

 

Mit exakt gleicher Argumentation, bloß eben bezogen auf ihre Gläubigen, bringt die Piusbruderschaft ihre Meinung vor. 

 

Sie lehnt anderes ab, klar, aber was wichtig ist, was der „Kern“ des Katholischen ist, entscheiden in beiden Fällen Menschen, die das nicht können.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb rorro:

Mit exakt gleicher Argumentation, bloß eben bezogen auf ihre Gläubigen, bringt die Piusbruderschaft ihre Meinung vor. 

 

Sie lehnt anderes ab, klar, aber was wichtig ist, was der „Kern“ des Katholischen ist, entscheiden in beiden Fällen Menschen, die das nicht können.

 

Das ist allerdings ein zweischneidiges Schwert: Vor Dignitatis humane hätte so gesehen jeder katholische Bischof, Priester und Laie der religiösen Intoleranz dass Wort reden müssen - bis diese Lehre dann mit päpstlicher Billigung geändert wurde. 

Geschrieben
Am 24.2.2026 um 07:27 schrieb rorro:

https://de.catholicnewsagency.com/amp/news/23383/bischof-batzing-man-darf-punkte-der-kirchlichen-lehre-um-der-menschen-willen-verandern

 

Ich gestehe Bischof Georg Bätzing natürlich zu, daß er aus Überzeugung das so sieht.

 

Nur haben eben in der katholischen Kirche nicht ein Bischof oder ein paar Dutzend Bischöfe die Kompetenz, Punkte der katholischen Lehre nach eigenem Gusto zu ändern.

 

Mit exakt gleicher Argumentation, bloß eben bezogen auf ihre Gläubigen, bringt die Piusbruderschaft ihre Meinung vor. 

 

Sie lehnt anderes ab, klar, aber was wichtig ist, was der „Kern“ des Katholischen ist, entscheiden in beiden Fällen Menschen, die das nicht können.

 

Bischof Georg Bätzing, dessen Nachfolger als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) am Dienstag gewählt wird, hat erklärt, es gebe „Punkte“, an denen man die kirchliche Lehre „um der Menschen Willen verändern“ dürfe, ohne „den Kern des Katholischen“ zu berühren.

 

Wieder so eine Null-Aussage. Solange ich "den Kern des Katholischen" nicht definiere, solange kann ich die kirchliche Lehre „um der Menschen Willen" auch nicht verändern.

 

 

Bischofskonferenz nimmt Satzung für künftige Synodalkonferenz an

 

In dem Gremium sollen Bischöfe und Laien auf Bundesebene über wichtige Zukunftsfragen der Kirche beraten und entscheiden.

 

Den Entscheidungen blicke ich schon mit Spannung (und etwas schelmischer Vorfreude, ich gestehe) entgegen. Da soll es ja dann ein Monitoring geben, was die Umsetzung dieser Entscheidungen angeht (auch da packt mich schelmische Vorfreude, ich gestehe), wo sich die Bischöfe dann rechtfertigen müssen. Was die Rechtfertigung angeht verläuft die genau so wie sie bisher auch verlief, wenn es um Beschlüsse des Synodalen Weges ging: hat der Bischof einen Grund, warum er etwas nicht umsetzt, dann hat er einen Grund, den die Monitore dann protokollieren dürfen und das wars.

Außerdem glaube ich, dass der heilige Geist auch gutes Sitzfleisch verleihen kann, mit dem sich viel aussitzen lässt.

 

 

 

 

 

Geschrieben

Bischof Wilmer beim Synodalen Weg klar auf Seiten der Reformer

Irgendwann musste es ja rauskommen ...

 

Katholisch.de findet das wohl sympathisch.

 

Ganz anders offensichtlich CNA

Bischof Heiner Wilmer SCJ ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Hier werden äußerst kritische Texte zitiert, denen der Herr Wilmer zugestimmt haben soll.

 

Tatsächlich lässt das den behaupteten "Vermittler zwischen Reformern und Konservativen" etwas unglaubwürdig erscheinen. Aber vielleicht hat der Herr Wilmer ja dazugelernt, was man ihm natürlich einräumen muss. Ich denke seine Positionierung, v.a. seine genaue Wortwahl, bei zukünftigen Konflikten wird Aufschluss darüber geben.

Geschrieben

Der Herr Bischof Heiner Wilmer kommt mir komisch vor. Als Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hätte ich mir Bischof Stefan Oster gewünscht.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb SteRo:

Niederländischer Weihbischof warnt Deutschland: Synodaler Weg führt in Kirchenkollaps

 

In einem Interview mit dem Portal LifeSiteNews schilderte er am Mittwoch, wie ähnliche Reformexperimente in seinem Land zu einem totalen Zusammenbruch der Glaubenspraxis geführt hatten.

Die katholische Kirche der Niederlande hatte ich jetzt auch nicht als so leuchtendes Vorbild in Erinnerung...

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb SteRo:

Niederländischer Weihbischof warnt Deutschland: Synodaler Weg führt in Kirchenkollaps

 

In einem Interview mit dem Portal LifeSiteNews schilderte er am Mittwoch, wie ähnliche Reformexperimente in seinem Land zu einem totalen Zusammenbruch der Glaubenspraxis geführt hatten.

In kurzen Worten sagt er: „wenn die Menschen anfangen, nachzudenken und Fragen zu stellen, hören sie auf zu glauben. Darum sollte man keinesfalls anfangen, nachzudenken und Fragen zu stellen.“

 

Werner

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Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Flo77:

Die katholische Kirche der Niederlande hatte ich jetzt auch nicht als so leuchtendes Vorbild in Erinnerung...

Der holländische Katechismus war seinerzeit sehr erfolgreich, aber davon will er anscheinend auch nichts mehr wissen. 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Merkur:

Der holländische Katechismus war seinerzeit sehr erfolgreich, aber davon will er anscheinend auch nichts mehr wissen. 

Kommt darauf an, was man unter "erfolgreich" versteht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Werner001:

In kurzen Worten sagt er: „wenn die Menschen anfangen, nachzudenken und Fragen zu stellen, hören sie auf zu glauben. Darum sollte man keinesfalls anfangen, nachzudenken und Fragen zu stellen.“

 

Werner

 

Ich hab mir den Artikel gar nicht ganz durchgelesen, sondern ihn nur zur gedanklichen Anregung reingestellt. Aber deine Anmerkung finde ich inspirierend und ich würde sie deshalb anders formulieren: Wenn Menschen anfangen, falsch nachzudenken und die falschen Fragen zu stellen, habe sie bereits aufgehört recht zu glauben. Warum? Weil die Vernunft entweder Dienerin des Glaubens oder Hure des Unglaubens oder Sklavin der Sinne ist.

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Werner001:

In kurzen Worten sagt er: „wenn die Menschen anfangen, nachzudenken und Fragen zu stellen, hören sie auf zu glauben. Darum sollte man keinesfalls anfangen, nachzudenken und Fragen zu stellen.“

 

Werner

 

Nö. Er sagt, daß Aussagen über Glaube und Moral der katholischen Kirche vorgegeben sind.

 

Und wenn man anfängt das zu ändern, hören die Menschen auf katholisch zu sein. Es ist nur konsequent, daß sie dann auch nicht mehr auf das Wert legen was der Kirche angeblich wichtig ist (sie hat ja einiges vor Ort zur Wahl gestellt). 

 

Das ist doch alles keine Überraschung, sondern normales menschliches Verhalten. 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb rorro:

 

Nö. Er sagt, daß Aussagen über Glaube und Moral der katholischen Kirche vorgegeben sind.

 

Und wenn man anfängt das zu ändern, hören die Menschen auf katholisch zu sein. Es ist nur konsequent, daß sie dann auch nicht mehr auf das Wert legen was der Kirche angeblich wichtig ist (sie hat ja einiges vor Ort zur Wahl gestellt). 

 

Das ist doch alles keine Überraschung, sondern normales menschliches Verhalten. 

Dann kann es ja mit der Überzeugungskraft der Tradition nicht so wahnsinnig weit her sein.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Minuten schrieb Flo77:

Dann kann es ja mit der Überzeugungskraft der Tradition nicht so wahnsinnig weit her sein.

 

Ohne Katechese und Evangelisation überzeugt eben wenig. Ich zumindest (80er Jahre) wurde zwar sakramentalisiert, aber nicht evangelisiert (13 Jahre RU waren dazu nahezu durchgehend eine Katastrophe). Und das war im Rheinland der Normalfall - angrenzend an die Niederlande.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
Gerade eben schrieb rorro:

 

Ohne Katechese überzeugt eben wenig. Ich zumindest (80er Jahre) wurde zwar sakramentalisiert, aber nicht evangelisiert (13 Jahre RU waren nahezu durchgehend eine Katastrophe). Und das war im Rheinland der Normalfall - angrenzend an die Niederlande.

Der Weihbischof spricht von einem Zusammenbruch binnen weniger Jahre.

 

Das kann nicht nur damit erklärt werden, daß der Nachwuchs nicht nachrückt. Das hätte sich erst 20 oder mehr Jahre später auswirken dürfen.

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Flo77:

Der Weihbischof spricht von einem Zusammenbruch binnen weniger Jahre.

 

Das kann nicht nur damit erklärt werden, daß der Nachwuchs nicht nachrückt. Das hätte sich erst 20 oder mehr Jahre später auswirken dürfen.

Im Artikel gehts um "Zusammenbruch der Glaubenspraxis" und konkret steht da: „Die Beichtrate sank von 90 auf unter zehn Prozent in ein bis zwei Jahren“

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Flo77:

Der Weihbischof spricht von einem Zusammenbruch binnen weniger Jahre.

 

Das kann nicht nur damit erklärt werden, daß der Nachwuchs nicht nachrückt. Das hätte sich erst 20 oder mehr Jahre später auswirken dürfen.

 

Die Geschichte ist etwas komplexer - in den Niederlanden gab es eine der engagiertesten und lebendigsten katholischen Kirchen Europas, mit dem Ergebnis, dass sie Priester exportierte, weil es schlicht zu viele davon gab. Nach der Krise um den Niederländischen Erwachsenenkatechismus setzte Rom darauf, den niederländischen Episkopat konservativ nach zu besetzten - die neuen Bischöfe wiesen also die Laien mehr oder weniger freundlich darauf hin, dank der Weihe und römischen Ernennung besser zu wissen, wo es lang gehen müsse 

In der Folge dieser Aktion brach die katholische Kirche in den Niederlanden schlicht zusammen, anders kann man das nicht sagen.

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