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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Werner001:

Weil es um säkulare Fragen geht.

 

“Ist Gott Mensch geworden und, wenn ja, warum?“; „ist Jesus der Messias?“; „was ist die Dreifaltigkeit?“

 

Das sind theologische Fragen.

 

“Was darf man an welchem Tag essen?“; „wie lange muss ein Rock sein?“; „wer darf mit wem wann Sex haben?“

 

Das sind säkulare Fragen.

 

Die meisten Religionen beschäftigen sich auch mit säkularen Fragen, aber die Antworten darauf berühren nicht das Wesen dieser Religionen, das tun nur die theologischen Fragen. 
Und für die Beantwortung säkularer Fragen kann man nur säkular argumentieren.

 

Werner

 

Da liegst du vollkommen falsch, Moraltheologie ist halt nun mal auch Theologie, und befasst sich mit der gottgefälligen Lebensführung als Vorbedingung (nicht Ursache!) des Heils.

 

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Werner001:

Das christliche Menschenbild sind Dinge wie „jeder Mensch ist Gottes Ebenbild und besitzt daher eine individuelle Würde“ oder „jeder Mensch ist ein Kind Gottes“

Das ist der Kernbestand des Begriffs. Darüber hinaus gibt es noch weitere Inhalte, die das Bild konkretisieren und bis vor einigen Jahrzehnten in der Christenheit völlig unstreitig waren. Wenn man die jetzt kurzerhand zur säkularen Angelegenheit erklären will, wird das Menschenbild zunehmend zum unklaren Allgemeinplatz. Der SW geht ja auch nicht diesen Weg, sondern versucht lediglich einige Uminterpretationen. 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb iskander:

 

Meine Rede. Man müsste konkret begründen, wie man vom christlichen Menschenbild die einzelnen Verbots-Normen ableiten kann, denn sonst bleibt alles nebulöse. Aber wenn man da konkret nachfragt, kommt ganz wenig bis nichts. 

Das läßt sich schwer begründen. Es ist zu einem Großteil Instinkt und Gefühl (sicherlich auch bedingt durch Sozialisation und Erziehung). 

Geschrieben
12 hours ago, Merkur said:

Bei den Konservativen: Ihre Ansicht war bisher Mehrheitsmeinung im Christentum und wird durch das Lehramt gedeckt. 

Beim SW: Das steht doch in den einschlägigen Texten, z.B. hier (PDF). Soll ich das zitieren? 

 

Was heißt eigentlich “Mehrheitsmeinung im Christentum”? Ist das eine bloße Mehrheit unter den theologischen Profis? Tatsache ist doch, dass Kirche kein Definitionsmonopol mehr über öffentliche Moral, und sich daher gesellschaftliche und kirchliche Sicht auseinander entwickelt haben. Bei “Synodalen Weg” nimmt man v.a. die vielen Differenzierungen in gesellschaftlicher Realität und wissenschaftlicher Debatte überhaupt erstmal zur Kenntnis.

Das Problem scheint mir die völlige Realitätsverleugnung in der kirchlichen Sichtweise zu sein, weshalb ja diese gigantischen Vertuschungsaktionen erst notwendig wurden: auch in den eigenen Reihen war das holzschnittartige Bild von “christlicher” Sexualität und Ehe nicht aufrechtzuerhalten, infolgedessen Verbrechen, Skandal und völliger Glaubwürdigkeitsverlust.

Die Konservativen schaffen es ja nicht wirklich, aus all diesen Widersprüchen ein glaubwürdiges “christliches Menschenbild” zu zimmern - am Ende entsteht Kirche als potemkinsches Dorf, wo entweder die Beichte als großes Radiergummi für alle dient, welche am asketischen Ideal scheitern, die anderen, welche auf die Karriereoption “Rechtgläubiger” nicht verzichten wollen, wieder die Skandale und die Heuchelei produzieren und ein kleiner Rest Auserwählter tatsächlich mit den rigiden Heiligkeitsvorstellungen zurecht kommt.

Das Ganze wird dann schlicht zu einer unehrlichen Zwangsveranstaltung, die extrem große Schwierigkeiten hat zu erklären, was am Evangelium eigentlich die “frohe” Botschaft ist. Der “Synodale Weg” ist da für mich überhaupt erstmal ein Versuch, sich in der Debatte ehrlich zu machen. Die konservative Variante ist da schlicht hilflose Nostalgie, verdammt, die alten Fehler zu wiederholen.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Shubashi:

Der “Synodale Weg” ist da für mich überhaupt erstmal ein Versuch, sich in der Debatte ehrlich zu machen.

 

Leider nicht, denn polysexuelle oder objektsexuelle Verbindungen werden komplett ausgeblendet, ebenso Affären und sonstige sexuelle Kontakte ausserhalb von "auf Dauer angelegten, exklusiven Partnerschaften", die man auch nicht segnen und für moralisch gut erklären will. Das ist doch unehrlich, unmodern und altbacken. Total doof. ☹️

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Guppy:

 

Leider nicht, denn polysexuelle oder objektsexuelle Verbindungen werden komplett ausgeblendet, ebenso Affären und sonstige sexuelle Kontakte ausserhalb von "auf Dauer angelegten, exklusiven Partnerschaften", die man auch nicht segnen und für moralisch gut erklären will. Das ist doch unehrlich, unmodern und altbacken. Total doof. ☹️

Aber irgendwelche Argumente hast du nicht?

 

Werner

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

Der “Synodale Weg” ist da für mich überhaupt erstmal ein Versuch, sich in der Debatte ehrlich zu machen. Die konservative Variante ist da schlicht hilflose Nostalgie, verdammt, die alten Fehler zu wiederholen.

Dass der Versuch überhaupt unternommen wird, ist schon ein Fortschritt, aber viel erwarte ich davon nicht. Es läuft auf eine Auseinandersetzung verschiedener politischer Lager hinaus, wie man schon an der Themenauswahl erkennen kann. Das stärkt zwar die Gruppenidentität, bringt aber wenig geistlichen Gewinn. 

bearbeitet von Merkur
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Shubashi:

Die Konservativen schaffen es ja nicht wirklich, aus all diesen Widersprüchen ein glaubwürdiges “christliches Menschenbild” zu zimmern - am Ende entsteht Kirche als potemkinsches Dorf, wo entweder die Beichte als großes Radiergummi für alle dient, welche am asketischen Ideal scheitern, die anderen, welche auf die Karriereoption “Rechtgläubiger” nicht verzichten wollen, wieder die Skandale und die Heuchelei produzieren und ein kleiner Rest Auserwählter tatsächlich mit den rigiden Heiligkeitsvorstellungen zurecht kommt.

 

Die Orientierung an einem schwer erreichbaren Ideal ist aber ein wesentlicher Punkt im konservativen Religionsverständnis. Das sollte man zumindest einmal zur Kenntnis nehmen und soweit möglich respektieren. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

 

Was heißt eigentlich “Mehrheitsmeinung im Christentum”? Ist das eine bloße Mehrheit unter den theologischen Profis? Tatsache ist doch, dass Kirche kein Definitionsmonopol mehr über öffentliche Moral, und sich daher gesellschaftliche und kirchliche Sicht auseinander entwickelt haben. Bei “Synodalen Weg” nimmt man v.a. die vielen Differenzierungen in gesellschaftlicher Realität und wissenschaftlicher Debatte überhaupt erstmal zur Kenntnis.

Das Problem scheint mir die völlige Realitätsverleugnung in der kirchlichen Sichtweise zu sein, weshalb ja diese gigantischen Vertuschungsaktionen erst notwendig wurden: auch in den eigenen Reihen war das holzschnittartige Bild von “christlicher” Sexualität und Ehe nicht aufrechtzuerhalten, infolgedessen Verbrechen, Skandal und völliger Glaubwürdigkeitsverlust.

Die Konservativen schaffen es ja nicht wirklich, aus all diesen Widersprüchen ein glaubwürdiges “christliches Menschenbild” zu zimmern - am Ende entsteht Kirche als potemkinsches Dorf, wo entweder die Beichte als großes Radiergummi für alle dient, welche am asketischen Ideal scheitern, die anderen, welche auf die Karriereoption “Rechtgläubiger” nicht verzichten wollen, wieder die Skandale und die Heuchelei produzieren und ein kleiner Rest Auserwählter tatsächlich mit den rigiden Heiligkeitsvorstellungen zurecht kommt.

Das Ganze wird dann schlicht zu einer unehrlichen Zwangsveranstaltung, die extrem große Schwierigkeiten hat zu erklären, was am Evangelium eigentlich die “frohe” Botschaft ist. Der “Synodale Weg” ist da für mich überhaupt erstmal ein Versuch, sich in der Debatte ehrlich zu machen. Die konservative Variante ist da schlicht hilflose Nostalgie, verdammt, die alten Fehler zu wiederholen.

 

Für jemanden, der sich selbst damit brüstet, theologisch wenig Ahnung zu haben, ist das viel Meinung.

Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb Werner001:

Aber irgendwelche Argumente hast du nicht?

 

Werner

 

Sie denkt nur die Grundlagen des SW zuende.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb rorro:

 

Sie denkt nur die Grundlagen des SW zuende.

Kann ich nicht beurteilen, dazu kenne ich den SW nicht so gut wie sie

 

Werner

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Werner001:

Kann ich nicht beurteilen, dazu kenne ich den SW nicht so gut wie sie

 

Werner

 

Der Grundlagentext des SW ist dazu sehr erhellend.

Geschrieben
48 minutes ago, rorro said:

 

Für jemanden, der sich selbst damit brüstet, theologisch wenig Ahnung zu haben, ist das viel Meinung.

 

Der SW-Text bringt auch nicht überwiegend Theologie, sondern schildert v.a. erstmal gesellschaftliche und wissenschaftliche Verhältnisse und Erkenntnisse.

Eine rein theologische Antwort auf die Missbrauchsgeschichte gibt es nicht, es ist v.a. eine Ausandersetzung mit Autorität und Machtstrukturen, und die gibt es nunmal ubiquitär.

Theologischer fasst das übrigens Klaus Mertes in verschiedenen Beiträgen.

https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/144-2019/5-2019/synodaler-weg-aber-geistlich/

 

https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/144-2019/2-2019/geistlicher-missbrauch-theologische-anmerkungen/

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb rorro:

Sie denkt nur die Grundlagen des SW zuende.

 

Sagen wir mal sie denkt den Synodalen Weg weiter. Weil es eben ein Weg des Umdenkens ist, verstehe ich auch diese (deine) Ängste, wohin dieser Weg führen könnte, nach dem ersten, zweiten, dritten ... Schritt. Also wird versucht schon den ersten diplomatischen Schritt zu verhindern: "Synodaler Weg - schon versperrt?" Was Guppy nicht wahrnimmt, ist, dass es undiplomatisch und daher kontraproduktiv wäre, alles auf einmal ändern zu wollen, in dem Sinne wie sich ausgerechnet Guppy den weiteren Weg vorstellt.

 

Einen Weg in Neuland zu gehen, hat aber gar kein von jemandem vorherbestimmtes Ziel, sondern bringt einen von Abenteuer zu Abenteuer, stellt einen vor Herausforderungen mit denen niemand beim ersten Schritt rechnen konnte. Niemand wusste, dass der erste Schritt Jesu auf dem Weg aus Galiläa heraus nach Jerusalem vom Judentum ins Christentum führen würde. Manchmal ist das Entscheidende bloß, dass man weg muss, ohne zu wissen, wohin das führen wird. 

bearbeitet von Weihrauch
Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Weihrauch:

 

Sagen wir mal sie denkt den Synodalen Weg weiter. Weil es eben ein Weg des Umdenkens ist, verstehe ich auch diese (deine) Ängste, wohin dieser Weg führen könnte, nach dem ersten, zweiten, dritten ... Schritt. Also wird versucht schon den ersten diplomatischen Schritt zu verhindern: "Synodaler Weg - schon versperrt?" Was Guppy nicht wahrnimmt, ist, dass es undiplomatisch und daher kontraproduktiv wäre, alles auf einmal ändern zu wollen, in dem Sinne wie sich ausgerechnet Guppy den weiteren Weg vorstellt.

 

Einen Weg in Neuland zu gehen, hat aber gar kein von jemandem vorherbestimmtes Ziel, sondern bringt einen von Abenteuer zu Abenteuer, stellt einen vor Herausforderungen mit denen niemand beim ersten Schritt rechnen konnte. Niemand wusste, dass der erste Schritt Jesu auf dem Weg aus Galiläa heraus nach Jerusalem vom Judentum ins Christentum führen würde. Manchmal ist das Entscheidende bloß, dass man weg muss, ohne zu wissen, wohin das führen wird. 

Es ist letztlich das vergraben des einen Talents, aus lauter Angst

 

Werner

Geschrieben

Kann man so sagen. Obwohl, obwohl. Ich frage ja gerne danach was in den Texten fehlt. In diesem Gleichnis fehlt einer, der sein Talent investiert, um für seinen Herrn mehr daraus zu machen, dabei aber alles verliert. Um Jesu Antwort für einen solchen Fall drückt sich Matthäus, vermutlich wegen derselben Ängste. Ist halt auch schon nachösterliche "Siegerliteratur". 

Geschrieben (bearbeitet)

 

vor einer Stunde schrieb Weihrauch:

Sagen wir mal sie denkt den Synodalen Weg weiter.

 

Sie denkt den Weg weiter, den man einschlägt, wenn man den katholischen Boden verlässt und sich auf den dt. Synodalen Wegs einlässt.

 

Das bekannte Zitat des Aquinaten „Ein kleiner Irrtum zu Beginn wird am Ende zu einem ganz großen“ zeigt sich hier eindeutig.

Die Anthropologie des SW ist eben nicht die katholische.

 

 

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Guppy:

Leider nicht, denn polysexuelle oder objektsexuelle Verbindungen werden komplett ausgeblendet, ebenso Affären und sonstige sexuelle Kontakte ausserhalb von "auf Dauer angelegten, exklusiven Partnerschaften", die man auch nicht segnen und für moralisch gut erklären will. Das ist doch unehrlich, unmodern und altbacken. Total doof. ☹️

 

Das hast Du jetzt wiederholt gesagt. Kannst Du bitte einmal ohne Ironie und konkret sagen, worauf Du hinaus willst? Wenn Du meinst, dass der SW inkonsequent sein, kannst Du das dann konkret begründen? Die schiere Behauptung jedenfalls, dass jemand, der einen bestimmten Teil der kirchlichen Moral ablehnt, "logischerweise" auch den Rest ablehnen müsse, wäre absurd. 

 

vor 2 Stunden schrieb rorro:

Sie denkt nur die Grundlagen des SW zuende.

 

Kannst Du das bitte begründen, indem Du aufzeigst, aus welchen Positionen des SW sich bei folgerichtigem Weiterdenken des SWs ergibt, dass er beispielsweise polyamore Ehen fordern müsste?

Kannst Du mir zudem sagen, wieso der SW sich in einen inneren Widerspruch verstricken würde, wenn er beispielsweise jene Begründung gegen die Mehr-Ehe geltend machen würde, die ich durch leichte Modifizierungen aus der offiziellen kirchlichen Lehre gewonnen habe?

 

Wenn Ihr dem SW Inkonsequenz vorwerft, dann sagt doch bitte, worin diese Inkonsequent konkret bestehen soll.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb rorro:

Das bekannte Zitat des Aquinaten „Ein kleiner Irrtum zu Beginn wird am Ende zu einem ganz großen“ zeigt sich hier eindeutig.

Die Anthropologie des SW ist eben nicht die katholische.

 

So im Sinne von: Wer nicht die kath. Sexualmoral vollständig akzeptiert, kann gar keine Sexualmoral zu haben, sofern seien Position logisch konsistent sein soll? Oder er muss "logischerweise" zumindest polyamore Ehen befürworten? (Wie wäre es damit: Wer nicht papsttreuer Katholik ist, muss "logischerweise" Atheist (oder gar Satanist?) sein.)

 

Gibt es für solche Thesen (ich meine jetzt nicht die in Klammern) eigentlich auch irgendeine Begründung, oder bleibt es bei der bloßen Behauptung. 

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb rorro:

Die Anthropologie des SW ist eben nicht die katholische.

Wo liegt im einzelnen der Unterschied? 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb rorro:

Sie denkt den Weg weiter, den man einschlägt, wenn man den katholischen Boden verlässt und sich auf den dt. Synodalen Wegs einlässt.

 

Du redest wie ein Exkommunikator. Das sind solche die Kirchenspaltungen vorantreiben, siehe den Katholiken Luther der exkommunziert wurde, weil es nicht um das katholische ging, nicht um den Glauben, sondern die Machtansprüche Weniger in Rom. 

 

vor 8 Minuten schrieb rorro:

Das bekannte Zitat des Aquinaten „Ein kleiner Irrtum zu Beginn wird am Ende zu einem ganz großen“ zeigt sich hier eindeutig.

 

Fragt sich halt bei welchen Katholiken der kleine Irrtum zu Beginn sitzt. Der Synodale Weg steht nicht am Beginn der Kirchengeschichte sondern am aktuellen Ende derselben. Deine Rhetorik war auch schon mal in sich schlüssiger. 

 

vor 13 Minuten schrieb rorro:

Die Anthropologie des SW ist eben nicht die katholische.

 

Noch ist der Synodale Weg eine katholische Veranstaltung von Katholiken. 

 

Zitat

Glaube wird wertgeschätzt: Kein Teilnehmer hat das Recht, andere Forenmitglieder wegen eines vermuteten Glaubensmangels abzuwerten, ihnen den Glauben abzusprechen oder ihnen nahezulegen, die Kirche zu verlassen.

 

Das sollte auch für die Foren im Synodalen Weg gelten: 

 

Forum „Macht, Partizipation und Gewaltenteilung“
Forum „Sexualmoral“
Forum „Priesterliche Lebensform“
Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“

 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Werner001:

Aber irgendwelche Argumente hast du nicht?

 

Werner

 

Doch:

 

Die neuesten humanwissenschaftlichen Erkenntnisse belegen, dass Polysexualität, Objektsexualität sowie sexuelle Begierden und Handlungen ausserhalb von Partnerschaften natürlich und normal sind. Sie für unnatürlich oder moralisch verwerflich zu erklären widerspricht den Humanwissenschaften. Die Kirche sollte die humanwissenschaftlichen Erkenntnisse anerkennen und diese sexuellen Varianten für moralisch gut erklären und sie segnen.

 

Ausserdem wurden die Menschen mit diesen sexuellen Eigenschaften/Orientierungen von Gott so geschaffen. Das heisst, Gott will, dass sie polysexuell, objektsexuell oder promiskuitiv leben, denn sonst hätte er sie ja nicht so geschaffen.

 

 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Guppy:

denn sonst hätte er sie ja nicht so geschaffen

Gott hat auch die Dummheit geschaffen, er alleine weiß, wozu.

 

Werner

Geschrieben

Ich möchte ungern irgendwelche Schlagworte diskutieren, sondern auf der Grundlage des Textes, den sich der SW selbst als theologische Basis gibt.

 

Hier ist er zu finden:

https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/beschluesse-broschueren/SW2-Orientierungstext_AufdemWegderUmkehrundderErneuerung_2022_NEU.pdf

 

Ich habe ihn schon vor mehreren Jahren mal gelesen (und mal einen Vortrag über das fundamental andere Offenbarungsverständnis dieser Grundlage verglichen mit dem II. Vatikanum gehalten)

 

Wer sich in meinen Augen irgendwie qualifiziert zum SW äußern will, sollte den kennen.

 

Auf dieser Basis diskutiere ich gerne weiter.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb rorro:

das fundamental andere Offenbarungsverständnis dieser Grundlage verglichen mit dem II. Vatikanum

Interessantes Thema: was ist eigentlich „Offenbarung“?

In ineffabilis deus schreibt Pius IX sinngemäß „hiermit erkläre ich die Immaculata zur Offenbarung“

Ich hatte mir bei „Offenbarung“ ehrlich gesagt irgendeine Art „göttliches Wirken“ vorgestellt. Aber wenn man einfach per Deklaration etwas zur Offenbarung erklären kann, geht das einfacher.

Was der SW im Unterschied zu V2 unter „Offenbarung“ versteht, wäre sicher interessant zu beleuchten 

 

Werner

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