rorro Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb Merkur: Ach das schon wieder. Das sind halt aktuelle Themen, die besprochen werden müssen. Der Kirche wäre schlecht gedient, wenn es unter Berufung auf das Weiheversprechen verboten wäre, darüber zu reden. Diese "aktuellen Themen" wurden schon mehr als einmal besprochen. Es wurde auch dazu entschieden vom Nachfolger des Apostels Petrus. Wahrscheinlich bin ich zu sehr old-school: für mich haben meine Versprechen noch ein Gewicht. Und wenn ich sie nicht mehr einhalten könnte bzw. es mein Gewissen nicht mehr erlaubte, dann zöge ich die Konsequenzen und lege alles nieder, was mit so einem Versprechen einhergeht. Manche Bischöfe haben da einen anderen Kompaß. Zehn Riesen im Monat sind ja auch nett - für einen Single, der mietfrei wohnt, erst recht. bearbeitet vor 2 Stunden von rorro Zitieren
rorro Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden Wenn Bischöfe, die gegen den Synodalen Weg waren, auf ihr Weiheversprechen verwiesen, gab es auch nie Widerspruch von den anderen Bischöfen. Sie wissen schon warum. So breit streuen wollen sie die Sache mit diesem Versprechen wahrscheinlich nicht. Hier findet man den Wortlaut. Zitieren
Merkur Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 20 Minuten schrieb rorro: Diese "aktuellen Themen" wurden schon mehr als einmal besprochen. Es wurde auch dazu entschieden vom Nachfolger des Apostels Petrus. Solche Gespräche lassen sich nicht verbieten. Wenn die Zeit reif ist, werden manche Sachen eben geändert, manchmal ausdrücklich, manchmal stillschweigend. Der Syllabus wirkt aus heutiger Sicht ja auch schon fast peinlich. Wenn du einzelnen Bischöfen hier keine eigene Meinung zugestehst, dürften derartige Themen denn zumindest in einem Konzil besprochen werden? Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor 15 Minuten schrieb Merkur: Wenn du einzelnen Bischöfen hier keine eigene Meinung zugestehst, dürften derartige Themen denn zumindest in einem Konzil besprochen werden? Im Grunde nein. Wie Rorro ja schon mehrfach erwähnte sind diese Sache längst de fide geklärt und damit im Grunde nicht mehr zu ändern. Die Katholika hat ja nicht das Prinzip des "Living Prophet" wie es bei den Mormonen und den ZJ üblich ist, bei denen immer das Wort des amtierenden Leiters gilt. Daß die Gläubigen dieses de fide nicht einsehen ist halt gerade mal so, ist aber nunmal deren Pech, wenn sie unbedingt mit der der Häresie kuscheln wollen. Von diesen Befindlichkeiten hängt die Lehre der Kirche nunmal nicht ab. bearbeitet vor 1 Stunde von Flo77 Zitieren
Chrysologus Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 6 Stunden schrieb rorro: 1. Bischof Bätzing als Vorsitzender der DBK (daher fraglich auch im Namen anderer Ortsbischöfe): Positive Sicht auf Sex auch außerhalb der Ehe, Wertschätzung homosexueller Handlungen (Quelle dazu) Wunsch nach Priesteramt der Frau (Quelle dazu) 2. Weihbischof Scheepers aus Essen (das habe ich mit Aachen verwechselt, ich bitte um Entschuldigung) Forderung nach umfassender Änderung der Lehre zur Sexualität, u.a. Anerkennung, daß es nicht nur Männer und Frauen gebe (Quelle dazu) - wobei diese Wortmeldungen, wenn sie der Bischof wirklich so getätigt haben sollte, mich haben fragen lassen, was der Bischof von katholischer Moraltheologie verstanden hat... 3. Bischof Timmerevers aus Dresden-Meißen Forderung nach Änderung der Anthropologie der Kirche (Quelle dazu) 4. Bischof Overbeck aus Essen Fordert neben Weiheämtern für Frauen auch eine "ernsthafte und zutiefst wertschätzende Neubewertung der Homosexualität" (Quelle dazu) Schon mal mit über die Idee nachgedacht, dass man das Weiheversprechen auch anders interpretieren kann, als Du das tust, und Rom das womöglich auch tut? Oder meinst du, man verletzt da sträflich seine Dienstpflichten? Im übrigen verweise ich auf cc. 209, 212 und 220 CIC - wenn man die so eng auslegt, wie Du das Weiheversprechen der Bischöfe, dann könnte das zu denken geben. In diesem Fall sollte man auch über c. 1373 CIC nachdenken. Ich halte den nicht für erfüllt - aus denselben Gründen, aus denen ich Deine Auflistung für Unsinn halte. Zitieren
Merkur Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 39 Minuten schrieb Flo77: Im Grunde nein. Wo ist es bisher gelungen, etwas für alle Zeiten festzuschreiben? Die Geschichte ist voll von derartigen gescheiterten Versuchen. Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 56 Minuten Melden Geschrieben vor 56 Minuten (bearbeitet) vor 17 Minuten schrieb Merkur: Wo ist es bisher gelungen, etwas für alle Zeiten festzuschreiben? Die Geschichte ist voll von derartigen gescheiterten Versuchen. Die Sache mit der Menschwerdung Gottes steht jetzt ja schon ähnlich lange fest, wie die Notwendigkeit der Taufe. Es wird ja noch nicht mal die Erbsünde in Frage gestellt, obwohl die Kirche ihre Anthropologie nach der Feststellung, daß der Mensch nicht von einem einzelnen Menschenpaar (das noch dazu quasi aus dem Nichts kam) abstammt, vielleicht mal gründlich auf den Prüfstand hätte setzen müssen, ob die Aussagen so noch schlüssig sind. Darum kann sich in Sachen Sexualmoral ja auch nichts entwickeln. Es ist halt praktisch, sich bei der Begründung seiner Aussagen nur auf ein Buch zu beschränken, das zunächst nach dem eigenen Gusto geschrieben wurde und seit 1.500 Jahren oder so nicht mehr redigiert wurde. bearbeitet vor 54 Minuten von Flo77 Zitieren
Merkur Geschrieben vor 34 Minuten Melden Geschrieben vor 34 Minuten vor 20 Minuten schrieb Flo77: Die Sache mit der Menschwerdung Gottes steht jetzt ja schon ähnlich lange fest, wie die Notwendigkeit der Taufe. Das daraus einmal "auferstanden ins Kerygma" und "Begierdetaufe" werden würde, hätte vorher bestimmt auch niemand vermutet. Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 28 Minuten Melden Geschrieben vor 28 Minuten vor 3 Minuten schrieb Merkur: Das daraus einmal "auferstanden ins Kerygma" und "Begierdetaufe" werden würde, hätte vorher bestimmt auch niemand vermutet. Das mit dem Kerygma ist allerdings nicht offizielle Lehre. Die Begierdetaufe ist ja ähnlich wie die vollkommene Reue - es ist nur eine Notlösung... Zitieren
rorro Geschrieben vor 13 Minuten Melden Geschrieben vor 13 Minuten vor 20 Minuten schrieb Merkur: Das daraus einmal "auferstanden ins Kerygma" und "Begierdetaufe" werden würde, hätte vorher bestimmt auch niemand vermutet. Der erste Teil is eh BS und der zweite schon üblich bei den Kirchenvätern. Also daneben geschossen. Zitieren
rorro Geschrieben vor 9 Minuten Melden Geschrieben vor 9 Minuten (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Merkur: Solche Gespräche lassen sich nicht verbieten. Wenn die Zeit reif ist, werden manche Sachen eben geändert, manchmal ausdrücklich, manchmal stillschweigend. Der Syllabus wirkt aus heutiger Sicht ja auch schon fast peinlich. Wenn du einzelnen Bischöfen hier keine eigene Meinung zugestehst, dürften derartige Themen denn zumindest in einem Konzil besprochen werden? Ich habe nichts gegen "besprechen". Die Bischöfe haben ja Audienzen beim Papst - ich hoffe mal da ziehen sie nicht den Schwanz und sagen dasselbe, was sie sonst in Mikrofone sprechen und in Notizbücher diktieren. Und bei einem Konzil geht das auch. Es ist etwas anderes, Abweichungen von der Lehre öffentlich zu fordern, während man das Gegenteil öffentlich versprochen hat. Eine Firma, in der die Abteilungsleiter dem obersten Chef ihre Meinung offen sagen können (bspw. wie man mehr Aufträge bekäme), hat ein gesundes Betriebsklima. Eine Firma, bei der sich die Abteilungsleiter darauf fokussieren, dies ständig öffentlich zu tun (bspw. bei Kunden), ist bald kaputt. Und zwar zurecht. bearbeitet vor 4 Minuten von rorro Zitieren
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