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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Werner001:

Was verstehst du unter Toleranz? Unter Akzeptanz in diesem Zusammenhang verstehe ist: die Kinder sollen die Tatsache akzeptieren, dass es so etwas gibt.

 

Werner

 

Es geht ja nicht um die Tatsache an sich, sondern um die Bewertung der Tatsache. Lässt man die Bewertung offen oder ist das Ziel, dass alle Kinder etwas als gut und richtig bewerten sollen?

 

Davon aber mal abgesehen bin ich wie gesagt der Meinung, dass 8/9 jährige Kinder sich mit sowas gar nicht beschäftigen sollten.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Guppy:

 

Es geht ja nicht um die Tatsache an sich, sondern um die Bewertung der Tatsache. Lässt man die Bewertung offen oder ist das Ziel, dass alle Kinder etwas als gut und richtig bewerten sollen?

Was ist an einer homosexuellen Beziehung objektiv schlecht?

 

Nebenbei: es scheint Dir ja schon nicht zu passen, daß solche Beziehungen nicht negativ konnotiert werden.

 

vor 3 Minuten schrieb Guppy:

Davon aber mal abgesehen bin ich wie gesagt der Meinung, dass 8/9 jährige Kinder sich mit sowas gar nicht beschäftigen sollten.

Das ist ein ganz anderes Thema.

 

Aber Kinder sollten sich mMn auch nicht mit der Angst vor Klimaveränderungen oder vor fremdländisch aussehenden Männergruppen beschäftigen müssen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

Hat hier jemand Einblick in das Thema und kann erklären, warum er sich sowenig auf die „hard facts“ einer Aktenlage beschränkt und in meinen Augen irgendwie diffus wirkt?

Weil ein Verband von Ehrenamtlichen zu keiner Personalaktenführung verpflichtet ist und weil ein Großteil der Bistümer wohl keinen Zugang zu deren Archiven ermöglicht hat.

Geschrieben

Der Verband hat ca. 10.000 Leiter*innen, von denen 3 Bundesvorsitzende und ca. 10 bis 15 Diözesankuraten das in Voll- oder Teilzeit machen. Einige wenige Diözesanvorsitzende haben einen Minijobvertrag, deren Diözesanverbände machen aber auch Millionenumsätze.

 

Zentrale Grösse aber sind die Ortgruppen (Stämme), deren Vorstände berufen und entlassen die Leiter*innen. da wird höchst unterschiedlich protokolliert und dokumentiert, das Verbandsgedächtnis reicht manchmal nur 10 Jahre zurück.

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Kara:

Ich halte die Behandlung dieser Themen in der weiterführenden Schule für wesentlich problematischer, weil man da dann wirklich schon in ideologische Gewässer kommt. 

 

Das ist in gewissem Sinne richtig: Im Unterricht könnte beispielsweise vermittelt werden, dass junge Menschen mit beginnender sexueller Reifung sexuelle Fantasien und Gefühle erleben, und dass das etwas völlig Normales und sogar Gesundes ist - was aber implizit natürlich auch irgendwie besagt, dass solche Gedanken und Gefühle in Ordnung und akzeptabel sind. Die kath. Lehre sagt hingegen, dass sie gerade nicht "akzeptiert" werden dürfen, denn sonst hätte man es mit der "Sünde der Unkeuschheit" zu tun. 

 

Die einzige Lösung in einem weltanschaulich strikt neutralen Unterricht bestünde hier vielleicht darin, dass eben zusätzlich gesagt wird, dass manche Religionen jede "gewollte" sexuelle Lust vor der Ehe streng verbieten. Trotzdem wird das die Spannung zwischen der sexual-psychologischen und der religiösen Zugangsweise bleiben. 

 

vor 19 Stunden schrieb Flo77:

Mary Griffiths (deren Sohn sich wegen seiner Homosexualität und der religiös begründeten Ablehnung durch seine Mutter das Leben nahm) fasste es so zusammen:

 

Es gibt hier sehr viel Leid und Drama. Nur ein weiteres Beispiel:

 

"In 2017, I married. In 2018, I was pregnant. In 2019, my world as I knew it changed forever. While I was in the throes of postpartum depression, severe chronic illness, and a baby I couldn’t care for by myself, one of my younger sisters died by suicide. 

Losing her, watching her descend into the darkest depths of mental illness, and feeling like I failed to save her, were some of the hardest things I have ever faced. Many things contributed to her death. 

Before she died, she was outed as queer by my family members. Then, assuming she would try to live according to the Catholic teaching on homosexuality, they told her, “This is a cross you’ll have to carry for the rest of your life,” and, “Your life is going to be so hard.” This was a horrible burden to put on someone, even with the best intentions. My sister felt that she wouldn’t belong if she didn’t live up to this perfectly. She already felt like she didn’t belong in general. 

My sweet sister had been so in love with her faith until that year when she experienced significant traumas. Before then, she had attended youth groups, retreats, and girls camps led by Catholic nuns. She came back from one retreat feeling called to become a nun herself. She later told me it was largely because she felt like it would be the only safe place for her as a queer woman in the Church. 

After my sister was outed, my family’s words to her only added to the unbearable burden church teaching and LGBTQ prejudice put on her shoulders, which compounded the weight of other traumatic experiences and mental illness. She collapsed under that cumulative weight. It killed her. 

I still considered myself Catholic at the time, but by that point I just couldn’t hold onto what this form of “faithful Catholicism” did to my sister. Not when I was face to face with her as we closed a casket and then buried her." 

https://chrisdamian.substack.com/p/guest-post-why-i-left-the-catholic

Geschrieben

Da wir über das Thema "Sexualerziehung als psychischer Missbrauch" sind, hier bei all der üblichen Vorsicht noch eine KI-Einschätzung (iAsk.ai):

 

Meine Anfrage

 

Was sind eigentlich die konkreten Folgen für die psychologische und psychosexuelle Reifung und das Wohlbefinden von Kindern und vor allem Jugendlichen, die mit der kath. Sexualmoral aufwachsen, so wie sie tatsächlich offiziell gilt (und wenn sie ernst genommen wird)? (Die kath. Sexualmoral besagt hier konkret unter anderem: Sexuelle Gedanken und Fantasien, denen "zugestimmt" wird, sind objektiv sündhaft; Masturbation und voreheliche Sexualkontakte sind streng verboten und schwer sündhaft; alle homosexuellen Tendenzen sind objektiv ungeordnet und dürfen niemals ausgelebt werden.) Schließe nur ein, was dem allgemeinen Fachkonsens entspricht. Antworte bitte auf Deutsch.

 

 

Die KI-Antwort (ohne Fußnoten)

 

Die Untersuchung der Auswirkungen der offiziellen katholischen Sexualmoral auf die psychologische und psychosexuelle Entwicklung von Jugendlichen erfordert eine Analyse der Diskrepanz zwischen kirchlichen Normen und der biologisch-psychologischen Realität der Pubertät. Basierend auf dem aktuellen Fachkonsens der Psychologie, Sexualwissenschaft und Pädagogik lassen sich die Folgen in mehrere logische Schritte unterteilen.

Psychologische Mechanismen: Schuldgefühle und Scham

Ein zentraler Aspekt der offiziellen katholischen Lehre ist die Einstufung von Masturbation und bewussten sexuellen Fantasien als „in sich schwer ungeordnet“ und somit als schwere Sünde. Für Jugendliche, die diese Lehre ernst nehmen, führt dies oft zu einem chronischen Konflikt.

Die psychologische Forschung zeigt, dass die Kategorisierung natürlicher biologischer Impulse als „sündhaft“ zu einer tiefgreifenden Verinnerlichung von Scham führt. Da die sexuelle Reifung ein autonomer biologischer Prozess ist, den Jugendliche nicht vollständig unterdrücken können, entsteht ein Teufelskreis aus „Versagen“ (Handlung), Schuldgefühl (Reue) und Angst vor metaphysischen Konsequenzen (Hölle/Gottesferne). Dies kann das Selbstwertgefühl massiv beeinträchtigen und die Entwicklung eines positiven Körpergefühls behindern.

Psychosexuelle Reifung und Identitätsbildung

Die psychosexuelle Entwicklung umfasst die Integration der Sexualität in die Gesamtpersönlichkeit. Der Fachkonsens besagt, dass Exploration und das Sammeln von Erfahrungen (auch autoerotisch) notwendige Schritte zur Erlangung sexueller Autonomie sind.

Die strikte Ablehnung vorehelicher Sexualität und die Tabuisierung der Masturbation können die psychosexuelle Reifung verzögern oder verzerren. Jugendliche lernen unter diesen Bedingungen oft nicht, ihre sexuellen Bedürfnisse als Teil ihrer Identität zu akzeptieren, sondern nehmen sie als äußere Bedrohung ihrer moralischen Integrität wahr. Dies kann zu einer „sexuellen Gehemmtheit“ führen, die bis ins Erwachsenenalter anhält und die Beziehungsfähigkeit sowie das sexuelle Erleben in einer späteren Ehe negativ beeinflussen kann.

Auswirkungen auf homosexuelle Jugendliche

Besonders gravierend sind die Folgen für Jugendliche mit homosexuellen Tendenzen. Die Lehre bezeichnet diese Neigungen als „objektiv ungeordnet“ und verlangt lebenslange Keuschheit.

Der Fachkonsens der psychologischen Fachgesellschaften (wie der APA oder der DGPT) betont, dass die Stigmatisierung der eigenen sexuellen Orientierung das Risiko für Depressionen, Angststörungen und Suizidalität signifikant erhöht. Wenn Jugendliche lernen, dass ihr tiefstes Empfinden von Liebe und Begehren grundsätzlich falsch ist, führt dies oft zu einer Identitätsdiffusion und massiven psychischen Belastungen, da eine Integration der Orientierung in das Selbstbild unterbunden wird.

Wohlbefinden und kognitive Dissonanz

Das allgemeine Wohlbefinden wird durch die ständige kognitive Dissonanz zwischen der sozialen Realität (Peer-Group, Medien) und den religiösen Anforderungen belastet.

Jugendliche, die versuchen, die offizielle Sexualmoral streng zu befolgen, erleben häufig soziale Isolation oder ein Gefühl der Entfremdung von Gleichaltrigen. Die Notwendigkeit, natürliche Impulse ständig zu unterdrücken oder zu beichten, bindet psychische Energie, die für andere Entwicklungsaufgaben (wie schulische Leistungen oder soziale Kompetenzen) fehlt. In extremen Fällen kann dies zu zwanghaften Verhaltensweisen im religiösen Kontext (Skrupulosität) führen, bei denen die Angst vor Sünde den Alltag dominiert.

Zusammenfassung der Folgen

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die strikte Befolgung der offiziellen katholischen Sexualmoral laut Fachkonsens folgende Risiken birgt:

  1. Entwicklung eines fragilen Selbstwertgefühls durch chronische Schuldgefühle.
  2. Erschwerte Integration der Sexualität in die Persönlichkeit (sexuelle Identitätsstörungen).
  3. Erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen, insbesondere bei LGBTQ+-Jugendlichen.
  4. Mögliche Beeinträchtigung der späteren Beziehungs- und Genussfähigkeit durch internalisierte Scham.
Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Flo77:

Was ist an einer homosexuellen Beziehung objektiv schlecht?

 

Steht im Katechismus. Von einer Schule in kirchlicher Trägerschaft sollte man als katholische Eltern erwarten dürfen, dass der Unterricht sich dort am Katechismus orientiert. Deshalb wählt man extra eine katholische Schule.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb iskander:

Das ist in gewissem Sinne richtig: Im Unterricht könnte beispielsweise vermittelt werden, dass junge Menschen mit beginnender sexueller Reifung sexuelle Fantasien und Gefühle erleben, und dass das etwas völlig Normales und sogar Gesundes ist - was aber implizit natürlich auch irgendwie besagt, dass solche Gedanken und Gefühle in Ordnung und akzeptabel sind.

 

Wenn Erwachsene fremde Kinder mit solchen Themen konfrontieren, noch dazu unter Zwang (Schulpflicht), ist das eindeutig eine Form von Missbrauch, nichts anderes. 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Guppy:

 

Steht im Katechismus. Von einer Schule in kirchlicher Trägerschaft sollte man als katholische Eltern erwarten dürfen, dass der Unterricht sich dort am Katechismus orientiert. Deshalb wählt man extra eine katholische Schule.

Nein, im Katechismus steht nichts davon, daß homosexuelle Beziehungen schlecht wären.

 

Dort steht nur was davon, daß homosexuelle HANDLUNGEN schlecht wären.

 

Es gibt ein Interview mit dem US-Priester Fr. Mike Schmitz in dem er das sehr schön ausführt, daß eine homosexuelle Beziehung völlig in Ordnung und sehr fruchtbar und segensreich sein kann. Das einzige, was das Paar nicht tun darf ist Sex miteinander haben. Die Kirche ist eine große Freundin solcher vergifteter Äpfel.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Flo77:

Nein, im Katechismus steht nichts davon, daß homosexuelle Beziehungen schlecht wären.

 

Dort steht nur was davon, daß homosexuelle HANDLUNGEN schlecht wären.

 

Es gibt ein Interview mit dem US-Priester Fr. Mike Schmitz in dem er das sehr schön ausführt, daß eine homosexuelle Beziehung völlig in Ordnung und sehr fruchtbar und segensreich sein kann. Das einzige, was das Paar nicht tun darf ist Sex miteinander haben. Die Kirche ist eine große Freundin solcher vergifteter Äpfel.

 

Kommt drauf an, was du unter "homosexueller Beziehung" verstehst. Wenn Frau Müller mit ihrer alten Mutter zusammenleben lebt, ist das dann eine "homosexuelle Beziehung"? Oder wenn zwei beste Freundinnen zusammenleben? Oder zwei Schwestern? Natürlich ist das in allen diesen Fällen nichts Schlechtes, wenn diese Menschen zusammen wohnen, zusammen leben, sich gegenseitig unterstützten usw.

Geschrieben
Gerade eben schrieb Guppy:

 

Kommt drauf an, was du unter "homosexueller Beziehung" verstehst. Wenn Frau Müller mit ihrer alten Mutter zusammenleben lebt, ist das dann eine "homosexuelle Beziehung"? Oder wenn zwei beste Freundinnen zusammenleben? Oder zwei Schwestern? Natürlich ist das in allen diesen Fällen nichts Schlechtes, wenn diese Menschen zusammen wohnen, zusammen leben, sich gegenseitig unterstützten usw.

Es tut mir leid, Dich hier enttäuschen zu müssen, aber Father Mike meinte eindeutig homosexuelle Liebespaare. Keine WGs.

 

Nochmal: Eine homosexuelle (Liebes-)Beziehung ist lt. Lehre der Kirche überhaupt kein Problem. Weder im Katechismus noch in der Lehre. Genauso wie eine erneute Beziehung nach einer Scheidung für Heteros kein Problem ist. Das einzige, was diese Paare nicht machen dürfen ist Sex miteinander oder - wobei das ja für alle gilt - mit sich alleine.

 

Konsequenterweise müsste eher das Thema Masturbation im katholischen schulischen Sexualkundeunterricht völlig anders behandelt werden, da es zum einen ALLE Kinder betrifft und zum anderen weitaus mehr heruntergespielt wird. Viel Spaß mit den Eltern...

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Nochmal: Eine homosexuelle (Liebes-)Beziehung ist lt. Lehre der Kirche überhaupt kein Problem.

 

Nochmal: Natürlich ist es überhaupt kein Problem, wenn Menschen des gleichen Geschlechts sich lieben. Beispiele dafür habe ich genug genannt: Mutter/Tochter, Schwester/Schwester, beste Freundin/beste Freundin und so weiter. Die Kirche lehrt nicht, dass diese sich nicht lieben dürften, nur weil sie dasselbe Geschlecht haben.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 33 Minuten schrieb Guppy:

 

Nochmal: Natürlich ist es überhaupt kein Problem, wenn Menschen des gleichen Geschlechts sich lieben. Beispiele dafür habe ich genug genannt: Mutter/Tochter, Schwester/Schwester, beste Freundin/beste Freundin und so weiter. Die Kirche lehrt nicht, dass diese sich nicht lieben dürften, nur weil sie dasselbe Geschlecht haben.

Deine Beispiele sind aber nicht die Beziehungen, die Du in der Schule nicht dargestellt haben willst.

 

Akzeptier es: die Kirche will nur nicht, daß eine Liebesbeziehung unter nichtverheirateten sexuell gelebt wird. Das ist der einzige, und zwar wirklich der einzige, Knackpunkt.

 

Und schreibe bewusst "die Kirche will nicht".

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Guppy:

 

Kommt drauf an, was du unter "homosexueller Beziehung" verstehst. Wenn Frau Müller mit ihrer alten Mutter zusammenleben lebt, ist das dann eine "homosexuelle Beziehung"? Oder wenn zwei beste Freundinnen zusammenleben? Oder zwei Schwestern? Natürlich ist das in allen diesen Fällen nichts Schlechtes, wenn diese Menschen zusammen wohnen, zusammen leben, sich gegenseitig unterstützten usw.

Ah, dann ist nach deiner Ansicht ein Kloster eine homosexuelle Wohngemeinschaft. 
Interessant.


Werner

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Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb Flo77:

Deine Beispiele sind aber nicht die Beziehungen, die Du in der Schule nicht dargestellt haben willst.

 

Was ich nicht dargestellt haben will ist, dass zwei Männer oder zwei Frauen auch eine "Ehe" bilden könnten. Ich finde nicht, dass Kindern solch ein Unsinn vermittelt werden sollte, schon gar nicht in einer katholischen Schule.

 

Was ist eigentlich so seltsam daran, als Katholikin von einer katholischen Schule zu erwarten, dass dort nach dem katholischen Katechismus gelehrt und erzogen wird und nicht nach woker Ideologie?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 37 Minuten schrieb Werner001:

Ah, dann ist nach deiner Ansicht ein Kloster eine homosexuelle Wohngemeinschaft. 
Interessant.

 

Kommt darauf an, wie du "homosexuell" definierst? Im Wortsinn heisst das einfach nur "gleich geschlechtlich". Ja klar, im Kloster leben Menschen des gleichen Geschlechts zusammen. Daran ist nichts schlimm.

 

Unnatürlich ist es, wenn Menschen ihre Sexualtrieb auf Menschen des gleichen Geschlechts projezieren und dieses dann auch noch praktizieren. Und das ist es ja, was eigentlich mit "homosexuellen Beziehungen" gemeint ist und nicht einfach nur, dass Menschen desselben Geschlecht sich lieben (wie zwei Schwestern oder Mutter und Tochter) oder zusammen wohnen.

bearbeitet von Guppy
Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb Guppy:

Was ich nicht dargestellt haben will ist, dass zwei Männer oder zwei Frauen auch eine "Ehe" bilden könnten. Ich finde nicht, dass Kindern solch ein Unsinn vermittelt werden sollte, schon gar nicht in einer katholischen Schule.

Genau. Diese Leute sollen gefälligst wie die Einsiedler leben und die Welt nicht mit ihrer Existenz belästigen. Am besten tägliche Kasteiungen und zu Tode fasten, damit die Katholische Welt ruhig schlafen kann.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Guppy:

 

Was ich nicht dargestellt haben will ist, dass zwei Männer oder zwei Frauen auch eine "Ehe" bilden könnten. Ich finde nicht, dass Kindern solch ein Unsinn vermittelt werden sollte, schon gar nicht in einer katholischen Schule.

Heute ist damit zu rechnen, das Kinder, deren Erziehungsberechtigte in einer solchen Verbindung leben, auch katholische Schulen besuchen. Was willst du denen erzählen? 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Flo77:

Diese Leute sollen gefälligst wie die Einsiedler leben und die Welt nicht mit ihrer Existenz belästigen.

 

Wäre schonmal ein Anfang, wenn man aufhören würde Kinder damit zu belästigen. Was diese Leute in ihren Schlafzimmern machen ist deren Angelegenheit und sollte es bitte auch bleiben. 

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb Merkur:

Heute ist damit zu rechnen, das Kinder, deren Erziehungsberechtigte in einer solchen Verbindung leben, auch katholische Schulen besuchen. Was willst du denen erzählen? 

 

Die Kinder können nichts dafür und haben es schon schwer genug bedingt dadurch, dass ihnen eine Familie mit Mutter und Vater verwehrt wird.

 

Aber das finde ich auch eine sehr perfide Art. Man zieht Kinder da mit rein und dann versteckt man sich hinter diesen Kindern? 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Guppy:

Die Kinder können nichts dafür und haben es schon schwer genug bedingt dadurch, dass ihnen eine Familie mit Mutter und Vater verwehrt wird.

 

Aber das finde ich auch eine sehr perfide Art. Man zieht Kinder da mit rein und dann versteckt man sich hinter diesen Kindern? 

Man kann es natürlich machen, wie die Mormonen.

 

Ob es allerdings menschlich und göttlich ist, von Kindern aus solchen Eltermhäusern zu verlangen, sich mit 18 von ihrer Familie loszusagen, lasse ich mal im Raum stehen.

Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb Merkur:

Heute ist damit zu rechnen, das Kinder, deren Erziehungsberechtigte in einer solchen Verbindung leben, auch katholische Schulen besuchen. Was willst du denen erzählen? 

 

Wie wäre es mit nichts?

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb rorro:

 

Wie wäre es mit nichts?

Das wäre derzeit wahrscheinlich das beste. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Merkur:

Heute ist damit zu rechnen, das Kinder, deren Erziehungsberechtigte in einer solchen Verbindung leben, auch katholische Schulen besuchen. Was willst du denen erzählen? 

Korrekterweise müsste man den Kindern erzählen, dass das, was die RKK unter „Ehe“ versteht, überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was normale Menschen darunter verstehen, außer dass sie behauptet, bei Leuten, die überhaupt nichts mit der RKK zu tun haben, aber getauft sind, das, was bei Katholiken keine Ehe wäre, trotzdem eine ist. Außer einer ist geschieden, dann doch nicht. 
Das wäre für die meisten Kinder viel wichtiger, als der Hinweis, dass zwei Männer oder zwei Frauen nicht das eingehen können, was die RKK Ehe nennt, obwohl man es gemeinhin Ehe nennt.

 

Ok, wenn ich drüber nachdenke, bin ich bei Guppy. Man sollte es den katholischen Eltern überlassen, das zu erklären und in der Schule lieber vernünftige Dinge lehren, statt solchen Unfug wie die katholische Ehelehre.

 

Werner

bearbeitet von Werner001

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