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Beutelschneider

Jesus als historische Person

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Lothar1962
Am ‎24‎.‎05‎.‎2020 um 05:47 schrieb Volker:

"Viele" heißt weder "überwiegende Mehrheit" noch "absolute Mehrheit".

 

Natürlich nicht. Andererseits gibt es immer Minderheiten, die abweichende Auffassungen haben. Das sieht man momentan ganz besonders in den Fake-News zu Corona. Vom CIA über Soros und Bill Gates bis hin zum Mossad sollen schuld sein und wenn Du den Präsident von Belarus fragst, dann gibt es gar kein Virus, sondern es handelt sich um eine Massenpsychose.

Und wenn Du all diese Leute auf einen Platz stellst, dann sind es viele. Zu viele.

 

Und genau das hast Du getan. Du hast eine Minderheitsgruppe definiert und ausgeführt, dass in dieser Minderheitsgruppe die Mehrheit das glaubt, was Du als Voraussetzung dieser Minderheitsgruppe festgelegt hast.

 

Um Deine Frage zu beantworten: Ja, sicherlich gibt es eine Anzahl von Christen, die das glauben - genau formuliert: Die glauben, dass Jesus die historisch am besten dokumentierte Person ist (was nebenbei etwas anderes ist als daran zu glauben, dass Jesus gelebt hat). 

 

Egal. Unsere Pfarrer haben bisher alle daran geglaubt, dass Jesus gelebt hat. Keiner der Pfarrer hat behauptet, dass Jesus die historisch am besten dokumentierte Person wäre. Ja und? Ich habe selbst in meiner freikirchlichen Zeit diese Aussage nie gehört, im Gegenteil, dort habe ich letztlich sogar in einer Predigt von der schiefgegangenen Leben-Jesu-Forschung erfahren und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es keine historischen Beweise gibt, sondern lediglich den Glauben.

 

Selbst wenn es "viele" sind, die das dennoch denken (sagen wir mal so, eine einzige Kirche wird nicht ausreichen, um alle diese Leute weltweit aufzunehmen), anscheinend haben sie in christlichen Communities zumindest in Deutschland (ich würde mal gefühlsmäßig erweitern: Westeuropa) nur wenig Einfluss.

 

Deine anfangs "vielen Christen", die Du dann später tatsächlich als erhebliche Minderheit genauer definiert hast, deuteten für mich zumindest an, dass Du (anfangs) gemeint haben könntest, es seien so viele, dass sie Einfluss auf das Christentum haben. Und was Du nun genau mit der Feststellung einer Minderheit mit diesem Vorstellungen aussagen willst, bleibt mir nach wie vor unklar. Sorry.

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ultramontanist
vor 10 Stunden schrieb Lothar1962:

Um Deine Frage zu beantworten: Ja, sicherlich gibt es eine Anzahl von Christen, die das glauben - genau formuliert: Die glauben, dass Jesus die historisch am besten dokumentierte Person ist (was nebenbei etwas anderes ist als daran zu glauben, dass Jesus gelebt hat). 

 

 

Ich denke, dass es viele Fundis gibr, die Textkritik und historische Überlieferung verwechseln.

Das NT ist wohl das textkritisch bestuntersuchte alte Buch der Welt. Und es wird seit 1600 oder 1700 oder vielleicht gar 1900 Jahren ziemlich genau überliefert.

Aber das ist kein Argument für einen hist. Jesus.

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ultramontanist
Am 18.5.2020 um 19:36 schrieb nannyogg57:

Eines muss man @Volkerlassen: Für jemand, der sich nicht für Jesus interessiert, hat er wirklich einen Haufen Bücher zu dem Thema gelesen.

 

Ja, für einen Propheten, der nicht an Gott glaubt macht er sich viel Mühe:evil:

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