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Der nächste Papst: Thesen zur Zukunft der Kirche


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Geschrieben

Ebenfalls ein interessanter Artikel über Leos dialogorientierten „synodalen“ Führungsstil:

Quote

…In seiner Eingangsansprache sagte Leo XIV., er habe die „Senatoren“ der Weltkirche nach Rom eingeladen, weil er deren fortgesetzte Unterstützung bei der Leitung der Kirche brauche…Leo hatte den Kardinälen vier Themen für ihr erstes Treffen vorgeschlagen, aus welchen sie zwei auswählen sollten. Die Wahl fiel mit deutlicher Mehrheit auf die Themen „Mission der Kirche in der Welt von heute“ und „Synode und Synodalität“…...Leos Modus Operandi ist es, Widersprüche und unterschiedliche Strömungen in der Weltkirche durch Zuhören und Dialog einzuhegen und dadurch zu „Einheit und Brüderlichkeit“ zurückzufinden: Die Zerrissenheit der Welt soll sich nicht in der Kirche widerspiegeln. Bisher hat Leo mit dieser gleichsam dialogischen Amtsführung – wobei er nach allgemeiner Auskunft deutlich länger zuhört, als selbst zu reden – eine spürbare Beruhigung der unter Franziskus zuletzt eskalierten Spannungen zwischen Modernisierern und Traditionalisten in der Kirche erreicht.

 

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Shubashi:
Zitat

Leos Modus Operandi ist es, Widersprüche und unterschiedliche Strömungen in der Weltkirche durch Zuhören und Dialog einzuhegen und dadurch zu „Einheit und Brüderlichkeit“ zurückzufinden

 

 

Ich drücke ihm und allen, die mitwirken, sämtliche vorhandenen Daumen. 

 

Geschrieben

Ein weiterer positiver Artikel zum Pontifikat Leos:

(Zitatfunktion funktioniert gerade nicht)

Zitat:

….Auch die Kardinäle Robert Sarah aus Guinea und zuletzt Joseph Zen aus Hongkong, zwei weitere prominente Vertreter der Traditionalisten, hat Leo in Privataudienz empfangen. Sein Friedensangebot des Dialogs mit den Konservativen hat nach allgemeiner Einschätzung schon jetzt zu einer erkennbaren Beruhigung in der Kirche geführt, vor allem in den USA, aber auch bei den überwiegend konservativen Katholiken in Afrika….Die Friedensforderung und das Dialoggebot erhob Leo beim Konsistorium am Mittwoch und Donnerstag zum Leitprinzip. In einer Zeit globaler Zerrissenheit mahnte der Papst die Kardinäle und die gesamte Kirche zur Einheit. „Einheit zieht an, Spaltung stößt ab“, sagte er in seiner Eingangsansprache…..Zugleich forderte er verstärkte Bemühungen um Frieden auf dem Weg der Diplomatie zwischen verfeindeten Staaten. Damit begrüßte Leo implizit die Initiativen von Präsident Trump für eine Beendigung des Krieges in der Ukraine, während er dessen Umgang mit Migranten kaum weniger scharf kritisierte als Franziskus. Den Kampf der konservativen Abtreibungsgegner in den USA für das ungeborene Leben würdigte Leo zwar, erinnerte sie aber auch daran, dass „Pro Life“ zu sein, auch bedeute, die Schwächsten in der Gesellschaft zu schützen, namentlich Migranten……


https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/papst-leo-xiv-jetzt-gehts-los-mit-dem-neuen-pontifikat-lautet-die-botschaft-accg-110816188.html

Geschrieben (bearbeitet)
Am 22.4.2025 um 20:04 schrieb Frey:

... Die Kirche der Zukunft – treu und erneuernd

Die katholische Kirche wird nur dann wieder überzeugend, wenn sie ihre Identität bewahrt und zugleich offen für die Zeichen der Zeit bleibt. Weder eine bloße Anpassung an den Zeitgeist noch ein starrer Rückzug in die Vergangenheit führen zum Ziel. Die Kirche muss sich immer wieder am Evangelium erneuern, Missstände aufarbeiten, die Gemeinschaft stärken und die Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit ernst nehmen.

Der nächste Papst steht vor der großen Aufgabe, diesen Weg der „Reform in Kontinuität“ zu gehen: mutig, demütig, geistlich tief und pastoral offen. Nur so kann die „Kraft des Glaubens“ wieder neu zur Geltung kommen und viele Menschen überzeugen – wie es die großen Gestalten der Kirchengeschichte immer wieder vorgemacht haben.

 

Sehen wir eine Trendwende in Europa oder bleibt es Strohfeuer? Ein Beitrag heute im Deutschlandfunk zum "Tauf-Boom" junger Menschen in Frankreich.

 

Auch im Cicero gibt es einen unerwarteten Beitrag über junge Männer, die ein Zisterzienser Kloster neu errichten möchten. Leider hinter einer Paywall, ich habe den Bericht im Druckformat gelesen, und klingt natürlich spannend fürs Polit-Feuilleton, ist aber eine nach meinem Eindruck glaub-würdige "Geschichte".

 

Ein paar gute Nachrichten in einer rau werdenden Welt.

 

bearbeitet von Frey
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Frey:

 

Sehen wir eine Trendwende in Europa oder bleibt es Strohfeuer? Ein Beitrag heute im Deutschlandfunk zum "Tauf-Boom" junger Menschen in Frankreich.

 

Frankreich ist nicht Deutschland und man kann als Deutscher nicht der Französischen Katholischen Kirche beitreten.

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Frey:

 

Sehen wir eine Trendwende in Europa oder bleibt es Strohfeuer? Ein Beitrag heute im Deutschlandfunk zum "Tauf-Boom" junger Menschen in Frankreich.

 

Auch im Cicero gibt es einen unerwarteten Beitrag über junge Männer, die ein Zisterzienser Kloster neu errichten möchten. Leider hinter einer Paywall, ich habe den Bericht im Druckformat gelesen, und klingt natürlich spannend fürs Polit-Feuilleton, ist aber eine nach meinem Eindruck glaub-würdige "Geschichte".

 

Ein paar gute Nachrichten in einer rau werdenden Welt.

 

 

Die OCist sind schon ein paar Jahre in Neuzelle. Da sie wachsen, brauchen sie ein neues Kloster und haben jetzt erst das Grundstück erwerben können. Mehr darüber hier:

 

https://www.bonifatiuswerk.de/de/projekte/neuzelle/

 

Eine Webseite hat das Kloster auch schon: 

 

https://mariafriedenshort.de

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Geschrieben
Am 15.1.2026 um 11:01 schrieb SteRo:

 

Frankreich ist nicht Deutschland und man kann als Deutscher nicht der Französischen Katholischen Kirche beitreten.

Das ist natürlich bitter. Zumindest sind die französischen Taubenzüchter mit den deutschen Karnickelzüchtern befreundet.

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